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Der Akku-Staubsauger - Einfach, Kabellos, Sauber

Ein Akkustaubsauger auf einem TischAkku-Staubsauger sind einfach praktisch. Egal ob die Grundreinigung der eigenen vier Wände, das tägliche übersaugen der Hartböden oder nur das jüngste Missgeschick, mit einem Akku-Staubsauger erledigst du diese Saugaufgaben im Handumdrehen. Doch Akku-Staubsauger ist nicht gleich Akku-Staubsauger. Es gibt kleine aber feine Unterschiede, die es zu beachten gilt, bevor du dich für ein Modell entscheidest. Hier ein kurzer Überblick:

  • Kein Kabelsalat: Zwar haben viele, besonders leistungsstark Sauger eine recht begrenzte Betriebsdauer, da der verbaute Akku entsprechend leicht und kompakt sein muss, allerdings ist er an einer Ladestation dauerhaft aufgeladen und verfügbar und du musst nicht für jedes bisschen Staub oder Schmutz ein Stromkabel verlegen. Hier sollte du vor allem auf Kapazität und Ladezeit achten.

  • Formen und Farben: Wie bei fast jedem Haushaltsgerät gibt es auch bei Akku-Saugern nahezu unendliche Möglichkeiten bei der Bauform und Farben. Zwar sollte besonders die Farbe keinen ernsthaften Einfluss auf die Kaufentscheidung haben, die Bauform (Stielsauger, Tischsauger, etc.) dagegen entscheidet über die möglichen Einsatzzwecke. Ebenso das verfügbare Zubehör, wie eine Bodenbürste.

  • Markensache: Der Markt der Akku-Sauger wird stark von Herstellern wie Dyson und AEG dominiert. Diese überzeugen zwar in verschiedenen Tests mit ihrer Leistung, allerdings werden auch teils abenteuerliche Preise aufgerufen. Hier lohnt sich gegebenenfalls ein Blick auf günstigere Alternativen von Herstellern wie Orfeld oder Holife, mit ähnlicher Leistung. Besonders bei Akku-Saugern ist das Lesen von Kundenmeinungen nahezu Pflicht.

Was genau ist eigentlich ein Akku-Staubsauger?

Diese Frage ist schnell beantwortet. Ein Akku-Staubsauger ist ein Sauger, der seine Energie aus Akkus bezieht. Er muss also während des Betriebs nicht an die Steckdose angeschlossen sein. Dieses Unterscheidungsmerkmal ist dabei übrigens Vor- und Nachteil zugleich. Das Schöne an einem Akku-Staubsauger ist, dass er durch den kabellosen Betrieb schnell in jede Ecke und an jeden “Staubtatort” mitgenommen werden kann. Der Nachteil ist, dass Sauger mit Akkubetrieb nicht besonders ausdauernd in ihrer Saugleistung sind. Während ein verkabelter Staubsauger solange läuft, wie du ihn benötigst, geht den Akku-Staubsaugern nach einer bestimmten Einsatzdauer die Luft aus. Die Akkus müssen dann erstmal wieder aufgeladen werden, bevor es mit voller Saugkraft erneut losgehen kann. 

Ein Akku-Staubsauger von Dyson

Unser Akku-Staubsauger Test - AEG überzeugt mit 2-in-1-Sauger

Beim Staubsaugen ohne lästiges Kabel kann die Hausarbeit richtig Spaß machen und das nicht nur in der Wohnung, sondern ganz besonders auch im Auto.

Wir haben sechs aktuelle Akkusauger auf ihre Alltagstauglichkeit hin getestet. Drei Sauger sind typische 2-in-1-Modelle, die du sowohl als Bodenstaubsauger als auch als Handstaubsauger verwenden kannst. Bei den drei anderen befinden sich Motor und Staubbehälter bzw. Auffangbehälter oben am Saugrohr. Diese Bauweise nennt man Top-Motor, die Dyson zwar nicht erfunden, aber bei den eigenen Produkten perfektioniert hat. Übrigens: Sämtliche Geräte im Test sind beutellos. Neben dem Handling beim Reinigen haben wir auch die Saugleistung auf verschiedenen Bodenbelägen sowie die Akkulaufzeit in den verschiedenen Leistungsstufen gemessen. Die Testergebnisse gibt es hier in Kurzform:

  • Der beste Akku-Staubsauger im Test kommt von AEG: Er ist robust und als klassischer Stielstaubsauger bzw. Stabstaubsauger mit kurzem Saugrohr und unten angebrachtem Motor konstruiert. Die Möglichkeit, ihn als Handstaubsauger zu verwenden, macht den AEG Ergorapido QX8-1-45CR zu einem typischen 2-in-1-Gerät. Der Staubsauger verfügt über eine rotierende Bürste und hat zwei Saugstufen. Extra für das abnehmbare Handteil gibt es einen kleinen Saugkopf - ebenfalls mit rotierender Bürste - sowie eine Fugendüse mit ausklappbarer Bürste.

  • Gut ausgestattetes Leichtgewicht: Der Orfeld ist einer der leichtesten Akku-Staubsauger in Top-Motor-Bauweise auf dem Markt, dennoch liegt die Staubbox mit 0,5 Litern Fassungsvermögen im üblichen Rahmen. Neben der Wandhalterung zum Lagern und Laden des Staubsaugers, gehören ein Ersatzfilter, eine zweite Bürste, eine Fugendüse sowie eine feine Polsterbürste mit integrierter Düse zum Lieferumfang.

  • Der Powersauger: Beim Dyson V8 Fluffy+ scheint der Name Programm zu sein, denn er hat ordentlich Power unter der Haube. Auch das umfangreiche Zubehör kann sich sehen lassen: Neben der obligatorischen Wandhalterung gibt es einen schmalen wendigen Bürstenkopf, eine Fugendüse sowie eine Polsterbürste.

Akku-Staubsauger im Test bei der Stiftung Warentest - Dyson hat die Nase vorn

Die Stiftung Warentest hingegen attestiert dem Dyson V11 die beste Saugleistung auf fast allen Böden, insbesondere Hartböden. Lediglich in Ecken gerät der Akkusauger im Test an seine bauformbedingten Grenzen. Darüber hinaus ist er etwas unpraktisch zu benutzen und manövrieren, da beim Staubsaugen der Power-Knopf ständig gedrückt werden muss. In der Kerndisziplin überzeugt der Dyson V11 aber vollends. Gute Saugergebnisse, viel Saugkraft und eine hochwertige Verarbeitung. 

Arten und Einsatzgebiete - Welche Akku-Staubsauger gibt es?

Genau wie bei klassischen Staubsaugern, gibt es auch bei einem Akkusauger verschiedene Modelle und Bauarten, die wir nachfolgend kurz vorstellen:

Der Handstaubsauger - Saugen mit Stiel

Ein 2-in-1-SaugerDie Begrifflichkeit ist leider etwas verwirrend. Denn im Grunde bezeichnet ein Handstaubsauger jeden Staubsauger, bei dem die Saugdüse nicht über einen separaten Saugschlauch mit dem Gehäuse verbunden ist, so wie du es von den klassischen Bodenstaubsaugern mit oder ohne Beutel kennst. Daher nennt man diese Art auch Stielsauger. Das Gehäuse, welches den Staubsaugerbeutel und den Motor enthält, ist direkt am Stiel angebracht oder sogar fest mit ihm verbunden. Bei Stielstaubsaugern, bei denen das Gehäuse nur aufgesteckt wird, gestaltet sich der Austausch der Beutel etwas leichter, da du nicht gleichzeitig den gesamten Staubsauger festhalten musst. Mittlerweile sind jedoch die meisten Handstaubsauger beutellos und verfügen stattdessen über eine Staubbox. Handstaubsauger haben häufig eine Düsenauswahl, so findest du hier z.B. Fugen- oder Polsterdüsen oder Möbelpinsel.

Der Tischsauger - Mini-Sauger für den Notfall

Meist versteht man unter dem Akku-Staubsauger diese kleineren Geräte. Streng genommen fällt der Tischsauger unter die Kategorie der Handstaubsauger. Er kommt aber eher als der kleine Bruder der großen Akku-Staubsauger daher. Der Tischsauger ist seinem Namen entsprechend recht klein und fasst natürlich auch nicht so viel Staub und Schmutz. Dafür ist er sehr handlich und damit besonders geeignet für kleine Staubeinsätze und in Bereichen, wo man mit den großen Staubsaugern eher Schaden anrichtet. Auf und unter Tischen, auf Treppenstufen und in Ecken ist dieser kleine Akku-Staubsauger ganz groß. Auch diese Akku-Staubsauger funktionieren meist mit der Beutellos-Technologie, auf eine Fugendüse musst du jedoch in der Regel verzichten.

2-in-1 Akkusauger - Der Alleskönner

Wenn du besonders viel Wert auf Flexibilität legst, eignet sich vielleicht ein Akkusauger, der sowohl als Handstaubsauger, als auch als Tischsauger genutzt werden kann. Der Minisauger wird am Stiel des Handstaubsaugers befestigt, kann aber bei Bedarf auch einzeln genutzt werden. Dank verschiedener Aufsätze, wie einer Bodenbürste oder einem Möbelpinsel bist du so für alle Einsätze gewappnet.

Ein Akkusauger in Aktion

Akku-Staubsauger - Worauf sollte ich vor dem Kauf achten?

Eins vorweg: Wenn du eine große Wohnung, Kinder oder Haustiere hast, ergibt es eher Sinn einen Akku-Staubsauger als Zweitstaubsauger anzuschaffen. Als Zweitsauger oder in kleinen Wohnungen kann er durchaus nützliche Dienste leisten. Vor einem Kauf lohnt sich aber ein genauer Blick, um den passenden Akku-Staubsauger für dich zu finden.

Nachfolgend fassen wir die wichtigsten Kriterien nochmal im Überblick zusammen. 

Die Akkulaufzeit

Der Grund, warum man sich für einen Akkusauger entscheidet ist in der Regel, dass man schnell und einfach etwas wegsaugen kann, ohne dass lästige Kabel im Weg herumliegen. Daher ist eines der wichtigsten Kriterien natürlich der Akku selbst. Entscheidend ist hier zum einen die Laufzeit, also wie lange der Akku durchhält, ohne ans Ladegerät zu müssen. Und zweitens: Wie lange es dauert, bis er wieder vollständig geladen ist. Manche Akkus benötigen mehrere Stunden Ladezeit, bis sie wieder komplett voll sind. Ein dritter Punkt ist die Lebensdauer oder seine Ladezyklen, d.h. wie oft kannst du den Akku aufladen, bevor er ausgetauscht werden muss. Von Vorteil ist hier ein Akku ohne Memory-Effekt, wie zum Beispiel Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ionen).

Das Gewicht

Egal, ob es der kleine Tischstaubsauger wird oder der größere Handsauger, ein wichtiger Punkt ist bei beiden das Gewicht. Denn anders als die klassischen Bodenstaubsauger, ziehst du den schweren Part aus Motor und Auffangbehälter beim Staubsaugen nicht hinter dir her, sondern bewegst beides über den Fußboden und das mit nur einem Arm. Darum sollte dein Akku-Staubsauger möglichst leicht sein - bis zu 1,5 kg sind optimal.

Das Fassungsvermögen und Handling

Ein Staubsauger beim AusleerenIn der Regel sind Akkusauger beutellos, der Staub wird direkt in einen dafür vorgesehenen Staubbehälter gesaugt. Wie viel Volumen ein Akku-Staubsauger aufnehmen kann, hängt von der Größe des Auffangbehälters ab. Der ist in der Regel kleiner als bei einem Staubsauger mit Netzanschluss. Hinzu kommen Größenunterschiede zwischen den einzelnen Modellen und Herstellern. Es lohnt sich also genau hinzusehen. Angenehm ist es außerdem, wenn sich der Staubbehälter deines Akkusaugers leicht reinigen lässt. Je weniger Kanten und Ecken er im Inneren hat, desto weniger Schmutz verfängt sich dort. Entscheidest du dich für einen beutellosen Akku-Staubsauger mit abnehmbarer Staubbox, kannst du diesen meist ganz einfach über dem Abfalleimer ausleeren.

Die Lautstärke

Wie bei Bodenstaubsaugern ist auch bei Akku-Staubsaugern die Lautstärke ein wichtiges Entscheidungskriterium. Geräte, die sehr laut sind, setzt man doch eher ungern ein. Es nervt nicht nur die Nachbarn, sondern auch einen selbst. Vor allem dann, wenn man eine etwas größere Fläche saugen muss. In diesem Punkt haben Akku-Staubsauger der netzbetriebenen Variante etwas voraus. Sie sind per se leiser als die Bodenstaubsauger. Mit durchschnittlich 70 Dezibel (dB) sind sie deutlich geräuschloser unterwegs, manche Hersteller schaffen sogar unter 60 dB.

Die Saugleistung

Natürlich ist ebenfalls die Saugleistung ausschlaggebend. Wichtig ist, dass der Akkusauger über mindestens zwei Leistungsstufen verfügt. Hier ist wichtig zu wissen, dass die Saugleistung nicht allein durch die Wattzahl bestimmt wird, sondern auch durch die Gesamtkonstruktion des Staubsaugers. Beispielsweise wie aerodynamisch die Bodendüse geformt ist und wie gut die einzelnen Bestandteile aufeinander abgestimmt sind. Genauso sind verschiedene Saugstufen Pflicht, damit du für verkipptes Mehl nicht gleich die maximale Leistung (und Akkuverbrauch) aktivieren musst.

Musst du jedoch härtere Geschütze in Sachen Reinigung auffahren, dann lohnt sich ebenso die Anschaffung eines Dampfreinigers oder eines Waschsaugers. 

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