Systemkamera Test: Die besten Systemkameras 2024

Von Fabian Krudewig - 01.06.2023

Die besten Systemkameras in der Schweiz

Zum Ratgeber unserer Fachredaktion

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Systemkamera Test & Vergleich: Unser Systemkamera Kauf-Ratgeber

Fabian Krudewig
von: Fabian Krudewig
aktualisiert am: 01.06.2023

Systemkameras - Spiegellos, na und?

Systemkameras eignen sich auch für Einsteiger.Wenn du auf der Suche nach einer Kamera bist, die die Flexibilität und Qualität einer Spiegelreflexkamera mit der Kompaktheit und Leichtigkeit einer Kompaktkamera verbindet, bist du hier genau richtig. Systemkameras, auch spiegellose Kameras genannt, sind eine großartige Option für Fotografie-Begeisterte, die ihre Fähigkeiten erweitern und ihre Ausrüstung individualisieren möchten. Sie bieten die Möglichkeit, verschiedene Objektive für unterschiedliche Aufnahmesituationen zu verwenden und liefern dabei eine hervorragende Bildqualität.

Im Gegensatz zu Spiegelreflexkameras (DSLRs) verzichten Systemkameras auf den Spiegelmechanismus, wodurch sie kompakter und leichter sind. Das macht sie zu einer idealen Wahl für Reisende und Fotograf:innen, die Wert auf Mobilität legen. Trotz ihrer geringeren Größe müssen sie sich in Sachen Bildqualität und Leistung nicht hinter den größeren Geschwistern verstecken.

  • Objektivkompatibilität: Eine der größten Stärken von Systemkameras ist die Möglichkeit, verschiedene Objektive zu verwenden. Je nach Motiv und gewünschter Bildwirkung kannst du zwischen Weitwinkel-, Tele-, Makro- oder Zoom-Objektiven wählen. Achte darauf, dass die Kamera deiner Wahl mit dem gewünschten Objektiv kompatibel ist und informiere dich über die im Lieferumfang enthaltenen Objektive.

  • Bildsensor: Der Bildsensor ist das Herzstück jeder Kamera und beeinflusst die Bildqualität maßgeblich. Systemkameras sind mit unterschiedlichen Sensortypen und -größen erhältlich, wie zum Beispiel APS-C, Micro-Four-Thirds oder Vollformat. Größere Sensoren bieten in der Regel eine bessere Bildqualität, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen, sind aber auch teurer.

  • Elektronischer Sucher: Im Gegensatz zu Spiegelreflexkameras verfügen Systemkameras über einen elektronischen Sucher, der das Bild direkt vom Sensor anzeigt. Das ermöglicht eine präzise Bildkontrolle und Vorschau von Belichtung, Weißabgleich und anderen Einstellungen in Echtzeit. Achte auf die Auflösung und Größe des Suchers, um ein angenehmes Fotografiererlebnis zu gewährleisten.

  • Videoaufnahmefunktionen: Viele Systemkameras bieten auch beeindruckende Videoaufnahmefunktionen, die von Full-HD-Auflösung bis hin zu 4K oder sogar 8K reichen. Wenn du auch filmen möchtest, achte auf die maximale Videoauflösung, Bildrate und unterstützte Codecs, um sicherzustellen, dass die Kamera deinen Anforderungen entspricht.

Was ist eine Systemkamera?

Klein, leicht und trotzdem flexibel: Die spiegellose Systemkamera. Sie ist auch unter dem Namen “Digital Single Lens Mirrorless”, oder kurz DSLM, bekannt.
Kurz zur Aufklärung: Eine Systemkamera beschreibt zunächst nur eine Kamera, bei der du innerhalb eines Systems die Komponenten austauschen kannst. Die Spiegelreflex und auch die Spiegellose sind somit beides Systemkameras. Die eine eben mit, die andere ohne Spiegel. Allerdings wird der Begriff “Systemkamera” oft für spiegellose Systemkameras genutzt.
Genau wie bei einer Spiegelreflex kannst du hier zwischen unterschiedlichen Objektiven wählen. Weitwinkel für die Landschaftsfotografen unter uns und das Teleobjektiv beispielsweise für die Sportfotografie. Als Fotograf wird man bestimmt fündig und findet das optimale Objektiv.
Mit optischen Bildstabilisatoren und der Möglichkeit in 4K-Auflösung zu filmen, lockt auch immer mehr Videografen an und  macht die Apparate auch für sie immer interessanter. Keine Frage, der Trend geht definitiv zur spiegellosen Systemkamera.

Diese Systemkameras empfehlen wir dir

Egal ob Einsteiger oder alteingesessener Fotograf, wir haben uns in der weiten Welt der Systemkameras umgeschaut und möchten dir folgende Modelle näher ans Herz legen.

Sony α7 IV - Die Fotografie-Revolution

Das Display der Sony α7 IV lässt sich um 180° drehen.Willkommen in der Ära der professionellen Fotografie mit der Sony α7 IV. Dieses Schmuckstück ist mehr als nur eine Kamera – es ist ein Werkzeug, das euch ermöglicht, eure Visionen und Träume in lebendige Bilder zu verwandeln. Seine vielseitigen Funktionen und die erstklassige Bildqualität machen es zur perfekten Partnerin für alle, die den perfekten Moment einfangen wollen.

  • Wow - 33 Megapixel Vollformatsensor: Die Sony α7 IV bringt eine unschlagbare Detailfülle in eure Bilder. Egal ob sonniger Strandtag oder mystische Mondscheinnacht – der Sensor fängt jedes Detail ein und liefert euch atemberaubende Ergebnisse.

  • Unsere treue Wegbegleiterin: Ihre robuste Bauweise und Wetterfestigkeit machen die Sony α7 IV zur idealen Partnerin für eure Outdoor-Abenteuer. Ob in staubigen Wüsten oder tropischen Regenwäldern - diese Kamera hält jeder Situation stand und liefert euch in jeder Lage hochwertige Aufnahmen.

  • Scharf bis ins kleinste Detail: Das intelligente Autofokus-System der Sony α7 IV garantiert euch gestochen scharfe Bilder. Ob ein Sprinter im Zieleinlauf oder ein scheues Reh im Wald - die Sony α7 IV hält den Moment in brillanter Schärfe fest.
Das hat uns an der Sony α7 IV gestört

Obwohl die Sony α7 IV in vielen Aspekten überzeugt, gibt es ein paar kleine Dinge, die uns gestört haben. Ihre Größe ist für eine Systemkamera relativ groß und könnte in manchen Situationen unhandlich sein. Zudem könnte die Akkulaufzeit im Videomodus besser sein, um längere Aufnahmesessions ohne Unterbrechung zu ermöglichen.

Unser Fazit zur Sony α7 IV

Die Sony α7 IV ist eine beeindruckende Kamera, die euch die Tore zur Welt der professionellen Fotografie öffnet. Trotz kleinerer Schwächen wie ihrer Größe und der Akkulaufzeit im Videomodus bietet sie eine Fülle von Funktionen und eine herausragende Bildqualität. Egal ob ihr gerade erst mit der Fotografie beginnt oder bereits ein erfahrener Profi seid - die Sony α7 IV wird eure Erwartungen übertreffen und eure kreativen Visionen zum Leben erwecken. Mit der Sony α7 IV in der Hand seid ihr bereit, die Welt aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und eure einzigartigen Momente festzuhalten.

Sony α6400 - Dein lichtstarker Wegbegleiter

Die Sony α6400 eignet sich perfekt für Einsteiger:innen.Willst du Momente in bester Qualität festhalten, dann könnte die Sony α6400 genau das sein, wonach du suchst. Diese Kamera bietet dir die Chance, die Welt durch eine neue Linse zu sehen.

  • Erstklassiger Autofokus für den perfekten Moment: Die Sony α6400 überzeugt durch ihren blitzschnellen Autofokus, der dir hilft, bewegte Motive mühelos und ohne Verzögerung einzufangen. Egal ob du einen faszinierenden Sportmoment oder ein spielendes Haustier ablichten möchtest, die Sony α6400 hält den perfekten Augenblick für dich fest.

  • Hervorragende Bildqualität für atemberaubende Aufnahmen: Mit der Sony α6400 machst du jede Aufnahme zu einem echten Kunstwerk. Die hohe Bildqualität und der beeindruckende Dynamikumfang lassen deine Fotos in lebendigen Farben und mit klaren Details erstrahlen. Selbst in Situationen mit starkem Licht- und Schattenkontrast hält diese Kamera die Balance und liefert dir wundervolle Bilder.

  • Kompakt und robust - dein verlässlicher Partner: Die Sony α6400 ist nicht nur klein und leicht, sie ist auch stabil gebaut und wetterfest. Sie begleitet dich auf all deinen Abenteuern, egal ob in der Stadt oder in der freien Natur. Du kannst sie einfach in deiner Tasche verstauen und sie ist immer bereit, wenn sich ein Foto-Moment bietet.
Das hat uns an der Sony α6400 gestört

Trotz ihrer beeindruckenden Eigenschaften ist die Sony α6400 nicht ohne Mängel. Neue Nutzer:innen könnten Schwierigkeiten haben, sich zurechtzufinden, da die Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig ist. Darüber hinaus kann der Pufferspeicher bei Serienaufnahmen zur Geduldsprobe werden, da er etwas Zeit benötigt, um sich zu leeren.

Unser Fazit zur Sony α6400

Die Sony α6400 ist eine Kamera, die eine hervorragende Leistung und hohe Qualität bietet. Obwohl sie einige Schwächen hat, wie eine nicht besonders intuitive Bedienung und Wartezeiten bei Serienaufnahmen, so sind diese leicht zu überwinden. Sobald du dich an die Bedienung gewöhnt hast, wirst du feststellen, dass die Sony α6400 ein treuer Begleiter ist, der dir dabei hilft, deine Erinnerungen in atemberaubender Qualität festzuhalten. Mit ihrer robusten Bauweise und dem hervorragenden Autofokus ist sie die ideale Wahl für alle, die ihre Welt in beeindruckenden Bildern festhalten möchten.

Canon EOS M50 Mark II - Dein flexibler Fotofreund

Die Canon EOS M50 Mark II ist dank des schwenkbaren Displays auch für Videoaufnahmen geeignet.Die Canon EOS M50 Mark II ist eine Kamera, die es mit ihrer leichten Aktualisierung schafft, die Stärken ihres Vorgängermodells zu behalten und gleichzeitig einige nützliche Verbesserungen hinzufügt.

  • Leicht und kompakt: Der wahre Reisebegleiter! Mit ihrem geringen Gewicht und der kompakten Größe passt die Canon EOS M50 Mark II perfekt in jede kleine Kameratasche. Nimm sie mit auf deinen Ausflug in die Natur oder auf deinen Städtetrip, sie wird dich nicht enttäuschen.

  • Hervorragende Bildqualität: Die Kamera überzeugt durch gestochen scharfe Bilder, selbst bei hohen ISO-Werten. Der gute Dynamikbereich ermöglicht es dir, auch in kontrastreichen Situationen Details hervorzuheben. Deine Fotos werden lebendig und detailreich, egal ob du Porträts, Landschaften oder Tiere fotografierst.

  • Benutzerfreundliches Design: Mit ihrem intuitiven Menüsystem und dem Einsteigermodus hilft dir die Canon EOS M50 Mark II, dich schnell und einfach zurechtzufinden. Zudem macht das voll schwenkbare Display Vloggen zum Kinderspiel.
Das hat uns an der Canon EOS M50 Mark II gestört

Bei all den Vorteilen gibt es leider auch einige Aspekte, die bei der Canon EOS M50 Mark II nicht ganz so glänzen. Ein Hauptkritikpunkt ist die Akkulaufzeit, die trotz einer geringen Verbesserung im Vergleich zum Vorgängermodell immer noch enttäuschend ist. Auch die 4K-Videoqualität und die Fähigkeiten im Videobereich könnten besser sein. Die Kamera ist nur in der Lage, mit einer maximalen Bildrate von 24 Bildern pro Sekunde aufzunehmen und der Autofokus im 4K-Modus könnte ebenfalls verbessert werden.

Unterschiede zum Vorgängermodell

Die Canon EOS M50 Mark II behält viele Stärken des Vorgängermodells bei, bringt aber auch einige neue Funktionen mit. Neu sind der saubere HDMI-Ausgang, was besonders für Live-Streaming praktisch ist, die Augenverfolgungs-AF-Funktion im Videomodus und eine geringfügig verbesserte Akkulaufzeit.

Unser Fazit zur Canon EOS M50 Mark II

Die Canon EOS M50 Mark II ist der ideale Begleiter für alle Foto-Begeisterten, die Wert auf Qualität, Benutzerfreundlichkeit und Mobilität legen. Sie ist perfekt für alle, die auf der Suche nach einer Kamera sind, die sowohl für das Fotografieren als auch für das Vloggen gut geeignet ist. Trotz ihrer Schwächen, wie der enttäuschenden Akkulaufzeit und den begrenzten Videofähigkeiten, bietet sie viele Vorteile, die sie zu einem soliden und verlässlichen Werkzeug für deine fotografischen Abenteuer machen. Lass dich von der Canon EOS M50 Mark II auf deiner kreativen Reise begleiten und entdecke die Welt der Fotografie auf eine neue, erfrischende Weise.

Panasonic Lumix DMC-G81 - Der magische Momentenfänger

Die Panasonic Lumix DMC-G81 ist dank hoher Funktionsvielfalt ein echter Allrounder.Die Panasonic Lumix DMC-G81 ist nicht nur eine Kamera. Sie ist ein verlässlicher Partner, der dich auf deiner Reise durch die Welt der Fotografie begleitet und dabei hilft, die Schönheit der Welt um dich herum einzufangen und in beeindruckenden Bildern festzuhalten.

  • Bildqualität, die begeistert: Mit ihrem 16-Megapixel-MOS-Sensor liefert die Lumix DMC-G81 gestochen scharfe Bilder, die mit lebendigen Farben und beeindruckenden Details glänzen. Sie verwandelt alltägliche Momente in atemberaubende Kunstwerke und ermöglicht es dir, die Welt in ihrer ganzen Schönheit zu sehen.

  • Ein treuer Begleiter: Trotz ihres leichten Gewichts und ihrer kompakten Größe ist die Lumix DMC-G81 robust und wetterbeständig. Mit ihrer staub- und spritzwassergeschützten Konstruktion ist sie dein treuer Begleiter auf all deinen Abenteuern, sei es in der Wüste, im Regenwald oder in den Bergen.

  • Perfekt für bewegte Bilder: Neben hochwertigen Fotos kann die Lumix DMC-G81 auch 4K-Videos aufnehmen, die deine Erinnerungen in höchster Qualität festhalten. Mit ihrer Bildstabilisierung sorgt sie für ruhige und klare Aufnahmen, selbst bei Bewegung.
Das hat uns an der Panasonic Lumix DMC-G81 gestört

Trotz ihrer vielen Vorteile, gibt es auch Aspekte der Lumix DMC-G81, die uns nicht ganz überzeugt haben. Die Kamera hat keinen Kopfhöreranschluss, was die Überwachung der Tonaufnahme während der Videoaufnahme erschwert. Zudem ist die Geschwindigkeit bei Serienaufnahmen mit nur 6 Bildern pro Sekunde im Vergleich zu anderen Kameras in diesem Preissegment etwas gering.

Unser Fazit zur Panasonic Lumix DMC-G81

Trotz kleinerer Schwächen ist die Panasonic Lumix DMC-G81 eine zuverlässige und vielseitige Kamera, die uns durch ihre herausragende Bildqualität und Robustheit überzeugt hat. Sie bietet viele Funktionen, die sie ideal für sowohl Foto- als auch Videoenthusiast:innen machen. Mit der Lumix DMC-G81 in der Hand, bist du bereit, jeden magischen Moment mit beeindruckender Qualität einzufangen.

Olympus OM-D E-M10 Mark IV - Der vielseitige Bildzauberer

Die Olympus kommt im edlen Retro-Look daher.Die Olympus OM-D E-M10 Mark IV entpuppt sich schnell zur zuverlässigen Begleiterin für alle Fotoliebhaber:innen, die den Zauber des Augenblicks in beeindruckenden Bildern festhalten möchten.

  • Hochauflösende Bilder: Mit dem rund 20-Megapixel Micro Four Thirds Sensor liefert die Olympus OM-D E-M10 Mark IV beeindruckende Bilder voller Detailreichtum und Qualität.

  • Stabilität in jeder Situation: Die eingebaute Bildstabilisierung der Olympus OM-D E-M10 Mark IV sorgt für scharfe und ruhige Bilder, auch in turbulenten Momenten oder bei Aufnahmen ohne Stativ.

  • Leicht und handlich: Durch ihr kompaktes und leichtes Design ist die Olympus OM-D E-M10 Mark IV ideal für unterwegs und lässt sich leicht verstauen.
Das hat uns an der Olympus OM-D E-M10 Mark IV gestört

Trotz all ihrer Vorteile hat auch die Olympus OM-D E-M10 Mark IV einige Schwachstellen. So hatte der Autofokus bei bewegenden Gesichtern oft Probleme, präzise zu fokussieren. Zudem ist die Kamera nicht wetterfest, was bei widrigen Wetterbedingungen einschränkend sein kann.

Unser Fazit zur Olympus OM-D E-M10 Mark IV

Die Olympus OM-D E-M10 Mark IV ist eine vielseitige Kamera, die mit ihrer hohen Bildqualität und ihrem handlichen Design überzeugt. Trotz einiger Schwächen, wie dem unzuverlässigen Autofokus und der fehlenden Wetterfestigkeit, überwiegen die Stärken dieser Kamera deutlich. Pack die Olympus OM-D E-M10 Mark IV ein und fange die Magie des Moments ein!

Wie funktioniert eine spiegellose Systemkamera?

Zunächst einmal sollte klar sein, dass spiegellose Systemkameras dir ermöglichen, sämtliche Einstellungen betreffend den ISO-Wert, der Blendenzahl und der Verschlusszeit vorzunehmen. Du kannst also mit Bewegungsunschärfe, Tiefenschärfe und vielen weiteren Effekten deiner Kreativität freien Lauf lassen.
Des Weiteren stehen dir für deine DSLM die verschiedensten Objektive zur Verfügung, mit denen du ebenfalls nach Lust und Laune experimentieren kannst. Da sich Systemkameras an immer größerer Beliebtheit erfreuen, werden in Zukunft wohl noch viele weitere Objektive für diese Kamera-Familie folgen. Runtergebrochen bestehen die Spiegellosen auch aus einem Kamerabody, einem Objektiv und einem Bildsensor.
Im direkten Vergleich zu einer Spiegelreflexkamera fehlt ihnen zwar der Spiegel zwischen Objektiv und Sensor - was sich aber nicht unbedingt auf die Bildqualität auswirkt. Für diese spielen ganz andere Parameter eine wichtige Rolle.
In einer DSLM wird also direkt das Licht auf den lichtempfindlichen Bildsensor geleitet. Dank der Weiterentwicklung der Sensor-Technologie dürfen wir uns auch an Top Ergebnissen in punkto Qualität erfreuen.
Normalerweise ist der Spiegel in einer DSLR an der Verschlusszeit maßgeblich beteiligt. Da dieser in der Spiegellosen nicht vorhanden ist, wird die Verschlusszeit durch einen mechanischen und elektronischen Verschluss in Kombination geregelt.
Einen größeren Unterschied findest du außerdem in Punkto Sucher. DSLMs besitzen, sofern vorhanden, ausschließlich elektronische Sucher.

Vor- und Nachteile von Systemkameras

Eine Kamera in silber/schwarzSpiegellos, Spiegelreflex oder reicht doch die Kompaktkamera? Wie immer kommt es darauf an, für was du deine Kamera einsetzen möchtest. Der Blick auf die Ausstattung und Zusatz-Funktionen lohnt sich durchaus. Die Wahl des richtigen Kamera-Typs zu treffen ist nämlich gar nicht so einfach.
Wenn du doch noch etwas unsicher bist, welcher Kamera-Typ zu dir passt, dann hilft dir vielleicht ein Blick in die Rubrik "Welche Arten von digitalen Fotokameras gibt es?" in unserer Digitalkamera Kaufberatung.

Gleiche Spielregeln für DSLMs

Für die spiegellosen Systemkamera gelten die gleichen Spielregeln wie für jede andere Kamera auch:

  • Megapixel sind nicht alles, es kommt auch auf den Bildsensor an.
  • Die Bildqualität ist ein Zusammenspiel aus Sensor, ISO-Wert und Blende.
  • Gehäuse werden unterschiedlich verarbeitet. Es gibt sie auch spritzwassergeschützt.

Noch nicht ganz sicher in der Welt der digitalen Kameras? Möglicherweise hilft dir ein Blick in unser Kamera-ABC, in dem wir wichtige Begriffe zusammengefasst und erklärt haben.

Sowohl optische als auch elektronische Sucher haben ihren Anwendungsbereich.Um dir deine Entscheidung zu erleichtern (wahlweise auch zu erschweren) möchten wir dir hier die Merkmale einer spiegellosen Systemkamera näher bringen. Ob die Eigenschaften nun ein Vor- oder Nachteil für dich sind, liegt letztendlich bei deiner Einschätzung.

  • Sensor: Micro Four Thirds, APS-C, Vollformat. Alles was das Herz begehrt. Es werden keine Unterschiede mehr zu anderen Kameras gemacht.

  • Elektronischer Sucher: Fluch und Segen zugleich. Sogar Spiegelreflexkameras gibt es mittlerweile mit elektronischem Sucher. Manche spiegellosen Systemkameras besitzen keinen Sucher, bei diesen Modellen kannst du über den Display das Bild betrachten.
    Klarer Vorteil: Alle Einstellungen, die du tätigst, können direkt abgebildet werden. Ein elektronischer Sucher zeigt dir nämlich ein vom Prozessor berechnetes Bild. Funktionen wie der Zebra-Modus oder Fokus-Peaking sind also wunderbar einsetzbar.
    Nachteilig daran ist allerdings der doch hohe Akkuverbrauch, denn auch der Sucher muss schließlich mit Strom versorgt werden. Außerdem ist es natürlich eine Frage des Geschmacks, ob es dir gefällt, auf ein errechnetes Bild zu schauen. Wie deine Augen das ständige Betrachten eines digitalen Bildes verarbeiten, steht ebenfalls zur Debatte.

  • Objektive: Diese kannst du auswechseln. Du kannst also ganz individuell auf deine Bedürfnisse eingehen. Zwar ist die Auswahl an Objektiven für spiegellose Systemkameras noch nicht all zu riesig, entsprechend dem Trend werden sich aber bestimmt noch einige weitere einreihen. Um dem Problemchen so lange entgegenwirken zu können: Das Zauberwort heißt Adapter. Viele Objektive von Spiegelreflexkameras kannst du dank dem kleinen Helferlein dennoch montieren und verwenden.

  • Serienbildrate: Einige Systemkameras weisen eine sehr hohe Serienbildrate auf. Kameras mit beispielsweise 60 Bildern pro Sekunde. Hier liegt der Knackpunkt aber im Detail. Wie viele Bilder in der Sekunde mit welcher Auflösung? JPG oder RAW? Ist der Fokus fest gesetzt oder ändert sich dieser im Laufe der Serie? Ist die Serie begrenzt oder begrenzt sie nur deine Speicherkapazität? Hier spielen einige Faktoren noch mit.
    Ermöglicht werden kann die hohe Serienbildrate sicherlich auch dadurch, dass sich für das Aufnehmen des Bildes kein Spiegel wegklappen muss. Für Sportfotografen sicherlich interessant.

  • Geräuschlos: Da kein Spiegel verbaut wird, muss dieser zum Aufnehmen eines Fotos auch nicht wegklappen, sprich, das Fotografieren ist wesentlich leiser als mit einer Spiegelreflex. In gewissen Situationen durchaus ausschlaggebend, denk zum Beispiel an die nächste Hochzeit, die du besuchst.

  • Akkulaufzeit: Den ein oder anderen Akku mehr dabei zu haben erleichtert dir das Leben auf längeren Fototouren.

  • Videografie: Auch Videografen kommen voll und ganz auf ihre Kosten. Spiegellose Systemkameras bestechen mittlerweile auch mit 4K-Aufnahmen und vielen Frames per Second, um den entsprechenden Slowmo-Effekt erzielen zu können. Dank ihres kompakten Aufbaus eignen sich DSLMs außerdem perfekt für das Filmen unterwegs. Außerdem kannst du sie wunderbar mit Rigs und externen Aufnahmegeräten ausstatten.

Bildstabilisatoren

Systemkameras gibt es auch im schicken Retro-Look.Bildstabilisatoren sind ein nützliches Feature, das dir dabei hilft, verwacklungsfreie Fotos und Videos aufzunehmen, besonders bei längeren Belichtungszeiten oder beim Zoomen. Es gibt zwei Haupttypen von Bildstabilisatoren, die du kennen solltest:

  • Optischer Bildstabilisator (OIS): Hierbei wird die Stabilisierung direkt im Objektiv erreicht, indem Linsenelemente bewegt werden, um Verwacklungen auszugleichen. OIS ist besonders effektiv bei Teleobjektiven und kann in Kombination mit verschiedenen Kameramodellen verwendet werden. Beachte jedoch, dass nicht alle Objektive über einen eingebauten OIS verfügen.

  • Sensor-Shift-Stabilisator (IBIS): Bei dieser Methode wird der Bildsensor innerhalb der Kamera bewegt, um Verwacklungen entgegenzuwirken. IBIS ist unabhängig vom verwendeten Objektiv und kann somit mit einer größeren Auswahl an Objektiven genutzt werden. Allerdings ist diese Technologie nicht in allen Kameramodellen verfügbar.

Wichtig: Achte darauf, ob die Kamera und/oder das Objektiv, das du in Betracht ziehst, über einen Bildstabilisator verfügt. Wenn du häufig bei schlechten Lichtverhältnissen oder mit langen Brennweiten fotografierst, kann ein Bildstabilisator besonders hilfreich sein. Bedenke jedoch, dass ein Bildstabilisator kein Ersatz für eine gute Fototechnik ist – lerne also, wie du deine Kamera richtig hältst und verwende gegebenenfalls ein Stativ, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Systemkameras im Vergleich mit anderen Kameratypen

Wir haben dir eine Tabelle gebaut, die die Vor- und Nachteile von Systemkameras mit anderen Kameratypen vergleicht:

Kameratyp

Vorteile

Nachteile

Geeignet für

Worauf zu achten ist

Systemkamera

Kompakt und leicht

Wechselobjektive

Gute Bildqualität

Schneller Autofokus

Meist teurer als Kompaktkameras

Geringere Akkulaufzeit als Spiegelreflexkameras

Einsteiger:innen bis Profis

Vielseitige Fotografie

Reisefotografie

Objektivkompatibilität

Sensorgröße

Bildstabilisator

Ergonomie und Bedienung

Kompaktkamera

Sehr kompakt und leicht

Einfache Bedienung

Günstiger als System- und Spiegelreflexkameras

Eingeschränkte Bildqualität

Keine Wechselobjektive

Langsamer Autofokus

Gelegenheitsfotograf:innen

Schnappschüsse

Reisefotografie (leicht und unkompliziert)

Zoomfähigkeit

Bildqualität

Akkulaufzeit

Spiegelreflexkamera

Sehr gute Bildqualität

Lange Akkulaufzeit

Große Auswahl an Objektiven

Robust und langlebig

Größer und schwerer als System- und Kompaktkameras

Langsamer Autofokus bei Live-View

Hobbyfotograf:innen bis Profis

Vielseitige Fotografie

Studio- und Sportfotografie

Objektivkompatibilität

Sensorgröße

Bildstabilisator

Bridgekamera

Kompakt und leicht

Großer Zoombereich

Einfache Bedienung

Günstiger als System- und Spiegelreflexkameras

Eingeschränkte Bildqualität

Keine Wechselobjektive

Langsamer Autofokus

Einsteiger:innen

Reisefotografie

Natur- und Tierfotografie

Zoomfähigkeit

Bildqualität

Akkulaufzeit

Ergonomie und Bedienung

Sofortbildkamera

Sofortige, physische Bilder

Einfache Bedienung

Retro-Feeling

Eingeschränkte Bildqualität

Keine digitale Speicherung

Begrenzte kreative Kontrolle

Gelegenheitsfotograf:innen

Partys, Veranstaltungen

Kreative Projekte

Filmkompatibilität

Bildgröße

Sensoren in Systemkameras: Ein Überblick für Einsteiger:innen

Apropos Sensoren: Beim Kauf einer Systemkamera ist der Bildsensor einer der wichtigsten Aspekte, den du berücksichtigen solltest. Der Sensor ist das Herzstück der Kamera und hat einen großen Einfluss auf die Bildqualität. In diesem Abschnitt erfährst du mehr über die verschiedenen Sensortypen, ihre Unterschiede und worauf du als Einsteiger:in achten solltest.

  • Vollformatsensor (35mm): Vollformatsensoren sind die größten Sensoren, die in Systemkameras zu finden sind. Sie haben dieselben Abmessungen wie ein 35mm-Film (36 x 24 mm) und bieten daher eine hervorragende Bildqualität, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen.

    Vollformatkameras sind in der Regel teurer und größer als Kameras mit kleineren Sensoren, aber sie bieten auch eine bessere Schärfentiefe und eine höhere Dynamik. Wenn du professionelle Ergebnisse erzielen möchtest und bereit bist, in eine teurere Kamera zu investieren, ist eine Vollformat-Systemkamera eine gute Wahl.
  • APS-C-Sensor: APS-C-Sensoren sind kleiner als Vollformatsensoren und messen etwa 23,6 x 15,6 mm. Sie sind in vielen Einsteiger- und Mittelklasse-Systemkameras zu finden und bieten eine gute Balance zwischen Bildqualität, Größe und Preis.

    APS-C-Sensoren haben einen Crop-Faktor von etwa 1,5 (Nikon) oder 1,6 (Canon), was bedeutet, dass die effektive Brennweite der verwendeten Objektive entsprechend vergrößert wird. Für Einsteiger:innen, die eine erschwingliche Kamera mit guter Bildqualität suchen, ist eine APS-C-Systemkamera eine ausgezeichnete Option.

  • Micro-Four-Thirds-Sensor (MFT): Micro-Four-Thirds-Sensoren sind noch kleiner als APS-C-Sensoren und messen 17,3 x 13 mm. Sie werden hauptsächlich in Kameras von Panasonic und Olympus verwendet und haben einen Crop-Faktor von 2.

    MFT-Kameras sind oft kompakter und leichter als ihre APS-C- und Vollformat-Pendants, was sie zu einer attraktiven Option für Reisende und Fotograf:innen macht, die Wert auf Mobilität legen. Die Bildqualität ist zwar etwas geringer als bei größeren Sensoren, aber für viele Anwendungszwecke immer noch mehr als ausreichend.

  • 1-Zoll-Sensor: 1-Zoll-Sensoren sind die kleinsten Sensoren, die in Systemkameras zu finden sind, und messen etwa 13,2 x 8,8 mm. Sie werden hauptsächlich in Kompaktkameras und einigen spiegellosen Systemkameras verwendet.

    1-Zoll-Sensoren bieten eine bessere Bildqualität als die in Smartphones verwendeten Sensoren, können aber nicht mit den größeren Sensortypen mithalten. Sie sind eine gute Option für Fotograf:innen, die eine kompakte Kamera mit besserer Bildqualität als ein Smartphone suchen.

Worauf sollten Einsteiger:innen achten?

Achte bei der Wahl deiner Kamera auf die Objektiv-Kompatibilität.Als Einsteiger:in solltest du deine Bedürfnisse und dein Budget berücksichtigen, bevor du dich für einen Sensortyp entscheidest. Wenn du Wert auf eine hohe Bildqualität legst und bereit bist, mehr Geld auszugeben, könnte eine Vollformat- oder APS-C-Kamera die richtige Wahl für dich sein. Wenn du jedoch eine kompakte und leichtere Kamera bevorzugst, die immer noch gute Ergebnisse liefert, solltest du dir Micro-Four-Thirds- oder 1-Zoll-Sensorkameras ansehen.

Denke auch daran, dass die Objektivauswahl und die Kompatibilität mit verschiedenen Sensortypen variieren können. Einige Objektive sind speziell für bestimmte Sensortypen entwickelt und möglicherweise nicht mit anderen kompatibel. Achte daher darauf, dass du beim Kauf einer Systemkamera auch das passende Objektivangebot berücksichtigst.

Zudem solltest du bedenken, dass größere Sensoren in der Regel besser bei schlechten Lichtverhältnissen abschneiden. Wenn du also häufig in Situationen fotografierst, in denen das Licht knapp ist, könnte eine Kamera mit einem größeren Sensor von Vorteil sein.

Ein weiterer Aspekt, den du in Betracht ziehen solltest, ist die Benutzerfreundlichkeit der Kamera. Einige Kameras mit kleineren Sensoren sind möglicherweise einfacher zu bedienen und bieten mehr Automatikmodi, die für Einsteiger:innen hilfreich sein können. Größere Sensoren bieten zwar eine bessere Bildqualität, können aber auch komplexere Einstellungen und Funktionen erfordern, die für Anfänger:innen möglicherweise überwältigend sein können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es bei der Auswahl einer Systemkamera mit dem richtigen Sensor für dich vor allem darum geht, deine persönlichen Bedürfnisse, dein Budget und deine fotografischen Ambitionen abzuwägen. Es gibt keine "einzige richtige Antwort" für alle, aber mit den richtigen Informationen kannst du eine fundierte Entscheidung treffen, die zu deinem individuellen Stil und deinen Zielen passt.

Systemkameras - Häufige Fragen (FAQ)

Wir haben dir die meistgestellten Fragen rund um Systemkameras ausgelistet und beantwortet.

Was ist der Unterschied zwischen einer Systemkamera und einer Spiegelreflexkamera?

Für unterwegs sollte deine Systemkamera leicht und kompakt sein.Systemkameras und Spiegelreflexkameras (DSLRs) sind beides Wechselobjektivkameras, unterscheiden sich aber in ihrer Bauweise. Systemkameras verzichten auf den Spiegelmechanismus, der bei DSLRs für die Bildvorschau im optischen Sucher verantwortlich ist. Stattdessen verwenden Systemkameras einen elektronischen Sucher, der das Bild direkt vom Sensor anzeigt. Das macht Systemkameras kompakter und leichter als DSLRs.

Sind Systemkameras besser als Kompaktkameras?

Systemkameras bieten im Vergleich zu Kompaktkameras eine bessere Bildqualität und mehr Flexibilität durch die Möglichkeit, verschiedene Objektive zu verwenden. Kompaktkameras sind jedoch in der Regel kleiner, leichter und günstiger. Die Wahl zwischen einer System- und einer Kompaktkamera hängt von deinen individuellen Bedürfnissen und Prioritäten ab.

Kann ich meine alten Objektive an einer Systemkamera verwenden?

In vielen Fällen ist es möglich, ältere Objektive mit Hilfe von Adaptern an einer Systemkamera zu verwenden. Dabei kann es jedoch zu Einschränkungen bei der Autofokus-Geschwindigkeit oder der Kompatibilität mit bestimmten Kamerafunktionen kommen. Informiere dich am besten vor dem Kauf über die Kompatibilität deiner vorhandenen Objektive mit der gewünschten Systemkamera.

Wie wichtig ist die Anzahl der Megapixel bei einer Systemkamera?

Die Anzahl der Megapixel gibt die Auflösung des Bildsensors an und beeinflusst die Detailgenauigkeit der Fotos. Eine höhere Megapixelzahl ist jedoch nicht immer besser, da sie auch zu einer höheren Bildrauschen führen kann, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen. Für die meisten Anwendungszwecke sind 16 bis 24 Megapixel ausreichend.

Was bedeutet "Crop-Faktor" bei Systemkameras?

Der Crop-Faktor bezieht sich auf das Verhältnis der Sensorgröße einer Systemkamera im Vergleich zu einem Vollformatsensor (35mm). Ein Crop-Faktor von 1,5 bedeutet beispielsweise, dass der Sensor 1,5-mal kleiner ist als ein Vollformatsensor. Der Crop-Faktor beeinflusst die effektive Brennweite der verwendeten Objektive und kann bei kleineren Sensoren zu einer vergrößerten Bildwirkung führen. Das bedeutet, dass ein Objektiv an einer Kamera mit Crop-Faktor 1,5 eine größere Brennweite hat, als es an einer Vollformatkamera hätte.

Wie lange hält der Akku einer Systemkamera?

Nicht jedes Objektiv passt auf jede Kamera. Achte vor dem Kauf auf die Kompatibilität.Die Akkulaufzeit einer Systemkamera hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Nutzung des elektronischen Suchers, der Bildschirmhelligkeit und der Aufnahme von Videos. Im Allgemeinen halten Systemkamera-Akkus zwischen 300 und 500 Aufnahmen pro Ladung. Es empfiehlt sich, einen Ersatzakku mitzuführen, um bei längeren Fototouren nicht plötzlich ohne Strom dazustehen.

Sind Systemkameras wasserdicht?

Einige Systemkameras sind gegen Spritzwasser und Staub geschützt, jedoch nicht vollständig wasserdicht. Für Unterwasserfotografie oder Aufnahmen in extremen Wetterbedingungen gibt es spezielle Unterwassergehäuse, die die Kamera vor Wasser und anderen Umwelteinflüssen schützen.

Wie gut sind Systemkameras bei schlechten Lichtverhältnissen?

Die Leistung von Systemkameras bei schlechten Lichtverhältnissen hängt von der Sensorgröße, der Lichtempfindlichkeit (ISO) und der Lichtstärke des verwendeten Objektivs ab. Größere Sensoren und lichtstarke Objektive ermöglichen bessere Ergebnisse bei wenig Licht. Eine höhere ISO-Empfindlichkeit kann ebenfalls dazu beitragen, bessere Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen zu erzielen, kann aber auch zu erhöhtem Bildrauschen führen. Moderne Systemkameras verfügen über fortschrittliche Rauschreduzierungstechnologien, die auch bei hohen ISO-Werten gute Ergebnisse liefern.

Wie unterscheiden sich die Autofokus-Systeme bei Systemkameras?

Es gibt zwei Haupttypen von Autofokus-Systemen bei Systemkameras: Phasendetektion und Kontrastdetektion. Phasendetektions-Autofokus ist in der Regel schneller und präziser, insbesondere bei sich bewegenden Motiven, während Kontrastdetektions-Autofokus genauer bei statischen Motiven sein kann. Viele moderne Systemkameras verwenden eine Kombination aus beiden Technologien, um die Vorteile beider Systeme zu nutzen.

Wie wichtig ist die Serienbildgeschwindigkeit bei Systemkameras?

Die Serienbildgeschwindigkeit gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde (fps) eine Kamera aufnehmen kann. Eine hohe Serienbildgeschwindigkeit ist besonders wichtig für Sport- und Actionfotografie, da sie dabei hilft, den entscheidenden Moment einzufangen. Für die meisten anderen Anwendungszwecke ist eine Serienbildgeschwindigkeit von 5 bis 7 fps ausreichend. Beachte jedoch, dass die Serienbildgeschwindigkeit auch von der Leistungsfähigkeit des Autofokus-Systems und der Schreibgeschwindigkeit der Speicherkarte abhängt.

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