Flachster Saugroboter

Roborock Saros 10R Test

Beutellos · Staubbeutel · 0,27 l · 65 dB
(1440)
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Unser Testergebnis

Saugroboter
Gut (5.2)
Roborock Saros 10R
04/2025
Einzelergebnisse
App & Funktionen:
5.5
Handhabung:
5.8
Saug- & Wischleistung:
5.0
Navigation:
5.0

Unser Test-Fazit

Der Roborock Saros 10R überzeugt mit seiner flachen Bauweise, die eine Reinigung unter niedrigen Möbeln ermöglicht, und seiner starken Saugkraft auf Hartböden. Die automatische Station und die vielfältigen Funktionen der App bieten zusätzlichen Komfort. Allerdings zeigt das StarSight-Navigationssystem Schwächen in komplexen Umgebungen und die fehlenden Ersatzteile in der Lieferung enttäuschen. Insgesamt ist der Saros 10R ein leistungsstarker Haushaltshelfer, besonders geeignet für Wohnungen mit engen Zwischenräumen und vielen Möbeln, die eine gründliche Reinigung erfordern.

Vorteile

  • Flache 8 cm Bauweise Passt unter niedrige Möbel, ideal für enge Räume
  • Starke Saugkraft 20.000 Pascal, entfernt Schmutz auf Hartboden effektiv
  • Automatische Station Reinigt Wischpads, dosiert Reinigungsmittel selbst
  • Vielfältige App-Funktionen Einstellungen für Sperrzonen, Reinigungsszenarien

Nachteile

  • Langsame Navigation StarSight-System braucht länger in komplexen Räumen
  • Kein Zubehör Fehlen von Ersatzteilen in dieser Preisklasse enttäuschend

Preisvergleich

Ausführlicher Testbericht

Jan-Philipp Lynker
Jan-Philipp Lynker

Roborock Saros 10R Test – Flach, smart, stark: Aber ist das genug für 1.449 €?

Der Roborock Saros 10R ist eines der neuen Topmodelle des Herstellers und will in der Oberklasse der Saugroboter mitmischen. Flacher als je zuvor, vollgestopft mit KI-Funktionen, rotierenden Wischpads und einer vollautomatischen Station, bringt er auf dem Papier alles mit, was man sich von einem modernen Haushaltshelfer wünschen kann. Doch in einem Preissegment von fast 1.500 Euro darf man auch einiges erwarten. Wir haben den Saros 10R auf Herz und Nieren getestet – und zeigen, wo er glänzt, wo er schwächelt und wie er sich im Vergleich zur starken Konkurrenz von Dreame schlägt.

Edles Design, aber spartanischer Lieferumfang

Schon beim Auspacken macht der Saros 10R einen guten Eindruck. Die neue Rock Dock 4.0 ist ein massiver Multifunktionsblock mit spiegelnden Oberflächen, der mit seiner glänzenden Optik definitiv ein Statement im Wohnraum setzt. Die Station saugt automatisch ab, trocknet die Wischpads, dosiert Reinigungsmittel selbstständig und nimmt einem so fast alle Wartungsarbeiten ab.

Was allerdings direkt auffällt: Im Karton steckt zwar viel Technik, aber quasi kein Zubehör. Es gibt keinen zweiten Filter, kein Ersatzpad und noch nicht einmal eine Flasche Reinigungsmittel. In dieser Preisklasse wäre ein bisschen mehr Großzügigkeit wünschenswert gewesen – gerade im Vergleich zu Dreames Complete Editions bei den Top-Modellen, die mit Zubehör und Extras geradezu überquellen.

Der Lieferumfang beim Saros 10R ist für den aufgerufenen Preis enttäuschend. Es gibt kein Extra-Zubehör.

Foto: Der Lieferumfang beim Saros 10R ist für den aufgerufenen Preis enttäuschend. Es gibt kein Extra-Zubehör.

Extrem flach, sehr smart, aber manchmal verwirrt

Mit nur 7,98 Zentimetern Höhe gehört der Saros 10R zu den flachsten Saugrobotern am Markt. Das ermöglicht ihm, unter besonders niedrigen Möbeln zu fahren, an die viele andere Modelle schlicht nicht herankommen. Möglich wird das durch das neue StarSight 2.0-Navigationssystem, dessen Anfänge wir schon auf der IFA 2024 in Berlin bestaunen durften und das auf der CES 2025 in Las Vegas dann die Marktreife erreichen konnte. Dank punktueller Abtastung verzichtet es auf einen klassischen Laserturm und arbeitet stattdessen mit flach integrierter Frontkamera und seitlichen Sensoren. Faszinierend und kein Vergleich zu teilweise desaströsen Einsteigermodellen wie der auch von uns getestet iRobot Roomba Combo Essential.

In unserem Test konnte der Saros 10R ohne Weiteres unter unseren besonders niedrigen Couchtisch fahren und nahm auch gezielt Abkürzungen durch flache Verstrebungen oder unter andere Möbel durch. Das Einmessen und die Navigation insgesamt waren hingegen etwas langsamer, aber immer noch im Rahmen. Gerade in Wohnungen mit engen Zwischenräumen und tiefen Möbeln hat er keine großen Nachteile im Vergleich zum herkömmlichen Lidar-Navigationssystem mit dem bekannten Turm. 

Edles Design und viele Sensoren: Das StarSight 2.0-System ermöglicht die flache Bauhöhe von unter 8 Zentimetern.

Foto: Edles Design und viele Sensoren: Das StarSight 2.0-System ermöglicht die flache Bauhöhe von unter 8 Zentimetern.

Manchmal wird es für ihn zu kompliziert

In größeren und besonders bei sich stark veränderten Bereichen war er aber sichtlich verwirrt und benötigte mehrere Minuten, um sich zurecht bzw. um zum Beispiel wieder in die Station zu finden. Einmal mussten wir ihn sogar quasi retten, da er über 10 Minuten nicht in die Station gefunden hat.

Zugegebenermaßen waren die Navigationsherausforderungen aber auch nicht ohne! Unser Büro wird ständig verändert und ist voller Hindernisse. In unserer Testküche mit ca. 50 Quadratmetern inklusive mehrerer Tische, Stühle, einer Kochinsel und nicht zuletzt unserem Videoequipment mit den Stativen für Lampen und Kameras sah man regelrecht die Sensoren und den Chip im Inneren arbeiten, kartieren und Weg finden.

Dazu sei aber gesagt, dass auch Roborock mit jeder Reinigung besser wird und sich die Karten extrem detailliert anpassen lassen. Sperrzonen, Bodenbelege, Spezialbereich, Reinigungsszenarien etc. Alles an Bord und mit etwas Eingewöhnung gut bedienbar.

Wer trotzdem auf die niedrige Bauhöhe steht und einen klassischen Lidar-Turm und damit auch die bessere Navigation bevorzugt, bekommt mit dem normalen Roborock Saros 10 übrigens die fast identische Alternative - nur mit ausfahrbarem Turm. Der Saros 10 setzt auf ein vibrierendes Wischpad anstatt auf die zwei rotierende Wischbürsten.

Kein Platz? Kein Problem! Selbst unter niedrigen Schränken wird zielsicher gereinigt.

Foto: Kein Platz? Kein Problem! Selbst unter niedrigen Schränken wird zielsicher gereinigt.

App & Funktionen: Umfangreich, aber nicht sofort selbsterklärend

Bleiben wir bei der App. Die Roborock-App ist bekannt dafür, übersichtlich zu sein und dennoch viele Einstellungsmöglichkeiten zu bieten. Der Saros 10R macht da keine Ausnahme. Die Kopplung klappt problemlos, sofern man auf das richtige WLAN mit 2,4 GHz-Frequenz achtet. Nach dem ersten Start wird man von einer kurzen Einführung begrüßt, die die wichtigsten Funktionen erklärt.

Ein besonderes Highlight ist der sogenannte Smart Plan-Modus. In diesem entscheidet der Roboter selbst, wie gründlich er reinigen muss – abhängig von Raumtyp, Verschmutzungsgrad und Bodenart. Das klingt nicht nur nach Zukunft, sondern funktioniert in der Praxis überraschend gut, wird aber sehr exzessiv von Roborock in der App beworben.

Wirklich smart: Im Smart-Plan-Modus lernt und reinigt der Saros 10R selbstständig und recht zuverlässig.

Foto: Wirklich smart: Im Smart-Plan-Modus lernt und reinigt der Saros 10R selbstständig und recht zuverlässig.

Verschachtelte Einstellungen mit vielen Erklärungen

Allerdings sind manche Funktionen etwas tief in den Menüs versteckt. So gibt es zwar die Option, erst zu saugen und dann zu wischen, doch findet man diese nur, wenn man sich durch die Programmeinstellungen klickt. Wer das nicht weiß, muss den Roboter erst manuell zum Saugen und anschließend noch einmal zum Wischen losschicken – wie es uns beim ersten Test passiert ist. Inden Programmen lassen sich dann aber sehr detailliert die verschiedenen Möglichkeiten des Robroters und der Station nutzen. Vorgegebene Beispiele decken einen Großteil ab, individuell angelegte Programme sind dann aber auch perfekt auf die Gegebenheiten abstimmbar. 

Gut gelungen ist auch die KI-gestützte Hinderniserkennung. Der Roboter erkennt eigenständig Gegenstände wie Socken, Kabel oder Spielzeug und kann diese auf Wunsch automatisch umfahren oder ignorieren. In unserem Test hat er etwa Cornflakes fälschlicherweise für Kabel gehalten, ließ sich aber in der App problemlos dazu überreden, sie trotzdem aufzusaugen.

Bei Bedarf lassen sich auch Schnappschüsse der Hindernisse machen. Dasselbe gilt für die zuschaltbare Haustiererkennung, mit der dann vorsichtiger gesaugt wird und die dann die Liebsten ablichtet.

Insgesamt ist die App sehr mächtig, aber man muss sich mit ihr beschäftigen. Viele Einstellungen erschließen sich nicht auf den ersten Blick, doch wer sich ein wenig Zeit nimmt, entdeckt immer wieder neue Möglichkeiten. Das liegt auch an dem Rocky-Symbol links oben in der Ecke. Hier werden einem immer wieder nützliche Tipps, Tricks und nicht zuletzt Erklärungen eingeblendet. Auch noch Wochen nach der Erstinbetriebnahme kann man hier noch was dazu lernen. Mit “Hey Rocky” wird übrigens auch die Sprachsteuerung gestartet. Der 10R beherrscht jede Menge Kommandos, die sich über die App einsehen lassen.

Dank vordefinierter Sprachbefehle lässt sich der Saros 10R wie ein echtes Smart-Home-Gerät steuern und einstellen.

Foto: Dank vordefinierter Sprachbefehle lässt sich der Saros 10R wie ein echtes Smart-Home-Gerät steuern und einstellen.

Navigation: Innovativ, aber nicht immer auf Zack

Die Navigation ist wie bereits angedeutet einer der größten Streitpunkte im Test. Grundsätzlich arbeitet das neue StarSight-System sehr genau, insbesondere bei der Kartierung. So hat der Roboter für die erste Einmessung unserer 50 Quadratmeter großen Küche mit vielen Möbeln und Hindernissen fast eine halbe Stunde gebraucht, weil er auch in vielen Ecken richtig hereinfahren musste. Das Ergebnis war allerdings beeindruckend präzise. In unserem Büro hingegen, das mit 35 Quadratmetern deutlich einfacher aufgebaut ist, war die Kartierung nach fünf Minuten erledigt – ohne dass der Roboter überhaupt bis in die Ecken gefahren war. Im direkten Vergleich mit dem X50 Ultra von Dreame war aber auch der Nachteil vom StartSight-System zu sehen. Der Dreame fuhr mit seiner Kamera, Tiefensensor und vor allem dem Lidar-Turm einfach kurz überall herum und kartierte innerhalb von wenigen Minuten komplizierte Räume.

Manchmal fragt man sich, wie smart er überhaupt navigiert

In der Praxis zeigt sich außerdem: Die Navigation beim Reinigen ist nicht immer die schnellste. Der Saros 10R braucht mitunter deutlich länger als Lidar-basierte Modelle, um sich in engen Räumen zurechtzufinden oder zur Station zurückzukehren. Auch die Hinderniserkennung zeigte sich durchwachsen. Während größere Objekte wie Schuhe oder Spielzeug gut erkannt und umfahren wurden, verschluckte der Roboter kleinere Teile wie ein Lego-Stück oder ein USB-Kabel ohne Vorwarnung. Schade, und das trotz eingestellter erhöhter Sensitivität.

Positiv hervorzuheben ist aber auch die Fähigkeit, Türschwellen bis zu vier Zentimeter Höhe zuverlässig zu überwinden. Hier hebt der Saros 10R einfach sein Chassi an, nimmt Anlauf und erklimmt solche Bereiche. Dasselbe macht er auch bei kleineren Schwellen wie z.B. von Stühlen mit einem flachen Fuß oder Gestänge. Auch bei engen Passagen bewies der 10R eine gute Wendigkeit, ohne anzuecken, und navigierte zielführend durch die Räume.

Hindernisse und die Navigation lassen sich live nachverfolgen und bei Bedarf optimieren.

Foto: Hindernisse und die Navigation lassen sich live nachverfolgen und bei Bedarf optimieren.

Saugkraft: Beeindruckend auf Hartboden, Luft nach oben bei Teppichkanten

Mit einer Saugleistung von 20.000 Pascal bringt der Saros 10R ordentlich Power mit. Auf Hartboden hat er in unserem Test sämtliche Verschmutzungen – von Müsli, Staub, Haaren bis Kringelcornflakes  – restlos entfernt. Die Seitenbürste gelangt gut in die Ecken, während die DuoDivide-Walze verhindert, dass sich lange Haare aufwickeln. Gerade für Haushalte mit Tieren oder Menschen mit langen Haaren ist das eine große Erleichterung.

Auf Kurzflorteppichen lieferte der Saros 10R ebenfalls gute Ergebnisse. Schwieriger wurde es allerdings bei Teppichkanten, wo er wiederholt Schmutz liegen ließ. Mehrere Reinigungszyklen verbesserten das Ergebnis, doch eine automatische Erkennung und Aktivierung des Boost-Modus – wie man sie von anderen Modellen kennt – blieb hier meistens aus.

Die Eckenreinigung war beim ersten Durchlauf sehr gut. Leider zog der Roboter bei einer späteren Reinigung an einer Wand die Bürste ein und ließ dadurch die Stelle ungeputzt – ein Bug, der hoffentlich durch ein Softwareupdate behoben werden kann.

Insgesamt ist die Wischfunktion auch in den Ecken nämlich durchaus zufriedenstellend.

Auf Teppichen mit normal hohen Fasern wird zuverlässig und akribisch gereinigt.

Foto: Auf Teppichen mit normal hohen Fasern wird zuverlässig und akribisch gereinigt.

Wischleistung: Gründlich und durchdacht

Beim Wischen setzt der Saros 10R auf zwei rotierende Pads, die eine solide Leistung abliefern. Flüssigkeiten und frische Flecken werden zuverlässig entfernt. Besonders clever: Der Roboter hebt sich an der Vorderseite leicht an, senkt sich hinten ab und erhöht so den Druck auf die Pads, während die Bürsten trocken bleiben.

Die Feuchtigkeit lässt sich in drei Stufen regeln oder individuell anpassen. Das rechte Wischpad fährt automatisch aus, um besser an Sockelleisten entlang zu wischen. Leider lässt sich die Frequenz dieses Ausfahrens nicht steuern – hier bietet z.B. Dreame mehr Anpassungsmöglichkeiten.

Dennoch: Die Wischergebnisse waren im Alltag überzeugend, auch bei leicht angetrocknetem Schmutz.

Selbst größere Mengen Flüssigkeiten, wie z.B. die Milchlache in unserem Test, nehmen die zwei rotierenden Pads gut auf.

Foto: Selbst größere Mengen Flüssigkeiten, wie z.B. die Milchlache in unserem Test, nehmen die zwei rotierenden Pads gut auf.

Bedienung & Alltagsgebrauch: Gut gelöst, aber nicht ganz leise

Der Saros 10R ist für die tägliche Reinigung gut gerüstet. Am Gerät selbst gibt es nur zwei Tasten – Start und Home – alles Weitere läuft über die App oder eben per Sprachbefehle. Die Akkuanzeige wird zuverlässig in Prozent angezeigt. Beim normalen Reinigungsvorgang war der Energieverbrauch unauffällig. Bei der langwierigen Kartierung hingegen zeigte sich, dass das StarSight-System deutlich mehr Energie benötigt als herkömmliche Lidar-Technik.

Das ist aber nicht wirklich tragisch, wenn er Kontakt zur Station finden kann, unterbricht der Saros 10R seine Reinigungsaufgabe, lädt kurz auf und fährt dann zurück. Größere bzw. zusammenhängende Räume oder ganze Stockwerke von 150 Quadratmetern und mehr könnten dann aber zum Problem für den Akku werden, wenn die Station in einem anderen Stockwerk steht. Immerhin hat Roborock bei der Ladegeschwindigkeit aufgerüstet. Die Saros-Modelle laden alle recht flott.

Die glänzend und edel aussehende Station ist ein Fingerabdruckmagnet, aber unterstützt den Saros 10R tatkräftig.

Foto: Die glänzend und edel aussehende Station ist ein Fingerabdruckmagnet, aber unterstützt den Saros 10R tatkräftig.

Pflegeleicht, aber Entleeren ist wichtig

Die Dockingstation erledigt ihre Aufgaben zuverlässig. Der Roboter kehrt automatisch zum Aufladen zurück, reinigt seine Wischpads mit bis zu 80 Grad heißem Wasser und dosiert auch das Reinigungsmittel selbstständig. Die Lautstärke beim Absaugen liegt bei rund 70 bis 72 Dezibel, was im Vergleich zu anderen Modellen akzeptabel, aber definitiv hörbar ist.

Das Reinigungsmittel muss separat zugekauft werden, wird aber automatisch verwendet und nach Bedarf eingefüllt. Die Station ist insgesamt gut durchdacht. Der herausnehmbare Boden erleichtert die Reinigung erheblich, denn gelegentlich mal durchwischen ist gerade bei klebrigem Schmutz ein absolutes Muss. Ansonsten ist der Saros 10R aber recht pflegeleicht. Dass die Tanks regelmäßig geleert und gespült werden müssen, versteht sich von selbst – Essigwasser hilft gegen unangenehme Gerüche. Wir hatten nach bereits 5 Tagen schon umgekipptes Wasser im Tank. Kein Wunder, wenn nach dem heißen Reinigungsvorgang warmes Wasser im Schmutzwassertank landet. Immerhin wird man in der App und auch durch Ansagen des Roboters ans Entleeren erinnert.

Selbst das sterilisierende Reinigungsmittel kommt nicht gegen Gerüche im Schmutzwassertank an. Nur regelmäßiges Ausleeren und Durchspülen helfen.

Foto: Selbst das sterilisierende Reinigungsmittel kommt nicht gegen Gerüche im Schmutzwassertank an. Nur regelmäßiges Ausleeren und Durchspülen helfen.

Verarbeitung und Wertigkeit

In puncto Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln. Der Roboter ist hochwertig, solide und langlebig. Nichts klappert, nichts wackelt. Das spiegelnde Frontpanel verleiht dem Gerät ein edles Erscheinungsbild, zieht aber natürlich Fingerabdrücke magisch an – wer es immer makellos halten möchte, sollte regelmäßig polieren.

Unser Fazit zum Roborock Saros 10R

Der Roborock Saros 10R ist ein durchdachter, leistungsstarker Saugroboter mit vielen Stärken – aber auch kleinen Schwächen. Besonders überzeugen konnten uns die flache Bauweise, die gute Wischleistung, die zuverlässige Tierhaaraufnahme sowie die automatische Station mit all ihren Funktionen. Auch clevere Details wie das Drucksystem beim Wischen oder die DuoDivide-Walze machen ihn zu einem echten Premiumgerät.

Auf der anderen Seite bleibt die Navigation hinter den Erwartungen zurück. Das StarSight-System 2.0 braucht manchmal zu lange, verliert die Orientierung und hat bei der Hinderniserkennung nicht immer ins Schwarze getroffen. Auch das Fehlen jeglichen Zubehörs ist in dieser Preisklasse schwer zu entschuldigen.

Unterm Strich ist der Saros 10R dennoch ein High-End-Modell, das sich vor der Konkurrenz nicht verstecken muss. Wer mit den kleineren Schwächen leben kann, erhält einen zuverlässigen Helfer für den Alltag – vor allem in Wohnungen mit vielen Möbeln, engen Zwischenräumen und hohem Anspruch an die Reinigungsqualität. Wer den direkten Vergleich sucht, sollte aber auch einen Blick auf den ähnlich bepreisten Dreame X50 Ultra werfen, der in einigen Punkten noch ein kleines Stück weiter vorne liegt.

Die DuoDivide-Brüstenrolle verhindert größtenteils das Verheddern von Haaren in der Rolle und ist nur eine von zahlreichen kleinen Innovationen, die den Saros 10R zu einem Top-Saugroboter machen!

Foto: Die DuoDivide-Brüstenrolle verhindert größtenteils das Verheddern von Haaren in der Rolle und ist nur eine von zahlreichen kleinen Innovationen, die den Saros 10R zu einem Top-Saugroboter machen!

Vergleichstabelle

Weitere Testberichte

26.05.2025
Note: 5.7
Sehr gut
Test-Fazit
Beim Wischen holt der Saros 10R fast alle eingetrockneten Kaffeeflecken weg, braucht dafür aber rund eine halbe Stunde. Die Saugwerte liegen bei 45% im Eco- und 74% im Maximalmodus. Schwächen zeigt die Hinderniserkennung, etwa bei Legosteinen und Tierkot.
Vorteile
Wischleistung nahezu makellos
Bauhöhe von nur 8 cm passt unter viele Sofas und Betten
Station mit je 4 Litern Frischwasser und Staubvolumen
Nachteile
Legosteine, Tierkot und Puppen werden nicht erkannt
Wischen von vier eingetrockneten Flecken dauert fast 30 Minuten
Magerer Lieferumfang
21.02.2025
Note: 5.9
Sehr gut
Test-Fazit
99,2 von 100 Gramm Testschmutz aufgesaugt: Besser reinigte im Labor kein anderer Roboter. Die kameragestützte Star-Sight-Navigation ohne Laserturm arbeitet ebenso genau wie LiDAR, braucht aber etwas länger. Rotierende, ausschwenkbare Wischpads kommen bis in Ecken, das Rock Dock 4.0 nimmt fast alle Pflegearbeit ab.
Vorteile
99,2 g von 100 g Testschmutz aufgesaugt, Bestwert im Testfeld
Nur 7,98 cm hoch und klettert über Schwellen bis 4 cm
Ausschwenkende Wischpads reinigen Ecken und Kanten gründlich
Nachteile
Reinigungstouren dauern länger als beim Saros 10 mit Laserturm
Erkennt Türschwellen nicht immer zuverlässig
Hoher Preis
28.08.2025
Note: 5.5
Gut
Test-Fazit
Mit nur 8 cm Bauhöhe fährt der Saros 10R auch unter niedrige Betten und Sideboards. Starsight 2.0 navigiert präzise, die Objekterkennung zählt zu den besten am Markt, kostet aber Zeit. Saug- und Wischergebnisse liegen auf Spitzenniveau, die Station wäscht mit bis zu 80 Grad. Schwachpunkt bleibt die Akkuausdauer.
Vorteile
Nur rund 8 cm hoch, fährt dank Festkörper-Lidar unter niedrige Möbel
Station wäscht Mopps mit 80 Grad und trocknet mit 55 Grad heißer Luft
Keine Haarverwicklungen an Haupt- und Seitenbürste im Langzeittest
Nachteile
Akku reicht nur für rund 90 Quadratmeter Saugen und Wischen am Stück
Reinigt etwa ein Drittel langsamer als der Qrevo Curv
Dünne Kabel und Flüssigkeitslachen werden nicht immer erkannt
17.02.2025
Note: 5.5
Gut
Test-Fazit
99 Prozent der Verschmutzungen verschwinden auf Hartboden schon im ersten Durchgang, angetrockneter Senf erst im zweiten – das erkennt der Roboter aber selbst. Die 7,98 cm flache Bauform kommt unter niedrige Möbel, das Chassis hebt sich für Teppiche. Schwächen: Sprachbefehle werden nicht immer erkannt.
Vorteile
Nur 7,98 cm hoch, fährt unter niedrige Möbel
20.000 Pa Saugkraft entfernt 99 Prozent im ersten Durchgang
Dock reinigt Mopps mit 80 °C und trocknet sie, dabei nur 64 dB
Nachteile
Sprachsteuerung Hello Rocky reagiert verzögert und verlangt klare Aussprache
Mopp-Anhebung reicht für dicke Teppiche nicht aus
Eingetrocknete Flecken erst im zweiten Durchgang weg
20.02.2025
Note: 5.5
Gut
Test-Fazit
Mit 19.000 Pa saugt der Saros 10R Mehl fast rückstandslos von Teppich und Hartboden, Haare verheddern sich nicht. Hartnäckige Ketchup- und Schlammflecken brauchen mehrere Durchgänge. Die 7,98 cm flache Bauform kommt unter niedrige Möbel, Schwellen überwindet er aber erst nach manueller Kartenanpassung.
Vorteile
Nur 7,98 cm hoch, fährt unter die meisten Sofas und Sideboards
Zuverlässige Hinderniserkennung bei Kabeln, Schuhen und Tiermalheur
Keine Haarverwicklung an der DuoDivide-Bürste im Test
Nachteile
Schwelle musste erst in der Karte eingezeichnet werden
Saugen und danach Wischen nur über Routinen möglich
Keine No-Mop-Zonen für empfindliche Böden
02.04.2025
Note: 5.5
Gut
Test-Fazit
99 Prozent Saugleistung auf Hartboden, 98 Prozent auf Teppich: Der Saros 10R gehört zur Spitze seiner Klasse. Ohne Lidar-Turm bleibt er unter 8 cm hoch und navigiert per StarSight 2.0 trotzdem präzise. Kabel überrollt er allerdings weiterhin, und die Akkulaufzeit bleibt hinter den Herstellerangaben zurück.
Vorteile
Bauhöhe von 7,98 cm ermöglicht Reinigung unter niedrigen Möbeln
Ausfahrbarer Wischmopp entfernt eingetrockneten Kaffee restlos
Station dosiert Reinigungsmittel und wäscht Mopps mit 80 Grad heißem Wasser
Nachteile
Ladekabel wird überrollt und bis zur Station mitgeschleift
Statt 200 m² schaffte er im Test hochgerechnet nur rund 120 m²
Anheben für hohe Türschwellen nur nach manueller Markierung in der Karte
16.02.2025
Note: 5.7
Sehr gut
Test-Fazit
Ohne LiDAR-Turm navigiert der Saros 10R dank StarSight 2.0 präzise und kommt mit unter 8 cm Bauhöhe unter flache Möbel. 19.000 Pascal holen Tierhaare selbst aus langflorigen Teppichen, die geteilte Rollbürste bleibt dabei frei von Verwicklungen. Etwas gemächlicher unterwegs als Modelle mit Türmchen, Wassertanks knapp bemessen.
Vorteile
19.000 Pascal holen Schmutz auch aus langfaserigen Teppichen
Bauhöhe unter 8 cm dank Navigationstechnik in Front und Heck
Station wäscht Mopps mit 80 °C und trocknet mit 55 °C Warmluft
Nachteile
Navigation langsamer als bei Modellen mit LiDAR-Turm
Hindernisse werden gelegentlich touchiert
Frisch- und Schmutzwassertank recht klein dimensioniert
03.03.2025
Note: 5.6
Sehr gut
Test-Fazit
Ohne LiDAR-Turm misst der Saros 10R nur 7,98 cm und fährt damit unter niedrige Möbel. Die StarSight-2.0-Navigation kartierte 75 m² in unter zehn Minuten und meisterte auch dunkle Flure. Vom Hochflorteppich holte er rund 95 Prozent der Krümel. Sehr dünne Ladekabel bleiben die Achillesferse, eingetrocknete Flecken brauchen mehrere Durchgänge.
Vorteile
Bauhöhe von 7,98 cm ermöglicht Reinigung unter flachen Möbeln
Rund 95 Prozent Krümelaufnahme aus Hochflorteppich
Duo-Divide-Bürste bleibt auch nach mehreren Läufen haarfrei
Nachteile
Dünne Ladekabel werden übersehen, einmal Reinigungsabbruch im Test
Objekterkennung ordnet Gegenstände teils falsch zu
Absaugvorgang der Station kurzzeitig sehr laut
29.06.2026
Note: 5.8
Sehr gut
Test-Fazit
Ohne Laserturm navigiert der 7,98 cm flache Saros 10R im Test präzise und räumt Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand auf Hartboden zu 99,5 Prozent weg. Eingetrocknete Kaffee- und Saftflecken verschwinden dank Warmwasser und KI-Erkennung vollständig. Schwächer läuft es auf florlosem Teppich, wo nur 70 Prozent zusammenkommen.
Vorteile
Nur 7,98 cm hoch, fährt unter niedrige Betten und Sofas
99,5 Prozent Schmutzaufnahme auf Hartboden, Bürsten bleiben haarfrei
Station wäscht Mopps mit 80 Grad und füllt Warmwasser plus Reiniger nach
Nachteile
Auf florlosem Sisalteppich nur 70 Prozent Reinigungsleistung
Schwellen über 3 cm bleiben eine Hürde, teils mehrere Anläufe nötig
Keine reinen Nicht-Wisch-Zonen, Lieferumfang ohne Reinigungsmittel

Produktdetails

Design
Staubbehälter Typ
Beutellos
Produktfarbe
Schwarz
Form
Rund
Staubbehälter-Typ (Sockel)
Staubbeutel
Fernbedienung
Ja
Smartphone Fernsteuerung
Ja
Energie
Laufzeit
180 min
Batterielebensdauer
200 m²
Ladezeit
2,5 h
Stromverbrauch (Standardbetrieb)
66 W
Gewicht und Abmessungen
Höhe
79,8 mm
Breite
350 mm
Tiefe
353 mm
Gewicht
4,1 kg
Basisstation Abmessungen (B x T x H)
381 x 475 x 488 mm
Gewicht Basisstation
11,4 kg
Lieferumfang
Reinigungstuch
Ja
Betriebsanleitung
Ja
Basisstation
Ja
Netzkabel enthalten
Ja
Leistungen
Nasswischen
Ja
Staubkapazität (Staubsauger)
0,27 l
Fassungsvermögen Wassertank
0,069 l
Staubsauger-Programme
Teppich, Mopp
Selbstentleerender Staubbehälter
Ja
Automatische Rückkehr zur Basisstation
Ja
Hinderniserkennung
Ja
WLAN
Ja
Frequenzband
2.4 GHz
Bürstentyp
Walzenbürste & Seitenbürste
Geräuschpegel
65 dB
unterstützte Bodenflächen
Teppich
Navigationstyp
D-ToF lidar, Laser Distance Sensor (LDS), LiDAR
Funktioniert mit Google Assistant
Ja
Funktioniert mit Amazon Alexa
Ja
Akku/Batterie
Akku-/Batterietechnologie
Lithium-Ion (Li-Ion)
Akku-/Batteriekapazität
6400 mAh
Verpackungsdaten
Verpackungsbreite
356 mm
Verpackungstiefe
458 mm
Verpackungshöhe
431 mm
Paketgewicht
21,5 kg
Verpackungsart
Box
Technische Details
Saugleistung
22000 Pascal
Laden...