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Die besten Saugroboter 2020

Saugroboter

Die besten Saugroboter in der Schweiz

von Kim Meulenbeld | zuletzt aktualisiert: 24.02.2020
Saugroboter
Unsere Redaktion hat die besten Saugroboter für dich zusammengestellt und verglichen. Unsere Kaufberatung zeigt, was es beim Online-Kauf zu beachten gibt.
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Saugroboter Test 2020: Wirklich nützlich oder nur eine Spielerei?

Wenig Zeit? Unser Test in Kurzform

Sieben beliebte Saugrboter im TestFüße hoch statt Haushalt: Mit einem Saugroboter kannst du viel Zeit sparen und deine Wohnung ohne großen Aufwand nahezu staubfrei halten. Wir haben sieben Saugroboter getestet und dabei die unterschiedlichen Reinigungssysteme und Funktionen unter die Lupe genommen. Alle Testergebnisse gibt es hier in Kurzform:

  • Die Testgeräte: Wir haben sieben beliebte Modelle aller Preisklassen getestet:
    • iRobot Roomba 981
    • Roborock S5
    • Zaco V5x
    • Bagotte BG700
    • AEG RX9-1-IBM
    • eufy Robovac 11 s
    • Medion MD 18500

  • Der beste Saugroboter ist ein Roomba: Der amerikanische Roboter-Spezialist iRobot konnte sich im Saugroboter Test trotz starker Konkurrenz durchsetzen. Der Roomba 981 überzeugte mit der besten Reinigungsleistung und einer grandiosen App. Systematisch und in rekordverdächtigen 34 Minuten fuhr der Saugroboter unseren 45 m² großen Testraum ab und ließ keine Stelle aus.
    Besonders gelungen ist auch die App, in der du die Reinigungstouren des Saugroboters nachvollziehen und Einstellungen vornehmem kannst. Ihm dicht auf den Fersen ist der Roborock S5, der zusätzlich eine Wischfunktion bietet. Die größte Enttäuschung: Der AEG RX9-1-IBM, welcher durch seine deutlich längere Reinigungsdauer und hohe Lautstärke nicht mal ansatzweise an die Spitzenreiter herankommt.

  • Die größte Überraschung: Der preiswerte Zaco V5x überraschte im Test mit einer nützlichen App, langer Akkulaufzeit und nicht zuletzt einer gelungenen Wischfunktion. Zacos Staubsaugerroboter navigiert nach dem Chaos-Prinzip, mit einer Akkulaufzeit von etwa 120 Minuten ist er für 1-2 Räume aber bestens gewappnet. Auf Teppichen schlägt er sich aufgrund fehlender Bodenbürste etwas schlechter, die Wischfunktion macht ihn aber ohnehin eher für Hartböden interessant.

  • Chaos-Sauger am besten in kleinen Räumen: Neben dem Zaco V5x navigieren sich auch der eufy Robovac 11s, der Medion MD 18500 und der Bagotte BG700 chaotisch. Die beste Reinigungsleistung erzielen sie in kleinen Räumen. Bagotte und eufy sind dank einer Bodenbürste auf Teppichen etwas gründlicher und kommen mit einer Höhe von gerade einmal 7 cm nahezu überall durch.

Du willst mehr erfahren? Ausführliche Informationen und Einzeltests zu allen Saugrobotern findest du in unserem detaillierten Saugroboter Test.

Saugroboter Test 2020 - Diese 7 Saugroboter haben wir für dich getestet

Die Gewichtung unserer TestkriterienKeine Lust mehr auf lästiges und lautes Saugen? Saugroboter sparen Zeit und Nerven und halten deine Wohnung sauber, ohne dass du dabei sein musst. Doch Saugroboter ist nicht gleich Saugroboter. Welche Reinigungssysteme es gibt, wie gut die kleinen Haushaltshelfer wirklich sauber machen und auf welche Funktionen du achten solltest, haben wir im Test von sieben beliebten Modellen für dich herausgefunden. 

Welcher Saugroboter ist der beste?

Wir haben sieben der beliebtesten Staubsaugerroboter aller Preissegmente auf Herz und Nieren getestet. Das sind die Ergebnisse:

  1. Platz: iRobot Roomba 981
  2. Platz: Roborock S5
  3. Platz: Zaco V5x
  4. Platz: Bagotte BG 700
  5. Platz: AEG RX9-1-IBM
  6. Platz: eufy Robovac 11s
  7. Platz: Medion MD 18500

Bewertet haben wir die Saugroboter in den Kriterien Navigation, Reinigung, Ausstattung, Handhabung und Preis-Leistungs-Verhältnis.

Besonders wichtig waren uns Navigation und Reinigung. Dazu gehörten Punkte wie Zuverlässigkeit, Effizienz des Navigationssystems und Umgang mit Hindernissen, aber auch die Reinigungsdauer unseres 45 m² großen Testraums. Darüber hinaus flossen auch Raumabdeckung, Lautstärke und Bauform in die Bewertung ein.

Bei der Ausstattung ging es uns in erster Linie um zusätzliche Funktionen (wie z.B. eine Wischfunktion), Programme und den Lieferumfang. Außerdem sollte auch die Handhabung, Einrichtung und Reinigung eines Robo-Saugers am besten einfach und intuitiv sein. Abschließend wurde das Preis-Leistungs-Verhältnis berücksichtigt.

iRobot Roomba 981 - Der beste Saugroboter für die ganze Wohnung

Systematisch und schnell fährt der Roomba 981 durch deine Wohnung und sorgt für staub- und dreckfreie Böden. Der Saugroboter des amerikanischen Robotik-Spezialisten iRobot setzt auf einfache Bedienung per App und einige intelligente Features:

  • Mit Turbo über den Teppich: Im Test reinigte kein Saugroboter Teppich so gut wie der Roomba 981. Sobald der Roomba einen Teppich überquert, erkennt er durch einen speziellen Reinigungsmodus selbstständig den Untergrund und erhöht die Saugkraft automatisch. Aber auch auf Hartböden überzeugte er mit einer sehr guten Reinigungsleistung, nicht zuletzt wegen der systematischen Navigation per Mapping.

  • Super sauber im Handumdrehen: In gerade einmal 34 Minuten flitzte der Roomba 981 durch unseren 45 m² großen Testraum. Insgesamt reicht die Akkuleistung für ca. 100 Minuten, im Angesicht des hohen Arbeitstempos und der starken Reinigungsleistung reicht das locker für die ganze Wohnung. Der Roomba 981 hat ordentlich Power, ist mit durchschnittlich 64 dB allerdings auch etwas lauter.

  • Intuitive App: Der Roomba kommt ohne Fernbedienung, dafür mit einer intuitiven App. Hier kannst du Zeitpläne anlegen und findest allerhand nützliche Tipps und Infos rund um den Robo-Sauger. Ein kleiner Wermutstropfen: Sperrgebiete können nicht digital in der App bestimmt werden. 
iRobot Roomba 981 - Die Nachteile

Der iRobot Roomba 981 gehört zu den teuren Geräten unseres Tests. Auch die hohe Lautstärke hat sich als ein negativer Faktor herauskristallisiert. Diese fiel besonders bei Teppichen auf, da der Roomba 981 auf diesen seine Saugleistung automatisch erhöhte.

Während die App in den meisten Punkten mit den gebotenen Funktionen überzeugen kann, bietet sie keine Möglichkeit, Sperrzonen einzurichten. Stattdessen wurden zwei virtuelle Wände mitgeliefert. Diese funktionieren zwar einwandfrei, doch wäre eine entsprechende Option in der App die elegantere und vor allem platzsparende Lösung gewesen.

iRobot Roomba 981 - Die Vorteile

Besonders leistungsstark ist der Roomba auf dem TeppichIn unserem Test erzielte der iRobot Roomba 981 die besten Reinigungsergebnisse. Ein durch Mapping ermöglichtes systematisches Vorgehen lässt ihn jeden Raum in beeindruckender Geschwindigkeit reinigen. Für unseren 45 m² großen Testraum brauchte er gerade einmal 34 Minuten bzw. 49 Minuten mit aktivierter Kanten-Reinigung. Besonders bei der Teppichreinigung konnte er punkten. Durch die automatische Verstärkung der Saugleistung erstrahlte unser Teppich nach seinem Rundgang wie neu.

Hinweis: Wie auch andere Saugroboter stößt der iRobot Roomba 981 bei hochflorigen Teppichen an seine Grenzen.

Die App lässt sich einfach und intuitiv steuern. Die Einrichtung war kinderleicht und die Funktionen lassen kaum Wünsche offen. Besonders die Protokolle sind leicht einsehbar, übersichtlich und gut dokumentiert. Angefangen bei der gereinigten Fläche über die benötigte Zeit bis hin zu besonderen “Schmutzvorkommnissen”, bei denen der Roboter große Mengen Dreck erkannt hat, bleiben hier keine Fragen unbeantwortet.

iRobot Roomba 981 Test - Unser Fazit

Der iRobot Roomba 981 kombiniert hervorragende Reinigungsergebnisse mit hohem Arbeitstempo und einer intuitiven Steuerung per App. Durch seine ungeschlagene Effizienz in puncto Energieverbrauch und das Mapping eignet er sich im Gegensatz zu anderen Saugrobotern - etwa dem AEG RX9-1-IBM - auch für die Reinigung ganzer Wohnungen. Durch seinen Turbomodus eignet er sich besonders für Teppichbesitzer. Mit 88% in der Endwertung landet er in unserem Test ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Kategorie

Bewertung

Navigation

80 %

Reinigungsleistung

100 %

Ausstattung

90 %

Handhabung

90 %

Preis-/Leistung

80 %

Endwertung

88 %

Roborock S5 - Im Laufschritt durch dein Wohnzimmer

Klammheimlich verbirgt sich hinter dem Roborock S5 das Unternehmen Xiaomi. Der Roboter kommt in einem unscheinbaren, aber edlen weiß daher. Er ist der Beweis, dass der chinesische Entwickler nicht nur ein Händchen für Smartphones hat, sondern den grünen Daumen der Technikbranche besitzt.

  • Intelligentes Mapping in Echtzeit: Der unscheinbare Flitzer erschafft sich während seines ersten Reinigungsvorgangs eine Karte, anhand der er einen Raum systematisch abfährt. Dadurch arbeitet der Roborock S5 bereits ab der zweiten Reinigung nicht nur gründlicher, sondern ist zudem schneller unterwegs.

  • Einrichtungswahnsinn: Bis der Roborock einmal läuft, vergeht die eine oder andere Minute. Statt Plug and Play musst du dich durch die App und gegebenenfalls auch noch die Bedienungsanleitung schlagen, um das Gerät einsatzbereit zu machen. Gerade die App machte hierbei ein paar Schwierigkeiten, da man um die Registrierung eines Mi Accounts nicht herumkam.

  • Langzeitsauger: Mit 5200 Milliamperestunden (mAh) hat der Akku des Roborock S5 einen langen Atem. Insgesamt kommt der kleine Helfer auf eine beeindruckende Laufzeit von rund 200 Minuten. Gepaart mit seiner schnellen Arbeitsweise schafft er damit auch große Flächen bevor er sich zum Wiederaufladen zu seiner Station begeben muss.

  • Nass kann er auch: Neben dem Saugen, hat der Roborock auch noch einen anderen Reinigungsmodus in petto. Wenn du nicht nur ein Faible für staubfreie, sondern auch gewischte Böden hast, kannst du den Roboter kurzerhand zum Wischroboter aufrüsten. Ausgestattet mit einem separaten Wassertank kombiniert der Roborock S5 beide Funktionen in einem Gerät.
    Hinweis: Lass den Roborock S5 nicht unbeaufsichtigt, wenn du diese Funktion verwendest. Entferne immer den Wassertank, bevor du den Saugroboter zum Aufladen an die Station schickst.
Roborock S5 - Die Nachteile

Aufgrund seines hohen Preises ist der Roborock S5 keine günstige Anschaffung. Hinzu kommt die Bedienung des Geräts, die ausschließlich über die Xiaomi Mi Home-App funktioniert. Für die Einrichtung von App und Roboter haben wir mehrere Anläufe gebraucht. Die Bedienungsanleitung wird nur auf Englisch mitgeliefert und über den angegebenen QR-Code wurden wir kurzerhand auf eine chinesische Homepage weitergeleitet.

Die Reinigung des Staubbehälters erwies sich insgesamt als umständlich. Kleine Öffnungen und zahlreiche kleine Ecken bieten viel Platz für Überreste, die sich nur schwer entfernen lassen. Am Ende haben sich auch Kanten ab 1,5 cm und hochflorige Teppiche als teilweise unüberwindbares Hindernis dargestellt. Im Test sperrte sich das Gerät selbst in einem kleinen Bereich zwischen Wand und Teppich ein.

Roborock S5  - Die Vorteile

Die Reinigungskarte in der App vom Xiaomi Roborock S5Der Roborock S5 spielt zu Recht in der Oberklasse der Staubsaugerroboter mit. Nachdem der anfängliche Einrichtungsschluckauf überwunden ist, erweist sich die Steuerung mithilfe der App als problemlos. Die Funktionsauswahl ist mit unterschiedlichen Reinigungsmodi über die Sprachauswahl des Roboters bis hin zur Gerätewartung und Protokollen vergangener Reinigungsvorgänge schlichtweg beeindruckend.

Durch den verbauten Infrarotsender und das damit verbundene intelligente Mapping arbeitet der Roboter nicht nur effizient, sondern auch besonders schnell und gründlich. Für einen rund 45 m² großen Raum brauchte er gerade einmal 51 Minuten. Dank der Verfolgung in Echtzeit kannst du das Gerät auch einmal alleine lassen. Bei Störungen bekommst du eine Mitteilung direkt auf dein Smartphone und kannst im Notfall zur Hilfe eilen.

Der Akku wurde während dieser Zeit lediglich angebrochen. Nach einem Reinigungsdurchgang waren noch gute zwei Drittel des Tanks vorhanden. Insgesamt kommt er auf eine Laufzeit von rund 200 Minuten. Das schlägt sogar die Angaben des Herstellers von knappen drei Stunden.

Hinweis: Der Test wurde mit der Standard Saugleistung getestet. Höhere Saugleistungen verbrauchen entsprechend mehr Ladung.

Roborock S5 Test - Unser Fazit

Der Roborock S5 verbindet eine gute Saugleistung mit sowohl zeitlicher als auch stromsparender Effizienz. Durch das Mapping eignet er sich auch für große Flächen und Räume, da er selbst diese in relativ kurzer Zeit komplett abgearbeitet hat, während Roboter, die nach dem Chaos-Prinzip vorgehen, deutlich länger brauchen. Durch die eingebaute Wischfunktion eignet er sich auch für glatte Böden wie Fliesen oder Parkett.

Kategorie

Bewertung

Navigation

90 %

Reinigungsleistung

80 %

Ausstattung

100 %

Handhabung

80 %

Preis-/Leistung

80 %

Endwertung

86%

Zaco V5x - Überraschend guter Saug- und Wischroboter

Der Zaco V5x ist ein echter Putzteufel. Saugen, Wischen und Bedienung per App bekommst du hier für wenig Geld. Was den Saugroboter von Zaco auszeichnet und wo seine Stärken und Schwächen liegen, haben wir kurz zusammengefasst:

  • Ausdauernder Akku. Obwohl der Zaco V5x dem Medion MD 18500 äußerlich so sehr ähnelt, hält der Akku des Zacos deutlich länger durch. 120 Minuten flitze er im automatischen Reinigungsmodus durch unseren Testraum und reinigte ihn so trotz Chaos-Navigation sehr gründlich.

  • Für jeden Schmutz gewappnet: Der Zaco Saugroboter kann nicht nur saugen, mit dem beiliegenden Wassertank ist er im Handumdrehen auch ein Wischroboter. Das lohnt sich vor allem, wenn du viel Parkett oder Fliesen in der Wohnung hast. Per App lässt sich auch der Wasserverbrauch anpassen.

  • Rudimentäre App: Beim Zaco V5x hast du die Wahl zwischen Fernbedienung und App. Die einfach gehaltene App bietet zusätzlich eine praktische Akkustandanzeige, eine Übersicht über die Lebensdauer von Bürsten und Filter sowie Einstellungsmöglichkeiten für die Wischfunktion. Einige Zusatzfunktionen haben im Test nur sporadisch funktioniert - die Kernfunktionen klappten problemlos.
Zaco V5x - Die Nachteile

Randomisierte Reinigung (Chaos-Prinzip) in Kombination mit einer langen Akkulaufzeit ist zwar gründlich, aber alles andere als effizient. In unserem 45 m² großen Testraum hat der Zaco mit einer Akkuladung alle Stellen erreicht, Saugroboter mit intelligenter Navigation schafften das aber deutlich schneller. 

Zaco setzt bei seinem Saugroboter ausschließlich auf Seitenbürsten und einen Saugschacht, eine Bürste oder Walze für den Boden gibt es leider nicht. Das verschafft dem Saugroboter einen Nachteil auf Teppichen und bei Tierhaaren, bedeutet aber auch weniger Wartungs- und Reinigungsarbeit. Auch der Staubbehälter ist mit gerade einmal 0,3 l Fassungsvermögen eher klein und sollte nach jeder Saugtour geleert werden.

Zaco V5x - Die Vorteile

Der Zaco V5x kann schnell zum Wischroboter umgebaut werdenDer Zaco V5x zeigte vor allem auf glatten Böden eine solide Saugleistung und ist für 1-2  Räume absolut empfehlenswert. Mit seiner Laufzeit von 120 Minuten erreichte er im Test alle Bereiche des Raumes. Auch das Saugen unter der Couch war, dank seiner geringen Höhe von 8 cm, kein Problem.

Auch beim Wischen behält der Zaco seine niedrige Höhe - ein großer Vorteil zu Kombi-Geräten, bei denen der Wassertank auf das Gerät gesetzt wird. Zaco liefert stattdessen einen zusätzlichen Wasserbehälter, den du einfach gegen den Staubbehälter austauschen kannst. Nur noch den Wischaufsatz an der Unterseite anbringen und schon kümmert sich der Staubsaugerroboter um glänzende Böden und du kannst Eimer und Wischmopp im Schrank lassen. Bevor der Saugroboter wieder in seine Station zurückkehrt, musst du den Wassertank auf jeden Fall wieder entfernen! Tipp: Lass den Zaco beim Wischen am besten nicht unbeaufsichtigt und schaff Teppiche und Kabel gewissenhaft zur Seite. Für das beste Wischergebnis das Wischtuch vorher unterm Wasserhahn anfeuchten.

Mit der zusätzlichen App für iOS und Android brauchst du keine zusätzliche Fernbedienung mehr, behältst den Akkustand im Blick und kannst Reinigungszeiten auf deinem Smartphone oder Tablet festlegen. Entgegen der schlechten Bewertungen im App-Store kamen wir bis auf wenige Ausnahmen sehr gut mit der App zurecht und auch die Einrichtung war ein Klacks.

Zaco V5x Test - Unser Fazit

Wenn du auf der Suche nach einem kleinen Haushaltshelfer bist, der dich nicht nur beim Saugen, sondern auch beim Wischen unterstützt, ist der Zaco optimal für dich. Am besten arbeitet in 1-2 Räume mit glattem Untergrund, hier kann er auch sein Potenzial als Wischroboter voll ausschöpfen. Vor allem die lange Laufzeit, die Funktionsvielfalt sowie seine Einfachheit führten zu einer guten Endwertung von 67%.

Kategorie

Bewertung

Navigation

50 %

Reinigungsleistung

60 %

Ausstattung

80 %

Handhabung

60 %

Preis-/Leistung

90 %

Endwertung

67 %

Bagotte BG700 - Günstiger Sauger für Smart Home Nutzer

Schlankes Design und smarte Funktionen: Der Saugroboter Bagotte BG700 will beides zusammenbringen, und zwar zu einem echten Kampfpreis. Rein äußerlich gleicht er dem eufy RoboVac 11s von Anker, ein paar maßgebende Unterschiede gibt es aber doch:

  • Smart dank App?: Der größte Unterschied zu Ankers eufy Robovac 11s ist die App, mit der sich der Robo-Sauger steuern lässt. Hier bekommst du einige zusätzliche Features, wie einen individuellen Reinigungsplan, und die Möglichkeit den BG700 mittels Sprachsteuerung via Sprachassistenten zu bedienen. Die Einrichtung ist allerdings etwas umständlich.

  • Leise & gründlich: Genau wie der nahezu baugleiche eufy, ist er mit 42 dB auf Teppich angenehm leise. Im Gegensatz zu den günstigeren Test-Saugern von Medion und Zaco, hat der Roboter zusätzlich zu den Seitenbürsten eine Gummibürste für den Boden, perfekt für den Einsatz im Tierhaushalt. Auch beim Überwinden von Hindernissen konnte er punkten.

  • Chaotische Navigation: Trotz App navigiert auch der BG700 sich chaotisch und ohne Mapping durch deine Wohnung. Im Test hielt er das immerhin 120 Minuten durch und hat unseren 45 m² Testraum gut gereinigt. Mit speziellen Klebestreifen begrenzt du den Reinigungsbereich. 
Bagotte BG700 - Die Nachteile

Ohne Mapping oder ausgefeilte Sensorik ist auch beim Bagotte die Raumabdeckung nicht hundertprozentig gewährleistet. Der chinesische Staubsaugerroboter fährt deine Wohnung nach dem Chaos-Prinzip ab, die lange Laufzeit kommt der Gründlichkeit dabei aber entgegen.

Einen weiteren Schwachpunkt sehen wir in der Bagotte App. Mit ihr lässt sich der Saugroboter zwar steuern, die Anbindung an den Google Assistent ist damit aber nicht möglich. Die Einrichtung als Smarthome Gerät hat uns viele Nerven gekostet. Die Anleitung ist hier schlichtweg falsch, bzw. nicht mehr aktuell.
Damit du es einfacher hast, hier der alles entscheidende Hinweis: Nutze anstatt der App von Bagotte die “Smart Life App” für iOS oder Android. Mit dieser App kannst du den Sauger steuern und ihn per Skill (Alexa) oder durch eine Verknüpfung mit Google Home auch über Sprachsteuerung kontrollieren.

Bagotte BG 700 - Die Vorteile 

Der Bagotte BG700 kann auch per App gesteuert werdenWenn die Einrichtung der Smart Life App und die Kopplung an den Smart Assistant dann aber abgeschlossen ist, bietet der BG700 einen echten Mehrwert für Smarthome Enthusiasten. So kannst du den Robo-Sauger auf Zuruf starten und in der App zudem einen individuellen Reinigungsplan erstellen. Nett ist auch die Übersicht über Akkustand und die Material-Lebensdauer. So hast du einen guten Richtwert, wann du den Staubfilter oder die Bürsten tauschen solltest.

Vor allem durch seine lange Laufzeit von 120 Minuten konnte er im Test ein gründliches Reinigungsergebnis erzielen und fand nach getaner Arbeit gut in seine Station zurück. Hier kommt ihm auch seine geringe Höhe von nur 7 cm zu Gute. Während der Reinigung ist er mit unter 50 dB außerdem angenehm leise. Auch beim “Klettern” über Hindernisse stellte er sich auffallend gut an und gehört zu den Bergsteigern unter den Saugrobotern. Selbst die 1,5 cm hohe Teppichkante konnte er immer problemlos hinter sich lassen. 

Für die besten Reinigungsergebnisse empfehlen wir den Automatik- oder Fleckenmodus, die im Test die gründlichsten Ergebnisse erzielten. Ansonsten gibt es noch eine Ecken- und weniger effektive Einzelzimmerreinigung. Nach einem Saug-Durchgang solltest du den 0,6 l großen Staubbehälter reinigen, bei einem kleinen Einsatzgebiet reicht das Volumen auch für mehrere Durchgänge. Die Reinigung ist dabei unkompliziert, für den Filter liegt zusätzlich ein Pinsel bereit.

Bagotte BG700 Test - Unser Fazit

Der Bagotte ist zwar etwas teurer als das doch sehr ähnliche Modell von Anker, die App Anbindung und die Möglichkeit den Sauger per Spracheingabe zu steuern, ist den Aufpreis aber definitiv wert. Der flache und trotz Chaos-Prinzip teilweise smarte Roboter erreichte eine Endwertung von 65% und lohnt sich damit für alle Sparfüchse, die nicht noch eine Fernbedienung mehr haben wollen.

Kategorie

Bewertung

Navigation

50 %

Reinigungsleistung

70 %

Ausstattung

70 %

Handhabung

70 %

Preis-/Leistung

70 %

Endwertung

65 %

AEG RX9-1-IBM - Innovative Ausstattung mit einigen Schwächen

Mit dem RX9-1-IBM schickt AEG seine Vision eines Saugroboters ins Rennen. Mit ausgefallenen Funktionen wie einer Mischung aus Kamera- und Sensortechnik und der ausfallenden Form möchte der Hersteller von Haushaltstechnik dabei punkten.

  • Saugroboter mit Durchblick: Anstelle von Infrarottechnik setzt der AEG RX9-1-IBM auf eine eingebaute Kamera kombiniert mit zwei Lasersensoren. Damit erzeugt sich der Roboter ein dreidimensionales Bild seiner Umgebung und ersetzt auch gleich den nicht vorhandenen Fallsensor. Kanten und eventuelle Abgründe wie z.B. Türschwellen werden hiermit zuverlässig erkannt.

  • Bessere Manöver dank “Trinity Shape”: Mit seiner ungewöhnlichen Form, die irgendwo zwischen Dreieck und Kreis zu verordnen ist, sticht er aus der Masse der meist kreisförmigen Roboter heraus. Der Sinn dahinter: Durch die abgeänderte Form soll der AEG RX9-1-IBM besonders wendig sein und besser in Ecken und unter Möbel kommen können.

  • Ausbaufähige App: Während die Einrichtung der App für iOS und Android und die Verbindung zum Roboter via Smartphone kinderleicht und problemlos vonstattenging, ist der Funktionsumfang enttäuschend. Keine Fernbedienung, keine Wartungsprotokolle und eine wenig ansprechende Karte. Auch braucht sie lange, um den aktuellen Status einer Reinigung abzurufen.

  • Zu kurzer Atem: Zwar hat AEG mit den Features für den AEG RX9-1-IBM nicht gespart, doch die mageren 2500 Milliamperestunden (mAh) des Akkus bringen nicht genug Ladungskapazität mit, um den Roboter lange genug am Laufen zu halten, um einen etwas größeren Raum von 45 m² zu reinigen.
AEG RX9-1-IBM - Die Nachteile

Das größte Manko des AEG RX9-1-IBM ist der schwache Akku. Dieser bildet mit seinen ca. 42 Minuten Laufzeit das abgeschlagene Schlusslicht unserer Testgeräte. Der AEG schaffte es nicht, unseren ca. 45 m² großen Testraum in einem Rutsch zu reinigen, sondern musste eine Pause zum Laden einlegen. Damit verzögerte sich der Reinigungsvorgang beträchtlich, da der Akku gute zwei Stunden brauchte, um sich wieder aufzuladen. Die Gesamtdauer der Reinigung betrug am Ende weit über drei Stunden.

AEGs Saugroboter hat sich zudem im Test als das lauteste Gerät erwiesen. Sowohl die Lautstärke des Saugvorgangs als auch ein unangenehmes Rollgeräusch waren deutlich durch verschlossene Türen und Wände zu hören. Er ist somit eher für die Reinigung tagsüber geeignet. Möglichst, wenn man selbst nicht zu Hause ist.

AEG RX9-1-IBM - Die Vorteile

Kamera Navigation und App beim AEG RX9-1-IBMMit seinem rund 0,7 Liter großen Staubbehälter ist der AEG RX9-1-IBM der Vielfraß unserer Testgeräte. Er kann auch große Mengen an Dreck und Staub fassen, bevor er händisch gereinigt werden muss. Der Behälter lässt sich einfach aufklappen, wodurch man leichten Zugriff hat und jegliche Reste beseitigen kann.

Die Kombination aus Kamera und Lasersensoren trägt Früchte. Auch wenn es manchmal so aussieht, als bräuchte der RX9 lange, um sich zu orientieren, flitzt er bedeutend schneller im Raum umher, als Geräte, die nach dem Chaos-Prinzip vorgehen. Das ist besonders für kleinere Räume geeignet, da er diese in Rekordzeit reinigen kann. Bei größeren stößt er aufgrund der begrenzten Laufzeit schnell an seine Grenzen.

Was lange währt, wird endlich gut: Der AEG RX9-1-IBM braucht zwar lange, erzielt am Ende aber solide Reinigungsresultate. Auch Teppiche reinigt er zuverlässig und gründlich.

Hinweis: Für Langflorteppiche eignet sich das Gerät nicht, da es zu Komplikationen mit der Seitenbürste kommen kann.

AEG RX9-1-IBM Test - Unser Fazit

AEGs Saugroboter arbeitet besonders in kleinen Räumen gründlich und schnell. Durch sein systematisches Vorgehen und Abfahren der Fläche, schafft er solche Räume in Rekordzeit. Auch der umfassende Staubbehälter und die leichte Reinigung der Komponenten sind lobend zu erwähnen. Alles in allem konnte er uns jedoch nicht komplett überzeugen. Insbesondere die hohe Lautstärke und der schwache Akku stechen hierbei heraus. Bei mehr als 30 m² weitet sich die Reinigungszeit schnell auf mehrere Stunden aus. Deshalb hat es der AEG RX9 mit 63% als teuerstes Gerät gerade einmal auf den fünften Platz geschafft.

Kategorie

Bewertung

Navigation

70 %

Reinigungsleistung

60 %

Ausstattung

70 %

Handhabung

80 %

Preis-/Leistung

40 %

Endwertung

63 %

eufy RoboVac 11S - Flacher Saughelfer für Tierbesitzer

Der beliebte chinesische Hersteller Anker ist sonst vor allem für eine große Auswahl an Ladekabeln, Powerbanks sowie Bluetooth Lautsprechern bekannt. Mit dem eufy RoboVac 11s traut sich Anker in neue Gefilde und liefert einen flachen, eleganten und leisen Staubsaugerroboter zum Einstiegspreis:

  • Flüsterleise Reinigung: Der eufy kommt mit Hindernissen wie Teppichkanten oder Türschwellen sehr gut zurecht. Dabei ist er mit 42 dB auf dem Teppich angenehm leise - das entspricht etwa einem Flüstern. Auch auf glatten Böden liegt er bei unter 50 dB. Die geringe Lautstärke sowie eine Gummibürste für den Boden machen den eufy besonders für Tierbesitzer interessant.

  • Sofort einsatzbereit: Einfach die Ladestation an den Strom anschließen, die mitgelieferten Batterien in die Fernbedienung einlegen und schon kannst du den Saugroboter auf seine erste Reinigungsmission schicken. Nützlich sind vor allem der Automatik- und Fleckenmodus, je nachdem, ob der ganze Raum oder nur punktuell gereinigt werden soll.

  • Nur für kleine Räume: Ankers Saugroboter navigiert sich nach dem Chaos-Prinzip durch deine Wohnung. Ob dabei alles gereinigt wird, ist daher mehr oder weniger zufällig. Bedingt durch seine Laufzeit von 80 Minuten, ist er am besten für kleinere Einzelräume geeignet. Der 0,6 l fassende Staubbehälter ist dafür auch für zwei Durchgänge ausreichend.
eufy RoboVac 11s - Nachteile

Durch das Chaos-Prinzip ist die Raumabdeckung nicht hundertprozentig gewährleistet. In unserem Test hat der RoboVac 11s 80 Minuten durchgehalten - 20 Minuten weniger als die Herstellerangabe verspricht. Dabei hat er im automatischen Reinigungsmodus leider nicht alle Stellen des 45 m² großen Testraums erreicht.
Wenn es einmal hakt, müsste der Saugroboter das durch Signaltöne anzeigen. Das hat im Test nicht geklappt und wir mussten ab und an einen Kontrollblick auf den Sauger werfen.

eufy RoboVac 11s - Vorteile

eufy RoboVac 11s ist durch seine Bodenbürste besonders effektiv gegen TierhaareEin großer Vorteil des kleinen Haushaltshelfers ist seine flache Bauform. Der Saugroboter ist gerade einmal 7 cm hoch und sollte unter den meisten Sofas oder Schränken problemlos durchkommen.
Insbesondere bei Hindernissen konnte der Saugroboter glänzen. Die hohe Teppichkante eines Langflorteppichs, die teureren Saugern Probleme bereitete, konnte der eufy fast immer überwinden und auch mit seiner geringen Lautstärke auf dem Teppich überzeugen.

Für den den Saugroboter von Anker gibt es zwar keine App, dafür aber eine Fernbedienung, mit der du eine einmalige oder tägliche Startzeit für den Saugroboter auswählen kannst. Außerdem lässt sich der Roboter per Fernbedienung starten, zurück zur Station schicken und bietet vier Reinigungs-Modi.
Im Test haben sich in erster Linie der Automatikmodus sowie die Spotreinigung behauptet, die am gründlichsten und mit der besten Raumabdeckung ihrem Job nachgehen. Ansonsten gibt es noch eine Ecken- und Einzelzimmerreinigung, die sich in der Praxis hauptsächlich durch eine kürzere Laufzeit vom automatischen Reinigungsmodus unterscheiden.

Dank des 0,6 l großen Staubbehälters ist ordentlich Platz für Staub, Dreck und Tierhaare, sodass du den Behälter unter Umständen gar nicht nach jedem Einsatz leeren musst. Die Reinigung des Staubbehälters ist beim eufy kinderleicht. Reinigungswerkzeug und Ersatzbürsten gehören zum Lieferumfang.

eufy RoboVac 11s Test - Unser Fazit

Starke Saugkraft und eine Gummibürste verhelfen dem eufy zu guten Reinigungsergebnissen. Gerade wenn du viel wert auf ein flaches Design legst, bekommst du mit dem Saugroboter aus dem Hause Anker einen praktischen Haushaltshelfer, der auch unter dem Bett oder Sofa für dich saubermacht. Die Gummibürste auf der Unterseite wie auch die niedrige Lautstärke machen ihn besonders für Haustierbesitzer interessant.

Kategorie

Bewertung

Navigation

40 %

Reinigungsleistung

60 %

Ausstattung

50 %

Handhabung

60 %

Preis-/Leistung

80 %

Endwertung

58 %

Medion MD18500 - Zuverlässiges Schnäppchen

Aus dem Hause Medion kommt der MD 18500 dahergefahren. Medion ist besonders für seine günstige Unterhaltungselektronik bekannt. Beim MD 18500 handelt es sich jedoch nicht etwa um einen PC oder Laptop auf Rädern, sondern einen Staubsaugerroboter, der mit seinem kleinen Preis auftrumpfen möchte. 

  • Kleiner, aber oho: Unter den Saugrobotern gehört der MD 18500 zu den Winzlingen. Damit kommt er beinahe überall hin - auch unter flache Sofas, in kleine Ecken oder engere Zwischenräume.

  • Auf die Plätze, fertig, los: Zwar verzichtet Medion auf eine Steuerung per App, doch hat das Plug and Play-Modell auch seine Vorzüge. Die Inbetriebnahme vom MD 18500 erwies sich als kinderleicht. Station eingesteckt, Roboter an und los geht die erste Tour.

  • Viel für wenig Geld: Trotz des kleinen Preises hat der Medion einiges an Ausstattung im Gepäck. Neben Fernbedienung, Reinigungsbürsten und Ersatzfilter hat er sogar eine virtuelle Wand in petto, mit der sich ein bestimmter Bereich abgrenzen lässt, in den der kleine Helfer keinen Eintritt haben soll.

  • Wo Chaos sinnlos waltet: Der MD18500 geht nach dem Chaos-Prinzip vor. Das Prinzip schreibt vor, dass es im Grunde kein Prinzip gibt, sondern wahllos durch den Raum gefahren wird. Ein Glücksspiel, das nicht immer aufgeht. In unserem Test hatte er nach knapp 90 Minuten unseren ca. 45 m² Raum nur zu etwa drei Viertel abdecken können.
Medion MD 18500 - Die Nachteile

Auch wenn der Medion MD18500 mit einer Fernbedienung geliefert wird, ist die Bedienung insgesamt wenig umfassend. Von den drei Reinigungsmodi eignet sich der automatische Reinigungsmodus am ehesten für eine komplette Raumreinigung. Die punktuelle Reinigung und das Fahren entlang der Wände haben sich eher als nette Spielereien erwiesen.

Aufgrund des platzsparenden Designs beträgt das Volumen des Staubbehälters gerade einmal 0,3 Liter, wodurch du diesen wirklich nach jeder Fahrt ausleeren musst. Besonders bei großen Räumen fällt der geringe Umfang negativ auf.

Wie bei anderen Staubsaugerrobotern erweist sich das Chaos-Prinzip auch beim Medion als wenig effizient. In unserem Test ließen wir den Roboter ca. 87 Minuten am Stück durch unseren 45 m² großen Testraum fahren. Am Ende wurden gut drei Viertel des Raumes abgedeckt. Um einige Ecken machte der Medion gänzlich einen Bogen, während er andere Teile wiederholt besuchte.

Medion MD 18500 - Die Vorteile

Der günstige Medion MD 18500 mit Fernbedienung und Virtual WallDer größte Vorteil von Medions Roboter ist der kleine Preis. Von unseren Testgeräten ist er der mit Abstand günstigste, kann aber trotzdem mit einer akzeptablen Saugleistung punkten. Besonders für glatte Oberflächen und kleinere Räume eignet er sich. Für Teppiche ist er nicht zu empfehlen. Bei gröberem Dreck (z.B. Haferflocken) stößt er teilweise an seine Grenzen, da er diesen entweder nicht ganz aufsaugte oder vereinzelte Reste mit den Seitenbürsten im Raum verteilte. 

Mit seinen 87 Minuten Laufzeit gehört der Akku zwar nicht zu den Spitzenreitern unseres Tests, ist aber dennoch solide. Er hält somit auch die Versprechungen des Herstellers ein, der die Laufzeit mit 90 Minuten angegeben hat. Trotz Chaos-Prinzip schafft er mit einer vollen Akkuladung kleinere Räume in der angegebenen Zeit. 

Der MD 185000 kommt mit einer für den Preis guten Auswahl an Zubehör geliefert. In unserem Test wagte es der kleine Roboter nicht, die virtuelle Wand zu überschreiten - nicht mal mit Fernbedienung. Das Absperren einzelner Bereiche, in denen der weiße Flitzer unerwünscht ist, funktioniert entsprechend problemlos.

Medion MD 18500 Test - Unser Fazit

Der Medion MD 18500 eignet sich ideal für Sparfüchse. Für einen kleinen Preis erhältst du ein Gerät, das dennoch relativ gründlich arbeitet. Wenn er auch nach dem Chaos-Prinzip vorgeht, ist der Akku ausdauernd genug, um kleinere Räume komplett abzudecken. Die mitgelieferte Ausstattung funktioniert einwandfrei und lässt sich kinderleicht einrichten. Vor allem die virtuelle Wand ist hierbei positiv hervorzuheben, die trotz geringen Preises im Lieferumfang enthalten war. Dem Medion MD 18500 macht in puncto Preis-Leistung keiner etwas vor.

Kategorie

Bewertung

Navigation

40 %

Reinigungsleistung

50 %

Ausstattung

60 %

Handhabung

50 %

Preis-/Leistung

90 %

Endwertung

57 %

Saugroboter auf einen Blick - Das musst du wissen!

Saugroboter sind praktische Alltagshelfer, die dir helfen, deine vier Wände ohne viel Aufwand sauber zu halten. Doch nicht für jeden Haushalt sind sie geeignet. Was du beim Kauf beachten musst, haben wir für dich zusammengefasst:

  • Geeigneter Boden und keine Hindernisse: Saugroboter lieben flache Böden mit wenig Hindernissen. Teppichböden mit hohen Stoppeln/Fransen bereiten ihnen Probleme. Außerdem musst du darauf achten, Kleinteile, Kabel und andere Dinge zu entfernen. Diese werden sonst vom Roboter eingesaugt oder verheddern sich in den Bürsten. Die Saugleistung des Roboters hängt dementprechend sowohl vom Gerät, als auch vom Einsatzort ab. 

  • Zusatzfunktionen: Staubsaugroboter mit Wischfunktion eignen sich durchaus für eine Grundreinigung. Hartnäckige Flecken gehen damit allerdings nicht weg.
    Außerdem bieten viele Saugroboter eine direkte Steuerung via Fernbedienung bzw. App, eine Zeitschaltung oder die Funktion auf Befehl einen bestimmten Punkt kurz anzusteuern und dort zu saugen - ideal, wenn z.B. beim Essen Krümel auf dem Boden landen.

  • Sensoren und Raumvermessung: Gut ausgestattete Saugroboter erstellen mit ihren Sensoren eine Karte, anhand der sie den Raum reinigen und die Ladestation "einzeichnen". Günstige Modelle arbeiten nach dem Chaosprinzip und fahren eine bestimmte Zeit kreuz und quer - mit ähnlichem Ergebnis. Bei verwinkelten Wohnungen empfehlen wir dir auf jeden Fall Saugroboter mit Einmessfunktionen.
    Alle Saugroboter haben Absturzsensoren, die verhindern, dass sie Treppen herunterfallen oder Hindernisse rammen und dabei helfen die Ladestation wiederzufinden.

  • Einfache Wartung: Die Behälter von Saugrobotern sind klein und müssen nach ein bis zweimal Saugen bzw. Wischen entleert werden. Außerdem ist es notwendig alle paar Monate die Sensoren und die Bürsten zu reinigen oder bei Bedarf letztere gleich zu ersetzen. Sonst schwindet die Saugleistung. Die dazugehörige App erinnert dich aber an alles.

Saugen, Fegen und sogar Wischen? - Was der Staubsaugerroboter alles kann

Frau sitzt auf Couch und Saugroboter saugt den BodenEin Saugroboter kann dir bei einigen Aufgaben im Haushalt behilflich sein. Ganz autonom bewegt sich der kleine Staubsauger über den Boden und saugt alles auf, was ihm im Weg liegt. Seine Saugleistung reicht für den alltäglichen Schmutz. Nur bei großen bzw. schweren Teilen wird er sich "verschlucken". So musst du nicht mehr jeden Tag selbst den Staubsauger in die Hand nehmen. Wenn du möchtest, kannst du auch einen Roboter mit Wischfunktion einsetzen und dir so zum Teil noch den Bodenwischer sparen. Zwar fehlt dem Roboter der richtige Druck, um auch hartnäckige Flecken mit seiner Wischfunktion zu entfernen, für die Grundreinigung reicht es bei den meisten Staubsaugrobotern aber allemal.

Da ein Kabel für den Roboter nur hinderlich wäre, gesellt sich er sich zu den Akkustaubsaugern. Aufgeladen wird der Akku in einer speziell passenden Ladestation, in die der Saugroboter nach getaner Arbeit selbständig fährt. In der Regel halten die kleinen Roboter 50 bis maximal 120 Minuten durch, bevor sie wieder auftanken müssen. Die Ladedauer liegt je nach Modell zwischen 2-4 Stunden, bevor der Roboter wieder selbstständig losfahren kann.

Der Saugroboter als Ersatz für einen Bodenstaubsauger?

Die autonomen Sauger sind in Sachen Saugleistung so weit ausgereift, dass sie den Bodenstaubsaugern Konkurrenz machen. Sie eignen sich für die regelmäßige oberflächliche Reinigung. Du wirst aber dennoch alle paar Wochen mal zum großen Bruder greifen müssen, um alle Ecken, unzugängliche Stellen und besonders die Teppiche ordentlich nach zu saugen. Denn Saugroboter sind speziell für Hartböden und niedrigen Teppichboden bzw. Teppiche gut geeignet. Langflorige Teppiche und alles längliche wie Kabel, Schnüre, Fransen oder Kleinteile bereiten ihnen Schwierigkeiten. In den meisten Fällen geraten diese Objekte in die Bürsten, verfangen sich und mindern die Saugleistung. Der Saugroboter hält dann gezwungenermaßen an, gibt einen Signalton von sich, schickt eine Nachricht an die App und muss von Hand befreit werden.

Tipp: Deshalb ist die Vorbereitung besonders wichtig! Eine durchgehend aufgeräumte Wohnung oder ein kurzer Check, bevor du den automatischen Staubfänger anschaltest, sind absolut notwendig.

Sind also Saugroboter ein echter Ersatz für den Handstaubsauger? Die Antwort lautet: Fast. Während du mit einem normalen Staubsauger wirklich jede Ecke und auch oftmals sehr unzugängliche Stellen erreichst, können die kleinen Roboterhelfer nur freie Fläche von Schmutz befreien - dafür aber sehr gründlich und energieschonend. Die Saugleistungen sind denen von großen Staubsaugern ähnlich und die Zeitersparnis ist enorm. Dennoch musst du ihnen gelegentlich noch helfen und darauf achten, dass die Räume aufgeräumt sind - was ja auch nicht so schlecht ist.

Wie funktioniert ein Staubsaugerroboter?

Der Roboter ist mit mehreren Sensoren ausgestattet, die ihm helfen sich zu orientieren. Ein Sensor unterhalb des Staubsaugers verhindert zum Beispiel, dass er die Treppe herunterfällt und kaputt geht. Stößt er gegen ein Hindernis (z.B. ein Stuhlbein oder eine Wand) wechselt er die Richtung. Für die Hinderniserkennung sind Sensoren mit Infrarot oder Ultraschall vorhanden. Besonders bei gläsernen Gegenständen ist Ultraschall vorzuziehen. Um zu verhindern, dass Saugroboter die Treppe oder andere hohe Abgründe herunterfallen, sind sie mit speziellen Absturzsensoren ausgestattet.

Hochwertige Saugroboter können mithilfe ihrer Sensoren eine Karte deiner Wohnung erstellen und parallele Bahnen abfahren. Andere orientieren sich per Laser und teilen den Raum in Bereiche ein, die nacheinander gesaugt werden. Die günstigen Staubsauger arbeiten nach dem Chaosprinzip und fahren kreuz und quer.

Saugroboter - Worauf muss ich achten?

Die Auswahl des richtigen Saugroboters fällt bei dem großen Angebot schwer. Hinzu kommt, dass es kaum einen Staubsaugerroboter gibt, der sich für jedermann eignet. Jedes Modell hat bestimmte Features, auf andere wirst du wiederum verzichten müssen.Junger Mann steuert voller Freude einen Saugroboter

  • Hochwertige Sensoren: Ultraschall- aber auch Infrarotsensoren erleichtern dem Roboter vor Hindernissen auszuweichen und nach einem festen Plan die Fläche zu säubern, sodass er schneller fertig wird - das spart Energie/Akku und reduziert die Arbeitszeit des Roboters, die mit Lärm verbunden ist. Zudem kann der kleine Helfer auch im Dunkeln arbeiten - bei einem kamerabasierten System ist dies nicht möglich.

  • Verschiedene Reinigungsprogramme: Manche der kleinen Staubsauger kannst du sowohl als Saug- als auch als Wischroboter nutzen. Außerdem können verschiedene Programme für die Ecken, den ganzen Raum oder einen bestimmten Fleck eingestellt werden. So wird nicht gleich das ganze Wohnzimmer gesaugt, wenn es nur hinter dem Sofa etwas staubig ist.

  • Wartung der Bürsten und Filter: Damit das meiste runde Gehäuse des Stausaugroboters gut in die Ecken kommt, setzen fast alle Hersteller auf Bürsten, die den Staub in der Ecke unter den Roboter fegen. Diese Bürsten musst du regelmäßig säubern, sonst leidet die Saugleistung darunter. Bei vielen Saugrobotern lassen sich zudem die Luftfilter austauschen. Einige der automatischen Staubsauger sind auch für die Aufnahme von Tierhaaren geeignet. Als Allergiker solltest du auf einen eingebauten HEPA-Filter achten.

  • Flache Bauweise: Besonders bei niedrigen Möbeln ist es von Vorteil, wenn der Saugroboter flach gebaut ist, damit er auch unter den Möbeln reinigen kann. Bei Wischrobotern wird dies jedoch aufgrund eines Wassertanks meist problematisch.

  • Timer: Möchtest du den Haushalt erledigt wissen, wenn du selbst noch im Büro sitzt, ist ein Timer-Programm sehr nützlich. Mit dieser Funktion sind alle Staubsaugroboter ausgestattet.

  • Fernbedienung/App: Ältere Staubsaugroboter haben eine Fernbedienung mit der du den Saugroboter bedienen kannst. Noch praktischer, und mittlerweile auch der Standard, ist ein WLAN-fähiger Saugroboter, dem du per App Kommandos geben kannst. So kannst du auch spontan den Roboter bedienen oder ihn von der Ferne aus starten. Manche Staubsauger lassen sich auch mit HomeConnect oder Alexa verbinden und vervollständigen dein SmartHome um eine sprachgesteuerte Bodenreinigung.

  • Staubbehältervolumen: Aufgrund der geringen Größe von 0,3 - 0,7 l wirst du bei Saugrobotern großes Volumen finden. Ein Leeren ist fast nach jedem zweiten Einsatz der flachen Roboter notwendig. Wichtig ist auch, dass der Staubbehälter sich einfach öffnen und reinigen lässt. In diesem befindet sich meistens auch der Filter.

  • Virtuelle Wände: Einige Staubsaugroboter lassen sich durch Lichtschranken oder Magnetbänder wortwörtlich in “ihre Schranken weisen”. Der Saugroboter dreht an dieser Stelle einfach um. Das ist sinnvoll wenn du nicht möchtest, dass der Roboter ins Kinderzimmer voller Legosteine fährt oder den Hund in seinem Körbchen stört. Moderne Saugroboter mit einer virtuellen Karte können dies ohne zusätzliche Lichtschranken umsetzen.

Saugroboter bei Stiftung Warentest

Staubsaugerroboter fährt unter ein SofaAuf dem Markt der selbstständigen Staubsauger haben sich in den letzten Jahren Marken hervorgetan, die wir aus dem Bereich der Staubsauger - auch der beutellosen Staubsauger - noch nicht kennen. In den höheren Preissegmenten hat sich die Firma iRobot mit den Roombas einen Namen gemacht. Auch Neato mit seinen Botvac-Modellreihe ist aufgrund der guten Navigation vorne mit dabei und wird sogar in einer speziellen Variante von Vorwerk vertrieben. Nennenswert ist auch Hersteller Ecovacs, der mit seinen Deebot und Deebot Ozmo-Reihen schon lange auf dem Markt etabliert ist. Ecovacs räumte vor allem im aktuellen Kombigerätetest ab, bei dem der Deebot Ozmo 930 den ersten Platz belegen konnte.
Erwähnenswert sind vor allem die Xiaomi Roborocks, die mit sehr guter Ausstattung und vielen smarten Funktionen den Markt aufmischen, da sie deutlich weniger kosten, als vergleichbare Modelle anderer Hersteller. 

Saugroboter bei Stiftung Warentest - Das sind die Testsieger

Ganz oben im Saugrobotertest der Stiftung Warentest und nur knapp hinter dem Testsieger, dem Kobold Vorwerk VR300, findet sich jedoch ein bekanntes Gesicht: Der AEG RX9 erreichte im Test die Note “gut”. Während Stiftung Warentest lobt, in unserem Test haben wir den Sauger von AEG anders kennengelernt und eingeschätzt. Überraschenderweise haben fast alle anderen bekannten Hersteller wie LG, Dyson, Miele, Samsung und iRobot nur mit der Note “befriedigend” abgeschnitten.
Leider noch nicht im Saugroboter-Test bei Stiftung Warentest: Die beliebten Roborock-Modelle von Xiaomi. Erst beim Test von Kombigeräten Anfang 2020, tauchte dann aber auch bei Stiftung Warentest das erste Xiaomi Modell auf. Der Roborock S6 konnte sich dort den zweiten Platz sichern. 

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