Heißluftfritteuse Test 2026: Die 20 besten Airfryer im Vergleich
Knusprige Pommes ohne Fritteusenfett und ohne den großen Backofen anzuwerfen – das Versprechen der Heißluftfritteuse klingt gut, nur unterscheiden sich die Geräte im Alltag deutlich stärker, als die Datenblätter vermuten lassen. Für unseren Heißluftfritteusen-Test 2026 hatten wir die beliebtesten Modelle selbst in der Küche. Unser Testsieger ist der Philips Airfryer 3000 Series, der dank Sichtfenster jeden Garvorgang kontrollierbar macht. Wer zwei Komponenten gleichzeitig garen will, greift zur Ninja Foodi MAX Dual Zone, unserer besten Doppel-Fritteuse. Als Preis-Tipp empfehlen wir den Philips Airfryer 2000 Series. In diesem Artikel erfährst du, welche Bauart zu deinem Haushalt passt und worauf du beim Kauf wirklich achten solltest.
Alles, was du wissen musst, bevor du Heißluftfritteusen kaufst – von unseren Experten zusammengestellt.
Jan-Philipp Lynker
Redakteur · Aktualisiert: Oktober 2026
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Inhaltsverzeichnis9 Kapitel
Heißluftfritteusen Test 2026 – welcher Airfryer taugt wirklich?
Kaum ein Küchengerät ist in den letzten Jahren so schnell populär geworden wie die Heißluftfritteuse, und trotzdem unterscheiden sich die Geräte im Alltag stark. Wir haben die Geräte selbst in der Küche gehabt und alle nach demselben Raster bewertet: Garergebnisse von Pommes über Nuggets bis Hähnchen, dazu Bedienung, Lautstärke, Stromverbrauch und Reinigung. Im Video siehst du, wie wir dabei vorgegangen sind und wo die Unterschiede wirklich liegen.
TestnoteUnsere Gesamtnote fasst die gewichteten Einzelbewertungen aus unserem Test zusammen.
Testnote
Sehr gut (5.6)
Testnote
Gut (5.4)
Testnote
Gut (5.3)
Testnote
Gut (5.2)
Testnote
Gut (5.1)
Testnote
Gut (5.1)
Testnote
Gut (5.0)
Testnote
Gut (5.0)
Testnote
Gut (4.7)
Testnote
Gut (4.6)
Vor- & Nachteile
Vor- & Nachteile
Sichtfenster vorn
Leise im Betrieb
Starke, gleichmäßige Garung
App mit vielen Rezepten
Keine App-Anbindung
Start trotz losem Korb
Vor- & Nachteile
Frittiert sehr gut
Zwei Garkörbe
Knöpfe und Drehregler
Hervorragende Bedienungsanleitung
Sehr kurzes Stromkabel
Großer Platzbedarf
Vor- & Nachteile
Top Garergebnisse
Rezept-App ohne Pflichtkonto
Fenster vorn im Korb
Einfache Reinigung
Anfangs Teflon-Geruch
Schwache Papier-Anleitung
Vor- & Nachteile
Beleuchtete Schubladen
Schubladen mit Sichtfenster
Gitter-Einsätze
Spieß-Einsätze
Wenig Leistung
Ausbaufähige App
Vor- & Nachteile
Ansprechendes Rezeptbuch
Praktisches Sichtfenster
Schüttel-Erinnerung
Preheat
Magere App
Keine Warmhaltefunktion
Vor- & Nachteile
Platzsparendes Design
Praktische Gitter-Einsätze
Exzellente Bedienung
Starke Leistung
Fehlende Pausetaste
Keine App
Vor- & Nachteile
Flüsterleiser Lauf
Korb mit einer Hand lösbar
Intuitive Bedienung
Nützlicher Warmhaltemodus
Beste Rezepte kosten extra
Garzeiten oft etwas länger
Vor- & Nachteile
Gute Garergebnisse
Gebläse bleibt dezent
Glas-Einblick
Viel Zubehör
Nur fünf Automatikprogramme
Labiler Gittereinsatz
Vor- & Nachteile
Glasbehälter
Schnell verstanden
Reinigung leicht
Hähnchen & Nuggets
Keine Temperaturwahl
Kurzes Kabel
Vor- & Nachteile
Hohe Leistung
Hervorragende App
Übersichtliches Bedienfeld
Aufteilung der Garkörbe
Unzuverlässiges Bedienfeld
Penetranter Teflongeruch
Fassungsvermögen
Fassungsvermögen
6.2 l
Fassungsvermögen
9.5 l
Fassungsvermögen
6.2 l
Fassungsvermögen
8.5 l
Fassungsvermögen
6.2 l
Fassungsvermögen
9.5 l
Fassungsvermögen
6.2 l
Fassungsvermögen
—
Fassungsvermögen
4.5 l
Fassungsvermögen
9 l
Bauart
Bauart
Ein Garkorb
Bauart
Zwei Garkörbe
Bauart
Ein Garkorb
Bauart
Zwei Garkörbe
Bauart
Ein Garkorb
Bauart
Zwei Garkörbe
Bauart
Ein Garkorb
Bauart
Ein Garkorb
Bauart
Ein Garkorb
Bauart
Zwei Garkörbe
Leistung
Leistung
1700 W
Leistung
2470 W
Leistung
1700 W
Leistung
1750 W
Leistung
1700 W
Leistung
2470 W
Leistung
2000 W
Leistung
1500 W
Leistung
1700 W
Leistung
2750 W
Sichtfenster
Sichtfenster
Sichtfenster
Nein
Sichtfenster
Sichtfenster
Sichtfenster
Sichtfenster
—
Sichtfenster
—
Sichtfenster
—
Sichtfenster
—
Sichtfenster
—
Dörrfunktion
Dörrfunktion
Dörrfunktion
Dörrfunktion
Dörrfunktion
Dörrfunktion
—
Dörrfunktion
Dörrfunktion
—
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—
Dörrfunktion
—
Dörrfunktion
—
Spülmaschinenfest
Spülmaschinenfest
Spülmaschinenfest
Spülmaschinenfest
Spülmaschinenfest
—
Spülmaschinenfest
Spülmaschinenfest
Spülmaschinenfest
Spülmaschinenfest
—
Spülmaschinenfest
Spülmaschinenfest
Warmhaltefunktion
Warmhaltefunktion
Warmhaltefunktion
—
Warmhaltefunktion
Warmhaltefunktion
—
Warmhaltefunktion
—
Warmhaltefunktion
—
Warmhaltefunktion
Warmhaltefunktion
—
Warmhaltefunktion
Warmhaltefunktion
Nein
Bedienung
Bedienung
Touchsteuerung
Bedienung
Drehregler, Berührung
Bedienung
Touchsteuerung
Bedienung
Touchsteuerung
Bedienung
Berührung
Bedienung
Tasten, Drehregler
Bedienung
Touchsteuerung
Bedienung
Berührung
Bedienung
Tasten
Bedienung
Touchsteuerung
Programme
Programme
12
Programme
—
Programme
13
Programme
8
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—
Programme
6
Programme
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—
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—
Programme
8
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Temperatur (max.)
Temperatur (max.)
200 °C
Temperatur (max.)
—
Temperatur (max.)
200 °C
Temperatur (max.)
230 °C
Temperatur (max.)
200 °C
Temperatur (max.)
240 °C
Temperatur (max.)
200 °C
Temperatur (max.)
200 °C
Temperatur (max.)
—
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200 °C
Kabelaufwicklung
Kabelaufwicklung
Kabelaufwicklung
—
Kabelaufwicklung
Kabelaufwicklung
—
Kabelaufwicklung
—
Kabelaufwicklung
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Kabelaufwicklung
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—
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Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Die besten Einzel-Heißluftfritteusen
Ein Garkorb, ein Gericht – das ist die klassische Bauform, und für die meisten Haushalte reicht sie völlig aus. Diese Geräte sind günstiger, kompakter und schneller gereinigt als Doppelkammer-Modelle. Unser Testsieger ist der Philips Airfryer 3000 Series; wer weniger ausgeben will, bekommt mit dem Philips Airfryer 2000 Series solide Garergebnisse und dieselbe App für deutlich weniger Geld. Wer keine App braucht, bekommt mit dem Xiaomi Air Fryer 6L eine flotte, schlichte Fritteuse mit sechs Litern Garraum, die allerdings recht laut ist.
Philips Airfryer 3000 Series – Der Airfryer mit Durchblick
Der Philips Airfryer 3000 Series ist unser Testsieger, und das liegt vor allem an einer Kleinigkeit mit großer Wirkung: dem Sichtfenster an der Vorderseite. Du siehst deine Pommes braun werden, ohne den Korb herauszuziehen. Genau dieses Herausziehen kostet jedes Mal Hitze und damit Knusprigkeit. Die 6,2 Liter reichen für eine vierköpfige Familie, und die Rapid-Air-Technik gart gleichmäßig bis in die untere Lage. Pommes, Gemüse und Fischstäbchen waren im Test meist früher fertig als angegeben und kamen schön kross aus dem Korb. Im Betrieb bleibt er angenehm leise. Die HomeID-App bringt bebilderte Rezepte mit Schritt-für-Schritt-Anleitung und Zubehörtipps. Ehrlich gesagt ist sie eher Kochbuch als Fernbedienung, denn WLAN oder Bluetooth hat das Gerät nicht – steuern musst du am Touchfeld. Nervig ist außerdem, dass er auch startet, wenn der Korb nicht richtig eingerastet ist. Wer für die Familie kocht und den Garvorgang im Blick behalten will, greift hier zu.
Der Philips Airfryer 2000 Series ist unser Preis-Tipp: deutlich günstiger als der große Bruder, aber mit derselben Rapid-Air-Technik, die Pommes knusprig und Fleisch saftig macht. Neben Klassikern wie Nuggets und Kaisergemüse gelangen uns im Test auch Fleischbällchen in Tomatensoße nach App-Rezept, die genauso gut schmeckten, wie sie aussahen. Auch das praktische Sichtfenster ist an Bord, du kontrollierst den Garvorgang also ohne Hitzeverlust. Das eigentliche Argument ist aber die HomeID-App mit ihrer großen Rezeptsammlung und Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Zum Stöbern brauchst du kein Konto, erst zum Speichern von Favoriten, für eigene Rezepte und zum Folgen anderer Köche. Die Reinigung ist unkompliziert, die Schublade darf in die Spülmaschine. Zwei ehrliche Punkte: Anfangs riecht das Gerät spürbar nach Teflon, das verfliegt aber nach ein paar Durchgängen. Und die gedruckte Anleitung ist knapp und lieblos – die App fängt das auf. Wer solide Ergebnisse ohne großen Aufpreis will, liegt hier goldrichtig.
Der Xiaomi Air Fryer 6L ist eine schlichte Einzelfritteuse ohne smarte Extras, die vor allem mit Tempo punktet: Pommes, Brokkoli und Co. werden zügig kross, im Test sogar zu kross – wer sich stur an die Herstellervorgaben hält, holt das Gargut besser ein paar Minuten früher heraus. Mit etwas kürzerer Garzeit wurden Pommes und Gemüse dann knusprig und lecker. Mit 6 Litern Garraum passt eine Familienportion hinein. Erfreulich ist der Shake-Alarm, der dich rechtzeitig ans Durchschütteln erinnert, und das klar beschriftete Touchfeld reagiert zuverlässig. Nach einem Stromausfall läuft das Programm einfach weiter. Der klare Nachteil: Im Betrieb ist er recht laut, in seiner Testrunde war der Xiaomi das lauteste Gerät. Eine App oder Rezeptsammlung gibt es nicht, die Anleitung bringt nur eine kleine Garzeiten-Tabelle mit. Wer damit leben kann, bekommt eine flotte Fritteuse, die einfach funktioniert.
Zwei getrennte Garkammern lohnen sich, sobald du regelmäßig ein komplettes Gericht zubereitest: Pommes in der einen, Hähnchen in der anderen, beides bei eigener Temperatur und dank Sync-Funktion gleichzeitig fertig. Der Preis dafür ist der Platzbedarf auf der Arbeitsfläche. Die beste Doppel-Fritteuse in unserem Test ist die Ninja Foodi MAX Dual Zone, ein stimmiges Gesamtpaket mit Sichtfenstern liefert die Cosori Dual Basket Chef Edition. Wer wenig Stellfläche hat, schaut sich die gestapelte Ninja Double Stack XL an.
Die Ninja Foodi MAX Dual Zone hat ihre Testrunde gewonnen und ist bis heute die beste Doppel-Fritteuse, die wir in der Küche hatten. Der Clou sind die zwei getrennten Garkörbe mit zusammen 9,5 Litern, die du einzeln einstellst oder per Sync-Funktion gemeinsam fertig werden lässt. Damit sparst du dir das Warmhalten im Ofen. Alle Testgerichte wurden auf den Punkt gegart, ohne Nachjustieren. Die Pommes werden gleichmäßig knusprig, und während im einen Korb der Hauptgang gart, backen im anderen schon die Cookies zum Nachtisch. Besonders angenehm: Ninja setzt auf echte Knöpfe und einen Drehregler statt auf zickige Touchfelder, das lässt sich auch mit fettigen Fingern präzise bedienen. Die Bedienungsanleitung ist ungewöhnlich gut und bringt gleich Rezeptideen mit. Zwei Wermutstropfen: Das Stromkabel ist mit 80 cm sehr kurz, und mit rund 9 kg stellst du sie nicht mal eben um. Für Familien und alle, die oft zwei Komponenten kochen, ist sie die erste Wahl.
Die Cosori Dual Basket Chef Edition macht nichts spektakulär anders, dafür fast alles richtig. Beide Schubladen haben ein Sichtfenster und eine Innenbeleuchtung – du siehst im Vorbeigehen, wie weit der Burger ist, ohne etwas zu öffnen. Mitgeliefert werden Gitter-Einsätze, mit denen sich jede Kammer noch einmal unterteilen lässt, und Spieß-Einsätze für Fleisch oder Gemüse. Im Test wurden Pommes und Nuggets kross, ohne auszutrocknen, unsere Spieße mit Gemüse und Tofu schmeckten richtig gut, und die Muffins waren außen perfekt gebacken und innen saftig. Das Bedienfeld ist übersichtlich, auch wenn die Touchfläche ab und zu einen Aussetzer hat. Die VeSync-App zeigt passende Rezepte und lässt dich eigene anlegen, bleibt aber im Kern ein digitales Rezeptbuch. Mit 1750 Watt ist sie kein Kraftprotz, weshalb du vor größeren Portionen besser vorheizt, die Funktion dafür ist an Bord. Wenn du eine Doppel-Fritteuse suchst, bei der Ausstattung und Alltagstauglichkeit stimmen, ist das unsere Empfehlung.
Die Ninja Double Stack XL löst das größte Problem vieler Doppel-Fritteusen: den Platzbedarf. Statt breit nebeneinander stapelt Ninja die beiden Kammern übereinander, dadurch belegt sie kaum mehr Arbeitsfläche als ein normaler Einzelkorb-Airfryer, bietet aber die volle Zwei-Zonen-Flexibilität. Mit den mitgelieferten Gitter-Einsätzen teilst du jede Schublade noch einmal auf, sodass vier Komponenten gleichzeitig gehen. Ninja verspricht dafür vier Temperaturzonen, in der Praxis bleiben es zwei echte Einstellungen – zum Kochen reicht das trotzdem. Bei uns garten unten Kartoffeln und Karotten, oben auf dem Gitter lagen Maiskolben, und auch ganz ohne Öl ist nichts verbrannt oder ausgetrocknet. Mit rund 2500 Watt ist alles zügig fertig. Angenehm ist der robuste Drehregler, der bei jeder Stufe spürbar einrastet. Schade sind die fehlende Pausetaste, zum Unterbrechen ziehst du die Schublade heraus, und dass es keine App gibt, Rezepte findest du nur auf der Website. Für kleine Küchen und alle, die lieber nach eigenen Rezepten kochen, ist sie die passende Doppel-Fritteuse.
Die jüngste Gattung im Testfeld: Statt in einer schwarzen Schublade garst du hier in durchsichtigen Glasbehältern, auf die ein Heizmodul aufgesetzt wird. Nach dem Essen wandert der Behälter samt Rest direkt in den Kühlschrank. Wir haben zwei Modelle getestet, die sich zum Verwechseln ähnlich sehen, bei Pommes und Bedienung aber unterschiedlich abschneiden: Die Dreame Tasti liegt in unserer Wertung vorn, macht die knusprigeren Pommes und bringt viel Zubehör mit, die Ninja CRISPi bedienst du simpler.
Die Dreame Tasti hat unsere Glas-Runde gewonnen, vor allem dank ihrer Pommes. Du garst in zwei Glasbehältern mit aufgesetztem Power Pod, hier mit 4,5 und 2,5 Litern. Beide sind gleich breit, der Pod passt also direkt auf beide – ein Adapter wie bei der Konkurrenz entfällt. Die Pommes kommen gleichmäßig knusprig aus dem Glas und nicht labberig, was in dieser Bauform keine Selbstverständlichkeit ist. Nuggets und Hähnchenkeulen bekommen eine goldbraune, knusprige Kruste und bleiben innen saftig. Im Betrieb bleibt sie mit rund 57 dB unauffällig und stört kaum. Beim Zubehör ist Dreame großzügig: Reinigungsbürste, Messbecher für die Dampffunktion, Silikonmatte und Kochbuch liegen bei. Abstriche gibt es beim seitlichen Touchdisplay, das gelegentlich erst auf festeren Druck reagiert, und beim wackeligen Gittereinsatz. Eine freie Temperaturwahl fehlt, du wählst nur zwischen festen Programmen. Wer vor allem knusprige Pommes will, nimmt in diesem Duo die Tasti.
Die Ninja CRISPi arbeitet nach demselben Prinzip mit zwei Glasbehältern und einem aufsteckbaren Heizmodul, dem Powerpod. Praktisch im Alltag: Mit Deckel nimmst du die Reste im kleinen Behälter am nächsten Tag mit ins Büro, der große wird wegen seiner festen Füße in der Tasche sperrig. Der große Behälter fasst 3,8 Liter, der kleine 1,4, und beide lassen sich platzsparend ineinander stapeln. Bedient wird oben auf dem Pod, und das ist herrlich simpel: vier Modi, Plus, Minus, fertig. Hähnchenkeulen wurden im Test außen richtig knusprig und innen perfekt gegart, Nuggets gleichmäßig und mit gutem Biss. Bei Pommes wurde das Ergebnis ungleichmäßig, teils stark gebräunt, teils hell und weich – eine freie Temperaturwahl gibt es nicht, du kannst also nicht nachjustieren. Fast alle Teile dürfen in die Spülmaschine. Für Singles, Paare und alle mit kleiner Küche ist sie eine clevere Wahl, sofern die Steckdose nah ist: Das Kabel misst nur rund 90 cm.
Foto: Die Gewichtung unserer Testkriterien: Essenszubereitung und Handhabung je 30 %, App & Rezepte 25 %, Lieferumfang 15 %.
Unsere Testmethodik umfasst mehrere Kriterien, um eine ausführliche Bewertung der Heißluftfritteusen zu gewährleisten. Am stärksten zählen die Essenszubereitung und die Handhabung mit je 30 Prozent: Wir garen, backen und frittieren im Alltag und prüfen vom Auspacken über die Bedienung bis zur Reinigung, wie gut ein Gerät in die Küche passt. Unsere Testreihe umfasst fünf Runden von August 2023 bis April 2026, jedes Mal nach demselben Bewertungsraster; die Glas-Modelle kamen im April 2026 als jüngste Runde dazu.
Pflichtprogramm sind Pommes und Nuggets: Durch die vielen kleinen Stücke werden sie nicht so leicht von allen Seiten kross und gleichmäßig. Dazu kommen komplexere Gerichte wie Burger, Hähnchenfilets oder Ofengemüse, und wir probieren das mitgelieferte Zubehör aus, auch Grillroste und Spieße. In einigen Runden backen wir auch: Muffins und Bananenbrot müssen innen durch und saftig und außen goldbraun sein. Bei einigen Testrunden bereiten außerdem Filmcrew und Kolleg:innen eigene Speisen zu, etwa marinierte Hähnchenbrust, Karotten oder Tiefkühlpizza, und ergänzen so unsere Eindrücke.
Zur Handhabung gehören Bedienung, Anleitung, Stromverbrauch, Reinigung und Lautstärke. App und Rezepte machen 25 Prozent der Endnote aus, denn eine gute Rezeptsammlung hilft gerade beim Einstieg. Die übrigen 15 Prozent trägt der Lieferumfang.
Darauf musst du beim Kauf achten
Frisch frittiertes Fingerfood schmeckt fast jedem, wäre da nur nicht das schlechte Gewissen. Mit einer Heißluftfritteuse kannst du Pommes, Kroketten und Co. ab sofort mit ruhigem Gewissen zubereiten und genießen. Dank der Heißlufttechnik einer Heißluftfritteuse benötigst du eine viel geringere Menge oder sogar gar kein Fett oder Öl, um wirklich knusprige Ergebnisse zu erhalten.
Foto: Geht auch ohne viel Fett: Für Fleisch, Beilagen und Gemüse reichen in einer Heißluftfritteuse nur ein paar wenige Spritzer Öl.
So funktioniert die Fritteuse ohne Fett
Die Begriffe "Heißluft" und "Fritteuse" passen ganz genau genommen eigentlich nicht zusammen. Beim klassischen Frittieren werden beispielsweise Pommes oder Hähnchenschenkel in Fett ausgebacken, sie schwimmen gewissermaßen darin. Bei der Heißluftfritteuse dagegen wird nur eine minimale Menge Fett für die Speisen eingesetzt, wenn überhaupt. Die eigentliche Gar-Kraft kommt in der Tat aus der Heißluft, kombiniert mit einer Grillfunktion bzw. einem Heizelement. Damit stehen sie dem Backofen eigentlich näher als der Fritteuse. Dadurch hat die Heißluftfritteuse aber auch mit einem ähnlichen "Problem" zu kämpfen: Tiefkühlwaren müssen regelmäßig gewendet werden, damit sie gleichmäßig knusprig werden. Tiefkühl-Pommes gibst du dabei gefroren in den Korb, so wie es auf den Packungen steht; vorher antauen lassen musst du sie nicht.
Wer selten kocht und für eine kleine Portion nicht den ganzen Backofen aufheizen will, für den ist eine Heißluftfritteuse eine gute Ergänzung. Ein Kochfeld ersetzt sie allerdings nicht: Töpfe und Pfannen brauchst du weiterhin.
Daneben taugt die Heißluftfritteuse als kleiner Heißluftofen, etwa um morgens schnell ein Brötchen aufzubacken oder die Pommes vom Vortag wieder knusprig zu machen. Bei manchen Modellen lässt sich auch eine Grillfunktion separat nutzen. Das macht sie auch für kleine Wohnungen interessant, in denen für einen zweiten Ofen kein Platz ist.
Foto: Der Klassiker: Pommes aus der Heißluftfritteuse werden knusprig, wenn du sie nicht zu hoch stapelst.
Heißluftfritteusen auf einen Blick - Fast fettfrei frittieren!
Foto: Dual-Fritteusen mussten sich auch schon bei uns im Test behaupten.
Eine normale Fritteuse bietet dir knusprige Pommes, goldbraune Schnitzel und eine mit Fett bespritzte Küche mit einem anhaltenden, Imbissbuden-artigen Geruch. Klingt gar nicht mal so angenehm, oder?
Zum Glück hat Philips 2010 mit dem AirFryer der Heißluftfritteuse zum Durchbruch verholfen, die nur mit heißer, zirkulierender Luft frittiert. Heute ist das Prinzip der Heißluftfritteuse anerkannt, von vielen Herstellern nachgemacht und unter Kochfans verbreitet. Die Vorteile einer Heißluftfritteuse liegen auf der Hand:
Wir haben zahlreiche Heißluftfritteusen getestet: Unser Testsieger ist der Philips Airfryer 3000 Series, bei den Doppel-Fritteusen liegt die Ninja Foodi MAX Dual Zone vorn. Die größten Unterschiede zeigten sich bei den Garergebnissen und bei App und Rezepten.
Kaum Fett und trotzdem knusprig: Die meisten Lebensmittel brauchen keine Zugabe von Fett oder Öl bei der Zubereitung, um schön knusprig zu werden. Nur bei frischen Kartoffeln oder selbst gemachten Pommes sollten ein bis zwei Esslöffel Fettfür das ideale Ergebnis hinzugegeben werden. Frittiertes verliert durch die Zubereitung mit heißer Luft den markanten Eigengeschmack von Fett, was besonders bei Pommes eine ganz neue Erfahrung ist.
Schnell einsatzbereit, aber längere Gardauer: Einerseits ist die Zubereitung in einer Heißluftfritteuse extremeinfach: Stecker rein, Frittiergut in den Frittierkorb und gewünschtes Programm auswählen. Auf der anderen Seite dauert das Garen etwas länger als im Ölbad, meist aber kürzer als im Backofen, weil der kleine Garraum schnell heiß ist.
Einfach sauber: Durch das fehlende Fett in der Zubereitung ist auch die Reinigung ein Kinderspiel. Kein überschüssiges Fett, keine Fettspritzer in der Küche und kein lästiger Fettgeruch in den eigenen vier Wänden. Der Frittierkorb lässt sich außerdem in den meisten Fällen einfach unter laufendem Wasser oder sogar in der Spülmaschine reinigen.
Vielseitig einsetzbar: Ob klassische Pommes, Pizza oder sogar Brötchen, in einer Heißluftfritteuse lassen sich erstaunliche Gerichte zubereiten. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Fritteuse steht dir eine ganz neue Welt offen, du wirst überrascht sein, was die Geräte alles können!
Verschiedene Features: Heißluftfritteusen haben häufig unterschiedliche Ausstattungsmerkmale. Das fängt bei besonderen Utensilien wie einem Grillkäfig, einem Rührarm oder einem Drehspieß an und geht bis zu Sicherheitsfunktionen wie einer Abschaltautomatik am Ende des Programms. Achte hier auf deine besonderen Wünsche.
Foto: Auch Backen ist kein Problem: Heißluftfritteusen sind kleine Umluftöfen und können auch für Gebäck verwendet werden.
Gibt es verschiedene Arten von Heißluftfritteusen?
Vom Prinzip her arbeiten alle gleich: Ein Heizelement erhitzt die Luft, ein Lüfter wälzt sie um. Unterschiede gibt es bei der Bauform. Der klassische Einzelkorb gart ein Gericht, Doppel-Fritteusen haben zwei getrennte Kammern nebeneinander oder übereinander, bei Glas-Modellen sitzt ein Heizmodul auf einem Glasbehälter, und Mini-Öfen haben eine Tür und mehrere Ebenen. Manche Geräte wälzen das Gargut mit einem Rührarm oder einem rotierenden Behälter selbst um, bei den meisten schüttelst du den Korb zwischendurch. Auch beim Fassungsvermögen gibt es Unterschiede.
Ob deine Heißluftfritteuse das Gargut selbst umwälzt oder nicht, macht bei manchen Lebensmitteln einen Unterschied. Empfindliches wie panierte Chicken-Nuggets wendest du von Hand sanfter, die Panade nimmt dabei keinen Schaden. Pommes dagegen werden in Geräten mit Rührarm oder rotierendem Behälter laufend gewendet und genießen so von allen Seiten die bräunende Heißluft.
Das sind die Unterschiede zwischen Heißluftfritteusen, Fritteusen mit Öl und Backöfen
In dieser Tabelle findest du eine Übersicht der Vor- und Nachteile von Heißluftfritteusen, Fritteusen mit Öl und Backöfen. Wir zeigen dir, für welche Nutzer:innen sich die verschiedenen Produktkategorien besonders eignen und worauf du vor dem Kauf achten solltest.
Nutzer:innen, die den Platz in der Küche aufbringen können
Art des Backofens (Umluft, Ober-/Unterhitze, etc.), Größe, Energieeffizienz, Bedienbarkeit, Reinigungsfreundlichkeit, Funktionen, Zubehör, Preis-Leistungs-Verhältnis
Je nachdem, was du hauptsächlich zubereitest, lohnt auch ein Blick auf verwandte Geräte: Zum schnellen Aufwärmen von Resten ist eine Mikrowelle oft praktischer, für Sandwiches und Steaks ein Kontaktgrill, und wer Reis, Eintöpfe und Gedämpftes in einem Gerät zubereiten will, findet bei den Multikochern passende Modelle.
ActiFry, AirFry oder Multifry? - Nomenklatur zu Heißluftfritteusen
Wenn du dich online auf die Suche nach der besten Heißluftfritteuse für dich machst, werden dir vielleicht auch diese Schreibweisen begegnen: Heißluft-Friteuse, Heißluft-Fritteuse und ebenso die Heißluftfriteuse, also mit nur einem t – korrekt ist aber die Version mit dem doppelten t.
Außerdem versuchen verschiedene Hersteller, ihre Markennamen durchzusetzen. So werden dir mindestens ebenso oft die Begriffe ActiFry, AirFry, MultiFry, AeroFry (und AeroFryer) und VitAir begegnen. Grundsätzlich beschreiben diese Namen nur die Produktkategorie "Heißluftfritteuse" verschiedener Hersteller, allerdings haben verschiedene Hersteller und Modelle auch andere Features und Funktionen. Achte also auch auf die angegebenen Funktionen und Kundenbewertungen.
Entscheidend ist, was du brauchst: Fassungsvermögen, eine oder zwei Kammern, Sichtfenster, spülmaschinenfeste Teile und eine Bedienung, die dir liegt.
Foto: Hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Heißluftfritteusen von namhaften Herstellern punkten mit Extras wie einer durchdachten App.
Diese Heißluftfritteusen empfehlen wir dir außerdem
Diese drei Geräte lohnen sich, wenn du etwas Bestimmtes suchst: Der Tefal Easy Fry Oven & Grill ist ein kleiner Ofen mit Drehspieß und Dörrprogramm, der Philips 3000 Series Dual Basket kombiniert zwei unterschiedlich große Körbe mit der umfangreichen HomeID-App, und die Kenwood kHealthy Fry Twin bietet zwei Garzonen mit Sync-Funktion und einfacher Bedienung. Philips und Kenwood hatten wir selbst in der Küche, den Tefal haben wir nicht selbst getestet.
Tefal Easy Fry Oven & Grill – Der Mini-Ofen mit Drehspieß
Der Tefal Easy Fry Oven & Grill sieht aus wie ein kleiner Backofen und funktioniert auch so: Statt einer Schublade klappst du eine Tür mit Sichtfenster auf, dahinter liegt ein beleuchteter Garraum mit 11 Litern. Auf zwei Gittereinsätzen garst du auf mehreren Ebenen, und mit dem Dörrprogramm werden aus Apfelringen weiche Trockenfrüchte mit kräftigem Aroma. Sein Glanzstück ist der Drehspieß: Das Hähnchen dreht sich gemächlich in der Heißluft und bekommt rundum eine gleichmäßig braune, krosse Haut, während das Fleisch saftig bleibt. Auch Fisch und Tiefkühlpizza gelingen sehr gut. Bei Pommes braucht der Ofen dagegen länger als ein Schubladengerät, und große Portionen bräunen ungleichmäßig. Gewöhnen musst du dich außerdem an den schrillen Tastenton, der sich nicht abschalten lässt, und an den Türgriff, der beim Garen heiß wird. Zubehör und abnehmbare Tür dürfen in die Spülmaschine. Wer lieber grillt, backt und dörrt, als täglich Pommes zu machen, bekommt hier einen vielseitigen Küchenhelfer auf kleiner Stellfläche.
Der Philips 3000 Series Dual Basket ist die Doppel-Fritteuse für alle, die gerne nach Rezept kochen. Die HomeID-App ist mehr als ein Rezeptbuch: Du bekommst nicht nur eine große Rezeptsammlung mit Bildern und Videos, sondern kannst auch einzelnen Köchen folgen und dir deren Kreationen anzeigen lassen. Mit 2750 Watt ist das Essen schnell fertig, Vorheizen ist meist nicht nötig. Praktisch gelöst ist die ungleiche Aufteilung der Garkörbe: Der rechte fasst deutlich mehr, etwa für Pommes, im linken garst du den Lachs dazu. Zwei Dinge haben uns gestört: Das Touchfeld reagiert nicht immer zuverlässig, und anfangs entwickelt das Gerät einen penetranten Teflongeruch, der sich sogar aufs Essen legt. Einige Gerichte schmeckten bei uns nach Plastik, und der Geruch ließ nur langsam nach. Bei den Garergebnissen lag er in unserem Test hinter der Cosori und der Ninja Double Stack. Wer viel nach Rezept kocht, bekommt hier trotzdem die beste App unter unseren Doppel-Fritteusen.
Die Kenwood kHealthy Fry Twin ist ein unkomplizierter Einstieg in die Welt der Doppel-Fritteusen. Die zwei Zonen mit zusammen 8 Litern lassen sich getrennt betreiben oder per Sync-Funktion so abstimmen, dass beide Komponenten gleichzeitig auf den Teller kommen, im Test etwa Gemüse und aufgebackene Croissants. Für Pommes und Tiefkühlware gibt es einen Max-Crisp-Modus, der gleichmäßig gegarte Ergebnisse mit extra knuspriger Oberfläche lieferte. Das Bedienpanel ist klar beschriftet, du verstehst es ohne Handbuch, und alle Körbe und Einsätze dürfen in die Spülmaschine. Ein Sicherheitsknopf verhindert, dass ein Korb versehentlich herausgezogen wird. Gespart hat Kenwood beim Drumherum: Eine App gibt es nicht, Garzeiten musst du der Basistabelle im Handbuch entnehmen, und ein Sichtfenster fehlt. Und der Lüfter ist deutlich hörbar – in einer offenen Küche merkst du, wenn das Gerät läuft. Für Einsteiger, die die Flexibilität zweier Zonen wollen und auf App und Rezeptsammlung verzichten können, ist sie der richtige Startpunkt.
Rund um Heißluftfritteusen gibt es viele Fragen. Wir haben nach unserer Recherche die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst:
Wie sinnvoll ist eine Heißluftfritteuse?
Eine Heißluftfritteuse ist super praktisch, wenn du leckere, knusprigeGerichte genießen möchtest, ohne sie in vielFett zu baden.
Sie funktionieren mit heißer Luft, die die Speisen schonend und gleichmäßig gart, sodass du frittierte Leckereien mit wenigerKalorien zubereiten kannst. Heißluftfritteusen sind also eine gesündere Alternative zum klassischen Frittieren für alle Nutzer:innen.
Welche Nachteile hat eine Heißluftfritteuse?
Es gibt ein paar Nachteile, die Nutzer:innen bei Heißluftfritteusen beachten sollten. Erstens, das Ergebnis ist oft nicht so knusprig wie bei traditionellem Frittieren. Zweitens, die Garzeitenkönnenlängersein, weil die Hitze nicht so intensiv ist wie beim Frittieren in Öl. Drittens, benötigen manche Modelle etwas mehrPlatz in der Küche als eine herkömmliche Fritteuse.
Einen Versuch ist das Zubereiten auf jeden Fall wert. KnusprigerGenuss, ohne dabei die hohe Anzahl an Kalorien im Kopf zu haben, ist vielleicht auch für dich ein echter Mehrwert.
Ist eine Heißluftfritteuse ein Stromfresser?
Meist nicht. Die Leistung liegt bei den meisten Geräten zwischen etwa 1.500 und 2.800 Watt, das ist aber nicht der Verbrauch: Das Heizelement schaltet sich immer wieder ab, sobald die Temperatur erreicht ist, und der kleine Garraum ist schneller heiß als ein Backofen.
Da sie die Speisen mit heißerLuft zubereiten und kein Öl erhitzen müssen, sind sie in der Regel effizienter. Allerdings variiert der Energieverbrauch von Modell zu Modell stark. Deshalb ist es wichtig, dass du dich vor dem Kauf über den Verbrauch der jeweiligen Heißluftfritteuse informierst.
Mit dem Filter Leistung auf dieser Seite grenzt du die Auswahl nach Wattzahl ein.
Was für eine Heißluftfritteuse ist die beste?
Die beste Heißluftfritteuse hängt von den individuellen Bedürfnissen der Nutzer:innen ab. Um das ideale Gerät zu finden, sollte auf Faktoren wie Kapazität, Leistung, Energieeffizienz, zusätzliche Funktionen und natürlich das Budget geachtet werden. Unsere Empfehlungen und der Kaufberater oben auf dieser Seite helfen dir bei der Auswahl.
Können Heißluftfritteusen nur zum Frittieren verwendet werden?
Nein, Heißluftfritteusen sind vielseitige Küchengeräte! Nutzer:innen können sie nicht nur zum Frittieren nutzen, sondern auch zum Grillen, Braten, Backen und, bei manchen Modellen, sogar zum Dampfgaren. Das macht sie zu einem praktischen Allrounder in der Küche. Mit den Filtern auf dieser Seite findest du das passende Gerät.
Wie viele Liter sollte meine Heißluftfritteuse haben?
Als Faustregel gilt: rund 1,5 bis 2 Liter pro Person. Für Singles und Paare reichen 3 bis 5 Liter, eine vierköpfige Familie fährt mit 6 bis 8 Litern gut, und wer regelmäßig für Gäste kocht, greift zu Modellen ab 9 Litern. Wichtig ist dabei der Unterschied zwischen Brutto- und Nutzvolumen: Herstellerangaben beziehen sich meist auf den kompletten Garraum, nutzbar ist aber nur die Fläche, auf der das Gargut in einer Lage liegt. Stapelst du Pommes zu hoch, werden sie ungleichmäßig. Ein größeres Gerät ist deshalb selten verkehrt – es braucht nur mehr Platz auf der Arbeitsfläche.
Ein Garkorb oder zwei – was ist besser?
Für eine Sorte Gargut reicht ein Einzelkorb. Kochst du oft Beilage und Hauptgericht zusammen, sparst du mit zwei Kammern Zeit, weil beide Teile gleichzeitig fertig werden. Dafür brauchst du mehr Stellfläche, außer bei gestapelten Modellen. Welche Geräte wir in beiden Bauarten empfehlen, liest du in den Abschnitten zu Einzel- und Doppel-Heißluftfritteusen.
Muss ich eine Heißluftfritteuse vorheizen?
Meistens nicht. Der große Vorteil gegenüber dem Backofen ist ja gerade, dass der kleine Garraum in wenigen Minuten auf Temperatur ist. Bei leistungsstarken Geräten kannst du das Gargut direkt einlegen. Sinnvoll ist Vorheizen bei zwei Gelegenheiten: bei schwächeren Modellen und großen Portionen und wenn du Fleisch kräftig bräunen willst, weil die Kruste mit ihren Röstaromen dann schneller entsteht und das Fleisch innen nicht zu lange gart. Viele Geräte haben dafür ein eigenes Preheat-Programm. Bei Tiefkühlware lohnt ein Blick auf die Packung: Viele Hersteller sehen dort ein vorgeheiztes Gerät vor, und nur dann stimmen ihre Garzeiten.
Wie reinige ich eine Heißluftfritteuse richtig?
Am einfachsten direkt nach dem Abkühlen, solange das Fett noch nicht angetrocknet ist. Bei den meisten Geräten dürfen Korb und Gitterrost in die Spülmaschine – das ist ein echtes Kaufkriterium, denn einige Hersteller schließen genau das aus. Das Gehäuse wischst du feucht ab. Hartnäckige Rückstände weichst du mit warmem Wasser und etwas Spülmittel ein, statt zu schrubben: Scheuermittel und harte Bürsten zerstören die Antihaftbeschichtung. Vergiss das Heizelement an der Oberseite nicht, dort sammelt sich mit der Zeit Fett und sorgt für Rauch und Geruch. Wisch es regelmäßig mit einem weichen, feuchten Tuch oder einer weichen Bürste ab, immer bei abgekühltem Gerät und gezogenem Stecker.