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Smartwatch Tests 2018

Die besten Smartwatches in der Schweiz

Smartwatch Kaufberater
Dein Kaufberater:
Jan-Philipp
Jan-Philipp

Die Kaufberatung zu Smartwatches

Moderne Smartwatch vor weißem HintergrundDer analogen Zeit voraus

Die Armbanduhr. Ein “zeitloses” Accessoire, welches in allen Formen, Farben, Designs und Preisen daherkommt. Im Science-Fiction-Bereich ist sie schon seit Jahrzehnten ein nicht mehr wegzudenkendes Accessoire. Dort dienen die kleinen Helfer am Handgelenk als Steuerungseinheit für Raumschiffe, Computer und als Allzweckwerkzeug oder Waffe. Stilvolle Geheimagenten à la James Bond, nutzen die Uhr als Motorsäge, Radioaktivitätsmessgerät, Magnet oder schießen einen Laserstrahl, um sich aus brenzligen Situationen zu befreien. Zum Baumfällen oder Schweißen eignen sich moderne Smartwatches eher weniger.

Dennoch können die kleinen Geräte dir viel Freude bereiten und den Alltag erleichtern. Worauf du beim Kauf achten musst, warum viele Smartwatches nicht mit jedem Smartphone kompatibel sind und was elektronische Tinte mit der Akkulaufzeit zu tun hat, erfährst du in unserem Smartwatch-Vergleich.

Die besten Smartwatches im Vergleich

Vergleichstabelle
Vorteile:
  • schickes Design
  • stabil
  • Schnelllade-Funktion
Nachteile:
  • kein Pulssensor
Bedienung: Touch, Lünette, Knöpfe
Speicher: 8 GB
Speicher: k.A.
Speicher: k.A.
Speicher: 4 GB
Kompatibilität: iOS, Android
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Betriebssystem: Tizen OS
Gehäusebreite: 42 mm
Gehäusebreite: k.A.
Gehäusebreite: 38 mm
Gehäusebreite: k.A.
Konnektivität:
  • GPS
  • WLAN
  • NFC
Bedienung: Touch, Knopf, Krone
Bedienung: Touch, Knöpfe
Bedienung: Knöpfe
Bedienung: Touch
Gehäusebreite: 46 mm
Kompatibilität: iOS
Kompatibilität: iOS, Android
Kompatibilität: iOS, Android, Windows Phone
Kompatibilität: iOS, Android
Speicher: 4 GB
Betriebssystem: watchOS 4
Betriebssystem: Eigenes
Betriebssystem: Pebble OS
Betriebssystem: Android Wear
Wasserdicht:
Akkulaufzeit: 80.00%
Akkulaufzeit: 70.00%
Akkulaufzeit: 100.00%
Konnektivität:
  • WLAN
Konnektivität:
  • GPS
Konnektivität:
  • GPS
Konnektivität:
  • GPS
  • WLAN
  • NFC

Was ist eine Smartwatch?

Mehr als nur Alarm am Arm

Frau mit Smartwatch und Smartphone auf Terrasse Eine Smartwatch ist eine Armbanduhr, deren Funktionsumfang durch vom Smartphone bekannte Möglichkeiten erweitert wird. Dies ist vor allem möglich, weil sehr viele technische Elemente  moderner Telefone im kleinen Gehäuse einer Uhr untergebracht werden. So besitzt sie die abgespeckte, aber vollwertige Hardware eines Smartphones, mit Arbeitsspeicher, Prozessor, Display und Bluetooth-Empfangstechnik. Letztere ermöglicht auch eine Verbindung mit dem großen Bruder, sodass beide Geräte miteinander kommunizieren können und sich gegenseitig ergänzen. Zu den größten Vorteilen einer Smartwatch gehören die Benachrichtigungen über Meldungen vom Handy und diverse Features, wie Wecker, Schlaf-Tracker, Schrittzähler, Aktivitätsprotokoll und Kalorienverbrauch - bekannt von Fitness-Armbändern. Da sich die beiden Devices via stromsparendem Bluetooth miteinander verbinden, ist der Akkuverbrauch nur geringfügig höher.

Ausgelöst wurde der Trend von der Firma Pebble, die mithilfe von Crowdfunding ihre Uhren auf den Markt brachte. Leider wurde sie von aufgekauft und produziert keine Smartwatches mehr.

Welche Smartwatch passt zu meinem Smartphone?

Die Systemfrage

Da eine Smartwatch ihr volles Potenzial erst mit der Verbindung zum Handy entfaltet, aber beide Gerätetypen nicht beliebig untereinander kompatibel sind, sollte dies auf jeden Fall deine Kaufentscheidung beeinflussen. Der entscheidende Faktor dabei ist, das Betriebssystem. Im Folgenden zeigen wir dir, welche Benutzeroberflächen es gibt und mit welchen Smartphones sie kompatibel sind:

  • WatchOS: Auf der Apple Watch des kalifornischen Milliarden-Unternehmens läuft das eigens für die Uhr entwickelte Betriebssystem. Dies hat zur Folge, dass sich nur Apple iPhones mit ihr verbinden lassen. Geräte ab dem iPhone 5 mit dem iOS 8.2 sind kompatibel. Apple’s Herangehensweise überzeugt durch eine strukturierte und flüssige Bedienung mit einer stetig wachsenden App-Auswahl. Zudem ist der Sprachassistent Siri bei verbundenem iPhone tief ins System integriert und erleichtert dir die Bedienung.
  • Android Wear: Der ewige Gegenspieler von Apple, Google, veröffentlichte im März 2014 einen speziell für Smartphones angepassten Ableger seines erfolgreichen mobilen Betriebssystems Android. Android Wear ist im Gegensatz zu WatchOS, Tizen oder diversen eigenständigen Benutzeroberflächen mit allen Smartphones und Android Tablets ab Android 4.3 Jelly Bean und allen iPhones ab iOS 8.2 kompatibel.
    Es läuft auf vielen verschiedenen smarten Uhren. Egal ob, LG-, Huawei- oder Sony Smartwatch, meistens findet man Googles Android Wear auf dem kleinen Zeitnanzeiger. Die Verbindung wird via der Android Wear App realisiert und kann viele Apps und Einstellungsmöglichkeiten auf der Habenseite verbuchen. Noch ist das OS zu rechenintensiv für die schwache Smartwatch-Hardware und ruckelt an einigen Stellen. Google sorgt, wie Apple, aber für regelmäßige Updates und Fehlerkorrekturen.
    Bei Apple-Geräten ist der Funktionsumfang von Android-Smartwatches etwas eingeschränkt, da beide Systeme nicht nativ miteinander kommunizieren können. Die Android Wear App für iOS findest du ganz normale im iTunes-App-Store. Allerdings musst auf den Sprachassistenten Google Now verzichten, der dich wie Apple’s Siri durch die Menüs navigieren, Erinnerungen und Termine oder Nachrichten beantworten lässt.
  • Frau verbindet Smartwatch mit Smartphone via BluetoothPebble OS: Auch die Oberfläche der auf E-Ink-Paper-Displays setzende Firma ist mit Smartphones aus beiden Hauptlagern kompatibel. Mehr noch: Sogar mit Windows Phone kommt sie zurecht und steht damit ziemlich alleine da. Das markanteste Feature: Pebble Timeline - per Knopfdruck rufen Sie so Ereignisse aus der Gegenwart, Zukunft und Vergangehheit auf. Egal ob Wetterinfos, Mails, Kalendereinträge, Anrufe, Nachrichten usw. - alles wird chronologisch und übersichtlich einsortiert. Die Auswahl an Apps ist vergleichsweise gering, besticht aber, wie die Marke selbst, durch eine große und treue Fanbase, die eigene Entwicklungen im Pebble-Store anbieten. Die wichtigsten Apps sind natürlich vetreten.
    UPDATE: Bedauerlicherweise wird es keine neue Pepple-Smartwatch mehr geben, da Firma Ende 2016 in Teilen vom Konkurrenten Fitbit aufgekauft wurde. Updates zum betriebesystem werden ebenfalls nicht mehr erscheinen, was die Kompatibilität einschränkt. Dennoch kannst du mit Community-Projekten wie der App Gadget-Bridge deine Pepple-Smartwatch noch über die Schließung von Pepple hinaus benutzen.
  • Tizen: Das vor allem von Samsung genutzte quelloffene OS, kommt neben Samsung Fernsehers auch bei einigen Samsung Smartwatches wie der Gear S2 zum Einsatz. Neuere Modelle sind glücklicherweise mit allen Android Geräten ab 4.4 KitKat koppelbar und nicht mehr exklusiv an Samsung Galaxy Smartphone oder Galaxy Tabs von Samsung gebunden. Leider gibt es hier noch nicht so viele Apps wie bei Android Wear und WatchOS. Die wichtigsten Anwendungen sind aber natürlich portiert worden. Achtung: Die Samsung Gear S, Gear 2 und Gear 2 Neo sind von dieser Galaxy-Exklusivität betroffen, weil sie auf eine ältere Version von Tizen setzen.
  • Diverse: Das Feld der Smartwatches ist riesig. Spätestens nach der Apple Watch erfuhr der Markt der schlauen Armbanduhren einen großen Boom. Dies hatte auch zur Folge, dass alle möglichen Hersteller ein Stück vom Kuchen haben wollten. Das Resultat: Viele Smartwatches aus China, oft Kopien von populären Produkten, die aus rechtlichen und Kostengründen auf eigene Betriebssysteme setzen. Doch auch etablierte Hersteller, wie z.B. das Schweizer Navigationsunternehmen Garmin, kochen lieber ihr eigenes Süppchen. Ihre Kompatibilität hängt an der dazugehörigen Smartphone-App. Sind diese auf deinem Mobiltelefon installierbar, funktioniert auch die Kommunikation mit dem Betriebssystem der Uhr. Generell werden nur rudimentäre Funktionen unterstützt. Deine Nachrichten von Messenger-Apps zuverlässig auf dem Display anzuzeigen, ist z.B. bei den wenigsten möglich.

Optik und Nutzerverhalten sind bei Smartwatches entscheidend

Das Runde und das Eckige

Frau bedient Smartwatch im ParkDein jetziges oder zukünftiges Smartphone ist mit deiner favorissierten Smartwatch kompatibel? Jetzt entscheiden Optik und Handhabung.

Da eine Uhr immernoch ein Accessoire ist, lassen sich viele unterschiedliche Designs wählen - Vom klassischen runden Uhren-Look, über an Fitness-Armbänder erinnernde Formen, bis hin zum eckigen Bildschirm im Stile eines Computers.

Armbänder gibt es in Leder, Gummi oder Plastik. Doch aufgepasst: Viele Hersteller setzen nicht auf die standardisierten Größen und Verschlüsse der Uhrenindustrie, sondern fertigen ihre eigenen Ersatzteile und Zubehör, um so zusätzlich noch etwas zu verdienen. Die verbauten Materialien bestimmen häufig Stabilität und Erscheinungsbild. Metall und Glas lassen die kleinen Armschmeichler edler und stabiler werden. Der Vorteil von viel Plastik ergibt sich aus dem geringeren Gewicht. Eine Mischung aus beiden Materialwelten ist daher nicht selten. Hier solltest du unbedingt vorher ausprobieren und genau fühlen, ob sich das Material gut auf der Haut macht. Schließlich ist es täglich viele Stunden an deinem Handgelenk. Scheue dich nicht, ein gekauftes Armband wieder zurückzuschicken, wenn es kratz, unangenehm riecht oder sogar allergische Reaktionen auslöst.

Smartwatches bieten Komfort und Funktion

Smart durch Technik

Smartwatch, Smartphone und zeigen eine synchronisierte Navi-AppKonkret vom Design beeinflusst, werden auch die technischen Möglichkeiten deiner Smartwatch. Wie viel Hardware kann der Hersteller in das kleine Gehäuse packen? Viele Samsung-Uhren haben z.B. eine Kamera eingebaut, während andere Hersteller wie Sony, Motorola oder Huawei darauf verzichten. Andere Features wie WLAN oder gar einen SIM-Karten-Slot lassen die Uhr völlig autark funktionieren. Anrufe, SMS, Messenger-Nachrichten, Navigation - alles lässt sich dann, wenn auch etwas umständlich, mit dem kleinen Smartwatch-Display ausführen.

Die Smartwatch als Fintess-Armand

Beim Großteil der Geräte mittlerweile Standard: ein Pulsmesser. Natürlich kann dieser nicht mit einem professionellen Pulsgurt mithalten, liefert jedoch brauchbare Werte und mithilfe von Tracker und Health-Apps wie S-Fit und Runtastic die Funktion eines Fitness-Armbands. Durch ihre Bausweise sind Smartwatches beim Sport natürlich nicht so angenehm zu tragen und weitaus weniger dezent, als die sportlichen Accessoires von Fitbit, Garmin, Jawbone oder Polar. Dennoch eignen sie sich als guter Richtwert für deine sportliche Belastbarkeit, wenn Sie z.B. an Grenzen am Boxsack oder den Alltagsstress an der Klimmzugstange abbaust. Falls Sie eher an diesen interessiert sind, empfehlen wir Ihnen unseren Fitness-Armband-Vergleich. Dort haben wir eine große Auswahl zusammengefasst. Zusätzlich könnte auch eine Pulsuhr für dich in Frage kommen, um alle Daten rumd um den Sport ganz genau zu analysieren.

Technische Zusatzfunktionen bieten nicht alle Smartwatches

Andere außergewöhnliche Erweiterungen wie NFC (Nahfeldkommunikations-Chip für z.B. mobiles Bezahlen ohne Karte) oder die Qi-Lademöglichkeit (ohne Kabel, via Induktion) finden sich nur bei einzelnen Herstellern. Beim Infrarot-Sender für die Bedienung von Fernseher, Stereo- und Klimaanlage verhält es sich genauso.

All diese Extras und die verwendeten Materialien, schlagen sich mitunter auch in der Dicke nieder. Die Apple Watch ist z.B. sehr edel und gut verarbeitet, besitzt allerdings auch eine Bauhöhe von mehr als 10mm und ist entsprechend schwer.

Viel wichtiger ist da schon schon die Frage nach dem Nutzerverhalten. Achte beim Kauf darauf, dass du dir keine zu große Smartwatch zulegst, wenn du z.B. regelmäßig Sport damit machen willst. Andersherum empfiehlt es sich in einem förmlich-beruflichen Umfeld, nicht mit einem Fitnessarmband herum zu laufen, sondern eher auf ein etwas schickeres, smartes Utensil zu setzen.
Ebenso solltest du berücksichtigen, ob deine Smartwatch wasserdicht ist. Spritzwassergschützt sind hingegen fast alle Smartwatch-Vergleichsteilnehmer. Wer beim Baden oder Schwimmen auf die Uhr nicht verzichten will, braucht aber den kompletten Schutz nach IP67 Standard.

Touchscreen, Knöpfe, Lünette und Krone

Einarmbedienung

Smartwatch wird via Touchscreen bedient und zeigt DokumentDa sich auf dem Markt immernoch kein einheitliches Bedienkonzept etabliert hat, gibt es hier sehr viele Möglichkeiten. Nicht mal der Touchscreen ist immer gesetzt. So setzt das durch Crowdfunding unterstützte Unternehmen Pebble, mit seinen Smartwatches auf eine Bedienung durch 4 Tasten und auf die I-Ink-Displaytechnologie. Diese hat zwar im Vergleich zu den OLED und LCD-Displays einige Defizite in Sachen Farbwiedergabe, Kontrast und Hellikeit, ermöglicht aber eine lange Akkulaufzeit von mehr als 3 Tagen. Andere Smartwatches müssen je nach Ausstattung und Nutzerverhalten schon nach 1-2 Tagen wieder an die Steckdose. Zudem kaschiert Pebble das nachteilige Display mit einem verspielten OS-Design.

Andere Lösungen sind von Hersteller und Betriebssystem abhängig. Android Wear setzt verstärkt auf Wischgesten. Bei WatchOS auf der Apple Watch hilft eine Krone beim Navigieren durch die Menüs. Die Samsung Uhr Gear S2 setzt hingegen auf eine Lünette (drehbarer Ring um die Anzeige), um die Bedienung präziser und flüssiger zu machen.

Egal wie, eine gewisse Einarbeitungszeit ist immer von Nöten, da ein ganzes Betriebssystem mit all seinen Funktionen auf so ein kleines Display gequetscht wird.
Die Größe und Schärfe des Displays erleichtert bei vielen Modellen die Handhabung und Ablesbarkeit. Dennoch gilt es hier einen guten Kompromiss zwischen Komfort und Funktion zu finden - vor allem was die Akkulaufzeit betrifft. Hardware und Software werden immer stromsparender. Zeitgleich kommen immer mehr Funktionen hinzu.

Die bekanntesten Smartwatch-Marken

Bekannte Marken sind Sony, Samsung, LG, Motorola mit Moto 360, Apple, Garmin, Huawei und ASUS mit seiner Zenwatch und Viviowatch. Da die großen Technikriesen damit im Gebiet von Uhren wildern, bieten auch die klassischen Uhrenhersteller wie Casio, Fossil, Breitling und Chronos Smartwatches an. Hinzu kommen noch diverse unbekanntere Marken aus China wie Ninetec, VOSMEP und IPEKOO.

Egal für welche Uhr du dich entscheidest, am Ende muss sie ein dezenter und smarter Begleiter sein, der deinen Alltag erleichtert. Lege also Wert auf die Bedienbarkeit und problemlose Integration in Ihr Leben - ausprobieren und mehrere Tage testen, sind absolut sehr ratsam.

Die Stiftung Warentest hat die Apple Watch der 1. Generation einem genaueren Test unterzogen. Hier das Video dazu:

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