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Mähroboter Kaufberater

Mähroboter - und der Rasen mäht sich von allein

Stell dir vor: Es ist warm draußen und du hast einen Garten in dem du das tolle Wetter genießen kannst. Gartenpartys mit Freunden, oder einfach nur entspannt ein Buch in der Hängematte lesen. Doch ein Garten bedeutet auch Arbeit, und zwar keine geringere als in regelmäßigen Abständen dem Rasen einen neuen Schnitt zu verpassen. Wenn der Garten nun aber zu klein für einen Rasentraktor ist, das Rasenmähen aber dennoch nicht zu deinen Lieblingsaufgaben gehört, dann kann ein Roboter Rasenmäher Abhilfe schaffen. Während du zum Beispiel das Essen vorbereitest, mäht der Mähroboter ganz allein fleißig den Rasen. Wäre das nicht ein Traum? Noch nicht mal mehr anwesend sein für den Rasenschnitt.

Was die Gartenhelfer von Husqvarna, Gardena, Worx, Bosch, Honda, Stiga oder Viking so alles können, haben wir für dich in unserem Mähroboter Kaufberater festgehalten. Schließlich sollst du mit deinem Mähroboter Testsieger auch zufrieden sein.

Die besten Mähroboter im Vergleich 2017

Vergleichstabelle
Mähroboter R40Li, 4071-20
GARDENA - Mähroboter R40Li, 4071-20
CHF 1'207.811
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04052-20 Mähroboter Sileno, bis zu 1000 m²
GARDENA - 04052-20 Mähroboter Sileno, bis zu 1000 m²
CHF 1'553.231
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Automower 315 | Mähroboter I Rasenflächen bis 1500 m² I Steigung bis 20% I
HUSQVARNA - Automower 315 | Mähroboter I Rasenflächen bis 1500 m² I Steigung bis 20% I
CHF 1'891.751
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Automower 430X | Mähroboter I Rasenflächen bis 3200 m² I Steigung bis 20% I
HUSQVARNA - Automower 430X | Mähroboter I Rasenflächen bis 3200 m² I Steigung bis 20% I
CHF 2'993.621
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DIY Rasenmähroboter Indego 350, 19 cm Schnittbreite, bis zu 350 m² Rasenfläche
BOSCH - DIY Rasenmähroboter Indego 350, 19 cm Schnittbreite, bis zu 350 m² Rasenfläche
CHF 849.411
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Fazit:

Für kleine und mittlere Gärten geeignet - auch bei Regen!

Fazit:

Etwas sensibel, aber leicht in der Handhabung.

Fazit:

Schönes Schnittergebnis.

Fazit:

Mit angegebenen 58dB ein sehr leiser Gartenhelfer.

Fazit:

Mäht in geordneten Bahnen.

Vorteile:
  • mäht auch bei Regen
Vorteile:
  • Steuerung der Gartengeräte über ein App möglich
  • übersichtliche Gerätbedienung
Vorteile:
  • Mähdauer passt sich an das Rasenwachstum an
  • Wettertimer
Vorteile:
  • mäht auch bei Regen
  • Parktaste an der Dockingstation lässt ihn zur Ladestation fahren
  • Wettertimer
Vorteile:
  • teilt nach 3 Mähzyklen den Rasen selbstständig in Zonen ein
Nachteile:
  • Schnittgut kann sich im Gehäuse verfangen
Nachteile:
  • empfindlich gegenüber Kratzern
Nachteile:
  • keine elektrische Höhenschnittverstellung
Nachteile:
  • hohe Anschaffungskosten
Nachteile:
  • etwas umständliche Menüführung
Produktname: R40Li, 4071-20
Produktname: 04052-20 Sileno
Produktname: Automower 315
Produktname: Automower 430X
Produktname: Indego 350
Mähfläche: bis 400 m²
Mähfläche: bis 1000 m²
Mähfläche: bis 1500 m²
Mähfläche: bis 3200 m²
Mähfläche: bis 350 m²
Schnitthöhe: 20 - 50 mm
Schnitthöhe: 20 - 60 mm
Schnitthöhe: 20 - 60 mm
Schnitthöhe: 20 - 60 mm
Steigung: bis 25 %
Steigung: bis 35 %
Steigung: bis 40 %
Steigung: bis 45 %
Sensoren:
  • Hebesensor
  • Neigungssensor
  • Stoßsensor
Sensoren:
  • Hebesensor
  • Neigungssensor
Sensoren:
  • Hebesensor
  • Kippsensor
Sensoren:
  • Neigungssensor
  • Ultraschallsensor
Sensoren:
  • Hindernissenor
Diebstahlschutz:
Diebstahlschutz:
Diebstahlschutz:
Diebstahlschutz:
Diebstahlschutz:

Mähroboter - Was ist zu beachten?

Ein Rasenmähroboter erledigt die Arbeit ganz allein und das sogar ohne Benzin. Er ist akkubetrieben und so zumindest etwas schonender zur Umwelt. Preislich liegt der Gartenhelfer bei etwa 700€ bis etwa 3000€, das ist natürlich von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Dabei kommt es auf deine persönlichen Wünsche und Notwendigkeiten für deinen Rasen an. Um letztendlich den richtigen Roboter unter den Rasenmähern für deinen Garten zu finden, solltest du auf einige Punkte achten. Welche das sind, verraten wir dir hier.

Begrenzungsdraht - hier lang bitte!

Ein Mähroboter im Garten vor einem BlumenbeetDamit dein Rasenroboter auch den Weg findet, musst du meist einen sogenannten “Begrenzungsdraht” verlegen. Dieser Draht liegt zunächst auf der Rasenfläche auf, wächst aber mit der Zeit unter die Rasenoberfläche. So stellt er keine Stolperfalle und auch keine optische Beeinflussung dar. Wenn du nicht warten möchtest, dass der Draht von selbst einwächst, kannst du ihn normalerweise auch direkt vergraben. Das Verlegen des Drahtes dauert sicherlich seine Zeit, aber einmal verlegt weiß der Roboter immer wo es lang geht.
Durch den Begrenzungsdraht fließt Schwachstrom, wodurch ein elektrisches Magnetfeld entsteht, was wiederum dem Mähroboter die Informationen liefert, in welchem Bereich gemäht werden darf und wo er die Richtung wechseln muss. Die Stromzufuhr wird durch ein Anschließen des Begrenzungsdrahtes an die Ladestation gewährleistet.
Mithilfe von GPS können manche Modelle innerhalb des Begrenzungsdrahtes die bereits gemähte Wiese erfassen. Das Mähergebnis kann dadurch angepasst werden, da der kleine Helfer weiß, wo noch gemäht werden muss. Eine Orientierung rein über GPS fällt aber weg, da dies zu ungenau wäre.

Der Startpunkt ist wirklich “nur” ein Startpunkt. Von dort aus kann der kleine Roboter Rasenmäher mithilfe eines sogenannten Suchkabels zu der zu mähenden Fläche fahren und dann erst loslegen. Du kannst also die Dockingstation bequem an einer Steckdose platzieren. Das Suchkabel funktioniert wie der Begrenzungsdraht und muss ebenfalls verlegt werden. Der Roboter benötigt das Suchkabel nicht zwangsläufig, es ermöglicht ihm aber das Finden der Dockingstation. Er kann aber auch direkt von der Dockingstation aus starten oder von dort wo du ihn hingestellt hast.

Dockingstation - aufladen bitte!

Sie ist der Start und Endpunkt des Mähvorgangs und gleichzeitig auch Ladegrät für die Akkus des Mähroboters. Doch wie bewegt sich der Rasenroboter überhaupt? Angetrieben wird er oftmals über die Räder, welche motorisiert und getrennt ansprechbar sind. Dadurch wird auch die Lenkung übernommen: die Räder können sich entgegengesetzt drehen, was den Mähroboter wenden lässt. Die Lenkung erfolgt also über die Drehgeschwindigkeiten. Normalerweise sind diese “Antriebsräder” hinten angebracht. Vorne hingegen werden meist sogenannte “Laufräder” montiert.  Manche Modelle kehren in ihre Ladestation zurück wenn es regnet, und setzen den Mähvorgang zu einem späteren Zeitpunkt fort. Wieder andere Geräte lassen sich programmieren, dort kannst du also selbst entscheiden, wann dein Rasenroboter wieder in seine Dockingstation zurückkehren oder diese verlassen soll. Manche Roboter Rasenmäher lassen sich über eine App mit dem Smartphone steuern. Theoretisch gesehen kannst du so also aus dem Urlaub bestimmen, wann dein Garten zu Hause gemäht werden soll. Da die Ladestation von einem Netzteil mit Strom versorgt wird, solltest du darauf achten, dass dieses nicht direkt im Regen liegt oder direkt von der Sonne bestrahlt wird.

Bei schlechtem Wetter kann der kleine Helfer in einer Mähroboter Garage Unterschlupf finden. Auch wenn die meisten sich bei Regen in ihre Dockingstation zurückziehen, ist es vielleicht sinnvoll einen komplett trockenen Platz für seinen Gartenhelfer zu haben. Die Ladestation wird einfach in der Mähroboter Garage platziert, damit dein Roboter auch den Weg in seine Garage findet. Es gibt die Rasenroboter Garagen von unterschiedlichen Herstellern. Mit etwas Geschick kannst du deinem Roboter Rasenmäher auch eine DIY Garage bauen. Ob man diese nun tatsächlich benötigt oder nicht und welchen Sinn diese erfüllt, bleibt dir überlassen.

Hier eine kleine Anregung, wie es aussehen kann, wenn ein Roboter Rasenmäher in seine Garage fährt.

Um ehrlich zu sein, das Rolltor macht schon was her, oder nicht?

Mähroboter ohne Begrenzungsdraht

Okay, soweit so gut, Rasenmähroboter brauchen Begrenzungsdrähte. Das Verlegen dieser ist allerdings recht aufwendig, und auch wenn das vielleicht Firmen übernehmen können, stellt sich doch die Frage: Gibt es auch Mähroboter die ohne Begrenzungsdraht auskommen? Staubsaugerroboter säubern das Haus schließlich auch ohne Begrenzungsdraht. Klare Frage, klare Antwort: Ja, es gibt sie.

Ein Rasenroboter ohne Begrenzungsdraht entscheidet allein wo der Rasen gemäht werden muss und wo nicht. Er arbeitet mit sogenannten Grassensoren. Er erkennt somit die Grenzen der zu mähenden Fläche und ob er sich noch auf dieser befindet. Hilfreich für einen reibungslosen Ablauf ist eine klare Trennung zwischen Hindernissen und Rasenfläche.
Auch Mähroboter ohne Begrenzungsdraht setzen auf Sicherheit. Viele von ihnen haben ebenfalls Kollisionssensoren und ähnliches verbaut.
Ein ganz klarer Vorteil von Mährobotern ohne Begrenzungsdraht ist der flexible Einsatzort. Hast du beispielsweise ein zweites Grundstück, so kannst du den kleinen Helfer einfach mit dort hinnehmen und den Rasen mähen lassen. Problematisch für die Roboter Rasenmäher ohne Draht scheint jedoch die Differenzierung zwische Rasen und einer dem Rasen ähnlichen Oberfläche, z.B. einem Blumenbeet, zu sein. Wie gut der Rasenmähroboter ohne Begrenzungsdraht funktioniert, verraten dir Kundenrezensionen oder zahlreiche Mähroboter Tests.

Gartengröße - Für wen lohnt sich ein Mähroboter?

Mähroboter und HundPer se kann man sagen, dass ein Rasenmähroboter für jeden sinnvoll ist, der nicht selbst den Garten mähen möchte oder vielleicht keine Zeit dafür hat. Der körperliche Aspekt ist auch nicht zu vernachlässigen. Personen die rein kräftemäßig nicht, oder nicht mehr, dazu in der Lage sind einen herkömmlichen Rasenmäher zu bedienen, können in einem Roboter Rasenmäher eine große Erleichterung finden. Auch für Allergiker kann ein Rasenmähroboter von Vorteil sein. Eine Zeitersparnis ist er allemal! Außerdem kann so der Garten in sehr regelmäßigen Abständen gepflegt werden, was zu einer guten Qualität der Rasenfläche beitragen kann.
Der Rasen sollte von störenden Elementen, wie zum Beispiel einem Gartenschlauch, freigehalten werden. Diese könnten andernfalls den Mähvorgang stören.
Es gibt mittlerweile die verschiedensten Modelle für die unterschiedlichsten Gärtengrößen. Je nachdem wie groß dein Garten ist, muss dein Mähroboter auch mehr leisten. Bei weitläufigen Rasenflächen sollte daher ein Modell gewählt werden, welches über einen leistungsstarken Akku verfügt, damit der Roboter Rasenmäher nicht all zu oft in seine Ladestation zurückkehren muss. Bei kleineren Gärten kann man eher auf einen kompakten Akku zurückgreifen.
Meist werden Lithium-Ionen Akkus verwendet, die durch ihre schnelle Aufladefunktion und dem geringen Gewicht überzeugen. Wie lange der Akku eines Mähroboters hält, ist natürlich von verschiedenen Faktoren, wie zum Beispiel der Steigung in deinem Garten, abhängig. Auch ob der Roboter auf nassem Rasen eingesetzt werden kann ist ausschlaggebend. Einen Blick in einen der durchgeführten Mähroboter Tests oder Kundenrezensionen zu werfen kann durchaus Aufschluss über die Akkulaufzeit geben.
Solar-Hybridmodelle kehren unter Umständen weniger oft in die Basisstation zurück, da sie die Sonnenenergie als Unterstützung nutzen.
Ausschlaggebend ist auch die Gestaltung und Form Gartens.
Ist dein Garten sehr bergig, empfehlen wir dir auf einen guten Hinterradantrieb Wert zu legen. Achte ebenfalls darauf, welche maximale Steigung dein Roboter Rasenmäher schafft. Ein zu steiler Hang ist ungeeignet für einen Rasenmähroboter.
Sehr verwinkelte Gärten sollten von einem Mähroboter mit guter technischer Ausstattung, also beispielsweise vielen hilfreichen Sensoren, gemäht werden. Hier ist jedoch die Frage sinnvoll, ob sich ein Rasenroboter für einen solchen Garten überhaupt eignet.

Mähroboter - wie oft sollte man den Rasen mähen?

Wie oft der Mähroboter zum Einsatz kommt, liegt in deiner Hand. Du kannst ihn auch jeden Tag fahren lassen. Manche Modelle lassen sich auf bestimmte Wochentage oder Zeiten programmieren.
Generell gilt aber: Ein regelmäßiger Schnitt ist gut für den Rasen. Zu kurz sollte dieser jedoch auch nicht sein.
Ist das Gras zu hoch gewachsen, könntest du mit deinem Roboter Rasenmäher Probleme bekommen. Oftmals schaffen die kleinen Gartenhelfer eine maximale Rasenhöhe von etwa 6 cm. Die Helfer sind also eher auf eine regelmäßige Nutzung ausgelegt.

Nice to know - Mähroboter Zusatzinformationen

Legst du Wert auf eine höhenverstellbare Schnittfunktion, so findest du auf dem Markt auch dafür das richtige Modell.

Manche Roboter überzeugen auch mit einer einstellbaren Kantenmähfunktion, welche sich entweder manuell starten lässt oder programmierbar ist.

Hast du zwei Rasenflächen, so gibt es Modelle die man auf zwei Stationen initialisieren kann. Du musst also nur ab und an den Roboter auf die jeweils andere Rasenfläche versetzen. Oder aber du verlegst einen sogenannten Verbindungsdraht, damit dein Mähroboter allein den Weg findet.

Mähmuster - zufällig oder parallel?

Wunder dich nicht, wenn die ersten Mähversuche deines Helfers etwas wüst aussehen.  Dies ist zu Beginn normal und pendelt sich mit der Zeit ein - das Schnittbild wird ordentlicher. Eigentlich jeder Rasenmähroboter lässt einen kleinen Rand stehen, hier muss manuell nachgearbeitet werden. Doch das kennst du bestimmt schon von normalen Benzin-Rasenmähern oder auch Elektro-Rasenmähern.

Das Mähmuster selbst ist von Modell zu Modell unterschiedlich und lässt sich in zufällig oder parallel differenzieren.

  • zufällig: Hier fährt der Rasenmähroboter solange geradeaus, bis er auf den Begrenzungsdraht trifft. Dann dreht dieser sich um einen durch Zufall bestimmten Winkel und fährt wieder so lange geradeaus, bis er erneut auf den Begrenzungsdraht trifft. Das Prinzip orientiert sich dabei an Schafen, welche sich ebenfalls quer über die Weide hinweg, das Gras schmecken lassen. Der zeitliche Aspekt ist hier höher, der Roboter mäht aber trotzdem die gesamte Fläche, unschöne Streifen im Rasen sollen so vermieden werden.
  • parallel: Zunächst fährt der clevere Rasenroboter am Begrenzungsdraht entlang. Mithilfe einer sogenannten “Lagekarte” bearbeitet der Roboter Rasenmäher die zu mähende Fläche dann in parallelen Bahnen. Hindernisse werden dabei berücksichtigt. Vorteilhaft an dieser Methode: Du kannst dir ziemlich sicher sein, dass wirklich alle Grashalme einen Schnitt verpasst bekommen.

Wie laut sind Mähroboter?

Wer sich einen Rasenmähroboter anschafft, sollte seinen Nachbarn zuliebe auf eine ertragbare Lautstärke während des Betriebs achten. Aber was ist erträglich?
Wenn du den Wert 55 dB (Dezibel) liest, dann entspricht das etwa einem Gespräch in normaler Lautstärke.
Normalerweise sind Mähroboter eher ruhigere Zeitgenossen. Das liegt durchaus auch an dem vergleichbar schwachem Mähwerk, weshalb ein Rasenmähroboter auch auf Regelmäßigkeit ausgelegt ist und mit sehr hohen Wiesen Probleme bekommt. Ein Rasenroboter liegt bei etwa 70 dB, was etwa mit einem laufenden Fernseher zu vergleichen ist. Manche Modelle liegen sogar bei um die 50 dB, was wiederum mit einem Regenschauer zu vergleichen ist.
Zum Vergleich: Ein normaler Rasenmäher ist etwa 100 dB laut.
Was noch wichtig wäre: Dezibel werden in einem logarithmischen Maßstab dargestellt. Durch diese Darstellungsform ist eine Steigerung von 3 db, bereits die verdopplung der Schallintensität.

Mähroboter - und was passiert mit dem Rasen?

MähroboterFleißige Helfer sind die Mähroboter allemal, aber einen Fangkorb besitzen sie nicht. Was passiert also mit dem abgeschnittenen Rasen? Musst du diesen nach getaner Arbeit selbst zusammenrechen? Keine Sorge, du kannst entspannt in deinem Liegestuhl liegen bleiben. Der Rasenroboter schneidet das Gras so klein, dass es auf dem Rasen liegen bleiben kann. Vergleichbar ist das mit einem Mulchmäher, das abgeschnittene Gras übernimmt dabei eine düngende Funktion. Nährstoffe aus dem gemulchten Rasen werden von deiner Wiese wieder aufgenommen. Also kein zusammenrechen und kein wegbringen des gemähten Rasens.
Der Rasenroboter schneidet die Grashalme im wahrsten Sinne des Wortes ab. Ein herkömmlicher Rasenmäher schlägt diese ab.

Tipp: Wenn du deinem Rasen etwas Gutes tun möchtest, dann hilft dir dabei vielleicht die 1/3 Regel. Diese besagt, dass immer nur 1/3 des Aufwuchses des Rasen abgemäht werden sollte. Dies ist schonend für den Rasen. Er sollte ohne Probleme gut weiter wachsen können. Schneidest du mehr als 1/3 des Aufwuchses ab, so ist das “stressig” für deine Wiese und führt unter Umständen zu einem Wachstumsstop. Das wiederum kann zu unschönen Löchern im Rasen führen. Regelmäßiges Mähen führt also zu einem feinen Rasen, unregelmäßiges hingegen zu einer gröberen Wiese.
Bei großer Hitze ist es ratsam den Rasen nicht zu kurz zu scheren. Das Gras wächst langsamer.

Sicherheit - Kann ich meinen Mähroboter alleine lassen?

Achte beim Kauf darauf, dass der Abstand der Messer zum Gehäuse ausreichend groß ist. Einige Modelle besitzen zudem einen Notausschalter. Normalerweise stoppen die Rasenroboter, wenn ihnen ein Hindernis im Weg ist. Darüber hinaus ist ein Mähroboter mit den unterschiedlichsten Sensoren ausgestattet, damit er gewisse Dinge registriert. Welche das sein können, erfährst du hier in unserer Kaufberatung. Es handelt sich hierbei um Sensoren, die für den Sicherheitsaspekt hilfreich sein können. Hier stellen wir dir einige wichtige Sensoren vor.

Achtung: Sollte der Rasenroboter, z.B. durch technische Probleme, den Begrenzungsdraht - sofern vorhanden - überfahren, kann es zu Schäden am, oder durch den Mähroboter selbst kommen.

Art des Sensors

Funktion des Sensors

Hebesensor

Sobald du deinen Rasenroboter vom Boden anhebst, schaltet dieser seinen Antrieb und insbesondere seine Messer aus. So solltest du also gefahrlos deinen Mähroboter umplatzieren können.

Stoßsensor

Hier wären wir bei dem Punkt Hindernisse. Stößt der Rasenmähroboter auf ein Hindernis, so ändert er einfach die Richtung.

Überschlagsensor

Wie der Name bereits verrät: Sollte sich dein Mähroboter - aus welchen Gründen auch immer - überschlagen haben und nun auf dem Rücken liegen, werden auch hier sowohl der Antrieb, als auch die Messer abgeschaltet.


Tiltsensor

Ist die Steigung zu hoch, so sorgt der Tiltsensor dafür, dass der Roboter Rasenmäher abgeschaltet wird. Eine Art Not-Aus also. Wie groß der Steigungswinkel der von uns ausgewählten Roboter ist, kannst du unserem Vergleich entnehmen.

In unserem Mähroboter-Vergleich siehst du auf einen Blick, welches Modell welchen Sensor eingebaut hat.

Sollten sich Kinder oder Tiere auf der zu mähenden Fläche befinden, so empfehlen wir den Rasenroboter nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Bei allen Sensoren die ein Roboter Rasenmäher verbaut haben kann, ist die Unversehrtheit von Lebewesen wichtiger. Dabei musst du wissen, dass dein Gartenhelfer zwar oftmals recht leise, aber durch gelegentliche Ladephasen doch recht lange zugange ist, bis dein Rasen die gewünschte Schnittlänge hat.

Natürlich gibt es auch hier die ein oder andere Zusatzfunktion, die ein Rasenmähroboter haben kann.

Funktion

Beschreibung der Funktion

Regensensor

Auch hier ist der Name Programm. Wenn es anfängt zu regnen, fährt der Mähroboter zurück in seine Dockingstation. Manche Modelle arbeiten auch bei Regen, jedoch wirkt sich das Arbeiten auf nassem Gelände (negativ) auf den Energieverbrauch aus.

Diebstahlschutz

Du kannst deinen Rasenmähroboter  auch vor Diebstahl schützen. Durch beispielsweise die Eingabe eines PIN-Codes kann verhindert werden, dass jeder den Mähroboter einfach so verwenden kann.

Manche Modelle besitzen einen Alarm. Dieser wird z.B. ausgelöst, wenn das Gerät aus der Arbeitsfläche entfernt wird oder die PIN falsch eingegeben wird. Neuerdings kann man einige Modelle auch mit GPS ausstatten.

Kindersicherung

Eine Kindersicherung verhindert, dass der Roboter Rasenmäher einfach starten kann.

Pflege und Wartung

Auch ein Roboter Rasenmäher will gepflegt werden. Allerdings nicht so oft wie bei herkömmlichen Rasenmähern. Du musst nicht zwangsläufig nach jedem Mähvorgang das Gerät reinigen, solltest aber ab und an die Grasreste entfernen. Gerade wenn du viel Unkraut in deinem Garten hast, bedarf es einer Reinigung nach dem Einsatz. Achte dabei auf die feine Sensorik, die verbaut wurde.
Die Messer müssen nach Bedarf ausgetauscht oder geschärft werden. Hier spielt die Beschaffenheit deines Gartens eine Rolle, wie oft dies geschehen muss. Ersatzmesser kannst du kaufen, oder aber auch bei einem Profi wechseln lassen.
Für die Überwinterung sollte dein Mähroboter gereinigt werden und voll aufgeladen sein. Schütze ihn vor der Kälte, meistens mögen die Akkus die Minusgrade nicht allzu sehr. Und auch der Ladestation tut ein Winterquartier gut.
Alles in allem kann der Rasenroboter dir viel Arbeit abnehmen. Also genieße den sonnigen Tag im Liegestuhl, während der Mähroboter für dich die Gartenarbeit übernimmt.
Um abschließend ein Mähprinzip der Roboter zu zeigen, haben wir für dich noch ein Video.

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