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Die besten Smartphones in der Schweiz

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Jan-Philipp
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Smartphones im Test

In unserem Smartphone Test haben wir uns aktuelle Smartphones unter verschiedenen Gesichtspunkten angeschaut. Einerseits haben wir natürlich die objektive Leistung und Ausstattung der Geräte bewertet, andererseits haben wir uns ein paar Tage Zeit genommen um zu schauen, wie gut die Smartphones im Alltag Schritt halten können.

Banner für den Smartphone Test

Dabei kam es auf ganz klassische Kriterien wie Akku-Ausdauer und Ladedauer der Smartphones an, aber auch auf die Bauform des Gerätes, das verwendete Material und das Userinterface. Dabei hatte das iPhone 11 Pro in vielen, wichtigen Disziplinen die Nase vorne und wird gefolgt von unserem absoluten Spar- und Geheimtipp, dem Xiaomi Mi 9T Pro. Das steht dem iPhone haptisch in nichts nach. Lediglich bei der Software und der Kamera musst du ein paar Abstriche machen. Dafür lockt das Mi 9T mit einem verblüffend günstigen Preis, der die anderen Smartphons im Test deutlich in den Schatten stellt.

Unser Testsieger: Das iPhone 11 Pro

Alle paar Jahre wieder: Apple revolutioniert sich und seine Smartphones. Wir haben das iPhone 11 Pro ein paar Tage in unserem Alltagstest genutzt und finden viel Gutes an dem Gerät. Das Display liefert kristallklare Farben und der Akku macht einen gewaltigen Sprung nach vorne und lässt uns im Test zweifeln, ob alles mit rechten Dingen zugeht. Nach einem Tag in alltäglicher Benutzung verliert das Gerät erstaunlich wenig seiner Ladung. Darüber hinaus spendiert Apple gleich drei Kameralinsen für jede Situation, so macht das neue iPhone besonders Hobbyfotografen viel Spaß.

Xiaomi Mi 9T Pro

Als günstigstes Smartphone in unserem Test erstaunt es umso mehr, wie hochwertig und durchdacht Xiaomi das Mi 9T Pro konstruiert hat. Das Budget-Gerät überzeugt mit faszinierender Haptik, einem klaren OLED-Display und einer ausfahrbaren Frontkamera. Auch die verbaute Technik steht der teureren Konkurrenz in nichts nach und liefert in unserem Alltagstest starke Ergebnisse. Bloatware und Mono-Sound trüben dabei den Spaß nur bedingt, denn das Xiaomi macht in seiner Preisklasse einfach Spaß.

Huawei P30 Pro

Huawei hat mit der Pro-Version seines P30-Flaggschiffes ein sehr gutes Smartphone auf den Markt gebracht. Das Android-Betriebssystem EMUI ist allerdings voll mit Bloatware und etwas unstrukturiert. Zudem wurde im Gegensatz zum kleinen Bruder P30 der Klinkenanschluss entfernt. Die Videofunktion ist eher zweckmäßig. Dafür punktet das P30 Pro mit seiner extrem schick-schimmernden Rückseite, der guten Fotokamera und vor allem der extrem schnellen Fast-Charging-Funktion via mitgeliefertem Netzteil. In unserem Test schlug es sogar das Oneplus 7 Pro um einige Minuten.

Samsung Galaxy Note 10+

Samsung hält weiter am Note fest. Das Smartphone im Phabletformat überzeugt im Test durch ordentlich Power unter der Haube, viele Features und einem gewaltigem Display. Allerdings scheinbar auf Kosten der Usability. Samsung macht mit dem Note 10+ einige Fehler, die dem Smartphone-Riesen einfach nicht mehr passieren dürfen. Dazu gehören Bloatware, ein verschachteltes Interface und eine gruselige Bauform, die die Bedienung im Alltag erher unangenehm macht. Darüber kann auch der S-Pen nicht hinwegtäuschen, der zwar viele aber auch sehr spezielle Einsatzgebiete hat. Trotzdem konnte uns das Note überzeugen, was nicht zuletzt an der wahnsinnigen Performance des Oberklasse Smartphones liegt.

Samsung Galaxy S10+

Design und Verarbeitungsqualität von Samsungs Jubiläums-Galaxy sind über jeden Zweifel erhaben. Auch die Triple-Kamera bestätigt den Trend, der sich bereits mit dem S8 etablierte: Samsung hat mit die besten Kameras in seinen Flaggschiffmodellen - besonders in dunklen Bildbereichen. Gepaart mit dem sehr überzeugenden Display müsste Samsung hier eigentlich einen Volltreffer landen. Doch ein anderer Trend bestätigt sich beim Galaxy S10+ ebenfalls: Samsung kämpft immer noch mit seiner überladenen Androidversion One UI. Im Test störten die vielen vor- und nicht deinstallierbaren Apps, die andersartige Struktur der Menüs und die ständigen Pop-Ups.
Wenn du dich darauf einlassen kannst, bekommst du eines der besten und schönsten Smartphones in dieser Galaxie.

OnePlus 7 Pro

Wenn du auf ein schlankes und schnelles Betriebssystem stehst, kommst du um ein Smartphone von Oneplus nicht herum. Im Test überzeugt das Smartphone mit dem Fehlen von unnötigen Apps, einigen kleinen nützlichen Ergänzungen und einer pfeilschnellen Bedienung, die dank des QHD+ Displays mit 90 Hz ins rechte Licht gerückt wird. Netterweise packt Oneplus sogar gleich eine Displayschutzfolie drauf. Das schnelle Laden mit dem mitgelieferten Dash-Netzteil und der dreistufige Benachrichtigungsslider runden das positive Gesamtpaket ab. Daran kann auch das rutschige Design und die “nur” gute Hauptkamera nichts ändern. Das Oneplus 7 Pro ist eines der besten High-End-Handys auf dem Markt, vor allem für den Preis!

Smartphone Bestenliste 2019

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ONEPLUS - 6T (6GB+128GB) Smartphone Mirror Black
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Vorteile:
  • stark verbesserte Kamera
  • vergleichsweise gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Vorteile:
  • perfekte Symbiose von Software und Hardware
  • intuitive Benutzeroberfläche
  • hochwertige Verarbeitung
Vorteile:
  • hochwertige Verarbeitung
  • sehr gute Akkulaufzeit und Performance
  • Bluetooth 5.0
Vorteile:
  • stark verbesserte Kamera
  • Schnellladegerät mit im Lieferumfang
  • Videofunktion mit 4K/60 bei allen 4 Kameras
  • längere Akkulaufzeit
Vorteile:
  • Spitzen-Performance
  • gute Akkulaufzeit
  • Gesichtserkennung
  • sehr schnelles Quick-Charge
Nachteile:
  • geringe Displayauflösung
  • immer noch kein USB-C
  • kein Schnellladegerät mit dabei
Nachteile:
  • Display mit geringer Auflösung
Nachteile:
  • lange Akkuladezeit
  • kein Quick-Charge-Ladegerät dabei
Nachteile:
  • immer noch kein USB-C-Anschluss
  • sehr teuer
Nachteile:
  • kein kabelloses Laden
Dual-SIM:
Dual-SIM:
Dual-SIM:
Dual-SIM:
Dual-SIM:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Displaygröße: 6,1 Zoll
Displaygröße: 6,1 Zoll
Displaygröße: 5,5 Zoll
Displaygröße: 5,8 Zoll
Displaygröße: 6,41 Zoll
Displayauflösung: Liquid Retina (828 x 1792 Pixel)
Displayauflösung: HD (1792 x 828 Pixel)
Displayauflösung: Full HD (1080 x 1920 Pixel)
Displayauflösung: Super Retina XDR (1125 x 2436 Pixel)
Displayauflösung: Full HD+ 1080 x 2340 Pixel
Fingerabdrucksensor: keiner (Ersatz: Face-ID)
Fingerabdrucksensor: keiner (Ersatz: Face-ID)
Fingerabdrucksensor: vorne
Fingerabdrucksensor: keiner (Ersatz: Face-ID)
Fingerabdrucksensor: im Display
Akkulaufzeit (Last): 4h 27m
Akkulaufzeit (Last): 4h 30m
Akkulaufzeit (Last): 3h 31m
Akkulaufzeit (Last): 5h 36m
Akkulaufzeit (Last): 4h 21m
Anschlüsse:
  • Lightning Connector
Anschlüsse:
  • Lightning Connector
Anschlüsse:
  • Lightning Connector
Anschlüsse:
  • Lightning Connector
Anschlüsse:
  • USB Typ-C
Speicher (RAM/intern):
  • 4/64 GB
  • nicht erweiterbar
Speicher (RAM/intern):
  • 3/128 GB
  • nicht erweiterbar
Speicher (RAM/intern):
  • 3/64 GB
  • nicht erweiterbar
Speicher (RAM/intern):
  • 4/256 GB
  • nicht erweiterbar
Speicher (RAM/intern):
  • 6/128 GB
  • nicht erweiterbar
Updates:
  • unmittelbar
  • bis zu 5 Jahre
Updates:
  • unmittelbar
  • bis zu 5 Jahre
Updates:
  • unmittelbar
  • bis zu 5 Jahre
Updates:
  • unmittelbar
  • bis zu 5 Jahre
Updates:
  • nach nur wenigen Tagen/Wochen
  • 2-3 Jahre

Unser Smartphonetest - Diese sechs Smartphones haben wir für dich getestet

Die Testgewichtung als GrafikDu kannst dich einfach nicht entscheiden welches Gerät aus der Flut an Smartphones für dich das richtige ist? Wir haben sechs aktuelle Topmodelle getestet, damit du genau weißt, welches Smartphone zu dir passt. Da ein Smartphone in vielen Fällen eine echte Investition bedeutet, lohnt es sich vorher genau hinzuschauen, welche Features und Funktionen für dich Sinn ergeben und auf welche du verzichten kannst. Damit du das beste Smartphone zum besten Preis findest, haben wir folgende Geräte getestet: 

  • Huawei P30 Pro
  • Samsung Galaxy Note 10+
  • Samsung Galaxy S10+
  • OnePlus 7 Pro
  • Xiaomi Mi 9t Pro
  • iPhone 11 Pro

Bewertet haben wir die Smartphones nach verschiedenen Aspekten. Einerseits die Hardware, die wir in Leistung, Akku, Kamera und Display unterteilt haben. Andererseits auch die Software und die Ausstattung, die auch den Lieferumfang einbezieht. Einige Punkte haben wir objektiv bewertet, in manche haben wir unseren eigenen Eindruck eingerechnet. Beispielsweise die spürbare Leistung im Alltag oder die Form des Gerätes. Unsere Gewichtung der Testkriterien findest du in unserer Grafik. 

iPhone 11 Pro - Schwerer, größer, besser

Mehr Kameralinsen, größerer Akku und auch noch günstiger? Apple legt sich bei seiner neusten Smartphone-Generation ordentlich ins Zeug. Wir haben in unserem Test geschaut, ob das iPhone 11 Pro wirklich so gut ist, wie Apple es verspricht.

  • Das Erfolgsrezept: Die neueste Generation der iPhones weicht nur in wenigen Punkten vom Erfolgsrezept ab. Zum einen wären da die drei markanten Kameralinsen auf der Rückseite. Zum anderen ist es das Display, welches trotz recht großer Notch gigantisch wirkt. In Kombination mit dem Retina-Panel hat das iPhone nun das vielleicht schönste Display auf dem Markt. Apple-typisch überzeugen uns auch die Verarbeitung und die hochwertige Bauweise mit Glas und Metallelementen.

  • Länger Spaß haben: Mit 3000 mAh ist die Akkukapazität nicht auffallend groß aber trotzdem einen Schritt weiter als noch bei den X-Modellen. In unserem Alltagstest konnte das iPhone ganz entspannt einen ganzen Tag durchhalten und dabei nur erstaunliche 14% der Ladung verlieren. Das Aufladen von 0 auf 100% war nach guten 90 Minuten erledigt.

  • Kamera für Profis: Gleich drei Linsen verbaut Apple auf der Rückseite der Pro-Modelle. Jeweils ein Ultra-Weitwinkel-, normales Weitwinkel- und ein Teleobjektiv. Damit ist das iPhone 11 Pro für jedes Szenario ausgerüstet und schießt annähernd konkurrenzlos gute Bilder. Neu sind auch die 12 MP und die Slomo-Funktion (Slofie) der Frontkamera. Alle vier Kameras nehmen dabei Videos in 4K bei flüssigen 60 Bildern pro Sekunde auf, wobei die Frontkamera dabei auf die automatische Bildoptimierung verzichten muss. 
iPhone 11 Pro - Nachteile

Eingefleischte Android-Nutzer werden mit dem strikt geschlossenem Betriebssystem von Apple nicht glücklich. Auch der proprietäre Lightning-Anschluss ist stellenweise unpraktisch. Spielst du aber nach den Regeln des Apple-Ökosystems hast du mit weniger Restriktionen zu kämpfen. Dennoch: Gerade im Vergleich mit den anderen Smartphones im Test nervt es z.B. sein iPhone nicht als Massenspeicher an den PC anschließen zu können. Apples Geräte funktionieren miteinander in perfekter Symbiose und viele Funktionen sind nur von Apple zu Apple wirklich nutzbar. 

iPhone 11 Pro - Vorteile

Die drei Kameralinsen des iPhone 11 ProDas iPhone 11 Pro ist erwartungsgemäß ein echtes Top-Smartphone. Die Benutzung und Bedienung ist so einfach wie genial und nicht nur für Apple-Kenner ein Kinderspiel. Die verbauten Kameras spielen in einer Liga mit so mancher Digitalkamera und die Haptik des Gerätes ist (wie immer) absolute Oberklasse. Nur das bedeutend günstigere Xiaomi Mi 9T Pro legt überraschenderweise hier noch eine kleine Schippe drauf. Manch anderer würde das etwas höhere Gewicht von 188 Gramm bemängeln, doch in unserem Alltagstest erwies sich gerade das als recht angenehm. Abschließend ist der Akku zu erwähnen, der auf dem Papier zwar “nur” 3000 mAh fasst, durch softwareseitige Optimierung allerdings länger hielt als größere Akkus in Android-Geräten.

iPhone 11 Pro Test: Unser Fazit

Apple macht bei der neusten iPhone Generation vieles richtig. Ein ausdauernder Akku, großartige Bildqualität und gewohnt einfache Usability machen das iPhone 11 Pro und seinen großen Bruder, das Pro Max zu den besten Apple Smartphones bisher. Als Apple-Nutzer kannst du in jedem Fall bedenkenlos zugreifen und dich über ein erstklassiges Smartphone freuen, welches sich nahtlos in die Apple-Welt integriert. Und auch als Neuling ist der Einstieg in Apples Ökosystem jetzt so angenehm wie nie, denn Leistungstechnisch steht das iPhone nach wie vor an der Spitze der Bestenlisten. Mit einer Gesamtwertung von 92% geht das iPhone 11 Pro als unser Testsieger vom Platz. 

Kategorie

Bewertung

Akku

90%

Hardware/Leistung

100%

Display

100%

Kamera

90%

Ausstattung

70%

Software

90%

Endwertung

92%

Xiaomi Mi 9T Pro - Ein Budget-Smartphone räumt auf

Das Xiaomi Mi 9T Pro fiel in unserem Test besonders durch das eher klassische Display mit kleinem Rand und ohne Curved-Ränder auf. Das verhältnismäßig schwere Gerät fühlt sich an wie aus einem Guss und ist unser Smartphone-Geheimtipp. Zu den Fakten: 

  • Notchlos glücklich: Das Mi 9T Pro kommt ohne Notch, ohne Curved-Ränder und mit einem kleinen aber sichtbaren Bezel. Das 6,4 Zoll OLED-Panel löst in 1080 x 2340 Pixeln auf und sorgt auch dank HDR-Kompatibilität für ein scharfes Bild. Außerdem positiv: Durch die Form des Displays, verliert das Gerät auch mit Schutzhülle nichts von seiner angenehmen Haptik. 

  • Pop-Up-Bilder: Trotz aller Traditionalität beim Äußeren, schafft es Xiaomi uns zum staunen zu bringen. Da das Smartphone keine Notch, aber auch keinen ausreichend breiten Ränder für Fingerabdrucksensor oder Kamera hat, befinden sich der er Fingerabdrucksensor im Display und die Frontkamera im Gehäuse. Beim Selfie oder der Gesichtserkennung fährt letztere automatisch aus der Gehäuseoberseite und verstaut sich dort auch wieder.

  • Nur gut gemeint: Zwar kommt das 9T Pro mit vielen praktischen vorinstallierten Tools und wenig Bloatware (nur Facebook, AliExpress und Netflix sind vorinstalliert), trotzdem wirkt Android 9 mit dem hauseigenen MIUI etwas vollgestopft. Viele einfache Funktionen, die man in einer Art “Toolbox” hätte zusammenfassen können, nehmen Platz als eigene App ein
Xiaomi Mi 9T Pro - Nachteile

Es fehlt die Möglichkeit den Speicher per Speicherkarte zu erweitern. Wenn du zum 128 GB-Modell greifst, wird dich das zwar nicht stören, doch auch hier hat so mancher Konkurrent die Nase vorne. Außerdem hätten wir uns noch den kabellosen Qi-Ladestandard und einen Lautsprecher mehr gewünscht, denn das 9T Pro spielt von sich aus nur in Mono ab. Schade ist auch der etwas knappe Lieferumfang, der zwar eine Plastikschutzhülle mitgibt, aber auf Kopfhörer verzichtet

Xiaomi Mi 9T Pro - Vorteile

Die ausfahrbare Frontkamera des Mi 9T ProDas Mi 9T Pro fühlt sich ebenso hochwertig an wie die aktuellste iPhone Generation und das will schon etwas bedeuten. Der verbaute Snapdragon 855 Prozessor und die 6 GB RAM überzeugen mit wahnsinnig schnellem Arbeitstempo und sorgen auch bei anspruchsvollen Spielen und Apps für eine knackige Grafik und stabile Framerates. Außerdem bekommst du eine 48MP Kamera mit Tele-, Weitwinkel und Ultra-Weitwinkelobjektiv, bei der du aus einer Masse an Einstellungen die idealen Presets für deine Bilder erstellen kannst. Beschäftigt man sich etwas mehr mit der Hauptkamera des Smartphones, sind die Ergebnisse auf sehr hohem Niveau, für Gelegenheits-Knipser reichen die Standardeinstellungen aus. Auch der Akku des Smartphones fiel positiv auf. Mit 4000 mAh hält das Gerät im Alltagsbetrieb bis zu 2 Tage durch. Erfreulicherweise lädt der Akku in nur ca. 80 Minuten von 0 auf 100% - vergleichbar mit dem Oneplus 7 Pro und seinem Dash-Charging. Die Smartphones von Oneplus, Huawei und Xiaomi erzielten die besten Testergebnisse in puncto Ladezeit.

Xiaomi Mi 9T Pro Test: Unser Fazit

Natürlich kommt auch Android 9 nicht an die perfekte Apple-Symbiose aus Hard- und Software heran, trotzdem überzeugt das Mi 9T Pro mit rasantem Arbeitstempo, einem schönem Display und vor allem mit einer exzellenten Haptik und Verarbeitung, die unter Smartphones seines Gleichen sucht. USB-C und Klinkenanschluss lassen uns dabei von längst vergangenen Zeiten ohne Adapter und exklusiven Ladekabeln schwärmen. Das Xiaomi spielt trotz der niedrigeren Preisklasse ganz oben in unserer Smartphone Bestenliste mit. Zusammengefasst ist das Mi 9T Pro der günstige Geheimtipp in unserem Test und belegt einen beeindruckenden Platz 2 mit 84%.

Kategorie

Bewertung

Akku

90%

Hardware/Leistung

90%

Display

90%

Kamera

80%

Ausstattung

70%

Software

70 %

Endwertung

84%

Samsung Galaxy Note 10+ - Größer aber nicht besser

Das Note 10+ kommt, wie alle Vorgänger zuvor auch schon, mit dem S-Pen daher. Der kleine aber feine Stift macht das Smartphone zu einem echten Organisationstalent. Die damit verbundenen Features sind durchaus sinnvoll in Samsungs UI integriert. Die Frage ist nur, sinnvoll für wen?

  • Groß, Größer, Note: Ein massiver 6,8 Zoll AMOLED-Display bringt uns zum staunen. Bei einer Auflösung von 1440 x 3040 Bildpunkten und einer Pixeldichte von knapp 500 Pixeln per Zoll hat Samsung hier mal wieder ein beeindruckendes Display mit winziger Notch und Curved-Rändern verbaut.

    - Kurios: Von Haus aus ist auf dem Note lediglich Full-HD+ eingestellt, was auf dem riesigen Display verschwommen und unscharf aussieht. Ecken und Kanten von App-Symbolen wirkten auffallend verwaschen. Erst nach einem Blick in die Einstellungen kann man das volle Quad-HD-Potential des Displays wecken. 

  • Vollausstattung: Wir könnten jetzt ewig die technischen Spezifikationen runterbeten, denn das Note 10+ hat so ziemlich alles verbaut, was man sich als Smartphone-Nutzer nur wünschen kann (abgesehen von dem schmerzlich vermissten Klinkenanschluss). Gigantische 12 GB RAM, ein mächtiger Octa-Core Prozessor, Hybrid-SIM, ein riesiger 4300 mAh Akku, drei Kameras und der erwähnte S-Pen sichern dem Note 10+ einen Sonderstatus unter den Smartphones.

  • Das Arbeitstier : Das Note 10+, oder eher die gesamte Note-Serie, ist seit jeher als Business-Smartphone erdacht und diesen Fokus merkt man der angepassten OneUI deutlich an. Eine Notiz-App mit S-Pen-Unterstützung, eine Gestensteuerung per S-Pen, oder eine Zeichenapp für den S-Pen - Samsung möchte unbedingt, dass du den Stift benutzt und damit deine Smartphone-Nutzung “vereinfachst”. In der Theorie und in arbeitsbedingten Situationen ist der integrierte Stylus sicher Gold wert und vereinfacht viele alltägliche (Business-)Aufgaben. Als durchschnittlicher Smartphone-Nutzer wirst du den Stift allerdings vermutlich weniger nutzen, als die anfängliche Faszination vermuten lässt.
Samsung Galaxy Note 10+ - Nachteile

Das wohl größte Problem des Note 10+ ist die Benutzeroberfläche. Samsungs OneUI ist verschachtelt und einfach nicht schön anzusehen. Natürlich kannst du dank Android hier selbst Hand anlegen, ideal ist trotzdem etwas anderes. Außerdem wäre bei einem so großen Smartphone Platz für einen Klinkenanschluss gewesen. Ebenso fiel in unserem Test auf, dass das Note neben dem obligatorischem Google-Account, recht penetrant nach einem Samsung-Account fragt und auch einen ganzen Schwall an Bloatware und Samsung-Apps auf dem Gerät verstaut. In Kombination mit einer erschreckend unhandlichen Bauform trübt dies den Eindruck eines professionellen Business-Smartphones recht stark.

Samsung Galaxy Note 10+ - Vorteile

Der S-Pen des Galaxy Note 10+Das Note möchte deine Arbeit erleichtern, deine Handschrift in Texte umwandeln und allgemein mehr leisten können als das Durchschnitts-Smartphone. Und das tut es auch, denn die Features sind clever umgesetzt, kommen ohne Ruckler daher und machen zumindest am Anfang einfach Spaß. Wirklich überzeugend ist auch die verbaute Technik: massive 12 GB RAM, ein Octa-Core Prozessor der neuesten Generation und drei Hauptkameras, deren Bilder sich in allen Situationen sehen lassen können. Technisch ist das Note 10+ ein absolutes Top-Smartphone.

Samsung Galaxy Note 10+ Test: Unser Fazit

Samsung hält weiter an den Smartphones der Note-Serie fest und das ist an sich auch gut so, denn ein vergleichbares Smartphone gibt es derzeit auf dem umkämpften Markt einfach nicht. Leider ist das Note 10+ gespickt mit Anfängerfehlern, die Samsung einfach nicht mehr machen dürfte. Die Leistung des Gerätes ist zwar beeindruckend, aber eben nicht alles. Im Alltagstest konnte das Note sich daher nur bedingt gut schlagen und wird von seinen kompakteren Konkurrenten in vielen Disziplinen schlicht abgehängt. Das ist schade, denn die Leistung stimmt absolut und Nachfrage nach einem extra großem Business-Smartphone ist definitiv da. Trotz einiger Macken, ist die Leistung derart beeindruckend, dass es gute Testergebnisse erzielte mit 83% den dritten Platz in unserem Test einnimmt. 

Kategorie

Bewertung

Akku

80%

Hardware/Leistung

90%

Display

90%

Kamera

80%

Ausstattung

90%

Software

60%

Endwertung

83%

Huawei P30 Pro - Schicker Schnelllader

Das Huawei P30 Pro überzeugt im Test mit seinem eleganten Design, der vielseitigen Triple-Kamera sowie seinem starken Netzteil. Warum das Huawei P30 Pro dennoch so einiges vermissen lässt, erfährst du in unserem Test. 

  • Triple-Kamera mit Zoom: Die Hauptkamera ist beim Huawei P30 Pro überzeugend. Hier bekommst du neben einer 40 MP Hauptkamera außerdem ein Weitwinkelobjektiv mit 16 MP und ein Teleobjektiv mit 8 MP. Zwischen den Kameras lässt sich stufenlos umherschalten. Dabei ist bis zu 50-facher Zoom möglich. Die Fotos sind durchweg gut und haben nur bei Nachtaufnahmen und ungünstigen Lichtbedingungen merklichen Detailverlust. Bei höheren Zoomstufen werden die Bilder natürlicherweise entsprechend gering aufgelöst und dunkler.
    Videos werden in 4K leider nur mit 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen.

  • Einzigartiges Design: Das Huawei P30 Pro ist ein Hingucker. Vor allem die schimmernde Rückseite des Smartphones bricht das Licht auf immer wieder neue Weise, ist aber gleichzeitig ein Fingerabdruckmagnet. Kein Gerät im Test verschmierte derart stark. Dank des guten Gewichts und der leicht abgerundeten Kanten liegt es sehr gut in Hand. Das nur dezent abgerundete Display kommt mit einer von Haus aus aufgebrachten Schutzfolie und einer super Verarbeitungsqualität daher.

  • Umständliches Android: Huaweis Android-Version EMUI erfüllt ihren Zweck und ist vollgestopft mit zusätzlichen Features. Ähnlich wie bei Samsung ist sie aber etwas unhandlich zu bedienen und bringt sehr viel Bloatware mit.

  • Lange Lauf- und kurze Ladezeiten: Der 4.200 mAh starke Akku des Huawei P30 hielt in unserem Test bei normaler Nutzung locker den ganzen Tag durch. Das kabellose Laden mit dem Qi-Standard wird unterstützt. Besonders bemerkenswert: Die Hälfte erreicht es bereits nach atemberaubenden 20 und die volle Ladung nach etwas mehr als 50 Minuten!
Huawei P30 Pro - Nachteile

Vor allem stören uns Details bei der Hardware. So hat Huawei bei der Pro-Version seines P30 den Klinkenstecker zugunsten eines größeren Akkus gestrichen und der Fingerabdrucksensor unter dem Bildschirm ist zwar sehr schnell, aber auch nicht ganz so zuverlässig wie beim iPhone 11 Pro oder dem Mi 9T Pro. Beim Huawei P30 Pro waren immer mal wieder mehrere Versuche zum Entsperren notwendig. Softwareseitig störte vor allem das überladene Interface und die vergleichsweise enttäuschende Videofunktion. Wenig Dynamikumfang, blasse Farben und nicht mal 60 Bilder pro Sekunde bei 4K - da sind die Smartphones der Konkurrenz schon um einiges voraus.

Huawei P30 Pro - Vorteile

Die wunderschöne Rückseite des P30 ProInsbesondere die gute Leica-zertifizierte Kamera macht das P30 Pro zu einem echten Top-Modell - die Videofunktion mal außer Acht gelassen. Das i-Tüpfelchen ist die verbesserte Kamera-KI. Diese ermöglicht es dir Echtzeitfilter über Fotos und Videos zu legen. Nebenbei verbessert sie auch die Motiv- und Szenenerkennung sowie den Autofokus. Der stufenlose und bis zu 50-fache Zoom eröffnet ganz neue Aufnahmemöglichkeiten bei hoher Bildqualität.
Es ist ebenfalls super, dass Huawei das beste Netzteil gleich mit in die Packung legt. Dieses pumpt mit seinen 40W das P30 Pro in nur 20 auf 50% und nach nur 53 Minuten auf 100% - im eingeschalteten Zustand wohlgemerkt. Damit lädt das Huawei P30 Pro in unserem Test am schnellsten und unterstützt zusätzlich noch kabelloses Aufladen.

Huawei P30 Pro Test: Unser Fazit

Huaweis Smartphones sind absolut makellos verarbeitet und haben eine sehr gute Leica-Kamera. Daran hat sich auch mit dem P30 Pro nichts geändert. Dennoch hinterlässt es im direkten Vergleich mit einigen anderen Top-Geräten einen etwas schwächeren Eindruck. Wie bei Samsung liegt das vor allem an kontroversen Designentscheidungen (Kopfhöreranschluss) und der überladenen Software. Das schicke Gehäuse vor allem das extrem schnelle Laden lassen das P30 Pro dennoch herausstechen und lässt das Smartphone mit 81% aus unserem Test kommen.

Kategorie

Bewertung

Akku

90%

Hardware/Leistung

80%

Display

80%

Kamera

80%

Ausstattung

80%

Software

70%

Endwertung

81%

Samsung Galaxy S10+ - Hardware und Software sind nicht auf einem Niveau

Das Samsung Galaxy S10+ mit dem normalen Galaxy S10 und dem kleinen S10e eines von Samsungs Vorzeigemodellen aus der S-Reihe, welche neben der Note-Reihe, die Innovationskraft des südkoreanischen Herstellers verdeutlichen soll. Auch das zehnte Galaxy-Handy ist ein sehr gelungenes Smartphone, welches im Test aber unnötig von seiner Software zurückgehalten wird. Doch der Reihe nach:

  • Das beste Display: Nach wie vor baut Samsung die besten OLED-Displays bei Smartphones. Knallige Farben, eine QHD+-Auflösung und eine beeindruckende Helligkeit machen es fast perfekt. Zwar hat es keine 90 Hz, im Alltag vermisst man dies aber auch nicht.

  • Gute Kamera: Die sehr gute Low Light-Performance der Triple-Kamera und Aufnahmen mit vielen Details machen einfach Spaß. Auch die Kamera-App ist überraschend übersichtlich und bietet viele nützliche Funktionen. Die Löcher im Display des Smartphones wirst du nach kurzer Gewöhnung nicht mehr merken.

  • Verschlimmbesertes Android: So stark die Hardware auch sein mag, Samsungs One UI-Androidoberfläche erschwert die Bedienung. Unübersichtliche Menüs, viele Pop-Ups und ärgerlich viel Bloatware sind im Alltag immer wieder störend.

  • Verbesserte Akkulaufzeit: Mit satten 4100 mAh ist der Akku groß und ausdauernd. Zwar nagt auch hier One UI an der Laufzeit, dennoch kommst du selbst bei häufiger Nutzung mit dem S10+ über den Tag. Allerdings lädt der Akku mit dem mitgelieferten Fast-Charging-Netzteil quälend lange 2 Stunden und 21 Minuten bis 100% und hat damit die längste Ladedauer in unserem Test. Immerhin lässt es sich kabellos laden.
Samsung Galaxy S10+ - Nachteile

Samsungs nach wie vor recht stark veränderte Android-Version One UI bleibt ein Klotz am Bein. Die vielen Pop-Ups der hauseigenen Samsung-Apps, die unübersichtlichen Menüs und vor allem erschreckend viel Bloatware nerven. Diese kannst du zu alledem nicht mal deinstallieren. Regelrecht ärgerlich ist die ungünstige Positionierung des Power-Knopfes, welche dich zum ständigen Umgreifen zwingt und der etwas langsame Ultraschall-Sensor unter dem Display. Der Exynos 9820-Prozessor läuft nicht immer perfekt und schneidet auch im AnTuTu-Benchmark mit 335.567 Punkten nur mit Platz 15 ab. Beim Spielen von Mario Kart Tour, Fornite und Call of Duty Mobile waren dennoch keine Framerateeinbrüche oder Ruckler zu vermerken. Ist der Akku erstmal leer gezockt, braucht er behäbige 50 Minuten bis 50% und ganze 2 Stunden und 21 Minuten bis zur vollen Ladung - fast doppelt so lang wie z.B. das Oneplus 7 Pro oder das Mi 9T Pro.

Samsung Galaxy S10+ - Vorteile

Galaxy S10+ DisplayErfreulicherweise spendiert Samsung viel Zubehör: Bereits angebrachte Displayschutzfolie, sehr gute In-Ear-Kopfhörer von AKG, USB-C auf Micro-USB- und sogar einen USB-C auf USB-A-Adapter sind mit in der kleinen Schachtel. Viel Freude macht auch die Triple-Kamera. Das sonst so unübersichtliche One UI überzeugt in der Kamera-App mit vielen Funktionen und guter Menüstruktur. Auch beim schnellen Knipsen findet man alle Einstellungsmöglichkeiten und macht intuitiv herausragende Bilder. Dabei liegt das S10+ erfreulich selten mit seinen Bildern daneben und fängt selbst dunkle Details sehr gut ein. Das anschließende Betrachten der Bilder auf dem tollen Display ist eine Augenweide. Hell, tolle Farben und eine QHD+-Auflösung (ACHTUNG: Ab Werk nur auf Full-HD) machen die Bedienung des Galaxy S10+ sehr angenehm - selbst unter Sonneneinstrahlung. 

Samsung Galaxy S10+ Test: Unser Fazit

Und wieder einmal beweist Samung zwei unerschütterliche Fakten: 1. Samsung baut mit die besten Smartphones auf dem Markt. Kamera, Display und Verarbeitungsqualität sind tatsächlich in einer anderen Galaxie und nicht von diesem Planeten. 2. Erst die Software bringt eine perfekte Hardware zum Strahlen. Da hilft es nicht, dass z.B. das Display so toll ist, solange nervige Bloatware aufpoppt und alles etwas unübersichtlich daherkommt.
Wenn du darüber hinwegsehen kannst oder schon immer nur Samsung Galaxy-Geräte benutzt, ist das S10+ ein wahrhaft tolles Handy. Anderen sollte das schlankere Android von anderen Handys besser gefallen.

Kategorie

Bewertung

Akku

70%

Hardware/Leistung

80%

Display

90%

Kamera

80%

Ausstattung

100%

Software

60%

Endwertung

80%

OnePlus 7 Pro - Das "Pro" macht den Unterschied

Das Oneplus 7 Pro ist der Versuch des chinesischen Smartphoneherstellers bei den ganz Großen mitzuspielen. Viele technische Ausstattungsmerkmale lassen uns mit der Zunge schnalzen. Zudem ist der chinesische Smarthone-Hersteller für sein sauberes Betriebssystem bekannt. Kann der chinesische Smartphone-Hersteller für unter 700€ das beste High-End-Smartphone in unserem Test abliefern?

  • Hell und Dunkel beim Display: Mit einer QHD+-Auflösung, HDR10+-Zertifizierung auf 6,67 Zoll und einer Bildwiederholungsrate von 90 Hz macht das Display Freude. Zugunsten der Akkulaufzeit ist die Auflösung aber adaptiv. Die mit 735 cd/m² etwas zu geringe Helligkeit störte an hellen Tagen hin und wieder die Benutzung.

  • Unfassbares Aufladen: Der 4000 mAh starke Akku des Oneplus 7 Pro ist nicht weltbewegend ausdauernd, bringt dich aber auch bei relativ intensiver Nutzung gut über den Tag. Hervorzuheben ist das Aufladen via des mitgelieferten Dash-Netzteils. Nach nur 25 Minuten war das 7 Pro im eingeschalteten Zustand schon auf 50%!

  • Die Kamera ist fast dran: Zu den Kameragrößen wie dem iPhone 11 Pro oder dem Samsung Galaxy 10-Modellen fehlt nicht mehr viel. Oneplus muss sich absolut nicht vor den anderen Smartphone-Herstellern verstecken. Der Videomodus ist hingegen sogar besser als bei der Konkurrenz. 60 Bilder pro Sekunde bei 4K/UHD mit sehr guter Bildstabilisierung und vielen Details sprechen für sich.
OnePlus 7 Pro - Nachteile

Das 7 Pro ist das rutschigste Smartphone im Test gewesen. Das eigentlich angenehme hohe Gewicht gepaart mit der sehr glatten Rückseite und den abgerundeten Kanten lassen es ohne Hülle wie einen nassen Kieselstein durch deine Hände flutschen. Bei so einem edlen und teuren Smartphone ein nervenaufreibendes Risiko. Eine Hülle ist daher Pflicht. Enttäuscht waren wir beim7 Pro außerdem von dem fehlenden Kopfhöreranschluss, dem nicht erweiterbaren Speicher und dem etwas zu dunklen Display. Die QHD+-Auflösung und das 90 Hz-Display machen zwar Spaß, im Außenbereich fehlt aber einfach das letzte Fünkchen Helligkeit. Im Vergleich zu anderen Herstellern ist Oneplus ziemlich sparsam beim Zubehör. In der gewohnten rot-weißen Verpackung findet sich nur das Gerät slebst und das Dash-Netzteil.

OnePlus 7 Pro - Vorteile

Das OnePlus hat eine merkwürdige BauformBesonders angenehm empfanden wir das Betriebssystem des Smartphones. Oxygen OS ist sehr nahe am reinen Android von Google dran, bekommt schnelle Updates und wird durch sinnvolle Kleinigkeiten ergänzt. Dabei verzichtet der Hersteller fast komplett auf aufdringliche vorinstallierte Apps. Stattdessen haben alle vorhandenen Apps ihre Daseinsberechtigung und lassen sich bei Bedarf deinstallieren. Die ausfahrbare Selfie-Kamera ist wie beim Mi 9T Pro einfach immer wieder cool und sorgt für ein Notch-freies Display. Bekannte Highlights wie das der Notifications-Slider und die beeindruckende Performance (mit 371.962 Punkten unter den Top 5 im AnTuTu Benchmark) und das unfassbar schnelle Dash-Charging fielen im Alltagstest immer wieder positiv auf. Hinweis: Während unserer Tests hat Oneplus schon gleich den Nachfolger, das Oneplus 7T Pro auf den Markt gebracht. Allerdings sind die Unterschiede marginal. Die Akkukapazität ist von 4000 auf 4085 mAh “gewachsen”, Android 10 ist gleich vorinstalliert und kommt nicht als Update. Wichtigste Änderung: Die Kamera ist nochmal einen Tick besser und schließt damit noch mehr zur Top-Konkurrenz auf. 

OnePlus 7 Pro Test: Unser Fazit

Das Oneplus 7 Pro lässt viele andere Smartphones hinter sich. Die technische Ausstattung ist vergleichbar mit den “Großen”. Kleinigkeiten wie das nicht ganz so helle Display, die nicht ganz so gute Kamera und das rutschige Gefühl beim Bedienen entpuppen sich jedoch als Steine auf dem Weg in den Smartphone-Olymp. Unter Berücksichtigung des Preises von unter 700€ gibt es dennoch eine uneingeschränkte Kaufempfehlung und 80 Prozent in unserem Smartphone-Test.

Kategorie

Bewertung

Akku

80%

Hardware/Leistung

80%

Display

80%

Kamera

80%

Ausstattung

60%

Software

100%

Endwertung

80%

Smartphones - So vermeidest du den Handy-Fehlkauf

Wer schlicht nach Marken kauft, verirrt sich ganz schnell im Angebotsdschungel. Die Handyhersteller nutzen ihre Strahlkraft aus, um günstig produzierte Smartphones teuer zu verkaufen. Diese sehen ihren Highend-Vorbildern zum verwechseln ähnlich, bieten jedoch nur einen Bruchteil der Leistung und Qualität. Da hilft nur auf die Details zu achten! Was es mit den einzelnen Komponenten der Smartphones auf sich hat, und was du bei der Auswahl berücksichtigen solltest, erfährst du hier.

Grafik mit bunten Smartphones von obenSmartphones haben die Welt erobert. Mittlerweile gibt es kaum noch Menschen, die sich den praktischen Mobiltelefonen entziehen können. Die Displays sind genauso scharf wie viele Fernseher, die Prozessoren so leistungsfähig und energiesparend wie nur wenige Jahre alte Laptops, die Kameras so gut wie Kompaktkameras und die Konnektivität übersteigt mit WLAN, GPS, Bluetooth, NFC, Mobilfunk, DualSIM uvm. die Möglichkeiten aller aktuellen technischen Geräte.

Doch die Auswahl ist riesig und unübersichtlich. Es gibt viele Hersteller und noch viel mehr Modelle, die alle um die Gunst des Käufers buhlen. Dabei entpuppen sich viele Features als hohle Marketing-Versprechen, die ihren Nutzen komplett verfehlen. In unserem Handy-Vergleich findest du die wirklich wichtigsten Merkmale, auf die du bei beim Kauf eines Smartphones achten musst.

Wie haben wir für dich ausgewählt? - Das sind die Smartphone-Marken-Meister

Es ist schwer eine Marke aufzubauen. Jahrzehnte vergehen, bis sich ein Technikunternehmen wie Samsung, Apple, Huawei oder LG einen festen Kundenstamm aufgebaut hat, welcher den Produkten und Entscheidungen vertraut. Aufgrund dessen stehen etablierte Hersteller immer unter Zugzwang und legen sich besonders ins Zeug, wenn es um die Entwicklung und Konstruktion neuer Produkte geht.
Apple und Samsung sind z.B. nicht umsonst seit Jahren die weltweit führenden Smartphone-Hersteller. Sie stehen für etwas und haben einen Ruf zu verlieren.
Wer die Qualität und Innovationskraft zu schätzen weiß, kennt nur eins: die Premium-Produkte.
Aus diesem Grund haben wir für dich nur die besten Smartphones verglichen.

Displays bei Smartphones - Ein kratzfester Spiegel?

Frau installiert Displayschutzfolie auf goldenem SmartphoneDas Display deines Smartphones nimmt den größten Teil der Vorderseite ein und zeigt dir nicht nur die grafische Oberfläche, sondern dient auch zur Eingabe. Die Touchfunktion ist deshalb besonders wichtig. Glücklicherweise musst du dir um die Funktion keine Gedanken machen. Alle Smartphone-Bildschirme sind kapazitive Touchscreens, die mindestens 5 Finger, meistens sogar 10 Finger gleichzeitig erkennen. Durch elektrische Signale werden deshalb nur Finger oder speziell beschichtete Oberflächen, wie die Kappen von Eingabestiften oder spezielle Fingerkuppen bei Handschuhen, erkannt.

Nachteilig sind die notwendigen Glasoberflächen, die vor allem bei direkter Sonneneinstrahlung sehr stark spiegeln und so den Display des Smartphones schwer zu erkennen machen.
Um die nötige Stabilität musst du dich bei deinem Smartphonedisplay hingegen schon sorgen. Smartphones haben ein Gorilla-Glas des amerikanischen Herstellers Corning (oder eine konkurrenzfähige Alternative) verbaut. Diese werden eigens dafür entwickelt besonders widerstandsfähig, kratzresistent und gleichzeitig extrem dünn zu sein. Dennoch zerbrechen sie leicht, da sie sehr genau in das Gehäuse eingelassen sind und unter enormer Spannung stehen. Solange du es nicht darauf anlegst und deinen treuen digitalen Begleiter mit einem Schlüssel in der Hosentasche oder anderen spitzen Gegenständen in Berührung kommen lässt, sind immerhin kleinere Kratzer eine absolute Seltenheit.
Fällt dir dein Smartphone ab einer gewissen Höhe auf einen harten Untergrund, brechen selbst die stabilsten Bildschirme. Auf Nummer sicher gehst du mit einer zusätzlichen Displayschutzfolie, die einige Hersteller sogar schon bei der Produktion kostenlos aufbringen und einer passenden Schutzhülle. Im Idealfall besteht diese aus Gummi oder einer stabilen Kunststoff, der die kinetische Energie eines Sturzes abfängt.

Bildschirmgröße - Welche Smartphonegröße passt in deine Hand?

Nicht zu unterschätzen ist zudem die Bildschirmgröße. Hatte z.B. das erste iPhone noch ein 3,5 Zoll “großes” Display ist die Standardgröße bei vielen Geräten mittlerweile 5,5 Zoll - 6 Zoll. Da Smartphones fast nur aus Display bestehen, ist das gesamte Erscheinungsbild, aber auch der Bedienkomfort davon abhängig. Beim Galaxy S10 oder dem Huawei P30 sind die Displayränder (Bezel) z.B. so dünn, dass ein 6,1 Zoll großer Bildschirm hineinpasst, die Smartphones aber genauso groß wie die der Konkurrenz sind.

Schlecht sieht es dagegen aus, wenn du eher kleine Hände hast. Durch den Trend zu großen Bildschirmen gibt es nur noch wenige Smartphones, die unter 5 Zoll daherkommen. Die einhändige Bedienung ist deshalb nur noch bei ganz wenigen Smartphones möglich. Viele führen aus diesem Grund regelrechte Handakrobatiken aus, um in die entlegegen Ecken des Bildschirms zu kommen.
Doch diese lohnen sich. Große Symbole, genauere Eingaben und toll dargestellte Multimedia-Inhalte wie Fotos, Videos und Spiele rechtfertigen die Größenzunahme bei Smartphones.

Menschen bedienen Smartphone Collage

Auflösungen bei Smartphonedisplays- Welche Schärfe ist noch sinnvoll?

junge Frau benutzt mobiles VR Headset mit Smartphone im BettDas hängt auch von der Auflösung ab. Jedes Smartphone hat mindestens einen HD-Bildschirm zu bieten. Die meisten sogar Full-HD und diverse Topmodelle sogar Quad-HD (4x HD). Scharf genug sind sie also. Dabei steht jedoch oft zur Debatte, ob Full-HD, Quad-HD oder sogar UHD (4K) überhaupt auf solch kleinen Displays Sinn machen.
Fakt ist: Einen Mehrwert bieten sie nur, wenn der Bildschirm entsprechend groß ist und man ihn nah genug ans Auge hält. Abseits des leicht erhöhten Batterieverrbauchs haben sie keine Nachteile und erfreuen den Nutzer bei genauem Hinsehen. Zudem sind mobile VR-Brillen wie Google Daydream, Samsung Gear VR oder Zeiss VR One voll im Trend. Sie profitieren von den vielen Millionen Pixeln und ermöglichen ein schärferes Bild, da sich das Display hinter einer Linse direkt vor dem Auge befindet.

Displaytechnologie bei Smartphones - Von bunt bis realistisch

Doch gerade für solche Virtual Reality Headsets eignen sich nur sogenannte AMOLED Displays. Diese wurden von Samsung von Anfang an in den Galaxy-Smartphones verbaut und sind unter anderem für das knallige Erscheinungsbild verantwortlich. Selbst im TV-Bereich sind OLED Fernseher sehr im Kommen. Im Gegensatz zu normalen IPS LCD Displays bieten Bildschirme mit organischen Leuchtdioden (OLED) eine schnellere Reaktionszeit, was bei den feinen und schnellen Bewegungen in der virtuellen Welt Unschärfen und ein Nachziehen des Bildes verhindert.

Abseits von VR gibt es weitere Unterschiede bei den Displays von Smartphones: OLEDs erstrahlen selbst und werden nicht von der Seite oder von hinten ausgeleuchtet. So entsteht ein sehr guter Kontrastwert, da die Pixel nur bei Gebrauch angesteuert werden - andernfalls bleiben sie aus (schwarz). Die Farben sind zudem sehr kräftig und bunt, was nicht jedem gefällt. Zwar sind OLED-Displays sehr kontrastreich, allerdings geht dies zu Lasten der Helligkeit.
Und hier liegen die Vorzüge der IPS LCD Technologie. Die Displays sind wesentlich heller und können bei direkter Sonneneinstrahlung Bildinhalte besser darstellen - ideal, wenn du oft mit deinem Smartphone draußen unterwegs bist. Zudem bieten sie realistische Farben, stellen also z.B. Fotos und Videos originalgetreuer dar.
Dennoch sind OLED Displays auf dem Vormarsch und in den bekannten Größen sogar günstiger, als ihr LCD-Pendant. Selbst Apple setzt seit dem iPhone X auf ein HDR OLED Display. Wie hell und hochauflösend ein Display ist und welche Technologie verwendet wird, hängt dabei strak von der Preisklasse des Smartphones ab.

Die Smartphonekamera - Das Alleinstellungsmerkmal

Smartphone Kamera StadtpanoramaGenau diese Aufnahmen werden von bis zu vier Hauptkameras gemacht. Vier? Ja, richtig. Moderne Smartphones besitzen eine Frontkamera und sehr oft eine Triple-Kamera auf der Rückseite. Doch hier gibt es unterschiedliche Methoden, die zweite Linsen zu nutzen. Huawei setzt bei seiner, mit dem deutschen Unternehmen Leica co-entwickelte Smartphonekamera, auf einen zusätzliche Schwarz-Weiß-Sensor (monochrom). Dadurch werden Kontraste besser einfangen. LG bietet eine Weitwinkelkamera, die bei Bedarf mehr Bildinhalt einfängt. Ähnlich wie bei Apple, wo die Kombination aus Tele- und Weitwinkelobjektiv in iPhones einen mehrfach optischen Zoom möglich machen.
Doch auch die einfachen Knipsen werden immer besser. Die Top-Modelle der Samsung Galaxy-Reihe überzeugen auch in schlecht ausgeleuchteten Räumen und das Google Pixel kann durch einen Softwaretrick komplett auf den optischen Bildstabilisator verzichten.

Tipp: Sony liefert die Kameramodule und Sensoren an viele andere Firmen, schafft es aber nicht in seinen eigenen Sony Xperia Modellen, trotz der aktuellsten Technik, eine gute Kamera in die hauseigenen Smartphones zu verbauen. Die Optimierung und Gestaltung der App sind ausschlaggebender als die reine Hardware.

Achtung: Die reine Anzahl der Megapixel (MP) ist nicht unbedingt das allerbeste Qualitätsmerkmal. Unter anderem zählt die Sensorgröße, die den Lichteinfall ermöglicht und die Ansteuerung per Software zu den Kriterien. Deshalb haben die meisten Smartphonekameras auch “nur” um die 12 MP und konzentrieren sich auf die Feinheiten.

Als passionierter Handy-Fotograf hast du die Qual der Wahl - auch weil mittlerweile jedes Modell das Aufnehmen und Abspeichern der Bilder im unkomprimierten und unveränderten RAW-Format ermöglicht. Diese Aufnahmen eignen sich dann besonders gut für die Nachbearbeitung durch ein Bildbearbeitungsprogramm.
Viele Bildmodi, Effekte und die Möglichkeit Videos in UHD-Qualität aufzuzeichnen, runden die Kamerafähigkeiten von modernen Smartphones ab.

Speicher bei Smartphones - Wie viel Platz brauchen deine Daten?

Smartphone mit Dual SIM-Karten und SD-Karten SlotWeiter geht es mit dem Speicher von Smartphones. In Zeiten in denen jeden Tag unzählige Bilder und Videos von Messengern, eigene Aufnahmen im RAW-Format oder gar 4K-Clips, Datenbackups, Dokumente und Spiele auf dem Smartphone landen, wird die Speicherkapazität immer wichtiger. Zwar hast du die Möglichkeit durch diverse Cloud-Dienste wie Google Drive, iCloud, OneDrive oder Dropbox Daten zu sichern, das Hoch- und Herunterladen benötigt jedoch Zeit und geht nur im WLAN-Netzwerk nicht auf das kostbare mobile Datenvolumen.

Genug Speicher muss also her! Zum Glück bieten die meisten Smartphones mindestens 32 GB oder zumindest einen via SD-Karte erweiterbaren Speicher. Auf die Speicherkarte lassen sich sogar App-Daten auslagern und Fotos sowie Videos direkt speichern. Voraussetzung dafür ist ein Android-Gerät und eine entsprechend schnelle MicroSD-Karte, die mindestens die Klasse 10 hat. Weitere Tipps zu Speicherkarten und die Auflistung der vielen unterschiedlichen Bezeichnungen, Logos und Klassifizierungen findest du in unserer SD-Karten Kaufberatung. Zum Glück haben fast alle Smartphone-Hersteller die Produktion von Modellen mit nur 16 GB eingestellt oder diese mit einem SD-Kartenslot versehen. Nicht selten bekommst du schon 64 oder sogar 128 GB für einen akzeptablen Preis. Bedenke jedoch, dass ein gewisser Anteil für das Betriebssystem des Smartphones reserviert ist. Bei Android und iOS sind dies jeweils 4-6 GB, die dir nicht zur Verfügung stehen.

Betriebssysteme bei Smartphones - Android vs. iOS

Apple iOS vs. Google Android GrafikDas führt uns zum Betriebssystem der Smartphones. Im Grunde genommen hast du die Wahl zwischen iOS von Apple, welches auf iPhones und iPads installiert ist und Android, das auf sehr vielen unterschiedlichen Devices zum Einsatz kommt - egal ob HTC, LG, Sony Xperia, Huawei, Lenovo, Motorola, Blackberry oder Xiaomi - alle laufen mit Android im Hintergrund. Mit den Google Pixel Modellen hat Google sogar seine ganz eigenen Smartphones auf den Markt gebracht. Hier bekommst du immer pures Android der aktuellen Version!
Der Dritte im Bunde ist eigentlich Windows Mobile - Das Betriebssystem von Microsoft ist allerdings nach jahrelanger Entwicklung immer noch unausgereift, hat wenige Apps zu bieten und konnte sich nie richtig durchsetzen, geschweige denn etablieren. Besserung ist nur durch Windows 10 und den gemeinsamen Windows Store in Sicht, die eine praktische Smybiose aus Smartphone und PC bieten.

Die einzelnen Vor- und Nachteile der verschiedenen Betriebssysteme findest du in unserer Tablet-Kaufberatung. Da die OS-Versionen sehr ähnlich bis gleich auf Tablets sind und nur an das Layout angepasst werden, findest du dort alle Vergleichsdetails.

Allgemein sind Android und iOS von der Bedienbarkeit und dem Funktionsumfang gleichauf. Bei Googles Betriebssystem besteht jedoch nach wie vor ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. Dies liegt zum einen an der großen Installationsbasis und zum anderen an dem finanziellen Aufwand für die Hersteller ein Update nachzuliefern für die betroffenen Smartphones, welches entsprechende Sicherheitslücken schließt.
Apple muss hingegen nur wenige Smartphones auf dem Laufenden halten. So bekommen selbst drei Jahre alte iPhones noch Updates.

Vertragssache - Smartphone mit oder ohne Vertrag?

Smartphones sind teuer und eine SIM-Karte zum Telefonieren, aber auch für das mobile Internet, benötigst du sowieso. Da liegt es nahe einen Handyvertrag abzuschließen und das neuste Smartphone direkt dazu zu bekommen. Auf der anderen Seite bist du mit separat erworbenem Smartphone und Tarif flexibler.

Was lohnt sich also eher? Ein Smartphone mit oder ohne Vertrag?

Wenn du das Geld für ein neues Smartphone auf einen Schlag ausgeben kannst, ist es ratsam, es dir losgelöst von einem Handyvertrag zu kaufen. Bei einem Mobilfunkvertrag mit Smartphone bekommst du zwar immer das neuste Modell, zahlst aber vergleichsweise viel und bist für 2 Jahre gebunden.
Mittlerweile gibt es auch monatlich kündbare Handytarife mit denen du sehr flexibel auf Veränderungen auf dem Mobilfunkmarkt reagieren kannst.

Hier die Vor- und Nachteile zwischen vertragsgebunden Smartphones und "freien" Smartphones auf einem Blick:

Smartphone mit Vertrag

Smartphone ohne Vertrag

  • neue Smartphones sind oft direkt verfügbar
  • gleicher monatlicher Betrag
  • monatlich kündbare Verträge sind möglich
  • günstigere Konditionen bei Verträgen
  • vergleichsweise teuer
  • du bist für 2 Jahre an die Konditionen gebunden
  • hohe einmalige Ausgabe

Die gewissen Extras - Was ein Smartphone wirklich besonders macht

Wasserdichtes Smartphone mit Tropfen vor schwarzem HintergrundAuf den ersten Blick sehen die meisten Smartphones gleich aus. Doch der Teufel steckt im Detail und Hersteller müssen sich ins Zeug legen, um der Konkurrenz die Kundschaft abzuwerben. Das Resultat ist ein stetig von Innovation getriebener Markt, der immer wieder neue Dinge probiert. Die bekanntesten Merkmale sind dabei:

  • Das Design - Wenn das Smartphone plötzlich besonders flach ist, das ganze Smartphone Curved ist oder der Bildschirm einen noch größeren Teil der Front einnimmt, dient das vor allem als Alleinstellungsmerkmal. Achte jedoch auf die Sinnhaftigkeit mancher Designs. Es bringt nichts, wenn die Ränder so klein sind, dass du ständig mit deinen Handballen Touchscreeneingaben auslöst.

  • Die Kamera - Wie du weiter oben schon gelesen hast, lassen sich Samsung, Apple, HTC, LG und Co. bei der Weiterentwicklung der mobilen Knipse nicht lumpen. Jedes Jahr kommen verbesserte Sensoren auf den Markt, die in Verbindung mit einer guten Kamera-App einzigartige Merkmale von Smartphones darstellen. Die reine Megapixel-Zahl ist nicht mehr entscheident. Wichtiger sind gute Kamera-Apps, große Sensoren und Software-Kniffe wie eine schnelle, aber trotzdem präzise, Schnappschussaufnahmen und gut funktionierende Portrait-Modi.

  • Wasser- und Staubdichtigkeit - Das iPhone hat es seit der 7 Generation, die Galaxy-Modelle seit dem S6 und diverse Outdoor-Smartphones haben dafür den Weg geebnet - die Wasser- und Staubresistenz. Der Standard ist hierbei IP 67, was ein dauerhaftes Untertauchen ermöglicht. IP 65 und 66 bedeuten hingegen nur einen Schutz gegen Wasserspritzer auf dem Smartphone.

  • Der Akku - Mittlerweile sind nahezu alle Akkus in Smartphones fest verbaut. Ein Wechsel ist daher nicht vorgesehen und nur durch ein Öffnen des Smartphones möglich, was die Garantie erlöschen lässt.
    Beim Energiespeicher kommt es nicht selten auf die Größe an. Durch gute Optimierung des Betriebssystems lassen sich lange Laufzeiten mit vergleichsweise wenig Milliamperestunden (mAh) erzielen - zu sehen bei Apple. Häufig zählt aber die reine Größe! Vor allem wenn dein Smartphone ein großes und hochauflösendes Display benutzt, solltest du auf ein entsprechend leistungsfähigen Akku achten. Aktuell sind bei großen und mittelgroßen Smartphones zwischen 3000 mAh und 3600 mAh der Durchschnitt
    Falls dieser dann doch mal zur Neige gehen sollte, ist eine Quick-Charge-Funktion ein erfreuliches Extra. Den entsprechend leistungsfähigen Ladestecker vorausgesetzt, ermöglicht diese ein extrem schnelles Laden von unter zwei Stunden - aktuelle Quick-Charge-Techniken sogar in einer Stunde (abhängig von der Akkugröße).
    Auf der offiziellen internetseite von Qualcomm findest du eine Liste mit den Quick-Charge-Geräten mit einem der populären Snapdragon-Mobilprozessoren.
    Teilweise lässt sich diese Funktion mit einem einfachen Update des Smartphone-Betriebssystems aktivieren.

Der Kauf eines Smartphones - Individualität entscheidet

Frau im Kaffee mit SmartphoneDie Großen der Branche bringen jedes Jahr ihre Flaggschiffe auf den Markt, um der Konkurrenz ein Stück voraus zu sein und um die Gunst der Käufer zu buhlen. Innovationen, Qualität und aktuellste Technik werden in diese Produkte gesteckt. Sie sind das Aushängeschild, werden millionenfach verkauft und bestimmen den Kurs einer ganzen Branche und der kommenden Generationen von Smartphones.

Dementsprechend groß ist aber auch die Auswahl. So kann der Kauf eines Smartphones schnell unübersichtlich werden. Wenn du jedoch die aufgeführten Punkte aus unserer Kaufberatung berücksichtigst, findest du ganz schnell deinen täglichen elektronischen Begleiter. Denke an die Dinge, die dir wichtig erscheinen und wähle gezielt nach diesen Kriterien aus. Eine Hilfestellung bietet dir unser Produktvergleich weiter oben.

Smartphones bei Stiftung Warentest

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch die Stiftung Warentest. Sie haben sich auch dem Thema Smartphones gewidmet und einen Smartphone-Test durchgeführt. Allerdings ist auffällig, dass viele mittelklassige Modelle eine gute Note erhalten. So findest du unter den Top 10 immer wieder Budget-Modelle, die in vielen Dingen nicht dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und eher als Kompromiss zu zu sehen sind.

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