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Tablets - Mehr als nur große Smartphones

Tablets haben seit dem ersten iPad von Apple im Jahr 2010 den Markt erobert. Seit dem hat sich viel getan. Hersteller wie Samsung, Asus, Sony, Lenovo oder das besagte Apple erweitern, verbessern, individualisieren die Produkte. Bei der Auswahl solltest du dir genau zu überlegen, was dir an einem Tablet besonders wichtig ist. Preis und Ausstattung variieren teils stark. Diese Tablet-Kaufberatung zeigt dir, auf welche Details du besonders achten musst.

Die besten Tablets im Vergleich 2017

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gut
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5.4
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5.2
gut
08/2017
Kunden­bewertung
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Was ist überhaupt ein Tablet?

Tablet auf einem TischTablets sind vereinfacht gesagt eine Mischung aus Smartphone und Notebook. Sie sind mit 7-15 Zoll Bildschirmdiagonale größer als unsere Telefone und ebenfalls mit einem  Touchscreen ausgestattet. Da die Betriebssysteme angepasste Versionen von Android, iOS und Windows sind, kannst du dir Apps auf dein Tablet laden. Die Bedienung ist größtenteils vergleichbar, allerdings an das größere Layout angepasst.
Der allgemeine Vorteil der Tablet-PCs: Sie sind flach, tragbar, leicht und bieten eine intuitive, touchbasierte Benutzeroberfläche auf einem großen Bildschirm. So kannst du ein Tablet im Hoch- oder Querformat als Second Screen zum Surfen oder Spielen verwenden. Da es größer als ein Smartphone, aber nicht so sperrig und schwer wie ein Laptop ist, kannst du es angenehm auf dem Sofa zum Googlen, Shoppen oder Ansehen von Videos nutzen. Auf Reisen eignet es sich bestens zum Schauen von Serien oder Filmen - so wird dir auch auf langen Flügen nicht langweilig.
Dank diverser smarter Apps kannst sogar andere Geräte damit steuern - z.B. kann es die die Fernbedienung eines 4K-Fernsehers ergänzen/ersetzen oder deinem Smart-Home Befehle erteilen.

Vorteile

Nachteile

  • einfache Bedienung über Touchscreen
  • vielseitig einsetzbar für Surfen, Spielen, Fernsehen, als Kochbuch,
    Notenordner usw.
  • große Auswahl an Apps
  • leichter und handlicher als ein Laptop
  • weniger leistungsstark als Laptops
  • nur bedingt für den professionellen Bereich geeignet

Was kann man mit einem Tablet machen?

Wofür sich das Tablet am besten eignet, ist abhängig davon, wie es ausgestattet ist. Je nach Zielgruppe sind die Schwerpunkte bei den verschiedenen Tablets unterschiedlich gelegt. Am häufigsten werden Tablets zuhause, im Büro und unterwegs genutzt. Doch auch für Kinder und Ältere Menschen eignen sie sich aufgrund der einfachen Bedienung und Zugänglichkeit.

Das Tablet zuhause

Mit der größeren Bildschirmdiagonale des Tablets lässt es sich wesentlich angenehmer darauf Surfen als auf einem Handy. Ob Hintergrundinfos zum Film, der gerade läuft, oder Ergebnisse von Fußballspielen - ganz einfach zur Hand mit dem Tablet. Auch Zeitungen und Magazine haben ihre Webseiten dem Tablet-Format angepasst. Für Social Media, wie Instagram und Facebook bringt das Tablet übersichtliche und angenehme Bedienung mit sich.

Auch wer gerne Mobile-Games spielt, kann sich mit einem Tablet z.B. im Autorennen messen, Gehirnjogging durch Rätselspiele betreiben oder die Langeweile mit Gelegenheitsspielen vertreiben. Dabei deckt sich die Spieleauswahl weitestgehend mit der von Smartphones. Die Steuerung ist durch mehr Platz auf dem Display aber leichter.

Zuhause kann das Tablet auch zur Steuerung verschiedener Geräte genutzt werden. So kannst du dir z.B. die Bilder deiner Überwachungskamera anzeigen lassen oder auch einen Quadrocopter manövrieren.

Mit dem Tablet unterwegs

Mann benutzt ein Tablet unterwegsDank dem geringen Gewicht und Größe ist ein Tab schnell mit in den Rucksack oder Handtasche eingepackt. Für die Nutzung unterwegs eignet es sich besonders gut. Auf langen Zugfahrten oder im Flugzeug kannst du ganz entspannt Serien schauen, lesen oder spielen. Um auch unterwegs online gehen zu können, muss dein neues Pad für den Mobilfunk gerüstet sein. Dies wird mit der LTE-Fähigkeit angegeben. Das heißt, dass du eine SIM-Karte einlegen kannst, über die du auch außerhalb von WLAN-Hotspots online gehen kannst. In der Regel liegt der preisliche Unterschied zu einem LTE-fähigen Gerät bei ca. 50 Euro.
Tipp: Nahezu alle Anbieter haben reine Datentarife im Angebot, bei denen nur das mobile Internet genutzt wird. Alternativ dazu kannst du dir auch eine Zweitkarte von deinem bestehenden Vertrag zulegen, vorausgesetzt dein monatliches Datenvolumen reicht für zwei Mobilgeräte.

Ein kleiner Wermutstropfen: Da die Displays der Tablets aufgrund der für die Touchfunktion notwendigen Glasoberfläche sehr stark spiegeln, kannst du bei starker Sonneneinstrahlung sehr wenig erkennen. Ein E-Book-Reader oder ein echtes Buch bieten eine bedeutend bessere Lesequalität und lassen sich nach wie vor nicht durch ein Tablet ersetzen. Diese punkten dagegen mit einem größeren Funktionsumfang.

Mit Tablet ins Büro

Auch im professionellen Bereich können immer mehr Tablets eingesetzt werden. Dafür sind besonders solche geeignet, die über das geeignete Zubehör wie Tastatur oder Tablet-Stift verfügen. So kannst du ganz flexibel Notizen zu PDFs hinzufügen, Präsentationen über einen LED-Beamer vortragen oder Protokolle schreiben. Auch in den Schul- oder Uni-Alltag lässt sich ein Tablet hervorragend integrieren, um Texte zu lesen, schnell ein Bild von der Tafel zu machen oder die Vorlesung aufzunehmen.

Herr mit grauen Haaren und Brille benutzt ein TabletLängere E-Mails oder Texte verfassen sich gut mit einer kompatiblen Tastatur, die bei vielen Modellen in eine Schutzhülle integriert ist. Auf Dauer kann jedoch auch diese wegen der geringen Größe unangenehm sein. Ziehe deshalb auch den Kauf eines Convertible Notebooks, eines schlanken Ultrabooks oder eines 17 Zoll Laptops in Betracht.

Tablets für Kinder und ältere Menschen

Wer sich dazu entscheidet, Kindern den Umgang mit moderner Technik beizubringen, kann dies mit einem Tablet sicher und kindgerecht machen. Apps, welche Nutzungszeit und Zugang überwachen, wahren das Kind vor übermäßiger Benutzung und unerwünschtem Einfluss, ohne dass man ständig über die Schulter schauen muss. Lernspiele für alle Altersklassen fördern die kognitiven Fähigkeiten. Auch für ein abendliches Hörbuch beim Zubettgehen kann das Tablet genutzt werden.

Menschen, für die ein Laptop oder Computer bisher schwer zugänglich war, lassen sich dank der einfachen und intuitiven Bedienung eines Tablets an die neuen Medien heranführen. So können auch die älteren Familienmitglieder z.B. mit der Familie skypen und Fotos per WhatsApp erhalten und verschicken. Für müde Augen kann auch die Darstellungsgröße ganz einfach angepasst werden.

Worauf muss ich beim Kauf eines Tablets achten?

Ein gutes Tablet muss nicht zwingend das teuerste sein. Viel wichtiger ist, dass das Gerät deinen Ansprüchen und Vorlieben gerecht wird. Die Schwerpunkte sind je nach Pad anders gelegt. Welche Erwartungen hast du? Worauf legst du besonders Wert? Wo willst du das Tablet nutzen und wofür?

Um zu entscheiden, welches Gerät zu dir passt, solltest du einen Blick auf die Ausstattung und Software des Tablets werfen. Was besonders wichtig ist haben wir in dieser Tablet Kaufberatung zusammengetragen.

Das Betriebssystem - Die großen Drei

Die Frage nach dem Betriebssystem solltest du dir auf jeden Fall zu Beginn deiner Recherche stellen. Durchgesetzt haben sich bei Tablets, die bereits vom Smartphone bekannten Systeme iOS, Android und Windows. Häufig beantwortet sich die Frage durch die Macht der Gewohnheit - Wer sich beim Smartphone auf ein Betriebssystem festgelegt hat, wird nur im seltensten Fall umsatteln. Dennoch haben die die verschiedenen Systeme Vor- und Nachteile, die wir hier übersichtlich aufzeigen:

Systemname

Beschreibung

Android                   

Android ist ein Betriebssystem von Google, welches besonders für seine Offenheit und Möglichkeit zur Personalisierung bekannt ist.
Über den Play Store kannst du aus einer Vielzahl von Apps auswählen -  besonders Vielspieler werden hier schnell fündig. Die Synchronisierung von
Adressen, Kalender und Fotos geschieht unproblematisch und schnell übers Internet. Da allerdings die Gerätehersteller für Updates verantwortlich sind,
kann es länger dauern, bis diese für dein Gerät verfügbar sind - falls es überhaupt ein Update gibt.
Die Offenheit des Systems steht allerdings auch in der Kritik, da es Google sehr viele Berechtigungen erlaubt und für Malware anfällig und attraktiv ist.
Wer Android schon auf dem Smartphone benutzt, wird auch bei einem Tablet damit nicht enttäuscht werden.

iOS                           

Das Betriebssystem von Apple ist vor allem wegen des Oberflächendesigns und der intuitiven Bedienung beliebt. Der Apple Store bietet eine große
Auswahl an Apps, ist allerdings auch die einzige Quelle für diese. Grundsätzlich bietet iOS eine gute Sicherheit, da es ein geschlossenes System ist,
allerdings ist man dadurch sehr von Apple-Produkten abhängig. Besonders störend wird die fehlende Möglichkeit, den Speicher eines iPads zu erweitern.
Die Performance der Apple-Pads sind trotz vergleichsweiser schlechterer Hardware, dank der Optimierung hervorragend.

Windows                 

Microsoft hat ein vollwertiges Windows-System für mobile Geräte entwickelt, für die es im Gegensatz zu Android auch die System-Updates organisiert.
Die Tablets mit dem neuen Windows 10 lassen sich sehr einfach und intuitiv bedienen, sie sind außerdem sehr gut mit anderen Windows-Geräten zu verbinden.
Allerdings bietet der Microsoft Store bisher weniger Auswahl an Apps und Spielen.

In der Bedienung sind die Oberflächen relativ ähnlich, wobei Windows-Tablets mit dem Kachel-System sich etwas unterscheiden. Auch haben alle drei Systeme eine Cloud, in der man Daten und Bilder speichert, um sie kabellos auf verschiedene Geräte übertragen zu können. Hier ist egal, ob du nun die iCloud von Apple, OneDrive von Windows oder Google Drive in Android-Geräten nutzt.

Die Umstellung auf ein anderes Betriebssystem fällt vielen Usern jedoch schwer.

Kommunikation und drahtlose Verbindung

Tablet und KonnektivitätAlle Tablets sind in der Lage sich mit über einen WLAN-Router oder Hotspot mit dem Internet zu verbinden. Um auch unterwegs online gehen zu können, kannst du einen mobilen Hotspot auf deinem Smartphone einrichten und das Tablet damit verbinden. Der Hotspot erscheint dann einfach als WLAN-Accesspoint. Bedenke jedoch den erhöhten Datenverbrauch deines Mobiltarifes.

Die meisten Geräte gibt es für einen Aufpreis mit einem Slot für ein SIM-Karte, sodass du unterwegs auch surfen kannst. Viele Mobilfunkverträge lassen sich ganz einfach um eine zweite SIM-Karte ergänzen, mit der du dann in LTE Geschwindigkeit surfst.

Zum Tablet-Standard gehört ebenfalls die Bluetooth-Funktion, mit der du dich mit vielen weiteren Geräte wie Fitness-Armbändern, Smartwatches oder Bluetooth Lautsprechern verbinden kannst. Manche Apple-Geräte, wie das iPad Pro haben eine verbaute Apple-SIM, die dir das Roaming im Ausland erleichtern.

Viele neue Tablets unterstützen auch die NFC-Technologie (Near-Field-Communication). Bei dieser drahtlosen Funkverbindung kannst du ganz einfach Daten mit anderen NFC-fähigen Geräten austauschen. Der Austausch kann nur bei unmittelbarer Nähe stattfinden, so wird fremdes Eingreifen aus der Ferne ausgeschlossen. Besonders praktisch um Kontakte und Fotos vom Smartphone aufs Tab zu schicken - einfach und unkompliziert. In Zukunft soll diese Technik auch das berührungslose Bezahlen ermöglichen.

Manche wenige LTE-fähige Tablets haben auch eine Telefonie-Funktion vorinstalliert. Wenn du diese auch an einem Tablet benötigst, musst du dir eventuell die entsprechende App dazu laden. Zum Skypen oder für Facetime eignen sich jedoch Tablets immer.

Das Display

Der wohl wichtigste Bestandteil eines Tablets ist das Display. Es zeigt nicht nur die Anwendungen, sondern ist Grundlage zur Bedienung des Geräts. Auf folgende Punkte solltest du achten:

  • Die Größe: Die meisten Top-Produkte bewegen sich um die 10 Zoll Bildschirmdiagonale. Das ist groß genug um bequem Videos zu schauen und klein genug für Gelegenheitsspiele. Es gibt aber auch kleinere Mini-Tablets mit 7-8 Zoll-Display sowie XXL-Tablets, wie das iPad Pro mit 12,7 Zoll, die sich hervorragend zum Fernsehen eignen, aber auch häufig im professionellen Bereich zum Einsatz kommen.

  • Auflösung: Ganz besonders wichtig ist die Auflösung des Displays. Bei einem 10 Zoll Tablet sollte das Display im besten Falle in HD-Qualität auflösen, also mindestens 1.280 x 720 Pixel. Besser sind 1.920 x 1.080 Pixel (Full-HD). Neue Produkte, wie das Galaxy Tab S3, bieten z.B. Full-HD (4:3) mit 2.048 x 1.536 Pixel. Damit erreicht es die gleiche Auflösung wie das Retina-Display vom iPad Pro und Air 2. Eine höhere Auflösung bedeutet vereinfacht eine größere Anzeige. Bei einem Tablet mit kleinerem Bildschirm aber gleicher Auflösung, ist die Anzeige etwas kleiner und die Pixeldichte erhöht sich. Kleinere Tablets kommen auch häufig auch schon mit einer niedrigeren Auflösung aus, bewegen sich mittlerweile aber im ähnlichen Bereich, wie die größeren Geschwister. Bedeutend ist aber auch das Format, aktuell setzen die meisten Hersteller auf ein 4:3 Format.

  • Helligkeit und Farbqualität: Bei Touchscreens, wie sie im Tablet verbaut werden, ist es unvermeidbar, dass das Display bei direkter Sonneneinstrahlung spiegelt. Diesc hängt zum einen von der Helligkeit des Bildschirms und zum anderen von der Kontraststärke ab. Je ausbalancierter Kontrast und Luminanz des Displays sind, desto lebendiger und angenehmer ist auch die Farbqualität des Tablets.

  • Extras: Viele Tablets sind mittlerweile mit einem optionalen Blaufilter ausgestattet, der das blaue Licht herausfiltert, welches das Einschlafen stört und die Schlafqualität mindert. Wenn du dein Tablet auch gerne im Bett nutzen willst und gelegentlich dabei einschläfst, sollte dein neues Tablet über diese Funktion verfügen.

Prozessor und Leistung

Tablet mit TabletstiftAufgrund der geringen Maße der Geräte, wird der Prozessor mit anderen Systemteilen auf einem Chip verbaut, SoC (System-on-a-Chip) genannt. Mittlerweile verwenden die meisten Hersteller SoCs mit mindestens vier Kernen (Quad-Core). Ein Gerät mit Dual-Core ist meist etwas langsamer. Bei Android findet man häufig Prozessoren von Qualcomm. Vereinfacht lässt sich sagen: Je höher die Zahl des jeweiligen Prozessors, desto leistungsfähiger ist er.
Beispiel: Ein Qualcomm Snapdragon 830 ist leistungsfähiger als ein gleichnamiger Prozessor mit der Zahl 615. Apple verwendet bei den iPads zwar noch Dual-Core Prozessoren, diese sind jedoch aufgrund der Abstimmung von Software und Hardware genauso leistungsstark wie einige Quad-Core Prozessoren bei Windows oder Android.

Für den Normal-User, der auf der Couch das Tablet zum Surfen benutzt, sind auch zwei oder drei Jahre alte Dual- oder Quad-Core Prozessoren völlig ausreichend. Wenn du gerne grafisch aufwendige 3D-Games auf deinem Tablet spielst, solltest du dir die Prozessoren genau anschauen und im besten Fall die Testergebnisse und Benchmarks des Tablets berücksichtigen, bevor du zu einem preisgünstigen Tablet greifst. Hier zahlt es sich aus auf neuere leistungsfähigerer Hardware zu setzen, bevor das Spiel ruckelt.

Entscheidende Details - Akku, Speicher und Extras

Der Akku - Akkuausdauer und Schnellladefunktion

  • Akkulaufzeit: Die meisten jüngeren Tablets halten bei durchschnittlicher Nutzung (Surfen über WLAN, Facebook usw.) ca. 8-11 Stunden durch. Wie lange der Akku für Strom sorgt, kommt darauf an, wie intensiv du das Tab nutzt. Bei maximaler Helligkeit und WLAN können die meisten Tablets ca. 3-4 Stunden ohne Pause zum Spielen oder Videoschauen durchhalten. Im Standby, also mit ausgeschaltetem Display, kann ein Tablet auch mal 2 Wochen ohne Strom ausharren. Als Gamer solltest du dich also genau über die Akkulaufzeit deines Wunsch-Tablets informieren, da hier der Verbrauch durch die hohen Leistungsanforderung hoch ist.

  • Akkuladezeit: Auch die Zeit, wie lange der Akku braucht, um vollständig geladen zu werden, solltest du nicht vernachlässigen. Besonders in einem hektischen Alltag bist du mit einem schnell geladenem Energiespeicher flexibel. Wer hat schon Lust 6 oder mehr Stunden warten, bis man es wieder nutzen kann? Besonders praktisch: Viele Netzteile verfügen über die Quick-Charge-Funktion und können auch separat erworben werden. Qualcomm-Prozessoren unterstützen z.B. seit der 6. Generation entsprechende Netzteile und damit das schnelle Aufladen. Unterwegs kannst du auch eine Powerbank verwenden.

16, 32, 64 oder 128 GB - Wie viel Speicher brauchst du?

Wieviel Speicher dein Tablet benötigt, ist ebenfalls eine Frage Nutzungsart. Dein Tablet sollte über viel Speicher verfügen, wenn du viele Bilder und Videos (insbesondere Full-HD oder sogar 4K Videos) aufnehmen, viele verschiedene Spiele drauf speichern oder deine Musikbibliothek von Spotify, Apple Music, Deezer usw. offline auf dem Tablet speichern möchtest.
Größerer Speicherplatz ist aber gleichbedeutend mit einem höheren Preis. Android- und Windows-Tablets sind mit einem Slot für MicroSD-Karten ausgestattet, sodass du den verbauten Flash-Speicher ganz einfach erweitern kannst. Meist kannst du den ihn auf bis zu 128 GB vergrößern und sogar Apps und App-Daten darauf speichern. Apple verzichtet bei seinen iPads allerdings auf diese Option. Bedenke zusätzlich, dass das jeweilige Betriebssystem bereits einen Teil des Speichers belegt, du also mit weniger tatsächlichen Speicherplatz rechnen musst. Gegebenenfalls solltest du also direkt lieber zu 64 GB oder mehr greifen.

Anschlüsse und Schnittstellen

Geräte mit Android oder Windows werden mit einem microUSB-Port geladen, der auch gleichzeitig zum Datenaustausch genutzt werden kann. Mittlerweile setzen viele Hersteller auf den USB Typ-C-Stecker, der zum Einen beidseitig eingesteckt werden kann und zum Anderen USB 3.1 und Thunderbolt unterstützen kann.
Apple verwendet schon immer eigene Anschlüsse und in all den jüngeren Generationen den sogenannten Lightning-Stecker. Alle Hersteller bieten einen 3,5 mm Kopfhöreranschluss. Nützlich ist unter Umständen auch ein separater Bildausgang wie ein mini-HDMI-Port zur direkten Verbindung zum Smart-TV oder 4K-Monitor.

Eine Gruppe junger Leute macht ein Selfie mit einem TabletImmer mehr Unternehmen setzen auch auf einen Fingerabdrucksensor, der sicherstellt, dass nur du und ausgewählte Personen Zugriff auf das Tablet haben. Er ist im Homebutton eingebaut, kann auch zur Autorisierung von Käufen dienen und ist nützlich, wenn du das Tablet häufig mit auf die Arbeit oder andere vielbesuchte Orte mitnehmen willst, ohne dir Sorgen zu machen, dass deine Bilder ungewollt gesichtet werden.

Kameras

Tablets sind in der Regel mit einer Kamera auf der Front- als auch auf der Rückseite ausgestattet. Die Bildqualität ist ähnlich wie gleichwertige Smartphone-Kameras. Die Kamera für Videotelefonie und Selfies auf der Vorderseite verfügt meist über etwas weniger Megapixel als die auf der Rückseite. Für Schnappschüsse und gelegentliche Bilder oder Videos sind diese vollkommen ausreichend. Ausschlaggebend für die Qualität der Bilder ist auch der Bildstabilisierung und Fokus-Funktionen. Mit manchen Tablet-Kameras kannst du sogar 4K-Videos aufnehmen.

Zubehör und Extras

Vor allem günstige Geräte kommen meist alleine im Paket, während manche Top-Hersteller besondere Extras dazu liefern. Ein Tablet für den professionellen Bereich kann z.B. durch einen geeigneten Stift hervorragend ergänzt werden. Produkte aus der Microsoft Surface Pro Serie und das Galaxy Tab S3 werden bereits mit einem Stift geliefert. Der Apple Pencil eignet sich bisher nur für die iPad Pro-Produkte. Auch eine passende Tastatur kann sich als sinnvoll erweisen, damit lässt sich das Tablet vielseitiger verwenden.
Wenn du viel unterwegs sein willst, dann solltest du dir auch eine passende Schutzhülle zu deinem neuen Tablet kaufen. Das Smart Cover von Apple beispielsweise versetzt dein Tablet in den Ruhezustand, es lässt sich auch noch so falten, dass du es aufstellen kannst. In der Küche oder als Notenständer lohnt sich auch ein Tablet-Halter. Ähnlichen Transportschutz gibt es auch von anderen Herstellern.  

Tablets bei Stiftung Warentest

Aufgrund der stetigen Entwicklung auf dem Markt, gibt es regelmäßig neue Ergebnisse bei der Stiftung Warentest zum Thema Tablets. Dort sind in den letzten Jahren bereits viele Produkte getestet worden. Über 100 Tablets in allen Größen wurden dort miteinander verglichen. In der Kategorie 9-11 Zoll große Tablets findest du dort auch die Produkte, welche wir empfehlen. Die Produkte von Samsung aus den Serien Galaxy Tab A (Note 1,8) und S sind auch dort ganz vorne mit dabei. Das Galaxy Tab S2 ist hier sogar der Testsieger mit der Bestnote 1,7. Dabei handelt es sich um den Vorgänger des neueren Tab S3, welches du in unserem Tablet-Vergleich findest. Das iPad Pro 9.7 (Note 1,9) und das Lenovo Yoga 3 Pro mit 2,1 spielen in den höheren Rängen mit. Eine glatte 2 schafft das Asus Zenpad. Mit guten 2,2 bilden das Apple iPad Air 2 und das Mediapad M2 das Schlusslicht. Hilfreiche Informationen und eine recherchierte Auswahl an Top-Produkten findest du oben in unserem Tablet-Vergleich.

Wie die Stiftung Warentest testet und eine Auswahl an Testsiegern gibt es auch im folgenden Video zu sehen:

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