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Der passende Monitor für deinen PC

Wenn wir genau überlegen, haben fast alle unserer technischen Begleiter einen Bildschirm - ob das nun beim Handy, Tablet, Fernseher, PC oder Navigationsgerät, fast überall finden wir Bildschirme. Neben dem TV ist es vor allem der Computermonitor, der uns am längsten begleitet.
In diesem Kaufberater zu unserem PC Monitor Kunden-Test werfen wir einen genauen Blick auf die Bildschirme, die du an deinen PC oder Laptop anschließt. Wie viele verschiedene Typen mittlerweile auf dem Markt vertreten sind, und in welchen Formaten du PC Monitore findest, erfährst du in unserem PC Monitor-Vergleich.

Displaytypen

Frau arbeitet an PC MonitorViele positive, aber auch negative Merkmale zeigen sich schon beim Displaytyp. Im Laufe der Zeit haben sich einige Techniken auf dem Markt etabliert, die vor allem auch preisliche Unterschiede ausmachen. Der Markt lässt sich grob in die Paneltypen TN, VA und IPS unterteilen.
Doch bevor wir genau darauf eingehen, stehen erstmal die Darstellungstechnik im Vordergrund. Ähnlich wie bei Fernsehern und Röhren, Plasma und LED/LCD Anzeigen, hat sich auch im Monitorbereich einiges getan. Grundsätzlich gibt es:  LED, LCD, TFT - Worin liegen die Unterschiede und was eignet sich für welchen Nutzung? Betrachten wir die verschiedenen Displaytypen einmal näher:

  • Der LCD Monitor: LCD steht für “Liquid Crystal Display”. Hier wird die Richtung des Lichts von Flüssigkeitskristallen beeinflusst. LCD ist ein Oberbegriff für die Flüssigkeitskristallbildschirme, auf die alle aktuellen Monitore/Bildschirme basieren.
  • Der TFT Monitor: TFT steht für “Thin Film Transistor”. TFT ist eine spezielle Form der LCD Technik. Alle LCD PC Monitore nutzen die TFT Technik. Jeder TFT Monitor ist daher auch ein LCD Monitor. Aus Marketinggründen wird der Begriff aber heute nicht mehr benutzt.
  • Der LED Monitor: LED steht für “Light Emitting Diode” und begegnet dir, aufgrund seiner positiven Eigenschaften, sicherlich bei vielen Produkten. Die Dioden sind stromsparender und gleichzeitig heller als herkömmliche Lichttechniken. LED Monitore sind (meistens) LCD Monitore, mit einer anderen Umsetzung der Hintergrundbeleuchtung. Bei LED Monitoren wird die Hintergrundbeleuchtung von LEDs realisiert, wodurch eine flache Bauweise und ein geringerer Stromverbrauch möglich wird. In herkömmlichen bzw. älteren LCD Monitoren sind sogenannte CCFL Röhren (eine Art von Leuchtstoffröhren) verbaut. Heutzutage basieren alle neuen Monitore auf LEDs.
  • OLED Monitore: Ein Sonderfall sind OLEDs, also organische LEDs, die selbst leuchten und keine Anstrahlung von hinten bzw. der Seite benötigen. Im Smartphones sind OLED-Bildschirme dank Samsung schon Standard, im TV-Bereich dank LG auf dem Vormarsch. OLED Monitore lassen jedoch noch etwas auf sich warten. Vereinzelt werden sie in High-End Notebooks verbaut, sind jedoch aufgrund der geringen Herstellungsmenge noch deutlich teurer.
    OLED Bildschirme bieten einen sehr guten Kontrast, Schwarzwert und eine kräftige Farbdarstellung. Zusätzlich ermöglicht der Wegfall der Hintergrundbeleuchtung eine sehr flache und ansprechende Bauweise.

TN, IPS und VA - Das Panel macht den Unterschied

Technisch gesehen haben sich LCD Monitore mit LED Beleuchtung durchgesetzt. Aufgrund dessen steht vor allem das verbaute Panel, also der eigentliche Bildschirm des Displays, im Vordergrund, welches neben Auflösung und Größe in Zoll eines der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale darstellt.
In einem Panel selbst befinden sich Kristalle, die sich ausrichten. Je nach Ausrichtung, werden die Pixel auf deinem Monitor farblich anders dargestellt. Man unterscheidet zwischen den häufig verwendeten Panel Arten: TN, IPS und VA. Was dahinter steht und für was sich welcher Panel eignet, haben wir für dich in einer Tabelle festgehalten.

Panel Art

Vorteile

Nachteile

TN, TN+ Film (Twisted Nematic)

  • weit verbreitet und daher sehr günstig
  • sehr geringe Reaktionszeit (gut fürs Gaming)
  • Blickwinkelstabilität vergleichsweise schlecht
  • geringe Farbtreue

IPS (In-Plane Switching), AH-IPS

  • sehr hohe Farbtreue
  • sehr gute Blickwinkelstabilität (178°)
  • glänzend klarer Eindruck
  • für Touchscreens perfekt geeignet
  • lange Reaktionszeit
  • vergleichsweise teuer
  • geringer Kontrast

VA (Vertical Alignment)

  • hoher Kontrast
  • natürliche Farbdarstellung
  • Blickwinkelstabilität
  • sehr lange Reaktionszeit
  • mögliche Schlierenbildung

MVA, PVA

  • gute Blickwinkelstabilität
  • sehr gute Kontrastwerte
  • sehr langsame Reaktionszeit

Anschlüsse

Früher konntest du über den analogen VGA Anschluss deinen Monitor mit dem PC o.ä. Bildquellen verbinden. Heute geschieht das meist über einen der drei folgenden Anschlüsse:

  • Grafikkarte mit BildanschlüssenDVI - Steht für “Digital Visual Interface” und ist im PC-Bereich
    viele Jahre der absolute Standard für eine digitale Bildübertragung gewesen. Ein DVI-Anschluss findet sich quasi als Backup-Lösung für ältere Monitore nach wie vor an fast allen modernen Grafikkarten und PCs, da es Full HD mit 60 Hz übertragen kann. Mittlerweile wurde DVI weitestgehend durch den Nachfolger HDMI ersetzt.
  • HDMI - Steht für “High Definition Multimedia Interface” und ist seit mehreren Jahren schon der digitale Standard im Home Entertainment. Es ermöglicht hohe Bandbreiten und die gleichzeitige Übertragung von Video- und Tonsignalen. Ein großer Vorteil ist die Verbreitung. Jeder Fernseher, jeder Spielekonsole, jeder Bluray-Player hat eine Version von HDMI. Außerdem findest du in nahezu jedem modernen Monitor einen HDMI-Anschluss. Falls nicht, setzt der Bildschirmhersteller auf die digitale Alternative DisplayPort.
  • DisplayPort - Ist ein Standard der Video Electronics Standards Association (VESA), deren Abkürzung du vielleicht auch von Monitor- und TV-Wandhalterungen (VESA-Norm) kennst. Bei der Audio-Video-Übertragung ist der DisplayPort ein sehr beliebtes Interface, da es verlässlich und sehr hohe Bandbreiten ermöglicht. So ist DP 1.4 in der Lage 8K bei vollen 60 Hz darzustellen. 4K UHD sogar bei 120 Hz.

Doch nicht nur die Bildanschlüsse machen einen guten Monitor aus. Viele Modelle bieten natürlich noch einen 3,5 mm Klinkenanschluss für Kopfhörer oder PC-Lautsprecher. Ein weiteres Extra ist ein USB-Hub. Dafür wird ein ein USB-Kabel an deinen PC angeschlossen. Am Monitor kannst du kann USB-Geräte anschließen.

Auflösung

Die Auflösung bezieht sich auf die Größe der Rastergrafik, die dir ein Monitor darstellt. Alles, was du darauf siehst, wird dir als Raster, also in einem Gitter dargestellt. Aus der Anzahl der Pixel, also der Bildpunkte auf deinem PC Monitor, ergibt sich dann die Schärfe des Bildes.
Mit Flachbildschirmen hielten scharfe Auflösungen in den Markt der Monitore Einzug. Heute bekommst du keinen PC-Bildschirm und Fernseher mehr ohne High Definition-Auflösung (HD). Kohärent zum Fernsehmarkt haben sich standardisierte Auflösungen mit entsprechenden Seitenverhältnissen etabliert. Die Liste ist lang, weshalb wir für dich nur die wichtigsten herausgesucht haben:

HD Monitore

  • WSXGA - 1600 x 900 - Kommt nach wie vor bei günstigen 17 Zoll Notebooks zum Einsatz, ist ansonsten aber sehr selten vertreten.
  • WSXGA+ - 1680 x 1050 (16:10) - vereinzelt noch bei Monitoren vorhanden.
  • Full HD - 1920 x 1080 (16:9) - Der absolute Standard im Monitorbereich. Ähnlich wie bei Fernsehern gibt es immer mehr Produkte und Modelle mit 4k UHD Auflösung, die allerdings noch vergleichsweise teuer sind.

HD+ Monitore

  • WUXGA - 1920 x 1200 - Eine Variante von Full HD, die aufgrund des Vertikalwertes von 1200px ein etwas unübliches 16:10-Bild darstellt.
  • WQHD - 2560 x1440 (16:9) - Wird auch als Quad HD oder QHD bezeichnet, da es die vierfache Auflösung von HD (1280 x 720) bietet. 1440p-Monitore erfreue sich immer größerer Beliebtheit, da sie nicht so teuer wie 4K UHD Monitore sind, aber dennoch einen merklichen Schärfeunterschied zu Full HD aufweisen.
  • WQXGA - 2560 x 1600 (16:10) - Ähnlich wie bei WUXGA ist die WQXGA eine Variante von Quad HD im 16:10-Format.

Auflösungen auf PC Monitor4K Monitore

4K - 3840 x 2160 - Das Bild ist viermal schärfer als bei einem Full HD Monitor. Auch bekannt als 4K, Ultra-HD bzw. UHD Monitore werden hier wesentlich mehr Details sichtbar. Insbesondere bei Video- und Fotobearbeitung sowie PC Gaming steigert die erhöhte Anzahl an Pixeln das Erlebnis bzw. den Arbeitskomfort erheblich. Voraussetzung dafür ist eine gute Grafikkarte bzw. ein guter Gaming PC, um die vielen Bildpunkte flüssig darzustellen. Wie auch bei TVs geht der Trend klar in Richtung 4K. Immer mehr Modelle kommen auf den Markt und die Preise fallen stetig. Auch hier gibt es große preisliche Unterschiede bei den Displaytypen. 4K TN-Panels sind z.B. wesentlich günstiger als 4K IPS-Monitore.
Mehr zu dazu findest du in unserer Kaufberatung zu 4K-Monitoren samt Preisvergleich zwischen allen Modellen.

5K und mehr

5K - 5120 x 2880 - Mit dem 27” iMac mit 5K Display setzte Apple einen kleinen Trend, der bereits über die sehr scharfen 4K-Modelle hinausging und 30% mehr Pixel als diese bietet. Mittlerweile sind auch einzelne 5K Monitore von Philips, HP und LG (Ultrafine) erhältlich. Der Vorteil ergibt sich vor allem für Video-Content-Creator wie Youtuber oder professionelle Schnitttechniker, da die volle Auflösung des Ausgangsmaterials in Verbindung mit den Bedienelementen und Menüs des Videoschnittprogramms darstellbar ist.
Zusätzlich gibt es schon den ersten 8K Display von Dell, der aber noch mit zwei DisplayPort 1.4 Anschlüssen betrieben werden muss und aufgrund von unangepasster Software noch nicht wirklich praktikabel ist. Zum Vergleich: 8K sind 16 mal mehr Pixel als Full HD und 4 mal schärfer als 4K!

Ultra Wide Monitore

Auch als Widescreen-Monitore bekannt. Gerade im Design- oder im Video und Audiobereich bestechen diese Monitore durch ihre Breite und dem damit verbundenen erweiterten Sichtfeld. In der Regel haben sie ein Seitenverhältnis von 21:9. So kannst du mehrere Programme nebeneinander nutzen und so effizienter arbeiten. Auch Filme haben keine oder kleinere schwarze Balken, die vom Cinemascope Format herrühren. Ähnlich wie Curved Monitore, sind Widescreen-Monitore auch beliebt beim Videospielen, da durch die etwa 30% breitere Diagonale ein immersives Gaming-Erlebnis möglich wird.
Die Auflösung beläuft sich auf 2560 x 1080 und wird als Ultra Wide UXGA (UW-UXGA) bezeichnet.

Wide Quad HD bzw. Ultra Wide Quad HD Monitore

Quad HD Widescreen sind die hochauflösende Variante von normalen Ultra Wide Screens. Die Bildpunktdarstellung beläuft sich auf 3440 × 1440 Pixel und ist auch im 21:9 Format. Sie werden Ultra Wide Quad HD (UWQHD) genannt.

Wie viele Monitore kann ich an einen PC anschließen?

Einen ähnlichen Effekt wie Widescreen Monitoren erzielst du mit zwei (Dual Monitor-Setup), drei oder mehr nebeneinander angeordneten Monitoren. Wieviele PC Monitore du anschließen kannst, hängt von zwei Faktoren ab:

  • Den Anschlüssen deiner Bildquelle wie z.B. PC, Grafikkarte etc.
  • Der Grafikleistung deiner Bildquelle, da mehr Pixel bewegt werden müssen.

Spezielle Monitore

Gaming Monitor

Gaming Monitor, PC und Tastatur mit Junge.jpg

Bei Gaming Monitoren solltest du ganz genau auf die Reaktionszeit achten, damit du dich nicht ärgerst, wenn in deinem Spiel Bewegungen verzögert dargestellt werden. Die Reaktionszeit bzw. Response Zeit gibt die Aufschluss darüber, wie lange dein Bild benötigt, bis es komplett dargestellt ist und wird mit GTG (grey-to-grey) angegeben. Sie liegt bei guten Monitoren mittlerweile bei 2 bis 5 Millisekunden und ist stark abhängig vom Displaytyp. Zudem sind Bildwiederholungsfrequenzen von mindestens 60 Hz ratsam. Noch besser eigenen sich Gaming Monitore mit 120 Hz oder sogar 144 Hz für ein flüssiges und direktes Zockerlebnis. NVIDIA G-Sync und AMD Freesync machen einne zusätzlichen Unterschied. Was dieses zwei Techniken sind und worauf es bei einem PC Bildschirm zum Zocken ankommt, erfährst du in unserem Gaming Monitor Kunden-Test inklusive Kaufberatung und detailliertem Preisvergleich

Curved Monitor

Eins vorweg: es gibt keine Verzerrungen vom Bild, die durch einen falschen Abstand entstehen können. Einen optimalen Blick hast du aber nur, wenn du auch zentriert vor einem Curved Monitor sitzt und die ideale Distanz ungefähr einhältst. Diese sorgt dafür, dass dein peripheres Sichtfeld besser abgedeckt und das Geschehen immersiver ist. Ein Blick von der Seite ist hingegen eher suboptimal. Curved Monitore sind nicht sonderlich blickwinkelstabil und eignen sich daher eher für jemanden, der alleine vor dem PC Monitor sitzt.
Mehr zum Thema findest du in unsere Kaufberater und Preisvergleich zu Curved Monitoren.

3D-fähige Monitore

Auch 3D-Monitore gibt es. Sie sind aber mittlerweile weniger verbreitet und aufgrund des abflachenden 3D-Trends im Heimkinobereich nicht mehr so populär. Vorreiter und aktuell der einzige echte Unterstützer von 3D PC Gaming ist NVIDIA. Die sogenannte NVIDIA 3D Vision setzt eine passende NVIDIA Grafikkarte, einen zertifizierten Monitor, sowie eine NVIDIA GeForce 3D Vision Shutterbrille voraus. 3D-ready Monitore weisen eine hohe Bildwiederholungsrate von mindestens 120 Hz oder sogar 144 Hz auf, da zwei, im Blickwinkel leicht versetzte Bilder, gleichzeitig dargestellt werden müssen. Dieser Wert halbiert sich im Zuge des 3D-Effekts. Auch wenn die Investitionskosten an Hardware relativ hoch sind, kann es sich dennoch lohnen, vor allem da selbst aktuelle Spiele für NVIDIA 3D Vision optimiert werden.

Hier noch ein schönes testvideo von PC-Welt, in dem die besten 1440p Gaming-Monitore vorgestellt werden, die der Markt so zu bieten hat:

Sonderfunktionen

Pivot, Swivel, Tilt und Höhenanpassung

  • Pivot-Funktion - Die Pivot-Funktion bedeutet bei einem Monitor, dass du ihn um 90° drehen kannst - ihn also hochkant ausrichtest. Dies macht vor allem bei Textdokumenten, Grafikprogrammen oder beim Surfen auf textlastigen Websites Sinn, wo ein eher vertikales Layout der Standard ist. Mit einer kurzen Anpassungen in den Bildschirmeinstellungen deines Computers, passt du auch Bildschirmausrichtung an und bekommst den Inhalt “richtig herum” angezeigt. Wichtig hierbei ist das Drehgelenk am Monitorfuß, welches ausreichend stabil für viele Drehungen sein muss. Die richtige Kabelführung bzw. die sinnvolle Position der Anschlüsse sollte ebenfalls gewährleistet sein, um diese nicht unnötig zu belasten.
  • Swivel-Funktion - Die Swivel-Funktion steht für die Drehbarkeit um die eigene Achse. In der Regel sind 360° möglich. Achte hierbei auf einen ausreichend schweren Standfuß.
  • Tilt-Funktion - Im Gegensatz zu Fernsehern sind Monitore zwar extrem matt und stark entspiegelt, der Betrachtungswinkel leidet dennoch unter einer falschen Ausrichtung. Aufgrund dessen haben viele Modelle eine Tilt-Funktion, mit der du den ganzen Bildschirm horizontal kippen und so den perfekten Winkel finden kannst.
  • Höhenverstellbar -  Die Höhenverstellbarkeit ist selbsterklärend. Mit der richtigen Höhe sorgst du zusätzlich für den richtigen und angenehmen Betrachtungswinkel. Dieser sollte entgegen der Intuition nicht genau auf Augenhöhe, sondern etwas darunter liegen.

Größe

Es gibt mittlerweile die unterschiedlichsten Größen in der Welt der Monitore. Welche die Richtige Größe für dich ist, ist natürlich in erster Linie von deinen individuellen Vorstellung und der Verwendungsart des Bildschirms abhängig. Wenn von der Größe eines Monitors gesprochen wird, dann ist damit die Bildschirmdiagonale gemeint. Diese wird in Zoll angegeben. Ein Zoll entspricht 2,54 cm. Was die Größe angeht, so liegt bei um die 21 Zoll eher die Untergrenzen, nach oben hin geht es bis zu 40 Zoll. Da du dann größentechnisch schon bei einem 40 Zoll Fernseher bist, kannst du auch einen TV in Betracht ziehen und diesen zum Monitor umfunktionieren.

Generell haben sich sich vor allem 27 Zoll große Monitore etabliert. 24 Zoll sind auch ähnlich gefragt.

Du solltest dir vor einem Monitor Kauf die Frage stellen, wie viel Platz dir zur Verfügung steht und für was du deinen Screen verwenden möchtest. Denn auch hier gilt: Je größer der Monitor ist, desto mehr Abstand benötigst du zu diesem, um ihn “sinnvoll” (auszu)nutzen. In Verbindung damit steht auch die Auflösung. Sitzt du nah vor einem großen Monitor, sollte dieser eventuell eine QHD- oder sogar eine 4K-Auflösung aufweisen, sonst wird das Bild unscharf und pixelig.

Grafikdesignerin bei der Arbeit mit kalibrierten MonitorMonitore in unterschiedlichen Formaten

Ein Format bezeichnet in diesem Fall das Seitenverhältnis von zwei verschiedenen langen Seiten, z.B. Höhe:Breite. Im Endeffekt nimmst du die Breite in Pixel und die Höhe in Pixel. diese kannst du soweit runterkürzen, bis sich die Zahlen nicht mehr kürzen lassen.

Folgende drei Formate sind der Standard:

  • 4:3 - Das gute alte 4:3 Format. Dieses kennt manch einer noch vom Röhrenfernseher, es ist allerdings mittlerweile überholt und findet sich nur noch bei wenigen Bildschirmen. Diese sind trotz geringerer Auflösung teilweise teurer als vergleichbare Bildschirme im Breitbildformat.
  • 16:9 - das 16:9 Format ist der absolute Standard und bietet die günstigsten Preise.  
  • 21:9 - das 21:9 Format ist ein besonders breites Format und lohnt sich für u.a. Filme oder Programme, die viel Platz in der Breite benötigen. Monitore mit diesem extra breiten Format sind allerdings teuer.

FAQs - Monitore

Wie reinige ich meinen Monitor?

Auch dein PC Monitor wird vor der Verschmutzung nicht verschont bleiben. Diese reichen von “einfach nur verstaubt” bis hin zu “(fettigen) Fingerabdrücken”. Achte vor der Reinigung darauf, dass dein Monitor ausgeschaltet und nicht am Stromnetz angeschlossen ist. Reinigen kannst du deinen Bildschirm mit entsprechenden Reinigungstüchern. Solltest du diese nicht zur Hand haben, übernimmt das reinigen auch ein Mikrofasertuch, ein Brillenputztuch oder auch ein Papiertuch. Das Papiertuch sollte aber duftfrei sein.
Du darfst auch zu etwas Wasser greifen. Achte aber dabei darauf, dass du das Tuch nicht ertränkst, sondern es einfach nur leicht anfeuchtest. Es gibt auch spezielle TFT-Reiniger. Gebe das Wasser oder das Reinigungsmittel nie einfach direkt auf den Bildschirm, sondern arbeite immer über das Tuch. Bei zu nassen Tüchern kann die Flüssigkeit hinter den Screen laufen, was dann zu Bildschirmdefekten und im schlimmsten Fall zu Kurzschlüssen führt.
Fahre leicht mit den Reinigungsutensilien über den Screen und übe keinen Druck auf die Fläche aus. So hast du ganz schnell wieder freie Sicht.

Wie kalibriere ich meinen Monitor?

Grafikdesignerin bei der Arbeit mit kalibrierten MonitorDie reale Version sieht ja oftmals anders aus als die auf dem PC Monitor. So kann es also vorkommen, dass die Hose aus dem Onlineshop einfach anders aussiehst, wenn du sie in den Händen hälst.

Diesem Missverständniss kannst du mit der richtigen Kalibrierung deines Monitors entgegenwirken. Dabei sind die verschiedenen Farbräumen zu beachten, welche eine Teilmenge des Farbbereichs sind, der vom menschlichen Auge identifiziert werden kann. Bei Monitoren werden die Farbraum-Standards sRGB, AdobeRGB und NTSC zur Klassifizierung verwendet. Ein Prozentwert gibt an, wieviel der Monitor von einem Farbraum abdeckt. Dann steht z.B. 100% sRGB oder 97% AdobeRGB in den technischen Details. Je höher die Abdeckung, desto farbechter die Darstellung des Monitors.
Oftmals musst du deinen Monitor und die Bildquelle aufeinander abstimmen. Mit einem sogenannten Colorimeter kommst du auch zu der gewünschten akkuraten Farbdarstellung. Dies ist ein Gerät zur Kalibrierung deines Bildschirms, was allerding seinen Preis hat und doch auch eher von Profis genutzt wird.

Du selbst kannst deinen Bildschirm auch ohne weitere Hilfsmittel kalibrieren.
Rufe am Monitor das Menü auf und setze das Gerät auf die Werkseinstellungen zurück. Anschließend wähle bei der Farbtemperatur 6500K und setze den Gammawert auf 2.2.
Alternativ kannst du bei Windows auch den Display Color Calibration Wizard (DCCW) benutzen. Gebe dazu das Kürzel in der Suchleiste ein und rufe den Assistenten auf. Er führt dich durch eine Reihe von Einstellungsmöglichkeiten.
Egal wie du deinen Monitor kalibrierst, mache dies mit einem sauberen Bildschirm, in einer abgedunkelten Umgebung und in einer idealen (zentralen) Sitzposition, um jegliche Störfaktoren zu vermeiden bzw. zu verringern.
Jetzt klappt es auch mit der richtigen Farbe beim Klamottenkauf.

Wer repariert Monitore?

Erwischt dich der berühmt berüchtigte “Bluescreen”, dann ist dies ärgerlich, liegt aber immer an dem angeschlossenen Computer. Viel schlimmer ist hingegen der “schwarze Bildschirm”. Der Monitor geht nicht mehr an. Oftmals liegt das an den verbauten Kondensatoren. Es gibt den passenden Fachmann für die Reparatur deines Monitors, doch ob sich diese rein kostentechnisch lohnt, muss abgewogen werden. Frage daher unbedingt nach einem Kostenvoranschlag, wenn du deinen Monitor reparieren lassen möchtest. Im Idealfall müssen nur ein paar Standardteile ausgetauscht werden.

Wo entsorge ich meinen Monitor?

Wenn dein Anzeigegerät wider Erwarten nicht mehr reparabel ist, geht es an die fachgerechte Entsorgung. In so einem Monitor ist allerhand Technik verbaut, die nicht einfach so im Hausmüll entsorgt werden darf. Nicht nur, damit gewisse Materialien wiederverwertet werden können, sondern auch, weil enthaltene Schadstoffe umweltgerecht entsorgt werden müssen. Du kannst in vielen Elektro-Fachgeschäften deinen Elektromüll wieder zurückgeben. Die Händler sind dazu verpflichtet diesen bis zu einer gewissen Größe entgegenzunehmen. Der Wertstoffhof ist auch eine Möglichkeit. Größere Geräte kannst du oft über den Sperrmüll entsorgen lassen. Die Stadtverwaltung deines Wohnortes regelt dies.

Und nun wünschen wir dir viel Spaß mit deinem Monitor-Testsieger!