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Gaming Laptops - Echtes mobiles Gaming

Junge am Meer spielt mit Gaming LaptopDas Gefühl der Freiheit. Wer eine offene Spielwelt im echten Leben haben möchte, muss seine Gaming Plattform der Wahl mobil machen. Zwar sind Games für Smartphones nach wie vor sehr beliebt und werden durch die stetig zunehmende Leistung der Chips immer schöner und besser, doch ein vollwertiges Spielerlebnis gibt es nur mit richtig Power dahinter.

Gaming überall!

Ein Gaming Laptop ermöglicht es Ihre Blockbuster Games unterwegs zu zocken und überall hin mitzunehmen. Im Urlaub an verregneten Tagen mal eben eine Runde zocken, morgens in der Bahn einen Endgegner besiegen oder sich mit Freunden zu einer Gaming Session treffen - mit einem Gaming Notebook bist du flexibel und mobil. Selbst die Freiheit in den eigenen 4 Wänden die Möglichkeit zu haben am Schreibtisch, auf der Couch oder im Bett zu zocken, ist nicht zu unterschätzen.

Doch auch bei den mobilen Spielerechnern gibt es viele Faktoren, die über Preis, Leistung, Gewicht und Spiele-Erfahrung entscheiden.

Damit du trotzdem die richtige Entscheidung triffst, haben wir in unserer Gaming Laptop Vergleich mit Kaufberatung die besten Modelle und die wichtigsten Kaufkriterien für dich zusammengefasst.

Das ist wichtig bei einem Gaming Laptop

Prozessor

Junge spielt im Dunkeln mit Gaming-LaptopFangen wir mit der CPU an. Hier solltest du darauf achten, dass du trotz des erhöhten Energiebedarfs mindestens auf einen leistungsfähigen 4-Kern-Prozessor setzst, da Spiele darauf optimiert sind. Bei Intel Core i-Prozessoren z.B. erkennst du die Leistungsfähigkeit an dem Buchstaben hinter dem Namen. Die Kürzel HQ, HK und XM sind auf jeden Fall eine Quad-Core CPU. Steht dahinter ein U, handelt es sich um einen Dual-Core-, der mithilfe von dem sogenannten Hyper Threading (HT) 4 Kerne simuliert, oder etwas schwächeren Quad-Core-CPU um die Prozesse ressourcenschonender aufzuteilen. Die Leistung der Hyper Threading-Technology und stromsparenden Vierkern-CPUs liegt deutlich unter der von echten 4 Kernen.

Ein U-Prozessor ist energiesparender, wird nicht so heiß und kann trotzdem bei Spielen gut funktionieren. Er stellt jedoch vor allem bei rechenintensiven Open-World oder Simulations-Games ein vermeidbares Hindernis dar.

Bei der Anzahl der Prozessorkerne sind vier Kerne schon lange nicht mehr das Maß aller Dinge. Der Trend geht immer stärker zu Sechskern- oder Achtkernprozessoren. Diese werden vor allem in Oberklasse-Laptops verbaut, die entsprechend für die Zukunft gerüstet sein sollen.

Arbeitsspeicher

Um die Rechenpower deines Prozessors zu unterstützen, solltest du in genügend Arbeitsspeicher (RAM) investieren. Er fungiert als Zwischenspeicher, indem dein Computer häufig verwendete Prozesse ablegen kann, um sie bei Bedarf schnell neu laden zu können. RAM ermöglicht dadurch unter anderem das Ausführen von mehreren Programmen gleichzeitig. Er ist also essenziell für Multitasking.

Nun gilt es die wichtigste Frage zu beantworten: Wie viel Arbeitsspeicher benötigst du? Als Zocker lässt sich diese Frage zum Glück einfach beantworten. Mit 16 GB Arbeitsspeicher hast du nicht nur für aktuelle Titel genug, sondern bist auch für die Zukunft bestens gerüstet. Mit weniger als 16 GB solltest du dich nur bei Low Budget-Systemen begnügen. Mehr als 16 GB ergeben hingegen nur dann Sinn, wenn du dich neben Gaming auch für Video- und Bildbearbeitung interessierst.

Zuletzt musst du noch wissen, welche Arten der drolligen Speicherriegel gibt. Auf der Suche wirst du auf Bezeichnungen wie DDR4 oder DDR3-RAM stoßen. Diese unterscheiden sich zum Beispiel in ihrer Taktung und der allgemeinen Geschwindigkeit. Wenn du die Möglichkeit hast, solltest du schnellen DDR4 wählen. Achte hierbei jedoch auf dein Mainboard, da sich die Sockel von DDR4 und DDR3-RAM-Riegeln voneinander unterscheiden. Ein DDR4-Riegel passt dementsprechend nicht auf einen DDR3-Sockel.

Grafikkarte

Das Herzstück jeder Gaming-Maschine. Wie bei Gaming PCs, All-In-One PCs oder Spielekonsolen, wie der Playstation 4, entscheidet die Grafikkarte (GPU) über die optische Qualität des Spiels. Seit der Polaris- bzw. Pascal-Generation, dem Wechsel von 32 auf das 16 nm Fertigungsverfahren der Grafikchips, ist es den beiden größten Herstellern AMD Radeon und Nvidia möglich, vollwertige GPUs in mobile Rechner einzubauen. Zuvor wurden spezielle mobile GPUs für den Einsatz in Notebooks oder Mini PCs verwendet. Nvidias GeForce GTX 970M verfügte aufgrund ihrer Bauweise über nicht so viel Grafikleistung wie eine normale GTX 970.

Seit dem Wechsel werden Nvidias große Karten, die GeForce RTX 3070, GeForce RTX 3060 und GeForce RTX 3050, vermehrt in Gaming Laptops verbaut und bringen auch bei hohen Grafikeinstellungen echte Desktop-PC-Performance. Diese ist sogar ausreichend, um eine VR-Brille zu betreiben. Nachteilig ist jedoch der hohe Preis. Deshalb kann es trotzdem sinnvoll sein, auf die vorherige Generation zu setzen. Diese kann auch ohne Probleme aktuelle Spiele darstellen, bietet aber eben keine Highend-Erfahrung und in den seltensten Fällen 4K-Unterstützung oder gar super hohe Framerates in anspruchsvollen Spielen bei hohen Grafikeinstellungen.

Display

Mädchen spielt mit Gaming LaptopWas bringt die tollste Grafikkarte, wenn das Display diese nicht schön darstellen kann? Zunächst solltest du dich für eine Auflösung entscheiden. Aufgrund der Bildschirmdiagonalen von 14, 15,6 oder 17,3 Zoll reicht in der Regel eine Full HD-Auflösung (entspricht 1920 x 1080 Pixeln) bei einem Notebook Display aus. Dennoch gibt es stellenweise Quad HD- und 4K-Optionen, die jedoch die Akkulaufzeit noch weiter sinken lassen und zusätzlich die GPU ins Schwitzen bringen.

15 Zoll und 17,3 Zoll sind hier die beliebtesten Größen und ermöglichen zudem ein immersives Spielerlebnis.
Für Gamer ebenfalls nicht uninteressant: Die Bildwiederholfrequenz oder Bildwiederholrate des Monitors. Immer mehr Gaming Notebooks bieten einen 75 Hz oder 120 Hz Screen, der das Zocken vor allem von schnellen Multiplayer-Spielen wie Battlefield, Fortnite, Counter Strike, Overwatch oder Call of Duty flüssiger macht.

Besondere Boni kommen zum Beispiel in Form von entspiegelten Displays daher. Solche Bildschirme eignen sich vor allem, wenn du des Öfteren in hellen Umgebungen an deinem Laptop sitzt oder direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt bist. Solltest du beispielsweise in deinem Zimmer mit dem Rücken zum Fenster sitzen, könnte sich der Griff zu einem entspiegelten Panel lohnen, damit du stets alles einfach ablesen kannst.

Anschlüsse

Wenn das Display vielleicht doch zu klein sein sollte, kannst du dein Gaming Notebook mit einem Curved Monitor, 4K Monitor oder sogar Ihrem 4K Fernseher verbinden. Bei den UHD-Varianten musst du darauf achten, dass dein Gaming Laptop einen HDMI 2.0 oder Displayport 1.2 bereithält. Nur so sind 2140p mit mehr als 30 Hz möglich.

USB-Anschlüsse müssen ebenfalls mit an Bord sein - für Zubehör wie eine Gaming Tastatur, eine Gaming Maus oder Speichermedien wie USB-Sticks und externe Festplatten. Auch Gaming Headsets setzen auf USB-Anschlüsse. Wir haben übrigens zwei beliebte Headsets für dich getestet. Schau für den detaillierten Test doch einmal auf unserer Seite zu Gaming Headsets vorbei.

Gewicht

Nicht zu unterschätzen ist auch das Gewicht. Bei 17 Zoll, einer vollwertigen Grafikkarte mit einem entsprechenden Kühlsystem und möglichst viel Akkuleistung mit entsprechend langer Akkulaufzeit, musst du dich allerdings vom Gedanken der flachen und leistungsfähigen Ultrabook-Version weitestgehend verabschieden. Grundsätzlich gilt: Je leistungsfähiger, desto schwerer ist auch das Gaming Notebook. Nur im Highend-Segment lassen sich die Hersteller schlanke Designs bei guter Leistung bezahlen.

Bekannte Hersteller und Einschränkungen bei Gaming Laptops

Kleiner Junge spielt zuhause mit Gaming NotebookFast alle Größen auf dem PC Markt mischen auch bei Gaming Notebooks mit. Allen voran HP mit Omen-, ASUS mit der ROG- und Medion mit seiner ERAZER-Reihe. Hier lassen sich Gaming Notebooks mit den unterschiedlichsten Konfigurationen zusammenstellen.

Die Nachteile von Gaming Laptops

Zum einen ist da der Preis. Ein Gaming Notebook wird immer mehr kosten, als ein gleichwertiger Gaming PC. Für die Mobilität und die eingebaute Ausstattung wie Maus, Tastatur, Bildschirm und Lautsprecher muss eben etwas mehr auf den Tisch gelegt werden. Dafür wird aber ein vollwertiger mobiler Rechner geboten.

Der zweite Nachteil ist die Performance während des Akku-Betriebs. Da das komplette System sehr stromhungrig ist, schließlich müssen Display, GPU, CPU, Festplatte, Lautsprecher und Betriebssystem mit Energie versorgt werden, bricht die Leistung mobil etwa um die Hälfte ein. Es ist natürlich möglich das Gaming Notebook auch mit Akku unter Volllast zu betreiben, dann reduziert sich aber die Akkulaufzeit erheblich und sinkt bei fast allen Gaming Laptops auf unter eine Stunde. Wenn du eine lange Akkulaufzeit und keine Gaming Maschine benötigst, empfehlen wir dir unsere Produktvergleiche zu Ultrabooks oder Convertible Notebooks.

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