Mikrowelle Kaufberatung
Die besten Mikrowellen im Vergleich
Ob Solo, Grill oder Kombi – wir haben die empfehlenswertesten Mikrowellen für dich zusammengestellt. Von der kompakten Aufwärm-Maschine bis zum Mini-Backofen mit Dampfgar-Funktion ist für jeden Kochstil und jedes Budget etwas dabei.
Panasonic NN-DS59NMETG – Der Mini-Backofen mit Dampf-Bonus
Die Panasonic NN-DS59NMETG ist das vielseitigste Gerät in unserem Vergleich – und kommt einem echten Backofen-Ersatz am nächsten. Neben der Mikrowellenfunktion bringt sie Grill, Heißluft und Dampfgaren mit, bei Temperaturen bis 220 °C. Herzstück ist die Inverter-Technik, die Lebensmittel stufenlos und gleichmäßig erwärmt – beim Auftauen merkst du den Unterschied sofort. Der 26-Liter-Garraum im Flachbett-Design verzichtet komplett auf einen Drehteller, was dir mehr Platz für große Auflaufformen gibt und die Reinigung erleichtert. Der integrierte Genius-Sensor erkennt Gewicht und Feuchtigkeit automatisch und passt die Garzeit an – praktischer, als es klingt. Einziger Wermutstropfen: Mit knapp 490 Euro ist die Panasonic die teuerste Mikrowelle im Ranking. Wer aber eine kleine Küche hat und den Backofen möglichst oft kalt lassen will, bekommt hier ein echtes Multitalent mit Kindersicherung und durchdachter Touch-Bedienung.
Samsung MS2AK3515AS – Die Solo-Mikrowelle mit dem besten Garraum
Die Samsung MS2AK3515AS zeigt, dass eine Solo-Mikrowelle nicht langweilig sein muss. Ihr größter Pluspunkt steckt im Inneren: Der Keramik-Emaille-Garraum ist kratzfest, nimmt keine Gerüche an und lässt sich mit einem feuchten Tuch sauber wischen – Schluss mit eingebrannten Saucenflecken. Mit 23 Litern bietet sie mehr Platz als die meisten Solo-Modelle, und die 29 Automatikprogramme decken alles ab, von Reis über Pizza bis zur schonenden Auftaufunktion. Die Bedienung über Touch und Drehregler ist intuitiv, das LED-Display gut ablesbar. Bei der Leistung bleibt Samsung mit 800 Watt im soliden Standard – das reicht für den Alltag völlig. Wer eine pflegeleichte Solo-Mikrowelle sucht, die nicht nach zwei Jahren innen aussieht wie ein Schlachtfeld, ist hier richtig.
LG MH6535GIS – Der Grill-Allrounder mit Inverter
Die LG MH6535GIS ist der Beweis, dass eine gute Grill-Mikrowelle nicht teuer sein muss. Für rund 125 Euro bekommst du hier Inverter-Technik und einen Quarzgrill mit 900 Watt – das ist in dieser Preisklasse ungewöhnlich. Die 1.000 Watt Mikrowellenleistung sind die höchsten im Vergleich, und dank Inverter wird dein Essen gleichmäßig warm statt außen heiß und innen kalt. Der 25-Liter-Garraum mit 29,2-cm-Drehteller bietet genügend Platz auch für größere Teller. Dazu kommen 28 Automatikprogramme – darunter Joghurt-Zubereitung, was man bei einer Mikrowelle nicht unbedingt erwartet. Wer regelmäßig Aufläufe überbackt oder Toasts knusprig will, ohne den großen Ofen anzuwerfen, bekommt hier viel Mikrowelle fürs Geld.
Bosch FFL023MS2 – Solide Solo-Mikrowelle mit Reinigungsprogramm
Die Bosch FFL023MS2 ist die Art Mikrowelle, die einfach funktioniert – ohne Überraschungen, ohne Schnickschnack. 800 Watt, 20 Liter Garraum, sieben Automatikprogramme und ein 27-cm-Drehteller: alles drin, was ein Single- oder Paar-Haushalt im Alltag braucht. Was sie von der Masse abhebt, ist das eingebaute Reinigungsprogramm, das Speisereste gezielt aufweicht – spart dir das lästige Schrubben. Die Bedienung über Tasten und Drehregler geht blind von der Hand, die Kindersicherung ist serienmäßig dabei. Das Design in Schwarz und Edelstahl ist unauffällig und passt in jede Küche. Wer keine Grill- oder Kombifunktion braucht und eine langlebige Mikrowelle von einem zuverlässigen Hersteller will, macht mit der Bosch FFL023MS2 wenig falsch.
Medion MD 15501 – Die günstige Kombi mit Heißluft
Die Medion MD 15501 ist der Preisbrecher unter den Kombi-Mikrowellen. Für vergleichsweise wenig Geld bekommst du hier Mikrowelle, Grill und Heißluft in einem Gerät – mit Temperaturen von 140 bis 230 °C im Heißluft-Modus. Der 25-Liter-Garraum bietet Familienformat, die 900 Watt Mikrowellenleistung und 1.100 Watt Grill heizen zügig auf. Elf Leistungsstufen und zehn Kochprogramme geben dir genügend Flexibilität. Die Bedienung per Tasten und Drehregler ist unkompliziert. Klar, bei einer Medion darfst du kein Premium-Finish erwarten – die Materialien wirken etwas einfacher als bei Panasonic oder LG. Dafür bekommst du eine funktionierende Heißluft-Kombi, die für gelegentliches Backen, Überbacken und Grillen absolut ausreicht. Wer die Kombi-Funktionen erst mal ausprobieren will, ohne viel zu investieren, liegt hier richtig.
Severin MW 7773 – Kompakte 3-in-1 für kleine Küchen
Die Severin MW 7773 packt Mikrowelle, Grill und Heißluft in ein kompaktes Gehäuse mit nur 20 Litern Garraum. Damit ist sie die kleinste Kombi im Ranking – und genau das macht sie für Einpersonen-Haushalte, WG-Zimmer oder Ferienwohnungen interessant. Die Grillleistung von 1.350 Watt ist beachtlich für die Größe, die Heißluft-Funktion ergänzt das Spektrum sinnvoll. Zehn Leistungsstufen, ein Spiegel-Türdesign in Edelstahl-Optik und die Bedienung über Tasten plus Drehregler machen den Alltag unkompliziert. Der 24,5-cm-Drehteller ist allerdings knapp bemessen – große Teller passen nicht rein. Wer wenig Platz hat, aber trotzdem mehr will als nur Aufheizen, bekommt mit der Severin ein erstaunlich vielseitiges Gerät zum fairen Preis.
Vergleichstabelle
Mikrowellen-Kauf – worauf es wirklich ankommt
Die Mikrowelle ist eines der wenigen Küchengeräte, die man erst richtig zu schätzen weiß, wenn man sie hat. Was früher ein reines Aufwärm-Gerät war, kann heute grillen, dampfgaren und mit Heißluft knusprige Ergebnisse liefern – fast wie eine Heißluftfritteuse im Miniformat. Aber nicht jeder braucht gleich ein Multitalent mit Grill, Heißluft und Dampf. Zwischen Solo-Mikrowellen für rund 70 Euro und Kombi-Geräten für knapp 500 Euro liegen nicht nur Preisunterschiede, sondern grundlegend verschiedene Konzepte. Wir zeigen dir, welche Bauart zu deinem Kochstil passt, wo sich der Aufpreis lohnt – und wo du getrost sparen kannst.
Solo, Grill oder Kombi – welcher Typ passt zu dir?
Die wichtigste Entscheidung fällt ganz am Anfang: Welche Bauart brauchst du? Mikrowellen lassen sich grob in drei Kategorien einteilen.
| Bauart | Funktionen | Preisbereich | Beispiel aus unserem Ranking |
|---|---|---|---|
| Solo-Mikrowelle | Erwärmen, Auftauen | 70–160 € | Samsung MS2AK3515AS, Bosch FFL023MS2, Siemens FF023LMW0 |
| Grill-Mikrowelle | Erwärmen, Auftauen, Grillen/Überbacken | 100–160 € | LG MH6535GIS, Toshiba MW2-MG20PF, Bauknecht MW 427 SL |
| Kombi-Mikrowelle | Erwärmen, Grillen, Heißluft, teils Dampfgaren | 115–490 € | Panasonic NN-DS59NMETG, Bauknecht MW 49 SL, Medion MD 15501 |
Solo-Mikrowellen erledigen die Basics: aufheizen und auftauen. Das klingt nach wenig, deckt aber rund 80 % aller Mikrowellen-Einsätze ab. Grill-Mikrowellen ergänzen einen Quarzgrill – damit bekommst du Aufläufe gebräunt und Toasts knusprig, ohne den großen Ofen anzuwerfen. Kombi-Mikrowellen sind im Grunde Mini-Backöfen mit Mikrowellenfunktion – als Multikocher-Ersatz für kleine Küchen eine Überlegung wert.
Leistung und Garraum – die Zahlen, die zählen
Die Mikrowellenleistung wird in Watt angegeben und bestimmt, wie schnell dein Essen warm wird. Die meisten Geräte arbeiten mit 800 Watt – das reicht für den normalen Hausgebrauch. Mehr Watt heißt schnelleres Erwärmen, aber nicht automatisch bessere Ergebnisse – bei empfindlichen Lebensmitteln wie Milch oder Butter ist weniger oft mehr. Deshalb ist wichtiger als die Maximalleistung, dass deine Mikrowelle mehrere Leistungsstufen bietet.
Ein Punkt, den man im Laden selten hört: Die tatsächliche Leistung weicht oft von der Angabe ab. Stiftung Warentest hat bei der Bosch FFL023MW0 und der Siemens FF023LMW0 statt 800 Watt nur rund 735 Watt gemessen. Im Alltag merkst du das kaum – aber es zeigt, dass du Herstellerangaben nicht auf die Goldwaage legen solltest.
Beim Garraumvolumen teilt sich unser Ranking klar: 17 bis 20 Liter für Singles und Paare, 23 bis 27 Liter für Familien. Achte auch auf den Drehteller-Durchmesser: Bei 24,5 cm wird es mit großen Tellern eng. Modelle mit Flachbett-Design bieten mehr Platz und erleichtern die Reinigung.
Inverter-Technologie – lohnt sich der Aufpreis?
Herkömmliche Mikrowellen regeln die Leistung, indem sie die Strahlung abwechselnd ein- und ausschalten – bei 50 % Leistung läuft das Gerät im Wechsel auf Vollgas und Pause. Das Ergebnis: Ränder überhitzen, während die Mitte noch kalt ist. Inverter-Mikrowellen steuern die Leistung dagegen stufenlos – sie liefern konstant die gewünschte Wattzahl.
Der Aufpreis gegenüber vergleichbaren Modellen ohne Inverter liegt bei rund 30 bis 50 Euro. Wer nur gelegentlich Reste aufheizt, kommt auch ohne Inverter gut klar. Wer aber regelmäßig auftaut oder Saucen erwärmt, wird die gleichmäßigeren Ergebnisse schnell nicht mehr missen wollen.
Bedienung und Automatikprogramme
Bei der Bedienung stehen zwei Philosophien im Raum: Drehknöpfe sind simpel und funktionieren blind. Touch-Bedienung ermöglicht präzisere Eingaben und kommt bei Kombi-Geräten fast immer zum Einsatz. Bei den Automatikprogrammen ist die Bandbreite enorm: von 7 bis 30 Programmen. Ehrlich gesagt nutzen die meisten Leute nach einer Einarbeitungsphase nur drei bis fünf regelmäßig – lass dich also nicht von einer hohen Zahl blenden.
Reinigung und Garraum-Material
Drei Garraum-Beschichtungen sind gängig: Keramik-Emaille (besonders pflegeleicht, kratzfest), Edelstahl (robust, aber etwas aufwendiger zu putzen) und lackierter Stahl (Standard bei günstigen Geräten). Der Drehteller sollte spülmaschinenfest sein – Ersatz kostet 15 bis 25 Euro. Praktischer Tipp: Ein Glas Wasser mit etwas Essig auf höchster Stufe für fünf Minuten – der Dampf löst selbst eingetrocknete Spritzer.
Sicherheit und Energieverbrauch
Wenn Kinder im Haushalt leben, ist eine Kindersicherung Pflicht – nicht jedes Modell bringt sie mit. Beim Standby-Verbrauch liegen die Bosch-, Neff- und Siemens-Modelle mit nur 0,70 Watt vorbildlich niedrig. Was die Mikrowellenstrahlung betrifft: Moderne Geräte sind sicher. Das Bundesinstitut für Risikobewertung bestätigt, dass Mikrowellennahrung unbedenklich ist. Ein heißer Wasserkocher ist fürs reine Wasserheißmachen trotzdem effizienter.
Mikrowellen – Häufige Fragen (FAQ)
Wir haben die Fragen zusammengetragen, die uns aus unserer Community am häufigsten erreichen.
Wie viel Watt sollte eine gute Mikrowelle haben?
Für den normalen Hausgebrauch reichen 700 bis 800 Watt. Damit erwärmst du eine Portion Suppe in zwei bis drei Minuten und taust ein Hähnchenbrust in fünf bis acht Minuten auf. Wichtiger als die maximale Wattzahl: mehrere Leistungsstufen, damit du empfindliche Speisen schonend erwärmen kannst.
Lohnt sich eine Mikrowelle mit Grillfunktion?
Ja, wenn du regelmäßig Aufläufe, Gratins oder überbackene Brote machst. Grill-Modelle kosten nur 20 bis 40 Euro mehr als vergleichbare Solo-Geräte und verbrauchen deutlich weniger Strom als der große Backofen oder ein Kontaktgrill.
Wie groß sollte der Garraum sein?
Für Ein- bis Zwei-Personen-Haushalte reichen 17 bis 20 Liter. Familien greifen besser zu 23 bis 26 Litern. Achte zusätzlich auf den Drehteller-Durchmesser: Ab 27 cm hast du genügend Spielraum für Standardteller.
Kann eine Kombi-Mikrowelle den Backofen ersetzen?
Teilweise. Für kleine Portionen – eine Pizza, einen Auflauf, ein paar Brötchen – funktionieren Kombi-Mikrowellen mit Heißluft erstaunlich gut. Für größere Mengen oder gleichzeitiges Garen auf mehreren Ebenen fehlt schlicht der Platz. In einer kleinen Küche ohne separaten Ofen ist eine Kombi-Mikrowelle trotzdem ein sinnvoller Kompromiss.
Wie lange hält eine Mikrowelle?
Bei normaler Nutzung kannst du mit 8 bis 12 Jahren rechnen. Typische Verschleißpunkte sind die Türdichtung und der Drehteller-Antrieb. Wenn die Mikrowelle plötzlich deutlich länger zum Erwärmen braucht, verliert das Magnetron an Leistung – dann lohnt sich meist ein Neukauf.
Wann ist der beste Zeitpunkt für den Kauf?
Die besten Schnäppchen findest du rund um den Black Friday im November und in den Wochen nach Weihnachten. Außerdem fallen die Preise für Vorgängermodelle um 15 bis 25 %, sobald ein Hersteller ein Nachfolgemodell vorstellt.