Kapselmaschine Test: Die besten Kapselmaschinen 2026

von Fabian Krudewig - 12.08.2026

Welche Kapselmaschine passt in deine Küche? Die Entscheidung fällt seltener am Gerät als am System: Nespresso Original, Vertuo, Dolce Gusto und Tassimo unterscheiden sich vor allem bei Kapselauswahl und Folgekosten. In unserem Kapselmaschinen-Vergleich 2026 stellen wir dir sechs aktuelle Modelle aus den vier großen Systemen vor. Wer Milchschaum auf Café-Niveau will, kommt an der Sage Creatista Pro kaum vorbei. Für den kompakten Alltag genügt die Krups Essenza Mini XN1108, die kaum breiter ist als eine Kaffeetasse. Und wenn im Haushalt nicht alle Kaffee trinken, deckt die Krups Dolce Gusto Piccolo XS KP1A35 auch Tee, Kakao und Kaltgetränke ab. In diesem Artikel erfährst du, welches System zu dir passt und mit welchen Kapselkosten du rechnen musst.

Kapselmaschine Bestenliste (1 - 20 von 156)

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Kapselmaschinen im Überblick

Vier große Systeme teilen den Markt unter sich auf: Nespresso Original, Nespresso Vertuo, Dolce Gusto und Tassimo. Die Wahl der Maschine ist dabei die kleinere Entscheidung; wichtiger ist, welche Kapseln du später bekommst und was sie kosten. Nespresso Original bietet die größte Sortenauswahl und als einziges System reichlich günstigere Kapseln von Drittanbietern. Nespresso Vertuo erkennt seine Kapseln am Barcode und brüht damit auch Becher bis rund 0,5 Liter, bleibt aber ein geschlossenes System. Dolce Gusto kann neben Kaffee auch Tee, Kakao und Kaltgetränke, braucht für Cappuccino aber zwei Kapseln. Tassimo steuert Wassermenge und Temperatur automatisch per Barcode und deckt über 70 Getränke ab, lässt aber genau wie Vertuo keine Fremdkapseln zu. Daneben lohnen zwei Außenseiter einen Blick: Tchibo Cafissimo mit den günstigsten Portionspreisen und CoffeeB, das den Kaffee ohne Kapsel zu einem festen Ball presst. Welches System zu dir passt, hängt darum vor allem an deinem Lieblingsgetränk und am Preis pro Tasse.

Vergleichstabelle

Unsere Kapselmaschinen-Empfehlungen

Diese sechs Maschinen haben wir uns genauer angesehen, sortiert vom kompakten Einsteiger bis zur Barista-Maschine. Gebaut werden die Nespresso-Modelle von Krups, De’Longhi und Sage. Das Brühprinzip der Original-Linie ist bei allen dasselbe, Heiztechnik und Milchlösung unterscheiden sich deutlich.

Krups Essenza Mini XN1108 – Der Espresso-Zwerg für jede Nische

Wenn auf deiner Arbeitsplatte wirklich kein Platz mehr ist, endet die Suche meist hier. Die Krups Essenza Mini XN1108 misst 8,4 cm in der Breite. Das ist gut eine Handbreit, schmaler geht kaum. Krups baut sie schmal und tief statt breit, deshalb passt sie noch neben die Mikrowelle. Nach rund 25 Sekunden ist sie warm. Danach laufen Espresso und Lungo auf Tastendruck durch, die Menge speicherst du einmal ein und musst nie wieder nachdenken. Die Crema gerät fein und dicht. Beim Strom ist sie dank Abschaltautomatik ausgesprochen sparsam. Zwei Sachen fehlen: Eine Milchdüse gibt es nicht, für Cappuccino brauchst du ein zweites Gerät. Und die Kapselkosten laufen mit. Selbst mit Kapseln von Drittanbietern zahlst du pro Kilo mehr als für guten Bohnenkaffee. Für Singles und Paare, die vor allem Espresso trinken, bleibt sie trotzdem die praktischste Wahl.

De’Longhi Gran Lattissima EN640.B – Der Milchprofi für kleine Küchen

Milchprofi im Kleinen
De’Longhi - Nespresso Gran Lattissima Kaffeemaschine von De'Longhi Schwarz
  • 9 Getränke Latte, Cappuccino und Co. auf Knopfdruck
  • Integrierter Milchtank Milchschaum ohne extra Aufschäumer
  • Selbstreinigung Milchsystem spült sich automatisch
  • Schlankes Format Nur 20 cm breit, passt in jede Küche
CHF 249.95 nettoshop.ch Produktdetails anzeigen

Milchgetränke sind hier die Hauptsache. Die De’Longhi Gran Lattissima EN640.B hat neun Programme und deckt ab, was du auch im Café bestellen würdest: Ristretto, Cappuccino, Latte Macchiato, Flat White. Heiße Milch gibt es auf Knopfdruck dazu. Der Clou ist der eingebaute Milchbehälter. Du musst nichts extra aufschäumen, und nach dem Getränk spült sich das System selbst durch. Bedient wird alles über Sensortasten, ein Display fehlt. Vermissen wirst du es nicht. Neun Programme klingen nach viel Gerät, mit 20 cm Breite bleibt sie trotzdem schlank. Den Kompaktbau merkst du beim Nachfüllen: Der 1-l-Tank und der Behälter für zehn Kapseln sind bei Besuch schnell leer. Und du bleibst ans Kapselsystem gebunden, frisch gemahlen geht nicht. Wenn bei dir morgens ein Cappuccino statt eines Espresso in der Tasse landet, ist sie genau richtig.

Sage Creatista Pro – Barista-Milchschaum aus der Kapselmaschine

Hier geht es um den Milchschaum, nicht um den Espresso. Die Sage Creatista Pro hat eine automatische Dampflanze mit Sensor, und die zieht einen seidigen, praktisch blasenfreien Schaum. Café-Niveau, Latte Art inklusive. Über den Farb-Touchscreen wählst du neun Getränkestile und elf Milchtemperaturen. Weil zwei Heizblöcke parallel arbeiten, brüht und schäumt sie gleichzeitig: zwei Cappuccino in gut einer Minute. Das Edelstahlgehäuse fühlt sich entsprechend wertig an, der Milchkrug liegt bei. Kapseln legst du per Handhebel ein, die Auffangschublade fällt klein aus. Ehrlich beim Kaffee selbst: Beim Espresso schmeckst du kaum einen Unterschied zu deutlich einfacheren Nespresso-Maschinen, und der Lungo gerät mit 5 g Kaffee pro Kapsel dünn. Sie lohnt also, wenn bei dir täglich Cappuccino oder Latte Macchiato in der Tasse landet. Für schwarzen Kaffee zahlst du zu viel.

Krups Vertuo Next XN910B – Die Große für ganze Becher

Espressotassen sind dir zu klein? Dann ist die Krups Vertuo Next XN910B die richtige Adresse. Sie liest den Barcode auf der Kapsel und weiß dadurch selbst, was du eingelegt hast. Sechs Tassengrößen sind möglich, bis hinauf zu 0,5 l für den großen Becher am Morgen. Bedient wird sie im Grunde mit einer Taste. Weil das Vertuo-System die Kapsel schleudert, statt sie nur mit Druck zu durchspülen, bekommst du auch beim großen Becher noch eine ordentliche Crema. Praktisch ist der schwenkbare Tank mit 1,1 l. Den bekommst du auch unter den Hahn, wenn die Maschine in der Ecke steht. Nach hinten braucht sie allerdings mehr Platz als andere. Mit 68 dB ist sie hörbar, aber kein Krachmacher. Bis zur ersten Tasse vergehen fast zwei Minuten. Und es passen ausschließlich Original-Vertuo-Kapseln, Milchschaum gibt es nur mit Zusatzgerät.

Krups Dolce Gusto Piccolo XS KP1A35 – Der Winzling für die enge Küche

Der Winzling im Dolce-Gusto-Programm heißt Piccolo XS. Mit rund 14 cm Breite braucht sie weniger Platz als ein Wasserkocher. Der abnehmbare Tank fasst trotzdem 0,8 l, das reicht für etwa sechs Tassen. Die Auswahl ist für so ein kleines Gerät erstaunlich breit: Espresso und Cappuccino genauso wie Tee, Kakao und Kaltgetränke. Für Milchgetränke brauchst du allerdings zwei Kapseln, eine für den Kaffee und eine für die Milch. Mit 15 bar läuft die Tasse zügig durch, nach fünf Minuten schaltet sie sich selbst ab. Sie wiegt so wenig, dass du sie problemlos ins Büro mitnimmst. Zwei Sachen nerven im Alltag: Die Wassermenge stoppst du von Hand über einen Hebel, exakt gleiche Tassen gelingen so kaum. Und die Reinigung ist fummelig. Auch der Auslauf sitzt für hohe Gläser zu tief. Im Büro oder Gästezimmer ist sie trotzdem eine praktische Lösung.

Bosch Tassimo Finesse friendly TAS163E – Der schmale Getränke-Allrounder

In Haushalten, wo nicht alle dasselbe trinken, spielt die Bosch Tassimo Finesse friendly TAS163E ihre Stärke aus. Über 70 Getränkesorten gibt das T-Disc-System her, von Espresso über Cappuccino bis zu Tee und heißer Schokolade. Falsch machen kannst du dabei wenig. Die Maschine liest den Barcode auf der Kapsel und stellt Wassermenge und Brühzeit selbst ein, gestartet wird per Tastendruck. Wer es kräftiger mag, dreht über IntensityBoost nach. Beim Gehäuse setzt Bosch zu 35 % auf recycelten Kunststoff, billig wirkt sie deswegen nicht. Mit 15,7 cm passt sie auch auf eine enge Arbeitsplatte. Der Preis dafür: Der 0,7-l-Tank ist bei mehreren Gästen schnell leer, und du bindest dich fest an Tassimo T Discs. Ungesüßten Cappuccino kannst du vergessen, alle Milchkapseln sind gezuckert. Wer Vielfalt höher hängt als Espresso-Feinheiten, fährt damit gut.

Darauf musst du beim Kauf achten

Eine Kapselmaschine brüht jede Tasse aus einer vorportionierten Einzelkapsel: einlegen, Knopf drücken, fertig. Gemahlen, dosiert und angedrückt ist schon ab Werk, deshalb gelingt dir der Kaffee auch verschlafen um sechs Uhr morgens genauso wie vor Besuch am Sonntag. Genau dafür bezahlst du allerdings pro Tasse mehr als bei fast jeder anderen Brühmethode. Die günstigsten Geräte kosten rund 45 Euro, die teuersten 750 Euro Listenpreis; über den Geschmack in der Tasse sagt der Gerätepreis wenig aus. Wichtiger ist die Systemfrage: Mit der Maschine legst du dich auf ein Kapselsystem fest, samt Sortenauswahl und Tassenpreis für die nächsten Jahre.

Worauf achten Warum es zählt Gut, wenn …
Kapselsystem Legt Sortenauswahl und Tassenpreis für die ganze Nutzungsdauer fest, dazu die Fremdkapsel-Frage … du deine Lieblingssorte im gewählten System dauerhaft bekommst
Preis pro Kapsel Zwei Tassen am Tag sind 730 Kapseln im Jahr. Das schlägt den Gerätepreis um ein Mehrfaches … du mit Originalkapseln unter 0,45 Euro pro Tasse bleibst, mit Fremdkapseln unter 0,30 Euro
Milchlösung Milchkapsel, Milchtank oder Dampflanze: Schaumqualität und Folgekosten unterscheiden sich deutlich … du mehr als drei Milchgetränke pro Woche trinkst
Wassertank Bestimmt, wie oft du nachfüllst, und den größten Teil der Stellfläche … du im Mehrpersonenhaushalt mindestens 1,0 l einplanst
Brühverfahren 19 bar bei Nespresso Original, 15 bar bei Dolce Gusto, Zentrifuge bei Vertuo, Niederdruck bei Tassimo: daraus werden verschiedene Getränke … das Verfahren zu deiner Lieblingstasse passt
Entkalkung Eine verkalkte Heizung ist der häufigste Grund, warum Kapselmaschinen nach wenigen Jahren aufgeben … das Gerät dich ans Entkalken erinnert und einen Wasserfilter aufnimmt

Nespresso, Tassimo oder Dolce Gusto? Die Kapselsysteme im Vergleich

Bei zwei Tassen am Tag wandern rund 730 Kapseln im Jahr durch die Maschine. Ob die einzelne Kapsel 0,25 oder 0,56 Euro kostet, entscheidet darum darüber, ob du im Jahr knapp 200 oder gut 400 Euro für Kapseln zahlst; nach rund sechs Jahren hast du selbst im günstigsten System mehr für Kapseln ausgegeben, als das teuerste Gerät kostet. Die Systemwahl ist die eigentliche Preisentscheidung, nicht der Gerätekauf.

Nespresso Original ist die erste Wahl für Espresso-Trinker: 19 bar Druck, feine Crema, die größte Sortenauswahl und die kleinsten Geräte. Nur große Becher kann das System nicht, bei etwa 110 ml ist Schluss, und Milchschaum kostet per Aufschäumer oder Milchtank Aufpreis. Dafür bekommst du nirgendwo sonst so viele günstige Kapseln von Drittanbietern.

Nespresso Vertuo ist für alle gebaut, denen Espressotassen zu klein sind: Eine Zentrifuge schleudert die Kapsel und füllt auch den 0,5-l-Becher mit dichter Crema. Den Strichcode liest die Maschine selbst, einstellen musst du nichts. Der Komfort hat seinen Preis: die teuersten Kapseln im Vergleich, und Nachschub gibt es nur direkt bei Nespresso.

Dolce Gusto ist der Familien-Allrounder mit den günstigsten Kapseln der großen vier; Espresso, Kakao, Tee und Kaltgetränke liegen in jedem Supermarktregal. Der Espresso gerät milder als bei Nespresso, und für Cappuccino brauchst du zwei Kapseln, denn die Milch kommt als Pulver.

Tassimo setzt auf vertraute Marken wie Jacobs oder Milka und deckt über 70 Getränke ab. Gebrüht wird mit Niederdruck, den Rest regelt der Strichcode auf jeder Kapsel, falsch machen kannst du praktisch nichts. Dafür bindest du dich fest an T-Discs, und alle Milchkapseln sind gezuckert.

Tchibo Cafissimo ist der günstigste Weg zur Tasse: rund 0,30 Euro pro Portion laut Stiftung Warentest, Geräte ab 79 Euro. Gebrüht wird je nach Sorte mit drei Druckstufen für Espresso, Crema und Kaffee. Technisch ist das Kapselformat Caffitaly sogar offen, praktisch findest du Fremdkapseln im Handel kaum, und auch die Originalkapseln gibt es fast nur bei Tchibo selbst. Dazu hat Tchibo zuletzt Sorten gestrichen und bewirbt mit Qbo parallel ein zweites System. Die Lehre daraus: Kompatibilität auf dem Papier ist noch keine Versorgungssicherheit; entscheidend ist, wie viele Anbieter deine Sorte liefern.

CoffeeB kommt als einziges System ganz ohne Kapsel aus: Der Kaffee steckt in einem gepressten Ball mit einer Hülle aus Algen, die Menge stellst du zwischen 25 und 250 ml ein. Der Ökovorteil ist real und unabhängig geprüft: Die Hülle verrottet im Gartenkompost vollständig, anders als die als kompostierbar beworbenen Kapseln der großen Anbieter. Ohne eigenen Komposthaufen bleibt davon allerdings wenig übrig: Industrielle Kompostieranlagen sortieren solche Portionen aus und verbrennen sie. Preislich liegt CoffeeB mitten im Nespresso-Band, und aus keinem System kommst du schwerer wieder raus: patentgeschützt, keine Drittanbieter, verkauft in Deutschland nur bei Edeka, Marktkauf und Netto.

Kurz gefasst: Espresso-Puristen landen bei Nespresso Original, auch weil Fremdkapseln dort den Tassenpreis spürbar drücken. Vertuo lohnt sich für große Becher, Dolce Gusto und Tassimo machen Haushalte glücklich, in denen jeder etwas anderes trinkt. An schwarzem Kaffee kommen die beiden allerdings nicht an die Nespresso-Systeme heran.

Was du später noch ändern kannst und was nicht

Nach dem Kauf bleibt dir ein einziger Preishebel: günstigere Kapseln anderer Anbieter, und der greift nur bei zwei der vier großen Systeme. Fürs Original-System darf inzwischen jeder Anbieter Kapseln bauen, die wichtigen Patente sind abgelaufen; kompatible Kapseln gibt es ab 0,20 Euro, das drückt den Tassenpreis um gut 40 Prozent. Bei Dolce Gusto liefern ein paar Drittanbieter, groß ist die Auswahl nicht. Vertuo und Tassimo lesen dagegen einen Strichcode von jeder Kapsel: Was der Scanner nicht kennt, brüht die Maschine nicht. Dort zahlst du auf Jahre den Herstellerpreis.

Auch der Nachschub unterscheidet sich. Dolce-Gusto- und Tassimo-Kapseln liegen im Supermarkt und beim Discounter, Fremdkapseln fürs Original-System ebenfalls. Originalkapseln und sämtliche Vertuo-Sorten bekommst du dagegen nur online oder in der Boutique. Fällt dein Lieblingskaffee bei Original aus dem Programm, baut ihn meist ein Drittanbieter nach; bei Vertuo und Tassimo bleibt dir nur, was im Herstellerkatalog steht. Sieh darum vor dem Kauf nach, ob es deine Sorte im Wunschsystem gibt und wie lange sie schon im Sortiment ist.

Kaffeequalität: Warum die Bar-Zahl wenig entscheidet

Bar ist der Druck, mit dem Wasser durchs Kaffeemehl gepresst wird, und diese Zahl wird gern überbewertet. In einer Kapsel stecken 5 bis 7 g Kaffee; ein doppelter Espresso aus der Siebträgermaschine arbeitet mit mindestens der doppelten Menge, und diesen Unterschied gleicht kein Pumpendruck aus. Ein Teil der Crema entsteht ohnehin mechanisch an einer Lochplatte, nicht beim Brühen.

Der ehrliche Vorteil der Kapsel liegt woanders: Sie ist luftdicht versiegelt und immer gleich dosiert, während ein geöffnetes Bohnenpaket nach zwei bis drei Wochen spürbar Aroma verliert. Ein Röstdatum steht allerdings selten auf der Packung; du kaufst Konstanz, keine Frische. Im Brühkopf liegen die meisten Systeme bei etwa 90 °C, in der Tasse messen wir nur 60 bis 73 °C, trinkwarm also, aber nicht heiß. Ist dir der Kaffee zu kühl, wärm die Tasse vor.

Milchsystem: Handaufschäumer, Milchtank oder Dampflanze

Die Wege zum Cappuccino unterscheiden sich vor allem in den Folgekosten. Dolce Gusto und Tassimo lösen Milch über eine eigene Kapsel; bei Tassimo kostet der Latte Macchiato so etwa 0,87 Euro pro Tasse, die Milchkapsel verdoppelt den Tassenpreis. Der Schaum hält gut, schmeckt aber nach Milchpulver.

Nespresso trennt Kaffee und Milch. Drei Wege führen zum Schaum: Induktionsaufschäumer im Set, eingebauter Milchtank oder Dampflanze. Alle drei arbeiten mit frischer Milch und kosten nur den Milchpreis, dafür spülst du nach jeder Nutzung. Maschinen mit Milchtank starten bei etwa 179 Euro, Modelle mit Dampflanze bei rund 270 Euro; feinporigen Mikroschaum für Latte Art schafft nur die Dampflanze. Trinkst du selten Milchkaffee, tut es ein separater Milchaufschäumer für 25 bis 60 Euro. Abnehmbare Milchtanks wandern samt Restmilch in den Kühlschrank; fehlt das, kippst du sie nach jedem Getränk weg.

Größe und Wassertank: Passt sie in deine Küche?

Kompaktmodelle sind teilweise unter 10 cm breit. Ihre Tanks fassen 0,6 bis 1,0 l, genug für vier bis acht große Tassen. Von der Breite kannst du dabei nicht auf den Tank schließen: Standard sind 0,9 bis 1,2 l, große Geräte schaffen bis zu 2,0 l. Ab zwei Kaffeetrinkern im Haushalt lohnt mindestens ein Liter, sonst füllst du täglich nach.

Drei Maße gehen beim Onlinekauf gern unter:

  • Höhe bei geöffnetem Hebel: Unter dem Hängeschrank fehlen schnell 5 cm. Die Datenblätter nennen meist nur den geschlossenen Zustand.
  • Kapselbehälter: Neun bis vierzehn verbrauchte Kapseln passen hinein. Zu zweit ist er täglich voll.
  • Bautiefe: Vertuo-Geräte brauchen mehr Platz nach hinten, weil sich ihre Brühkammer dreht.

Kapselmaschine, Vollautomat oder Siebträgermaschine: Welche passt zu dir?

Bequemer als die Kapsel ist keine andere Methode, günstiger sind fast alle. Am ehrlichsten zeigt das der Kilopreis: Eine Kapsel mit 5 g Kaffee für 0,43 Euro entspricht rund 86 Euro pro Kilo, guter Bohnenkaffee kostet 30 bis 35 Euro. Im Kaffeevollautomaten kostet die Tasse deshalb nur 0,21 bis 0,32 Euro, aus der Kaffeemaschine mit Filterpulver rund 0,10 Euro.

Trotzdem ist die Antwort nicht automatisch der Vollautomat. Er mahlt frisch und rechnet sich ab etwa drei Tassen täglich, verlangt dafür aber deutlich mehr Stellfläche, ein morgens gut hörbares Mahlwerk und tägliche Pflege. Die Siebträgermaschine belohnt mit dem besten Espresso, ist aber ein Hobby: Vom Mahlgrad bis zum Anpressdruck liegt alles in deiner Hand. Die Kapselmaschine bleibt die richtige Wahl, wenn dir Konstanz und Tempo wichtiger sind als der letzte Prozentpunkt Aroma, wenn wenig Platz da ist oder der Geschmack im Haushalt auseinandergeht.

Entsorgung, Reinigung, Lebensdauer

Seit dem 12. August 2026 gelten Kaffeekapseln EU-weit als Verpackung, so will es die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR; das gilt unabhängig von der Bauform, auch der kapsellose CoffeeB-Ball fällt darunter. Hersteller und Importeure müssen sich an Sammel- und Verwertungssystemen beteiligen, und für PFAS, eine Gruppe sehr langlebiger Chemikalien, gelten feste Grenzwerte. Ab Februar 2028 müssen Einzelportionen wie Kaffeepads zudem industriell kompostierbar sein; ein Verbot oder ein Pfand kommt nicht. Für dich bleibt es beim Trennen: Original- und Dolce-Gusto-Kapseln gehören restentleert in den Gelben Sack, Vertuo-Kapseln nimmt Nespresso in Sammelbeuteln zurück. In einer Aluminiumkapsel steckt rund 1 g Metall; wer zwei Tassen am Tag trinkt, sammelt so gut 700 g im Jahr.

Bei der Pflege sterben die meisten Kapselmaschinen an Kalk. Ob dein Wasser hart ist, verrät dir schon der weiße Belag im Wasserkocher. Faustregel bei zwei bis vier Tassen am Tag: bei weichem Wasser alle drei bis vier Monate entkalken, bei mittlerem etwa alle zwei, bei hartem einmal im Monat und bei sehr hartem besser alle drei Wochen.

Der tägliche Aufwand bleibt klein: Spül die Maschine nach der letzten Tasse ohne Kapsel durch, sonst trocknen Kaffeereste in der Brühkammer fest. Milchtank oder Aufschäumer gehören direkt nach Gebrauch unter den Wasserhahn, bevor sich Eiweiß festsetzt. Kapselbehälter und Tropfschale spülst du einmal die Woche mit heißem Wasser aus, denn dort bildet sich Schimmel am ehesten.

Eine gepflegte Kapselmaschine hält vier bis acht Jahre; schau vor dem Kauf trotzdem nach Ersatzteilen und Servicestellen. Planst du später ohnehin den Umstieg auf Bohnen, sieh die Kapselmaschine als Zwischenlösung und gib nicht zu viel aus: Das Geld ist im späteren Vollautomaten samt Kaffeemühle besser angelegt.

Diese Maschinen empfehlen wir ebenfalls

Sechs weitere Geräte haben wir kuratiert, die es nicht in die engere Auswahl geschafft haben, für bestimmte Ansprüche aber die bessere Wahl sind – vom günstigen Einstieg ins Original-System über zwei Maschinen mit Milchlösung bis zur großen Tassimo mit Wasserfilter.

De’Longhi Inissia EN80.B – Der günstige Klassiker

Zwei Tasten, ein Hebel, fertig. Die De’Longhi Inissia EN80.B ist seit Jahren der günstigste Weg ins Nespresso-Original-System und bis heute schwer zu schlagen, wenn es einfach nur guter Espresso sein soll. Sie ist schmal gebaut und findet auch in einer vollen Küche Platz. Espresso und Lungo lassen sich in der Menge frei speichern, mehr Programme gibt es nicht. Geschmacklich musst du gegenüber teureren Modellen nichts hinnehmen. Die Crema steht dicht auf der Tasse. Grenzen hat sie trotzdem: Milchschaum gelingt nur mit separatem Aufschäumer, und der 0,7-l-Tank ist bei zwei Kaffeetrinkern schnell leer. Für Einsteiger bleibt sie unsere Standardempfehlung. Du bekommst den vollen Funktionsumfang des Original-Systems, inklusive aller Kapseln von Nespresso und von Drittanbietern, und zahlst dafür am wenigsten. Wer später doch Milchgetränke will, stellt sich einen separaten Aufschäumer daneben. Das bleibt in Summe günstiger als eine Maschine mit Milchtank.

De’Longhi Nespresso CitiZ EN167.B – Kantiges Design, simple Bedienung

Kantiges Gehäuse, zwei Tasten, sonst nichts. Die De’Longhi Nespresso CitiZ EN167.B ist die Maschine für alle, denen das Design wichtig ist, ohne dass die Bedienung kompliziert wird. Das schmale Gehäuse ist seit Jahren unverändert und steht in vielen Küchen bewusst sichtbar auf der Arbeitsplatte. Der Tank fasst 1 l und lässt sich leicht entnehmen. Im Alltag ist das mehr wert, als es auf dem Papier klingt. Du drückst eine von zwei Tasten, Espresso oder Lungo, beide Mengen kannst du programmieren. Beim Kaffee bekommst du die volle Auswahl des Original-Systems, also auch die günstigeren Fremdkapseln. Nach rund 25 Sekunden ist sie brühbereit. Richtig heiß wird der Kaffee allerdings erst ab der zweiten Tasse. Wer das weiß, lässt vorher kurz Wasser durchlaufen. Ein Milchsystem fehlt komplett, eine Entkalkungsanzeige auch, und die Abtropfschale will oft geleert werden.

De’Longhi Nespresso CitiZ & Milk EN267.WAE – Die CitiZ für Milchkaffee-Trinker

Der beste Milchkaffee
De’Longhi - Nespresso CitiZ & Milk, Kapselmaschine, Weiss
  • Milchschaum inklusive Aeroccino Milchaufschäumer gehört zum Lieferumfang
  • Große Kapsel-Auswahl Sehr große Auswahl an Original- und Nachahmer-Kapseln
  • Gut befüllbarer Wassertank 1 Liter, einfach abzunehmen und einzusetzen
  • Schnell einsatzbereit Thermoblock heizt in rund 25 Sekunden auf
CHF 172.00 Galaxus.ch Produktdetails anzeigen

Wer selten schwarzen Kaffee trinkt, schaut auf die De’Longhi Nespresso CitiZ & Milk EN267.WAE. Der Unterschied zur normalen CitiZ steht rechts daneben: der Aeroccino, ein Milchaufschäumer, der dir per Knopfdruck warmen oder kalten Schaum liefert. Cappuccino und Latte Macchiato gehen damit ohne Topf und ohne Handaufschäumer. Beim Kaffee setzt sie auf das Nespresso-Original-System. Du hast also die größte Kapselauswahl am Markt, inklusive der günstigeren Kapseln von Drittanbietern. Der 1-l-Tank lässt sich unkompliziert abnehmen. Sie arbeitet allerdings hörbar lauter als andere Kapselmaschinen, im offenen Wohnbereich fällt das auf. Der Aeroccino ist ein eigenes Gerät und braucht Platz. Ausspülen musst du ihn nach jedem Getränk, sonst trocknet Milch an. Der Kapselbehälter fasst zudem nur zehn Stück. Für Milchkaffee-Trinker mit Platz auf der Arbeitsplatte ist sie trotzdem naheliegend.

De’Longhi Lattissima One EN510.B – Fast schon ein Vollautomat

Von allen Kapselmaschinen kommt die De’Longhi Lattissima One EN510.B einem Vollautomaten am nächsten. Cappuccino, Latte Macchiato und warme Milch gibt es per Knopfdruck aus dem eingebauten Milchbehälter, von Hand aufschäumen musst du nichts. Der Behälter fasst 0,12 l und dosiert genau. Große Runden sind damit allerdings nicht drin. Angenehm ist das automatische Spülsystem. Nach jedem Milchgetränk reinigt sich die Leitung selbst, den Behälter stellst du danach in den Kühlschrank. Mit rund 61 dB arbeitet sie dabei leise. Espresso steht nach etwa 13 Sekunden in der Tasse, der Lungo kurz danach. Der Wermutstropfen: Der Tank fasst nur 1 l, bei Besuch füllst du öfter nach. Und für feine Latte Art fehlt die Dampflanze, der Schaum bleibt gröber. Für Haushalte, die täglich Cappuccino trinken, ist sie die bequemste Lösung im Original-System.

Krups Dolce Gusto Mini Me KP123 – Der unkomplizierte Einstieg

Dolce Gusto Mini Me
Krups - NESCAFÉ DOLCE GUSTO Mini Me Automatische Kapselmaschine by
  • Sehr schmale Bauform Mit rund 16 cm Breite passt sie in jede Ecke
  • Leicht umzustellen Mit gut 2 kg schnell zur Seite geräumt
  • Heiß und kalt Bereitet auch kalte Getränke auf Knopfdruck zu
  • Große Auswahl Laut Krups über 30 Dolce Gusto Kreationen
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Einfacher geht Dolce Gusto kaum. Die Krups Dolce Gusto Mini Me ist der Einstieg ins System und macht genau das, was sie soll: schnell, ohne Lernkurve. Die Bedienelemente sind bewusst übersichtlich, viel falsch machen kannst du nicht. Die Stärke des Systems ist die Bandbreite. Neben Espresso und Lungo bekommst du Cappuccino und Latte Macchiato über eine zweite Milchkapsel, dazu Tee, Schokolade und Kaltgetränke. Praktisch, wenn im Haushalt nicht alle Kaffee trinken. Der Wassertank lässt sich leicht abnehmen, fasst mit 0,8 l aber wenig. Du füllst also öfter nach. Unter dem Auslauf wird es bei großen Gläsern eng, ein hohes Latte-Macchiato-Glas passt kaum darunter. Und für Milchgetränke zahlst du zwei Kapseln pro Tasse. Als Zweitmaschine fürs Büro ist sie gut aufgehoben. Wer vor allem Espresso trinkt und Wert auf Crema legt, ist im Nespresso-System besser bedient.

Bosch Tassimo My Way 2 TAS6507 – Die große Tassimo mit Wasserfilter

Die Bosch Tassimo My Way 2 ist die große Schwester im Tassimo-Programm. Sie richtet sich an Haushalte, in denen mehrere Leute unterschiedliche Getränke wollen. Über 70 Varianten sind voreingestellt, von Espresso über Milchkaffee bis Tee und Kakao. Der eigentliche Unterschied zu den kleinen Tassimo-Modellen ist der eingebaute Brita-Wasserfilter. Er nimmt Kalk und Chlor aus dem Wasser, das schmeckst du tatsächlich, und die Maschine muss seltener entkalkt werden. Der 1,3-l-Tank reicht für mehrere Runden hintereinander. Bis zu vier Lieblingsgetränke speicherst du dir ab und rufst sie mit einem Tastendruck auf. In einem Haushalt mit mehreren Kaffeetrinkern ist das der eigentliche Komfortgewinn. Geschmacklich überzeugen vor allem Espresso und Aromagetränke. Alle Milchkapseln sind gezuckert, ungesüßten Cappuccino bekommst du damit nicht. Und das System ist geschlossen, Fremdkapseln passen nicht.

Häufige Fragen (FAQs)

Diese Fragen erreichen uns am häufigsten.

Wann kaufst du eine Kapselmaschine am günstigsten?

Am günstigsten kaufst du zwischen Ende November und Januar. Einstiegsgeräte von 45 bis 79 Euro rutschen dann regelmäßig auf 35 bis 50 Euro, Modelle mit Milchsystem verlieren oft 30 bis 40 Prozent. Wichtiger als der Geräterabatt sind Bündelaktionen: Ein Kapselguthaben von 60 bis 100 Euro ist bei einer 79-Euro-Maschine mehr wert als jeder Prozentnachlass. Der zweite gute Zeitpunkt ist der Spätsommer im Abverkauf der Vorgängerserie; technisch unterscheiden sich Auslaufmodelle meist nur im Gehäuse. Vorsicht bei Aktionen mit Kapselabo über zwölf Monate: Rechne die Mindestabnahme durch, dann bleibt vom Rabatt selten etwas übrig.

Lohnen sich Fremdkapseln und wiederbefüllbare Kapseln?

Bei Nespresso Original ja, bei Vertuo und Tassimo faktisch nicht. Fremdkapseln fürs Original-System sind rechtlich zulässig und überall zu bekommen; bei 730 Tassen im Jahr sparst du damit 120 bis 170 Euro. Deine gesetzlichen Rechte bei einem Defekt behältst du auch mit Fremdkapseln, außer die Kapsel hat den Schaden nachweislich verursacht. Freiwillige Herstellergarantien dürfen aber eigene Bedingungen setzen, lies also vorher die Garantiekarte. Wiederbefüllbare Edelstahlkapseln kosten einmalig 10 bis 25 Euro und drücken den Kilopreis auf Bohnenniveau, verlangen aber sehr feinen Mahlgrad, gleichmäßiges Andrücken und Spülen nach jeder Tasse.

Passen Nespresso-Original-Kapseln auch in eine Vertuo-Maschine?

Nein. Original und Vertuo sind zwei getrennte Systeme desselben Herstellers: Original-Kapseln sind kleine Kegel für 19 bar Pumpendruck, Vertuo-Kapseln flache Kuppeln mit Barcode, die in einer Zentrifuge rotieren. Mechanisch wie elektronisch passt das nicht zusammen, seriöse Vertuo-Adapter gibt es nicht. Tassimo liest ebenfalls nur die eigenen T-Discs, für Dolce Gusto existieren immerhin Adapter für Original-Kapseln.

Wie lange hält eine Kapselmaschine?

Vier bis acht Jahre bei zwei bis vier Tassen täglich. Zuerst geben meist Pumpe und Heizung auf, der sogenannte Thermoblock; Schuld ist in der Regel zu seltenes Entkalken. Ein deutliches Vorzeichen ist nachlassender Druck: Läuft der Kaffee dünner und verschwindet die Crema, hilft oft schon eine gründliche Entkalkung. Hältst du die Abstände ein und spülst den Milchweg konsequent, kommst du ans obere Ende der Spanne. Reparieren lohnt sich kaum: Unter 100 Euro Gerätepreis kostet die Fehlersuche oft mehr, als das Gerät wert ist.

Lohnt sich statt einer Kapselmaschine gleich ein Kaffeevollautomat?

Ab etwa drei Tassen täglich rechnet er sich. Je nach Kapselpreis liegen 20 bis 25 Cent pro Tasse dazwischen, bei drei Tassen am Tag also 220 bis 274 Euro im Jahr. Ein Einsteiger-Vollautomat für 400 Euro kostet gegenüber einer 80-Euro-Kapselmaschine rund 320 Euro mehr; das hast du nach ein bis anderthalb Jahren wieder drin. Dagegen steht der Aufwand: 25 bis 40 cm Arbeitsfläche, ein morgens gut hörbares Mahlwerk und eine Milchleitung, die täglich gespült werden will. Bei ein bis zwei Tassen oder wechselnden Geschmäckern bleibt die Kapsel vernünftiger: Jeder bekommt seine Sorte, ohne dass jemand das Mahlwerk umstellt.

Wie oft musst du eine Kapselmaschine entkalken?

Bei mittelhartem Leitungswasser alle zwei Monate. Ist dein Wasser weich, reichen drei bis vier Monate, bei hartem Wasser entkalkst du besser jeden Monat. Deine Stufe steht auf der Jahresabrechnung oder Website deines Wasserversorgers unter „Härtebereich“. Nimm einen Entkalker für Kaffeemaschinen, keine Essigessenz: Die greift Dichtungen und Ventile an. Warte bei hartem Wasser nicht auf die Anzeige: Die meisten Geräte zählen schlicht Brühvorgänge und wissen nichts über dein Wasser. Ein Wasserfilter im Tank verlängert die Abstände spürbar und spart auf Dauer mehr, als er kostet.

Wie viel Strom verbraucht eine Kapselmaschine?

Weniger, als die Wattzahl vermuten lässt. Beim Aufheizen zieht das Gerät kurz 1.200 bis 1.600 W, aber nur für 25 bis 60 Sekunden. Pro Tasse macht das grob einen halben Cent, aufs Jahr nur ein paar Euro, ein Bruchteil der Kapselkosten. Seit 2015 schreibt die EU eine Abschaltautomatik vor; die meisten Maschinen gehen nach fünf bis neun Minuten von selbst aus.

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