Glas-Airfryer mit Stil

Dreame Tasti Test

Heißluftfritteuse · 60 °C · 200 °C · Transparent · Berührung
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Unser Testergebnis

Heißluftfritteusen
Gut (4.8)
Dreame Tasti
04/2026
Einzelergebnisse
Lieferumfang:
5.0
Essenszubereitung:
4.5
App & Rezepte:
5.0
Handhabung:
5.0

Unser Test-Fazit

Die Dreame Tasti überzeugt mit ihrem modernen Glasdesign und soliden Garergebnissen: Pommes, Hähnchen und Nuggets gelingen gleichmäßig und knusprig. Der transparente Glasbehälter ermöglicht einen praktischen Blick auf das Gargut. Auch der leise Betrieb und das umfangreiche Zubehör sind Pluspunkte. Schwächen zeigen sich bei der Bedienung: Temperaturen lassen sich nicht manuell einstellen, das Touchdisplay reagiert gelegentlich träge, und der Gittereinsatz ist zu wackelig. Das Lunchbox-Konzept klingt clever, scheitert aber am fehlenden zweiten Deckel. Für Nutzer, die gute Kochergebnisse und ein stylisches Gerät suchen, ist die Tasti dennoch eine solide Wahl im mittleren Preissegment.

Vorteile

  • Gute Garergebnisse Pommes, Nuggets und Hähnchen werden gleichmäßig knusprig
  • Leiser Betrieb Mit ~44 dB kaum störend im Alltag
  • Glas-Einblick Garvorgang sichtbar, ohne Deckel abzuheben
  • Viel Zubehör Zwei Glasbehälter, Bürste und Silikonmatte inklusive

Nachteile

  • Keine Temperaturwahl Manuell einstellen nicht möglich, nur 5 Programme
  • Labiler Gittereinsatz Wackelt und kippt bei ungleichmäßiger Beladung

Preisvergleich

Ausführlicher Testbericht

Stefan Laun
Stefan Laun

Dreame Tasti im Test: Wie gut ist der Glas-Air-Fryer mit Lunchbox-Versprechen wirklich?

Eine Heißluftfritteuse aus Glas, die sich gleichzeitig als Lunchbox nutzen lässt — mit diesem ungewöhnlichen Konzept geht die Dreame Tasti an den Start. Statt der klassischen schwarzen Schublade setzt der Air Fryer auf transparente Glasbehälter mit separatem Heizmodul, dem sogenannten PowerPod. Klingt innovativ, doch kann ein solches Gerät im Alltag mit einer vollwertigen Heißluftfritteuse mithalten? Wir haben die Dreame Tasti ausgiebig getestet.

Der Dreame Tasti Air Fryer

Foto: Der Dreame Tasti Air Fryer

Glas statt Schublade: Ein Air Fryer, der anders aussieht

Schon beim Auspacken fällt auf, dass die Dreame Tasti wenig mit herkömmlichen Heißluftfritteusen gemein hat. Das minimalistische Design mit den transparenten Glasbehältern wirkt modern und aufgeräumt — weit entfernt vom klobigen Küchen-Einerlei, das man sonst kennt. Der leicht grünliche Farbton des Gehäuses setzt einen dezenten Akzent. Insgesamt misst das Gerät kompakte 296 × 281 × 258 mm bei einem Gewicht von 6,2 kg, was für eine Heißluftfritteuse im mittleren Segment durchaus handlich ist.

Das Grundprinzip ist bei der Tasti relativ simpel: Ein Glasbehälter dient als Garraum, der PowerPod mit Heizspirale und Lüfter sitzt obendrauf. Ob sich die schicke Optik allerdings im Küchenalltag bewährt, hängt natürlich von mehr als dem ersten Eindruck ab. Die Materialkombination aus Glas, Kunststoff und Edelstahl fühlt sich wertig an, allerdings ist Glas naturgemäß empfindlicher als die Kunststoffschubladen klassischer Air Fryer. Wer das Gerät häufig bewegt oder kleine Kinder im Haushalt hat, sollte das im Hinterkopf behalten.

Großzügiger Lieferumfang mit einem spürbaren Haken

Beim Lieferumfang legt Dreame ordentlich vor. Die Tasti kommt mit zwei Glasbehältern (4,5 und 2,5 Liter Fassungsvermögen), einem Gittereinsatz, einer Silikonmatte zum Abstellen des heißen PowerPods, einer Reinigungsbürste, einem Messbecher für die Dampffunktion sowie einem Kochbuch. Gerade die Silikonmatte und die Reinigungsbürste sind scheinbar kleine Zugaben, die sich im Alltag aber als echte Pluspunkte erweisen.

Die Dreame Tasti wird mit Zubehör geliefert, die im Alltag nützlich sind

Foto: Die Dreame Tasti wird mit Zubehör geliefert, die im Alltag nützlich sind
Ein cleveres Detail: Beide Behälter sind gleich breit, nur unterschiedlich tief. Dadurch passen PowerPod und Gittereinsatz ohne Adapter auf beide Behälter — weniger Einzelteile bedeuten weniger Chaos in der Küchenschublade. Allerdings hat das Konzept gleich breiter Behälter auch einen Nachteil: Sie lassen sich nicht ineinander stapeln und nehmen daher nebeneinander mehr Platz weg als die verschachtelbare CRISPi-Lösung. Und der wohl größte Haken: Es liegt nur ein Deckel bei. Wer beide Behälter gleichzeitig als Lunchbox nutzen möchte, schaut in die Röhre.

Seitliches Touchdisplay: Praktisch, aber mit Schwächen

Die Bedienung erfolgt über ein seitliches Touchdisplay, das vier Modi bietet: Braten, Grillen, Warmhalten und Aufwärmen. Positiv fällt auf, dass zu jedem Modus automatisch eine passende Garzeit vorgeschlagen wird — ideal für alle, die nicht lange experimentieren wollen. Der Temperaturbereich erstreckt sich von 60 bis 200 °C bei einer Leistung von 1.500 Watt.

Weniger überzeugend ist die Zuverlässigkeit des Touchscreens. Gelegentlich reagiert er erst auf stärkeren Druck, was im Küchenalltag — etwa mit fettigen Fingern — schnell nerven kann. Auch die seitliche Positionierung des Displays ist nicht ideal: Wer das Gerät an der Wand oder in einer Nische platziert, muss sich verrenken, um die Anzeige zu lesen. Die Ninja CRISPi löst das eleganter mit einem Bedienfeld oben auf dem PowerPod — dort sind Plus- und Minus-Tasten für die Zeiteinstellung, vier Modi und ein Start-Knopf simpel und intuitiv angeordnet.

Der Touchscreen der Dreame Tasti

Foto: Der Touchscreen der Dreame Tasti

Deutlich größer ist allerdings die Kritik am mitgelieferten Gittereinsatz. Der Einsatz der Tasti wirkt dünn, wackelt im Behälter und kippt bei ungleichmäßiger Beladung. Beim Herausholen der Pommes fiel das Gitter im Test sogar komplett heraus — ein echtes Ärgernis, das im Alltag stört. 

Gleichmäßig knusprig: Die Tasti überzeugt beim Frittieren

Bei der Essenszubereitung — der Königsdisziplin jeder Heißluftfritteuse — musste sich die Tasti an drei Standardgerichten messen: Tiefkühl-Pommes, Veggie Nuggets und marinierten Hähnchenkeulen. 

Bei den Pommes, dem wohl häufigsten Gericht im Air Fryer, schneidet die Dreame Tasti richtig gut ab. Die Pommes kamen gleichmäßig gebräunt und knusprig aus dem Glasbehälter — ohne labbrige Exemplare. Auch bei Nuggets und Hähnchenkeulen macht die Tasti keine Schwierigkeiten. In beiden Fällen zeigte sich eine schöne goldbraune Farbe, eine knusprige Außenseite und saftiges Inneres. Die Kerntemperatur beim Hähnchen war perfekt.

Was beim Kochen zusätzlich auffällt: Der Glasbehälter erlaubt es, den Garvorgang von außen zu beobachten, ohne den Deckel abnehmen zu müssen. Bei klassischen Schubladen-Fritteusen muss man die Schublade herausziehen und verliert dabei Hitze. Die Transparenz des Glasbehälters ist also nicht nur ein optisches Gimmick, sondern hat einen echten praktischen Nutzen. Man sieht sofort, ob die Pommes noch eine Minute brauchen oder schon fertig sind.

Lunchbox-Konzept: Gute Idee, Umsetzung ausbaufähig

Das Versprechen, Air Fryer und Lunchbox in einem Gerät zu vereinen, klingt verlockend. In der Praxis funktioniert das Konzept bei der Tasti allerdings nur eingeschränkt. Da beide Behälter gleich breit sind, fehlt eine kompaktere Lunch-Option für unterwegs. Und mit nur einem Deckel lässt sich ohnehin immer nur ein Behälter verschließen. Wer abends kocht und am nächsten Tag das Essen mitnehmen will, kann den Behälter zwar mit Deckel verschließen und in den Kühlschrank stellen — aber wirklich portabel wie eine klassische Lunchbox wirkt es nicht.

Reinigung ohne böse Überraschungen

Im Alltag schlägt sich die Dreame Tasti solide. Die Betriebslautstärke liegt bei angenehmen 57 Dezibel — vergleichbar mit der CRISPi und insgesamt unauffällig. Glasbehälter und Gittereinsatz dürfen bedenkenlos in die Spülmaschine, nur der PowerPod wird vorsichtig mit einem Tuch abgewischt.

Die Betriebslautstärke der Dreame Tasti liegt bei angenehmen 57 Dezibel

Foto: Die Betriebslautstärke der Dreame Tasti liegt bei angenehmen 57 Dezibel

Ein oft unterschätztes Detail: Die mitgelieferte Reinigungsbürste macht es leicht, auch schwer zugängliche Stellen zu erreichen — etwa die Bereiche rund um den Heizmechanismus oder die Ecken der Behälterfüße. 

Das lange Stromkabel der Tasti bietet zudem mehr Flexibilität bei der Platzierung in der Küche — ein Vorteil gegenüber dem knapp einen Meter kurzen Kabel der CRISPi. Einziger Wermutstropfen: Nach dem Kochen braucht die Tasti eine Weile zum Herunterfahren, während die CRISPi quasi sofort abgeschaltet ist.

Unser Fazit: Am Ende zählt, was auf dem Teller landet

Die Dreame Tasti ist eine Heißluftfritteuse, die vieles richtig macht — aber nicht alles perfekt. Ihre größte Stärke liegt dort, wo es am meisten zählt: bei der Qualität der Zubereitung. Gleichmäßig knusprige Pommes, saftige Hähnchenkeulen und goldbraune Nuggets sprechen für sich. Dazu kommen ein durchdachter Lieferumfang mit nützlichem Zubehör und eine unkomplizierte Reinigung.

Auf der anderen Seite steht ein Gittereinsatz, der schlicht nicht stabil genug ist und im Alltag frustriert. Auch die Bedienung über das seitliche Touchdisplay ist nicht optimal gelöst, und das Lunchbox-Versprechen wird durch den fehlenden zweiten Deckel ausgebremst. Zudem sollte man sich bewusst sein, dass Glasbehälter grundsätzlich empfindlicher sind als Kunststoffschubladen — bei einem Missgeschick ist der Schaden größer als bei einer klassischen Heißluftfritteuse.

Der Gittereinsatz der Dreame Tasti ist etwas instabil

Foto: Der Gittereinsatz der Dreame Tasti ist etwas instabil

Wer bei einer Heißluftfritteuse vor allem Wert auf das Ergebnis auf dem Teller legt, trifft mit der Dreame Tasti eine gute Wahl.

Vergleichstabelle

Weitere Testberichte

Produktdetails

Merkmale
Produkttyp
Heißluftfritteuse
Bratfunktion
Ja
Temperatur (min)
60 °C
Temperatur (max)
200 °C
Anzeige
Eingebautes Display
Ja
Gewicht und Abmessungen
Breite
296 mm
Tiefe
281 mm
Höhe
258 mm
Gewicht
6,2 kg
Design
Bauart
Einzelbild
Geräteplatzierung
Eigenständig
Produktfarbe
Schwarz, Transparent, Weiß
Material
Glas, Kunststoff, Edelstahl
Entfernbare Schüssel
Ja
Steuerung
Berührung
Energie
Leistung
1500 W
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