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Test: Die besten 4K-Fernseher

Beliebte Bildschirmdiagonalen
40 Zoll Fernseher 55 Zoll Fernseher 65 Zoll Fernseher
Beliebte Marken
SAMSUNG LG PHILIPS SONY PANASONIC HISENSE

4K-Fernseher Kaufberater

Ultra HD Fernseher im Vergleich

Auffallende Auflösung

Immer mehr Streaming-Anbieter wie Amazon oder Netflix bieten 4K-Inhalte an. Um diese genießen zu können, brauchst du, neben einer schnellen Internetleitung und dem richtigen Wiedergabegerät, einen passenden 4K-Fernseher. Doch worauf musst du beim Kauf achten? Gibt es schon gute Modelle für wenig Geld? Was für Anschlüsse benötige ich? Wie groß muss der TV sein, damit sich die höhere Auflösung wirklich lohnt? All diese Fragen und mehr, beantworten wir in unserem 4K-Fernseher-Vergleich.

Die besten 4K-Fernseher im Vergleich 2017

Vergleichstabelle
Für Profis
LG OLED65B7D 164 cm (65 Zoll) OLED Fernseher (Ultra HD, Dual Triple Tuner, Smart TV)
LG - LG OLED65B7D 164 cm (65 Zoll) OLED Fernseher (Ultra HD, Dual Triple Tuner, Smart TV)
CHF 3'519.321
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TX-40DXW604 Viera 101.6 cm (40 Zoll) Fernseher (4K Ultra HD, 800 Hz BMR, Quattro Tuner, Smart TV)
PANASONIC - TX-40DXW604 Viera 101.6 cm (40 Zoll) Fernseher (4K Ultra HD, 800 Hz BMR, Quattro Tuner, Smart TV)
CHF 811.101
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TX-58DXW734 Viera 146 cm (58 Zoll) Fernseher (4K Ultra HD, 1400 Hz BMR, HDR High Dynamic Range, Quattro Tuner mit Twin-Konzept, Smart TV)
PANASONIC - TX-58DXW734 Viera 146 cm (58 Zoll) Fernseher (4K Ultra HD, 1400 Hz BMR, HDR High Dynamic Range, Quattro Tuner mit Twin-Konzept, Smart TV)
CHF 1'604.591
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H43MEC3050 108 cm (43 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV)
HISENSE - H43MEC3050 108 cm (43 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV)
CHF 701.741
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H65MEC5550 163 cm (65 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV)
HISENSE - H65MEC5550 163 cm (65 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV)
CHF 1'214.091
Versand: kostenlos1 Lieferzeit: unbk.
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Bildschirmdiagonale: 65 Zoll
Bildschirmdiagonale: 40 Zoll
Bildschirmdiagonale: 58 Zoll
Bildschirmdiagonale: 43 Zoll
Bildschirmdiagonale: 65 Zoll
4K-Sichtgrenze: 2,48 m
4K-Sichtgrenze: 1,52 m
4K-Sichtgrenze: 2,21 m
4K-Sichtgrenze: 1,64 m
4K-Sichtgrenze: 2,48 m
Energieeffizienzklasse: A
Energieeffizienzklasse: A
Energieeffizienzklasse: A
Energieeffizienzklasse: A
Energieeffizienzklasse: A+
3D-Fähigkeit:
3D-Fähigkeit:
3D-Fähigkeit:
3D-Fähigkeit:
3D-Fähigkeit:
Triple-Tuner:
Triple-Tuner:
Triple-Tuner:
Triple-Tuner:
Triple-Tuner:
Bildwiederholungsrate: 100 Hz (nativ)
Bildwiederholungsrate: 800 Hz (interpoliert)
Bildwiederholungsrate: 1400 Hz (interpoliert)
Bildwiederholungsrate: 800 Hz (interpoliert)
Bildwiederholungsrate: 800 Hz (interpoliert); 50 Hz (nativ)
HDR-fähig?:
HDR-fähig?:
HDR-fähig?:
HDR-fähig?:
HDR-fähig?:

Was ist ein 4K-Fernseher?

High Definitions-Sache

Paar steht vor einem 4K Fernseher und schaut UrlaubsvideosEin 4K-Fernseher ist ein TV-Gerät mit einer Auflösung von 3840 x 2160p. Die Bezeichnung “4K” bezieht sich auf die knapp viertausend Bildpunkte in der Horizontalen. Insgesamt ist die Pixelanzahl viermal höher als bei Full HD, wodurch sich mehr Details erkennen lassen. Interessanterweise ist dies ein waschechter Marketing-Begriff, da bisher der vertikale Wert als Ausdruck für die Schärfe gewählt wurde. Full HD sind z.B. 1080p und nicht 2K. Der Fokus auf diese Bezeichnung soll allerdings, ähnlich wie bei Quad-HD (1440p), die vierfache Pixelanzahl verdeutlichen und kommt ursprünglich aus dem Kinobereich. Dort hatte der Wert tatsächlich 4096 × 2160 Pixel und damit ein echtes Breitbild, wie wir es aus dem Kino kennen. Sinnigerweise haben sich die Hersteller zusätzlich auf UHD, Ultra HD oder Ultra-High-Definition als werbewirksame Betitelung geeinigt.

Defizite im Sound

Durch ihre flache und elegante Bauweise bieten die modernen 4K-Fernseher leider keinen guten Sound. Ein 5.1 Soundsystem mit dem dazugehörigen AV Receiver ist daher für ein soundtechnisch echtes Kinoerlebnis sinnvoll. Wenn du die Zusammenstellung der Komponenten auslassen willst, findest du auch Surround-Sound Komplettpakete bei unserer Kaufberatung zu Heimkinosystemen.

Falls dies dein Budget sprengt oder du aus Platzgründen keine 6 Boxen aufstellen kannst, ist eine Soundbar eine platzsparende Alternative. In unserem Soundbar-Kunden-Test haben wir die besten Cinebars für dich verglichen und waren überrascht, welchen Mehrwert die dezenten Lautsprecher bieten. Nicht ganz so teuer, aber etwas flexibler sind da ein Funklautsprecher oder Bluetooth-Box. Und wer eher auf ein privates Hörvergnügen setzt, nimmt einfach seine Kopfhörer.

Doch nun wieder zum eigentlichen Thema:

8 Millionen Mixel - Was bringt mir die höhere Auflösung?

Eine Investition in die schärfere Zukunft

Die gegenüber Full HD vierfach erhöhte Auflösung lässt das Bild detailreicher wirken. Es kommt plastischer rüber. Zudem ist das Erlebnis angenehmer für das Auge, weil es viel näher an der Realität ist. Fotos lassen sich so in ihrer ursprünglichen Schärfe begutachten und Filme bzw. Serien sind intensiver beim Schauen. Wer einmal den Unterschied gesehen hat, will es nicht mehr missen.

Bevor du jedoch knackscharfe Stars auf dem TV bestaunen kannst, gilt es erstmal ein bis zwei technische Hürden zu überwinden. In erster Linie benötigst du ein Zuspielgerät, dass 4K-Inhalte liefert. Auch wenn es noch wenig bis gar keine Satelliten-Programme in UHD gibt, der Satelliten-Receiver muss zumindest technisch dazu in der Lage sein diese wiederzugeben. Aufgrund dessen sind in fast allen Fällen die Empfangsmodule gleich im TV integriert.

Wer auf ein externes Gerät wie eine Streaming-Box á la FireTV, Apple TV oder NVIDIA Shield setzt, muss sowohl auf die Anschlüsse an der Box, als auch auf die am Fernseher achten. HDMI 1.4 unterstützt zwar 2160p, allerdings ist bei 30 Bildern pro Sekunde Schluss. Spielfilme und viele Serien laufen zwar mit 24 Bildern pro Sekunde, andere Sendungen wie Sportübertragungen werden wegen der flüssigen Bewegungsdarstellung mit 50 oder sogar 60 Bildern pro Sekunde gesendet. Ein HDMI 2.0-Anschluss bietet eine erhöhte Datenrate. So können dann auch z.B. YouTube-Videos in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde, oft verwendet für Videospiel-Inhalte, in all ihrer Flüssigkeit geschaut werden.

Detail Unterschied 4K vs. Full HDApropos Videospiele: Wer seinen Fernseher als Monitor für den Computer nutzt, kommt nicht um HDMI 2.0 herum. Ruckelndes Scrolling oder stotternde Bildabläufe bei Games in 4K sind damit vermeidbar. Besonders in älteren oder günstigen UHD-TVs sind noch HDMI 1.4 Eingänge zu finden. Kontrolliere deshalb vor dem Kauf das Produktdatenblatt unbedingt auf die Anschlüsse. Mindestens ein HDMI 2.0-Anschluss sollte vorhanden sein. Gaming PCs mit entsprechenden Grafikkarten und auch Videospielkonsolen können davon profitieren. Das Highend-Modell der Playstation 4, die PS4 Pro, nutzt den HDMI 2.0b Standard, um Spiele in einer höheren Auflösung darzustellen. Doch selbst die normale Playstation 4 bzw. PS4 Slim kann mit HDMI 1.4 Fotos und Videoinhalte ruckelfrei wiedergeben, weil die meisten Filme und Serien nur mit 24 Bilder pro Sekunde laufen. Einen umfassenden Überblick der verschiedenen PS4 Modelle und einen Vergleich der besten PS4 Bundles findest du in unserer Playstation 4 Kaufberatung.

Trend 4K Filme und 4K Serien

Die andere Hürde ist der Content. Ja, 4K ist auf dem Vormarsch. Ja, Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Video und Co. bieten vermehrt Filme und Serien in dieser Auflösung an. Ja, es gibt immer mehr 4K Ultra HD Blu-rays wie z.B. “Der Marsianer”, “Batman vs. Superman”, “The Revenant”, “Godzilla” oder “Deadpool” - den teuren 4K-Blu-ray-Player vorausgesetzt. Ja, selbst Fotokameras, Camcorder und sogar Smartphones können mittlerweile in 2160p aufzeichnen und die schönen Momente veredeln. Und ja, der Pay-TV Sender Sky will ausgewählte Fußballspiele in UHD senden und sein Angebot diesbezüglich ausbauen.

Dennoch ist dies erst der Anfang. Wer jetzt sein Geld in einen neuen 4K TV steckt, muss sich einer Sache bewusst sein: Man investiert in die Zukunft, die erst zu einem kleinen Teil in der Realität angekommen ist. Doch die Zeichen stehen gut: Die Playstation 4 Pro liefert auch auf Konsolen eine höhere Auflösung als Full HD - ein Konkurrenzprodukt von Microsoft’s Seite (Xbox) ist für Ende 2017 angekündigt. Netflix und Amazon produzieren all ihre neuen Serien und Filme komplett in UHD. 4K OLED-Fernseher werden in der Produktion immer günstiger und durch ihre Displaytechnik einen zusätzlichen Schub an Bildqualität mit sich bringen.
Viele 4K-Fernseher Tests zeigen: Alle großen Hersteller der Branche wie Samsung, LG, Philips, Sony und Panasonic haben ultrascharfe Modelle in ihrem Sortiment und verbessern deren Technik kontinuierlich. Hierzulande noch etwas unbekanntere Hersteller wie Hisense oder Thomson drücken die Preise für die Anschaffung enorm nach unten und mischen den Markt auf. Im Endeffekt profitiert von alledem der Käufer.

Wann lohnt sich ein UHD Fernseher wirklich?

Auflösungserscheinung

Familie mit Kindern vor einem UHD FernseherDu hast die Anschlüsse deines 4K-Fernsehers aus unserem Vergleich geprüft, bist bereit in die Zukunft zu investieren und hast sogar eine schnelle Internetleitung, um Ultra HD-Streams flüssig zu empfangen? Dann kommt es jetzt nur noch auf die Größe an. Reicht ein "kleiner" 40 Zoll TV oder lohnt es sich ein größeres Modell zu erwerben?

Dazu musst du jedoch die Distanz wahren. Entscheidend ist nämlich der Sitzabstand zum Fernseher. Sitzt du z.B. in deinem Fernsehsessel zu weit weg, lohnt sich unter Umständen der Kauf nicht, weil der Vorteil buchstäblich unsichtbar bleibt. Unsere Augen können nur bis zu einem gewissen Abstand nah beieinander liegende Details wahrnehmen. Als grobe Faustregel für 1080p gilt: Die Bildschirmdiagonale in Zentimetern mal Zwei. Bei einem größeren Abstand wird der merkliche Unterschied zu 720p schon kleiner. Bei UHD verstärkt sich das Problem. Hier wird die Formel mit dem Faktor 1,5 berechnet. Sitzt du z.B. 2,5 Meter von deinem 55 Zoll TV entfernt, ergibt sich folgende Rechnung: 140 cm x 1,5 = 2,10 m. Daraus resultiert: Bei einem Sitzabstand von mehr als 2,10 m, kannst du nur noch bedingt von der erhöhten Pixelanzahl bei 4K-Inhalten profitieren. Deswegen gibt es auch vermehrt 4K-Fernseher, die relativ große Ausmaße haben. Ultra HD TVs mit 55 Zoll sind weit verbreitet. Aktuelle Trends gehen sogar in Richtung 60 oder sogar 65 Zoll Fernseher.

Zur besseren Übersicht haben wir eine kleine Tabelle mit den groben Wahrnehmungsgrenzen vorbereitet:

Bilddiagonale 

Diagonale

Full HD-Grenze

4K-, Ultra HD-Grenze

40 Zoll

101 cm

2,02 m

1,52 m

43 Zoll

109 cm

2,18 m

1,64 m

48 Zoll

122 cm

2,44 m

1,83 m

50 Zoll

127 cm

2,54 m

1,91 m

55 Zoll

140 cm

2,80 m

2,10 m

65 Zoll

165 cm

3,30 m

2,48 m

Zu bedenken ist hierbei, dass es sich nur um Richtwerte handelt und nicht jeder Zuschauer auf der Couch Platz findet, sondern auch mal gerne näher am Geschehen ist. Auf einem Sessel oder Teppich ist der Abstand meist geringer und der Blickwinkel ggf. auch ein anderer.
Eine genauere Aufstellung findest du in unserem allgemeinen Kaufberater zu Fernsehern.

Wer den großen 4K-TV pausenlos in Betrieb hat, wird sich über eine gute Energieeffizienzklasse freuen. Alle Teilnehmer im 4K-Fernseher-Vergleich erreichen selbst bei gigantischen 65 Zoll die Energieeffizienzklasse A, viele sogar A+. Dies ist aufgrund der hohen Anzahl von Pixeln, die über die Mattscheibe flitzen müssen, durchaus beachtlich und spricht für die Sparsamkeit der LED-Technik.

Wenn es noch größer als 65 Zoll sein soll, empfehlen wir dir die Anschaffung eines Beamers. Wer den teuren Lampenwechsel und den Stromverbrauch scheut, setzt auf einen LED-Beamer. Durch die etwas geringere Leuchtkraft ist allerdings ein dunkler Raum notwendig.

UHD Fernseher sind ebenfalls smarte TVs

Kein Verzicht auf lange Sicht

Fernbedienung bedient smart UHD TvGrundsätzlich unterscheiden sich die Produkte aus unserem 4K-Fernseher-Vergleich nur unwesentlich von ihren Full HD-Brüdern. Auf die bekannten Smart TV-Funktionen musst du selbstverständlich nicht verzichten. Die Geräte sind internetfähig, mit vorinstallierten Apps und teilweise starken Mehrkern-Prozessoren ausgestattet. Letztere sind auch nötig, da Upscaling ein rechenintensives Feature ist. Hierbei werden Bilder, die nicht in Ultra HD aufgelöst sind, dynamisch analysiert und hochgerechnet. So wird der Content künstlich mit Bildinformationen gefüllt und erscheint dadurch schärfer als er eigentlich ist. Deine Blu-ray-Sammlung in Full HD kann also auch von dem neuen Schmuckstück im Wohnzimmer profitieren.

Ein weiteres Element von Smart TVs, die Einbindung via WLAN ins Heimnetzwerk ist ebenso kein Problem. Die sogenannte DLNA-Fähigkeit erlaubt eine reibungslose Kommunikation mit anderen Mediengeräten in deinem Haus, um dadurch auf Musik, Fotos und Videos zugreifen zu können. Vor allem eigene Fotos vom Smartphone, der Unterwasserkamera oder DSLR, die du vorher vielleicht noch mit einem Bildbearbeitungsprogrammes verschönert hast, entfalten erst mit den vielen Pixeln eines 4K TVs ihre volle und beeindruckende Qualität. Auch offline kannst du diese betrachten. Dank USB-Anschluss und SD-Kartenleser lassen sich externe Festplatten und SD-Karten anschließen. Moderne Fernseher erkennen diese ohne Probleme. Weiterhin ermöglichen vorinstallierte Apps wie YouTube, Vimeo oder Amazon Video den direkten Zugriff auf Mediatheken, die schon UHD-Material anbieten.

Um im ganzen Haus eine stabile Verbindung für alle Smart TVs aufrecht zu halten, empfiehlt sich die Nutzung eines guten Routers in Verbindung mit einem WLAN Repeater oder Powerline Adapter. So streamst du ruckelfrei.

Ein nicht ganz so “smartes” Feature sind die Empfangsmöglichkeiten abseits der Internetleitung. Wie bereits erwähnt, gehören eingebaute Triple Tuner zum absoluten Standard. Damit ist der TV für alle Empfangsarten gewappnet. Diese sind:

  • DVB-T2 (HD)- Für den Empfang von terrestrischen (erdgebundenen) Fernsehsignalen.
  • DVB-C2 - Ermöglicht den Empfang von digitalem Rundfunk per Kabel.
  • DVB-S2 - Die in Deutschland am weitesten verbreitete Empfangsart. Sie funktioniert via Satellit.

4K-Fernseher mit HDR

Was bringt der optimierte Kontrast?

HDR Panorama von WaldHDR steht für high dynamic range und ist eine Bildverbessersungsoption, welche die Kontraste im Bild dynamischer anpasst und so mehr Details zu Tage fördert. Vor allem im Bereich der Fotografie fällt der Begriff häufig. Hier werden drei Bilder aufgenommen. Ein überbelichtetes, ein normales und ein unterbelichtetes. Ein Algorithmus fügt die Aufnahmen zusammen und rechnet die Bildinformationen mit ein, um ein verbessertes Ergebnis zu erreichen.

Im TV-Bereich wird dem Fernseher gleich ein richtiges Signal mit den optimalsten HDR-Einstellungen übermittelt. Kann dein 4K-Fernseher diese Informationen verarbeiten, also hat er eine HDR-Funktion, stellt er das kontrastverbesserte Bild dar. Das Resultat: Es kommen mehr Details zum Vorschein. In einer Szene kann ein Bereich ganz hell (z.B. ein Himmel) und ein Bereich sehr dunkel sein (z.B. ein Wald). Dank dem Hochkontrastbild kannst du dann trotzdem feinste Details, wie kleine Schleierwolken oben und feine Blätter unten, wahrnehmen. Ohne die Bildverbesserung wäre eines der beiden Details verloren gegangen, weil der Fernseher sich auf nur eine Darstellung konzentriert hätte.

Den Unterschied von HDR- zu Nicht-HDR-Material siehst du vor allem, wenn du in einer dunkleren Umgebung Fernseh schaust.

Wichtig: Dein Zuspielgerät muss ebenfalls den HDR-Standard beherrschen. Die Playstation 4 oder ein 4K-fähiger Blu-ray Player gibt dann das Signal weiter. Ausschlaggebend ist also der Content, welcher mit den optimalen Kontrast-Einstellungen versehen wird, die dann vom Ausgabegerät verwerten werden.

4K OLED Fernseher

Schleichende Revolution

OLED Schriftzug auf RGB MatrixNeben den LCD bzw. LED-Fernsehern, gibt steht schon eine verbesserte Displaytechnologie in den Startlöchern. Sie sind schon seit mehreren Jahren im Handel, aber immer noch nicht richtig bereit für den Massenmarkt: OLED-Fernseher. Im Smartphone-Bereich werden die Panels mit organischen Leuchtdioden (OLEDs) schon seit mehreren Jahren verbaut und sorgen, unter anderem in den bekannten Samsung Galaxy Geräten, für knallige Farben und atemberaubende Schwarzwerte. Ihr Vorteil liegt im Aufbau der Pixel. Jeder einzelne Bildpunkt wird einzeln beleuchtet. Bei herkömmlichen LCD-Bildschirmen gibt es eine Hintergrundbeleuchtung, welche meistens an den Rändern sitzt. Mit dieser Technik werden nicht so gute Schwarzwerte erzielt, da das Licht nicht ganz entfernt werden kann. Außerdem kommt es technologiebedingt zu Problemen. Insbesondere bei großen LED-Displays entstehen durch das Ausleuchten unschöne Lichthöfe an den Rändern. Treten diese durch leichte Überhitzung stark sichtbar und auch eher mittig im Bilde auf, spricht man vom sogenannten Clouding. Das heißt: die helleren Flächen sehen aus wie kleine Wolken und machen sich vor allem bei dunklen Szenen bemerkbar.

OLED-Pixel werden dagegen einzeln angesteuert, sodass bei einem schwarzen Inhalt schlichtweg der Pixel nicht leuchtet. Der so entstehende Schwarzwert bleibt unerreicht und ist kein Dunkelgrau wie bei herkömmlichen LCD-Panels, sondern wirklich Schwarz. Ein weiterer Vorteil der OLED-Technologie, aber auch sicherlich Geschmackssache, sind die knalligen Farben. Alles wirkt bunt und strahlend. Die hohen Kontrastwerte lassen, vor allem in Verbindung mit HDR, noch mehr Details im Bild zur Geltung kommen. Bei 4K ist der plastische Effekt dann besonders beeindruckend.

Teure Produktion - hohe Preise

Bedauerlicherweise gibt es nach wie vor große Probleme bei der Produktion großer OLED-Panels. Kleine Smartphone-Bildschirme lassen sich seit dem Samsung Galaxy S1 kostengünstig und in großen Stückzahlen produzieren. Geht es jedoch über die 15 Zoll hinaus, ist die Ausfallrate zu hoch und die Geräte dementsprechend teuer. Die OLED-Vorreiter Samsung und LG sind aber mithilfe von neuen Fabriken und verbesserten Fertigungsverfahren dabei, dieses Manko auszumerzen.

In Zeiten in denen 4K LCD-Fernseher immer billiger werden, bleiben OLED-Fernseher deshalb vergleichsweise teuer. Ein Full HD Modell kostet über 1000€, während man bei 4K OLED-Fernsehern ganz leicht über 2000€ und mehr bezahlen muss. UHD TVs von Hisense, Thomson oder Telefunken kosten mit der gleichen Bildschirmdiagonale nur etwa die Hälfte.
Die OLED-Fernsehgeräte fangen erst bei 55 Zoll Bildschirmdiagonale an. Zudem verkaufen zum aktuellen Zeitpunkt nur LG, Philips, Samsung und Panasonic 4K OLED-Fernseher. Insgesamt sind das aber nur eine handvoll Geräte, die jährlich für den Endkonsumenten gedacht sind. Ältere Modelle leiden zudem noch an Kinderkrankheiten, wie geringer Helligkeit und sich einbrennenden Pixeln. Selbst Samsung verhält sich abwartend und setzt eher auf seine Quantum Dot Technologie, welche auf herkömmlichen LCD-Displays basiert.

Für Enthusiasten sind die hohen Preise aufgrund der wesentlich besseren Bildqualität sicherlich gerechtfertigt. Wer jedoch möglichst günstig einen guten 4K-Fernseher kaufen möchte, greift lieber zu LCD und wartet ab, bis UHD OLED TVs erschwinglicher werden.

4K Curved Fernseher - Nicht die Kurve bekommen

Zu guter Letzt noch ein Thema, dessen Sinnhaftigkeit immer wieder zur Debatte steht, denn auch 4K-Fernseher haben den Bogen raus. Curved sind einige Modelle, jedoch bieten die Hersteller auch immer bogenlose Varianten an. Die Kurve soll für das Auge angenehmer sein und den Tiefeneindruck verstärken. Mittlerweile wird jedoch nicht mehr auf dieses Gimmick gesetzt, welches seinen Vorteil nur bei einem geringen Sitzabstand ausspielen kann. Deshalb sind vor allem Curved Monitore beim PC sinnvoll und absolut im Trend. Durch die geringe Distanz zwischen Nutzer und Display verbessert die Biegung das Seherlebnis, weil sie der Form des Auges entgegenkommt.
Im TV-Bereich muss dafür aber ein genauer Sitzabstand gewählt werden. Nur dann ist mit einem positiven Effekt zu rechnen. Weiterhin ist der maximale Betrachtungswinkel bei dem das Bild noch angenehm rüberkommt, durch den Bogen geringer. Bei einem großen Wohnzimmer in dem Personen auf einer Couch eher seitlich auf den TV schauen, machen Curved-Fernseher daher keinen Sinn.

4K-Fernseher - So gehst du mit der Zeit  

Wie du siehst, gibt es sehr viele Dinge beim Kauf eines 4K-Fernsehers zu berücksichtigen. Dennoch kann die Investition in eine scharfe Zukunft sinnvoll sein und viel Spaß bereiten. Es gibt immer mehr Möglichkeiten die Mehrzahl an Pixeln zu nutzen. 4K-Gaming wird durch bessere Grafikkarten und nicht zuletzt durch neue leistungsstarken Heimkonsolen immer populärer und vor allem bezahlbarer. Amazon, Netflix und andere Streaming-Anbieter bauen stetig ihr Angebot an UHD-Material aus und alltägliche technische Begleiter wie Smartphones oder Kameras können jetzt schon in 4K aufzeichnen.

Bei der Auswahl ist vor allem die richtige Größe entscheidend. Wenn du mehrere Meter von einem “kleinen” 40 Zoll UHD-Fernseher entfernt sitzt, geht der Mehrwert definitiv verloren. Auch solltest du keine Kompromisse bezüglich der Smart-TV-Funktionen und Empfangsmöglichkeiten machen. Zwar bieten auch separat angeschlossene Geräte wie Satelliten-Receiver, Videospielkonsolen und Streaming-Boxen diverse Möglichkeiten, alles im TV zu haben, ist in der Regel einfacher, intuitiver und eleganter.

Und nun wünschen wir dir viel Spaß mit deinem 4K-Fernseher Testsieger und geben dir am Ende noch einen echten Gehheimtipp mit. Der Sony 55XE9005 bietet jede Menge Funktionen, die sonst nur den Premiummodellen vorbehalten sind. Hier ein ausführliches Testvideo:

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