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HomeMobile KlimaanlagenMidea PortaSplit Cool 8.000 BTU Test
Mobiles Split-Gerät

Midea PortaSplit Cool 8.000 BTU Test

Mobile Split-Klimaanlage · Kühlung · Entfeuchter · Ventilierend · 8000 BTU/h · 340 m³/h · 380 m³/h · 410 m³/h

5.5GutPreis-Leistungs-Sieger07/2026
Preisverlauf Testbericht Vergleich Produktdetails

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Zusammenfassung

Die Midea PortaSplit Cool 8000 verbindet die Mobilität eines Monoblocks mit der Effizienz einer Split-Anlage. Das Außengerät wandert nach draußen, das Innengerät bleibt flexibel, und der Einbau gelingt ohne Werkzeug per cleverer Fensterhalterung. Im Test kühlte sie einen 40-m²-Raum in zwei Stunden um sechs Grad herunter, deutlich mehr als klassische Monoblöcke. Auch beim Betrieb überzeugt sie: Der Silent-Modus ist leise genug zum Schlafen, der Stromverbrauch liegt bei etwa 15 Cent pro Stunde. Die durchdachte App rundet das Paket ab. Nachteile sind das offene Fenster und die zeitweise schlechte Verfügbarkeit. Ideal für Mietwohnungen ohne Festinstallation.

Vorteile

Starke Kühlleistung
Sechs Grad weniger in zwei Stunden
Angenehm leise
Silent-Modus ermöglicht ruhiges Schlafen
Ohne Werkzeug montiert
Fensterhalterung wird einfach eingeklemmt
Gute App-Steuerung
Stromverbrauch, Schlafzyklen und mehr im Blick

Nachteile

Fenster bleibt offen
Abdichtung nötig, sieht nicht elegant aus
Oft ausverkauft
Im Sommer knapp und teils überteuert
Preis-Leistungs-Sieger
5.5
Gut
Klimageräte
Midea PortaSplit Cool 8.000 BTU
07/2026
Einzelergebnisse
5.7
Lieferumfang
5.5
Handhabung
5.5
Kühlleistung
5.2
Energieverbrauch
5.5
Lautstärke

Vergleichstabelle

Modell
Midea PortaSplit - Split-Klimaanlage, 12.000 BTU, kühlen ...
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De’Longhi De'Longhi Delonghi Pinguino PACEX100SILENT PACEX100SILENT EX:2
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Bosch Cool 2000, Klimaanlage, Weiss
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Modell
Mobiler Splitprofi
Midea PortaSplit - Split-Klimaanlage, 12.000 BTU, kühlen ...
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Professionelle Kühlung
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Bosch Cool 2000, Klimaanlage, Weiss
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Mobil & autark
EcoFlow Wave 3, Klimaanlage, Schwarz, Grau
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Mobiler 3-in-1-Kühler
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TestnoteUnsere Gesamtnote fasst die gewichteten Einzelbewertungen aus unserem Test zusammen.
Testnote
Sehr gut (5.6)
Testnote
Gut (5.3)
Testnote
Gut (4.7)
Testnote
–
Testnote
–
Testnote
–
Testnote
–
Testnote
–
Testnote
–
Testnote
–
Vor- & Nachteile
Vor- & Nachteile
  • Effiziente Kühlung
  • Heizt im Winter
  • Ohne Werkzeug montiert
  • Gelungene App
  • Schwere Inneneinheit
  • Höherer Preis
Vor- & Nachteile
  • Energieeffizient
  • Natürlicher Kältemittel
  • Vielseitige Funktionen
  • Fernbedienung
  • Kein Smart Home
Vor- & Nachteile
  • Antibakterieller Filter
  • Geeignet für 40 m²
  • Fernbedienung
  • Energieeffizienzklasse A
  • Geräuschpegel 64 dB
  • Schweres Gewicht
Vor- & Nachteile
  • 3-in-1-Funktion
  • App & Sprachsteuerung
  • Umweltfreundlich
  • Schlaf-Modus + Timer
  • Relativ laut
  • Nur für kleine Räume
Vor- & Nachteile
  • Sanfterer Luftstrom
  • Zuschaltbarer Swing
  • Gut zu rangieren
  • Drei Betriebsarten
  • Auch im Silent-Modus laut
  • Fummeliger Aufbau
Vor- & Nachteile
  • Starke Kühlleistung
  • Leiser Betrieb
  • 3-in-1-Funktion
  • Mobil & flexibel
  • Nur Kühlung
  • Einteiliges System
Vor- & Nachteile
  • 3-in-1-Funktion
  • Für große Räume
  • Flexibel mobil
  • Timer & Fernbedienung
  • Recht laut
  • Hohes Gewicht
Vor- & Nachteile
  • 3 in 1
  • Autark nutzbar
  • Kompakt & mobil
  • App-Steuerung
  • Wassertank klein
  • Zu laut zum Schlafen
Vor- & Nachteile
  • 3 Funktionen in einem
  • Mobil im ganzen Haus
  • Einfache Bedienung
  • Sparsam dank Klasse A
  • Recht laut
  • Hohes Gewicht
Vor- & Nachteile
  • 3-in-1-Funktion
  • Für große Räume
  • Flexibel mobil
  • Komfort-Extras
  • Recht laut
  • Hohes Gewicht
Fernbedienung
Fernbedienung
—
Fernbedienung
Fernbedienung
Fernbedienung
Fernbedienung
Fernbedienung
Fernbedienung
—
Fernbedienung
—
Fernbedienung
—
Fernbedienung
Raumgröße in Kubikmeter
Raumgröße in Kubikmeter
—
Raumgröße in Kubikmeter
100 m³ m³
Raumgröße in Kubikmeter
—
Raumgröße in Kubikmeter
—
Raumgröße in Kubikmeter
—
Raumgröße in Kubikmeter
83 m³ m³
Raumgröße in Kubikmeter
88 m³ m³
Raumgröße in Kubikmeter
—
Raumgröße in Kubikmeter
60 m³ m³
Raumgröße in Kubikmeter
80 m³ m³
Maximale Kühlleistung
Maximale Kühlleistung
—
Maximale Kühlleistung
10000 BTU/h BTU/h
Maximale Kühlleistung
9000 BTU/h BTU/h
Maximale Kühlleistung
7000 BTU/h BTU/h
Maximale Kühlleistung
1200 BTU/h BTU/h
Maximale Kühlleistung
8900 BTU/h BTU/h
Maximale Kühlleistung
—
Maximale Kühlleistung
6100 BTU/h BTU/h
Maximale Kühlleistung
8300 BTU/h BTU/h
Maximale Kühlleistung
9400 BTU/h BTU/h
Maximale Kühlleistung (Watt)
Maximale Kühlleistung (Watt)
—
Maximale Kühlleistung (Watt)
2500 W Watt
Maximale Kühlleistung (Watt)
2600 W Watt
Maximale Kühlleistung (Watt)
—
Maximale Kühlleistung (Watt)
—
Maximale Kühlleistung (Watt)
2500 W Watt
Maximale Kühlleistung (Watt)
2600 W Watt
Maximale Kühlleistung (Watt)
1800 W Watt
Maximale Kühlleistung (Watt)
—
Maximale Kühlleistung (Watt)
—
Länge des Abluftschlauchs
Länge des Abluftschlauchs
—
Länge des Abluftschlauchs
1,2 m m
Länge des Abluftschlauchs
—
Länge des Abluftschlauchs
—
Länge des Abluftschlauchs
—
Länge des Abluftschlauchs
1,2 m m
Länge des Abluftschlauchs
—
Länge des Abluftschlauchs
—
Länge des Abluftschlauchs
—
Länge des Abluftschlauchs
1,2 m m
Energieeffizienzklasse
Energieeffizienzklasse
A++
Energieeffizienzklasse
A++
Energieeffizienzklasse
A
Energieeffizienzklasse
A
Energieeffizienzklasse
A+
Energieeffizienzklasse
A+
Energieeffizienzklasse
A
Energieeffizienzklasse
—
Energieeffizienzklasse
A
Energieeffizienzklasse
A
Lautstärke
Lautstärke
—
Lautstärke
64 dB dB
Lautstärke
64 dB dB
Lautstärke
65 dB dB
Lautstärke
—
Lautstärke
—
Lautstärke
—
Lautstärke
58 dB dB
Lautstärke
65 dB dB
Lautstärke
63 dB dB
Funktionen
Funktionen
Kühlung, Heizung
Funktionen
Kühlung, Entfeuchter, Ventilator
Funktionen
Kühlung, Entfeuchter, Ventilierend
Funktionen
Kühlung, Entfeuchter, Ventilierend
Funktionen
Kühlung, Entfeuchter, Ventilierend
Funktionen
Kühlung, Entfeuchter, Ventilator
Funktionen
Kühlung, Entfeuchter, Ventilierend
Funktionen
Kühlung, Heizung
Funktionen
Kühlung, Entfeuchter, Ventilator
Funktionen
Kühlung, Entfeuchter, Ventilator
Raumgröße in Quadratmeter
Raumgröße in Quadratmeter
—
Raumgröße in Quadratmeter
—
Raumgröße in Quadratmeter
40 m² m²
Raumgröße in Quadratmeter
25 m² m²
Raumgröße in Quadratmeter
—
Raumgröße in Quadratmeter
—
Raumgröße in Quadratmeter
35 m² m²
Raumgröße in Quadratmeter
—
Raumgröße in Quadratmeter
—
Raumgröße in Quadratmeter
—
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot

Produktdetails

Gewicht und Abmessungen

Verpackungshöhe
745 mm
Verpackungstiefe
575 mm
Verpackungsbreite
850 mm

Energie

zulässige Last (Kühlung)
2,3 kW
AC Eingangsfrequenz
50 Hz
AC Eingangsspannung
220 - 240 V
Jährlicher Energieverbrauch (Kühlung)
135 kWh
Energieeffizienzklasse (Kühlen)
A++

Design

Produktfarbe
Weiß, Silber

Merkmale

Geeignet bis zu Zimmergrößen von
70 m³
Geeignet für Räume bis zu
28 m²
Luftstrom (hohe Geschwindigkeit)
410 m³/h
Luftstrom (mittlere Geschwindigkeit)
380 m³/h
Luftstrom (niedrige Geschwindigkeit)
340 m³/h
Saisonaler Wirkungsgrad (Kühlung) (SEER)
6,1
Kühlleistung (max)
8000 BTU/h
Klimaanlage Funktionen
Kühlung, Entfeuchter, Ventilierend
Typ
Mobile Split-Klimaanlage

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Testbericht

Stefan Laun
Stefan Laun
Redakteur · Aktualisiert: 02.10.2026
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Inhaltsverzeichnis9 Kapitel
  1. 1Midea PortaSplit Cool 8000 im Test: Ist die gehypte Klimaanlage wirklich so gut?
  2. 2Warum die Split-Bauweise den entscheidenden Unterschied macht
  3. 3Ersteindruck: Schicker als gewöhnliche Klimageräte
  4. 4Installation ohne Werkzeug: Fast wie eine Klimmzugstange
  5. 5Sechs Grad in zwei Stunden: So schlägt sich die Kühlleistung
  6. 6Leise genug zum Schlafen? Die Lautstärke im Messtest
  7. 715 Cent pro Stunde: Stromverbrauch und laufende Kosten
  8. 8Mehr als nur Fernbedienung: Die SmartHome-App überzeugt
  9. 9Unser Fazit: Ja, die PortaSplit ist den Hype wert

Midea PortaSplit Cool 8000 im Test: Ist die gehypte Klimaanlage wirklich so gut?

Die Midea PortaSplit Cool 8000 ist aktuell eine der spannendsten mobilen Klimaanlagen auf dem Markt — und das aus gutem Grund: Sie löst gleich zwei der größten Schwächen klassischer Klimageräte. Der Hype um das Gerät ist entsprechend groß, und im Hochsommer ist es fast überall ausverkauft. Wir haben die PortaSplit ausführlich getestet und verraten, ob sie ihrem Ruf gerecht wird — und für wen sich der Kauf lohnt.

Warum die Split-Bauweise den entscheidenden Unterschied macht

Die Midea PortaSplit ist — wie der Name schon verrät — ein portables Splitgerät. Allein durch diese Bauweise ist sie etwas Besonderes, denn normalerweise gibt es nur zwei Kategorien: klassische Monoblock-Klimageräte und fest verbaute Split-Klimaanlagen.

Hingucker: Die Midea PortaSplit.
Foto: Hingucker: Die Midea PortaSplit.

Monoblöcke haben dabei zwei gravierende Nachteile. Erstens sitzen alle Komponenten — Wärmetauscher und Steuerelektronik — in einem einzigen Gehäuse, das im Raum steht. Zweitens befördert der breite Abluftschlauch aktiv Luft nach draußen. Dadurch entsteht im Raum ein Unterdruck, und die warme Außenluft strömt durch das Fenster oder andere Ritzen direkt wieder herein. Obendrein ist der Abluftschlauch nicht isoliert und wird im Betrieb sehr warm — quasi eine Heizung mitten im Sommer.

Fest installierte Split-Klimaanlagen lösen diese Probleme, weil der laute Kompressor draußen sitzt. Sie müssen aber in der Regel von einer Fachfirma eingebaut werden, sind entsprechend teuer und kommen für die meisten Mietwohnungen nicht infrage.

Die Midea PortaSplit ist die goldene Mitte aus beiden Welten: Die Außeneinheit wandert nach draußen, das Gerät bleibt aber mobil und kommt ohne feste Installation aus. Preislich liegt sie mit ca. 600 bis 700 Euro ungefähr auf dem Niveau guter Monoblöcke, aber deutlich unter fest installierten Split-Geräten.

Das Außengerät wird ohne Schrauben montiert.
Foto: Das Außengerät wird ohne Schrauben montiert.

Wichtig zu wissen: Wir haben die 8000-BTU-Variante getestet, die ausschließlich kühlen kann. Wer auch im Winter heizen möchte, greift zum großen Bruder, der PortaSplit 12.000 — sie bietet neben der höheren Kühlleistung zusätzlich eine Heizfunktion.

Anfang 2026 wurde die PortaSplit Cool 8000 bei Lidl sogar für einen Kampfpreis von nur 599 Euro verkauft. Davon kann man inzwischen nur träumen: Mit zunehmender Hitze steigen die Preise, und im Hochsommer ist das Gerät seit Wochen ausverkauft. Vereinzelt ist es noch erhältlich — dann aber meist überteuert für 1.500 bis teilweise 3.000 Euro.

Ersteindruck: Schicker als gewöhnliche Klimageräte

Die Midea besteht aus einem Innengerät, das mit 30 Kilogramm relativ schwer ist, und einem deutlich leichteren Außengerät mit nur rund 10 Kilogramm. Wer das Paket von der Post abholt, kommt also besser zu zweit.

Schön gemacht ist das Bedienfeld.
Foto: Schön gemacht ist das Bedienfeld.

Im Lieferumfang enthalten sind neben den beiden Geräten eine clevere Fensteraufhängung inklusive Sicherheitsdraht, eine Fernbedienung, ein Plastikschutz, eine Fensterabdichtung, ein Schlauch für das Kondenswasser und eine Bedienungsanleitung. Das Innenmodul misst 65 cm in der Höhe, 34 cm in der Tiefe und 52 cm in der Breite; das Außenmodul ist 44 cm hoch, 50 cm breit und 26 cm tief. Gerade die Außeneinheit fällt damit angenehm kompakt aus.

Nach dem Auspacken ist der erste Eindruck sehr positiv: Das Gerät ist schlicht gestaltet und trägt an der Front eine Art Stoffbezug, durch den später die eingestellte Temperatur hindurchschimmert. Sehr schick und deutlich ansprechender als gewöhnliche Klimageräte. Eine Schnellanleitung und ein per QR-Code abrufbares Erklärvideo führen schrittweise durch die Ersteinrichtung.

Installation ohne Werkzeug: Fast wie eine Klimmzugstange

Für die Installation wird keinerlei Werkzeug benötigt. Die Fensterhalterung wird einfach eingeklemmt, gegen die Hauswand gedrückt und festgeschraubt — das Prinzip erinnert an eine Klimmzugstange. Anschließend wird die Außeneinheit in die Schienen geklickt. Wie bei allen nicht fest verbauten Klimageräten bleibt das Fenster geöffnet, denn der Verbindungsschlauch zwischen Innen- und Außengerät lässt sich nicht abnehmen.

Geniales Montagesystem.
Foto: Geniales Montagesystem.

Damit trotzdem möglichst wenig warme Luft einströmt, liegt eine Fensterabdichtung bei. Praktisch: Ein Klettband hält das Fenster einigermaßen fest zu. Bei Gewitter oder Sturm empfiehlt es sich dennoch, das Außengerät hereinzuholen und das Fenster richtig zu schließen. Bleibt das Gerät länger am selben Standort, lohnt sich die vollständige Fensterabdichtung: Sie wird mit Klett am Fensterrahmen befestigt und über Reißverschlüsse an beiden Seiten geschlossen. Das Anbringen ist etwas nervig und elegant sieht die Lösung nicht aus — aber sie verbessert den Wirkungsgrad spürbar.

Gut durchdacht ist auch der Transport: Wer die PortaSplit abbauen oder in einem anderen Raum nutzen will, legt die Plastikschale auf die Inneneinheit und stellt die Außeneinheit einfach darauf. Gerade wenn die Klimaanlage häufiger zwischen Wohn- und Schlafzimmer wechselt, ist das eine praktische Lösung.

Bedienen lässt sich das Gerät wahlweise über Sensortasten oben am Innengerät, über die Fernbedienung oder per Smartphone-App. Zur Auswahl stehen die Modi Automatik, Kühlen, Entfeuchten und reiner Ventilator-Betrieb. Die Swing-Funktion lässt den Luftauslass wippen und verteilt die kühle Luft gleichmäßiger im Raum, die Stärke des Luftstroms ist in mehreren Stufen einstellbar — inklusive einer Silent-Funktion für die Nacht.

Sechs Grad in zwei Stunden: So schlägt sich die Kühlleistung

Kommen wir zum wichtigsten Punkt: der Kühlleistung. In unserem Test-Wohnzimmer herrschen zu Beginn sommerliche 28 Grad. Mit rund 40 Quadratmetern ist der Raum für die PortaSplit 8000 fast schon grenzwertig groß. Trotzdem liefert sie solide ab: Nach zwei Stunden ist der Raum auf angenehme 22 Grad heruntergekühlt — ein Minus von sechs Grad und eine ordentliche Kühlleistung.

Spürbar kälter ist es nach 1-2 Stunden.
Foto: Spürbar kälter ist es nach 1-2 Stunden.

Zum Vergleich: Die AEG ChillFlex Pro, ein klassischer Monoblock aus unserem letztjährigen Test, kühlte einen vergleichbar großen Testraum nach einer Stunde nur um anderthalb Grad ab. Die Midea holt also mehr als die doppelte Ausbeute heraus — obwohl die Kühlleistung der AEG auf dem Papier mit 9.000 BTU sogar höher liegt. Der bessere Wirkungsgrad der Split-Bauweise zahlt sich hier direkt aus.

Wir haben die Midea außerdem gegen unsere fest verbaute Split-Klimaanlage antreten lassen — und an die kommt sie ehrlicherweise nicht ganz heran. Die professionelle Anlage kühlt deutlich stärker, ihr Innengerät arbeitet noch leiser, und der entscheidende Vorteil bleibt das geschlossene Fenster. Gemessen an Klimageräten mit Abluftschlauch überrascht die PortaSplit aber positiv: Sie kombiniert eine hohe Kühlleistung mit vergleichsweise leisem Betrieb.

Leise genug zum Schlafen? Die Lautstärke im Messtest

Mit der PortaSplit kannst du nachts problemlos schlafen.
Foto: Mit der PortaSplit kannst du nachts problemlos schlafen.

Apropos leise: Je nach eingestellter Gebläsestufe messen wir in einem Abstand von rund 25 Zentimetern 55 bis 58 Dezibel, im Silent-Modus sogar nur 46 dB. Das ist zwar nicht ganz so leise wie die Herstellerangabe — Midea nennt 48 dB im stärksten Modus und 38 dB im Silent-Modus — aber trotzdem um Welten besser als jedes Monoblock-Gerät. Neben der PortaSplit lässt sich problemlos ohne Ohrstöpsel schlafen.

15 Cent pro Stunde: Stromverbrauch und laufende Kosten

Auch beim Stromverbrauch schlägt sich die Midea gut. Als Referenz: Bei der AEG ChillFlex Pro kamen wir im letzten Jahr auf rund 20 Cent pro Stunde, hochgerechnet auf acht Stunden Betrieb pro Tag also etwa 50 Euro im Monat.

Bei der Midea PortaSplit messen wir über unseren zweistündigen Testzeitraum ca. 120 Wattstunden je 15-Minuten-Intervall. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunde und einem Durchschnittsverbrauch von einer halben Kilowattstunde landen wir bei rund 15 Cent pro Stunde — und damit sogar etwas günstiger als die ChillFlex. Je nach Kühlintensität und täglicher Laufzeit sind also etwa 40 bis 50 Euro pro Monat realistisch. Wer sein Gerät drei Monate im Jahr laufen lässt, muss mit ungefähr 150 Euro Energiekosten pro Jahr rechnen. Für ein nicht fest installiertes Splitgerät sind das gute Werte.

Mehr als nur Fernbedienung: Die SmartHome-App überzeugt

Du kannst die Midea auch über die App fernsteuern.
Foto: Du kannst die Midea auch über die App fernsteuern.

An dieser Stelle lohnt ein genauerer Blick auf die Midea-SmartHome-App. Dass sich die PortaSplit darüber fernsteuern lässt, versteht sich fast von selbst. Die App bietet aber deutlich mehr: Sie liefert einen detaillierten Überblick über den Stromverbrauch, erlaubt das Hinterlegen des individuellen Stromtarifs und zeigt alle Verbrauchs- und Aktivitätsdaten übersichtlich im Kalender an.

Dazu kommen Schlafzyklen mit Temperatur-Verlaufskurven — etwa für alle, die es beim Einschlafen und Aufwachen wärmer, in der Nacht aber schön kühl mögen. Auch eine Minimal- und Maximaltemperatur lässt sich festlegen, und die Selbstreinigung startet ebenfalls per App. Insgesamt ist die App richtig gelungen: Sie bietet viele Funktionen, bleibt dabei aber intuitiv. Und mit dem Verbrauchsüberblick lernt man ganz nebenbei den eigenen Bedarf besser kennen.

Unser Fazit: Ja, die PortaSplit ist den Hype wert

Ist die Midea PortaSplit wirklich den Hype wert? Aus unserer Sicht: ganz klar ja. Die Idee, den Wärmetauscher nach draußen zu befördern und gleichzeitig die Mobilität eines klassischen Monoblocks zu behalten, ist ein echter Gamechanger. Wer jahrelang neben einem Monoblock wie der ChillFlex Pro nur mit Ohrstöpseln schlafen konnte, wird den Unterschied sofort spüren.

Ja, sie ist den Hype wirklich wert.
Foto: Ja, sie ist den Hype wirklich wert.

Natürlich bleibt die PortaSplit ein Kompromiss im Vergleich zur fest verbauten Split-Anlage, und die Lösung mit dem offenen Fenster samt wenig eleganter Fensterabdichtung ist nicht optimal. Aber wenn die Temperaturen draußen teilweise auf über 40 Grad klettern, erhöht die PortaSplit den Wohnkomfort deutlich — ohne die großen Abstriche, die man bei Monoblock-Geräten machen muss.

Ein Wermutstropfen bleibt die Verfügbarkeit: Gerade im Sommer ist die Midea PortaSplit restlos ausverkauft oder nur zu stark überhöhten Preisen zu haben. Wer die Möglichkeit hat, kauft am besten im Herbst oder Winter, wenn die Preise wieder fallen. Der nächste Sommer kommt bestimmt — und dann zahlt sich ein günstiger Kauf doppelt aus.