Solider Alltagshelfer

Philips Viva Collection HR1889/70 Test

Zentrifugal-Entsafter · LED · 100 RPM · 0,75 l · 1 l
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Unser Testergebnis

Slow-Juicer
Gut (5.0)
Philips Viva Collection HR1889/70
06/2026
Einzelergebnisse
Entsaften:
5.0
Handhabung:
5.0
Reinigung:
5.0
Lautstärke:
5.0

Unser Test-Fazit

Der Philips Viva Collection HR1889/70 ist der unaufgeregte Typ unter den Slow Juicern: Er liefert konsistent guten Saft, egal ob Karotte, Apfel oder Spinat. Die große XL-Einfüllöffnung mit 70 mm spart jeden Morgen lästige Schnippelarbeit, da die meisten Zutaten ohne Vorschneiden hineinpassen. Im Betrieb bleibt er angenehm leise, die Reinigung geht dank QuickClean-Mikrosieb und spülmaschinenfesten Teilen schnell von der Hand. Das schlanke Design braucht wenig Platz. Spektakuläre Highlights sucht man vergeblich, dafür leistet er sich auch keine echten Ärgernisse. Wer für einen fairen Preis einen zuverlässigen, pflegeleichten Slow Juicer für den täglichen Gebrauch sucht, trifft eine grundsolide Wahl.

Vorteile

  • XL-Einfüllöffnung 70 mm, meist kein Vorschneiden nötig
  • Einfache Reinigung QuickClean-Sieb, Teile spülmaschinenfest
  • Leiser Betrieb Läuft ruhig, stört im Alltag kaum
  • Platzsparend Kompakt, mit Kabelaufwicklung

Nachteile

  • Dünne Anleitung Nur kleines Faltblatt, wenig detailliert
  • Recht schwer Mit 4,4 kg kein Leichtgewicht

Preisvergleich

Ausführlicher Testbericht

Stefan Laun
Stefan Laun

Philips Viva Collection HR1889/70 im Test: Solide durch den Saft-Alltag

Nicht jeder Slow Juicer muss mit Extra-Funktionen glänzen – manchmal ist es gerade die Unaufgeregtheit, die im Alltag am meisten überzeugt. Es sind oft nicht die Geräte mit der längsten Funktionsliste, die täglich benutzt werden, sondern die, zu denen man morgens ganz selbstverständlich greift. Der Philips ist so ein Kandidat.

Der Philips Viva Collection HR1889/70 gehört zur Kategorie der Slow Juicer – Geräte, die Obst und Gemüse mit niedriger Drehzahl langsam auspressen, statt sie mit hoher Geschwindigkeit zu zerkleinern. Bei unter 100 Umdrehungen pro Minute entstehen weder nennenswerte Hitze noch viel Oxidation, was dem Saft zugutekommt. Mit 150 Watt Leistung und einem fairen Preis positioniert sich der Philips als unkomplizierter Alltagshelfer – und genau so präsentiert er sich auch im Test: solide Ergebnisse, durchdachte Details und kaum Schwächen.

Der Philips Slow Juicer

Foto: Der Philips Slow Juicer

Schlankes Design mit Sinn fürs Detail

Manche Vorzüge stehen nicht auf der Verpackung – sie offenbaren sich erst dem, der genauer hinsieht. Und beim Philips lohnt sich dieser zweite Blick gleich mehrfach.

Optisch gibt sich der Slow Juicer schlank und modern, wahlweise in Weiß oder Schwarz/Silber – ein Gerät, das sich in unterschiedlichste Küchen einfügt, statt eine bestimmte vorauszusetzen. Mit 4,4 Kilogramm ist er kein Leichtgewicht, beansprucht dank der geringen Stellfläche von nur 36 × 13,7 Zentimetern aber wenig Platz auf der Arbeitsplatte – gerade dort, wo jeder Zentimeter zählt, ein spürbarer Vorteil. Das 1,05 Meter lange Netzkabel fällt angenehm großzügig aus und lässt sich direkt am Gerät aufwickeln, sodass am Ende kein Kabelsalat zurückbleibt. Ein durchdachtes Detail fällt erst auf den zweiten Blick auf: Der Fruchtfleischbehälter lässt sich platzsparend im Saftbehälter verstauen – genau die Art Kleinigkeit, die man beim Verstauen im Schrank plötzlich zu schätzen weiß und die zeigt, dass hier jemand an den Alltag gedacht hat.

Der Philips Slow Juicer mit Früchten und Spinat

Foto: Der Philips Slow Juicer mit Früchten und Spinat

XL-Einfüllöffnung spart jeden Morgen Schnippelarbeit

Wer schon einmal morgens Apfel für Apfel in fingergroße Stücke geschnitten hat, weiß eine Funktion besonders zu schätzen – und genau hier spielt der Philips seinen größten Trumpf aus.

Der Zusammenbau geht gut von der Hand. Das eigentliche Highlight in der Handhabung ist die XL-Einfüllöffnung mit 70 Millimetern Durchmesser: Die meisten Zutaten passen damit ohne großes Vorschneiden direkt hinein, was im Alltag spürbar Zeit spart – der lästige Zwischenstopp am Schneidebrett entfällt fast vollständig. Für den Einstieg liegt ein Rezeptbuch bei, ergänzt um die HomeID-App mit weiteren Rezepten und Tipps. Einziger Wermutstropfen: Die Bedienungsanleitung kommt als kleines Faltblatt, das weder besonders übersichtlich noch ausreichend detailliert ausfällt.

Konsistent guter Saft ohne Ausreißer

Jeder Slow Juicer wirkt bei weichem Obst souverän – der wahre Charaktertest kommt erst mit der harten, faserigen Karotte. Und genau dort bleibt der Philips gelassen. Wo sich bei manchem Gerät die erste Nervosität einstellt, macht der Philips einfach weiter, als wäre nichts.

Getestet wurde mit Karotten, Äpfeln, Orangen und Spinat – wobei die harte, faserige Karotte den eigentlichen Stresstest darstellt. Der Philips läuft ruhig und zuverlässig durch alle Zutaten, ohne Ausreißer nach oben oder unten – vom ersten bis zum letzten Stück derselbe verlässliche Rhythmus. Das Entsaften funktioniert ohne Auffälligkeiten, das Ergebnis ist ein konsistent guter Saft bei allem, was man hineingibt, ganz gleich, wie die Mischung im Glas am Ende ausfällt. Der Saftbehälter fasst 100 Milliliter, der Fruchtfleischbehälter 75 Milliliter. Das QuickClean-Mikrosieb lässt sich dabei jederzeit problemlos entnehmen – ein kleiner Handgriff, der die Übergänge zwischen den Durchgängen angenehm unkompliziert macht.

Der Philips Slow Juicer beim Entsaften

Foto: Der Philips Slow Juicer beim Entsaften

Leise im Betrieb, einfach in der Reinigung

Über einen Slow Juicer entscheidet oft nicht das Glas Saft, sondern der Moment danach am Spülbecken – und genau hier läuft der Philips zur Höchstform auf.

Im Betrieb bleibt der Philips angenehm leise und gibt keine störenden Geräusche von sich. Seine größte Stärke spielt er aber bei der Reinigung aus: Das QuickClean-Mikrosieb lässt sich besonders einfach entnehmen und ausspülen, sodass der Aufwand nach dem Saften gering bleibt – das merkt vor allem, wer das Gerät täglich nutzt und nach dem Saft nicht noch minutenlang schrubben möchte. Darüber hinaus sind alle abnehmbaren Teile spülmaschinenfest.

Fazit: Der unaufgeregte Alltagshelfer

Am Ende gewinnt in der Küche selten das Gerät mit den meisten Funktionen, sondern das, zu dem man morgens ganz automatisch greift – und beim Philips fällt genau diese Entscheidung leicht.

Der Philips Viva Collection HR1889/70 ist der unaufgeregte Typ unter den Slow Juicern: Er liefert konsistent guten Saft, die große Einfüllöffnung spart jeden Morgen Schnippelarbeit, und die Reinigung geht schnell von der Hand. Es sind genau diese kleinen Zeitersparnisse, die sich Tag für Tag summieren und aus einem Gerät einen festen Teil des Morgens machen. Spektakuläre Highlights sucht man vergeblich – dafür leistet er sich aber auch keine echten Ärgernisse, und oft ist gerade das im Alltag mehr wert als die große Show. Wer für einen fairen Preis einen zuverlässigen, pflegeleichten Slow Juicer für den täglichen Gebrauch sucht, trifft mit ihm eine grundsolide Wahl.

Vergleichstabelle

Produktdetails

Merkmale
Produkttyp
Zentrifugal-Entsafter
Bedienfeld Farbe
Schwarz
Display-Typ
LED
Drehgeschwindigkeit
100 RPM
Tresterbehälter
Ja
Pulpe Behälterkapazität
0,75 l
Saftcontainer
Ja
Saftbehälter Inhalt
1 l
Durchmesser Ernährungssonde
7 cm
Kabellänge
1,05 m
Kabelaufwicklung
Ja
Rutschfeste Füße
Ja
Einfach zu säubern
Ja
Gefäßvolumen
1 l
Anti-Tropf-Funktion
Ja
Ein-/Ausschalter
Ja
Spülmaschinenfeste Teile
Ja
Abnehmbare Messereinheit
Ja
Energie
Leistung
150 W
AC Eingangsspannung
220-240 V
AC Eingangsfrequenz
50/60 Hz
Stromverbrauch (Standardbetrieb)
150 W
Stromverbrauch (Standby)
0,5 W
Technische Details
Gefahrgut
Nein
Lieferumfang
Betriebsanleitung
Ja
Rezeptbuch
Ja
Gefäß
Ja
Material
Gehäusematerial
Kunststoff
Krugmaterial
Kunststoff
Material Messer
Edelstahl
Material
Kunststoff
Gewicht und Abmessungen
Breite
136,5 mm
Tiefe
361,7 mm
Höhe
360,9 mm
Gewicht
4,4 kg
Verpackungsdaten
Verpackungsbreite
185 mm
Verpackungstiefe
440 mm
Paketgewicht
5,8 kg
Verpackungshöhe
395 mm
Sonstige Funktionen
Ursprungsland
China
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