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Saugroboter

Test: Die besten Saugroboter

Wir haben Experten-Tests und Kundenbewertungen zu 119 Saugroboter ausgewertet: Das sind die Besten

Saugroboter Kaufberater
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Anna-Lena
Anna-Lena

Saugroboter - Saugst du noch oder hast du schon Feierabend?

Wie toll wäre es, wenn du nach der Arbeit nach Hause kommst und nicht erst noch fegen und saugen musst, bevor du wohlverdient die Füße hochlegen kannst? Oder kündigt sich spontan Besuch an, aber es ist keine Zeit mehr um die Haushaltsaufgaben rechtzeitig zu erledigen? Mit einem Staubsauger Roboter ist das kein utopisches Szenario mehr. Einfach per App dem praktischen Helfer das Signal zum Saugen geben und auf eine saubere Wohnung freuen.

Aber welcher Staubsauger Roboter ist eigentlich gut, welcher passt zu dir und worauf musst du achten? Wir klären diese Fragen und geben dir allerhand Tipps mit an die Hand, um genau den richtigen Saugroboter zu kaufen.

Die besten Saugroboter im Vergleich

Saugen, Fegen, Wischen - Was der Staubsauger Roboter alles kann

Staubsaugerroboter fährt unter ein SofaEin Saugroboter kann dir bei manchen Aufgaben im Haushalt behilflich sein. Ganz autonom bewegt sich das Gerät über den Boden und saugt alles auf, was ihm im Weg liegt. So musst du nicht mehr jeden Tag selbst den Staubsauger in die Hand nehmen. Wer möchte, kann auch einen Roboter mit Wischfunktion einsetzen, wie den Ecovacs Deebot Slim und sich zudem noch den Bodenwischer sparen.

Da ein Kabel für den Roboter nur hinderlich wäre, gesellt sich er sich zu den Akkustaubsaugern. Aufgeladen wird der Akku in einer speziell passenden Ladestation, in die der Saugroboter nach getaner Arbeit selbständig fährt. In der Regel halten die kleinen Roboter 80-120 Minuten durch, bevor sie wieder “schlafen” müssen.

Der Saugroboter als Ersatz für einen Bodenstaubsauger?

Die autonomen Sauger sind leider in Sachen Reinigungsleistung noch nicht so weit ausgereift wie Bodenstaubsauger. Sie eignen sich für die tägliche oberflächliche Reinigung. Du wirst aber dennoch spätestens alle zwei Wochen mal zum großen Bruder greifen müssen, um alle Ecken und besonders die Teppiche ordentlich zu saugen. Denn Saugroboter sind speziell für Hartböden gut geeignet. Langflorige Teppiche bereiten ihnen noch einige Schwierigkeiten.

Wie funktioniert der Staubsauger Roboter?

Der Roboter ist mit mehreren Sensoren ausgestattet, die ihm helfen sich zu orientieren. Ein Sensor unterhalb des Geräts verhindert zum Beispiel, dass er die Treppe herunterfällt und kaputt geht. Stößt er gegen ein Hindernis (z.B. ein Stuhlbein oder eine Wand) wechselt er die Richtung. Für die Hinderniserkennung sind Sensoren mit Infrarot oder Ultraschall vorhanden. Besonders bei gläsernen Gegenständen ist Ultraschall vorzuziehen. Hochwertige Saugroboter, wie der Roomba 980 oder Miele Scout, können mithilfe einer Kamera eine Karte deiner Wohnung erstellen und parallele Bahnen abfahren. Andere orientieren sich per Laser und teilen den Raum in Bereiche ein, die nacheinander gesaugt werden. Die günstigen Modelle, wie der DirtDevil Spider fahren kreuz und quer und funktionieren nach einem Zufallsprinzip. Der Saugroboter Test der Stiftung Warentest hat jedoch ergeben, dass die meisten Modelle zuverlässig flächendeckend reinigen und keine Bereiche auslassen.

Saugroboter - Worauf muss ich achten?

Die Auswahl des richtigen Saugroboters fällt bei dem großen Angebot schwer. Hinzu kommt, dass es kaum einen Staubsauger Roboter gibt, der sich für jedermann eignet. Jedes Modell hat bestimmte Features, auf andere wirst du wiederum verzichten müssen. Welche Funktionen am besten zu dir passt, musst du natürlich selbst entscheiden. Wir haben dir die wichtigsten aufgelistet:

  • hochwertige Sensoren: Ultraschall- aber auch Infrarotsensoren erleichtern dem Roboter vor Hindernissen auszuweichen, sodass das Gerät schneller mit der Arbeit fertig wird.

  • verschiedene Reinigungsprogramme: Manche Geräte kannst du sowohl als Saug- als auch als Wischroboter nutzen. Außerdem können verschiedene Programme für die Ecken, den ganzen Raum oder einen bestimmten Fleck eingestellt werden. So wird nicht gleich das ganze Wohnzimmer gesaugt, wenn es nur hinter dem Sofa etwas staubig ist.

  • Bürsten und Filter: Damit das runde Gerät auch gut in die Ecken kommen kann, setzen einige Hersteller auf Bürsten, die den Staub in der Ecke unter den Roboter fegen. Einige Geräte sind auch für die Aufnahme von Tierhaaren geeignet. Als Allergiker solltest du auf einen eingebauten HEPA-Filter achten.

  • flache Bauweise: Besonders bei niedrigen Möbeln ist es von Vorteil, wenn der Saugroboter flach gebaut ist, damit er auch unter den Möbeln reinigen kann. Bei Wischrobotern wird dies jedoch aufgrund eines Wassertanks meist problematisch. Auch ein leichteres Gewicht ist von Vorteil, da Teppichkanten nicht so schnell durch umklappen zur Falle werden.

  • Timer: Möchtest du den Haushalt erledigt wissen, wenn du selbst noch im Büro sitzt, ist ein Timer-Programm sehr nützlich. Mit dieser Funktion sind bereits die meisten Staubsauger Roboter ausgestattet.

  • Fernbedienung/App: Viele Geräte haben eine Fernbedienung mit der du den Saugroboter bedienen kannst. Noch praktischer ist ein WLAN-fähiger Staubsauger, dem du per App Kommandos geben kannst. So kannst du auch spontan den Roboter bedienen, wenn beispielsweise ungeplanter Besuch ansteht, du selbst aber keine Zeit zum Saugen hast. Manche Geräte lassen sich auch mit HomeConnect oder Alexa verbinden und vervollständigen dein SmartHome um eine sprachgesteuerte Bodenreinigung.

  • Staubbehältervolumen: Aufgrund der geringen Größe wirst du hier keine hohen Zahlen finden. Wichtig ist jedoch, dass der Staubbehälter sich einfach öffnen und reinigen lässt, ohne dass sich der ganze Schmutz an deinen Händen verteilt.

  • virtuelle Wände: Einige Geräte lassen sich durch Lichtschranken oder Magnetbänder wortwörtlich in "ihre Schranken weisen". Der Saugroboter dreht an dieser Stelle einfach um. Das ist sinnvoll wenn du nicht möchtest, dass der Roboter ins Kinderzimmer voller Legosteine fährt oder den Hund in seinem Körbchen stört.

Hersteller von Saugrobotern - Welche sind gut?

Saugroboter mit Fernbedienung und LadestationAuf dem Markt der selbstständigen Staubsauger haben sich in den letzten Jahren Marken hervorgetan, die wir aus dem Bereich der Staubsauger - auch der beutellosen Staubsauger - noch nicht kennen, da hier viele andere Technologien benötigt werden. In den höheren Preissegmenten hat sich die Firma iRobot mit dem Roomba 980 einen Namen gemacht. Auch Neato ist aufgrund der guten Navigation vorne mit dabei. Testsieger der Stiftung Warentest wird jedoch ein bekanntes Gesicht: Der Vorwerk Kobold Saugroboter setzt sich rigoros durch und erhält als einziges Gerät die Note "gut". Für fast 1.000 € Anschaffungspreis ist das auch zu erwarten. Auch Dyson und Dirt Devil probieren sich an den Robotern, die Geräte sind jedoch noch ausbaufähig. Als Einsteiger-Produkt eignen sich z.B. der Ecovacs Deebot, iLife V5 sowie Geräte von Medion oder Deik.

Ausblick für 2018: Auf der IFA 2017 sind bereits einige neue Modelle für 2018 angekündigt worden. Darunter der Roxxter von Bosch mit Alexa-Funktion, Streaming Kamera und neuen Navigationstechnologien. Außerdem ein neues Modell von AEG mit 3D-Mapping sowie neue Geräte von iLife, Neato, Moneual und LG.

Das folgende Video der Stiftung Warentest zeigt dir, wie die getesteten Geräte in den jeweiligen Kategorien abschneiden und welcher Saugroboter gut abschneidet.