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Günstige Smartwatch Kaufberatung
Von:
Fabian
Fabian

Günstige Smartwatch - Das musst du wissen!

Mi Watch im Close-UpSmartwatches sind schon lange kein Nischenprodukt mehr. Genau genommen sind sie das Gegenteil, denn sie erfreuen sich größter Beliebtheit. Die größte Hürde: Für eine qualitativ hochwertige Smartwatch mit vielen Funktionen musst du einen hohen Preis in Kauf nehmen. Oder doch nicht?
Tatsächlich gibt es gute Smartwatches bereits für relativ wenig Geld. Worauf du achten solltest:

  • Günstig ≠ billig: Nur weil eine Uhr wenig kostet, heißt es nicht, dass du ein qualitativ schlechteres Produkt kaufst. Viele Hersteller verbauen auch in günstigen Modellen Top-Hardware und viele Funktionen. Häufig wird bei den verbauten Sensoren gespart oder ganz auf solche verzichtet, ein kleinerer Akku oder ein reduzierter interner Speicherplatz können den Preis auch reduzieren. 

  • Betriebssystem: Beim Betriebssystem günstiger Uhren wirst du um Googles Wear OS kaum herumkommen. Viele der niedrigpreisigen Uhren setzen darauf. Für watchOS müsstest du zu einer Watch von Apple greifen. Aktuelle Apple Watch-Generationen sind allerdings erst ab über 400 Euro erhältlich. Als Ausreißer gibt es noch Tizen, das bei einigen älteren Samsung Uhren Verwendung findet.

  • Nicht unbedingt Feature-Armut: Irgendwo muss natürlich gespart werden. In der Regel trifft es die Features und Zusatzfunktionen zuerst. Das heißt aber nicht, dass du bei einem günstigen Modell eine glorifizierte Digitaluhr mit dir herumschleppst. Beliebte Features wie eine Bezahlfunktion per NFC, GPS oder Sprachsteuerung mit Alexa gibt es auch für wenig Geld.

  • Erwartungshaltungsmanagement: Wer einmal eine ausgewachsene Apple Watch in Aktion gesehen hat, wird von den futuristischen Funktionen schnell in einen Bann gezogen. Allerdings wirst du Features wie Anrufe per Smartwatch fast nur bei Apple finden. Auch eine ausgewachsene Tastatur, um direkt auf Benachrichtigungen zu antworten, ist im günstigen Preisspektrum eine absolute Seltenheit. Auf der anderen Seite hat jede Smartwatch einen Schrittzähler und fast immer einen Sensor zur Herzfrequenzmessung an Bord. Hier kommt es auf deine Erwartungen, Ansprüche und dein Budget an.

Günstige Smartwatches - Das passende Modell finden

Es ist nicht schwer, eine günstige Smartwatch zu finden. Ganz im Gegenteil. Der Markt quillt über. Die verschiedensten Händler drücken sich gegenseitig die Klinke in die Hand und konkurrieren mit ihren Produkten um einen stetig wachsenden Kundenkreis. Die Nachfrage nach günstigen Geräten ist entsprechend groß, denn gerade Neukunden schrecken oftmals vor einem allzu hohen Einstiegspreis zurück.

Doch wie unterscheidet man zwischen billigem Schrott und einem günstigen, aber guten Deal? Ein Blick auf den Hersteller kann eine erste Hilfestellung sein. Die schon bei Smartphones beliebten Hersteller Huawei und Xiaomi haben auch bei Smartwatches viel im Angebot. Auch Realme oder Amazons eigene Marke Amazfit sind häufig vertreten.

Die Grenzen zwischen Fitness Tracker und Smartwatch verschwimmen

Wo hört ein Fitness Tracker auf bzw. ab wann darf sich ein Modell als Smartwatch betiteln? Im Grunde stecken die Unterschiede schon im Namen. Ein Fitness Tracker ist dazu da, deine Vitaldaten während des Trainings oder allgemein im Alltag zu erfassen und per App auszuwerten. Mehr kann er in der Regel nicht. Zwar ist häufig noch eine Musiksteuerung mit an Bord, für den Titel einer Smartwatch reicht das aber noch lange nicht aus.

Eine Smartwatch ist in vielerlei Hinsicht eine Ergänzung zum Smartphone und erspart es dir, ebendieses ständig aus deiner Tasche ziehen zu müssen. Wichtig für eine gute und günstige Smartwatch ist neben überzeugender Hardware auch ein gewisser Umfang an Funktionen. Neben Benachrichtigungen, Mediensteuerung sollte sie über eine Bezahlfunktion per NFC verfügen. Auch ein App Store sollte angebunden sein. Bonuspunkte gibt es für natives GPS.

Xiaomi Mi Watch - Mehr als ein großer Fitness Tracker

Die Mi Watch an Toms ArmXiaomis Mi Band ist mittlerweile ein, wenn nicht der Klassiker unter den Fitnesstrackern. Da liegt es sehr nahe, dass Xiaomi auch den Weg in den umkämpften Markt der ausgewachsenen Smartwatches finden möchte. Mit der Mi Watch ist das hervorragend gelungen, wie wir feststellen.
Wir haben uns das erstaunlich preisgünstige Modell mal zugelegt und geschaut, wie gut Xiaomi mit den Branchenriesen Samsung und Apple mithalten kann.

  • Konsequent weiterentwickelt: Xiaomis Mi Band ist unter preisbewussten Sportlern ein Klassiker. Auch die Mi Watch ist für den Einsatz als Trainingspartner mehr als gut ausgestattet. Knapp 120 Sportarten erkennt die Uhr, nach einigen Trainingseinheiten selbstständig und auch Jogger können einfach loslaufen. Die Uhr schaltet selbst auf den entsprechenden Trainingsmodus um und lässt dich deine gelaufene Strecke dank nativem GPS nachverfolgen, auswerten und speichern. Auch eine Herzfrequenzmessung und ein Messsensor für Blutsauerstoff sind dabei an Bord.
     
  • Mehr als Sport: Wenn du vielleicht weniger Fokus auf deinen Blutdruck oder die aktiv verbrannten Kalorien legst, wirst du trotzdem viel Freude mit dieser günstigen Smartwatch haben. Musiksteuerung, Kamera-Fernauslöser und sogar Amazons Alexa sind auf der Uhr vorinstalliert. Wer die Sportfunktionen gar nicht nutzen möchte, schaltet diese ganz einfach in der Mi-Wearables-App ab. Zum tollen Funktionsumfang kommt eine starke Akkulaufzeit von mindestens 3 Tagen.

  • Endlich steuerbar: Das Mi Band hatte ein nerviges Problem: Aufgrund der kompakten Form, ist die Bedienung und Navigation durch die einzelnen Funktionen sehr gewöhnungsbedürftig. Die Mi Watch dagegen steuert sich wie ein winziges Smartphone am Handgelenk. Zwei physische Tasten am Rand machen die Bedienung zum Kinderspiel ab der ersten Minute. Ebenso einfach lassen sich Benachrichtigungen durchschauen, Schrittzähler und Sportmodi ansteuern oder die Herzfrequenz prüfen. Alles mehr oder weniger durch einen einzigen Knopfdruck.   
Das stört uns an der Xiaomi Mi Watch

Während Modelle der Konkurrenz das 2-3-fache der Mi Watch kosten, müssen wir natürlich jegliche Kritik etwas im Verhältnis sehen. Das Tragegefühl könnte unserer Meinung nach deutlich komfortabler sein. Sie wirkt zwar robust und ist gut leserlich, dafür ist sie recht groß und unflexibel. Das mitgelieferte Armband erfüllt seinen Zweck, ist aber bei einer eng anliegenden Uhr etwas unangenehm.
Glück im Unglück: Das Armband kann einfach mit jedem klassischen Uhrenarmband ausgetauscht werden

Unser Fazit zur Xiaomi Mi Watch

Die Mi Watch hat uns im Test absolut überzeugt. Sie bietet die wenigen Funktionen mehr, die wir am Mi Band vermisst haben und kommt im klassischen (runden) Uhrendesign daher. Dazu ist sie großartig verarbeitet und hilft bei sportlichen und alltäglichen Aufgaben gleichermaßen. Dem etwas unangenehmen Tragegefühl am Handgelenk kann man mit einem anderen Armband gut und günstig entgegenwirken. Übrig bleibt eine starke Smartwatch, die durch den fehlenden Appstore zwar in ihrer Anwendung etwas begrenzt ist, doch durch den erstaunlich günstigen Preis für jeden Smartwatch-Interessenten mindestens infrage kommen sollte.

Huawei WATCH FIT - Schon Smartwatch oder noch Fitness Tracker?

Die WATCH FIT von Huawei gibt es mittlerweile bereits ab 70 Euro zu kaufen. Das ist bemerkenswert für den Umfang an Funktionen, den du erhältst. Wenn auch keine perfekte Smartwatch ist sie ein Vorzeigemodell für günstige Produkte, die dennoch viel leisten. Wagen wir einen etwas genauerer Blick.

  • Farbenfrohes Display: Das 1,64 Zoll große Display ist das stärkste Kaufargument für die Uhr. Auch wenn das etwas länglichere, rechteckige Design etwas gewöhnungsbedürftig ist, punktet es mit einer hohen Auflösung und einer Pixeldichte von 326 ppi. Durch die AMOLED-Technologie strahlen Farben übrigens besonders stark.

  • (Bedingt) Starker Akku: Der Akku braucht etwa 100 Minuten, um vollständig zu laden. Das klingt zunächst nach viel, bedenkt man die lange Laufzeit ist das aber verkraftbar. Diese liegt nämlich bei weit über einer Woche. Bei moderater Nutzung sind bis zu zehn Tage drin. Benutzt du Zusatzfunktionen wie ein Always-On-Display und das verbaute GPS verkürzt sie sich entsprechend.

  • Gegen Wasser gefeit: Dank 5 ATM-Zertifikation ist die Uhr gegen Wasser geschützt. Schwimmen und Duschen stellen überhaupt kein Problem dar. Auf zu tiefes Tauchen mit der WATCH FIT am Handgelenk solltest du allerdings verzichten.
Das stört uns an der Huawei WATCH FIT

Bei der Verarbeitung wurde nur bei einem Faktor gespart: Das Armband ist in puncto Haltbarkeit ein kleiner Schwachpunkt der Uhr. Das Auswechseln belastet die Gelenke der Uhr etwas, wodurch es schnell brechen kann.
Durch Huaweis eigenes Betriebssystem lassen sich keine Apps nachträglich installieren. Watchfaces gibt es zwar genügend, bei den zusätzlichen Funktionen bist du allerdings stark eingeschränkt.

Unser Fazit zur Huawei WATCH FIT

Für den gebotenen Preis ist die Huawei WATCH FIT in jeder Hinsicht ein Spitzengerät. Die verbaute Hardware kann sich sehen lassen. Der Akku ist mit zehn Tagen Laufzeit ein echtes Vorzeigemodell. Das Display ist das Prunkstück der Uhr und brilliert mit seiner Schärfe und hohen Pixeldichte, die sogar mit Apple Watches konkurriert. Abzüge in der B-Note gibt es für das Armband und den fehlenden Play Store.

Worauf gilt es bei einer günstigen Smartwatch zu achten?

Eine Smartwatch im DetailWie auch bei teureren Modellen gibt es einige besondere Merkmale, die über die Zukunft einer Smartwatch entscheiden. Damit du hier nicht auf die Nase fällst, haben wir dir hier einmal die wichtigsten Faktoren aufgelistet.

  • Display - hell und scharf: Das Display ist das wohl wichtigste Merkmal einer Smartwatch. Da können Akku, CPU oder sonstige Hardware noch so gut sein, wenn das Display schwächelt, hinterlässt eine Uhr immer einen sauren Beigeschmack. Besonders, da du es häufig auch draußen, meist bei Lichteinfall, ablesen musst. Die maximale Helligkeit und Bildschärfe müssen entsprechend stimmen.

    Als Referenz: Die Xiaomi Mi Watch Lite hat etwa eine Auflösung von 320 x 320 Pixeln, bei einer Pixeldichte von 323 ppi. Währenddessen hat Huaweis WATCH FIT eine Auflösung von 456 x 280 Pixeln bei einer Pixeldichte von 326 ppi.

  • Am besten mit langem Atem: Nach dem Display ist die Akkulaufzeit das wohl wichtigste Merkmal. Bei der Laufzeit gibt es gewaltige Unterschiede. Teurere Uhren haben hier übrigens nicht das Vorrecht auf gute Werte. Im Gegenteil sind es häufig die günstigen Vertreter, die den langen Atem aufweisen. Geräte mit einem etwas schwächeren Akku (zum Beispiel die Oppo Watch 2) halten zumindest einen Tag durch. Es gibt aber auch Geräte, die nur einmal pro Woche oder gar zwei Wochen geladen werden müssen, wie die Huawei Watch GT 2.

    Oftmals geht die Laufzeit einher mit dem Funktionsumfang bzw. wie sehr du von diesem Gebrauch machst. Ein permanent angeschaltetes GPS, ein regelmäßiger Pulsmesser oder ein Always-On-Display belasten den Akku zusätzlich und können seine eigentliche Laufzeit schon einmal halbieren.

  • Schön leicht soll sie sein: Damit du dir keinen überschweren Boliden an dein Armgelenk schnallst, ist es wichtig auf das Gewicht der Uhr zu achten. Schließlich möchtest du auch deine günstige Smartwatch rund um die Uhr am Arm tragen. Gerade bei sportlicher Nutzung solltest du genau hinschauen, ob und wie deine günstige Smartwatch beim Schwimmen getragen werden sollte. 

  • Der Funktionsumfang trennt die Spreu vom Weizen: Die Funktionen sind es, die eine ausgewachsene Smartwatch von einem glorifizierten Fitness Tracker unterscheiden. Angefangen natürlich bei Profilen zu verschiedenen Trainingsarten, sind es Features wie integriertes GPS, Telefonie und eine Bezahlfunktion, die den wahren Unterschied machen. Auch auf die Anbindung eines App Stores solltest du achten. Ohne lassen sich nämlich keine Apps nachträglich installieren.

  • Hersteller und Betriebssystem: Wie auch bei Smartphones unterscheiden sich die Geräte der verschiedenen Hersteller und ihre teilweise eigenen Betriebssysteme stark. Auch was den Umfang an Funktionen und die Erweiterbarkeit durch Apps angeht, bist du bei manchen Herstellern wie Samsung besser aufgehoben als bei anderen. 

Betriebssystem - An Google wirst du kaum vorbeikommen

Wenn du auf günstige Smartwatches aus bist, musst du dir darüber im Klaren sein, dass der Löwenanteil von ihnen mit Googles Wear OS ausgestattet sein wird. Das ist allerdings nur ein Problem, wenn du prinzipiell etwas gegen Google hast. In Sachen Kompatibilität hat sich Wear OS als überaus flexibel erwiesen. Selbst iPhones können mit der Wear OS App des App Stores problemlos verbunden werden. Achte aber darauf, dass es mitunter dazu kommen kann, dass nicht alle Funktionen einer Android Smartwatch auf einem iPhone verfügbar sind.

Günstige Smartwatches im Test

Die Verbindung zwischen Smartwatch und Smartphone funktioniert reibungslos.Auch wir hatten schon eine günstige Smartwatch in der Hand und im Alltag getestet. Die Fitbit Versa 2 war eigentlich Teil unseres Fitness Tracker Tests, hat sich dabei allerdings als waschechte und günstige Smartwatch herausgestellt. Uns gefiel besonders die intuitive Bedienung. Fitbits App ist hervorragend übersichtlich gestaltet und hat nach anfänglichem Schluckauf keine Fragen mehr aufgeworfen.

  • An smarten Funktionen hat es ebenfalls nicht gemangelt. Bezahlen geht über Fitbit Pay, Musiksteuerung über Spotify oder Deezer sind selbstverständlich vorhanden und auch Nachrichten bzw. Anrufe können problemlos beantwortet werden.

  • Das AMOLED-Display löst mit 300 x 300 Pixeln auf und stellt Farben besonders stark dar. Dank vieler schicker Watchfaces kommt diese Eigenschaft auch besonders gut zur Geltung.

  • Im Lieferumfang befinden sich übrigens wechselbare Armbänder. Diese lassen sich über einen einfachen Clip-Mechanismus austauschen.

Für mehr Details schau doch einmal bei unserem Fitness Tracker Test vorbei.

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