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Die besten Convertibles 2020

Convertible Test 2020

Die besten Convertibles in der Schweiz

von Tom Beck | zuletzt aktualisiert: 28.07.2020
Convertibles
Unsere Redaktion hat die besten Convertibles für dich zusammengestellt und verglichen. Unsere Kaufberatung zeigt, was es beim Online-Kauf zu beachten gibt.
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Convertible Empfehlungen für 2020 - Diese Convertibles sind die besten

Ein Laptop ist dir zu schwer und zu klobig und beim Tablet fehlt dir die “echte” Tastatur?

Keine Frage, das Convertible hast du auch unterwegs immer dabei und kannst im Handumdrehen sogar auf einer richtigen Tastatur tippen. Wird´s dir zu eng, ist die Tastatur ebenso schnell wieder verschwunden und du kannst es umgeklappt via Touchscreen bedienen.

Wir haben uns für dich drei sehr unterschiedliche Tablets angeschaut und zeigen dir die Vor- und Nachteile der Geräte:

Gleichzeitig auch ein super Tablet – Microsoft Surface Go 

Das Microsoft Surface GoDas Surface Go von Microsoft ist allein durch sein Gehäuse aus einer leichten Magnesiumlegierung ein echter Hingucker. Es ist eines der wenigen Windows-Convertibles, bei dem du das Display komplett von der Tastatur trennen und es wie ein normales Tablet nutzen kannst.

Das Surface Go verfügt über 

  • Intel Pentium Gold-Prozessor
  • Intel HD Graphics 615
  • 8GB RAM
  • 128GB SSD 
  • Windows 10 im S Modus

Besonderes Konstruktionsmerkmal ist, dass sich die Tastatur nicht etwa umklappen, sondern nach der Entriegelung komplett abnehmen lässt, sodass das Display als Tablet dasteht. Das Signature Type Cover bietet außerdem beim Transportieren einen Schutz für das Display. Aufpassen: Nicht bei jedem Angebot ist die Tastatur enthalten. Auch den Active Pen verkauft  Microsoft extra und legt ihn nicht immer bei.

  • Gute Akkulaufzeit: Laut Hersteller lässt sich das Surface Go für 9 Stunden nutzen. In der Praxis sind wohl 6-7 Stunden realistischer, was aber immer noch ein ordentlicher Wert ist.

  • Vollausstattung: Neben den üblichen USB-Schnittstellen vom Typ-A und Typ-C bekommst du eine schnelle 128 GB SSD Festplatte und solide 8 GB Arbeitsspeicher. Darüber hinaus kannst du eine SD-Karte einstecken.
Darum empfehlen wir das Microsoft Surface Go

Das Surface Go von Microsoft ist ein schlankes und leichtes Convertible mit guter Leistung. Besonders pfiffig finden wir die Möglichkeit, die Tastatur komplett vom Display zu trennen, sodass dir ein ultraflaches und handliches Tablet zur Verfügung steht. Windows läuft perfekt, der Akku hält lange und die Verarbeitungsqualität ist über jeden Zweifel erhaben. Kurzum: Das beste Windows für unterwegs, wenn du trotzdem keine Kompromisse eingehen möchtest.

Kraftvoll und flexibel - HP Pavilion x360 

HP Pavillion x360 Seitenansicht mit AnschlüssenDas Pavilion x360 von HP hat alle wichtigen Schnittstellen und bringt enorm viel Leistung für seinen Preis mit.

Mit seinem drehbaren 15-Zoll-Display markiert es die Obergrenze der mobilen Convertibles. Größere Displays sind nicht nur sperrig im Gebrauch, auch die Klappmechanik wird deutlich mehr beansprucht und ist entsprechend schwerer ausgelegt und fehleranfälliger.

Die Ausstattung des HP ist mehr als üppig - neben den USB-Schnittstellen vom Typ-A und Typ-C findest du eine große HDMI-Buchse, einen mit 256 GB mehr als ausreichenden internen SSD-Speicher sowie einen Speicherkartenleser für eine normale SD-Karte.

  • Ausstattung: HP hat dem Pavilion x360 alle notwendigen Schnittstellen verpasst. Du findest zwei USB-Buchsen vom Typ-A und eine vom Typ-C. Kartenslot und HDMI-Buchse sind sogar in normaler Größe ausgeführt.

  • Toller Sound: Während alle anderen Convertibles im Test den Sound nach unten oder zur Seite hin abstrahlen, befinden sich die Lautsprecher beim HP oben über der Tastatur. Das hat vor allem im Laptop-Modus enorme klangliche Vorteile. Aber auch in den beiden anderen Betriebsarten profitiert der Klang des HP Pavilion vom KnowHow, das sich HP bei Bang & Olufsen geholt hat.

  • Moderner Prozessor: In Sachen Rechenpower liegt das Pavilion dank Intel Core i5-10210U Quad-Core-Prozessor auf normalem Laptop-Niveau und kommt im Alltag kaum ins Schwitzen.
Unser Fazit HP Pavilion x360

Das Pavilion x360 von HP hat viel für den Preis zu bieten. Ordentliche Rechenpower, üppige Ausstattung und als Dreingabe eine sehr gute Soundqualität. Gepaart mit der von HP bekannten guten Verarbeitungsqualität und dem attraktiven Preis, kannst du beim Pavilion x360 wenig falsch machen.

Für den kleinen Geldbeutel – Medion E4272

Medion E4271Mit dem Medion E4272ist eine günstige Alternative zu den teureren Convertibles im Vergleich. Außer an der Rechenleistung wurde hauptsächlich am Display gespart. Zum Glück musste die Akkuleistung nicht darunter leiden. Hier kann es locker mit den teuersten Geräten mithalten.

Auch beim Medion Convertible bekommst du dank des 14-Zoll-Displays ein sehr kompaktes Gerät. An Schnittstellen wird es dir indes kaum mangeln, selbst an einen HDMI-Anschluss wurde gedacht, wenngleich dieser als mini-Format ausgelegt ist und damit in der Regel einen Adapter nötig macht. Dann kannst du das Bild an ein großes Display oder gar einen Beamer schicken. Der Kartenslot eignet sich nur für microSD-Karten. Für SD-Karten brauchst du einen externen Kartenleser.

Beim Innenleben geht es ebenso sparsam zu. Ein gemächlicher aber immerhin lüfterloser Intel N5000 Quadcore-Prozessor sorgt für Rechenleistungen, die sich zwar weniger für Spiele, flüssige Foto- oder gar Videobearbeitung eignet, aber für den Alltagsbetrieb vollkommen ausreicht. Der schnelle 64 GB große Speicher bietet nur mäßig Platz. Wer mehr Speicherplatz braucht, kann hier problemlos eine m.2-SSD nachrüsten.

  • Akkulaufzeit: Mit ca. 5-6 Stunden Laufzeit im Arbeitsmodus und knapp 5 Stunden bei laufendem Video bewegt sich das Medion E4272 eher bei den Tablets als bei den Notebooks.

  • Ausstattung: Die Ausstattung mit Schnittstellen für diverse Peripherie ist durchaus üppig. Leider gibt es den Karten-Slot und die HDMI-Buchse nur in Miniausführung, das ist aber besser als nichts und für den Preis angemessen.
Unser Fazit Medion E4272

Das Medion Medion E4272 gibt es fast zum Mitnahmepreis und da kannst du kaum was falsch machen. Du bekommst viele Schnittstellen und eine gute Akkulaufzeit obendrein. Bei Leistung und Display musst du leichte Abstriche in Kauf nehmen. Die Displayoberfläche spiegelt und der lüfterlose Prozessor, welcher nur mit nur 4 GB RAM unterstützt wird, ist für leichte Aufgaben wie Surfen, Streaming oder Office gedacht.

Convertibles auf einen Blick - Das musst du wissen: 

Die Kernkompetenz eines Convertibles liegt in seinen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Diese resultieren daraus, dass du es zum einen wie einen Laptop nutzen, zum anderen dank der umklappbaren oder ganz abnehmbaren Tastatur jedoch auch wie ein Tablet per Touch bedienen kannst. 

  • Display: Außer auf Displayröße und Auflösung kommt es beim Display jetzt auch auf die Sensibilität bei der Touchbedienung an. Du solltest entsprechend leicht und ohne zu stocken über das Display wischen können. Dabei sollten die Apps unverzüglich auf deine Gesten reagieren. Größer als 14 Zoll sollte das Display nicht sein, der Platzgewinn und damit die Mobilität wären dahin, außerdem wird das Convertible zu schwer, um es sinnvoll als mobiles Tablet bedienen zu können. Außerdem solltest du bedenken, dass es sich bei den Displays um spiegelnde Touchscreens handelt, die bei direkter Sonneneinstrahlung schnell an ihre Grenzen geraten. Selten findest du auch Geräte mit einem entspiegelten Display.

  • Leistung: Die Rechenleistung der von uns getesteten Convertibles liegt meilenweit auseinander. Willst du das Convertible neben  der Freizeit auch für Studium oder Beruf nutzen, empfiehlt es sich, auf angemessene Rechenleistung zu achten. Leider kostet mehr Rechenpower auch mehr Geld. Wer sein Convertible nur zum Surfen und für einfache Office-Anwendungen nutzt, kommt mit deutlich weniger Leistung aus und billiger davon. Angaben über den verwendeten Prozessor findest du in der Vergleichstabelle, die Unterschiede schlagen sich im Test in der Leistungs-Note nieder.

  • Akkulaufzeit: Wie bei allen Geräten, die du überwiegend oder ausschließlich mobil einsetzt, spielt auch bei den Convertibles die Akkulaufzeit eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Rolle. Einen Anhaltspunkt über die tatsächliche Laufzeit gibt unser Test. Wir haben die Convertibles nonstop ein Full-HD-Video abspielen lassen, dabei das Display auf 50% Helligkeit gestellt und das WLAN eingeschaltet. Die von uns gestoppten Laufzeiten findest du im jeweiligen Text.

  • Klappen, drehen, abnehmen - Mechanik pur: Nach vielen schicken Ansätzen, haben sich hauptsächlich zwei Konzepte bei den 2in1-Laptops durchgesetzt. Einmal das 360-Grad-Klappscharnier, welches weit über den Klappwinkel eines normalen Laptops hinausgeht und andererseits die komplette Trennung von Display und Tastatur, wie sie beim Surface Book funktioniert. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.
    In der Regel liegt das Gerät bei allen Klappkameraden im reinen Tablet-Betrieb direkt auf der Tastatur. Beim Surface dagegen kann das Tablet komplett abgenommen werden, zur Entriegelung muss allerdings der Akku geladen sein. Die Lösungen bei denen das Display sowohl umgeklappt als auch gedreht werden kann, so dass die Tastatur besser geschützt ist, haben sich dagegen nicht bewährt, die Mechanik ist zu anfällig.

Unserer Kaufberatung zu Convertibles - Das 2in1 Notebook ist ein Multitalent

Convertible Notebook umgeklappt mit Touchscreen“Ist es ein Laptop? Ist ein es ein Tablet?” “Nein, es ist quasi beides und noch viel mehr!”
So oder so ähnlich hört sich ein Gespräch zwischen einem Verkäufer und einem Kunden im Elektronikmarkt an, wenn dieser zum ersten Mal ein Convertible sieht.

Dachte man vor ein paar Jahren bei Convertibles noch an Cabrios oder an Optionsanleihen, steht der Begriff heute für ein Notebook, die sich zwischen Laptop, Ultrabook und Tablet angesiedelt hat.
Doch was macht ein 2in1 Notebook so besonders und worauf musst du beim Kauf achten? Unser Convertible-Vergleich klärt dich auf!

Was ist ein Convertible? - Flache Flexibilität

“to convert” heißt soviel wie umwandeln oder umrüsten. Genau dies ist das Grundprinzip dieser Computer bzw. Tablets. Mit einem einfachen Handgriff lassen sie sich dynamisch den Bedingungen anpassen. Auf der Couch brauchst du nur ein Tablet? In der Schule, Uni oder im Büro ist ein vollwertiger Laptop sinnvoller? Beides kein Problem und mit einem Handgriff realisierbar.
Im Grunde genommen gibt es drei Klassen von Convertibles: Convertible Tablets, Convertible Notebooks und Convertible Ultrabooks.

Convertible Tablet

Pärchen nutzt Convertible LaptopWie der Name schon sagt, dient hier ein Tablet als Basis. Display, Prozessor, Anschlüsse usw. verbergen sich alle im Gehäuse hinter dem Screen. Aufgrund dessen, findet man neben Windows auch oftmals Android als Betriebssystem auf den flexiblen 2in1 Tablets. Mithilfe einer Dockingstation oder einem Klappmechanismus lässt sich eine vollwertige Tastatur anschließen. Diese macht die Konstruktion stabiler und dient oftmals als Cover. Der größte Vorteil ist die Unabhängigkeit des Tablets. Wenn du die Tastatur nicht benötigst, kannst du diese nutzen, musst aber keine Einbußen hinnehmen - Durch ihre kleine Größe von um die 10 Zoll bleiben sie zudem handlich.

Eine Ausnahme bilden z.B. die Microsoft Surface Modelle. Sie sind in der aktuellen Version mit 12,4 Zoll größer, auf die Nutzung mit einem Stift, dem Surface Pen, ausgelegt und laufen mit Windows 10. In diese Richtung geht auch Samsung mit dem Galaxy Book, welches vor allem durch das 1440p scharfe OLED-Display und die Integration des von der Galaxy Note-Reihe bekannten S-Pen punkten kann. Hier dient ebenfalls ein leistungsstarkes Windows-Tablet mit Tastatur-Cover als Basis.
Sehr bekannt sind außerdem die Asus Transformer Notebooks. Sie bieten die Funktionalität eines Convertible Tablets mit der Hardwarepower eines normalen Notebooks.

Convertible Notebook

Bei einem Convertible Notebook ist die Tastatur fest verbaut. Der untere Teil beherbergt Rechenpower, Lüfter, Akku sowie Anschlüsse und erinnert an ein normales Notebook. Der Clou: Das Scharnier, mit dem Display und Tastatur verbunden sind, lässt sich um 360° umklappen. So ergeben sich viele Einsatzmöglichkeiten und Positionen. Neben der normalen Notebook-Ausrichtung, lässt es sich auch flach auf dem Tisch platzieren, wie ein Zelt aufstellen (Tent-Mode) oder komplett umgeklappt als Tablet verwenden. Convertible Ultrabook in allen Positionen von der Seite
Touchscreen und ein großes Display erleichtern die Bedienung. Letzteres ist 11,6 Zoll oder größer. Zum Teil lassen sich sogar Convertibles mit einer Displaygröße von 15,6 Zoll finden, diese sind für normale Laptops üblich. Bei 17 Zoll Modellen, musst du allerdings auf den Convertible-Aspekt verzichten. Egal ob 12 oder 15 Zoll, etwas unhandlich wird es spätestens im umgeklappten Tabletmodus immer. Zum einen liegt dies an dem großen Bildschirm, zum anderen an der Dicke. Da sich vollwertige PC-Hardware in dem kleinen Gehäuse befindet, ist es zwar flach, aber nicht mit echten Tablets zu vergleichen und das Gewicht somit auch deutlich höher.

Als Betriebssystem kommt fast immer Windows zum Einsatz, welches seit Windows 8 mehr auf die Bedienung via Touchscreen ausgelegt ist und auch mit der oftmals abgeschwächten Hardware gut zurecht kommt. Dennoch kannst du die 2in1 Notebooks mit Top-Komponenten kaufen - Der entsprechende Preisaufschlag mit eingerechnet. Doch auch auf den vermeindlich schwächeren Convertibles laufen Standardprogramme wie Office 365. In Verbindung mit Tastatur und Maus/Touchscreen ist so ein effizientes Arbeiten kein Problem.
Die Firma Lenovo hat mit seinen Yoga Convertibles Notebooks diese Bauart populär und den Begriff salonfähig gemacht. Yoga Notebooks erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Lenovo bietet mit jeder neuen Yoga-Generation bessere Qualität und Design.

Convertible Ultrabook

Convertible Ultrabook in allen Positionen von vorneVolle Hardware Power bekommst du auch mit Convertible Ultrabooks. Auf den ersten Blick sind sie ziemlich identisch zu Convertible Notebooks. Der Unterschied liegt jedoch im Detail. Auf den zweiten Blick merkt man ihnen die Premium-Klasse an. Merklich flacher, schlanker, stylischer und gleichzeitig mit wesentlich besserer Hardware. Schnelle und große SSD Festplatten und die mobilen Varianten der i5 und i7 Prozessoren von Intel sind hier Standard und sorgen dafür, dass komplexe Anwendungen wie Bildbearbeitungsprogramme oder Videoschnittsoftware sauber laufen. Zudem lösen die spiegelnden Touch-Displays oftmals mit mehr als FullHD auf - Widescreen Quad High Definition (WQHD = 1440p) ist keine Seltenheit. Um die ganzen Pixel über den Bildschirm flitzen zu lassen, sind meistens 8 GB RAM oder mehr verbaut.

Preislich sind Convertible Ultrabooks in einer Liga mit Ultrabooks oder High End Notebooks. Trotzdem schaffen sie es leistungstechnisch nicht auf das Niveau vollwertiger Notebooks, was der schmalen und eleganten Bauweise geschuldet ist. Oftmals lüfterlos oder nur mit einem kleinen CPU-Lüfter ausgestattet, ist die Hitzeentwicklung enorm. Da muss auf hitzköpfige Technik verzichtet werden. Der Vorteil ist die gute Akkulaufzeit. Stromsparende und dadurch kühlere Komponenten lassen dem Akku genug Luft, um durch den Arbeitstag zu kommen. Die Vorzeigemodelle hierfür kommen aus der HP Spectre Serie, die extrem gut verarbeitet, edel und leistungsstark sind.

Für wen sind Convertibles geeignet?

Convertible Notebook mit Tastatur und TouchscreenConvertibles eignen sich für jeden, der ein möglichst flexibles Notebook haben, gleichzeitig aber nicht auf die Vorteile eines Tablets verzichten möchte. Grundsätzlich bieten 2in1 Notebooks, Tablets oder Ultrabooks mehr Anwendungsmöglichkeiten. Die Anschlüsse ermöglichen mit USB, SD-Karten Slot oder Bildausgänge wie HDMI, um z.B. auch 4K-Fernseher oder 4K-Monitor anschließen zu können, den variablen Einsatz. Zudem gesellen sich die üblichen Verdächtigen wie 3,5 mm Klinkenstecker für Kopfhörer und der Ladestecker.

Tablet-Ersatz mit mehr Gewicht

Einzigartig ist hier jedoch der Touchscreen, der bei den klassischen Laptop-Varianten eher selten verbaut ist. Nachteilig dabei ist das verschmierte Display. Abhilfe schafft ein Touchpen oder Stylus. Die High End 2in1 Tablets der Microsoft Surface Reihe sind z.B. komplett auf die Bedienung mit dem Eingabestift (Surface Pen) ausgelegt. Dies ist wichtig, da angepasste Apps die Berührung des Handballens ausblenden und z.B. Feinheiten der Touchspitze und Druckintensität umsetzen. Das Display muss dafür allerdings optimiert sein. Mit einem herkömmlichen Convertible Touchscreen lässt sich zwar ebenfalls ein Stift nutzen, das wahre Potenzial nutzt du allerdings nur bei echten Touchpen-Geräten mit Digitizer.

Für den mobilen Einsatz haben einige Convertibles auch einen SIM-Karten Steckplatz. So lässt sich bequem via LTE unterwegs surfen und arbeiten. In den eigenen vier Wänden kannst du dein Datenvolumen schonen und im WLAN online gehen. Um im ganzen Haus eine stabile Internetverbindung aufrecht zu halten, empfiehlt sich die Nutzung eines guten Routers in Verbindung mit einem WLAN Repeater oder Powerline Adapter. Sie verstärken das Signal des Modems und ermöglichen die Nutzung des 2in1 Notebooks vom Keller über den Garten bis auf Dachboden.

Zocken auf dem Tablet-PC: Sind Convertibles für Gaming geeignet?

Für Gamer sind Convertibles eher weniger geeignet. Durch ihre dünne Bauweise findet sich neben der prozessorinternen GPU meistens kein Platz für eine extra Grafikkarte. Und wenn doch, handelt es sich um eine speziell für Notebooks angepasste Version, die meistens um die 2-4 GB Grafikspeicher besitzt. Ältere und anspruchslosere Spiele lassen sich zwar auch damit spielen, um neuere Games musst du allerdings einen Bogen machen oder eine schlechtere Grafikqualität in Kauf nehmen. Für eine kurze Runde unterwegs lohnt es sich aber allemal. Bedenke jedoch den extrem erhöhten Energieverbrauch - der Akku kommt dann sehr schnell an seine Grenzen. Ein richtiges Zocker-Erlebnis bekommst du mit einem Gaming PC, einem Gaming Laptop oder einer Playstation 4. Die bekanntesten PC Spiele kommen auch für Sonys Konsole auf den Markt. Zudem finden sich unter den PS4 Spielen viele exklusive Highlights.

Convertibles überzeugen, doch die technischen Daten sind entscheidend

Paar mit Tablet und Laptop auf CouchDie großen Unterschiede der einzelnen Convertible-Typen solltest du beim Kauf beachten. Willst du eher ein Tablet auf dem du gelegentlich etwas schreibst oder doch eher ein vollwertigen PC-Ersatz mit dem du flexibel und mobil arbeiten kannst?

Preislich reicht die Spanne von wenigen hundert bis über tausend Euro. Durch ihre Flexibilität eignen sich 2in1 Notebooks vor allem für Studenten, die bei der Zugfahrt, im Hörsaal oder beim Mittagessen in der Mensa schnellen Zugriff auf Daten und Dokumente brauchen.
Das soll jedoch nicht heißen, dass nur Studierende mit den flexiblen Computern etwas anfangen können. Wer zuhause auf der Couch im umgeklappten Tabletmodus etwas lesen und dasselbe Gerät am nächsten Morgen im Büro am Schreibtisch nutzen möchte, kommt um ein Convertible nicht herum.

In jedem Fall entscheidend ist die technische Ausstattung. Gehe sicher, dass du keine veraltete Technik im wandelbaren Gewand kaufst. Die größe des Arbeitsspeichers sollte z.B. nicht unter 4 GB RAM liegen. Eine SSD-Festplatte ist ebenfalls ratsam - erst recht wenn du flexibel und mobil sein willst. Wenn du den Speicher zusätzlich erweitern möchtest oder viel mit SD-Karten abrietest, solltest du ein Convertible mit Speicherkartenleser wählen. Beim Display ist Full-HD der Standard. Alles darunter muss mit einer kleineren Bildschirmgröße von 10-13 Zoll einhergehen.

Jedes Jahr mehr Produkte und Hersteller - wenige Nachteile

Deswegen bieten nach wie vor alle bekannten Hersteller entsprechende Geräte an. Lenovo mit seiner Yoga und Miix Reihe, die Surface Modelle von Microsoft, Acer mit dem Swift, ASUS mit seinen Transformer Books, Vivobook oder Underdogs wie Odys.

Einen Rückschritt oder Verzicht gibt es nicht. Convertibles sind 2in1 Notebooks und Tablets, die keinen Vergleich scheuen müssen und zudem mit einem extra Maß an Flexibilität und Portabilität überzeugen können. Dafür kosten sie etwas mehr. Allerdings spart man sich durch die 2in1 Funktion das jeweils andere Gerät, was den Preis durchaus attraktiv macht.

Und wenn du trotzdem noch nicht zum Convertible-Konzept konvertieren möchtest, haben wir auch noch unseren LaptopUltrabook oder All-in-One PC Vergleich für dich. Wer es noch kleiner und handlicher mag, schaut sich in unserem Mini-PC Preisvergleich um.

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