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Smartwatch Test 2019: Nur drei Geräte sind wirklich smart

Wenig Zeit? -  Unser Test in Kurzform

Heutzutage ist eine Smartwatch keine Spielerei für Geheimagenten mehr, sondern ein nützliches Gadget für deinen Alltag. In unserem Smartwatch Test haben wir fünf aktuelle Smartwatches unter Alltagsbedingungen getestet, die Leistung und Ausstattung der Geräte aber auch objektiv bewertet. Beim Testen war es uns besonders wichtig, die Stärken und Schwächen der smarten Uhren im Alltag zu erkennen, damit du genau weißt, welche Smartwatch für dich die richtige ist. 

Diese fünf Smartwatches haben wir 2019 getestet

Dabei kam es auf klassische Testkriterien wie Akku-Ausdauer und Ladezeit an, aber auch auf den Tragekomfort, den Funktionsumfang und die Bedienung. Insgesamt konnte sich  in unserem Smartwatch Test die Apple Watch Series 5 durchsetzen. Bei Apple treffen intuitive Bedienung, ein großer Funktionsumfang und eine gelungene sowie umfangreiche App-Auswahl zusammen. Auch die zahlreichen Fitnessfunktionen, die akkurate Messung der Herzfrequenz und die praktischen Ziffernblätter konnten überzeugen. Positiv fanden wir auch den Lieferumfang: Apple liefert neben der Uhr und einem Ladegerät außerdem einen Netzstecker und die Wechselarmbänder in zwei verschiedenen Größen mit. 

Allerdings ist die Series 5 als einzige Smartwatch im Test ausschließlich mit dem iOS-Betriebssystem kompatibel. Wenn du kein iPhone dein Eigen nennst oder etwas weniger Geld investieren möchtest, können wir dir als Alternative die Samsung Galaxy Watch Active 2 ans Herz legen. Die Samsung Smartwatch überzeugte vor allem durch hohen Tragekomfort, gute Trainingsfunktionen und ist optimal für aktive Nutzer. Wenn es etwas schicker sein soll, könnte die Carlyle 5 Smartwatch von Fossil dich überzeugen. Die smarte Uhr läuft mit Googles WearOS und ist ein echter Blickfang. Alles Wissenswerte findest du in unserem ausführlichem Smartwatch Test 2019!

Apple Watch Series 5

In unserem Alltagstest konnte die Apple Watch durchweg überzeugen und sich mit einer Endwertung von 88% sogar als Testsieger durchsetzen. Gewohnte Apple Watch-Merkmale wie intuitive Bedienung, hochwertige Verarbeitung und eine große Auswahl an Apps erwarten dich auch bei der Series 5.
Die wichtigste Neuerung zum Vorjahresmodell: Ein Always-On Display, dass jetzt eine dauerhafte Zeitanzeige ermöglicht. Dazu kommt ein magnetischer Kompass, die wir bei der Navigation als Fußgänger durchaus hilfreich fanden. Für iPhone-Besitzer ist und bleibt die Apple Watch damit die beste Wahl.

Samsung GalaxyWatch Active 2

Mit der Galaxy Watch Active 2 läutet Samsung die zweite Runde dieser noch jungen Smartwatch Serie ein. Samsungs smarte Uhr überzeugte im Test unter anderem mit ihrem eleganten und minimalistischen Design, der intuitiven Bedienung mit revolutionärer digitaler Lünette am Bildschirmrand, umfangreichen Fitnessfunktionen und dem hervorragenden Bildschirm. Auf eine Bezahlfunktion via NFC musst du bei der Galaxy Watch Active 2 leider verzichten. Die Samsung Galaxy Watch Active 2 ist ein gelungener Kompromiss zwischen Fitnesstracker und Smartwatch und kann insbesondere aktiven Technik-Fans einiges bieten.

Huawei Watch GT2

Der Vergleich mit anderen Smartwatches lässt die Huawei Watch GT2 etwas schlechter darstehen, als sie eigentlich ist. Zu gering ist ihr Funktionsumfang, weil auf ihr keine Apps von anderen Herstellern laufen. Somit waren wir im Test auf die Grundfunktionen angewiesen, die Huawei fest installiert hat. Das Ergebnis: Huaweis “Smartwatch” ist in Wahrheit ein sehr schicker, super verarbeiteter Fitness-Tracker mit ein einigen smarten Funktionen und herausragender Akkulaufzeit.

Fossil Carlyle Gen. 5 

Fossil weiß, wie eine Uhr auszusehen hat. Als langjähriger Uhrenhersteller und Designer weiß das texanische Unternehmen, worauf es ankommt. Umso erstaunlicher, dass bei einer der wichtigsten Disziplinen in unserem Test, der Akkulaufzeit, die Carlyle auch in der 5. Generation immer noch enttäuscht. Trotzdem bekommst du mit der Carlyle nicht nur eine wirklich schöne und gut verarbeitete Smartwatch, auch die Technik und die Ausstattung können sich absolut sehen lassen. Googles Betriebssystem Wear OS ist dabei leider etwas unintuitiv zu bedienen, was man Fossil allerdings nicht vorwerfen kann. Insgesamt ist das Modell von Fossil für stilbewusste Technikenthusiasten entworfen, denn die Verarbeitung in Kombination mit einem schlichten aber praktikablen Always-On-Display sorgen für eine erstaunlich “analoge” Uhrenoptik.

Garmin Vivoactive 4S

In der Welt der Fitness-Tracker gehört die Garmin Vivoactive 4S zu den Top-Produkten, in der Welt der Smartwatches hingegen ist sie nur bedingt eine Alternative zu den “Großen” wie Apple, Samsung oder Huawei. Dafür ist die Bedienung etwas zu fummelig und die Smartwatch-Features nicht ausgereift genug. Perfekt geeignet ist sie hingegen für Sportler und Outdoor-Fans, die ihr Fitnessarmband auch als modische Uhr tragen und eher auf Akkulaufzeit, als auf Hightech am Arm Wert legen.

Smartwatch Bestenliste 2019

Outdoor-Spezialist
Fenix 5X Sapphire Grau GPS Uhr | Pulsuhren 1
GARMIN - Fenix 5X Sapphire Grau GPS Uhr | Pulsuhren
CHF 537.90
Versand: kostenlos Lieferzeit: sofort
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Klassisches Design
SM-R800NZSADBT Galaxy Watch 46 mm (Bluetooth), Silber 2
SAMSUNG - SM-R800NZSADBT Galaxy Watch 46 mm (Bluetooth), Silber
CHF 227.281
Versand: unbekannt Lieferzeit: unbk.
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Apples neuste Watch
Watch Series 5 (Gps) 44 mm - Smartwatch (140 mm - 220 mm, Kunststoff, Space Grau/Schwarz) 3
APPLE - Watch Series 5 (Gps) 44 mm - Smartwatch (140 mm - 220 mm, Kunststoff, Space Grau/Schwarz)
CHF 479.95
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mediamarkt.ch
Smarte Fitnessuhr
Galaxy Watch Active 2, Smartwatch 4
SAMSUNG - Galaxy Watch Active 2, Smartwatch
CHF 314.00
Versand: CHF 15.00 Lieferzeit: sofort
Alternate GmbH
Minimalistiche Sportuhr
Galaxy Watch Active, Smartwatch 5
SAMSUNG - Galaxy Watch Active, Smartwatch
CHF 169.90
Versand: CHF 15.00 Lieferzeit: sofort
Alternate GmbH
Vorteile:
  • fürs Schwimmbad geeignet
  • Offline-Navigation
  • viele Outdoor-Features
Vorteile:
  • lange Akkulaufzeit
  • einfache Bedienung
Vorteile:
  • großartige Performance
  • schlichtes Design
  • viele Apps autark nutzbar
  • große App-Auswahl
Vorteile:
  • einfache Bedienung durch digitale Lünette
  • Nutzung als MP3-Player möglich
  • Schlaf- und Trainingsanalyse
  • hoher Tragekomfort
Vorteile:
  • flach und minimalistisch
  • Nutzung als MP3-Player möglich
  • Schlaf- und Trainingsanalyse
Nachteile:
  • kleine App-Auswahl
  • kein Touchscreen
Nachteile:
  • Bixby Sprachassistent
Nachteile:
  • hoher Preis
  • keine Schlafanalyse
Nachteile:
  • keine Bezahlfunktion
  • unbrauchbarer Bixby Sprachassistent
Nachteile:
  • kurze Akkulaufzeit
  • kein Lautsprecher
Speicher: 16 GB
Speicher: 4 GB
Speicher: 32 GB
Speicher: 4 GB
Speicher: 4 GB
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Gehäusebreite: 51 mm
Gehäusebreite: 46 mm
Gehäusebreite: 44 mm
Gehäusebreite: 44 mm
Gehäusebreite: ca. 39,5 mm
Bedienung: Knöpfe
Bedienung: Touch, Lünette, Knöpfe
Bedienung: Touch, Knopf, Krone
Bedienung: Touch, Lünette, Knöpfe
Bedienung: Touch, Knöpfe
Betriebssystem: Garmin OS
Betriebssystem: Tizen OS
Betriebssystem: watchOS 5
Betriebssystem: Tizen
Betriebssystem: Tizen OS
Mobiles bezahlen:
  • Garmin Pay
Mobiles bezahlen:
  • nicht möglich
Mobiles bezahlen:
  • Apple Pay
Mobiles bezahlen:
  • nicht möglich
Mobiles bezahlen:
  • nicht möglich
Kompatibilität:
  • iOS
  • Android
Kompatibilität:
  • iOS
  • Android
Kompatibilität:
  • iOS
Kompatibilität:
  • iOS
  • Android
Kompatibilität:
  • iOS
  • Android
Akkulaufzeit:
  • Lt. Hersteller: Bis zu 12 Tage
Akkulaufzeit:
  • Lt. Hersteller: Bis zu 14 Tage
Akkulaufzeit:
  • Lt. Hersteller: 18 Stunden
  • Im Test: 36 Stunden
Akkulaufzeit:
  • Lt. Hersteller: 2 Tage
  • Im Test: 2 Tage
Akkulaufzeit:
  • Lt. Hersteller: 24 Stunden
Konnektivität:
  • Bluetooth
  • WLAN
  • GPS
Konnektivität:
  • Bluetooth
  • GPS
  • WLAN
  • NFC
Konnektivität:
  • Bluetooth
  • GPS
  • WLAN
  • NFC
Konnektivität:
  • Bluetooth
  • GPS
  • WLAN
  • NFC
Konnektivität:
  • WLAN
  • Bluetooth
  • GPS

Unser Smartwatch Test - Diese 5 Smartwatches haben wir für dich getestet

Das sind unsere Bewertungskriterien für SmartwatchesApple präsentiert bereits die fünfte Generation der Apple Watch und auch Hersteller wie Samsung, Huawei und Garmin bringen regelmäßig neue Wearables für Smartphones auf den Markt. Die Zeiten, in denen die futuristischen Uhren als Schnickschnack belächelt wurden, sind vorbei. Inzwischen bieten Smartwatches beeindruckende Fitnessfunktionen und viele smarte Features wie kontaktloses Bezahlen, Musiksteuerung, Schlaftracking, kontinuierliche Messung der Herzfrequenz und natürlich das Anzeigen und Beantworten von Kurznachrichten und Anrufen direkt auf der Smartwatch.

Wir haben fünf aktuelle Topmodelle für dich getestet, damit du die Smartwatch findest, die wirklich zu dir und deinem Alltag passt:

  • Apple Watch Series
  • Samsung Galaxy Watch Active
  • Huawei Watch GT2
  • Fossil Gen 5 (mit WearOS)
  • Garmin Vivoactive 4S

Bewertet haben wir die unterschiedlichen Smartwatches in den Kriterien Akku, Software, Bedienung, Display und Design. Besonders wichtig war es uns eine lange Akkulaufzeit sowie eine intuitive Software mit großem Funktionsumfang. Alle Test-Smartwatches haben wir einige Tage intensiv genutzt, um möglichst viel über ihre Funktionalität im Alltag herauszufinden und die verschiedenen Funktionen (z.B. Schlafanalyse, Pulsmessung, Telefonieren, Chatten) und Apps auszutesten. Neben Optik, Verarbeitung und Tragekomfort waren vor allem eine flüssige und einfache Bedienung sowie ein hochwertiges Display bedeutend.

Apple Watch Series 5 - Endlich Always-On!

Apples Smartwatch wurde seit der Einführung 2015 kontinuierlich weiterentwickelt und perfektioniert. Die fünfte Generation der Smartwatch trumpft mit einem 32 GB großen Speicher, dem Apple-typischen rechteckigen Design und einem Always-On Display auf. Ist sie der neue Smartwatch Spitzenreiter?

  • Neues Always-On Display: Bei den bisherigen Apple Watches musstest du das Display der Uhr per Knopfdruck oder durch eine Armbewegung aktivieren. Mit der Apple Watch der fünften Generation ändert sich das jetzt endlich! Das bei der 44 mm Variante mit 368 x 448 Pixeln hochauflösende OLED-Display bleibt in einem sparsamen Bildmodus einfach immer an. Das kostet dich durch die neue Displaytechnik nicht einmal viel Akku. In unserem Test hat die Smartwatch mit einer Ladung auf 100% etwa 1,5 Tage gehalten. Das übertrifft erfreulicherweise die von Apple angegeben 18 Stunden.

  • Intuitive und gelungene Software: Die Apple Watch ließ sich von allen Uhren im Test mit Abstand am einfachsten bedienen. Das liegt nicht nur an der praktischen Krone zum Scrollen, sondern vor allem an der durchdachten Menüführung und den sinnvollen Eingabemöglichkeiten. Texteingaben sind beispielsweise per Sprachsteuerung (Siri), aber auch handschriftlich möglich. Längere Eingaben werden einfach an das iPhone übergeben, sodass du bequem auf dem Handy weiter schreiben kannst.

  • Große App-Auswahl: Hier ist Apple derzeit eine echter Vorreiter und bietet das größte Komplettpaket. Die Watch kommt von Haus aus mit vielen nützlichen Anwendungen, die alle perfekt optimiert sind. Egal ob Fitnessfunktionen wie Herzfrequenzmessung und automatische Trainings-Erkennung oder witzige Zusätze wie die Fernsteuerung der iPhone Kamera und die Walkie Talkie Funktion. Neu dabei ist der magnetische Kompass, ein nettes Gimmick für Outdoor-Fans.
Apple Watch Series 5 - Nachteile

Obwohl es für die Apple Watch 5 die verschiedensten Apps und Funktionen gibt, fehlt immer noch die Möglichkeit deinen Schlaf zu analysieren. Das ist bei anderen Herstellern, wie Samsung oder Garmin von Haus aus dabei. Ein weiterer, wenn auch kleiner Kritikpunkt, ist die vergleichsweise große drückbare Krone der Uhr, die wir während des Tests häufig aus Versehen betätigt haben. Auch die Ladezeit von ca. 2,5 Stunden könnte besser sein.

Apple Watch Series 5 - Vorteile

Die Apple Watch 5 kann nur mit einem iPhone eingerichtet werdenDer größte Vorteil, den die Apple Watch 5 gegenüber den Modellen für Android Smartphones bietet, ist die ausgereifte Technik. Die Bedienung funktioniert einfach und flüssig, Menüs sind sinnvoll strukturiert und mit der WatchOS App auf dem iPhone schnell anzupassen. Dank 32 GB internen Speicher, kannst du die Apple Smartwatch problemlos als MP3-Player nutzen und dir jede Menge Apps aus dem App-Store ziehen.
Auch Sportler kommen bei der Apple Watch 5 nicht zu kurz. Ein exakter Sensor zur Messung derHerzfrequenz und eine Vielzahl von Trainingsoptionen mit praktischer Musiksteuerung sorgen für ein erstklassiges smartes Trainingserlebnis. Auch im Trainingsmodus kommt das Always-On Display zum Einsatz und informierte uns sekundenaktuell über unsere Leistung. Für alle iPhone Besitzer ist die Apple Watch Series 5 derzeit die beste Wahl und die dauerhafte Zeitanzeige in Kombination mit den Infograph Ziffernblättern bietet im Vergleich zu den Vorgängermodellen einen echten Mehrwert. Alle Funktionen der Series 4, wie das Bezahlen via Apple Pay, werden bei der Apple Watch 5 natürlich beibehalten.

Apple Watch Series 5 Test: Unser Fazit

Die Apple Watch ist und bleibt die ausgereifteste Smartwatch auf dem Markt. Das neue Always On Display ist eine absolut sinnvolle Ergänzung, deren Nutzen sich im Testzeitraum immer wieder positiv bemerkbar machte. Die einzigen Nachteile sind der hohe Preis und die Kompatibilität, denn auch die Apple Watch 5 ist nur mit einem iPhone kompatibel. Selbst beim Einrichten der LTE Variante der Watch wird ein iPhone vorausgesetzt.
Dennoch: Der Funktionsumfang ist im direkten Vergleich zu unseren anderen Testmodellen deutlich größer und auch die Bedienung funktioniert rundum besser. Mit 89% in der Endwertung ist die Apple Watch Series 5 unser Smartwatch-Testsieger, welcher leider Apple-Usern vorbehalten ist.

Kategorie

Bewertung

Akku

70%

Software

100%

Bedienung

90%

Display

100%

Design

90%

Endwertung

89%

Samsung Galaxy Watch Active 2 - Fitnesstracker und schicke Smartwatch in Einem

 

Mit der Galaxy Watch Active 2 schickt Samsung im Jahr 2019 bereits die zweite elegante Smartwatch für aktive Nutzer ins Rennen. Wie gut sich die Samsung Smartwatch im Vergleich zur konkurrenz schlägt, wo ihre Stärken und Schwächen liegen und inwiefern sie sich vom Vorgänger unterscheidet, klärt unser Smartwatch Test.

  • Umfangreiche Fitnessfunktionen: Fortlaufende Pulsmessung via Pulssensor, ein integrierter GPS-Sensor, Schlafanalyse und die automatische Trainingserkennung machen das Tracken deiner Trainingserfolge so leicht wie nie. Nativ funktioniert das mit der SHealth App, du kannst die Uhr aber auch mit einigen anderen Fitness Apps (z.B. Speedo oder Strava) koppeln. Besonders praktisch ist die Möglichkeit Musik - auch von Spotify - lokal auf der Uhr zu speichern. Wenn du ein Bluetooth Headset mit deiner Uhr verbindest, kannst du das Smartphone so in Zukunft beim Sport zu Hause lassen.

  • Intuitive Bedienung: Die Bedienung über den Touchscreen und zwei haptische Tasten ist intuitiv und funktioniert schnell und ohne Ruckler. Eine der größten Fortschritte: Die digitale Lünette am Bildschirmrand. Sie wurde von Samsung gut umgesetzt und ist ein gelungener Kompromiss zwischen dem minimalistischen, glatten Design der Uhr und der Funktionalität einer drehbaren Lünette zum Scrollen.

  • Hervorragendes Display: Samsung-typisch ist das Display der Galaxy Watch Active 2 ein echter Hingucker. Grundsätzlich gibt es die Smartwatch in zwei verschiedenenen Größen. In unserem Smartwatch Test hatten wir die große Variante (44 mm Bildschirm) am Handgelenk. Bei beiden Größen wurde ein Super Amoled Display verbaut, das mit 360 x 360 Pixeln auflöst. Bis auf einige Spiegelungen war das Display immer perfekt ablesbar.
Samsung Galaxy Watch Active 2 - Nachteile

Etwas enttäuschend ist die eher kleine App Auswahl im Samsung Store, auf den du bei der Nutzung angewiesen bist. Eine Navigation via Google Maps oder die Verwendung des Google Assistants ist bisher beispielsweise nicht möglich. Als Sprachassistent steht dir stattdessen Bixby zur Verfügung, der sich im Test leider als eher unbrauchbar erwies. Ein weiteres Manko ist die knapp 2 Stunden lange Ladedauer (gemessen ohne Schnellladegerät) und, dass es trotz NFC keine Bezahlfunktion gibt. Bei normaler Nutzung (Always On Display, Anzeigen von Nachrichten und ein kurzes Workout) hielt der Akku der Active 2 etwas länger als einen Tag. Das ist in Ordnung, aber auch nicht unbedingt lang.

Samsung Galaxy Watch Active 2 - Vorteile

Die Samsung Galaxy Watch Active hat eine übersichtliche MenügestaltungDie hochwertige und zeitlose Optik sowie der hohe Tragekomfort macht die Samsung Smartwatch nicht nur zu einem guten Trainingspartner, sondern auch zu einem eleganten Accessoire. Dank einer großen Auswahl an Ziffernblättern bist du mit der Galaxy Watch Active 2 immer richtig ausgestattet. Selbst im Schwimmbad macht die wasserdichte Smartwatch eine gute Figur. Ein Vorteil gegenüber dem Vorgängermodell ist der Lautsprecher - perfekt für den Einsatz als Timer oder Stoppuhr. Dank des integrierten Mikrofons kannst du darüber hinaus direkt über die Uhr telefonieren oder per Sprachsteuerung auf Whatsapp Nachrichten antworten. Das ist übrigens auch über eine Tastatur auf dem Display möglich. In Zukunft sollen noch eine EKG-Aufzeichnung und eine Sturzerkennung folgen.

Samsung Galaxy Watch Active 2 Test: Unser Fazit

Die Galaxy Watch Active 2 überzeugte im Test mit nützlichen Fitnessfunktionen und einer guten Funktionalität als Smartwatch. Wenn du eine Smartwatch für dein Android Smartphone suchst, die zu jeder Lebenslage passt, bist du mit der Galaxy Watch Active 2 gut beraten. Vor allem die einfach Bedienung dank digitaler Lünette, der hohe Tragekomfort und die MP3-Player Funktion machen die Smartwatch zu einem Allrounder und bringt ihr gute 77% in unserem Stamrtwatch-Test.

Kategorie

Bewertung

Akku

70%

Software

70%

Bedienung

80%

Display

90%

Design

80%

Endwertung

77%

Huawei Watch GT2 Test - Schicker, aber etwas dummer Dauerläufer

Das spannende an der aktuellen Generation von Smartwatches ist die Wahl des Betriebssystems. Während die Apple-Watch logischerweise auf watchOS und einige Hersteller auf Wear OS by Google setzen, kochen z.B. Garmin und Huawei wiederum ihren eigenen Betriebssystembrei. Das bringt Vor- aber auch Nachteile mit sich. Welche das im Fall der Huawei Watch GT2 sind, haben wir für dich getestet.

  • Dauerläufer: Die Huawei Watch GT2 kommt mit einer atemberaubenden Akkulaufzeit daher. Bei normaler Nutzung kamen wir im Test auf etwa eine Woche und hatten Benachrichtigungen, Fitness-Tracking, mehrere Wecker und ein Always-On-Funktion mit speziellem Ziffernblatt eingeschaltet. Nach einer Stunde und 15 Minuten Aufladen war die Smartwatch schon wieder voll einsatzbereit.

  • App-Armut: Ohne eigenen App-Store mussten wir mit den vorinstallierten Apps der Huawei Watch GT2 auskommen. Grundfunktionen wie Wecker, Schlaf- bzw. ein umfangreiches Fitness-Tracking sind ebenso wie ein einfacher Musikplayer mit an Bord der Smartwatch. Doch darüber hinaus, gibt es nichts. So kam uns die Huawei Watch GT2 eher wie ein schicker Fitness-Tracker mit Zusatzfunktionen, als eine vollwertige Smartwatch vor.

  • Top Hardware: Das Display der Huawei Watch GT2 ist eine Augenweide. In Verbindung mit dem edlen Look und der top Verarbeitungsqualität, hatten wir das Gefühl, eine modische Analoguhr an der Hand zu tragen anstatt einer Smartwatch. Gleichzeitig ist die Uhr selbst mit 46mm und 41g angenehm leicht und sehr bequem zu tragen - auch beim Sport. Das i-Tüpelchen: Der eingebaute Lautsprecher ist überraschend brauchbar und das Verbinden von Bluetooth-Kopfhörern klappte problemlos.
Huawei Watch GT2 -  Die Nachteile

Um die Uhr mit einem normalen Android-Smartphone in Betrieb nehmen zu können, sind neben der Huawei Health-App noch die Huawei-Mobildienste zu installieren. Dazu kommen etliche Berechtigungsanfragen der beiden Apps und das Erstellen eines Huawei-Accounts. Der ganze Einrichtungsprozess dauert nicht nur lange, sondern hinterlässt zusätzlich noch ein mulmiges Gefühl, was die Privatsphäre angeht.

Der Verzicht auf ein bekanntes Betriebssystem spiegelt sich in der rudimentären Auswahl an Apps wieder. Huawei bietet keinen separaten App-Store für die Uhr und damit auch keine Apps, die wir zusätzlich installieren konnten. Spotify, Google Maps oder gar mobiles Bezahlen? Fehlanzeige! Auf Nachrichten von der Uhr aus oder gleich via Sprachsteuerung antworten? Nicht möglich. So ist die Huawei Watch GT2 eher als schickes Accessoire mit ein paar smarten Funktionen und nicht als vollwertige Smartwatch anzusehen.

Huawei Watch GT2 -  Die Vorteile

Mit dem Lederarmband sieht die Huawei Watch GT2 besonders edel ausDer Vorteil eines eigenen Betriebssystems ist, dass man als Hersteller alles sehr energieeffizient programmieren kann. Und meine Güte merkt man dies der Huawei Watch an. Nach einer ganzen Woche bei normaler Nutzung fragte uns das Gerät, ob es bei 15% Akkustand noch in einen Energiesparmodus wechseln soll, um so die ohnehin schon großartige Akkulaufzeit nochmal zu verlängern. Die Garmin Vivoactive hat zwar in unserem Test ähnlich gute Akkulaufzeiten, ist dabei aber nicht so modisch und hat ein deutlich kleineres und schlechteres Display als Huaweis Tracker.
Das Design und die Verarbeitungsqualität sind sehr gut und auf Augenhöhe mit der Apple Watch oder den Galaxy Watch Modellen. Das Display bietet dank OLED echtes Schwarz, ist scharf und gleichzeitig hell genug, um bei Tageslicht alles sehen zu können - eine echte Augenweide.

Nett: Ähnlich wie Apple legt auch Huawei noch ein Wechselarmband aus schwarzem Gummi zu dem braunen Lederarmband an der Smartwatch mit in die Packung.

Unser Testfazit zur Huawei Watch GT2

Du suchst eine Smartwatch mit vielen Funktionen, Apps und Einstellungsmöglichkeiten. Dann ist die Huawei Watch GT2 eher nicht wirklich ideal für dich.

Ein modischer Fitnesstracker mit atemberaubender Akkuausdauer und toller Verarbeitungsqualität würde deinem Handgelenk hingegen gut stehen? Dann kannst du bei der Huawei Watch GT2 bedenkenlos zuschlagen!

Kategorie

Bewertung

Akku

100%

Software

40%

Bedienung

70%

Display

90%

Design

80%

Endwertung

75%

Fossil Carlyle Gen. 5 - Ein kurzer Traum aus Stahl

Modern, schlicht und auch noch smart. Uhrenprofi Fossil zeigt auch in der 5. Generation seiner Smartwatches, dass smarte Features und klassische Optik durchaus kombinierbar sind. Die Carlyle (Generation) 5 kommt in schickem poliertem Stahl daher und sieht auf den ersten Blick gar nicht nach Smartwatch aus. In unserem Test konnte die Uhr zwar nicht durchgehend überzeugen, hat aber trotzdem einen relativ positiven Eindruck hinterlassen: 

  • Technisch Top: Das unglaublich helle und gut lesbare 416 x 416 Pixel AMOLED Display wird von einem Snapdragon Wear 3100 Prozessor und 1 GB RAM unterstützt. Zusammen mit 8 GB internem Speicher ist die Uhr theoretisch auch ohne Smartphone ein echtes Kraftpaket. In der Alltagsnutzung fielen uns keine Ruckler auf. Googles Betriebssystem Wear OS ist allerdings leider noch nicht ganz ausgereift, was die Bedienung teilweise etwas umständlich gemacht hat.

  • Kaum Sport an Bord: Natürlich kommt eine Smartwatch 2019 mit Schrittzähler und optischem Pulssensor. Was Trainingsfunktionen angeht war es das allerdings auch schon. Der Schrittzähler ist dank modernen Smartphones eigentlich obsolet und der Pulsmesser hat einen derart großen Ergebnisspielraum, dass wirklich ambitionierte Sportler mit diesem nichts anfangen können. Allerdings ist die Carlyle auch nicht als Sportgerät erdacht.

  • Leichter als gedacht: Die Verarbeitung ist auf höchstem Niveau, da gibt es absolut gar nichts zu kritisieren. Was uns aber trotzdem auffiel war das Gewicht. Grundsätzlich ist es bei einer Uhr natürlich positiv, wenn sie leicht und damit angenehm zu tragen ist. Trotzdem passt das leichte Gewicht irgendwie nicht zum poliertem, kaltem Stahl. Die Leichtigkeit kommt wie erwähnt dem Komfort entgegen, nimmt sich dabei eine kleine Ecke von der gefühlten Qualität.
Fossil Carlyle 5 - Die Nachteile

In unserem Test konnte uns Googles Wear OS nur bedingt überzeugen. Obwohl zwei Buttons frei belegbar sind und auch die Krone eine einfache Bedienung sicherstellen sollte, macht die unintuitive Menüführung hier einen Strich durch die Rechnung. Mit 17 Stunden Ausdauer im Alltagstest ist auch der Akku definitiv zu schwach, wobei wir die Uhr auch wirklich ausgiebig genutzt haben. Während kompakte Fitnesstracker teilweise bis zu zwei Wochen mit einer Ladung auskommen und auch vollwertige Smartwatches durchschnittlich über zwei Tage laufen, hat Fossil hier leider am falschen Ende gespart. Außerdem findet sich im Lieferumfang nur die USB-Ladeschale und die Uhr selbst. Einen Pin, um das Armband selbstständig zu kürzen oder ein Wechselarmband anzubringen, hätten wir mindestens erwartet.

Fossil Carlyle 5 - Die Vorteile

Fossils Smartwatch ist ein echter Blickfang Trotz der Kritik können wir die Carlyle empfehlen. Wer sich mit Wear OS beschäftigt wird auch hier den Dreh rausbekommen und sich letztendlich über die vielen Personalisierungsmöglichkeiten freuen. Viele verfügbare Apps und ein großer interner Speicher von 8 GB sorgen für nahezu grenzenlose Möglichkeiten. Auch das verbaute Display ist unter allen Umständen gut lesbar und bietet bei extremer Sonneneinstrahlung einen Booster, um die Helligkeit noch eine Ecke höher zu stellen (logischerweise auf Kosten des Akkus). Außerdem hat Fossil einen wasserdichten Lautsprecher auf der linken Seite der Uhr spendiert. Hier darf man natürlich kein Klangwunder erwarten, trotzdem lässt sich so recht komfortabel beispielsweise der Google Assistant bedienen. Zuletzt müssen wir nochmal die Verarbeitung hervorheben. Die Uhr sieht nicht nur extrem hochwertig aus, sie ist auch absolut fehlerlos verarbeitet und ist für jeden Uhrenträger eine wahre Freude am Handgelenk

Fossil Carlyle 5 - Unser Fazit

Einerseits hat Fossil uns eine solide und elegante Smartwatch präsentiert, deren Stärken, im Vergleich zu anderen Smartwatches, nicht in Sportfeatures zu finden sind, andererseits ist Fossil scheinbar einige Kompromisse eingegangen. Der Akku ist zu schwach, darüber täuschen auch verschiedene Akku-Modi nicht hinweg, die die einzelnen Funktionen reduzieren, um etwas länger durchzuhalten. An ein USB-Netzteil im Lieferumfang oder auch die Möglichkeit die Uhr kabellos per Qi zu laden wurde ebenso nicht gedacht. Das alles ist schade, denn die Carlyle ist trotzdem eine auffallend schöne Uhr, die ihren Platz auf dem umkämpften Wearables-Markt verdient hat. Insgesamt hat es in unserem Test nur für eine Endwertung von 76% gereicht. 

Kategorie

Bewertung

Akku

50%

Software

80%

Bedienung

70%

Display

80%

Design

100%

Endwertung

76%

Garmin Vivoactive 4S - Super Fitness-Tracker, mittelmäßige Smartwatch

Der Navigationsspezialist Garmin hat neben den zahlreichen Fitnessarmbändern auch vermehrt waschechte Smartwatches im Angebot. Wir haben der Vivoactive 4S in unserem Test mal auf den Zahn gefühlt und sagen dir, ob sie es mit den Uhren der Konkurrenz aufnehmen kann.

  • Stark im Fitness- Outdoorbereich: Sein Kerngeschäft kann die Vivoactive 4S nicht verstecken. Die Fitness- und Navigationsfunktionen sind umfangreich, verlässlich und durchdacht. So gibt es für nahezu jede Sportart ein eigenes detailliertes Tracking-Profil vorinstalliert auf der Smartwatch. Zudem findest du mehrere Navigations-Apps im Store, die dich dank des eingebauten GPS zielsicher navigieren. Höhenmesser, Luftfeuchtigkeit uvm. machen jeder Wanderung in Bergen nachvollziehbar.

  • Hoher Tragekomfort: Auf den ersten Blick wirkt die Vivoactive Smartwatch mit ihrem Gehäuse und Band etwas billig, doch die Verarbeitung ist sehr gut und das geringe Gewicht von nur 40 Gramm ist ein Segen im Alltag und beim Sport.

  • Unattraktives Display: Bei jedem Blick auf das Display der Smartwatch waren wir etwas enttäuscht. Blasse Farben, gräuliches Schwarz, geringe Auflösung und wenig Kontrast machten es mit Abstand zum schlechtesten Display im Test.

  • Gute Akkulaufzeit: Überrascht hat uns die sehr gute Akkulaufzeit. Trotz dauerhafter Benachrichtigungen, Wecker und Fitness-Tracking waren immer 2-3 Tage möglich. Nach nur etwa einer Stunde war der Akku dann wieder komplett voll.
Garmin Vivoactive 4S - Die Nachteile

Das schlechte Display stört fast bei jedem Blick auf die Uhr. Unverständlich, warum Garmin nicht zumindest auf die OLED-Technologie mit schwarzem Schwarz und kräftigen Farben gesetzt hat.
Die Bedienung der Garmin Smartwatch ist etwas umständlich, verschachtelt und hat eine gewisse Einarbeitungszeit. Wichtige Funktionen die Aktivitätsübersicht für eine Woche finden sich z.B. nur in Untermenüs. Via Wischen können aber immerhin eine Favorit-Funktion und eine App-Übersicht geöffnet werden. Zudem merkt man, dass kein großes Ökosystem wie Wear OS by Google oder watchOS auf der Vivoactive 4S laufen. Viele Apps aus der hauseigenen Connect IQ-App bieten nur rudimentäre Funktionen bzw. sind nicht gut programmiert.

Garmin Vivoactive 4S - Die Vorteile

Die Garmin Vivoactive 4s ist für FitenssfansAls Smartwatch für aktive Nutzer macht die Vivoactive 4S vor allem beim Sport eine sehr gute Figur. Top Fitness-Tracker-Eigenschaften mit umfangreichen Messwerten und Statistiken gestalten sich als sehr hilfreich. Egal welcher Sportart oder Aktivität du nachgehen möchtest, die Uhr hat das passende Profil parat und trackte im Test, Schwimmen, Laufen, Radfahren und Krafttraining vergleichsweise genau. Hinzu kamen noch die Messung der Atmung und die “Body Battery”, also dein eigenes Energielevel des Körpers, was erstaunlich gut funktionierte.
Doch vor allem der hohe Tragekomfort aufgrund des geringen Gewichts (40 Gramm) und das angenehme Gummiband, ließen uns die Uhr selbst beim Schwimmen oder Kraftsport kaum am Handgelenk spüren und machten sie zum ständigen Begleiter während der Workouts. Das Verbinden von Bluetooth-Kopfhörern jeglicher Art funktionierte zudem perfekt. Dank des Musikplayers für lokal gespeicherte Titel und Deezer, Spotify oder Amazon Music fürs Streaming, blieb das Handy beim Sport daheim.
Das i-Tüpfelchen war das Navigieren mit eingebautem GPS, Höhenmesser und akuratem Kompass. Sowohl in der Stadt als auch beim Laufen durch den Wald fand die Uhr völlig autark den Weg.

Unser Testfazit zur Garmin Vivoactive 4S

Die Garmin Vivoactive 4S kann sich nicht so recht zwischen Fitnessarmband und Smartwatch entscheiden. Für eine vollwertige Smartwatch fehlen zu viele Funktionen bzw. ist die Software nicht weitgenug. Wenn du nach einem super Fitness-Tracker mit einigen netten Smartwatch-Funktionen suchst, ist die Vivoactive 4S eine gute Wahl. Vor allem beim Sport und dank der autarken Navigation konnte sie im Test überzeugen.

Kategorie

Bewertung

Akku

90%

Software

60%

Bedienung

50%

Display

40%

Design

60%

Endwertung

63%

Was ist eine Smartwatch?

Mehr als nur Alarm am Arm

Frau mit Smartwatch und Smartphone auf Terrasse Eine Smartwatch ist eine Armbanduhr, deren Funktionsumfang durch vom Smartphone bekannte Möglichkeiten erweitert wird. Dies ist vor allem möglich, weil sehr viele technische Elemente  moderner Telefone im kleinen Gehäuse einer Uhr untergebracht werden. So besitzt sie die abgespeckte, aber vollwertige Hardware eines Smartphones, mit Arbeitsspeicher, Prozessor, Display und Bluetooth-Empfangstechnik. Letztere ermöglicht auch eine Verbindung mit dem großen Bruder, sodass beide Geräte miteinander kommunizieren können und sich gegenseitig ergänzen. Zu den größten Vorteilen einer Smartwatch gehören die Benachrichtigungen über Meldungen vom Handy und diverse Features, wie Wecker, Schlaf-Tracker, Schrittzähler, Aktivitätsprotokoll und Kalorienverbrauch - bekannt von Fitness-Armbändern. Da sich die beiden Devices via stromsparendem Bluetooth miteinander verbinden, ist der Akkuverbrauch nur geringfügig höher.

Ausgelöst wurde der Trend von der Firma Pebble, die mithilfe von Crowdfunding ihre Smartwatche auf den Markt brachte. Leider wurde sie von Fitbit aufgekauft und produziert keine Smartwatches mehr.

Welche Smartwatch passt zu meinem Smartphone?

Die Systemfrage

Da eine Smartwatch ihr volles Potenzial erst mit der Verbindung zum Handy entfaltet, aber beide Gerätetypen nicht beliebig untereinander kompatibel sind, sollte dies auf jeden Fall deine Kaufentscheidung beeinflussen oder sogar bestimmen. Der entscheidende Faktor dabei ist, das Betriebssystem. Im Folgenden zeigen wir dir, welche Benutzeroberflächen es gibt und mit welchen Smartphones sie kompatibel sind:

  • WatchOS: Auf der Apple Watch läuft das eigens für die Uhr entwickelte Betriebssystem WatchOS. Dies hat zur Folge, dass sich nur Apple iPhones mit der Smartwatch verbinden lassen. Geräte ab dem iPhone 5 mit dem iOS 8.2 sind kompatibel. Apple’s Herangehensweise überzeugt durch eine strukturierte und flüssige Bedienung mit einer stetig wachsenden App-Auswahl. Zudem ist der Sprachassistent Siri bei verbundenem iPhone tief ins System integriert und erleichtert dir die Bedienung.

  • Wear OS by Google: Der ewige Gegenspieler von Apple ist natürlich Google, veröffentlichte im März 2014 einen speziell für Smartwatches angepassten Ableger seines erfolgreichen mobilen Betriebssystems Android. Wear OS by Google ist im Gegensatz zu WatchOS, Tizen oder diversen eigenständigen Benutzeroberflächen mit allen Smartphones und Android Tablets ab Android 4.3 Jelly Bean und allen iPhones ab iOS 8.2 kompatibel.
    Es läuft auf vielen verschiedenen Smartwatches. Egal ob, LG-, Huawei- oder Sony Smartwatch, meistens findet man Googles Android Wear auf dem kleinen Zeitnanzeiger. Die Verbindung wird via der Android Wear App hergestellt und kann viele Apps und Einstellungsmöglichkeiten auf der Habenseite verbuchen. Noch ist das OS zu rechenintensiv für die schwache Smartwatch-Hardware und ruckelt an einigen Stellen. Google sorgt, wie Apple, aber für regelmäßige Updates und Fehlerkorrekturen.
    Bei Apple-Geräten ist der Funktionsumfang von Android-Smartwatches etwas eingeschränkt, da beide Systeme nicht nativ miteinander kommunizieren können. Die Android Wear App für iOS findest du ganz normale im iTunes-App-Store. Allerdings musst auf den Sprachassistenten Google Now verzichten, der dich wie Apple’s Siri durch die Menüs navigieren, Erinnerungen und Termine oder Nachrichten beantworten lässt.

    Frau verbindet Smartwatch mit Smartphone via Bluetooth
  • Tizen: Das vor allem von Samsung genutzte quelloffene OS, kommt neben Samsung Fernsehern auch bei einigen Samsung Smartwatches wie der Gear S2 zum Einsatz. Neuere Modelle sind glücklicherweise mit allen Android Geräten ab 4.4 KitKat koppelbar und nicht mehr exklusiv an Samsung Galaxy Smartphone oder Galaxy Tabs von Samsung gebunden. Leider gibt es hier noch nicht so viele Apps wie bei Android Wear und WatchOS. Die wichtigsten Anwendungen sind aber natürlich portiert worden. Achtung: Die Samsung Gear S, Gear 2 und Gear 2 Neo sind von dieser Galaxy-Exklusivität betroffen, weil sie auf eine ältere Version von Tizen setzen.

  • Diverse: Das Feld der Smartwatches ist riesig. Spätestens nach der Apple Watch erfuhr der Markt der schlauen Armbanduhren einen großen Boom. Dies hatte auch zur Folge, dass alle möglichen Hersteller ein Stück vom Kuchen haben wollten. Das Resultat: Viele Smartwatches aus China, oft Kopien von populären Produkten, die aus rechtlichen und Kostengründen auf eigene Betriebssysteme setzen. Doch auch etablierte Hersteller, wie z.B. das Schweizer Navigationsunternehmen Garmin, kochen lieber ihr eigenes Süppchen. Ihre Kompatibilität hängt an der dazugehörigen Smartphone-App. Sind diese auf deinem Mobiltelefon installierbar, funktioniert auch die Kommunikation mit dem Betriebssystem der Uhr. Generell werden nur rudimentäre Funktionen unterstützt. Deine Nachrichten von Messenger-Apps zuverlässig auf dem Display anzuzeigen, ist z.B. bei den wenigsten möglich.

Optik und Nutzerverhalten sind bei Smartwatches entscheidend

Das Runde und das Eckige

Frau bedient Smartwatch im ParkDein jetziges oder zukünftiges Smartphone ist mit deiner favorissierten Smartwatch kompatibel? Jetzt entscheiden Optik und Handhabung.

Da eine Uhr immernoch ein Accessoire ist, lassen sich viele unterschiedliche Designs wählen - Vom klassischen runden Uhren-Look, über an Fitness-Armbänder erinnernde Formen, bis hin zum eckigen Bildschirm im Stile eines Computers. Smartwatches gibt es in fast jeder Stil- und Bauart.

Armbänder gibt es in Leder, Gummi oder Plastik. Doch aufgepasst: Viele Hersteller setzen nicht auf die standardisierten Größen und Verschlüsse der Uhrenindustrie, sondern fertigen ihre eigenen Ersatzteile und Zubehör, um so zusätzlich noch etwas zu verdienen. Die verbauten Materialien bestimmen häufig Stabilität und Erscheinungsbild. Metall und Glas lassen eine Smartwatch edler und stabiler werden. Der Vorteil von viel Plastik ergibt sich aus dem geringeren Gewicht. Eine Mischung aus beiden Materialwelten ist daher nicht selten. Hier solltest du unbedingt vorher ausprobieren und genau fühlen, ob sich das Material gut auf der Haut macht. Schließlich ist es täglich viele Stunden an deinem Handgelenk. Scheue dich nicht, ein gekauftes Armband wieder zurückzuschicken, wenn es kratz, unangenehm riecht oder sogar allergische Reaktionen auslöst. FÜr jede Uhr gibt es zudem etliche Wechselarmbänder, die einen anderen Look bieten.

Smartwatches bieten Komfort und Funktion

Smart durch Technik

Smartwatch, Smartphone und zeigen eine synchronisierte Navi-AppKonkret vom Design beeinflusst, werden auch die technischen Möglichkeiten deiner Smartwatch. Wie viel Hardware kann der Hersteller in das kleine Gehäuse packen? Viele Samsung-Uhren haben z.B. eine Kamera eingebaut, während andere Hersteller wie Sony, Motorola oder Huawei darauf verzichten. Andere Features wie WLAN oder gar einen SIM-Karten-Slot lassen die Uhr völlig autark funktionieren. Anrufe, SMS, Messenger-Nachrichten, Navigation - alles lässt sich dann, wenn auch etwas umständlich, mit dem kleinen Smartwatch-Display ausführen.

Die Smartwatch als Fintess-Armand

Beim Großteil der Smartwatches mittlerweile Standard: ein Pulsmesser. Natürlich kann dieser nicht mit einem professionellen Pulsgurt mithalten, der einen wesentlich besseren und genaueren Pulssensor bietet, liefert jedoch brauchbare Werte der Herzfrequenz und mithilfe von Tracker und Health-Apps wie S-Fit und Runtastic die Funktion eines Fitness-Armbands. Durch ihre Bausweise sind Smartwatches beim Sport natürlich nicht so angenehm zu tragen und weitaus weniger dezent, als die sportlichen Accessoires von Fitbit, Garmin, Jawbone oder Polar. Dennoch eignen sie sich als guter Richtwert für deine sportliche Belastbarkeit, wenn Sie z.B. an Grenzen am Boxsack oder den Alltagsstress an der Klimmzugstange abbaust. Falls Sie eher an diesen interessiert sind, empfehlen wir Ihnen unseren Fitness-Armband-Vergleich. Dort haben wir eine große Auswahl zusammengefasst. Zusätzlich könnte auch eine Pulsuhr für dich in Frage kommen, um alle Daten rumd um den Sport ganz genau zu analysieren.

Technische Zusatzfunktionen bieten nicht alle Smartwatches

Andere außergewöhnliche Erweiterungen für deine Smartwatch wie NFC (Nahfeldkommunikations-Chip für z.B. mobiles Bezahlen ohne Karte), extra Höhenmesser oder die Qi-Lademöglichkeit (ohne Kabel, via Induktion) finden sich nur bei einzelnen Herstellern. Beim Infrarot-Sender für die Bedienung von Fernseher, Stereo- und Klimaanlage verhält es sich genauso.

All diese Extras und die verwendeten Materialien, schlagen sich mitunter auch in der Dicke nieder. Die Apple Watch ist z.B. sehr edel und gut verarbeitet, besitzt allerdings auch eine Bauhöhe von mehr als 10mm und ist entsprechend schwer.

Viel wichtiger ist da schon schon die Frage nach dem Nutzerverhalten. Achte beim Kauf darauf, dass du dir keine zu große Smartwatch zulegst, wenn du z.B. regelmäßig Sport damit machen willst. Andersherum empfiehlt es sich in einem förmlich-beruflichen Umfeld, nicht mit einem Fitnessarmband herum zu laufen, sondern eher auf ein etwas schickeres, smartes Utensil zu setzen.
Ebenso solltest du berücksichtigen, ob deine Smartwatch wasserdicht ist. Spritzwassergschützt sind hingegen fast alle Smartwatch-Vergleichsteilnehmer. Wer beim Baden oder Schwimmen auf die Uhr nicht verzichten will, braucht aber den kompletten Schutz nach IP67 Standard.

Touchscreen, Knöpfe, Lünette und Krone

Einarmbedienung

Smartwatch wird via Touchscreen bedient und zeigt DokumentDa sich auf dem Markt immernoch kein einheitliches Bedienkonzept etabliert hat, gibt es hier sehr viele Möglichkeiten. Nicht mal der Touchscreen ist immer gesetzt. So setzte das durch Crowdfunding unterstützte Unternehmen Pebble, mit seinen Smartwatches auf eine Bedienung durch 4 Tasten und auf die I-Ink-Displaytechnologie. Diese hat zwar im Vergleich zu den OLED und LCD-Displays einige Defizite in Sachen Farbwiedergabe, Kontrast und Hellikeit, ermöglicht aber eine lange Akkulaufzeit von mehr als 3 Tagen. Andere Smartwatches müssen je nach Ausstattung und Nutzerverhalten schon nach 1-2 Tagen wieder an die Steckdose. Zudem kaschiert Pebble das nachteilige Display mit einem verspielten OS-Design.

Andere Lösungen sind von Hersteller und Betriebssystem abhängig. Android Wear setzt verstärkt auf Wischgesten. Bei WatchOS auf der Apple Watch hilft eine Krone beim Navigieren durch die Menüs. Die Samsung Uhr Gear S2 setzt hingegen auf eine Lünette (drehbarer Ring um die Anzeige), um die Bedienung präziser und flüssiger zu machen.

Egal wie, eine gewisse Einarbeitungszeit ist immer von Nöten, da ein ganzes Betriebssystem mit all seinen Funktionen auf so ein kleines Display gequetscht wird.
Die Größe und Schärfe des Displays erleichtert bei vielen Modellen die Handhabung und Ablesbarkeit. Dennoch gilt es hier einen guten Kompromiss zwischen Komfort und Funktion zu finden - vor allem was die Akkulaufzeit betrifft. Hardware und Software werden immer stromsparender. Zeitgleich kommen immer mehr Funktionen hinzu.

Die bekanntesten Smartwatch-Marken

Bekannte Marken sind Sony, Samsung, LG, Motorola mit Moto 360, Apple, Garmin, Huawei und ASUS mit seiner Zenwatch und Viviowatch. Da die großen Technikriesen damit im Gebiet von Uhren wildern, bieten auch die klassischen Uhrenhersteller wie Casio, Fossil, Breitling und Chronos Smartwatches an. Hinzu kommen noch diverse unbekanntere Marken aus China wie Ninetec, VOSMEP und IPEKOO.

Egal für welche Uhr du dich entscheidest, am Ende muss sie ein dezenter und smarter Begleiter sein, der deinen Alltag erleichtert. Lege also Wert auf die Bedienbarkeit und problemlose Integration in Ihr Leben - ausprobieren und mehrere Tage testen, sind absolut sehr ratsam.

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