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Kunden Test 2017: 4K Fernseher

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Testsieger
Viera TX-65CXW704 164 cm (65 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, 3D, Smart TV)
PANASONIC - Viera TX-65CXW704 164 cm (65 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, 3D, Smart TV)
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4.
Viera TX-50CXW684 126 cm (50 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV)
PANASONIC - Viera TX-50CXW684 126 cm (50 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV)
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5.
Thomson 50UB6406 127 cm (50 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner DVB-T2 HEVC H.265, Smart TV)
TCL - Thomson 50UB6406 127 cm (50 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner DVB-T2 HEVC H.265, Smart TV)
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Meta­Score Test­er­geb­nis
Kunden­bewertung
Bewertung
84%
gut
03/2017
Kunden­bewertung
94 Bewertungen
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84%
gut
04/2017
Kunden­bewertung
37 Bewertungen
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84%
gut
04/2017
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97 Bewertungen
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82%
gut
04/2017
Kunden­bewertung
47 Bewertungen
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82%
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03/2017
Kunden­bewertung
18 Bewertungen
Bildschirmdiagonale
Bildschirmdiagonale: 65 Zoll
Bildschirmdiagonale: 55 Zoll
Bildschirmdiagonale: 43 Zoll
Bildschirmdiagonale: 50 Zoll
Bildschirmdiagonale: 50 Zoll
4K-Sichtgrenze
4K-Sichtgrenze: 2,48 m
4K-Sichtgrenze: 2,10 m
4K-Sichtgrenze: 1,64 m
4K-Sichtgrenze: 1,91 m
4K-Sichtgrenze: 1,91 m
Energieeffizienzklasse
Energieeffizienzklasse: A
Energieeffizienzklasse: A
Energieeffizienzklasse: A
Energieeffizienzklasse: A
Energieeffizienzklasse: A
3D-Fähigkeit
3D-Fähigkeit:
3D-Fähigkeit:
3D-Fähigkeit:
3D-Fähigkeit:
3D-Fähigkeit:
Smart-TV
Smart-TV:
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Smart-TV:
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Smart-TV:
Triple-Tuner
Triple-Tuner:
Triple-Tuner:
Triple-Tuner:
Triple-Tuner:
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Bildwiederholungsrate
Bildwiederholungsrate: 800 Hz (interpoliert)
Bildwiederholungsrate: 100 Hz (nativ)
Bildwiederholungsrate: 800 Hz (interpoliert)
Bildwiederholungsrate: 200 Hz (interpoliert)
Bildwiederholungsrate: 50 Hz (nativ)
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Weitere 4K Fernseher

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4K Fernseher Kaufberater

1. Das Wichtigste in Kürze

  • Ein 4K Fernseher besitzt eine Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten, was vier mal so hoch ist wie Full HD. Ein anderer Begriff für diesen neuen Standard ist Ultra HD.
  • Durch die gesteigerte Pixelanzahl ist das Bild schärfer und plastischer. Hochauflösendes Material empfängt man vor allem via Internet-Stream zum Beispiel von Netflix oder Amazon Video.
  • Der richtige Sitzabstand zum Fernseher ist entscheidend. Sitzt man zu weit entfernt, nimmt der wahrnehmbare Qualitätsunterschied des Bildes stark ab.
  • Durch ihre flache und elegante Bauweise bieten die moderen und teuren 4K Fernseher leider keinen guten Sound. Ein 5.1 Soundsystem ist daher sinnvoll, um auch ein echtes Kinoerlebnis zu haben.
  • UHD OLED Fernseher bieten eine noch bessere Bildqualität. Der Kontrast- und Schwarzwert ist der LCD-Technologie überlegen. Aufgrund von Produktionsschwierigkeiten sind sie jedoch noch sehr teuer.

2. Ultra HD Fernseher im Vergleich

Auffallende Auflösung?

Immer mehr Streaming-Anbieter wie Amazon oder Netflix bieten 4K-Inhalte an. Um diese genießen zu können, brauchen Sie, neben einer schnellen Internetleitung und dem richtigen Wiedergabegerät, einen passenden 4K-Fernseher. Doch worauf müssen Sie beim Erwerb achten? Gibt es schon gute Modelle für wenig Geld? Was für Anschlüsse benötige ich? Wie groß muss der TV sein, damit sich die höhere Auflösung wirklich lohnt? All diese Fragen und mehr, beantworten wir in unserem 4K Fernseher-Vergleich.

3. Was ist ein 4K Fernseher?

High Definitions-Sache

Paar steht vor einem 4K Fernseher und schaut UrlaubsvideosEin 4K Fernseher ist ein TV-Gerät mit einer Auflösung von 3840 x 2160p. Die Bezeichnung “4K” bezieht sich auf die knapp viertausend Bildpunkte in der Horizontalen. Insgesamt ist die Pixelanzahl viermal höher als bei Full HD, wodurch sich mehr Details erkennen lassen. Interessanterweise ist dies ein echter Marketing-Begriff, da bisher der vertikale Wert als Ausdruck für die Schärfe gewählt wurde. Full HD sind z.B. 1080p und nicht 2K. Der Fokus auf diese Bezeichnung soll allerdings, ähnlich wie bei QuadHD (1440p), die vierfache Pixelanzahl verdeutlichen und kommt ursprünglich aus dem Kinobereich. Dort hatte der Wert tatsächlich 4096 × 2160 Pixel und so ein echtes Breitbild, wie wir es aus dem Kino kennen. Sinnigerweise haben sich die Hersteller zusätzlich auf UHD, Ultra HD oder Ultra-High-Definition als werbewirksame Betitelung geeinigt. Durch ihre flache und elegante Bauweise bieten die moderen und teuren 4K Fernseher leider keinen guten Sound. Ein 5.1 Soundsystem mit dem dazugehörigen AV Receiver ist daher sinnvoll, um auch ein echtes Kinoerlebnis zu haben. Wenn Sie die Zusammenstellung der Komponenten auslassen wollen, finden Sie Surround-Sound Komplettpakete mit einem Heimkinosystem.
Falls dies Ihr Budget sprengt oder Sie aus Platzgründen keine 6 Boxen aufstellen können, kann eine Soundbar Abhilfe schaffen. In unserem Soundbar Test haben wir die besten Cinebars für Sie verglichen und waren überrascht, welchen Mehrwert die dezenten Lautsprecher bieten. Nicht ganz so teuer, aber etwas flexibler sind da Funklautsprecher. Und wer eher auf ein privates Hörvergnügen setzt, nimmt einfach seine Kopfhörer.

Nach den ganzen neuen tollen Wörtern und Zahlen bleiben wir jedoch ganz pragmatisch: Was bringt mir die höhere Auflösung und wie profitiere ich davon?

4. Der hohe 4K-Standard

Eine Investition in eine schärfere Zukunft

Die gegenüber Full HD vierfach erhöhte Auflösung lässt das Bild detailreicher wirken. Es kommt plastischer herüber. Zudem ist das Erlebnis angenehmer für das Auge, weil es viel näher an der Realität ist. Fotos lassen sich so in ihrer ursprünglichen Schärfe begutachten und Filme bzw. Serien sind intensiver beim Schauen. Wer einmal den Unterschied gesehen hat, will es nicht mehr missen.

Bevor Sie knackscharfe Schauspieler/innen auf dem TV bestaunen können, gilt es erstmal ein bis zwei technische Hürden zu überwinden. In erster Linie benötigen Sie ein Zuspielgerät, dass 4K-Inhalte liefert. Auch wenn es noch wenig bis gar keine Satelliten-Programme in UHD gibt, der Satelliten-Receiver muss es können. Aufgrund dessen sind in fast allen Fällen die Empfangsmodule gleich im TV integriert.
Wer auf ein externes Gerät wie eine Streamingbox á la FireTV oder NVIDIA Shield setzt, muss sowohl auf die Anschlüsse an dieser, als auch auf die am Fernseher achten. HDMI 1.4 unterstützt zwar 2160p, allerdings ist bei 30 Bildern pro Sekunde Schluss. YouTube-Videos in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde, oft verwendet für Videospiel-Inhalte, könnten dann nicht in all ihrer Flüssigkeit geschaut werden.

Detail Unterschied 4K vs. Full HDApropos Videospiele: Wer seinen Fernseher als Monitor für den Computer nutzt, kommt um nicht um HDMI 2.0 herum. Ruckelndes Scrolling oder stotternde Bildabläufe bei Games sind damit vermeidbar. Besonders in älteren oder billigen UHD-TVs sind noch HDMI 1.4 Eingänge zu finden. Kontrollieren Sie deshalb vor dem Kauf das Produktdatenblatt unbedingt auf die Eingänge. Mindestens ein HDMI 2.0-Anschluss sollte vorhanden sein. Gaming PCs mit entsprechenden Grafikkarten und Videospielkonsolen können davon auch profitieren. Das Highend-Modell der Playstation 4, die PS4 Pro, nutzt den HDMI 2.0b Standard, um Spiele in einer höheren Auflösung darzustellen. Doch selbst die normale Playstation 4 bzw. PS4 Slim kann mit HDMI 1.4 Fotos und Videoinhalte ruckelfrei, da die meisten Filme und Serien nur mit 24 Bilder pro Sekunde laufen, wiedergeben. Um allumfassenden Überblick über die verschiedenen PS4 Modelle und eine Vergleich der besten PS4 Bundles finden Sie in unserer Playstation 4 Kaufberatung.

4K Filme und 4k Serien sind im Kommen

Die andere Hürde ist der Content. Ja, 4K ist auf dem Vormarsch. Ja, Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Prime/Video und Co. bieten vermehrt Filme und Serien in dieser Auflösung an. Ja, es gibt immer mehr 4K Ultra HD Blurays wie z.B. “Der Marsianer”, “Batman vs. Superman”, “The Revenant”, “Godzilla” oder “Deadpool”, den teuren 4K-Bluray-Player vorrausgesetzt. Ja, selbst Fotokameras, Camcorder und sogar Smartphones können mittlerweile in 2160p aufzeichnen und die schönen Momente veredeln. Ja, der Pay-TV Sender Sky will ausgewählte Fußballspiele in UHD senden und sein Angebot diesbezüglich ausbauen.

Dennoch ist dies erst der Anfang. Wer jetzt sein Geld in einen neuen TV steckt, muss sich einer Sache bewusst sein: Man investiert in die Zukunft, die erst zu einem kleinen Teil in der Realität angekommen ist. Doch die Zeichen stehen gut: Die Playstation 4 Neo wird Ende des Jahres erstmalig auch auf Konsolen eine höhere Auflösung als Full HD bieten - ein Konkurrenzprodukt von Microsoft’s Seite ist für 2017 angekündigt. Netflix und Amazon produzieren all ihre neuen Serien und Filme komplett in UHD. 4K OLED-Fernseher werden in der Produktion immer günstiger und durch ihre Displaytechnik einen zusätzlichen Schub an Bildqualität mit sich bringen. Allgemeine 4K Fernseher Tests zeigen: Alle Großen der Branche wie Samsung, LG, Philips, Sony und Panasonic haben ultrascharfe Modelle in ihrem Sortiment und verbessern die Technik kontinuierlich. Hierzulande noch etwas unbekanntere Hersteller wie Hisense oder Thomson drücken die Preise für die Anschaffung enorm nach unten und mischen den Markt ordentlich auf. Im Endeffekt profitiert von alledem der Käufer.

5. Wann lohnt sich ein UHD Fernseher wirklich?

Auflösungserscheinung

Familie mit Kindern vor einem UHD FernseherSie haben die Anschlüsse Ihres 4K-Fernsehers aus unserem Vergleich geprüft, sind bereit in die Zukunft zu investieren und haben sogar eine schnelle Internetleitung, um Ultra HD-Streams flüssig zu empfangen? Jetzt kommt es auf die Größe an. Reicht ein "kleiner" 40 Zoll TV oder lohnt es sich ein größeres Modell zu erwerben?

Dazu müssen Sie die Distanz wahren. Entscheidend ist nämlich der Sitzabstand zum Fernseher. Sitzen Sie z.B. in Ihrem Fernsehsessel zu weit weg, lohnt sich unter Umständen der Kauf nicht, weil der Vorteil buchstäblich unsichtbar bleibt. Unsere Augen können nur bis zu einem gewissen Abstand nah beieinander liegende Details wahrnehmen. Als grobe Faustregel für 1080p gilt: Die Bildschirmdiagonale in Zentimetern mal Zwei. Bei einem größeren Abstand wird der merkliche Unterschied zu 720p schon kleiner. Bei UHD verstärkt sich das Problem. Hier wird die Formel mit dem Faktor 1,5 berechnet. Sitzen Sie z.B. 2,5 Meter von Ihrem 55 Zoll TV entfernt, ergibt sich folgende Rechnung: 140 cm x 1,5 = 2,10 m. Daraus resultiert: Bei einem Sitzabstand von mehr als 2,10 m, können Sie nur noch bedingt von der erhöhten Pixelanzahl bei 4K-Inhalten profitieren. Deswegen gibt es auch vermehrt 4K Fernseher, die relativ große Ausmaße haben. Ultra HD TVs mit 55 Zoll sind weit verbreitet. Aktuelle Trends gehen sogar in Richtung 60 der gar 65 Zoll.

Zur besseren Übersicht haben wir eine kleine Tabelle mit den Wahrnehmungsgrenzen vorbereitet:

Bild-Diagonale 

Diagonale in cm 

Full HD-Grenze

4K-, Ultra HD-Grenze

40 Zoll

101 cm

2,02 m

1,52 m

43 Zoll

109 cm

2,18 m

1,64 m

48 Zoll

122 cm

2,44 m

1,83 m

50 Zoll

127 cm

2,54 m

1,91 m

55 Zoll

140 cm

2,80 m

2,10 m

65 Zoll

165 cm

3,30 m

2,48 m

Zu bedenken ist hierbei, dass es sich nur um Richtwerte handelt und nicht jeder Zuschauer auf der Couch Platz findet, sondern auch mal gerne näher am Geschehen ist. Auf einem Sessel oder auf dem Teppich ist der Abstand geringer und ggf. auch der Blickwinkel anders.
Wenn es noch größer sein als 65 Zoll soll, empfehlen wir Ihnen die Anschaffung eines Beamers. Wer den teuren Lampenwechsel und den Stromverbrauch scheut, setzt auf einen LED-Beamer. Durch die etwas geringere Leuchtkraft ist allerdings ein dunkler Raum notwendig.

6. Auch ein UHD TV ist ein Smart TV

Kein Verzicht auf lange Sicht

Fernbedienung bedient smart UHD TvGrundsätzlich unterscheiden sich die Produkte aus unserem 4K Fernseher-Vergleich nur unwesentlich von ihren Full HD-Brüdern. Auf Smart TV-Funktionen müssen Sie z.B. auch hier nicht verzichten - Internetfähig, mit vorinstallierten Apps und teilweise mit starken Mehrkern-Prozessoren ausgestattet. Letztere sind auch nötig, da Upscaling ein rechenintensives Feature ist. Hierbei werden Bilder, die nicht in Ultra HD aufgelöst sind, dynamisch analysiert und hochgerechnet - so wird der Content künstlich mit Bildinformationen gefüllt und erscheint dadurch schärfer, als er eigentlich ist. Ihre Bluray-Sammlung in Full HD kann also auch von dem neuen Schmuckstück im Wohnzimmer profitieren.

Ein weiteres Element von Smart TV: Die Einbindung via WLAN ins Netzwerk ist ebenso kein Problem. Die sogenannte DLNA Fähigkeit erlaubt eine reibungslose Kommunikation mit anderen Mediengeräten in Ihrem Haus, um dadurch auf Musik, Fotos und Videos zugreifen zu können. Vor allem eigene Fotos vom Smartphone, der Unterwasserkamera oder DSLR, die Sie voher vielleicht noch mit einem Bildbearbeitungsprogrammes verschönert haben, entfalten mit den vielen Pixeln eines 4K TVs ihre volle und beeindruckende Qualität. Auch offline können Sie diese betrachten. Dank USB-Anschluss und SD-Kartenleser lassen sich externe Festplatten und SD-Karten anschließen. Moderne Fernseher erkennen diese ohne Probleme. Vorinstallierte Apps wie YouTube, Vimeo oder Amazon Video ermöglichen den direkten Zugriff auf Mediatheken, die schon UHD-Material anbieten. 
Um im ganzen Haus eine stabile Verbindung für alle Smart TVs aufrecht zu halten, empfiehlt sich die Nutzung eines guten Routers in Verbindung mit einem WLAN Repeater oder Powerline Adapter. So streamen so ruckelfrei.

Wer den TV pausenlos im Betrieb hat, wird sich über eine gute Energieeffizienzklasse freuen. Alle Vergelichsteilnehmer erreichen selbst bei monströsen 65 Zoll eine Energieeffizienzklasse A, viele sogar A+. Dies ist aufgrund der hohen Anzahl von Pixeln, die über die Mattscheibe flitzen müssen, durchaus beachtlich und spricht für die Sparsamkeit der LED-Technik.

Wie bereits erwähnt, gehören eingebaute Triple Tuner zum absoluten Standard. Damit ist der TV für alle Empfangsarten gewappnet.

  • DVB-T2 - Für den Empfang von terrestrischen (ergebundenen) Fernsehsignalen
  • DVB-C2 - ermöglicht den Empfang von digitalem Rundfunk per Kabel
  • DVB-S2 - die in Deutschland am weitesten verbreitete Empfangsart: via Satellit

7. DVB-T2 HD

High Definition über die DVB-T Antenne

DVB-T2 Logo in leuchtend grün und 3DAchtung: Seit März 2017 wird in den DVB-T Ballungsräumen (Großstädten und der nahen Umgebung) nur noch der neue DVB-T2 HD Standard gesendet. Um zu überprüfen, ob Sie davon betroffen sind, empfehlen wir Ihnen diese Informationsseite. DVB-T wird in diesen Gebieten nicht mehr empfangbar sein. Die komplette Umstellung soll dann bis 2019 Schritt für Schritt in ganz Deutschland erfolgen.
Um dann über Antenne das Signal von ARD, ZDF, Sat1, ProSieben und Co. zu empfangen, benötigen Sie zum einen ein DVB-T2 HD Empfangsgerät. Zum anderen gegebenenfalls eine Freischaltkarte des Plattformbetreibers Freenet-TV. Die ist ähnlich wie die HD+ Karte für den Full HD DVB-S2 Empfang der Privatsender und kostet mit 69€ pro Jahr auch vergleichbar viel. Sie ist aber nur notwendig, wenn Sie die verschlüsselten privaten Sender schauen möchten. Zum Glück erfolgt die Decodierung über das bekannte Cl+ Modul, welches schon seit Jahren bei HD+ und Sky zum Einsatz kommt.
Die Kosten der Öffentlich-rechtlichen werden vom Rundfunkbeitrag gedeckt.

Beim 4K Fernseher-Kauf sollten Sie also darauf achten, dass Ihr neues scharfes Schmuckstück auch die DVB-T2 HD Signale empfangen und verarbeiten kann. Alternativ müssen Sie zu einem separaten DVB-T2-Receiver greifen. Die zusätzliche Set-Top-Box kostet dann nochmal zwischen 30 und 130€.
Eine neue Antenne ist nicht notwendig - Die Sendefrequenz bleibt bestehen. Günstige DVB-T Antennen bekommen Sie schon ab 10€. Ist der Empfang trotzdem schlecht, reicht eine einfache Antenne mit Verstärker für um die 40€ oder eine Außenantenne für etwa das Doppelte.
Tückisch ist, dass es DVB-T2 HD schon zuvor im Ausland gegeben hat. Da für den Deutschlandstart aber der neue Codec HEVC bzw. H.265 genutzt wird, funktionieren die Empfangsmodule aus dem Ausland nicht. Um der Verwirrung entgegenzuwirken, haben sich die Hersteller auf ein einheitliches Logo geeinigt. Diese ist Grün mit einem weißen Fernseher-Symbol in der Mitte - unter diesem steht DVB-T2 HD geschrieben. Finden Sie dieses auf der Verpackung Ihres Ultra HD Fernsehers oder Receivers, können Sie den neuen Standard empfangen.

Die wichtigsten Infos zur Umstellung sind in diesem Video nochmal zusammen gefasst. Sogar ein Fachmann kommt zu Wort ;)

8. 4K Fernseher mit HDR

Was bringt der optimierte Kontrast?

HDR Panorama von WaldHDR steht für high dynamic range und ist eine Bildverbessersungsoption, welche die Kontraste im Bild dynamischer anpasst und so mehr Details zu Tage fördert. Vor allem im Bereich der Fotografie fällt der Begriff häufig. Hier werden 3 Bilder aufgenommen. Ein überbelichtetes, ein normales und ein unterbelichtetes. Ein Algorithmus macht aus diesen Aufnahmen eins und rechnet die Bildinformationen zusammen, um ein verbessertes Ergebnis zu erreichen.

Im TV Bereich wird dem Fernseher gleich ein richtiges Signal mit den optimalsten HDR-Einstellungen übermittelt. Kann Ihr 4K Fernseher diese Informationen verarbeiten, also hat er eine HDR-Funktion, passt er das Bild automatisch an.
Das Resultat: Es kommen mehr Details zum Vorschein. In einer Szene kann ein Bereich ganz hell (z.B. ein Himmel) und ein Bereich sehr dunkel sein (z.B. ein Wald). Dank dem Hochkontrastbild können Sie trotzdem feinste Details, wie kleine Schleierwolken oben und feine Blätter unten, wahrnehmen. Ohne die Bildverbesserung wäre eines der beiden Details verloren gegangen, weil der TV sich auf nur eine Darstellung konzentriert hätte.

Den Unterschied von HDR- zu Nicht-HDR-Material sehen Sie vor allem, wenn Sie in einer dunkleren Umgebung Fernseh schauen.

Wichtig: Ihr Zuspielgerät muss ebenfalls den HDR-Standard beherrschen. Die Playstation 4 oder ein 4K-fähiger Blu-ray Player gibt dann das Signal weiter. Ausschlaggebend ist also der Content, welcher mit den optimalen Kontrast-Einstellungen versehen wird, die dann vom Ausgabegerät verwerten werden.

9. 4K OLED Fernseher

Schleichende Revolution

OLED Schriftzug auf RGB MatrixSchon seit mehreren Jahren im Handel, aber immer noch nicht richtig bereit für den Massenmarkt: OLED-Displays. Im Smartphone-Bereich werden die Panels mit organischen Leuchtdioden (LEDs) schon seit mehreren Jahren verbaut und sorgen unter anderem in den bekannten Samsung Galaxy Geräten für knallige Farben und atemberaubende Schwarzwerte. Ihr Vorteil liegt im Aufbau der Pixel. Jeder einzelne Bildpunkt wird einzeln beleuchtet. Bei herkömmlichen LCD-Bildschirmen gibt es eine Hintergrundbeleuchtung, welche meistens an den Rändern sitzt. Insbesondere bei großen LED Displays entstehen so unschöne Lichthöfe - ein sogenanntes Clouding. Diese hellen Flecken am Rand, und teilweise auch in der Mitte, fallen besonders bei dunklen Szenen auf. Mit dieser Technik werden nicht so gute Schwarzwerte erzielt, da das Licht nicht ganz entfernt werden kann.

OLED-Pixel werden dagegen einzeln angesteuert, sodass bei einem schwarzem Inhalt schlichtweg der Pixel nicht leuchtet. Der so entstehende Schwarzwert bleibt unerreicht und ist kein Dunkelgrau sondern wirklich Schwarz. Ein weiterer Vorteil der OLED-Technologie, aber auch sicherlich Geschmackssache, sind die knalligen Farben. Alles wirkt bunt und strahlend. Die hohen Kontrastwerte lassen, vor allem in Verbindung mit HDR, noch mehr Details im Bild zur Geltung kommen. Bei 4K ist der plastische Effekt dann besonders beeindruckend.

Bedauerlicherweise gibt es nach wie vor große Probleme bei der Produktion großer Panels. Kleine Smartphone-Bildschirme lassen sich seit dem Samsung Galaxy S1 kostengünstig und in großen Stückzahlen produzieren. Geht es jedoch über die 15 Zoll hinaus, ist die Ausfallrate zu hoch und die Geräte dementsprechend teuer. Die OLED Vorreiter Samsung und LG sind aber mithilfe von neuen Fabriken dabei dieses Manko auszumerzen.

In Zeiten in denen 4K LCD-Fernseher immer billiger werden, bleiben OLED-Fernseher deshalb vergleichbar teuer. Ein Full HD Modell kostet über 1000€, während man bei 4K OLED-Fernsehern ganz leicht über 2000€ und mehr bezahlen muss. UHD TVs von Hisense, Thomson oder Telefunken kosten mit der gleichen Bildschirmdiagonale nur etwa die Hälfte. Die Geräte fangen bei 55 Zoll Bildschirmdiagonale an. Zudem verkaufen zum aktuellen Zeitpunkt nur LG, Philips, Samsung und Panasonic 4K OLED-Fernseher. Insgesamt sind das aber nur eine handvoll Geräte, die jährlich für den Endkonsumenten gedacht sind. Ältere Modelle leiden zudem noch an Kinderkrankheiten, wie geringer Helligkeit und sich einbrennenden Pixeln. Selbst Samsung verhält sich abwartend und setzt eher auf seine Quantum Dot Technologie, die auf LCD Panels basiert.

Für Enthusiasten sind die hohen Preise aufgrund der wesentlich besseren Bildqualität sicherlich gerechtfertigt. Wer jedoch möglichst günstig einen guten 4K Fernseher kaufen möchte, greift lieber zu LCD und wartet ab, bis UHD OLED TVs erschwinglicher werden.

Zu guter Letzt noch ein Thema, dessen Sinnhaftigkeit immer wieder zur Debatte steht, denn auch 4K Fernseher haben den Bogen raus. Curved sind viele Modelle, jedoch bieten die Hersteller auch immer bogenlose Varianten an. Die Kurve soll für das Auge angenehmer sein und den Tiefeneindruck verstärken. Mittlerweile wird jedoch nicht mehr auf dieses Gimmick gesetzt, welches seinen Vorteil nur bei einem geringen Sitzabstand ausspielen kann. Deshalb sind vor allem Curved Monitore beim PC sinnvoll und absolut im Trend. Durch den geringen Distanz zwischen Nutzer und Display verbessert die Biegung das Seherlebnis, weil es der Form des Auges entgegenkommt.

Durch die Auflösung ist der Eindruck sogar manchmal zu plastisch, dass er schon zu realitätsnah wird. Aber sehen Sie selbst:

10. Fazit & Empfehlung der Redaktion

Als Fazit unserer Redaktion empfehlen wir für Fortgeschrittene und Profis im Bereich 4K Fernseher den Viera TX-65CXW704 164 cm (65 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, 3D, Smart TV) von PANASONIC. Diesen gibt es bei Amazon.de schon für SFr. 2'616.59.

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