Fensterputzroboter Kaufberatung
Alles, was du wissen musst, bevor du Fensterputzroboter kaufst – von unseren Experten zusammengestellt.
Große Glasfronten, schwer erreichbare Fenster oder die Terrassentür, die nach jedem Regen wieder fleckig ist: Ein Fensterputzroboter übernimmt das Wischen, du setzt ihn nur an und behältst ihn im Auge. Für unseren Fensterputzroboter-Vergleich 2026 haben wir die aktuellen Modelle nebeneinandergelegt. Unsere Top-Empfehlung ist der Ecovacs Winbot W3 Omni, dessen Station das Wischpad nach dem Putzen selbst wäscht. Wer vor allem auf saubere Ränder Wert legt, findet im leisen Ecovacs Winbot W2S Omni den Spezialisten für Kanten. Als kompakter Markenroboter für gerahmte Fenster und Spiegel bietet sich der Kärcher RCW 2 Extra an. In diesem Artikel erfährst du, welcher Roboter zu deinen Fenstern passt und worauf du beim Kauf achten solltest.
Testberichte: Ø 5.4 (2 Tests)
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Testberichte: Ø 5.4 (4 Tests)
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Testberichte: Ø 5.3 (5 Tests)
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Testberichte: Ø 4.5 (1 Test)
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Fensterputzen gehört zu den Hausarbeiten, die kaum jemand gern erledigt, und ein Roboter verspricht, sie dir abzunehmen. Die Unterschiede zwischen den Modellen sind allerdings groß: Manche putzen stundenlang ohne Steckdose, andere hängen dauerhaft am Kabel, einige kommen mit rahmenlosem Glas zurecht, andere brauchen einen Rahmen als Grenze. Wir haben die aktuell erhältlichen Fensterputzroboter nach Ausstattung, Stromversorgung, Sicherheit, Preis und Verfügbarkeit verglichen. Unsere Empfehlungen reichen vom Komfortmodell mit eigener Waschstation bis zum kompakten Roboter für gerahmte Fenster und Spiegel.
Den größten Komfort bietet der Ecovacs Winbot W3 Omni mit Akku-Station und automatischer Padwäsche. Bis auf wenige Millimeter an den Rahmen kommt der leise Ecovacs Winbot W2S Omni, gegen Kalkflecken setzt der Hobot SP10 iScraper auf Abziehlippen. Deutlich weniger kostet der kompakte Kärcher RCW 2 Extra mit seinen Drehpads, an großen Glasflächen spart dir der Hutt W9 mit seinem 150-ml-Tank häufiges Nachfüllen.
Testberichte: Ø 5.4 (4 Tests)
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Wer viele große Scheiben hat, kennt das eigentliche Ärgernis beim Roboterputzen: das ständige Auswaschen der nassen Tücher. Der Ecovacs Winbot W3 Omni nimmt dir genau das ab, denn seine Station wäscht das Wischpad selbst, nach rund einer Minute ist es wieder sauber. Auf dem Glas fährt er die Fläche Bahn für Bahn ab und lässt kaum Schlieren zurück, kleine Kantenschrubber holen auch dicht am Rahmen das meiste heraus. Weil der Akku in der Station steckt, putzt er gut zwei Stunden ohne Steckdose, praktisch an der Terrassentür oder auf dem Balkon. Ein Sprinter ist er dabei nicht, für eine große Fläche brauchst du etwas Geduld. Unhandlich wird es beim Umziehen: Die Station bringt rund zehn Kilo auf die Waage, und der Roboter hängt nur außen an einem Haken, was beim Tragen wackelig wirkt. Wer regelmäßig viel Glas putzt, spart sich mit ihm den Gang zum Waschbecken nach jeder Scheibe.
→ Zum ausführlichen Artikel: Ecovacs Winbot W3 Omni
Testberichte: Ø 5.3 (5 Tests)
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Am Rahmen zeigt sich, wie gründlich ein Fensterroboter wirklich arbeitet, und genau dort ist der Ecovacs Winbot W2S Omni stark. Absenkbare Schrubber bringen das Pad bis auf etwa zwei Millimeter an den Rand heran, nur in den Ecken bleibt gelegentlich ein kleiner Rest. Außenscheiben werden sehr sauber, und das bei einem Betriebsgeräusch, das angenehm leise ausfällt, am Wohnzimmerfenster stört er also kaum. Der Akku sitzt im Koffer, der zugleich Station und Transportbox ist, und reicht für gut eine Stunde Putzen. Fällt der Strom aus, hält er sich noch mindestens 30 Minuten am Glas. Abstriche machst du an zwei Stellen: Das Wischpad wäschst du von Hand, und angetrocknete Marmelade oder Ketchup auf der Innenseite brauchen oft einen zweiten Durchgang. Waagrechte oder gewölbte Scheiben schafft er nicht. Für Terrassentüren und große Außenscheiben, an denen ein schmutziger Rand sofort ins Auge fällt, ist er die durchdachte Wahl.
→ Zum ausführlichen Artikel: Ecovacs Winbot W2S Omni
Testberichte: Ø 4.5 (1 Test)
Testberichte: Ø 4.5 (1 Test)
Der Hobot SP10 iScraper geht das Schlierenproblem mechanisch an, ähnlich wie du es vom Fensterabzieher kennst. Hinter dem Mikrofasertuch ziehen zwei Gummilippen das Restwasser von der Scheibe, bevor es antrocknen kann. Gerade bei kalkhaltigem Leitungswasser bleibt das Glas so sichtbar klarer, ganz streifenfrei wird es allerdings nicht. Rahmenlose Kanten erkennt ein eigener Sensor, und gestartet wird ohne Tastenkombination per Kippschalter. Mit 1,4 Kilo setzt du ihn auch an hohen Fenstern ohne Kraftakt an. Ruhig ist das Arbeiten mit ihm aber nicht: Beim Ansaugen pfeift er schrill, die Sprachansagen lassen sich nicht abschalten, und in den ersten Einsätzen riecht er deutlich nach Chemie. Eine Station, die Akku oder Pads übernimmt, bringt er nicht mit. In Gegenden mit hartem Wasser, wo Kalkränder sonst jedes Putzen überdauern, spielt er seine Abziehlippen am deutlichsten aus.
→ Zum ausführlichen Artikel: Hobot SP10 iScraper
Statt eines festen Tuchs arbeiten beim Kärcher RCW 2 Extra zwei rotierende Mikrofaserpads, die nach Kärchers Idee die Wischbewegung von Hand nachahmen. Zwei Ultraschalldüsen sprühen den Reiniger dabei als feinen Nebel auf, eine Füllung des 70-ml-Tanks soll laut Hersteller für rund 50 m² Glas reichen. Mit gut 1,1 Kilo ist der ovale Roboter leicht, du setzt ihn also schnell vom Küchenfenster an den Spiegel im Flur um. Gesteuert wird per Fernbedienung mit mehreren Automatikprogrammen, darunter ein Polier- und ein Punktmodus, dazu kommt ein Handbetrieb. Für die Sicherheit sorgen ein Not-Akku, der ihn bei Stromausfall bis zu 40 Minuten am Glas hält, und ein Sicherungsseil. Zwei Einschränkungen solltest du kennen: Eine App gibt es nicht, und er braucht einen Rahmen als Grenze, für rahmenlose Scheiben ist er nicht gedacht. Als kompaktes Markengerät passt er zu gerahmten Fenstern und Spiegeln, die regelmäßig aufgefrischt werden wollen.
→ Zum ausführlichen Artikel: Kärcher RCW 2 Extra
Panoramafenster und Glastüren haben eine Eigenheit: Kleine Sprühtanks sind dort ständig leer. Der Hutt W9 setzt deshalb auf Ausdauer, sein durchsichtiger 150-ml-Tank soll laut Hersteller für bis zu 90 m² Glas reichen, und durch das Sichtfenster siehst du jederzeit, wie viel noch drin ist. Mehrere Düsen befeuchten die Scheibe vor, während der eckige Roboter die Fläche im Zickzack abfährt und am Ende von selbst zu seinem Startpunkt zurückkehrt. Die Saugkraft regelt er je nach Oberfläche nach, 13 Sensoren achten auf Kanten, Hindernisse und den Unterdruck. Gestartet wird mit einer Taste, nachsteuern kannst du per Fernbedienung, und Sprachansagen sagen dir, was er gerade tut. Bei der Stromversorgung musst du planen: Geputzt wird nur am Kabel, eine Steckdose in Fensternähe ist also Pflicht. Der kleine Notakku hält ihn lediglich 20 Minuten am Glas, danach sichert ihn allein das Seil. An einer Panoramascheibe kann er so in einem Rutsch durchputzen, ohne zwischendurch Wasser nachzufüllen.
→ Zum ausführlichen Artikel: Hutt W9
Ein Fensterputzroboter saugt sich per Unterdruck an der Scheibe fest, sprüht sie ein und wischt sie mit einem Mikrofasertuch ab, während du dich um etwas anderes kümmerst. Gemacht ist er für alle, die viel Glas im Haus haben, ungern auf die Leiter steigen oder die Außenseite der bodentiefen Fenster sonst nur einmal im Jahr zu sehen bekommen. Ganz von allein läuft es allerdings nicht: Du setzt ihn an jeder Scheibe neu an, befestigst ein Sicherungsseil und brauchst meist eine Steckdose in der Nähe. Hartnäckige Flecken und die letzten Millimeter in den Ecken schafft er nur bedingt. Wer das weiß, bekommt einen Helfer, der die regelmäßige Fensterpflege deutlich leichter macht.
| Worauf achten | Warum es zählt | Gut, wenn … |
|---|---|---|
| Stromversorgung | Das Gebläse braucht ständig Strom, sonst verliert der Roboter den Halt. | ein Notakku Stromausfälle überbrückt oder eine Akku-Station die Steckdose ersetzt |
| Kanten und Ecken | Am Rahmen sieht man ungeputzte Streifen sofort. | Kantenschrubber oder eine eckige Bauform nah an den Rahmen reichen |
| Geeignete Scheiben | Nicht jedes Gerät erkennt rahmenlose Kanten oder hält auf Schrägen. | der Hersteller deine Fensterart und Neigung ausdrücklich freigibt |
| Sprühsystem und Reiniger | Tankgröße und Reinigungsmittel bestimmen Nachfüllen und Folgekosten. | der Tank für deine Fensterfläche reicht und du weißt, welches Mittel erlaubt ist |
| Pad-Pflege | Ein verschmutztes Pad verteilt Schmutz, statt ihn aufzunehmen. | genug Ersatzpads beiliegen oder eine Station das Waschen übernimmt |
Seine Stärken spielt der Roboter auf großen, durchgehenden Glasflächen aus: an Panoramafenstern, Terrassentüren und Glaswänden. An Sprossen- oder Kastenfenstern, wie sie in vielen Altbauten sitzen, musst du ihn dagegen für jedes Feld neu ansetzen, und der Zeitgewinn schmilzt mit jedem Umsetzen. Wer vor allem kleine, unterteilte Fenster hat, für den lohnt sich der Roboter kaum.
Dazwischen liegen Akku-Fenstersauger. Sie werden von Hand geführt und saugen das Wischwasser von der Scheibe, einsprühen und wischen musst du aber selbst. Das passt zu allen, die ohnehin selbst putzen und sich nur das Abziehen des Wischwassers erleichtern wollen.
Mit dem Saugroboter teilt der Fensterputzroboter die Saugtechnik, nutzt sie aber anders: Der Saugroboter nimmt damit Schmutz auf, der Fensterroboter hält sich nur am Glas fest. Den Boden übernimmt er also nicht. Wer dort nass wischen lassen will, schaut sich Saugwischer an.
Den Unterdruck erzeugt ein Gebläse, und das braucht ständig Strom. Die meisten Geräte hängen deshalb am Kabel. Ein kleiner Notakku springt ein, wenn der Strom ausfällt oder sich ein Stecker löst, und hält den Roboter je nach Gerät noch 20 bis 40 Minuten fest, Zeit genug, um ihn abzunehmen. Dazu kommt ein Sicherungsseil, das einen Absturz abfängt. Prüf vor dem Kauf, wie weit deine Steckdosen von den Fenstern entfernt sind, denn ein Kabelgerät reicht nur so weit wie Netzkabel und Verlängerung.
Teurere Modelle stecken den Akku in eine Station, die zugleich Kabeltrommel, Sicherung und Transportbox ist. Dann putzt der Roboter auch auf dem Balkon oder an der Terrassentür, wo weit und breit keine Steckdose ist. Die Hersteller versprechen bis zu gut zwei Stunden pro Ladung, in Messungen waren es je nach Gerät und Modus oft eher rund ein bis zwei Stunden. Der Preis dafür ist Gewicht: Solche Stationen wiegen etwa fünf bis zehn Kilo. Wer Fenster auf mehreren Etagen putzt, trägt das jedes Mal die Treppe hinauf.
Die meisten Fensterputzroboter sind quadratisch und wischen mit einem flachen Mikrofasertuch, andere setzen auf runde, rotierende Pads, die eine Wischbewegung von Hand nachahmen sollen. Runde Pads kommen allerdings bauartbedingt nicht ganz in die Ecken, dort wischst du von Hand nach.
Bei den eckigen Geräten entscheidet die Kantentechnik. Gute Modelle senken am Rahmen kleine Schrubber ab, in Labormessungen blieb bei einem solchen Gerät am Rand nur ein Streifen von 0,4 cm stehen, in den Ecken etwas mehr. Ganz bis in den letzten Winkel kommt aber kaum ein Roboter, ein kleiner Rest in den Ecken bleibt meist stehen.
Die zweite Baustelle ist das Restwasser. Trocknet es auf der Scheibe an, entstehen Schlieren und bei kalkhaltigem Leitungswasser Wasserflecken. Besonders ärgerlich sind runde Wischspuren, die man erst sieht, wenn die Sonne aufs Glas fällt. Manche Geräte wischen deshalb mit einem trockenen Tuch nach, andere ziehen es mit Gummilippen von der Scheibe.
Rahmenlose Flächen wie Glasgeländer, Duschwände oder Spiegel ohne Rand verlangen Sensoren, die die Kante erkennen, bevor der Roboter darüber hinausfährt. Viele Geräte können das, aber nicht alle: Manche Modelle brauchen ausdrücklich einen Rahmen als Grenze. Hast du solche Flächen, lies vor dem Kauf genau nach, was der Hersteller freigibt.
Senkrechte Scheiben schaffen alle Geräte. Einige Hersteller geben Schrägen bis 45 Grad aus der Senkrechten frei, damit sind gekippte Fenster und steilere Dachfenster abgedeckt. Bei flach liegenden Dachfenstern und waagerechten Glasdächern gehen die Freigaben auseinander: Einige Modelle putzen solche Flächen von oben, andere sind dafür nicht ausgelegt. Ob ein Gerät auch über Kopf arbeiten darf, wenn das Glas über ihm liegt, steht in den Herstellerangaben und verdient einen genauen Blick. Auch gewölbtes Glas schließen manche Hersteller aus, und für kleine Scheiben nennen manche Hersteller eine Mindestgröße, etwa 30 × 40 cm.
Alle Geräte auf dieser Seite sprühen die Scheibe selbst ein, ihre Tanks fassen zwischen 70 und 150 ml. Je nach Modell rechnen die Hersteller mit 50 bis 90 m² Glas pro Füllung. Für ein paar Wohnzimmerfenster reicht das locker, an einer langen Glasfront füllst du beim kleinen Tank zwischendurch nach.
Wichtiger als die Tankgröße ist, was hinein darf. Manche Hersteller erlauben nur die eigene Reinigungslösung, ein fremdes Mittel kann dort die Garantie kosten, und der Liter kostet dann rund 24 Euro. Andere empfehlen klares Wasser oder lassen auch handelsüblichen Fensterreiniger zu. Wer mischt, sollte sich ans angegebene Verhältnis halten, sonst können die Düsen verstopfen. Ein Blick in die Anleitung vor dem Kauf zeigt dir, welche Folgekosten auf dich zukommen.
Pollen und Straßenstaub setzen ein Wischpad schnell zu. Ein volles Pad nimmt nichts mehr auf, es schmiert den Schmutz nur noch in Bögen über das Glas. Wasch oder tausch das Pad deshalb am besten nach jeder Scheibe, spätestens nach zwei bis drei. Darum lohnt der Blick in den Lieferumfang: Manche Geräte bringen nur zwei Tücher mit, andere zehn. Manche Bezüge vertragen die Waschmaschine, die passende Temperatur steht in der Anleitung.
Unter den verglichenen Geräten hat nur der Ecovacs Winbot W3 Omni eine Station, die das Pad nach dem Putzen selbst wäscht, laut Hersteller in rund einer Minute. Bei allen anderen Geräten wäschst du es von Hand oder in der Maschine.
Einfache Geräte startest du per Taste und steuerst sie mit einer Fernbedienung, größere Modelle lassen sich zusätzlich per App bedienen. Eine App ist kein Muss: Die Fernbedienung reicht, um Programme zu wählen oder den Roboter zurückzuholen, wenn er außen außer Reichweite stehen bleibt. Sprachansagen melden bei vielen Geräten, was gerade passiert, nicht bei jedem lassen sie sich abschalten.
Geräuschlos arbeitet kein Fensterputzroboter, denn das Gebläse läuft die ganze Zeit. Die Hersteller geben meist Werte um 65 dB an, gemessen wurden bei manchen Geräten bis rund 80 dB. Lass ihn am besten laufen, wenn du nicht im selben Zimmer telefonierst oder arbeitest.
Beim Außeneinsatz ist das Sicherungsseil Pflicht. Befestige es an jedem Fenster an einem stabilen Punkt im Raum, etwa am Fenstergriff, an einem Haken oder am Heizkörper. Die Stationen einiger Ecovacs-Modelle halten zusätzlich mit Gegengewicht oder Saugnapf am Boden dagegen. Fällt der Strom aus, warnen viele Geräte mit einem Signalton, abnehmen musst du sie aber selbst.
Die Preise der verglichenen Geräte reichen von unter 100 bis rund 600 Euro, und der Aufpreis steckt vor allem in Station und Komfort.
Unsere Einschätzung: Die Station lohnt sich, wenn du viel Glas ohne Steckdose in der Nähe putzt oder das Auswaschen der Pads leid bist. Für ein paar gerahmte Fenster in der Wohnung reicht ein Kabelgerät aus der Mitte.
Die folgenden zwei Modelle sind schlichte Geräte ohne Station, die mit Fernbedienung arbeiten und neben Fenstern auch Spiegel oder rahmenloses Glas übernehmen.
Schlicht und ohne Station kommt der LifenaXX LX-047 daher, er konzentriert sich auf das Putzen selbst. Vier Sprühdüsen befeuchten die Scheibe aus einem Tank im Gehäuse, und die Programme decken schnelles Durchwischen, gründliches Putzen, den Rand und einzelne Flecken ab. Gesteuert wird alles per Funkfernbedienung. Mit rund 1,3 Kilo hebst du ihn ohne Mühe von Fenster zu Fenster. Interessant ist er vor allem, wenn bei dir Glas ohne Rahmen zu putzen ist: Eine vierstufige Kantenerkennung soll ihn dort vor dem Absturz bewahren, für den Notfall sind ein Pufferakku und ein Sicherungsseil dabei. Etwas knapp bemessen ist der Tank mit 100 ml, bei großen Fensterfronten füllst du also öfter nach. Außerdem stecken nur zwei Wischtücher im Karton, Ersatz kaufst du im Sechserpack dazu. Damit übernimmt er gerahmte Fenster ebenso wie eine rahmenlose Duschwand oder Glasbrüstung, ganz ohne App und Station.
→ Zum ausführlichen Artikel: LifenaXX LX-047
Nicht nur am Fenster soll der LifenaXX LX-055 helfen: Laut Hersteller putzt er auch Spiegel und geflieste Wände, im Bad nimmt er dir also das lästige Spiegelputzen ab. Das schmale, rechteckige Gehäuse befeuchtet das Glas über zwei Sprühdüsen, das Wasser kommt aus einem kleinen Tank im Inneren. Die Bedienung bleibt bewusst einfach, per Funkfernbedienung startest du die Automatik oder schickst ihn gezielt an die linke oder rechte Kante. Mehr als diese drei Programme gibt es allerdings nicht, und mit 70 ml Wasser an Bord musst du an großen Glasfronten öfter nachfüllen. Strom bekommt er über ein Kabel, eine Verlängerung liegt bei, damit erreichst du auch höher gelegene Fenster. Großzügig fällt das Zubehör aus: Zehn Wischtücher und vier Reinigungsringe sind im Karton. Seine Stärken hat er an kleineren Fenstern, am Badspiegel und an gefliesten Wänden.
→ Zum ausführlichen Artikel: LifenaXX LX-055
Hier beantworten wir die Fragen, die vor dem Kauf eines Fensterputzroboters am häufigsten aufkommen.
Für die regelmäßige Pflege ja, für die Grundreinigung nicht. Gute Geräte hinterlassen auf normal verschmutzten Scheiben kaum Schlieren, schwächere verteilen den Schmutz eher. Angetrocknete Marmelade, Ketchup oder dicke Pollenschichten brauchen aber oft einen zweiten Durchgang. Stark verschmutzte Scheiben putzt du deshalb einmal selbst oder behandelst hartnäckige Stellen vor, danach hält der Roboter sie mit regelmäßigen Einsätzen sauber.
Rechne im Schnellmodus mit rund zwei bis vier Minuten pro Quadratmeter, je nach Gerät. Eine Terrassentür mit zwei Quadratmetern Glas ist damit in vier bis acht Minuten fertig. Gründliche Programme fahren die Scheibe mehrfach ab und brauchen entsprechend länger. Dazu kommt die Zeit fürs Umsetzen, Seil befestigen und Pad wechseln, die bei vielen kleinen Fenstern stärker ins Gewicht fällt als bei wenigen großen.
Ja, wenn das Seil jedes Mal eingehakt ist. Für einen Stromausfall haben die Geräte einen Notakku, und rutscht einer doch ab, fängt ihn das Seil. Bleib trotzdem in der Nähe, solange er außen arbeitet, schon gar nicht solltest du ihn über einem Gehweg oder in einem oberen Stockwerk allein lassen. Abnehmen und wieder hereinholen musst du ihn in jedem Fall selbst.
Die Wände ja, beim Dach kommt es auf das Gerät an. Senkrechte Glaswände sind für einen Fensterputzroboter ideales Terrain, große zusammenhängende Flächen nutzen seine Stärken voll aus. Beim flach geneigten Glasdach entscheidet die Freigabe des Herstellers: Einige Modelle putzen es von oben, andere halten sich bei starker Neigung zwar noch fest, navigieren aber nicht mehr selbstständig.
Das, was in der Anleitung steht, und nichts anderes. Ist kein bestimmtes Mittel vorgeschrieben, ist klares Wasser der sichere Start. Schäumende oder scharfe Putzmittel haben im Tank nichts verloren, und wer ein Konzentrat verdünnt, hält sich genau an die Dosierung auf der Flasche.
Ja, sofern die Fläche glatt ist und der Roboter Halt findet. Gute Geräte putzen auch geflieste Wände ordentlich, einige Hersteller werben ausdrücklich mit Spiegeln und Fliesen. Bei Duschwänden ohne Rahmen braucht er eine Kantenerkennung für rahmenloses Glas, Gummidichtungen und Spalten zwischen Glaselementen kann er nicht überfahren. Fugen und Armaturen putzt er nicht mit, dafür greifst du zu Schwamm oder Dampfreiniger.
Genug für einen Putztag. Weil ein Pad schon nach wenigen Scheiben voll ist, wechselst du zwischen den Fenstern einfach auf ein frisches und wäschst am Ende alle zusammen. Als grobe Rechnung reicht ein Pad für ein bis drei Scheiben. Liegen dem Gerät nur zwei bei, lohnt es sich, gleich ein Nachkaufset mitzubestellen.
Ein trockener, frostfreier Tag, an dem keine direkte Sonne auf die Scheibe fällt. Auf aufgeheiztem Glas trocknet die Reinigungslösung zu schnell und hinterlässt Schlieren, im Schatten oder früh am Morgen bleibt sie länger feucht. Unter null Grad und auf Scheiben mit Kondenswasser bekommen Fensterputzroboter Probleme. Schau dir das Ergebnis danach bei Tageslicht an: Am Start- und Endpunkt bleibt oft ein Abdruck des Pads, den du mit einem trockenen Tuch schnell wegwischst.
Nur bedingt. Auf jedem kleinen Feld setzt du den Roboter neu an, befestigst das Seil und nimmst ihn wieder ab, bei vielen kleinen Feldern ist das oft mehr Aufwand als Ersparnis. Kompakte, leichte Geräte kommen mit kleineren Scheiben und dem häufigen Umsetzen besser zurecht. Ihren Vorteil spielen Fensterputzroboter aber erst auf großen Glasflächen aus.