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Die besten Saugroboter 2020

Saugroboter

Die besten Saugroboter in der Schweiz

von Orya Weiss | zuletzt aktualisiert: 28.07.2020
Saugroboter
Unsere Redaktion hat die besten Saugroboter für dich zusammengestellt und verglichen. Unsere Kaufberatung zeigt, was es beim Online-Kauf zu beachten gibt.
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Saugroboter auf einen Blick - Das musst du wissen!

Frau liegt auf Couch während Sauroboter durch die Wohnung fährtSaugroboter sind praktische Alltagshelfer, die dir helfen, deine vier Wände ohne viel Aufwand sauber zu halten. Doch nicht für jeden Haushalt sind sie geeignet. Was du beim Kauf beachten musst, haben wir für dich zusammengefasst:

  • Geeigneter Boden und keine Hindernisse: Saugroboter lieben flache Hartböden mit wenig Hindernissen. Teppichböden mit hohen Stoppeln/Fransen bereiten ihnen Probleme. Außerdem musst du darauf achten, Kleinteile, Kabel und andere Dinge zu entfernen. Diese werden sonst vom Roboter eingesaugt oder verheddern sich in den Bürsten. Die Saugleistung des Roboters hängt dementprechend sowohl vom Gerät, als auch vom Einsatzort ab. 

  • Zusatzfunktionen: Neben dem einen oder anderen Reinigungsmodus, haben Staubsaugerroboter teilweise besondere Funktionen in petto. So eignen sich Geräte mit Wischfunktion durchaus für eine Grundreinigung. Hartnäckige Flecken gehen damit allerdings nicht weg.
    Außerdem bieten viele Saugroboter eine direkte Steuerung via Fernbedienung bzw. App, eine Zeitschaltung oder die Funktion auf Befehl einen bestimmten Punkt kurz anzusteuern und dort zu saugen - ideal, wenn z.B. beim Essen Krümel auf dem Boden landen. Für manche Geräte lässt sich sogar eine Sprachsteuerung einrichten.

  • Sensoren und Raumvermessung: Gut ausgestattete Saugroboter erstellen mit ihren Sensoren eine Karte, anhand der sie den Raum reinigen und die Ladestation "einzeichnen". Günstige Modelle arbeiten nach dem Chaosprinzip und fahren eine bestimmte Zeit kreuz und quer - mit ähnlichem Reinigungsergebnis, aber (teilweise deutlich) höherer Reinigungszeit. Bei verwinkelten Wohnungen empfehlen wir dir auf jeden Fall Saugroboter mit Einmessfunktionen.
    Alle Saugroboter haben Absturzsensoren, die verhindern, dass sie Treppen oder hohe Türschwellen herunterfallen oder Hindernisse rammen und dabei helfen die Ladestation wiederzufinden.

  • Einfache Wartung: Die Staubbehälter von Saugrobotern sind klein und müssen nach ein bis zweimal Saugen bzw. Wischen gereinigt werden. Eine Entleerung sollte entsprechend unproblematisch sein. Außerdem ist es notwendig alle paar Monate die Sensoren und die Seitenbürsten zu reinigen oder bei Bedarf letztere gleich zu ersetzen. Sonst schwindet die Saugkraft. Die dazugehörige App erinnert dich aber an alles.

Du willst mehr erfahren? Ausführliche Informationen und Einzeltests zu verschiedenen Saugrobotern findest du in unserem detaillierten Saugroboter Test

Saugen, Fegen und sogar Wischen? - Was der Staubsaugerroboter alles kann

Frau sitzt auf Couch und Saugroboter saugt den BodenEin Saugroboter kann dir bei einigen Aufgaben im Haushalt behilflich sein. Ganz autonom bewegt sich der kleine Staubsauger über den Boden und saugt alles auf, was ihm im Weg liegt. Seine Saugkraft reicht für den alltäglichen Schmutz. Nur bei großen bzw. schweren Teilen wird er sich "verschlucken". So musst du nicht mehr jeden Tag selbst den Staubsauger in die Hand nehmen. Wenn du möchtest, kannst du auch einen Roboter mit Wischfunktion einsetzen und dir so zum Teil noch den Bodenwischer sparen. Zwar fehlt dem Roboter der richtige Druck, um auch hartnäckige Flecken mit seiner Wischfunktion zu entfernen, für die Grundreinigung reicht es bei den meisten Staubsaugrobotern aber allemal.

Da ein Kabel für den Roboter nur hinderlich wäre, gesellt sich er sich zu den Akkustaubsaugern. Aufgeladen wird der Akku in einer speziell passenden Ladestation, in die der Saugroboter nach getaner Arbeit selbständig fährt. In der Regel beläuft sich die Akkuleistung der kleinen Roboter auf 50 bis maximal 120 Minuten, bevor sie wieder auftanken müssen. Die Ladedauer liegt je nach Modell zwischen 2-4 Stunden, bevor der Roboter wieder selbstständig losfahren kann.

Der Saugroboter als Ersatz für einen Bodenstaubsauger?

Die autonomen Sauger sind in Sachen Saugleistung so weit ausgereift, dass sie den Bodenstaubsaugern Konkurrenz machen. Sie eignen sich für die regelmäßige oberflächliche Reinigung. Du wirst aber dennoch alle paar Wochen mal zum großen Bruder greifen müssen, um alle Ecken, unzugängliche Stellen und besonders die Teppiche ordentlich nach zu saugen. Denn Saugroboter sind speziell für Hartböden und niedrigen Teppichboden bzw. Teppiche gut geeignet und erzielen besonders dort gute Reinigungsergebnisse. Langflorige Teppiche und alles längliche wie Kabel, Schnüre, Fransen oder Kleinteile bereiten ihnen Schwierigkeiten. In den meisten Fällen geraten diese Objekte in die Seitenbürsten, verfangen sich und mindern die Saugkraft. Der Saugroboter hält dann gezwungenermaßen an, gibt einen Signalton von sich, schickt eine Nachricht an die App und muss von Hand befreit werden.

Tipp: Deshalb ist die Vorbereitung besonders wichtig! Eine durchgehend aufgeräumte Wohnung oder ein kurzer Check, bevor du den automatischen Staubfänger anschaltest, sind absolut notwendig.

Sind also Saugroboter ein echter Ersatz für den Handstaubsauger? Die Antwort lautet: Fast. Während du mit einem normalen Staubsauger wirklich jede Ecke und auch oftmals sehr unzugängliche Stellen erreichst, können die kleinen Roboterhelfer nur freie Fläche von Schmutz befreien - dafür aber sehr gründlich und energieschonend. Die Saugleistungen sind denen von großen Staubsaugern ähnlich und die Zeitersparnis ist enorm. Dennoch musst du ihnen gelegentlich noch helfen und darauf achten, dass die Räume aufgeräumt sind - was ja auch nicht so schlecht ist.

Wie funktioniert ein Staubsaugerroboter?

Der Roboter ist mit mehreren Sensoren ausgestattet, die ihm helfen sich zu orientieren. Ein Sensor unterhalb des Staubsaugers verhindert zum Beispiel, dass er die Treppe herunterfällt und kaputt geht. Stößt er gegen ein Hindernis (z.B. ein Stuhlbein oder eine Wand) wechselt er die Richtung. Für die Hinderniserkennung sind Sensoren mit Infrarot oder Ultraschall vorhanden. Besonders bei gläsernen Gegenständen ist Ultraschall vorzuziehen. Um zu verhindern, dass Saugroboter die Treppe, hohe Türschwellen oder andere hohe Abgründe herunterfallen, sind sie mit speziellen Absturzsensoren ausgestattet.

Hochwertige Saugroboter können mithilfe ihrer Sensoren eine Karte deiner Wohnung erstellen und parallele Bahnen abfahren. Andere orientieren sich per Laser und teilen den Raum in Bereiche ein, die nacheinander gesaugt werden. Die günstigen Staubsauger arbeiten nach dem Chaosprinzip und fahren kreuz und quer.

Saugroboter - Worauf muss ich achten?

Die Auswahl des richtigen Saugroboters fällt bei dem großen Angebot schwer. Hinzu kommt, dass es kaum einen Staubsaugerroboter gibt, der sich für jedermann eignet. Jedes Modell hat bestimmte Features, auf andere wirst du wiederum verzichten müssen.Junger Mann steuert voller Freude einen Saugroboter

  • Hochwertige Sensoren: Ultraschall- aber auch Infrarotsensoren erleichtern dem Roboter vor Hindernissen auszuweichen und nach einem festen Plan die Fläche zu säubern, sodass er schneller fertig wird - das spart Energie/Akku und reduziert die Arbeitszeit des Roboters, die mit Lärm verbunden ist. Zudem kann der kleine Helfer auch im Dunkeln arbeiten - bei einem kamerabasierten System ist dies nicht möglich. Absturzsensoren sind standardmäßig vorhanden, damit dein kleiner Helfer keine Treppen herunterfällt.

  • Verschiedene Reinigungsprogramme: Manche der kleinen Staubsauger kannst du sowohl als Saug- als auch als Wischroboter nutzen. Außerdem verfügen sie über mehr als einen Reinigungsmodus. So können verschiedene Programme für die Ecken, den ganzen Raum oder einen bestimmten Fleck eingestellt werden. So wird nicht gleich das ganze Wohnzimmer gesaugt, wenn es nur hinter dem Sofa etwas staubig ist.

  • Wartung der Bürsten und Filter: Damit das meiste runde Gehäuse des Stausaugroboters gut in die Ecken kommt, setzen fast alle Hersteller auf Seitenbürsten, die den Staub in der Ecke unter den Roboter fegen. Diese Bürsten musst du regelmäßig säubern, sonst leidet die Saugleistung darunter. Bei vielen Saugrobotern lassen sich zudem die Luftfilter austauschen. Einige der automatischen Staubsauger sind auch für die Aufnahme von Tierhaaren geeignet. Als Allergiker solltest du auf einen eingebauten HEPA-Filter achten.

  • Flache Bauweise: Besonders bei niedrigen Möbeln ist es von Vorteil, wenn der Saugroboter flach gebaut ist, damit er auch unter den Möbeln reinigen kann. Bei Wischrobotern wird dies jedoch aufgrund eines Wassertanks meist problematisch.

  • Timer: Möchtest du den Haushalt erledigt wissen, wenn du selbst noch im Büro sitzt, ist ein Timer-Programm sehr nützlich. Mit dieser Funktion sind alle Staubsaugroboter ausgestattet.

  • Akkuleistung: Wenn dein Saugroboter deine ganze Wohnung schaffen soll, muss er einen entsprechend langen Atem haben. Teurere Geräte, die mit Mapping arbeiten, fallen die Reinigungszeiten selbst große Räume meist kürzer aus, während Geräte, die nach dem Chaos-Prinzip arbeiten, mitunter länger brauchen. Die Akkuleistung sollte entsprechend eine bestimmte Mindestlaufzeit nicht unterschreiten. 

  • Fernbedienung/App: Ältere Staubsaugroboter haben eine Fernbedienung mit der du den Saugroboter bedienen kannst. Noch praktischer, und mittlerweile auch der Standard, ist ein WLAN-fähiger Saugroboter, dem du per App Kommandos geben kannst. So kannst du auch spontan den Roboter bedienen oder ihn von der Ferne aus starten. Manche Staubsauger lassen sich auch mit HomeConnect oder Alexa verbinden und vervollständigen dein SmartHome um eine Bodenreinigung via Sprachsteuerung.

  • Staubbehältervolumen: Aufgrund der geringen Größe Staubbehälter von 0,3 - 0,7 l wirst du bei Saugrobotern kein großes Volumen finden. Eine Entleerung ist fast nach jedem zweiten Einsatz der flachen Roboter notwendig. Wichtig ist auch, dass der Staubbehälter sich einfach öffnen und reinigen lässt. In diesem befindet sich meistens auch der Filter.

  • Virtuelle Wände: Einige Staubsaugroboter lassen sich durch Lichtschranken oder Magnetbänder wortwörtlich in “ihre Schranken weisen”. Der Saugroboter dreht an dieser Stelle einfach um. Das ist sinnvoll wenn du nicht möchtest, dass der Roboter ins Kinderzimmer voller Legosteine fährt oder den Hund in seinem Körbchen stört. Moderne Saugroboter mit einer virtuellen Karte können dies ohne zusätzliche Lichtschranken umsetzen.

Saugroboter bei Stiftung Warentest

Staubsaugerroboter fährt unter ein SofaAuf dem Markt der selbstständigen Staubsauger haben sich in den letzten Jahren Marken hervorgetan, die wir aus dem Bereich der Staubsauger - auch der beutellosen Staubsauger - noch nicht kennen. In den höheren Preissegmenten hat sich die Firma iRobot mit den Roombas einen Namen gemacht. Auch Neato mit seinen Botvac-Modellreihe ist aufgrund der guten Navigation vorne mit dabei und wird sogar in einer speziellen Variante von Vorwerk vertrieben. Nennenswert ist auch Hersteller Ecovacs, der mit seinen Deebot und Deebot Ozmo-Reihen schon lange auf dem Markt etabliert ist. Ecovacs räumte vor allem im aktuellen Kombigerätetest ab, bei dem der Deebot Ozmo 930 den ersten Platz belegen konnte.
Erwähnenswert sind vor allem die Xiaomi Roborocks, die mit sehr guter Ausstattung und vielen smarten Funktionen den Markt aufmischen, da sie deutlich weniger kosten, als vergleichbare Modelle anderer Hersteller. 

Saugroboter bei Stiftung Warentest - Das sind die Testsieger

Ganz oben im Saugrobotertest der Stiftung Warentest und nur knapp hinter dem Testsieger, dem Kobold Vorwerk VR300, findet sich jedoch ein bekanntes Gesicht: Der AEG RX9 erreichte im Test die Note “gut”. Während Stiftung Warentest lobt, in unserem Test haben wir den Sauger von AEG anders kennengelernt und eingeschätzt. Überraschenderweise haben fast alle anderen bekannten Hersteller wie LG, Dyson, Miele, Samsung und iRobot nur mit der Note “befriedigend” abgeschnitten.
Leider noch nicht im Saugroboter-Test bei Stiftung Warentest: Die beliebten Roborock-Modelle von Xiaomi. Erst beim Test von Kombigeräten Anfang 2020, tauchte dann aber auch bei Stiftung Warentest das erste Xiaomi Modell auf. Der Roborock S6 konnte sich dort den zweiten Platz sichern. 

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