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Die Waschmaschine – eine saubere Sache

Mann und Frau schauen in eine WaschmaschineIn keinem Haushalt darf sie heutzutage fehlen: die Waschmaschine. Wie kaum ein anderes Gerät hat sie die Arbeit im Haushalt revolutioniert. Ohne großen Zeit- und Kraftaufwand wird die Wäsche schnell und einfach wieder sauber - der modernen Technik sei Dank! Wenn das gute Stück mal nicht funktioniert ist das nahezu ein Drama. Schnell muss der Reparaturdienst her und wenn das nicht hilft, wird fix eine neue gekauft. Die wenigsten gehen dafür heutzutage zum Händler um die Ecke. Vielmehr wird via Online-Shop bestellt – das geht schneller und einfacher. Auch der Aufbau und Anschluss wird meist vom Lieferdienst übernommen, kostet aber oft zusätzlich. Und wer ganz viel Glück hat, kann binnen 24 Stunden eine neue Waschmaschine sein Eigen nennen.

Allerdings solltest du dir vor dem Kauf ein paar Fragen stellen, um das für dich passende Modell zu erwerben.

  • Wieviel Platz steht zum Aufbau einer Waschmaschine zur Verfügung?
  • Brauche ich einen Toplader oder möchte ich meine Maschine von vorne beladen?
  • Soll es ein Energiesparmodell sein, das im Anschaffungswert zwar teurer, aber auf längere Sicht doch kostengünstiger und vor allem umweltfreundlicher ist?

Fragen über Fragen. Erste Antworten darauf liefert dir mit Sicherheit unsere Waschmaschinen Kaufberatung.

Wie funktioniert eine Waschmaschine?

Schmutzwäsche hinein, Waschmittel hinzugeben, einschalten und im Handumdrehen saubere Wäsche erhalten. So einfach wie sich eine Waschmaschine in der Regel bedienen lässt, so einfach ist auch ihre Funktionsweise.
Bottichwaschmaschinen unterscheiden sich von Trommelwaschmaschinen dadurch, dass sie über einen feststehenden Bottich, sowie einen in der Mitte des Geräts befindlichen Rührarm verfügen, der die Waschlauge bewegt.
Trommelwaschmaschinen funktionieren anders, das Prinzip ist aber ähnlich einfach. Sie besitzen einen Keilriemen, über den die Waschtrommel durch einen Motor gedreht wird. Beim direkten Antrieb (direct drive), den manche Maschinen bereits besitzen, befindet sich der Motor direkt an der Waschtrommel. Der Vorteil dieser neuen Technik: Vibrationen und die Geräuschentwicklung werden reduziert.

Die Maschine startest du über die Bedienelemente, die sich im oberen Bereich befinden, als nächstes  wird Wasser in die Waschmittelschublade gepumpt und spült dieses aus der Schublade in den Laugenbehälter. In der Waschtrommel befinden sich Erhebungen, die in der Fachsprache auch als “Mitnehmer” bezeichnet werden. Darin und im Rest der Waschtrommel sind viele kleine Löcher. Dreht sich die Trommel, werden Wäsche und Wasser "mitgenommen". Ein Heizelement erhitzt das Wasser auf die vorgegebene Temperatur. Anschließend läuft das Wasser durch die Löcher in die Waschtrommel und vermischt sich mit der Schmutzwäsche. Nach dem Waschvorgang wird das Wasser durch die Laugenpumpe abgepumpt und in den Abfluss geleitet.

Wichtig: Damit die Waschmaschine auch richtig läuft, muss sie immer korrekt aufgestellt sein. Um die Waschmaschine vorher sicher zu transportieren, benötigst du in der Regel eine stabile Sackkarre, zwei weitere Helfer und Arbeitshandschuhe. Wenn du die Waschmaschine dann aufstellen willst, solltest du immer darauf achten, dass der Untergrund eben ist, da es sonst schnell zu einer Unwucht kommen kann. Außerdem muss die Waschmaschinen immer in der Waage stehen, da auch in diesem Fall Schäden die Folge sein können. Mit der Einstellung der Standfüße kannst du kleine Unebenheiten ausgleichen. Wichtig ist es, immer mit der Wasserwaage zu prüfen!

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Toplader, Frontlader oder Mini-Waschmaschine?

Welche Waschmaschine soll es für dich sein?

Kleinkind vor einer Frontloader WaschmaschineFür saubere Wäsche sorgen sie in der Regel alle. Dennoch gibt es Unterschiede, zum Beispiel in der Bauweise. Sogenannte Bottichwaschmaschinen sind vor allem in den USA, Asien und Australien zu finden. In Europa gibt es fast ausschließlich Trommelwaschmaschinen, bei denen sich eine Trommel um die horizontale Achse dreht. Dabei unterscheidet man zwischen Front- und Topladern. Aber auch die Mini-Waschmaschine ist mit einer Trommel ausgestattet. Diese drei Arten von Trommelwaschmaschine stellen wir dir hier einmal genauer vor:

Mini-Waschmaschine

Dabei handelt es sich um ein kleines, leichtes und kompaktes Modell – wie gemacht für den nächsten Camping-Ausflug. Das kleinste Modell ist etwa 33 cm hoch und 35 cm breit sowie tief. Dass eine Mini-Waschmaschine unter 20 kg auf die Waage bringt, kommt der Mobilität zugute. Für den Hausgebrauch ist diese kleine Waschmaschine allerdings weniger geeignet. Denn dieser kleine Freund verfügt in der Regel über ein Fassungsvermögen von maximal 4 kg. Das Wasser muss zudem zumeist manuell erhitzt und dann auch von Hand in die Trommel gefüllt werden. Die Waschzeit beträgt allerdings meist nicht länger als 15 Minuten, wobei der Schleudergang nicht immer inklusive ist. Will heißen, dass bei manchen Modellen nach dem Waschen weitere Handarbeit in Form von  Auswringen angesagt ist. Für Camper und andere Globetrotter, die unterwegs nicht immer einen Waschsalon besuchen möchten, sind diese kleinen Waschmaschinen allerdings eine schöne Sache.

Toplader

Besonders zu empfehlen ist diese Bauart für kleine Wohnungen oder Waschküchen in Mehrfamilienhäusern, die wenig Platz bieten. Bei diesem Modell ist sowohl die Ladeklappe für die Trommel als auch die Waschmittelkammer oben am Gerät angebracht. Die Auswahl an Toplader-Waschmaschinen ist allerdings recht überschaubar, wenn nicht sogar eher gering.

Im Durchschnitt sind diese Waschmaschinen 45 cm breit, 60 cm tief und 90 cm hoch und wiegen um die 60 kg. Bedingt durch die Bauart fallen die Trommeln dieser Waschmaschinen etwas kleiner aus. Somit passt pro Ladung und Waschgang auch weniger Wäsche hinein. Ihre Füllmenge liegt bei rund 6 kg – also ideal für Single- oder Zwei-Personen-Haushalte. Und das Beste: Beim Aufstellen muss seitlich kein Platz für das Aufmachen einer Fronttür einkalkuliert werden – So finden Toploader auch in kleinen Nischen ihren Platz.

Frontlader

Die wohl bekannteste und beliebteste Bauweise unter den Waschmaschinen ist ohne Zweifel der Frontlader. Sowohl die Ladeklappe für die Trommel als auch die Waschmittelkammer befindet sich an der Gerätefront. 90% der deutschen Haushalte besitzen ein Modell dieser Bauart. Die häufigste Verwendungsart ist die freistehende Waschmaschine, die separat im Raum steht. Die Einbauwaschmaschine wird bei den Frontladern eher weniger gebraucht. Im Durchschnitt sind Frontlader 60 cm breit, maximal 64 cm tief und durchschnittlich 85 cm hoch. Diese Waschmaschinen haben bis zu 80 kg Gewicht und die Waschtrommeln fassen eine Nennkapazität von 5 bis 12 kg Wäsche pro Waschgang. In einigen Haushalten findet man die Frontlader-Waschmaschine in Kombination mit einem Trockner, der auf die Waschmaschine gestellt wird – der sogenannte Wasch-Trockenturm. Hier gilt es allerdings zu beachten, dass beide Geräte nicht einfach so übereinander gestellt werden können. Vielmehr ist dafür ein bestimmter Verbindungssatz zu verwenden, der in der Regel beim Hersteller erhältlich ist. Dieser Wasch-Trockenturm ist ideal, um Platz zu sparen.

Welches Fassungsvermögen brauche ich?

Im Prinzip kannst du dich bei der Wahl der richtigen Waschmaschine nach einer einfachen Formel richten: Je größer die Familie und die anfallenden Wäscheberge, desto größer sollte das Gerät sein.

  • 5-6 kg: Bei voll beladenen Waschmaschinen ist die Effizienz am größten, der Energie- und Wasserverbrauch daher geringer. Wird wie in einem Singlehaushalt oder einem Zwei-Personen-Haushalt weniger und seltener gewaschen als in einer großen Familie, sollte eine 6 kg Waschmaschine ausreichen.

  • 7 kg: Kleinere Familien mit bis zu 4 Personen können auf die Variante mit einem Fassungsvermögen (Nennkapazität) von 7 kg zurückgreifen. Soll aber besonders viel und häufig Wäsche gewaschen werden, darf es auch eine Waschmaschine mit 8 kg sein.

  • 8 kg: Für größere Familien mit mehr als zwei Kindern bieten sich 8 kg Nennkapazität an. Auch wenn du und deine Familie viel Sport treibt oder aufgrund eines Haustieres oder deines Berufes viel Wäsche anfällt, ist eine größere Maschine attraktiver, da weniger Waschvorgänge anfallen. Ein Frontlader ist in diesem Fall ideal.

  • 9-10 kg: Für Großfamilien ist ein Toplader dieser Größe ideal.

  • 10-12 kg: Ob Großfamilie oder Kleinbetrieb - diese Art von Waschmaschine schafft doppelt so viel Wäsche wie ein handelsübliche.   

Tipp: Ist die Waschmaschine mit zu viel Wäsche beladen, wird diese im schlimmsten Fall nicht richtig sauber. Daher immer darauf achten, dass die Wäsche locker in der Trommel liegt und etwa eine Handbreit Platz herrscht.

Wo kommt was hin?

In welches Fach gehört was hinein?Dass das Waschmittel in ein dafür vorgesehenes Fach in der Waschmaschine gegeben wird, weiß wahrscheinlich jeder. Die Frage wird eher sein: Was gehört wo hinein? Neben einem Fach für den Hauptwaschgang verfügen die Maschinen üblicherweise über auch über eines für den Vorwaschgang, sowie ein drittes ohne Ablauf für Weichspüler oder Stärke.

Fach für den Vorwaschgang: Dieses Fach ist in der Regel mit einer römischen I oder einem V gekennzeichnet und kommt eher selten zum Einsatz. Denn die Vorwäsche wirst du nur bei sehr stark verschmutzter Kleidung oder einer Waschtemperatur ab 90°C brauchen. Da Waschmittel im Laufe der letzten Jahrzehnte an Leistungsfähigkeit gewonnen haben, muss die Wäsche heutzutage nicht mehr vorbehandelt werden. Aufgrund der leistungsstarken Tenside im Waschmittel sind auch sehr hohe Waschtemperaturen meist nicht mehr notwendig.

Fach für den Hauptwaschgang: In dieses mit der römischen II oder einem großen H versehene Fach muss dein Waschmittel für den Hauptwaschgang hinein. Wichtig ist, immer auf die exakte Dosierung zu achten! Zu viel Waschmittel kann zu Waschmittelresten an der Wäsche führen, da sich die Tenside nicht komplett auflösen können.

Fach für Weichspüler/Stärke: Dieses Fach erkennst du meist an einem Blumensymbol oder einer römischen III. Da dieses Fach keinen Ablauf besitzt, werden Weichspüler oder Stärke, wenn die Zeit gekommen ist, aus der Kammer gespült.     

Tipp: Wenn du wissen willst, welches Waschmittel das richtige ist, dann schau doch einfach mal in unserer Waschmittel Kaufberatung nach.

Wie entkalke ich die Waschmaschine richtig?

Kalk, Waschmittelablagerungen und Keime - alles Probleme, die im Laufe der Zeit auf die Waschmaschine zukommen. Daher ist es wichtig, die Waschmaschine etwa zweimal im Jahr zu entkalken. Dafür eignet sich neben handelsüblichem Entkalker vor allem Zitronensäure, die Dichtungen und Schläuche nicht angreift. Essig eignet sich aus diesem Grund nicht. Neben dem Entkalken solltest du auch die Reinigung der Waschmittelschublade und des Flusensiebs nicht vergessen. Möchtest du deine Waschmaschine mit Zitronensäure entkalken, solltest du 100 g Säure in 2 l Wasser auflösen. Die Lösung füllst du in das Fach für den Hauptwaschgang und stellst die Maschine auf die höchste Waschtemperatur ohne Vorwäsche ein. Besitzt die Maschine eine Pausenfunktion, sollte diese nach der Hälfte der Zeit für etwa eine Stunde aktiviert werden, damit die Säure gut einwirken und den Kalk lösen kann.

Welche Schleuderdrehzahl muss ich wählen?

Eine Waschtrommel in AktionDie Schleuderdrehzahl gibt an, wie oft sich die Trommel beim Schleudergang in der Minute dreht. 1400 Umdrehungen bedeutet, dass sich die Trommel 1400 Mal die Minute dreht. Je schneller sie das tut, desto mehr Wasser wird aus der Wäsche “herausgeschleudert”. Und je höher die Schleuderdrehzahl desto trockener kommt die Wäsche aus der Maschine bzw. desto geringer ist die Restfeuchte. Noch vor wenigen Jahren lag die Schleuderdrehzahl bei 1000 oder 1200 Umdrehungen die Minute (U/min), die Restfeuchte betrug etwa 60 %. Heutzutage sind Waschmaschinen mit bis zu 1600 (U/min) und einer Restfeuchte von 45 bis 50 % ausgestattet. Die höchst­mögliche Drehzahl erreicht die Waschmaschine in den normalen Baumwoll-Programmen. Spezial­programme wie das Fein­wasch-, Seide- oder Wollprogramm schleudern mit weniger Umdrehungen, was schonender für die Wäsche ist.
Kommt deine Wäsche im Anschluss in den Wäschetrockner (z.B den Kondenstrockner oder den Wärmepumpentrockner), ist die Trockendauer bei einer zuvor hohen Schleuderdrehzahl geringer und der Wäschetrockner verbraucht weniger Strom.

Tipp: Es gibt mittlerweile auch sogenannte “Waschtrockner” - eine Kombination aus Waschmaschine und Wäschetrockner. Hast du nur wenig Platz zur Verfügung, kann diese Kombination eine gut Alternative sein. Die Unterhaltungskosten sind jedoch meist etwas höher, die Auswahl gering und die Anschaffungskosten dementsprechend hoch.

Soll die Wäsche im Freien auf die Wäscheleine, ist der Schleudergang im Prinzip gar nicht notwendig, da sie auch im sehr feuchten Zustand aufgehängt werden kann. Steht der Wäscheständer aber in einem geschlossenen Raum, sollte die Wäsche nicht zu feucht sein, da sich sonst Schimmel bilden kann.
Einen Nachteil hat eine hohe Schleuderzahl jedoch: du musst immer mit stark zerknitterter Kleidung rechnen - Bügeln wird in jedem Fall notwendig.

Tipp: Achte darauf, dass die Schleuderdrehzahl an der Maschine frei gewählt werden kann. Dann kannst du sie nach Textilart auswählen und vor jedem Waschgang entscheiden, ob die Wäsche in den Trockner oder auf die Wäscheleine soll.  

Energieeffizienz von Waschmaschinen: der Umwelt zuliebe

Die Umweltverträglichkeit von Elektrogeräten ist heutzutage ein wichtiger Aspekt beim Gerätekauf. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Natur und Umwelt schont Ressourcen und schlussendlich auch dein Portemonnaie. Im Fokus hierbei steht die Energieeffizienz und daraus schlussfolgernd diese Aspekte:

  • Wie viel Energie und welche unterschiedlichen Werkstoffe sind für die Herstellung der Waschmaschine notwendig?
  • Wie viel (bzw. wie wenig) Strom, Wasser und Waschmittel benötigt das Gerät für das bestmögliche Waschergebnis?
  • Ist die Maschine aus umweltverträglichen Materialien produziert und kann sie demnach auch umweltschonend recycelt werden?

Je besser die Waschmaschine in Tests im Hinblick auf diese drei Aspekt abschneidet, desto besser fällt die Energieeffizienzklasse aus.

Wie erkennst du die Energieeffizienzklasse deiner Waschmaschine?

Um dieses Thema einheitlich zu regeln, wurde von der EU ein Energielabel ins Leben gerufen. Jedes Gerät, das in der EU auf den Markt kommt, muss ein solches tragen. Es informiert dich über die Energieeffizienzklasse deiner neuen Waschmaschine und somit darüber, wieviel Strom deine Waschmaschine im Jahr verbraucht. Die Klassen sind hierbei abgestuft von D (niedrigste bzw. schlechteste Klasse) bis hin zu A+++. Was Waschmaschinen betrifft, gilt A+ seit 2013 als technischer Mindeststandard. Im Verhältnis zu A+ spart man bei A+++ noch einmal etwa 15 % an Energiekosten ein. Besitzt deine Waschmaschine die Effizienzklasse A+++ und ein Fassungsvermögen von etwa 7 kg, wird der Stromverbrauch pro Jahr etwa bei 150 kWh (Kilowattstunde) liegen, was ca. 40 € sind. Mit der Energieeffizienzklasse A+ ist die Maschine weniger sparsam. Der Stromverbrauch liegt dann bei 220 kWh, die Kosten also etwa bei 60 €. Die Energiekosten kannst du senken, indem du die Waschmaschine nur voll beladen einschaltest, Energiesparprogramme nutzt und bei niedrigen Waschtemperaturen wäschst.

Tipp: Auf die Energieeffizienzklasse zu achten ist wichtig. Genauso bedeutend ist es aber, auf die exakte Angabe des Stromverbrauchs in Kilowattstunden pro Jahr zu schauen. Dieser ist ebenfalls auf dem Energielabel angegeben.

Welche Angaben befinden sich auf dem Label?

Das Energielabel auf Waschmaschinen ist eine Verbraucherinformation, die gesetzlich vorgeschrieben ist. Was neben der Energieeffizienzklasse noch auf dem Label zu finden ist, das haben wir hier für dich zusammengestellt.

  • Energieeffizienzklassen: Einstufung von A+++ bis D, abgebildet in einer Farbampel.
  • Stromverbrauch: Angabe in kWh pro Jahr bei durchschnittlich 220 Waschgängen pro Jahr.
  • Wasserverbrauch: Angabe in Liter pro Jahr bei durchschnittlich 220 Waschgängen pro Jahr.
  • Schleudereffizienz: wird ebenfalls in Effizienzklassen eingeteilt (von A bis G).
  • Lademenge (max.): Diese Angabe erfolgt in kg.
  • Lautstärke (max.) beim Waschen und Schleudern. Diese wird in dB gemessen.

Wäscheleine mit bunten T-Shirts

Worauf sollte ich beim Waschmaschinen-Kauf unbedingt achten?

Nach all der Theorie und den wichtigen Hinweisen zum Thema Energieeffizienzklassen abschließend noch ein paar zentrale Aspekte, die du beim Kauf einer neuen Waschmaschine unbedingt im Blick haben solltest.

Maße und Aufstellungsort

Wo soll dein neues Gerät aufgestellt werden? Wie viel Platzt steht dir in diesem Raum zur Verfügung? Wichtige Fragen, die bei der Entscheidung, Frontlader oder Toplader nicht unbedacht bleiben dürfen.

Fassungsvermögen pro Waschladung

Single oder Familie – für wie viele Personen soll zukünftig gewaschen werden. Hast du Haustiere und musst häufig Handtücher oder Hunde- bzw. Katzendecken waschen? Dann brauchst du auf jeden Fall eine Trommel mit viel Fassungsvermögen. Aber Achtung, Waschmaschinen mit großer Wäschetrommel sind in der Regel auch im Bezug auf die äußeren Abmessungen groß. Also aufpassen und immer die Waschmaschinen-Maße beachten. Sonst passt das Gerät eventuell nicht durch den Türrahmen.

Energieeffizienz und Wasserverbrauch

Zum Thema Energieeffizienz findest du in Abschnitt 4. ausführliche Angaben. Hier vielleicht noch die Ergänzung, dass die Anschaffungskosten eines A+++ Gerätes in der Regel höher liegen, als bei Geräten unterer Klassen. Doch lass dich davon nicht abschrecken, denn dank geringem Strom- und Wasserverbrauch sparst du mit einem A+++ Gerät auf lange Sicht viel Geld.
In der Regel verbraucht eine 8 kg Waschmaschine natürlich mehr als eine Waschmaschine, die nur 5 kg Fassungsvermögen besitzt. Mittlerweile gibt es sogar schon Waschmaschinen, welche die Füllmenge und den Verschmutzungsgrad der Wäsche mittels Sensoren erkennen und den Wasserverbrauch dementsprechend darauf anpassen.

Sicherheit

Heutzutage besitzen Waschmaschinen verschiedene Sicherheitssysteme. Dabei unterscheiden sich Maschinen, die einen Basisschutz bieten von solchen, die einen Vollwasserschutz besitzen. Einen zuverlässigen Schutz vor Wasserschäden bietet nur die Variante mit Vollwasserschutz, die in der Regel auch etwas teurer ist. Weitere Unterschiede haben wir hier für dich zusammengetragen.

  • Basisschutz bedeutet, dass die Waschmaschine über einen Überlaufschutz und/oder ein einfaches Aquastop-Ventil verfügt.
    Ein Überlaufschutz ist bei allen Maschinen verbaut. Steigt der Wasserstand auf eine bestimmte Höhe an, wird ein Kontakt ausgelöst, die Wasserzufuhr gestoppt und eine Pumpe aktiviert. Das Aquastop-Ventil (Wasserstopp-Ventil) befindet sich zwischen Wasserhahn und Zulaufschlauch. Kommt es zu einem Defekt im Wasserkreislauf wird die Wasserzufuhr unterbrochen.

  • Vollwasserschutz bedeutet, dass die Waschmaschine außerdem über einen zusätzlichen Aquastopp, also einen doppelwandigen Aquastop-Schlauch, verfügt. Tritt Wasser aus, wird es durch eine zweite Schlauchwand aufgefangen. Auch eine wasserdichte Bodenwanne mit einem Feuchtigkeitssensor besitzen Maschinen mit Vollwasserschutz. Meldet der Sensor ein Leck, wird die Wasserzufuhr durch die Steuerelektronik gestoppt und das Wasser komplett abgepumpt. Manche Waschmaschinen besitzen außerdem eine Unwuchtkontrolle, die dafür sorgt, dass das Gerät sicher steht und nicht so stark vibriert. Ist die Wäsche nicht gleichmäßig im Inneren der Trommel verteilt, wird der Schleudervorgang unterbrochen.

Wichtig: Ob du nun eine Waschmaschine mit Vollwasserschutz brauchst, hängt letzten Endes von dir ab. Im Zuge dessen ist es aber von Vorteil zu wissen: Wenn es zum Wasserschaden kommt, übernehmen die meisten Haftpflichtversicherungen die Kosten nur, wenn die Waschmaschine entweder nicht unbeaufsichtigt gelassen wird oder sie über einen Vollwasserschutz verfügt. Daher solltest du dich vor dem Kauf auch über die Konditionen deiner Haftpflichtversicherung informieren.

Geräuschpegel

Waschmaschine mit Energieeffizienz-LabelWer seine Waschmaschine in der Wohnung aufstellt, sollte bei diesem Punkt ganz genau hinschauen. Der Geräuschpegel ist ein nicht zu unterschätzendes Thema, gerade auch in Mietshäusern mit mehreren Parteien. Als Richtwert für einen vertretbaren bis guten Geräuschpegel kannst du von rund 48 dB beim Waschen und rund 70 dB im Schleudergang ausgehen.

Bedienerfreundlichkeit

Unüberschaubar viele Waschprogramme machen das Wäschewaschen beschwerlich. Bei diesem Punkt gilt also: weniger ist mehr! Ein Standardprogramm für Koch- und Buntwäsche bis zu 95°C, ein Pflegeleicht-Waschprogramm von 30-60°C (für unempfindliche Textilien), ein Feinwaschprogramm von 30-40°C (für empfindliche Stoffe) sowie ein Wollwaschprogramm (30°C) reichen in der Regel aus. Moderne Waschmaschinen verfügen oft zusätzlich noch über ein Handwaschprogramm. Für diese Standardeinstellungen sind Tasten und Regler ausreichend. Da die meisten Waschmaschinen heutzutage aber über weitere Extras, wie Restlaufanzeige und Startzeitvorwahl, verfügen, darf auch das Display nicht mehr fehlen. Auch Fehlermeldungen können via Display angezeigt werden, damit die Waschmaschinen-Reparatur schneller und einfacher vonstatten gehen kann.
Weniger Einstellungsmöglichkeiten, dafür eine Waschmaschine die mitdenkt. Zum Beispiel ein Modell, dass seine Wassermenge automatisch an das Gewicht der in der Trommel befindlichen Wäsche anpasst. Diese Waschmaschinen werden häufig mit dem Begriff „smart“ gekennzeichnet. Oft verbirgt sich dahinter ein wirklich einfach zu bedienendes, aber dennoch sehr hochwertiges Gerät mit gutem Waschergebnis.

Die Waschmaschine bei Stiftung Warentest

Dass Waschmaschinen heutzutage energie- und wassersparend, leise und benutzerfreundlich sein sollen, wird auch von der Stiftung Warentest berücksichtigt. In aufwendigen Tests kommen regelmäßig Waschmaschinen auf den Prüfstand. Der Waschmaschine Test 2016 hat dahingehend zuletzt 13 Maschinen auf Herz und Nieren geprüft. Dabei schnitten Waschmaschinen von Bosch, Miele und Siemens besonders gut ab. Wie viele der seit 2012 getesteten 72 Geräte überzeugen konnten, das kannst du bei der Stiftung Warentest nachlesen. Zudem wird es sicher auch wieder einen Waschmaschine Test 2017 geben.

Die Waschmaschine - eine saubere Geschichte

Und zum Schluss noch etwas für alle, die schon immer wissen wollten, welche Geschichte hinter dem Haushaltswunder Waschmaschine steckt:

Reiben, Rubbeln, Schlagen, Bürsten und Wringen hieß es immer, wenn es im 17. Jahrhundert darum ging, saubere Wäsche zu erhalten. Wäschewaschen war eine körperlich sehr anstrengende Arbeit, die zudem viel Zeit in Anspruch nahm. Das Interesse an einer Maschine, die das Waschen zumindest erleichtern sollte, war groß. Doch damals konnte noch keiner ahnen, wie sehr eine Maschine die Haushaltsarbeit revolutionieren sollte.
1691 erhält John Tizack ein englisches Patent auf eine Maschine, die auch für das Waschen von textilen Stoffen genutzt werden sollte. Der Startschuss für die Entwicklung der Waschmaschine war gefallen - weit mehr als 20.000 Patente folgten. War es zu Beginn der Holzbottich mit einer Holzstange, die die Wäsche bewegte, folgten schnell weitere Arten, wie Walzen-, Bürsten-, Wiegen- und Schaukelwaschmaschinen. Doch viele Jahrzehnte lang blieb es beim Handbetrieb und die Waschmaschinen ohne eigene Heizung. 1858 wurde die erste Trommelwaschmaschine erfunden und nur vier Jahre später eine mechanische Maschine, deren Waschtrommel gelocht war. Fast 50 weitere Jahre mussten vergehen, bis 1951 in Deutschland die erste vollautomatische Waschmaschine auf den Markt kam. Leisten konnte sich zu dieser Zeit aber kaum einer das neue Haushaltswunder. Erst als sie in den 70er Jahren preisgünstiger wurden, war die Waschmaschine endgültig zum Standard in jedem Haushalt geworden. Einer der ersten Hersteller von Waschmaschinen war Constructa.
Heutzutage ist die Liste von Herstellern lang. Führende Hersteller im Bereich Waschmaschine sind Bosch, Beko, Siemens, Samsung, Miele, Bauknecht sowie AEG. Hinzu kommen noch Gorenje und Whirlpool.

Ob Top- oder Frontlader, 6, 7 oder 8 kg Beladung, ein Energiesparmodell oder nicht - wir hoffen, du konntest in unserem Waschmaschinen-Vergleich deinen Waschmaschinen Testsieger finden!

Tipps und Tricks zum Wäschewaschen gibt es hier im Video!

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