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Die besten Trockner 2020

Trockner

Die besten Trockner in der Schweiz

von Orya Weiss | zuletzt aktualisiert: 27.07.2020
Trockner
Unsere Redaktion hat die besten Trockner für dich zusammengestellt und verglichen. Unsere Kaufberatung zeigt, was es beim Online-Kauf zu beachten gibt.
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Trockner auf einen Blick - Das musst du wissen!

Waschtrockner

Die frische Wäsche an der Luft zu trocknen ist nicht nur sehr zeitaufwendig, sondern zu mancher Zeit schlicht und ergreifend nicht möglich. Gerade zur kalten Jahreszeit macht einem das Wetter immer Öfter einen Strich durch die Rechnung.

Abhilfe kann hierbei ein guter Wäschetrockner schaffen, doch ist die Wahl des richtigen Geräts nicht immer leicht. Das sind die wichtigsten Tipps auf einen Blick:

  • Angenehme Lautstärke: Egal ob am Tag oder in der Nacht: Lärm mag niemand. Eine niedriger Dezibelwert (dB) macht einen Trockner daher besonders attraktiv. Lautere Geräte bieten sich vor allem dann an, wenn du die Möglichkeit hast, deinen Trockner im Keller aufzustellen. Ein Wert bis 65 dB gilt als leise, während mehr als 65 dB als laut empfunden werden.

  • Programmvielfalt: Neben den bekannten Trocknungsprogrammen sind Sonderprogramme für empfindliche Textilien wichtig. So lässt sich Wäsche aus Seide oder Baumwolle nicht ohne Weiteres mit einem gewöhnlichen Programm trocknen. Ohne einen besonderen Schongang schadest du deiner Kleidung.

  • Sparsam im Unterhalt: Eine gute Energieeffizienzklasse (Kondensationseffizienzklasse) ist auch bei diesem Haushaltsgroßgerät wichtig. Wärmepumpentrockner arbeiten dabei am effizientesten, während Kondenstrockner den höchsten Energieverbrauch aufweisen.

  • Ausreichendes Fassungsvermögen: Dieses sollte sich nach dem Volumen der Waschmaschine und der Größe des Haushaltes richten. Das maximale Fassungsvermögen eines Trockners beträgt meist 8 kg. Bedenke, dass nasse Wässe schwerer ist als trockene.

  • Für jeden Standort der richtige Trockner: Je nachdem wo du den Trockner aufstellen möchtest, ist die Wahl der richtigen Trocknerart besonders wichtig. Bei geschlossenen Räumen solltest du auf einen Wärmepumpentrockner zurückgreifen. Für Kondenstrockner ist ein belüfteter Raum zu empfehlen. Ablufttrockner sind auf diesen sogar angewiesen und sollten im Regelfall nur im Keller oder speziellen Waschräumen aufgestellt werden.

Welche Trocknerarten gibt es und welcher Trockner passt zu mir?

MaschinenKein Platz für eine Wäscheleine? Der Wäscheständer ist schon wieder überfüllt und einen eigenen Garten für eine Wäschespinne hast du leider auch nicht? Da hilft nur noch ein Wäschetrockner. Doch es soll nicht irgendeiner sein. Am besten sparsam im Verbrauch und nicht allzu teuer in der Anschaffung. Auch der Punkt der Sicherheit ist nicht zu missachten. Besonders für Familien mit Kleinkindern ist dementsprechend eine Kindersicherung von großer Wichtigkeit. Damit du den richtigen Trockner für dich und deine Bedürfnisse findest, haben wir diese Trockner Kaufberatung für dich verfasst.

Es gibt vier verschiedene Arten von Trocknern. Zunächst einmal sind alle Geräte Trommeltrockner. Sie nehmen die Feuchtigkeit der Wäsche bis zu einer Sättigungsgrenze auf, die feuchte Luft passiert dann ein Flusensieb und gelangt letztendlich in den Kondensator, wo sie abgekühlt oder an die Außenluft abgegeben wird. Manche Trockner haben nicht wie eine Waschmaschine ein Bullauge, sondern eine geschlossene Front. Um dir eine bessere Übersicht zu geben, haben wir dir die speziellen Eigenheiten einmal zusammengefasst. Die Vort- sowie Nachteile kannst du dir zusätzlich in unserer Zusammenfassung beim Kondenstrockner-Vergleich anschauen:

Wärmepumpentrockner - Sparsam und ressourcenschonend

Der Wärmepumpentrockner ist die direkte Weiterentwicklung des Kondenstrockners und erfreut sich seit seinem Debut immer größer werdender Beliebtheit. Besonders seine hohe Energieeffizienz und der damit verbundene geringe Stromverbrauch zeichnen ihn aus. Von allen Wäschetrocknern ist er der sparsamste. Wie es der Name schon verrät, arbeitet dieser Trockner mit einer Wärmepumpe (Wärmetauscher). Die warme und feuchte Abluft, die durch die Trocknung entsteht, wird in der Wärmepumpe abgekühlt und entfeuchtet. 

Beim nächsten Trockenvorgang wird diese nun trockene Prozessluft mit der zuvor entzogenen Energie aufgewärmt und der nassen Wäsche wieder zugeführt. So entsteht ein Kreislauf und die Energie wird nicht verschwendet, sondern optimal genutzt. Durch den Kreislauf ist auch kein Abluftschlauch für warme Luft mehr nötig. Die Abkühlung der Luft entsteht im Übrigen durch ein in der Wärmepumpe befindliches Kältemittel.

Dieser Trockner ist somit besonders ressourcenschonend und eignen sich vor allem für regelmäßiges Nutzen, beispielsweise in Großfamilien oder Wohngemeinschaften. Die Nachteile: die Programmdauer fällt bei diesen Geräten etwas länger aus. Auch in puncto Anschaffungskosten ist ein Wärmepumpentrockner in der Regel teurer als andere Arten.

Knitterfrei durch Reversierung

Ein besonderes Feature der Wärmepumpentrockner sind ihre reversierenden Trommeln. Die Technik der “Reversierung” ist ein besonders schonender Trockenvorgang, bei dem die Wäsche durch eine spezielle Trommel gewendet wird. Dadurch knittert die Wäsche weniger. Empfindliche Materialien wie Seide oder Wolle lassen sich ausschließlich mit Geräten trocknen, die über reversierende Trommeln verfügen.

Kondenstrockner - Günstig in der Anschaffung

Wie schon bei dem Wärmepumpentrockner ist hier ebenfalls kein Abluftschlauch erforderlich. Der Trockner saugt kalte Außenluft an, erwärmt sie und trocknet damit die in der Trommel befindliche Wäsche. Die feuchte Luft wird in den Kondensator weitergeleitet, wo sie abkühlen kann. Die Feuchtigkeit sammelt sich dann in einem Kondenswasserbehälter, welcher nach jedem Trockengang geleert werden sollte. Die meiste Energie wird bei einem Kondenstrockner für das Abkühlen der Luft benötigt.

Diese Trockner eignen sich am besten für eine gelegentliche Nutzung. Sie benötigen mehr Energie, sind dafür aber günstiger in der Anschaffung als Wärmepumpentrockner. Eine erhöhte Wartungsintensität und Geräuschentwicklung kommen ebenfalls hinzu.

Ablufttrockner - Langlebiger Begleiter

Wäsche im Trockner

Die Vorteile des Ablufttrockners liegen vor allem bei seinen niedrigen Anschaffungskosten, denn er ist von allen Trocknern der günstigste. Hinzu kommt eine besonders lange Lebensdauer und eine kürzere Programmdauer, unter denen die Trockenleistung jedoch nicht leidet. Kurz und knapp: Er arbeitet schnell und gründlich.

Jedoch bedarf ein Ablufttrockner besonderer Bedingung vor Ort, da er mit einem Abluftschlauch arbeitet. Entsprechend muss die beim Trocknungsvorgang produzierte Luft ins Freie abgeleitet werden. In den meisten Fällen ist ein Wanddurchbruch nötig, um den Abluftschlauch ins Freie leiten zu können. Um den Ablufttrockner auch in geschlossenen Räumen nutzen zu können, sind sogenannte Kondensatorboxen erhältlich. Diese werden an den Trockner Abluftschlauch angeschlossen.

Weil die Luft abgeleitet werden muss und nicht für weitere Trocknungsvorgänge gespeichert wird, ist der Ablufttrockner nicht besonders ressourcenschonend. Dadurch hat er einen höheren Energieverbrauch als z.B. ein Wärmepumpentrockner. Wegen der Restfeuchte, die theoretisch an die Umgebungsluft abgegeben werden könnte, sollten diese Trockner ausschließlich im Keller bzw. speziellen Waschräumen aufgestellt werden.

Waschtrockner - Das Kombigerät macht´s möglich!

Ein Waschtrockner kombiniert das beste aus beiden Welten in einem. Da du für beide Vorgänge nur ein Gerät brauchst, sparst du hiermit besonders. Sowohl bei den Anschaffungskosten als auch beim Platz. Ein Trockenvorgang schließt sich automatisch an einen Waschgang an. Wahlweise kannst du auch nur einen der beiden Vorgänge starten. 

Die Geräte werden oftmals ohne Flusensieb hergestellt und benutzen kaltes Wasser zur Kondensation der Trocknerluft. Ein Manko ist auch, dass du durch die Kombination beider Vorgänge dich immer für einen von beiden entscheiden musst. Ein paralleles Waschen und Trocknen ist leider nicht möglich. Auch die Folgekosten sind nicht außer Acht zu lassen. Diese können unter Umständen höher ausfallen, als bei zwei getrennten Geräten. Hier gilt es vor allem auf eine gute Energieeffizienzklasse zu achten z.B. ein Waschtrockner mit A, um langfristig Kosten einzusparen.

Toplader oder Frontlader? Welcher ist der beste Trockner?

Neben den verschiedenen Trocknerarten lassen sich ebenfalls Trockner Toplader und Frontlader unterscheiden. Frontlader stellen die Regel dar, daher findest du in unseren Trockner Vergleichen zu Wärmepumpen- und Kondenstrocknern ausschließlich Frontlader. 

Toplader sind eher für kleinere Wohnungen mit wenig Stauraum geeignet. Auch für ältere Menschen sind sie attraktiv, da man zum Ein- und Ausladen der Wäsche nicht in die Hocke gehen muss. Welches dieser Geräte der beste Trockner für dich ist, musst du letztendlich ganz alleine entscheiden.

Welcher Trockner verbraucht wenig Strom?

Die Kondensationseffizienzklasse hängt besonders von der Trocknerart ab. Ablufttrockner verbrauchen etwa 3,35 -3,9 Kilowattstunden (kWh) pro Trockengang, Kondenstrockner liegen mit 3,5- 4,4 kWh geringfügig höher im Verbrauch. Der Sieger in puncto Energiekosteneinsparung ist aber der Wärmepumpentrockner. Mit gerade mal 1,5-2,5 kWh Stromverbrauch pro Trockengang arbeitet dieser am effizientesten.

Wo kann ich einen Trockner aufstellen?

Aufstellungsort eines Trockners

Der Aufstellungsort ist unter anderem abhängig von der Betriebslautstärke des Geräts. Ein Trockner produziert ca. eine Lautstärke von 50 bis 80 Dezibel (dB), wobei ein Trockner mit 70 dB des Nachts als störend von dir und eventuellen Nachbarn empfunden werden kann. Deshalb sollten laute Geräte lieber im Keller untergebracht werden. Andernfalls kannst du den Trockner bei dir in der Wohnung aufstellen z.B. im Bad oder falls vorhanden in einer Waschküche. Am besten eignet sich aber ein Raum mit Fenster oder einer anderen Belüftungsmöglichkeit. Ein Luftentfeuchter kann gegebenenfalls sinnvoll sein.

Brauchst du einen unterbaufähigen Trockner oder soll dieser freistehend in deiner Waschküche platziert werden? Je nachdem wo genau der Wäschetrockner nachher stehen soll, ist auch ein dementsprechender Türanschlag wichtig. Es gibt einige Maschinen bei denen dieser wechselbar ist.

Welcher Trockner eignet sich für geschlossene Räume?

Mit einem Wärmepumpentrockner oder Kondenstrockner bist du hier besonders gut beraten. Bei Ablufttrocknern muss eine Kondensatorbox vorhanden sein, an die der Abluftschlauch angeschlossen wird. Andernfalls ist ein Wanddurchbruch notwendig. Ein Waschtrockner lässt sich hingegen ebenfalls problemlos in einem geschlossenen Raum betreiben.

Ab wann lohnt sich ein Trockner?

In einem durchschnittlichen Haushalt (2 Erwachsene und 2 Kinder) fallen in der Woche etwa 3,5 Maschinen Schmutzwäsche an. Wenn diese auf- und abgehangen werden muss, nimmt das viel Zeit in Anspruch. Da ist ein Wäschetrockner gerade in den Wintermonaten wirklich praktisch. Ein Trockengang eines Wärmepumpentrockner kostet etwa 25 Cent. Berechnest du die Zeitersparnis und die Anschaffungskosten, macht sich ein Trockner nach 2-3 Jahren bezahlt. Läuft er öfter und produziert der Trockner dadurch mehr Kosten und die Tilgung dauert dementsprechend etwas länger.

Fassungsvermögen und Programmvielfalt spielen eine wichtige Rolle

Bevor du dich für eine Trocknerart entscheidest, ist es zunächst einmal wichtig zu wissen, welches Fassungsvermögen dein Wäschetrockner haben soll. Beachte bei der Angabe deines Trockners, dass der Wert für die nasse Wäsche gilt, die selbstverständlich mehr wiegt als trockene.

Du hast die Wahl zwischen 6 kg, 7 kg oder 8 kg Fassungsvermögen. Mini Trockner fassen nur 3-5 kg Wäsche, was nur einer sehr kleinen Menge entspricht. Selbst für einen Single-Haushalt erweist sich das meist als zu wenig und nicht wirtschaftlich.

Doch egal für welchen Trockner du dich im Endeffekt entscheidest, sie alle haben die gängigen Trockenstufen bzw. Trockenprogramme: Bügelfeucht, schranktrocken und extratrocken. Was es genau mit diesen Programmen auf sich hat, erfährst du in unserer Wärmepumpentrockner Kaufberatung. Häufig ist eine Programmdauer von 30, 60 oder 90 Minuten einstellbar.

Wir haben dir hier eine Auflistung der gängigsten Trocknungsprogramme vorbereitet:

Trocknungsprogramme

Beschreibung

Geeignet für

Baumwolle

Hier wird deine Wäsche bei hohen Temperaturen getrocknet.

Handtücher & Bettwäsche (aus Baumwolle)

Feinwäsche/Pflegeleicht

Die Temperatur steigt hier nicht über 50°C und die Anzahl der Trommelumdrehungen ist geringer. Das schont die Struktur deiner Textilien.

Unterwäsche & Gardinen

Wolle-Handwäsche

Eine besonders schonende Trocknung wird hiermit erreicht.

Für Wollkleidung, welche in den Trockner darf.

Blusen/Hemden

Hier wird besondere Rücksicht auf der Material genommen. Dieses Programm ermittelt die Restfeuchte und passt die Laufzeit und Temperatur darauf an.

jegliche Blusen und Hemden

Neben den bekannten Trocknungsprogrammen haben viele Trockner noch diverse Zusatzprogramme im Gepäck. Beispielhaft haben wir die häufigsten für dich noch einmal aufgelistet:

Zusatzprogramme

Beschreibung

Geeignet für

Kurzprogramm

In ca. 30-45 Minuten ist deine Wäsche (je nach Restfeuchte) trocken.

Baumwoll- oder Mischgewebetextilien.

Dampfglätten

Hier werden Falten minimiert.

Businesskleidung

Auffrischen

Unangenehme Gerüche wie Zigarettenrauch oder intensive Lebensmittel (Kartoffelpuffer, Zwiebeln, Fisch usw.) können so aus den Textilien gelöst werden.

Hemden, Blusen und sonstige Oberbekleidung.

Was darf in den Trockner?

Wenn du dich fragst, ob deine Seidenbluse, deine Anzugshose oder dein Wollpullover in den Trockner darf, solltest du auf folgende Trocknersymbole in deinem Pflegeetikett achten: 

Symbol

Erklärung

Trommeltrocknen Allgemein

Wäsche eignet sich fürs Trommeltrocknen im Allgemeinen.

Trocknen bei niedriger Temperatur

Wäsche darf nur bei niedrigen Temperaturen getrocknet werden.

Trocknung bei jeder Temperatur

Wäsche kann bei normaler Temperatur getrocknet werden.

Nicht trocknergeeignet

Wäsche ist nicht trocknergeeignet.

Was sollte ein Trockner alles mitbringen?

TrocknerEs gibt verschiedene Funktionen, die dein Trockner haben sollte. Welche das sind, verraten wir dir hier:

  • Feuchtigkeitssensor: Mit diesem Sensor wird deine Wäsche vor Übertrocknung geschützt. Die Restfeuchte in der Wäsche wird ermittelt und damit die Programmlaufzeit bestimmt. Somit wird eine punktgenaue Trocknung erzielt. Diese Funktion findest zu z.B. unter dem Namen iSensoric bei Siemens Trocknern. Bei Miele wirst du unter Perfect Dry fündig.

  • Startzeitvorwahl: Wenn du einmal nicht persönlich den Trockner starten kannst, ist es hilfreich, wenn sich dieser im Vorfeld programmieren lässt. Praktisch ist diese Funktion zum Beispiel, wenn du deine Wäsche morgens in den Trockner legst und abends erst nach Hause kommst. Dann muss deine getrocknete Wäsche nicht den gesamten Tag im Trockner verbringen, und du kannst sie gleich knitterfrei zusammenlegen.

  • Knitterschutz: Die Wäsche ist fertig, doch du kommst nicht unmittelbar dazu den Trockner auszuräumen? Der Knitterschutz sorgt durch regelmäßige Trommelbewegungen dafür, dass Knitterbildung vermieden wird.

  • Restzeitanzeige: Mit dieser Anzeige bist du immer über die noch verbleibende Programmlaufzeit im Bilde und kannst dementsprechend deinen Haushaltsplan anpassen.

  • Trommelbeleuchtung: Gerade bei ungenügendem Licht kann es schonmal schnell vorkommen, dass man Wäsche im Trockner übersieht, das passiert dir bei einem Wäschetrockner mit Innenbeleuchtung nicht.

  • Schontrommel: Damit deine Kleidungsstücke pfleglich von dem Trockner behandelt werden, solltest du auf eine spezielle Struktur der Trommel achten.

Trockner Test bei Stiftung Warentest - Diese Trockner solltest du kaufen

Frau riecht an frisch gewaschener Wäsche

Selbstverständlich wollte auch die Stiftung Warentest wissen, welcher Trockner bzw. welche Trocknerart im Test am Besten abschneidet. Deshalb wurden 86 Modelle im Trockner Test 2019 unter die Lupe genommen. Davon waren 81 Wärmepumpentrockner und 5 Kondenstrockner. Auch die Stiftung Warentest empfiehlt eine sorgfältige Produktauswahl und sowohl Preise als auch Ausstattung miteinander zu vergleichen, um den besten Trockner für deine Bedürfnisse ausfindig zu machen.

  • Plätze 1 bzw. 2 belegen in diesem Jahr die Wärmepumpentrockner AEG T9DE77685 und der Miele TCE520WP. Die Geräte erzielen gute bis sehr gute Noten in der Kategorie Trocknen. Auch eine besondere Energieeffizienz zeichnet die beiden aus.
  • Den dritten und vierten Platz belegen der Beko DE8634RX0 und der Bosch WTW87561, die in allen Kategorien durchweg gute Ergebnisse erzielen konnten.
  • Auf dem fünften Platz landet der Miele TDB220WP. Das Gerät erzielt gute Trocknungsergebnisse, erwies sich aber als weniger energieeffizient.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Trocknern

Wie kann ich meinen Trockner reinigen?

Der Kondenswasserbehälter (falls vorhanden) sollte nach jedem Trockengang geleert werden, das gleiche gilt auch für das Flusensieb. Bei einem Wärmepumpentrockner sind die Lamellen der Wärmepumpe ab und an zu reinigen.

Vorteil: Bei dem Kondenstrockner kann der Kondensator zur leichteren Säuberung entnommen werden. Es gibt auch selbstreinigende Kondensatoren, da entfällt dementsprechend die Reinigung.

Warum sollte ich Trocknerbälle benutzen?

Trocknerbälle in einer TrommelDie kleinen Bälle sehen aus wie Massagebälle und werden zur Auflockerung der Wäsche mit in die Trocknertrommel gegeben. Sie eignen sich besonders gut zum Trocknen von Daunen bzw. Daunendecken und stellen eine Alternative zum Tennisball dar. Trocknerbälle werden auch oft als Ersatz für Weichspüler angeboten, wobei die Wäsche durch die Trocknung in einem Wäschetrockner sowieso schon weicher wird als an der Leine.

Wenn du trotzdem nicht auf den guten Duft des Weichspülers verzichten möchtest, kannst du auch deinen Trocknerball mit Duftsticks befüllen. Auch Trocknertücher können zu deiner Wäsche hinzugegeben werden. Diese machen ebenfalls die Kleidung weicher und verleihen ihr einen frischen Duft.

Wie kann ich den Trockner auf der Waschmaschine befestigen?

Grundsätzlich ist eine Platzierung vom Trockner auf der Waschmaschine möglich, vorausgesetzt der Hersteller der Waschmaschine sieht dies vor. Einen Hinweis dazu findest du in der Regel in der Bedienungsanleitung. Für die sichere Platzierung des Trockners bietet sich ein Zwischenbaurahmen an, der verhindert, dass der Trockner während des Betriebs von der Waschmaschine herunterfällt. Gummifüße oder eine Antirutschmatte sind zwar auch denkbar, aber nicht so sicher wie der Zwischenbaurahmen.

Sollte der Trockner nicht ausreichend gesichert werden und ein Schaden entstehen, kann es sein, dass die Versicherung sich weigert für den Schaden aufzukommen. Der Trockner ist daher nur auf einer gerade stehenden und dafür vorgesehenen Waschmaschine zu befestigen.

Wie kann ich einen Trockner entsorgen?

Es ist in jedem Fall notwendig den alten und ausgedienten Trockner fachgerecht zu entsorgen. Du kannst aus folgenden Möglichkeiten wählen:

  • Wertstoffhof
  • Abholung durch ein Fachunternehmen
  • Tausch alt gegen neu
  • Elektrofachhändler
  • Schrotthändler

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