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VR-Brillen

Die besten VR-Brillen in der Schweiz

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VR-Brille Kaufberater
Dein Kaufberater:
Jan-Philipp
Jan-Philipp

VR-Brillen auf einen Blick - Das musst du wissen!

VR-Brillen ermöglichen dank eines perfekten 3D-Effekts und hochauflösender Displays direkt vor deinen Augen ein unnachahmliches “Mittendringefühl” und sind in aller Munde. Doch die Auswahl ist groß und die technischen Unterschiede teilweise frappierend. Frau mit VR Brille auf der Couch
Worauf gilt es zu achten und welche VR-Brille ist für dich am besten geeignet? Für deine Produktsuche haben wir die hilfreichsten und wichtigsten Fakten zu VR-Brillen zusammengetragen:

  • Große Unterschiede: VR-Brillen lassen sich in vier Unterkategorien einteilen, welche alle ihre Vor- und Nachteile haben und vor allem unterschiedlich viel kosten. Genauere Informationen findest du in unserer Infotabelle.
    • Smartphone VR
    • Mobile VR
    • Konsolen VR
    • PC VR
  • Tracking: Vollwertige VR Systeme erfassen (tracken) die Brillen und auch die Controller im Raum. Viele Hersteller wie Oculus oder Microsoft setzen auf Kameras am Headset, die durch Echtzeiterfassung der Umgebung ihre Position bestimmen und die Controllers sehen können.
    Deswegen solltest du im Idealfall auch ein paar QuadratmeterSpielfläche” zur Verfügung haben.

  • Motion Sickness: Vorsicht, bei schlechter technischer Umsetzung von VR droht Übelkeit, die sog. “Motion Sickness”. Unsere Wahrnehmung wird vor allem durch eine zu niedrige Bildwiederholungsfrequenz (ein Minimum von 72 Bildern pro Sekunde ist empfehlenswert), falsch eingestellte Linsen oder schlecht designte Spiele gestört - der Körper reagiert mit Schwindel und Übelkeitsgefühlen. Die Empfindlichkeit gegenüber Motion Sickness ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

  • Spiele, Apps und Plattformen: Viele verschiedene Hersteller versuchen ein Stück vom Kuchen durch Spiele und Apps zu bekommen, die es exklusiv auf ihren Plattformen gibt. Die Spieleplattform Steam (Steam VR) gilt als positives Beispiel, da sie fast alle VR-Brillen für PCs unterstützt und eine große Auswahl an Apps und Spielen bietet.

VR-Brille Bestenliste 2019

Bestenliste
Virtuelle Freiheit
Oculus Quest 64 GB 3D Virtual-Reality-Headset 1
OCULUS - Oculus Quest 64 GB 3D Virtual-Reality-Headset
CHF 449.00
Versand: kostenlos Lieferzeit: sofort
melectronics.ch
VR für die Spielekonsole
PlayStation VR, VR-Brille 2
SONY - PlayStation VR, VR-Brille
CHF 319.00
Versand: CHF 15.00 Lieferzeit: sofort
Alternate GmbH
Gelegenheits-VR-Brille
Go 32 GB - Virtual Reality Brille (Weiss) 3
OCULUS - Go 32 GB - Virtual Reality Brille (Weiss)
CHF 269.95
Versand: kostenlos Lieferzeit: sofort
mediamarkt.ch
Samsungs virtuelle Galaxie
Gear VR mit Controller - Blau/Schwarz 4
SAMSUNG - Gear VR mit Controller - Blau/Schwarz
CHF 122.00
Versand: CHF 11.00 Lieferzeit: sofort
PCHC.ch
Kindgerechtes VR
Switch - Labo: Toy-Con 04 - VR-Set /Mehrsprachig 5
NINTENDO - Switch - Labo: Toy-Con 04 - VR-Set /Mehrsprachig
CHF 89.95
Versand: kostenlos Lieferzeit: unbk.
mediamarkt.ch
Vorteile:
  • kabellose VR-Brille und unkomplizierte Einrichtung
  • überzeugendes Tracking von Controllern und Brille
  • Spielgefühl fast gleichwertig zu nicht-autarken VR-Brillen
  • viele gute Exklusivtitel
Vorteile:
  • kompatibel mit allen PS4 Modellen
  • sehr guter Tragekomfort
  • PS4 Kamera, Move-Controller und Spiel inklusive
Vorteile:
  • kabellose und bequem
  • gute Auflösung
  • fairer Preis
  • große App- bzw. Spiele-Auswahl
Vorteile:
  • gute Erkennung der Kopfbewegung
  • gute Verarbeitung
  • leicht
  • einfache Einrichtung
Vorteile:
  • Aufbauen und Basteln spaßig
  • sehr kreative Spiele und Anwendungen
  • Programmieren eigener Spiele möglich
Nachteile:
  • Spielzeit an Akku gebunden
  • Abstriche bei Grafikqualität
  • sehr kleiner interner Speicher
Nachteile:
  • geringe Auflösung
  • eingeschränkter Tracking-Bereich
  • komplizierte Einrichtung
Nachteile:
  • Akkulaufzeit nur OK
  • Licht dringt bei Nasenöffnung ein
Nachteile:
  • niedrigere Grafikqualität
  • wird schnell warm
  • braucht viel Akku
Nachteile:
  • geringe Grafikqualität
  • VR-Brille muss dauerhaft hochgehalten werden
Vorraussetzung: Autark
Vorraussetzung: Playstation 4 oder Playstation 4 Pro
Vorraussetzung: Autark
Vorraussetzung: Samsung Galaxy S6-, S7-, S8-Modell oder Note5
Vorraussetzung: Nintendo Switch
Integrierte Kopfhörer:
Integrierte Kopfhörer:
Integrierte Kopfhörer:
Integrierte Kopfhörer:
Integrierte Kopfhörer:
Auflösung pro Auge: 1600 x 1440
Auflösung pro Auge: 960 × 1080
Auflösung pro Auge: 1280 x 1440
Auflösung pro Auge: 1280 x 1440
Auflösung pro Auge: 640 x 720
Max. Framerate: 72 Hz
Max. Framerate: 120 Hz
Max. Framerate: 72 Hz
Max. Framerate: 60 Hz Smartphone
Max. Framerate: 60 Hz
Max. Sichtfeld: 95 - 100°
Max. Sichtfeld: 100°
Max. Sichtfeld: 100°
Max. Sichtfeld: 100°
Max. Sichtfeld: k.A.
Positionstracking:
Positionstracking:
Positionstracking:
Positionstracking:
Positionstracking:
Plattform:
  • Quest Experience Store
  • Oculus Quest App von Google Play oder Apple App Store
Plattform:
  • Playstation Store
  • Spiele-Discs
Plattform:
  • Oculus App von Google Play
Plattform:
  • Oculus App (wird automatisch bei der Einrichtung geladen)
Plattform:
  • Software-Karten
  • Nintendo eShop

VR-Brillen Kaufberater - Revolution oder Spielerei?

Brauche ich für meine neue VR-Brille extra einen PC oder eine Konsole? Wo bekomme ich die Spiele her? Was kann ich überhaupt erwarten?
Fragen über Fragen, die wir in unserer Tabelle beantworten.

VR-Brillen im Überblick - Die vier Arten von VR-Brillen und ihre Kosten

VR-Brillen-Typ

Das brauchst du

Diese VR-Brillen musst du kennen

Das kannst du erwarten

Ungefähre Kosten

Smartphone VR

Smartphone mit scharfem Display und gutem Chip

  • Samsung Gear VR
  • Google Daydream View und Cardboard
  • Homido

Einen günstigen und faszinierenden Einblick in das Potenzial von Virtual Reality. Durch die starke technische Limitierung und das schwindende Interesse von Samsung/Oculus stagniert die Entwicklung des Mobile VR leider.

VR-Brille:
50 - 100€

Smartphone:
400 - 1000€

Mobile VR

Nur die VR-Brille

Ein hochwertiges und freies VR-Gefühl, welches je nach Modell sogar mit VR-Erfahrungen der PC- und Konsolen-Headsets mithalten kann.

VR-Brille:
250 - 600€

VR-Brillen für Konsolen

Die dazugehörige Konsole

  • Sony PS VR
  • Nintendo Labo VR

Einen technisch etwas eingeschränkten, aber nicht minder faszinierenden Spielspaß in virtuellen Welten. Den Spielen merkt man vereinzelt ihre professionelle Entwicklung und das Budget einen großen Spieleherstellers an.

Konsole:
200- 500€

VR-Brille:
80 - 400€

VR-Brillen für PCs

Gaming PC, Gaming Laptop bzw. Computer mit guter Grafikkarte

Das beste VR-Erlebnis mit der neusten Technik. Abhängig von deinem Computer und deinem Budget bist du anderen VR-System teilweise technisch deutlich überlegen. Außerdem bekommst du eine riesige und abwechslungsreiche Auswahl an Spielen von großen und kleinen Entwicklern.

PC:
500 - 1500€

VR-Brille:
250 - 1000€

Welche VR-Brille ist die Beste? - Das sind unsere Empfehlungen

Die Frage nach der besten VR-Brille ist fast schon zu einer Systemfrage geworden. Die in der Tabelle aufgeführten VR-Typen haben alle ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Mal ist eine Spielekonsole oder ein leistungsstarker Gaming PC notwendig, mal nur ein aktuelles Smartphone. Bei anderen Brillen musst du für die kabellose Bewegungsfreiheit bei der Grafik zurückstecken.

In jedem Fall ist auch für dich die richtige VR-Brille dabei. Folgende Virtual Reality Headsets haben sich als empfehlenswert herausgestellt:

Oculus Quest - Kabelloses VR-Erlebnis

Schluss mit aufwendigen Set-Ups und Kabel-Chaos: Mit der Oculus Quest präsentiert Oculus einen echten Game-Changer in puncto Virtual Reality:

  • Autarkes VR-Gaming: Die Oculus Quest arbeitet autark, ist also nicht auf externe Zuspieler wie PC oder Konsole angewiesen. 4 GB RAM, ein Snapdragon 835 und die Auflösung von 1600 x 1440 Pixeln pro Auge liefern dennoch ein Spielerlebnis, das sich auch im Vergleich zu Konkurrenten wie Oculus Rift (S) und HTC Vive sehen lassen kann. High-End-Spiele bleiben bedingt durch die Hardware und den geringen Speicher (maximal 128 GB) allerdings fürs Erste entweder ganz auf der Strecke oder werden technisch heruntergeschraubt.Oculus Quest von vorne mit Controllern

  • Kabellose Freiheit: Weder für Positionstracking (Insight-Tracking) noch für die Controller der Quest werden Kabel benötigt. Die Raumerfassung erfolgt über vier Kameras, die im Gehäuse der modernen VR-Brille verbaut sind. Auch die Controller werden drahtlos verbunden und ermöglichen freie Bewegungen in alle Himmelsrichtungen.

  • Spieleauswahl: Bereits zum Launch der Oculus Quest sind mehr als 50 Spiele im Oculus Store verfügbar. Viele davon unterstützen Cross-Buy, sodass du für bereits gekaufte Titel nicht noch einmal zahlen musst. Darüber hinaus arbeiten Tools wie ALVR bereits an einer Möglichkeit, PC Inhalte latenzfrei auf die Oculus Quest zu streamen
Und die Nachteile?

Die Oculus Quest revolutioniert die VR-Welt durch ihre Einfachheit. Wer Titel wie Doom, Skyrim oder Fallout in virtueller Realität erleben will, wird zunächst aber weiter auf VR-Brillen für PC und Konsole zurückgreifen müssen. Schade ist außerdem die geringere Bildwiederholungsrate von 72 Hz und der starke Aufpreis für die größere Speichervariante.

Darum empfehlen wir die Oculus Quest:

Die Oculus Quest bietet ein immersives VR-Erlebnis und setzt neue Standards in Sachen Bewegungsfreiheit. Wer nicht in eine Playstation oder einen Gaming-PC investieren will, bekommt mit der Oculus Quest momentan das beste autarke VR-System.

Playstation VR - Die PS4 VR-Brille von Sony

Die Sony PS VR ist eine Ergänzung zu den mehr als 45 Millionen verkauften Playstation 4 bzw. PS4 Pro Konsolen.
Dass Sonys Konsole nicht so leistungsfähig wie ein High-End-Rechner ist, spiegelt sich in der geminderten Auflösung des verbauten Displays von 960 x 1080 pro Auge und der geringeren Grafikqualität der Spiele wieder.

PS VR Packungsinhalt mit allen KabelnTrotzdem bietet die PS VR einige Besonderheiten, welche sie für  VR-Neugierige interessant macht:

  • Bewegungssteuerung: Echtes VR-Feeling kommt nur mit zusätzlich erhältlichen Move-Controllern auf, deren Tracking mit der PS Kamera erstaunlich gut klappt. Die Symbiose der PS VR mit den Move Controllern ist außerdem optional, da auch der DualShock Controller über die Farbleiste räumlich getrackt werden kann und in vielen Spielen funktioniert.

  • Geringe Einstiegshürde: Tragekomfort, Preis und Spieleangebot des Headsets überzeugen. Keine Brille ist so bequem und komfortabel zu tragen wie die Playstation VR.

  • Top VR Spiele: Sony fördert aktiv die Entwicklung von exklusiven VR Spielen, weshalb du dir um zukünftige Highlights kaum Sorgen machen musst. Blockbuster wie Skyrim VR, Moss, und den Exklusivtiteln Blood & Truth, Astro Bot Rescue Mission und Borderlands VR große Games auf der Heimkonsole verfügbar.
Tipp: Virtuelles Kino für Zuhause

Zusätzlich kannst du seit dem Update 4.50 mit der PS VR auch 3D Blu-rays mit der Brille schauen. Dieser Kino-Modus, wie er schon bei der YouTube-App zum Einsatz kommt, setzt dich in ein virtuelles Kino und zeigt dir deinen Lieblingsfilm so auf einer riesigen, simulierten Leinwand.

Und die Nachteile?

Der etwas komplizierte Aufbau mit den vielen Kabeln ist ein Ärgernis, welches allerdings nur einmal ertragen werden muss. Etwas schwerer wiegt hingegen die vergleichsweise geringe Auflösung des Displays. Andere Konkurrenten sind da schon ein Stück schärfer unterwegs. Auch merkt man dem Tracking-System via PS Move-Controller und PS4-Kamera an, dass es nicht von Grund auf für VR entwickelt wurde. Sind die Bedingungen nicht perfekt, ist es etwas fehleranfälliger als die anderen Tracking-Systeme.

Darum empfehlen wir die Sony Playstation VR:

Sonys VR-Brille für die Playstation 4 und sogar für die kommende Playstation 5 überzeugt durch ihren attraktiven Preis und die niedrige Einstiegshürde. Zwar ist der Aufbau etwas fummelig und die Auflösung niedriger als bei der teureren Konkurrenz, dafür bekommst du eine sehr bequeme VR-Brille mit der du dich in Sonys Exklusivtitel stürzen kannst.

Medion Erazer X1000 MR - Perfekter Einstieg für PC VR

Einen günstigen Einstieg ins PC VR bietet die Medion Erazer X1000 MR. Für unter 300€ kannst du mit der Windows Mixed Reality Brille in virtuelle Welten eintauchen:Medion Erazer VR Brille mit Windows Mixed Reality Controllern

  • Internes Tracking: Microsoft setzt bei seinen MR (Mixed Reality) Brillen auf kamerabasiertes internes Tracking. Externe Tracking-Geräte werden nicht benötigt. Die Einrichtung der VR-Brille ist daher schnell erledigt, die entsprechenden Treiber sind in Windows 10 sogar schon integriert. Mit dem PC wird das VR-Headset via HDMI 2.0 und USB 3.0 verbunden.

  • Hohe Auflösung: Die Auflösung der Medion VR-Brille liegt mit 1440 x 1440 Pixeln pro Auge etwas höher als die der VR-Pioniere HTC Vive und Oculus Rift. Auch die Bildwiederholungsrate von 90 Hz kann sich sehen lassen.

  • Spieleauswahl: Im Microsoft Store stehen dir einige VR-Games für deine Windows Mixed Reality Brille zur Verfügung. Mit der kostenlosen Integrations-Software kannst du für deine Medion VR-Brille aber auch auf Steam shoppen. Dort findest du neben VR-Klassikern wie “Beat Saber” auch die VR Versionen von “Fallout 4” und “Skyrim” sowie viele kostenlose VR-Anwendungen.
Und die Nachteile?

Das hochauflösende LC-Display konnte im Test von Notebookcheck nicht überzeugen. Die äußeren Ränder des Displays erscheinen oft unscharf, der Schwarzwert lässt zu wünschen übrig und auch das Sichtfeld ist mit 105° etwas klein. Hier liefern Geräte mit OLED-Display bzw. hochwertiger Optik bessere Ergebnisse.

Darum empfehlen wir die Medion Erazer X1000 MR:

Medions VR-Brille liefert zwar kein Premium VR, dafür aber solide Hardware zu einem angemessenen Preis. Dank der Kompatibilität mit Steam hast du zudem Zugriff auf einen der größten VR-Stores - perfekt für den gelegentlichen Urlaub in der virtuellen Realität.

Oculus Rift S - Das kostengünstige Update zur Rift

Beim direkten Nachfolger der Oculus Rift, hat das Facebook-Unternehmen kontrovers diskutierte Optimierungen vorgenommen. Was du von der Oculus Rift S erwarten kannst:

  • Verbessertes Tracking: Die Oculus Rift S verfügt über ein sehr ähnliches Tracking-System, wie die völlig autarke Oculus Quest. Hier sind sogar fünf statt nur vier Kameras am Headset verbaut, welche die Position im Raum und die Controller erfassen. Das Aufstellen von externen Sensoren fällt komplett weg.Oculus Rift Smit Controllern und Blick auf die Linsen

  • LCD statt OLED: Bei der Rift S setzt Oculus auf ein einzelnes LC-Display. Beim Vorgänger kamen noch zwei OLED-Displays zum Einsatz, die einen besonders guten Schwarzwert ermöglichten. Auch die Bildwiederholungsrate wurde von 90 auf 80 Hz reduziert, um die Systemanforderungen konstant zu halten. Dafür kommt die Rift S mit einer gesteigerten Auflösung von 1280 x 1440 Pixeln pro Auge daher und dank der LCD-Technologie einen etwas weniger sichtbaren Fliegengittereffekt..

  • Exklusive Spiele: Im Oculus Store wartet eine große Auswahl an exklusiven Spielen - wie zum Beispiel “Robo Recall” oder “The Climb” - auf dich. Noch mehr Auswahl bekommst du auf Steam, allerdings musst du die beliebte Spieleplattform erst in der Oculus Software als Quelle zulassen. An den PC angeschlossen wird die Rift übrigens über Displayport. Für Computer und Laptops ohne Displayport oder USB-C sieht es momentan schlecht aus.
Und die Nachteile?

Tatsächlich hat Oculus mit der Rift S einige Downgrades in Kauf genommen. Das Head Mounted Display ist schwerer als sein Vorläufer, die Bildfrequenz geringer und auch das mechanische Einstellen des Augenabstands ist nicht mehr möglich. Besonders ärgerlich ist der eingebaute Lautsprecher, der im Kurztest von heise nicht überzeugen konnte.

Darum empfehlen wir die Oculus Rift S:

Auf der anderen Seite bietet die Oculus Rift S ein unkompliziertes Tracking-System, eine bessere Auflösung und höheren Tragekomfort. Oculus will VR-Brillen massentauglicher machen und hat mit seinen aktuellen Modellen (Quest und Rift S) den VR-Einstiegspreis gesenkt. Für Premium-VR am Gaming-PC ist die Oculus Rift auf jeden Fall bestens gewappnet.

Warum sind VR-Brillen gerade jetzt so beliebt?

Mann spielt mit Gamepad und Virtual Reality Brille auf Couch2016 war das Jahr in dem Virtual Reality mit einer großen Sause die Wohnungen von Endkunden eroberte und dem Medienkonsum eine neue Dimension von Intensität, Interaktivität und Immersion eröffnete. Als Zugpferd dient die Videospielindustrie, deren dreidimensionale Welten sich wunderbar dafür eignen.

Frühere Gehversuche in virtuelle Welten sind teilweise kolossal gescheitert. Selbst so ein renommierter Videospiel-Hersteller wie Nintendo scheitere mit dem Virtual Boy kläglich. Doch heute ist ein regelrechter Boom zu verzeichnen. Woran liegt das?

Neueste Technik machte VR erst möglich

Ausgangspunkt ist die sich rasend schnell entwickelnde Mobile-Industrie. Maßgeblich beeinflusst vom Erfolg des iPhones, haben sich Smartphones in den letzten 10 Jahren von kleinen unscheinbaren Telefonen, zu extrem effizienten Mini PCs mit großem Funktionsumfang entwickelt. Die Abstände in denen große Hardware Hersteller wie Samsung, Sony, LG, Apple oder HTC ihre Vorzeigemodelle updaten, schrumpfen jedes Jahr. Vor allem die technische Evolution von Bildschirmen und Sensoren ist ausschlaggebend für VR-Brillen. Heutzutage hat nahezu jedes Smartphone einen HD-Bildschirm und etliche Sensoren an Bord, die günstig in der Produktion und extrem klein sind.

Crowdfunding als Initialzündung für Virtual Reality

Dies bemerkte auch Palmer Luckey, der mit anderen Mitstreitern 2012 in Verbindung mit einer Kickstarter-Kampagne seine Firma Oculus ins Leben rief. Er zeigte der Öffentlichkeit das erste mal, dass VR mit den heutigen technischen Fortschritten umsetzbar ist. Die Kampagne war ein voller Erfolg. Insgesamt zwei Dev-Kits Versionen versendete/verkaufte Oculus an experimentierfreudige Nutzer. Erste Applikationen und Spiele wurden programmiert, probiert und die Faszination der virtuellen Welt in den Weiten des Internets verbreitet.
Facebook kaufte 2015 Oculus für2 Milliarden Dollar und machte spätestens mit diesem Deal klar, dass auch große Firmen an das Potenzial von VR glauben.

Leichter Einstieg mit Cardboard, Gear VR und Nintendo Labo VR

Das Smartphone als Tür zu virtuellen Welten

Kind mit Google Cardboard Brille ohne SmartphoneOculus ist dabei nur die Spitze des Eisberges. Seit Jahren montieren sich VR-Enthusiasten ihre Smartphones in speziellen Halterungen vor die Augen, um virtuellen Erlebnisse erfahren zu können.

Google Daydream

Auch Google ist sich der Möglichkeiten bewusst und veröffentlichte mit dem Google Cardboard eine extrem günstige Papp-Variante einer VR-Brille, welche offiziell durch das Google Daydream View Headset fortgeführt wurde. Dazu muss ein Smartphone speziell von Google vorgegebene Spezifikationen, wie ein OLED Display, einen starken Prozessor (mindestens Snapdragon 820), ein aktuelles Android-Betriebssystem und schnelle Sensoren mitbringen. Erst dann darf das Gerät in das Daydream View Stoff-Headset geschnallt und mit dem Motion-Controller bedient werden.

Echte Pappe, virtuelle Welten - Nintendo Labo VR

Nintendo hat das Prinzip von Google Cardboard mit seinem Toy-Con VR-Bastelset für die Nintendo Switch, bei dem du aus Pappe, Gummis und Schnüren kleine Spielzeuge herstellst, auf die Spitze getrieben. Diese nutzen dann die verschiedenen Sensoren der Joycon-Controller und Tabletkonsole, um kreative Minispiele zu verwirklichen.

Nitnendo Labo VR-Brille aufgebaut mit SwitchMit dem vierten Toy-Con-Set kannst du dir tatsächlich deine eigene VR-Brille zusammenstecken. Mit weiterem gebastelten Zubehör bzw. Aufsätzen für die VR-Brille wirst du z.B. zum Vogel, Frosch oder Elefant. Weitere kleine Minispiele zeigen dir weitere Möglichkeiten des Systems. Zudem kannst du auch hier wieder deine eigenen Spielchen auf der Konsole programmieren.

Mit VR-Updates für bekannte Switch-Titel wie Super Smash Bros. Ultimate, Mario Odyssey und The Legend of Zelda: Breath of the Wild erweiterte Nintendo zudem den Funktionsumfang. Während du in Marios Abenteuer nur kleine Minispiele durch die Brille spielst, erlaubt dir ein kleiner Menüpunkt in Zelda das ganze Spiel in VR zu spielen. Bei Smash Bros. begrenzt sich die Interaktion auf eine Art Kinomodus. Da die Labo VR-Brille jedoch kein Kopfband hat, musst du die Konsole samt Brille bei jeder Anwendung hochhalten. Ironischerweise bietet der ursprüngliche Erfinder von Cardboard, Durovis, eine extra Halterung für die Switch auf seiner Webseite an.

Labo VR hat viele clevere Ideen in der Zusammensetzung der Pappspielzeuge, welche du auch direkt beim Aufbauen zu Gesicht bekommst. Dadurch ergibt sich ein toller Lerneffekt und viel Spaß beim Folgen der sehr detaillierten Bauanleitung - ideal für Kinder und junggebliebene Erwachsene

Nachteilig ist aber vor allem die Technik. Die Switch hat nur ein einfaches HD-Display. In VR wird es durch das Teilen des Bildes nochmal unschärfer. Auch gibt es kein Erfassen der Position im Raum. Dennoch eignet sich Labo VR als ein sehr guter Einblick in die VR-Welt. Dafür sorgt das Einfallsreichtum und die hohe Qualität von Spiel und Bastelspaß.

Wenn du dir immernoch nichts darunter vorstellen kannst, wie du zu einem Vogel, Elefant oder Frosch werden kannst, empfehlen wir dir dieses Vorstellungsvideo des Labo VR-Kits:

Samsung Gear VR

Noch vor den Ambitionen von Google hat Samsung in Zusammenarbeit mit Oculus bereits die Samsung Gear VR-Brille herausgebracht, welche ausschließlich mit den Flaggschiffen des südkoreanischen Konzerns kompatibel ist. Die Samsung Galaxy Smartphones Note-, Edge- und die S-Modelle wie das Galaxy S10, lassen sich in die Gear VR-Brille klemmen und so können die Nutzer spezielle VR-Apps abspielen.Samsung Gear VR von innen
Der Vorteil von Mobile VR: Das Headset an sich ist nicht teuer, da das Smartphone die meiste Arbeit erledigt und schon alles an Hardware/Software mitbringt. Letztendlich handelt es sich nur um ein möglichst leichtes, bequemes Gestell mit zwei Linsen. Es ist überall einsetzbar und, solange der Akku hält, auch frei von Kabeln.

Außerdem lassen sich sehr viele verschiedene Smartphones in unterschiedliche VR-Brillen einspannen. Die kleine Firma Durovis gilt hier als Vorreiter, der sogar vor Google mit dem Durovis Dive schon ein universelles Headset angeboten hat und dank einer VR-Mod des Spiels Quake 2 die Möglichkeiten zeigte. Doch auch etablierte Unternehmen wie der deutsche Optik-Gigant Zeiss, ist mit seiner Zeiss VR One Brille in die Vollen gegangen. Kleinere Anbieter wie Elegiant aus China mischen den Markt zusätzlich auf. Man ist also nicht nur auf Samsung und seine Gear VR angewiesen.

Der große Nachteil ist jedoch die Leistung. Durch die Limitierung, auf die vergleichsweise schwachen Prozessoren und Grafikchips der Mobiltelefone, sind komplexe Welten mit aufwendiger Grafik nicht so gut, wie mit einer “richtigen” PC- bzw. konsolengebundenen VR-Brille.

Diese VR-Brillen und Hersteller musst du kennen

Neben den günstigen Smartphone VR-Headsets, die es auch von vielen Drittanbietern und für alle Smartphones gibt, haben sich drei große Richtungen auf dem Markt etabliert. Diese sind:

Oculus - Der VR-Pionier

Der populärste VR-Brillen-Hersteller startete den Hype um Virtual Reality mit einer Kickstarterkampange. An Unterstützer ausgelieferte Entwicklermodelle verhalfen dem Thema zusätzlich zu Popularität. Dank den Touch-Controllern bot bereits die erste Rift Tracking im Raum, allerdings nicht so präzise wie die Vive mit Valves Lighthouse-Tracking-System, aber deutlich genauer als die PS VR.
Inzwischen hat Oculus mit drei weiteren Headsets nachgelegt.
Mehr zu Oculus-Modellen erfährst du in unserem Kaufberater.

Valve bzw. Steam VR-Headsets - Steam als zentraler Anlaufpunkt

Mann spielt mit einer HTC ViveDas von Valve entwickelte Lighthouse-Tracking-System bietet dir das genaueste Erfassen von Brille und Controller - etwas Platz und Aufbauzeit vorausgesetzt. Kleine Würfel schießen Lichtstrahlen durch den Raum, womit die Brille und Controller punktgenau erkannt werden. Dieses Room-Scale-VR (raumfüllend) hat sich mittlerweile als Standard entwickelt und wurde durch die Tracking-Systeme von Oculus und Microsoft ebenfalls adaptiert.

Das erste Steam VR-Headset war die HTC Vive, welcher in enger Zusammenarbeit mit Valve und HTC entstand. Mittlerweile ist HTC mit der Vive selbstständig geworden, nutzt aber nach wie vor das offene Tracking-System für seine Nachfolgemodelle Vive Pro und Vive Pro Eye. Mehr zur HTC Vive erfährst du in unserem Kaufberater.

Valves eigene Steam VR-Brille ist die Valve Index, die mit neuartigen Controllern punktet, welche die kompletten Finger erfassen.
Andere interessante Steam VR-Headsets sind die Pimax-Brillen vom gleichnamigen chinesischen Startup, Sie setzen vor allem auf eine sehr breites Sichtfeld setzen, aber auch mit auf das Lighthouse-Tracking aufbauen.

Windows Mixed Reality - Günstig, aber auf Steam angewiesen

Windows Mixed Reality LogoAuch Microsoft möchte bei Virtual Reality nichts verpassen. Aus diesem Grund etablierte das Redmonder Unternehmen einen eigene VR-Standard Windwos Mixed Reality und implementierte die nötigen Treiber direkt in das Windows 10 Betriebssystem.
Zudem wurden das Inside-Out-Tracking-System ohne externe Sensoren und die damit verbundenen Controller entwickelt und Vertragspartnern zur Verfügung gestellt. Diese sind bei allen WMR-Brillen immer gleich. Hardware-Hersteller wie Acer, HP, Dell, Lenovo oder Medion verkaufen seit 2017 ihre WMR-VR-Brillen. Microsoft möchte natürlich, dass du die VR-Apps aus dem Microsoft Store beziehst. Die Auswahl ist allerdings überschaubar. Zum Glück funktionieren alle WMR-Headsets nativ mit Steam VR.

Playstation VR - Starke Exklusivtitel und bequeme Brille

Die Sony PS VR erschien Anfang Dezember 2016. Der große Vorteil: Sie ist ein Zubehör zu den mehr als millionenfach verkauften Playstation 4 Konsolen. Die etwas schlechter Grafikqualität wird aber durch starke Optimierung weitgehend kaschiert. Der von der PS3 und als Reaktion auf den Erfolg der Wii bekannte PlayStation Move Controller mit der PlayStation 4 Kamera ermöglichen das Tracking-System.
Auch das normale PlayStation 4 Gamepad, der Dualshock 4 Controller, wird aufgrund der LED erkannt und getrackt. Viele Spiele setzen nicht die Move-Controller voraus. Zudem ermöglicht eine kleine Box ein aufbereitetes Bild des Headsets oder einen anderen Blickwinkel des Spielgeschehens auf dem Fernseher. Lokale Multiplayer-Spiele wie Playroom VR machen davon Gebrauch.

Hintergrundwissen: Die Technik hinter Virtual-Reality-Brillen

Wie funktionieren VR-Brillen?

Der Grundgedanke einer Virtual-Reality-Brille ist nicht neu, aber erst jetzt durch die aktuelle Technik überzeugend umsetzbar. Das Prinzip: Vor die Augen wird ein hochauflösendes Display positioniert, auf das der Nutzer mit Vergrößerungslinsen schaut. Die so entstehende optische Verzerrung wird vom Spiel ausgeglichen. Das Bild wird in der Mitte geteilt und abgeschirmt, sodass jedes Auge ein eigenes zu sehen bekommt. Zusätzlich sind die Perspektiven leicht voneinander versetzt, um einen 3D-Effekt hervorzurufen.

VR ist also immer auch 3D VR (Nach demselben Prinzip arbeiten 3D Fernseher oder 3D Beamer in Verbindung mit 3D-Brillen). Zudem werden Sensoren genutzt, um die Bewegung des Kopfes ins Spiel zu übertragen. Bei mobilen VR-Headsets lassen sich mittlerweile sogar die Positionsdaten erfassen. Das “Positional-Tracking” getaufte System funktioniert seit der Oculus Quest auch bei autarken Headsets.

Es droht Übelkeit bei schlechter Umsetzung

Durch die Einnahme des kompletten Sichtfeldes (field of view - fov) entstehen neue tHerausforderung für die Entwickler. Das Gehirn glaubt wirklich im virtuellen Raum zu sein. Alle unnatürlichen Aktionen in der Ich-Perspektive wie Rollen, Rutschen, Gleiten oder zu schnelle Bewegungen können Übelkeit verursachen. Dieses Phänomen nennt sich “Motion Sickness” und kann zusätzlich bei schlechter Performance der Anwendung auftreten.

Wenn die Bildwiederholungsrate (Framerate) zu gering ist, fehlen Bildinformationen, welche die Wahrnehmung stören. Als ideal wird ein Wert von mindestens 72 Bilder pro (72 Hz oder 72 fps) Sekunde besser noch 80, 90 oder sogar 120 Hz angesehen. Der Inhalt wird also mit einer sehr hohen Framerate, mit hoher Auflösung und aus zwei Perspektiven berechnet. Dementsprechend leistungsfähig muss das Zuspielgerät (PC, Videospielkonsole oder Handychip) sein, oder die grafische Darstellung reduziert werden.

In diesem Video findest du noch 10 gute Tipps zur Vermeidung von Motion Sickness:

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