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Waschmaschinen

Die besten Waschmaschinen in der Schweiz

Waschmaschine Kaufberater
Dein Kaufberater:
Anna Lena
Anna Lena

Waschmaschinen auf einen Blick

Hier erfährst du, worauf es beim Kauf einer Waschmaschine ankommt und über welche Funktionen du dich freuen kannst.

  • Perfekte Programmauswahl: Alle Waschmaschinen verfügen über eine gute Auswahl an Waschprogrammen, wie Koch- und Buntwäsche, Pflegeleicht und Feinwaschprogramm. Hast du allerdings viel pflegeintensive Kleidung, lohnt sich eine Waschmaschine mit Programmen für Outdoor-Textilien, Seide oder Hemden. Ein Mixprogramm ist ebenfalls sinnvoll, um verschiedene Farben und Materialien zusammen waschen zu können.

  • Sparen dank Beladungssensor: Nicht genügend weiße Wäsche, aber die Bluse muss unbedingt in die Maschine? Kein Problem mit einer Mengenautomatik, die Wasserverbrauch und Waschmitteldosierung auf den Inhalt anpasst. So kannst du auch eine Waschmaschine mit 9 kg Füllmenge mit weniger Inhalt füllen.

  • Leises Betriebsgeräusch: Eine Waschmaschine muss auch manchmal abends noch laufen, deshalb sollte die Maschine nicht zu laut sein. 45 dB sind im Normalbetrieb ein guter Richtwert. Der Schleudergang ist jedoch etwas lauter - alles unter 70 dB ist hier leise.

  • Übersichtliches Display: Die meisten modernen Waschmaschinen zeigen dir an, wie lange die Maschine noch läuft. Das Display bietet außerdem eine Menge Komfort: In der Regel lässt sich z.B. eine Startzeit vorauswählen oder die Temperatur einstellen. Manche Maschinen verfügen auch über eine Fleckenoption und lassen sich auf verschiedene Sprachen anpassen.

  • Geringer Verbrauch: Die Energieeffizienz und der Wasserverbrauch von Waschmaschinen unterscheiden sich mitunter sehr. Eine hohe Energieeffizienzklasse, wie A+++ erreichst du in der Regel nur mit bestimmten Programmen.

Die besten Waschmaschinen im Vergleich

Vergleichstabelle
Vorteile:
  • sehr gute Wasch- und Schleuderleistung
  • Trommelreinigung
  • Flecken-Automatik
  • Nachlegefunktion
  • komfortable Bedienung
Vorteile:
  • sehr gute Waschleistung
  • Trommelreinigung
  • Flecken-Automatik
  • leise
Vorteile:
  • AddWash: Für vergessene Kleidungsstücke
  • QuickDrive: Waschzeit wird um 50% reduziert
  • große Programmvielfalt
Vorteile:
  • sehr gute Wasch- und gute Schleuderleistung
  • Antiflecken-System
  • Nachlegefunktion
  • leise
Vorteile:
  • sehr gute Waschleistung
  • Mengenautomatik
  • einfache Handhabung
  • leise
Nachteile:
  • Wäsche verfusselt leicht
Nachteile:
  • keine
Nachteile:
  • hohe Restfeuchte
Nachteile:
  • Tasten etwas zu sensibel
Nachteile:
  • hoher Wasserverbrauch
Energieklasse: A+++
Energieklasse: A+++
Energieklasse: A+++
Energieklasse: A+++
Energieklasse: A++
Schleuderdrehzahl: 1550 UpM
Schleuderdrehzahl: 1350 UpM
Schleuderdrehzahl: 1400 UpM
Schleuderdrehzahl: 1400 UpM
Schleuderdrehzahl: 1400 UpM
Jährlicher Stromverbrauch: 196 kWh
Jährlicher Stromverbrauch: 196 kWh
Jährlicher Stromverbrauch: 116 kWh
Jährlicher Stromverbrauch: 196 kWh
Jährlicher Stromverbrauch: 179 kWh
Jährlicher Wasserverbrauch: 10.560 l
Jährlicher Wasserverbrauch: 10.560 l
Jährlicher Wasserverbrauch: 8.100 l
Jährlicher Wasserverbrauch: 12.345 l
Jährlicher Wasserverbrauch: 9.800 l
Füllmenge: 8 kg
Füllmenge: 8 kg
Füllmenge: 8 kg
Füllmenge: 8 kg
Füllmenge: 7 kg

Die Waschmaschine – Eine saubere Sache

Mann und Frau schauen in eine WaschmaschineIn keinem Haushalt darf sie heutzutage fehlen: die Waschmaschine. Wie kaum ein anderes Großgerät hat sie die Arbeit im Haushalt revolutioniert. Ohne großen Zeit- und Kraftaufwand wird die Wäsche schnell und einfach wieder sauber - der modernen Technik sei Dank! Streikt dann der alte Waschvollautomat irgendwann einmal, muss schnell der Reparaturdienst her und wenn das nicht hilft, geht die Suche nach einem neuen Gerät los.

Allerdings solltest du dir vor dem Kauf ein paar Fragen stellen, um das für dich passende Modell zu erwerben.

  • Wieviel Platz steht zum Aufbau einer Waschmaschine zur Verfügung?
  • Soll die Waschmaschine unterbaufähig sein?
  • Brauche ich einen Toplader oder möchte ich meine Maschine von vorne beladen?
  • Soll es ein Energiesparmodell sein, das im Anschaffungswert zwar teurer, aber auf längere Sicht doch kostengünstiger und vor allem umweltfreundlicher ist?

Nachdem du diese Fragen für dich beantwortet hast, kann die Suche nach der richtigen Waschmaschine losgehen.

Neueste Technologien - So wird Wäsche waschen richtig smart

Das Ziel der Waschmaschinenhersteller ist es, das Wäschewaschen für die Kunden so einfach und komfortabel wie möglich zu gestalten. Damit du dir ein besseres Bild von den aktuell auf dem Markt verfügbaren Technologien machen kannst, hier ein paar Beispiele:

  • sensoFresh: Bei den Siemens Waschmaschinen kannst du dich auf eine Aktivsauerstoff-Technologie freuen, die dir eine Wäschereinigung ganz ohne Wasser ermöglicht. Nach maximal 45 Minuten ist deine Wäsche optimal frisch, wie aus der Reinigung.

  • iDos: Die automatische Waschmitteldosierung von Siemens und Bosch Waschmaschinen hilft dir, Waschmittel zu sparen und hinterlässt keine unschönen Waschmittelflecken auf deiner Kleidung.

  • ÖKOMix: Eine vorherige Vermischung von Waschmittel und Wasser führt zu einer besseren Löslichkeit und Waschwirkung. Diese Technologie findest du bei AEG Waschmaschinen. Bei Bauknecht Waschmaschinen findest du diese Funktion unter dem Namen Cleverclean.

  • CapDosing: Die clevere Kapseltechnologie aus dem Hause Miele macht Wäsche waschen besonders einfach. Du musst lediglich die Kapsel in das Weichspülerfach einsetzen, diese wird dann während des Waschgangs automatisch entleert.

  • AddWash: Die erste Waschmaschine mit einer kleinen Klappe an der Waschmaschinentür, wodurch kleine Wäschestücke nachträglich in die Waschtrommel gegeben werden können. Diese Ausstattung findest du bei Samsung Waschmaschinen. Auch das nachträgliche hinzufügen von Waschmittel und Weichspüler ist möglich.

Hinweis: Ausstattungen wie eine Mengenautomatik oder eine Kindersicherung findest du bei immer häufiger.

Toplader, Frontlader oder Mini-Waschmaschine?

Kleinkind vor einer Frontloader WaschmaschineFür saubere Wäsche sorgen sie in der Regel alle. Dennoch gibt es Unterschiede, zum Beispiel in der Bauweise. Sogenannte Bottichwaschmaschinen sind vor allem in den USA, Asien und Australien zu finden. In Europa gibt es fast ausschließlich Trommelwaschmaschinen, bei denen sich eine Trommel um die horizontale Achse dreht. Dabei unterscheidet man zwischen Front- und Topladern. Aber auch die Mini-Waschmaschine ist mit einer Trommel ausgestattet. Diese drei Arten möchten wir dir hier einmal genauer vorstellen:

Frontlader-Waschmaschine - Der Klassiker unter den Waschautomaten

Die wohl bekannteste und beliebteste Bauweise unter den Waschmaschinen ist ohne Zweifel der Frontlader. Sowohl die Ladeklappe für die Trommel als auch die Waschmittelkammer befindet sich an der Gerätefront. 90% der deutschen Haushalte besitzen ein Modell dieser Bauart. Diese Waschmaschinen fassen eine Nennkapazität von 5 bis 12 kg Wäsche pro Waschgang. In einigen Haushalten findet man die Frontlader-Waschmaschine in Kombination mit einem Trockner, der auf die Waschmaschine gestellt wird – der sogenannte Wasch-Trocken-Säule.

Hier gilt es allerdings zu beachten, dass beide Geräte nicht einfach so übereinander gestellt werden können. Vielmehr ist dafür ein bestimmter Verbindungssatz zu verwenden, der in der Regel beim Hersteller erhältlich ist. Diese Wasch-Trocken-Säule ist ideal, um Platz zu sparen.

Toplader-Waschmaschine - Die Platzsparende

Besonders zu empfehlen ist diese Bauart für kleine Wohnungen oder Waschküchen in Mehrfamilienhäusern, die wenig Platz bieten. Diese Bauart lässt sich ausschließlich von oben beladen und bedienen. Bedingt durch die Bauart fallen die Trommeln dieser Waschmaschinen etwas kleiner aus. Ihre Füllmenge liegt bei rund 6 kg – also ideal für Single- oder Zweipersonenhaushalte. Die Auswahl an Toplader-Waschmaschinen ist allerdings recht überschaubar, wenn nicht sogar eher gering. Dafür können sie aber mit einem vergleichsweise geringen Anschaffungspreis punkten.

Mini-Waschmaschine - Wenns mal schnell gehen muss

Dabei handelt es sich um ein kleines, leichtes und kompaktes Modell – wie gemacht für den nächsten Camping-Ausflug. Aufgrund des Fassungsvermögens von max. 4 kg ist sie für den Hausgebrauch allerdings eher weniger geeignet. Das Wasser muss zudem zumeist manuell erhitzt und dann auch von Hand in die Trommel gefüllt werden. Die Waschzeit ist mit ca. 15 Minuten sehr kurz, wobei der Schleudergang nicht immer inklusive ist. Wenn deine Mini-Waschmaschine über keinen Schleudergang verfügt, muss die Wäsche von Hand ausgewrungen werden.

Welches Fassungsvermögen brauche ich?

Im Prinzip kannst du dich bei der Wahl der richtigen Waschmaschine nach einer einfachen Formel richten: Je größer die Familie und die anfallenden Wäscheberge, desto größer sollte das Gerät sein.

  • 5-6 kg: Bei voll beladenen Waschmaschinen ist die Effizienz am größten, der Energie- und Wasserverbrauch daher geringer. Diese Modelle eignen sich vor allem für Singlehaushalte oder Zweipersonenhaushalte.

  • 7 kg: Kleinere Familien mit bis zu 4 Personen können auf die Variante mit einem Fassungsvermögen (Nennkapazität) von 7 kg zurückgreifen.

  • 8 kg: Für größere Familien mit mehr als zwei Kindern bieten sich 8 kg Nennkapazität an. Auch wenn du und deine Familie viel Sport treibt, aufgrund eines Haustieres oder deines Berufes viel Wäsche anfällt.

  • 9-10 kg: Für Großfamilien ist eine Waschmaschine mit dieser Füllmenge ideal.

  • 10-12 kg: Ob Großfamilie oder Kleinbetrieb - diese Art von Waschmaschine schafft doppelt so viel Wäsche wie ein handelsübliche.

Tipp: Ist die Waschmaschine mit zu viel Wäsche beladen, wird diese im schlimmsten Fall nicht richtig sauber. Daher immer darauf achten, dass die Wäsche locker in der Trommel liegt und etwa eine Handbreit Platz herrscht.

Was kommt in welches Fach?

In welches Fach gehört was hinein?Neben einem Fach für den Hauptwaschgang verfügen die Maschinen üblicherweise auch über eins für den Vorwaschgang, sowie ein drittes ohne Ablauf für Weichspüler oder Stärke.

Fach für den Vorwaschgang: Dieses Fach ist in der Regel mit einer römischen I oder einem V gekennzeichnet und kommt eher selten zum Einsatz. Denn die Vorwäsche wirst du nur bei sehr stark verschmutzter Kleidung oder einer Waschtemperatur ab 90°C brauchen. Da Waschmittel im Laufe der letzten Jahrzehnte an Leistungsfähigkeit gewonnen haben, muss die Wäsche heutzutage nicht mehr vorbehandelt werden. Aufgrund der leistungsstarken Tenside im Waschmittel sind auch sehr hohe Waschtemperaturen meist nicht mehr notwendig.

Fach für den Hauptwaschgang: In dieses mit der römischen II oder einem großen H versehene Fach muss dein Waschmittel für den Hauptwaschgang hinein. Wichtig ist, immer auf die exakte Dosierung zu achten. Zu viel Waschmittel kann zu Waschmittelresten an der Wäsche führen, da sich die Tenside nicht komplett auflösen können.

Fach für Weichspüler/Stärke: Dieses Fach erkennst du meist an einem Blumensymbol oder einer römischen III. Da dieses Fach keinen Ablauf besitzt, werden Weichspüler oder Stärke, während des Waschgangs, aus der Kammer gespült.

Eine regelmäßige Reinigung verhindert Ablagerungen

Die Pflege deiner Waschmaschine ist essentiell, wenn du lange daran Freude haben möchtest. Wer starken und teilweise aggressiven chemischen Reinigern nicht traut, sollte zu altbewährten Hausmitteln greifen. Durch das häufige Waschen bei niedrigen Temperaturen haben Bakterien und Schimmel das perfekte Klima um sich zu vermehren und deine Waschmaschine in Beschlag zu nehmen. Als Mittel gegen den unangenehmen Geruch empfehlen sich Essig, Zitronensäure, Zitronensaft oder Natron. Diese Mittel kannst du ebenfalls zur Entkalkung verwenden, die 1-2 Mal im Jahr durchgeführt werden sollte. Alternativen sind Entkalker aus dem Supermarkt oder der Drogerie.

Welche Schleuderdrehzahl muss ich wählen?

Eine Waschtrommel in AktionDie Schleuderdrehzahl gibt an, wie oft sich die Trommel beim Schleudergang in der Minute dreht. Je schneller sie das tut, desto mehr Wasser wird aus der Wäsche “herausgeschleudert”. Je höher die Schleuderdrehzahl, desto trockener kommt die Wäsche aus der Maschine bzw. desto geringer ist die Restfeuchte. Noch vor wenigen Jahren lag die Schleuderdrehzahl bei 1000 oder 1200 Umdrehungen die Minute (U/min), die Restfeuchte betrug etwa 60 %. Heutzutage sind Waschmaschinen mit bis zu 1600 (U/min) und einer Restfeuchte von 45 bis 50 % ausgestattet. Die höchst­mögliche Drehzahl erreicht die Waschmaschine in den normalen Baumwoll-Programmen. Spezial­programme wie das Fein­wasch-, Seide- oder Wollprogramm schleudern mit weniger Umdrehungen, was schonender für die Wäsche ist.

Kommt deine Wäsche im Anschluss in den Wäschetrockner ist die Trockendauer bei einer zuvor hohen Schleuderdrehzahl geringer und der Trockner verbraucht weniger Strom.

Tipp: Waschtrockner - eine Kombination aus Waschmaschine und Wäschetrockner bieten sich an, wenn du wenig Platz zur Verfügung hast. Die Strom- und Wasserkosten für den Betrieb sind hier jedoch höher als bei den Einzelgeräten. Du sparst dir dafür aber den Kauf von zwei Geräten und musst nicht umräumen, die Wäsche kann in der Maschine bleiben.

Steht der Wäscheständer aber in einem geschlossenen Raum, sollte die Wäsche nicht zu feucht sein, da sich sonst Schimmel bilden kann. Einen Nachteil hat eine hohe Schleuderzahl jedoch: Du musst immer mit stark zerknitterter Kleidung rechnen - bügeln wird in jedem Fall notwendig.

Tipp: Achte darauf, dass die Schleuderdrehzahl an der Maschine frei gewählt werden kann. Dann kannst du sie nach Textilart auswählen und vor jedem Waschgang entscheiden, ob die Wäsche in den Trockner oder auf die Wäscheleine soll.  

Energieeffizienz von Waschmaschinen: Der Umwelt zuliebe

Waschmaschine mit Energieeffizienz-LabelUm dieses Thema einheitlich zu regeln, wurde von der EU ein Energielabel ins Leben gerufen. Jedes Gerät, das in der EU auf den Markt kommt, muss ein solches tragen. Es informiert dich über die Energieeffizienzklasse deiner neuen Waschmaschine und somit über den Stromverbrauch. Bei Waschmaschinen gilt A+ seit 2013 als technischer Mindeststandard. Im Verhältnis zu A+ spart man bei A+++ noch einmal etwa 15 % Energiekosten ein. Die Energiekosten kannst du senken, indem du die Waschmaschine nur voll beladen einschaltest, Energiesparprogramme nutzt und bei niedrigen Waschtemperaturen wäschst.

Welche Angaben befinden sich auf dem Label?

Das Energielabel von Waschmaschinen ist eine Verbraucherinformation, die gesetzlich vorgeschrieben ist. Was neben der Energieeffizienzklasse noch auf dem Label zu finden ist, das haben wir hier für dich zusammengestellt.

  • Energieeffizienzklassen: Einstufung von A+++ bis D, abgebildet in einer Farbampel.
  • Jährlicher Stromverbrauch: in kWh bei durchschnittlich 220 Waschgängen pro Jahr.
  • Jährlicher Wasserverbrauch: in Liter bei durchschnittlich 220 Waschgängen pro Jahr.
  • Schleudereffizienz: wird ebenfalls in Effizienzklassen eingeteilt (von A bis G).
  • Maximale Lademenge in Kilo.
  • Maximale Lautstärke in dB beim Waschen und Schleudern.

Worauf sollte ich beim Waschmaschinen-Kauf unbedingt achten?

Hier noch ein paar zentrale Aspekte, die du beim Kauf einer neuen Waschmaschine unbedingt im Blick haben solltest.

Maße und Aufstellungsort berücksichtigen

Zuerst musst du dir die Frage stellen: Wo soll dein neues Gerät aufgestellt werden? Wie viel Platz steht dir in diesem Raum zur Verfügung? Wichtige Fragen, die bei der Entscheidung Frontlader oder Toplader, nicht unbedacht bleiben dürfen. Messe daher vor dem Kauf den Aufstellungsort aus.

Wichtig: Damit die Waschmaschine auch richtig läuft, muss sie immer korrekt aufgestellt sein. Um die Waschmaschine vorher sicher zu transportieren, benötigst du in der Regel eine stabile Sackkarre, zwei weitere Helfer und Arbeitshandschuhe. Wenn du die Waschmaschine dann aufstellen willst, solltest du immer darauf achten, dass der Untergrund eben ist, da es sonst schnell zu einer Unwucht kommen kann. Außerdem muss die Waschmaschinen immer in der Waage stehen, da sonst Schäden die Folge sein können. Wichtig ist es immer mit der Wasserwaage zu prüfen! Mit der Einstellung der Standfüße kannst du kleine Unebenheiten ausgleichen.

Auf die Sicherheitsausstattung achten

Heutzutage besitzen Waschmaschinen verschiedene Sicherheitssysteme. Dabei unterscheiden sich Maschinen, die einen Basisschutz bieten von solchen, die einen Vollwasserschutz besitzen. Einen zuverlässigen Schutz vor Wasserschäden bietet nur die Variante mit Vollwasserschutz, die in der Regel auch etwas teurer ist. Weitere Unterschiede haben wir hier für dich zusammengetragen.

  • Basisschutz bedeutet, dass die Waschmaschine über einen Überlaufschutz und/oder ein einfaches Aquastop-Ventil verfügt. Ein Überlaufschutz ist bei allen Maschinen verbaut. Steigt der Wasserstand auf eine bestimmte Höhe an, wird ein Kontakt ausgelöst, die Wasserzufuhr gestoppt und eine Pumpe aktiviert. Das Aquastop-Ventil (Wasserstopp-Ventil) befindet sich zwischen Wasserhahn und Zulaufschlauch. Kommt es zu einem Defekt im Wasserkreislauf wird die Wasserzufuhr unterbrochen.

  • Vollwasserschutz bedeutet, dass die Waschmaschine außerdem über einen zusätzlichen Aquastop, also einen doppelwandigen Aquastop-Schlauch, verfügt. Tritt Wasser aus, wird es durch eine zweite Schlauchwand aufgefangen. Auch eine wasserdichte Bodenwanne mit einem Feuchtigkeitssensor lässt sich hier finden. Meldet der Sensor ein Leck, wird die Wasserzufuhr durch die Steuerelektronik gestoppt und das Wasser komplett abgepumpt. Manche Waschmaschinen besitzen außerdem eine Unwuchtkontrolle, die dafür sorgt, dass das Gerät sicher steht und nicht so stark vibriert. Ist die Wäsche nicht gleichmäßig im Inneren der Trommel verteilt, wird der Schleudervorgang unterbrochen.

Wichtig: Wenn es zum Wasserschaden kommt, übernehmen die meisten Haftpflichtversicherungen die Kosten nur, wenn die Waschmaschine entweder nicht unbeaufsichtigt gelassen wird oder sie über einen Vollwasserschutz verfügt.

Wäscheleine mit bunten T-Shirts

Geräuschpegel - Besonders in Mietwohnungen wichtig

Wer seine Waschmaschine in der Wohnung aufstellt, sollte bei diesem Punkt ganz genau hinschauen. Der Geräuschpegel ist ein nicht zu unterschätzendes Thema, gerade auch in Mietshäusern mit mehreren Parteien. Als Richtwert für einen angemessenen Geräuschpegel kannst du von rund 48 dB beim Waschen und rund 70 dB im Schleudergang ausgehen.

Bedienerfreundlichkeit dank Restlaufanzeige und Display

Unüberschaubar viele Waschprogramme machen das Wäschewaschen beschwerlich. Bei diesem Punkt gilt also: weniger ist mehr! Ein Standardprogramm für Koch- und Buntwäsche bis zu 95°C, ein Pflegeleicht-Waschprogramm von 30-60°C (für unempfindliche Textilien), ein Feinwaschprogramm von 30-40°C (für empfindliche Stoffe) sowie ein Wollwaschprogramm (30°C) reichen in der Regel aus.

Moderne Waschmaschinen verfügen oft zusätzlich noch über ein Handwaschprogramm. Weitere Extras, wie Restlaufanzeige und Startzeitvorwahl, findest du auch immer häufiger bei Waschmaschinen. Ein Display macht die Bedienung per Touch oder über Drehregler besonders einfach. Auch Fehlermeldungen können via Display angezeigt werden, damit die Waschmaschinen-Reparatur schneller und einfacher vonstattengehen kann.

Waschmaschinen im Test bei Stiftung Warentest

Der Waschmaschinen Test 2017 stellt die Testergebnisse von insgesamt 88 Waschmaschinen vor. Dabei schnitten Waschmaschinen von Bosch, Miele und Siemens besonders gut ab. Testsieger wurden die Bosch WAW28570 und Siemens WM14W570 mit einer Wertung von 1,6. Bei diesen Geräten überzeugten vor allem die Funktionen. Den zweiten Platz bei den Frontladern teilen sich die Bosch WAW28490, die Miele WDB030 WPS Eco und die Siemens WM14W490 mit 1,7. Wer nicht ganz so viel Geld für eine Waschmaschine ausgeben kann oder möchte, der sollte zu den drittplatzierten Bosch WAN28190 oder Siemens WM14N190 greifen.

Tipps und Tricks zum Wäschewaschen gibt es hier im Video!

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