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Test: Die besten Android Smartphones

Wir haben Experten-Tests und Kundenbewertungen zu 518 Android Smartphones ausgewertet: Das sind die Besten

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Android Smartphone Kaufberater

Smartphones mit Android

Sehr viele Hersteller von Smartphones nutzen das von Google entwickelte Betriebssystem Android. Für dich bedeutet das wiederum eine große Auswahl an Endgeräten. Lieber das Smartphone mit der guten Kamera oder doch das mit dem leistungsstärkeren Akku? Vielleicht den edlen Glas-Look oder doch das wasserfeste Design. 4,7, 5  oder 5,5 Zoll - ganz wie es dir beliebt.
Im Vergleich zu dem größten Konkurrenten auf dem Smartphone Markt - dem Apple iPhone - hast du viel mehr Variationsmöglichkeiten was das Design und die zusätzlichen Features angeht. Und vor allem bist du nicht an nur einen Hersteller gebunden, da nahezu alle Smartphone Hersteller auf Android als Betriebssystem zurückgreifen. Android ist Markt Anteilsmäßig auch am häufigsten vertreten.
Durch die große Vielfalt ist sicher für jeden was dabei. Sowohl für den kleinen, als auch für den etwas größeren Geldbeutel.
Damit du auch die Entscheidung treffen kannst, ob dein nächstes Mobiltelefon in Android Handy oder doch ein iOS Smartphone werden soll, stellen wir dir in diesem Kaufberater das Android Betriebssystem mit seinen Vor- und Nachteilen etwas genauer vor.

Wieso sollte es ein Android Smartphone sein?

Smartphone liegt vor einem LaptopWas definitiv für Googles Android spricht: Die große Vielzahl an Endgeräten, aus denen du dir das passende Smartphone auswählen kannst. Du kannst ganz individuell auf deine Bedürfnisse eingehen: Finde die richtige Smartphone Größe und die passende Ausstattung. Du kannst nachhaken, um was für einen Prozessor es sich handelt oder zwischen unterschiedlich großen Arbeitsspeichern wählen.
Ganz wichtig: Schau nach dem internen Speicher. Dieser erhält genau dann eine wichtige Funktion, wenn dein Smartphone nicht mit einer Speicherkarte, wie einer SD-Karte, den internen Speicher erweitern kann.
Ein weiterer klarer Punkt für Android Geräte ist das Budget. Durch das große Sortiment, wirst du bereits im niedrigeren Preissegment auch fündig. Jedes Smartphone hat eine Android Version vorinstalliert, welche das ist, ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Möglicherweise könnte aber ein älteres Android Gerät nicht mehr für die neusten Updates ausgelegt sein. Bedenke das bei deiner Kaufentscheidung!
Ganz nett ist der Punkt, dass Android eher weniger Probleme mit der Kopplung von andere Geräten wie z.B. Laptops, Desktop Computern oder Bluetooth Lautsprechern macht. Das entsprechende Gerät benötigt normalerweise ledigliche eine passende Verbindungsmöglichkeit, zum Beispiel via Bluetooth oder das klassische USB-Kabel mit dem das Smartphone auch geladen wird.

Android: Herstellerunabhängig!

Googles Android ist sehr Herstellerunabhängig und recht offen gestaltet. Der quelloffene Aspekt ermöglicht es den Herstellern selbst das Android auf ihrem Gerät bis zu einem gewissen Grad anzupassen, um sich von Mitbewerbern abzuheben. Dies schließt nicht nur  das Design, sondern auch weitere Funktionen mit ein. So kannst du ein Android Gerät nutzen, aber mit einem Huawei eine ganze andere Oberfläche haben, als bei einem Sony oder Samsung Galaxy. Wegen der offenen Gestaltung solltest du aber auch ein Auge auf die Zugriffsrechte von Apps haben. Gerne schleichen sich hier Applikationen ein, die dauerhaft Nutzerinformationen wie z.B. den Standort speichern. Vertraue also nicht jeder Quelle blind und überprüfe lieber nochmal die App-Einstellungen.

Der Nachteil von Android - ausbleibende Updates!

Dadurch dass so viele Smartphone Hersteller auf das Android Betriebssystem zurückgreifen, kann es sein, dass dein Samsung Smartphone viel früher das Update erhält als das HTC oder das Huawei von deinen Freunden. Nicht jedes Smartphone erhält das aktuellste Update direkt. Der Hersteller muss den neuen Quellcode an das Gerät und die eigene Oberfläche anpassen. Dabei werden nicht nur Designanpassungen, sondern auch notwendige Anpassungen für die einzelnen anderen Bauteile, vorgenommen. Dies kann sich bis zu einem Jahr hinziehen oder überhaupt nicht geschehen. Der Mobilfunkanbieter hat übrigens auch noch ein Mitspracherecht, wann welches Modell ein Update erhält, sofern er das Smartphone exklusiv bei sich vertreibt und eine dementsprechend angepasste Android-Version installiert ist.
Normalerweise erhalten die aktuellsten Android Smartphones schon nach einigen Monaten ein Update. Für ältere Modelle hingegen würde der finanzielle Aufwand für ein Update zu groß sein. Ein neues Modell wieder teuer auf den Markt zu bringen und die entsprechenden Entwickler-Kapazitäten darauf zu fokussieren rechnet sich durch die rasante technische Entwicklung und das Kaufverhalten der Nutzer mehr.
Bei “älteren” Modellen kann es also passieren, dass wichtige Sicherheitslücken nicht geschlossen werden. Beachte also bei deinem Smartphone-Kauf diese 3 wichtigen Punkte:

  1. Welche Android-Version ist vorinstalliert?
  2. Recherchiere, ob der Hersteller schon ein Update dafür herausgebracht hat.
  3. Prüfe, ob der Hersteller zukünftige Updates angekündigt hat oder dafür bekannt ist, diese zu veröffentlichen. Firmen wie Motorola, bq, Sony, Samsung und Huawei versorgen fast immer auch ältere Top-Modelle.

Viele Hersteller verzichten sogar gänzlich auf die Update-Versorgung bei älteren oder auch günstigen Endgeräten - auch hier lohnt es sich genau hinzuschauen.

Die Vielfalt von Android Apps

weißes SmartphoneAuf deinem Android Smartphone findest du direkt nach dem ersten mal Starten einige vorinstallierte Apps. Diese benötigst du, damit du z.B. gleich telefonieren oder auch Fotos aufnehmen kannst. Fast alle Hersteller packen aber noch einige Apps mehr mit auf dein Smartphone, als du benötigst. So versuchen z.B. Samsung, Huawei und Co. dich mit eigens entwickelten Alternativen zu bekannten Apps an ihr Öko-System zu binden. Viele von ihnen kannst du getrost löschen. Andere sind sogenannte System Apps, die du benötigst, damit dein Handy richtig funktioniert. Dreist wird es allerdings, wenn Apps von Werbepartnern wie z.B. Facebook, Tripadvisor, Trivago, Clash of Clans oder Candy Crush vorinstallierte System-Apps sind und sich deswegen nicht löschen lassen. Überprüfe am besten vorher, ob diese sogenannte Bloatware vorinstalliert ist.
Um Apps hinzuzufügen, steht die der Google Play Store zur Verfügung. Du benötigst einen Gmail-Account, um dir dort entsprechende Apps downloaden zu können. Diesen musst du dir ohnehin einrichten, wenn du ein Android Gerät nutzen möchtest. Google prüft mit Hilfe von maschinellem Lernen die Sicherheit der Apps. Durch den quelloffenen Ansatz von Android kannst du jedoch auch andere Quellen für Applikationen nutzen. Auch von einigen Webseiten oder andere Stores, wie zum Beispiel Amazons App-Shop, kannst du dir apk-Dateien herunterladen. Du musst dazu allerdings deinem Handy “mitteilen”, dass es in Ordnung ist, Applikationen auch von anderen Quellen auf dem System zu installieren.

Dringender Hinweis: Achte stets genau darauf, was in den App-Beschreibungen steht. Oftmals verlangen diese nämlich Zugriffe auf dein Handy, die sie gar nicht benötigen. Downloade Applikationen mit bedacht und nur von vertraulichen Quellen, um so zu verhindern, dass du dir Malware einfängst.

Ob du nun sicherheitshalber eine Security App verwenden solltes, und vorallem welche, erfährtst du hier im Video:

Android - Einmal Daten sichern bitte!

Im Gegensatz zu iOS bindet dich Android nicht an ein bestimmtes Programm wie iTunes. Das Pendant dazu ist noch am ehesten der Cloud-Speicherdienst Google Drive. Viele Apps bieten schon eine integrierte Google Drive Backup-Lösung. Zusätzlich speichert Google teilweise einige Einstellungen deiner installierten Apps. Auch Kontakte, Kalendereinträge und Co. werden in einem sicheren Bereich bei Google gesichert und synchronisiert. Für Fotos und Videos gilt dies ebenso.
Aber du kannst deine Daten sichern, wie es dir beliebt. Greifst du gerne auf die Kabel-Variante zurück und verbindest dein Handy mit einem Desktop-PC oder einem Laptop, dann wird dein Handy normalerweise ganz automatisch erkannt und du kannst ohne weiteres auf die Daten zugreifen. Dateien wie Bilder, Videos, Downloads und Co, lassen sich ganz normal über den Explorer bei Windows von deinem Handy auf den PC oder einen Sicherungsdatenträger wie externe Festplatte, SD-Karte oder USB-Stick schieben. Alle nötigen Treiber werden in der Regel automatisch installiert. Solltest du mit einem Apple Laptop auf dein Android Gerät zugreifen wollen, so benötigst du meist zusätzliche Software, damit der Datentransfer ohne Probleme funktioniert. Die benötigte Software ist im Netz frei und kostenlos verfügbar. Dann sollte es auch keine Probleme mit dem Datentransfer geben!
Nicht selten bieten aber auch die Hersteller zu einfacheren Datenübertragung von beispielsweise Bildern oder sogar kompletten Backups, hauseigene Software an.

Die Entwicklung von Android - Android 8 Oreo

Stilgetreu hat auch die neueste Version den Namen einer Süßigkeiten erhalten: Oreo. Die Entwickler vergeben die Namen der Versionen immer angelehnt an eine Süßigkeit und dem Alphabet nach . Seit der Version 4.4 KitKat werden dafür auch Markennamen verwendet.
Im Jahr 2014 kamen mit Android 5.0 Lollipop große Designänderungen im Betriebssystem. Googles Android 6.0 Marshmellow legte Wert auf eine verbesserte User Experience. Dies hat einige Veränderungen im Backend, für den User also nur merkbar (z.B. in der Schnelligkeit) nicht sichtbar, mit sich gebracht. Übrigens: Seit Marshmellow unterstützt Android auch nativ den Fingerabdruckscanner. Nougat - Android 7.0 - brachte hingegen wieder einige größere Veränderung mit sich: Unter anderem den Split Screen-Modus, der dich zwei Apps gleichtig darstellen lässt. Und auch Verbesserungen, um die Akkulaufzeit zu verbessern, fanden erneut mit Nougat ihren Einzug. Die Funktion greift nun bereits ein, wenn der Display für eine bestimmte Zeit ausgeschaltet ist.
Die momentan aktuellste Version des Betriebssystems von Google, ist Android 8.0.0 Oreo. Von Anfang an sind nur die Google eigenen Geräte, wie die Nexus- oder Pixel-Modelle in den Genuss von Oreo gekommen. Doch andere Hersteller ziehen nach. Ungeklärt bleibt, ob jedes Smartphone dieses Update erhält. Eine Liste, für welche Smartphones dieses Update vorgesehen ist, haben wir hier für dich.
Einen Fortschritt hat Android 8.0.0 in Sachen Sicherheit gemacht: Bisher konnte man seinem Smartphone “mitteilen”, dass es in Ordnung geht, Apps von anderen Quellen (als dem Google Play Store) herunterzuladen. Um unseriöse Quellen aber weiterhin ausschließen zu können, kannst du nun bei Android 8.0.0 festlegen, welche denn die “anderen Quellen” sind. So kannst du nur auf die von dir als vertrauenswürdig eingestuften Quellen zurückgreifen, und verhindern, dass “aus Versehen” Apps durch zum Beispiel Pop Up Nachrichten gedownloaded werden. So findet Malware noch schwieriger einen Weg auf dein Handy. Interessant ist auch, dass Oreo versucht die Akkulaufzeit deines Gerätes zu optimieren, indem es die Hintergrundaktivitäten limitiert, sofern dein Handy nicht gerade aktiv ist.
Die wohl wichtigste Verbesserung von Oreo ist jedoch die Unabhängigkeit der Sicherheitsupdates vom Betriebssystem. Musste in der Vergangenheit immer das ganze OS geupdatet werden, um alle relevanten Sicherheitslücken zu schließen, ermöglicht es Google nun die Sicherheitsupdates außerhalb des eigentlichen Systems zu installieren. Dies erleichtert es den Entwicklern erheblich das Handy sicher und halbwegs aktuell zu halten.

Wieso ist Android besser als iOS?

So pauschal kann man die Frage leider nicht beantworten. Es ist wie immer: Es kommt ganz darauf an, worauf du als User Wert legst. Beide Betriebssysteme haben sowohl ihre Vorteile, als auch ihre Nachteile und sich in den letzten Jahren immer mehr angenähert. Damit du einen guten Überblick erhältst, wie sich Googles Android von Apples iOS unterscheidet, haben wir dir die signifikanten Unterschiede in einer Tabelle festgehalten.

 

Android

iOS

Vorteile

  • Open Source, es steht jedem kostenlos zur Verfügung.
  • Eine große Auswahl an Smartphones steht für dich bereit.
  • Das Android System lässt sich besser individualisieren.
  • Intuitive Bedienbarkeit des Smartphones und der Apps.
  • Bis zu 4 Jahre sind Updates für das iPhone verfügbar.
  • Hardware und Software sind gut aufeinander abgestimmt.
  • Apple legt viel Wert auf die App Entwicklung und stellt strengere Richtlinien an die Entwickler.

Nachteile

  • Die Qualität der Apps schwankt.
  • Updates müssen auf die jeweiligen Geräte erst angepasst werden - so entstehen längere Wartezeiten auf Updates. Auslauf- oder ältere Modelle erhalten oft gar keine Updates mehr.
  • Der Google Play Store wird nicht so strikt kontrolliert, andere Quellen möglicherweise überhaupt nicht. Dies kann eine gute Grundlage für Malware sein.
  • Geringe Modellvielfalt, die Auswahl ist auf eine überschaubare Menge an Smartphones begrenzt.
  • Der Zugriff auf interne Daten über den Datei-Manager ist erst ab iOS 11 möglich.
  • Apps gibt es nur aus dem App Store - dennoch ein Vorteil im Bezug auf die Sicherheit.

Wer hat Android entwickelt?

Android selbst ist zum einen ein mobiles Betriebssystem für zum Beispiel Smartphones oder Tablets. Zum anderen ist es auch gleichzeitig eine Plattform für Software. Die Open Source Software wurde von der Open Handset Alliance von Google entwickelt. Durch den Open Source Status kann sie durch Dritte nicht nur eingesehen, sondern auch verändert und verwendet werden - und das kostenlos. Was vielleicht auch für den Großen Anteil am Smartphone Markt der Grund ist.

Wie kann ich eine App für Android entwickeln?

Eigentlich kann jeder der möchte, eine App für Android schreiben. Es gibt sogar sogenannte Online-Baukasten, mit deren Hilfe du dir eine App zusammenklicken kannst. Doch hier musst du genau hinschauen. Es ist möglich dass für die App Kosten anfallen, du sie nicht veröffentlichen kannst und gar nicht über die App verfügst, da der Code unter Umständen nicht bereits gestellt wird. Wenn du selbst programmieren möchtest, dann empfiehlt sich Android Studio. Android Studio ist eine Entwicklungsumgebung die von Google entwickelt wurde. Sie ist die offizielle für Android Apps. Du kannst aber auch auf andere Entwicklungsumgebungen wie zum Beispiel Eclipse zurückgreifen.