Fitness Tracker Test

Fitness Tracker Test 2021 – Wir haben Fitness Tracker getestet

Wir haben 10 Fitness Tracker genau unter die Lupe genommen und unter verschiedenen Kriterien bewertet.

Unser Testsieger ist die Vantage M von Polar. Als Fitness-Tracker in Smartwatchgröße bringt sie einen tollen Funktionsumfang, ein großes Display und eine einfache und intuitive Bedienbarkeit.

Modell
Bestes Angebot
Testnote
Bewertung
Vorteile
Nachteile
Fazit
  • Datenmessung
  • Handhabung
  • Ausstattung
  • Datenschutz
  • Gesamtbewertung
Weitere Angebote
GPS-Sportuhr Vantage M Schwarz M-L

GPS-Sportuhr Vantage M Schwarz M-L

Band 4 Pro, Smartwatch

Band 4 Pro, Smartwatch

Aktivitätstracker Vivosmart 4 schwarz

Aktivitätstracker Vivosmart 4 schwarz

Unser Testsieger

POLAR GPS-Sportuhr Vantage M Schwarz M-L

GPS-Sportuhr Vantage M Schwarz M-L
Mit GPS-Tracking

HUAWEI Band 4 Pro, Smartwatch

Band 4 Pro, Smartwatch
Hoher Tragekomfort

GARMIN Aktivitätstracker Vivosmart 4 schwarz

Aktivitätstracker Vivosmart 4 schwarz
brack.ch
Unsere Empfehlung CHF 209.00
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Alternate.ch
Unsere Empfehlung CHF 60.90
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gigasport.ch
Unsere Empfehlung CHF 99.12
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Unser Fazit
5.0
gut
Unser Fazit
4.3
befriedigend
Unser Fazit
3.4
ausreichend
2959 Bewertungen
9903 Bewertungen
2744 Bewertungen
  • Vorteile
  • Infos im Blick: Sehr großes und gut ablesbares Display
  • Freiheit beim Fitness: Komplett autark dank integriertem GPS und übersichtlichen Auswertungen
  • Anlegen und Vergessen: Ausdauernder und schnell aufgeladener Akku
  • Vorteile
  • Unterwegs getrackt: Integriertes GPS fürs Training ohne Smartphone
  • Hübsches Display: Hochauflösendes und farbenfrohes OLED-Display
  • Wöchentlicher Begleiter: Bis zu 7 Tage Akkulaufzeit
  • Vorteile
  • Kaum zu spüren: Hoher Tragekomfort durch sportlich schmales Design
  • Ausdauernder Akku: 7 Tage Akkulaufzeit
  • Wasserdicht: Auch fürs Schwimmtraining geeignet
  • Nachteile
  • Fokussierte Funktionen: Nahezu keine smarten Eigenschaften
  • Passt nicht immer: Vergleichsweise kurzes Armband
  • Nachteile
  • Im Sonnenlicht schwer lesbar: Etwas zu dunkles Display
  • Nachteile
  • Bedienung: Handhabung könnte besser sein
  • Displaygröße: vergleichsweise kleines Display
Die Polar Vantage M wirkt auf den ersten Blick durch ihre schiere Größe zwar etwas abschreckend, zeigt den schlanken Armbändern der Konkurrenz dennoch wo der Hammer hängt. Denn die Größe hat auch ihre Vorteile. Durch das integrierte GPS ist die Uhr vollständig autark. Deine Trainingsdaten kannst du auch ohne die dazugehörige App deines Smartphones bequem ablesen. Der Akku liefert Saft für bis zu sieben Tage und die Messdaten sind genau. Kurzum: Die Polar Vantage M ist die beste Sportuhr unseres Tests und besticht durch ihren Funktionsumfang und ihre hohe Genauigkeit.
Durch das verbaute GPS kannst du mit dem Huawei Band 4 auch ohne Smartphone deine Laufstrecken aufzeichnen. Hier hat das Band 4 Pro anderen günstigen Trackern einiges voraus. Bei direkter Sonneneinstrahlung fehlt es dem OLED-Display zwar etwas an Helligkeit, dafür überzeugt es sonst mit knalligen Farben und wasserdichter Bauform.
Der Vivosmart 4 Fitness Tracker von Garmin besticht mit einem wirklich sportlichen und schlanken Design, einem genauen Schrittzähler und einer besonders langen Akkulaufzeit bis zu sieben Tagen. Das Display ist das kleinste im Test und kann somit bei der Handhabung nur gering mit anderen Fitness Trackern mithalten.
Datenmessung
Handhabung
Ausstattung
Datenschutz
Gesamtbewertung
  • 90 %
  • 90 %
  • 80 %
  • 40 %
  • 80 %
  • 70 %
  • 90 %
  • 60 %
  • 20 %
  • 66 %
  • 60 %
  • 20 %
  • 60 %
  • 60 %
  • 48 %

Wenig Zeit? – Unser Fitness Tracker Test in Kurzform 

Es gibt viele verschiedene Fitness Armbänder, die viele verschiedene Funktionen und Features mitbringen. Wir haben uns 10 aktuelle und beliebte Fitness Tracker genauer angeschaut. Hier findest du unseren Fitness Tracker Test 2021 in Kurzform:

Unser Testsieger:
Die Polar Vantage M hat sich in unserem Test an die Spitze gekämpft. Besonders überzeugt hat sie uns mit ihrer hervorragenden Handhabung. Das zunächst sehr abschreckend groß wirkende Display erweist sich als echte Perle. Zusammen mit dem verbauten GPS ist die Uhr komplett autark. Zwar verschönert die Polar Flow-App des Smartphones die Aufbereitung der Daten noch einmal, doch kannst du sie auch auf der Uhr direkt und ohne Probleme ablesen.

Unser Preis-Leistungs-Sieger: Als Nachfolger der vierten Generation hatte das Mi Band 5 große Fußstapfen auszufüllen. Diese Hürde nimmt es mit Bravour und krönt sich in unserem Test zum Preis-Leistungs-Sieger. Vor allem der Funktionsumfang verblüfft. In dem unscheinbaren kleinen Band sind alle wichtigen Funktionen vorhanden (und noch deutlich mehr).

Die Überraschung: Man sieht es ihr nicht an, aber die Polar M430 hat sich als ein sehr praktikabler Fitness-Tracker entpuppt. Auch wenn das schwarz-weiß-Display abschreckend wirkt, kannst du aufgrund der Größe deine Daten bequem ablesen. Die Bedienung durch die Knöpf ist trotz oder gerade wegen der fehlendes Touchscreens überraschend intuitiv und hat einige Vorteile. So lässt sich die Polar M430 auch mit schweißnassen Händen oder bei Regen problemlos bedienen.

Polar Vantage M – Unser Testsieger

Auch der Traditionshersteller aus Finnland ist in unserem Fitness Tracker Test angetreten. Die Polar Vantage M ist eine reine Fitnessuhr, punktet mit einer übersichtlichen App und einem großen Display. Smart ist die Uhr hingegen weniger. Unsere Testergebnisse zusammengefasst:

Unser Testsieger
GPS-Sportuhr Vantage M Schwarz M-L
Unser Fazit
5.0
gut
2959 Bewertungen
(2959)
  • Infos im Blick: Sehr großes und gut ablesbares Display
  • Freiheit beim Fitness: Komplett autark dank integriertem GPS und übersichtlichen Auswertungen
  • Anlegen und Vergessen: Ausdauernder und schnell aufgeladener Akku
Die Vorteile der Polar Vantage M
  • Überraschend gutes Display: Beim ersten Blick auf die Uhr fällt auf, dass kein OLED-Display verbaut ist. Wenn in diesem Moment bei uns auch Sorgen aufkamen, dass die Uhr besonders in heller Umgebung schwer abzulesen sein könnte, haben sich diese schnell in Wohlgefallen aufgelöst. Egal bei welcher Witterung, egal bei welchen Lichtverhältnissen: Das in 240×240 Pixel auflösende Farb-Display weiß zu überzeugen.
  • Steuerung per Knopf: Dass sich dieser Punkt als Vorteil herausstellt, verblüfft uns genauso wie jeden anderen, doch der Verzicht auf Steuerung per Touch gefällt uns sehr gut. Die fünf verbauten Knöpfe haben ein angenehmes haptisches Feedback und reichen vollkommen für die Menüführung.
  • Verbautes GPS: Damit ist sie während des Trainings komplett unabhängig vom Smartphone. Nach einer Trainingseinheit musst du Uhr und App miteinander synchronisieren und kannst dir dann alle Details bequem auf deinem Handy anzeigen lassen. Neben den Vitaldaten siehst du auch deine genaue Rout
  • Prächtiger Akku: Die Uhr lädt in knapp 1 ½ Stunden voll auf und hat eine Akkulaufzeit von bis zu acht Tagen. Verschiedene Funktionen ziehen hierbei unterschiedlich stark am Akku. Während eine Nacht der Schlafüberwachung etwa 10-12% der Ladung verbraucht, rüttelt eine halbstündige Trainingseinheit gar nicht an der Akkustandsanzeige.

Sowohl was die Messung als auch die Analyse der Daten angeht überzeugt sie auf ganzer Linie. Die Messungen der zurückgelegten Streckenlänge, Herzfrequenz und Tempo sind genau und werden in der App übersichtlich aufgelistet und dokumentiert. Weiterhin gibt sie Einschätzungen zu deinem Cardio Load, sodass du dich beim Training nicht übernimmst. Die in der App integrierten Fitness Blogs führen dich darüber hinaus weiter in die Materie rundum Fitness und verschiedene Sportarten ein.

Polar Vantage M – Die Nachteile

Sync zur App: Die Synchronisierung zwischen der Polar FlowApp und Uhr funktioniert nicht automatisch, sondern muss jedes Mal manuell angestoßen werden. Auch der Verzicht auf smarte Eigenschaften wie eine Steuerung der Musikwiedergabe enttäuscht uns etwas.

Einmal ohne Smart bitte: Wenn sie auch als Fitnessuhr eine gute Figur macht, verzichtet Polar bei der Vantage M nahezu komplett auf smarte Eigenschaften. Zwar sind diese bei Fitness-Trackern ohnehin rar gesät, doch sorgt gerade der Verzicht auf eine einfache Musiksteuerung für ein wenig Stirnrunzeln.

Immer wieder Datenschutz: Für die Registrierung empfehlen wir dir eine gesonderte E-Mail-Adresse anzulegen. Polar Flow verlangt bei der Einrichtung diverse Zustimmungen bezüglich der Verwertung deiner Daten, so auch das Weiterleiten deiner Daten in andere Länder, um diese dort auszuwerten.

Unser Fazit zur Polar Vantage M

Polar schreibt das Fitness-Tracker in Fitness-Tracker groß. Wenn du auf smarte Eigenschaften verzichten kannst und es dir hauptsächlich um eine verlässliche Aufzeichnung von Trainingsdaten und Distanzmessung geht, bist du mit der Polar Vantage M bestens beraten. Wenn die Größe der Uhr auf den ersten Blick etwas abschreckend wirken kann, hat diese doch gewisse Vorzüge, die in unserem Test überzeugen können. Das Gesamtpaket bringt der Uhr eine Endwertung von 80% ein.

Nichts für große Handgelenke

Beim Anlegen der Uhr fällt leider das Armband negativ auf. Das lag nicht etwa an einem ungemütlichen Sitz oder an schlechter Durchlüftung, sondern schlicht und ergreifend daran: Es ist zu kurz. Unserem Redakteur passte es zwar gerade noch, doch Personen mit etwas breiteren Handgelenken stoßen hier schnell an ihre Grenzen.

Fitbit Versa 2 – Smarter Einrichtungswahnsinn

Die Fitbit Versa 2 ist streng genommen kein reiner Fitness-Tracker, sondern eine ausgewachsene Smartwatch. Damit gibt sie vor allem in der Kategorie Ausstattung den Ton an. Doch ist sie damit auch automatisch der bessere Fitness-Tracker?

Die Vorteile der Fitbit Versa 2
  • Bedienung: Die Bedienung über den Touch Screen des in 300 x 300 Pixeln auflösenden AMOLED-Displays erfolgt problemlos. Einmal eingerichtet, lassen sich alle Apps wunderbar bedienen. Apps werden über die Fitbit-App installiert und synchronisiert.
  • Die Kirsche auf der Torte: Sobald die Uhr eingerichtet ist, ist die App durch die Bank weg spitze. Neben einer sehr schönen Übersicht deiner Vital- und Trainingsdaten, lassen sich hier auch alle Funktionen des Geräts bequem einstellen, angefangen bei einer großen Auswahl verschiedener Zifferblätter über die Sprachsteuerung per Amazon Alexa bis hin zum kontaktlosen Bezahlen.
  • Armbänder: Sieht man von dem starken chemischen Geruch ab, der uns beim Auspacken entgegenkam, lässt sich die Uhr sehr angenehm tragen. Im Lieferumfang sind zwei verschiedene Armbänder vorhanden, die sich mittels eines unkomplizierten Clip-Mechanismus austauschen lassen.
  • Bedienung: das Wecken der Uhr aus dem Standby-Modus durch Bewegung des Handgelenks funktionierte (in den allermeisten Fällen) gut. Die Bedienung der Uhr funktioniert hierbei insgesamt reibungslos. Über die App hast du Zugriff auf den App-Store und kannst dir die Versa 2 nach eigenem Belieben personalisieren.
Die Nachteile der Fitbit Versa 2

Mühselige Inbetriebnahme: Die Einrichtung der Uhr entpuppte sich für unseren Redakteur zur Zerreißprobe. Mal abgesehen von den immer wieder umfassenden Einwilligungen zu diversen Datenschutzbestimmungen, fing der Wahnsinn bereits einen Schritt vorher an. Denn die Uhr wollte partout keine Verbindung zur App finden. Erst nach einem erzwungenen Neustart der Versa 2 und dem fast vollständigen Aufladen des Akkus ließ sich diese Hürde nehmen.

Ohne GPS: Die Uhr verfügt nativ nicht über GPS und ist somit für genaue Aufzeichnung von zurückgelegter Streckenlänge und Schrittzahl auf dein Smartphone angewiesen. Irritiert hat uns auch, dass für die Synchronisation Standortdaten aktiviert sein müssen.

Unser Fazit zur Fitbit Versa 2

Wenn du auf der Suche nach einem reinen Fitness-Tracker bist, ist die Fitbit Versa 2 schon fast ein wenig zu viel. Die schwächelnde Akkulaufzeit und das fehlende GPS mausern sich hierbei als zu große Kritikpunkte. Wenn du jedoch auf Zusatzfunktionen aus bist, bist du mit dieser Uhr bestens beraten. In Verbindung mit der App erhältst du ein wahres Feuerwerk an Features, die im Test zu überzeugen wussten. Angefangen bei einer einfachen Stoppuhr bis hin zum bargeldlosen Bezahlen gibt es hier viele schöne Boni. Alles in allem schafft die Versa 2 es in unserem Test auf eine Endwertung von 78%.

Xiaomi Mi Band 5 – Preiswertes Funktionswunder

Mit dem Mi Band 5 bringt der chinesische Hersteller Xiaomi sein fünftes Band auf den Markt und hat wieder mal an einigen (wenigen) Ecken nachgebessert. Für wen sich das Band wirklich lohnt und wer lieber genauer hinschauen sollte, erfährst du in unserem Test zum neuen Xiaomi Mi Band 5. 

Die Vorteile des Xiaomi Mi Band 5
  • Funktionen bis zum Abwinken: Wie auch schon sein Vorgänger, das Mi Band 4, ist auch die aktuellste Version bis zum Rand gefüllt mit mehr oder weniger sinnvollen Funktionen. Ergänzend zum Funktionsumfang des Vorgängers wurde ein PAI-Scoring-System eingebaut, das deine Aktivitäten in Punkte umwandelt, die es zu sammeln gilt. Das Prinzip ist clever, spielerisch motivierend und erstaunlich durchdacht.
  • Tolles Display für jede Situation: Besonders bei den kompakten Formaten der Fitness-Tracker ist ein klares und lesbares Display unabdingbar. Das 1,1 Zoll Display im Mi Band 5 leistet hier ganze Arbeit. Von Werk aus ist die Helligkeit auf die Hälfte des Maximums eingestellt. Wir wurden erst relativ spät im Test darauf aufmerksam, dass es sogar noch heller geht. Die klaren Farben und die erwähnte Helligkeit machen den Tracker bei jedem Licht uneingeschränkt nutzbar.
  • Ganz nach deinem Geschmack: Für seine kompakte Größe und den doch recht stark begrenzten Platz auf dem 294 x 126 Pixel großen Bildschirm, lässt sich der Tracker stark an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Wer das Mi Band eher als Smartwatch-Ersatz nutzen möchte, kann die meisten Fitness-Funktionen deaktivieren und sogar per Drittanbieter-Apps einige Features hinzufügen oder weiter personalisieren. 

Die Mi-Fit-App für iOS oder Android greift zwar fleißig Daten ab, ist dafür aber gut durchdacht und randvoll mit Funktionen, Tipps und Tools, die dich beim Abnehmen, Muskelaufbau oder einfach im Alltag unterstützen. Besonders Personen, die eine Führung beim Sport oder Abnehmen suchen, können durch das Mi Band viel über den eigenen Körper lernen.

Die Nachteile des Mi Band 5

Immer noch kein GPS: Wirklich schade ist, dass auch das 5te Band der Reihe noch keinen eigenen GPS-Empfänger hat, um die gelaufene Strecke unabhängig vom Smartphone tracken zu können. Dies geht natürlich trotzdem, mit GPS könnte man allerdings auch die Route im Nachhinein auf dem Smartphone verfolgen. Dies ist leider nur mit eingepacktem Smartphone möglich.

Wenig Datenschutz: Daneben wär noch die sehr datenhungrige Mi-Fit-App zu nennen. Laut AGBs werden deine Nutzerinformationen nämlich mindestens zu Werbezwecken verarbeitet und an Drittstaaten weitergegeben. 

Unser Fazit zum Mi Band 5

Technisch ist das Mi Band 5 topaktuell und der generell schon starke Funktionsumfang wird, wie bei den Vorgängern, mit kommenden Firmware-Updates noch erweitert. Dank der hohen Messgenauigkeit wurde das Aktivitäts- und Pulstracking in unserem Test schnell zu einem wichtigen Teil des Trainings. Der Datenschutz hat bei Xiaomi dabei leider keine hohe Priorität, weshalb du auf den optionalen Xiaomi-Account bei der Einrichtung des Gerätes gegebenenfalls verzichten solltest. Ansonsten wirst du in diesem Preissegment kaum einen besseren und umfangreicher ausgestatteten Fitnesstracker finden. 

Übrigens: Unser Redakteur hat das Mi Band 5 nach dem ausführlichen Test direkt behalten!

Fitbit Charge 4 – Reibungslos und zuverlässig

Die Charge 4 von Fitbit verspricht ein unauffälliger und nützlicher Begleiter deines aktiven Lebens zu sein. Dies schaffte der Fitness Tracker zum Großteil auch in unserem Test. Ein paar Kleinigkeiten hinterließen aber einen faden Beigeschmack.

Vorteile der Charge 4
  • Anlegen und vergessen: Die Fitbit Charge 4 lässt sich sehr einfach einrichten und nutzen. Dafür sorgt die schön gestaltete und übersichtliche Fitbit-App für iOS oder Android sowie die guten Erklärungen in der App.
  • Alles automatisch: Einmal angelegt erkennt die Charge 4 alle Aktivitäten vollautomatisch. Nach dem Workout stellte sie uns gezielt Fragen, um die Trainingseinheit richtig einordnen zu können und weitere Ziele festzulegen.
  • Sehr zuverlässig und genau: In unserem Fitness Tracker Test trackt die Charge 4 mit Hilfe von GPS, Beschleunigungssensor und Pulsmesser sehr zuverlässig und vollautomatisch unsere Aktivitäten. Egal ob Treppensteigen, Wandern, Joggen, Gymnastik oder Krafttraining – jede Messung wurde gespeichert, nachträglich mit Informationen von uns gefüttert und so spezifiziert. Einfache, unkomplizierte und spielerisch präsentierte Statistiken motivieren zusätzlich.

Erfreulich gestaltete sich die vielen Einstellungsmöglichkeiten am Band selbst. Bei anderen Fitness Trackern im Test war z.B. häufig das Smartphone notwendig, um nur den Wecker zu ändern. Auf der Anzeige der Charge 4 erreichten wir viele Funktionen und mussten recht selten zum Handy greifen.

Die Nachteile der Charge 4

Datenschutz und Spam: Nach der Einrichtung mussten wir noch mal genau in den Einstellungen nachschauen. Fitbit teilt direkt alle Ereignisse deines Workouts mit deinen Fitbit-Freunden und teilweise mit der Öffentlichkeit. Zudem ist das Zusenden von E-Mails voreingestellt, z.B. bei niedrigem Akkustand gesendet.

Schwitziges Armband: Das Armband von Fitbits Charge 4 wirkt nicht sonderlich hochwertig. Die fehlenden Luftlöcher lassen dich darunter ordentlich schwitzen – beim Sport kein Problem, im Alltag allerdings unangenehm.

Bedienung: Der kapazitive Knopf funktioniert nicht immer direkt. Dies ist besonders ärgerlich, da die Charge 4 nicht immer direkt ihren Bildschirm beim Anheben aufleuchten lässt.

Unser Fazit zum Fitbit Charge 4

Die Leichtigkeit des Fitness-Daseins. Das Fitbit Charge 4 ist im positiven Sinne ein Fitness Tracker zum Vergessen. Die einfache und verständliche Einrichtung sowie das automatische Erfassen unserer Aktivitäten, gepaart mit der übersichtlichen und motivierenden App, sorgte sie für eine reibungslose Steigerung unserer Aktivität. Was will man mehr von einem Fitness Tracker?

Polar M430 – Ausdauernde Sportler-Uhr 

Die M430 vom Fitness-Spezialisten Polar ist ein mittelpreisiger Fitness Tracker, der moderne Technik mit altbewährtem Design zusammenbringen will. In unserem testit-Fitness Tracker Test überraschte die M430 mit ihrem zielstrebigen Design und der darauf basierenden Funktionsweise.

Die Vorteile der Polar M430
  • Erfreulich altmodisch: Das Design und der Polar M430 mag altbacken wirken, ist aber durchdacht. Der Bildschirm ist jederzeit gut ablesbar, groß genug für viele Informationen und Auswertungen. Die Bedienung funktioniert im Gegensatz zur Touchscreenkonkurrenz mit den Tasten auch im Regen, in der Dusche oder mit schwitzigen Händen.
  • Übersichtliche App: Ein Nutzerkonto ist für die Einrichtung in der App leider zwingend erforderlich. Dafür glänzt sie mit einer übersichtlichen Struktur und vielen spannenden Trainingsauswertungen wie den Höhenunterschieden und den Trainingsphasen.
  • Zuverlässige Messung: GPS und Pulsmessung funktionieren sehr zufriedenstellend. Lediglich beim Puls benötigt die M430 etwas Aufwärmzeit. Erst nach 5 bis 10 Minuten stimmten die Werte mit unserem Pulsmesser überein. Dies führte zu einer Abweichung von 3 bis 4 % im Durchschnittswert.
  • Sehr robust: Die M430 ist sehr robust und ihr Akku hält ca. zwei Wochen bei allen eingeschalteten Funktionen wie Smart-Notifications (Nachrichten vom Handy auf der Uhr), GPS, Schlafüberwachung und dauerhafter Pulsmessung.

Die Bedienung erfolgt ausschließlich über die fünf Tasten am Gerät und geht nach kurzer Eingewöhnung in Fleisch und Blut über. Damit lässt sich die M430 auch mit schwitzigen Händen, bei Regen, im feuchten Gras, im Schwimmbad oder unter Dusche tadellos bedienen – ein überraschend großer Vorteil in Zeiten von Touchscreen-Displays, die schon bei wenig Nässe regelrecht unbenutzbar werden.

Die Nachteile der Polar M430

Design: Das klobige und altbackene Design gewinnt keinen Schönheitspreis. Rückständig ist ebenso die Ladevorrichtung, in die sich gerne mal Dreck, Schweiß oder Wasser absetzen kann.
Beim Einrichten ist zwingend ein Nutzerkonto bei Polar notwendig, dass keine sichtlichen Vorteile bietet.

Manuelles Synchronisieren: Die M430 muss trotz Bluetooth-Verbindung (für die eine dauerhafte Standortfreigabe notwendig ist) mit Drücken auf die Zurück-Taste zum Synchronisieren bewegt werden.
Sowohl die begleitende App Polar Flow, als auch die Trainings Polar Beat bieten keine Trainingspläne oder Routinen. Immerhin lassen sich die Ergebnisse zu Google Fit, Komood und anderen Drittanbieter Apps exportieren und auswerten.

Unser Fazit zur Polar M430

Die größte Stärke der Polar M430 ist gleichzeitig ihre größte Schwäche: Sie verlässt sich auf die altbewährten Stärken von Pulsuhren. Ihr Design wirkt klobig und nicht smart, dabei sind das immer gut ablesbare Display und die Bedienung via Tasten grundsätzlich ein Segen beim Sport.
Unterm Strich ist die Polar M430 kein smarter Fitness Tracker wie er im Buche steht, sondern eine echte Fitnessuhr mit dem Fokus auf das Wesentliche beim Training. Sie verweigert sich zwar ein paar modernen Features, dies aber aus gutem Grund.

Huawei Band 4 Pro – Der Fitness-Tracker unter den Fitness-Trackern

Das Huawei Band 4 Pro konnte sich in unserem Test vor allem einen Titel erkämpfen: Es ist ein, wenn nicht DER Fitness-Tracker. Ohne viel Schnickschnack aber dafür mit einem massiven Kritikpunkt, der schon vor der Benutzung die Stimmung trübte. Aber von vorne:

Mit GPS-Tracking
Band 4 Pro, Smartwatch
Unser Fazit
4.3
befriedigend
9903 Bewertungen
(9903)
  • Unterwegs getrackt: Integriertes GPS fürs Training ohne Smartphone
  • Hübsches Display: Hochauflösendes und farbenfrohes OLED-Display
  • Wöchentlicher Begleiter: Bis zu 7 Tage Akkulaufzeit
Die Vorteile des Huawei Band 4 Pro
  • Einfach logisch: Das Huawei Band 4 Pro fällt durch seine einfache und vor allem logische Menüführung auf. Wie an einem Rad lassen sich die verschiedenen Funktionen durch”drehen” und per Fingertipp auswählen. Die Reihenfolge lässt sich dabei in der App frei verändern.
  • Präzise (genug): Zwar attestierte unser Puls-Kontrollgerät dem Huawei zeitweise eine Ungenauigkeit von 5 – 10 BPM, dies fiel in unserem Testtraining allerdings kaum ins Gewicht. Ansonsten deckten sich die Messergebnisse weitestgehend mit dem Kontrollgerät und dem Konkurrenzmodell von Xiaomi. Der Schrittzähler war unserer Einschätzung nach sogar am präzisesten. 
  • Schlichter Sportbegleiter: Wie einige andere Geräte im Test ist das Band 4 Pro unauffällig zu tragen und ebenso schlicht zu bedienen. Wer den Dreh raus hat und die Funktionen kennt, wird die voreingestellten Trainingsprogramme schnell auch ohne Blick aufs Display einstellen können.
Die Nachteile des Huawei Band 4 Pro

Datenkrake Huawei: Wie eingangs erwähnt sind wir schon vor dem Tragen des Bandes über den wohl größten Kritikpunkt gestolpert: Huaweis Accountpolitik. Ohne einen Huawei-Account geht nämlich gar nichts! Zwar ist Xiaomi mindestens ebenso datenhungrig, lässt uns aber wenigstens die Wahl bei der Accounterstellung. Das Band 4 Pro ließ sich in unserem Test nicht ohne Account mit der entsprechenden Huawei Health Smartphone-App für iOS und Android verbinden und war so quasi unbrauchbar.
Nach der Anmeldung eröffnete sich uns zwar eine praktische und recht umfangreiche Fitness-App, ein ziemlich bitterer Beigeschmack blieb allerdings. Der Tracker selbst fällt leider durch ein zu kleines Display auf, dass die Navigation und Lesbarkeit in einigen Situationen etwas beeinflusst.

Unser Fazit des Huawei Band 4 Pro

Das Band 4 Pro ist der Fitness-Tracker für Puristen. Standardfeatures wie Smartphone-Benachrichtigungen und ein Musikplayer sind zwar an Bord, stellen aber eher die Ausnahme dar. Ansonsten konzentriert sich Huawei voll auf deine sportliche Seite. Mit einem SpO2-Messer lässt sich sogar die Sauerstoffsättigung des Blutes messen, was vor allem für Personen mit Lungenproblemen sehr interessant sein könnte. Mit Schrittzähler, Pulsmesser, Trainingsbegleitung und Schlafüberwachung ist an wirklich jeden Aspekt deiner Fitness gedacht.

Honor Band 5 – Deine Daten gehören jetzt mir

Der Puppenspieler hinter Honor heißt Huawei. Entsprechend wird das Honor Band 5 wie auch das Huawei Band 4 Pro mit der Huawei Health App verbunden. Auch wenn das Band durchaus gut funktioniert, bereitet uns die App während unseres Fitness Tracker-Tests etwas Bauchschmerzen.

Die Vorteile des Honor Band 5
  • Schlankes Armband: Das Honor Band 5 ist schön schlank und lässt sich dank des großen Armbands sehr angenehm tragen. Während des Trainings fällt es in keinem Moment störend auf. Das AMOLED-Display, wenn auch klein, ermöglicht eine einfache und flüssige Bedienung.
  • Ausdauer pur: Die Schlankheit hat ihre Vorteile. Zwar kommt die Akkulaufzeit nicht ganz an die versprochenen 14 Tage heran, doch liefert er dennoch genügend Saft, um bei normaler Nutzung eine gute Woche durchzuhalten.
  • Sauerstoffmessung: Zusätzlich lässt sich direkt am Band die Sauerstoffsättigung des Blutes messen. Wenn man sich hierbei auch nicht hundertprozentig auf den ermittelten Wert verlassen kann, da es sich um eine optische Messung handelt, ist es doch ein netter Bonus.
Die Nachteile des Honor Band 5

Die Datenkrake kommt: Die Nutzung der App bereitete uns doch etwas Bauchschmerzen. Bei nahezu jedem Schritt der Einrichtung wurde nach anderen Zugriffsberechtigung auf Dateien oder Daten gefragt. Ablehnen war nur teilweise optional. Als Bonbon verbietet die Huawei Health-App bei gewissen Schritten der Einrichtung das Erstellen von Screenshots. Ein weiterer Kritikpunkt ist der Account-Zwang. Ohne Huawei Account kommst du bei der Einrichtung des Bandes nicht weit.

Langsame Updates: Selbst kleine Updates von gerade einmal 3,5 MB Größe nahmen bis zu 15 Minuten unserer Zeit in Anspruch. Kein großes Problem, aber dennoch ein kleiner Störfaktor (besonders während der Einrichtung).

Nachteile für iPhone-Besitzer: Die Huawei Health-App hat sich in vielerlei Hinsicht als zweischneidiges Schwert erwiesen. Wenn diese im Ganzen zwar deine Trainingsdaten übersichtlich dokumentiert und zum leichten Auslesen in Graphen verpackt, zeigen sich Unterschiede beim Funktionsumfang je nachdem, ob du ein Android Smartphone oder ein iPhone besitzt. So müssen iOS-Nutzer pauschal auf gewisse Features verzichten (zum Beispiel das Ändern der Zifferblätter).

Unser Fazit zum Honor Band 5

Übrigens: Unseren Huawei-Account haben wir über eine Wegwerf-Email-Adresse erstellt. Ohne hätten wir uns kaum durch die Einrichtung getraut.

Der Fitness Tracker macht, was er soll. Deine Daten werden insgesamt gut erfasst und übersichtlich dargestellt. Das Display, wenn auch klein, ist ausreichend und ermöglicht eine flüssige Navigation durch das Menü. Am Ende ist es die Datenschutz-Politik Huaweis, die für Bauchschmerzen sorgt. Wenn du davon absehen kannst oder ohnehin schon im Huawei-Netzwerk bist, erhältst du mit dem Honor Band 5 einen guten Fitness-Tracker, der vor allem durch seinen günstigen Preis überzeugen kann. Das Alles bringt dem Honor Band 5 eine Endwertung von 63% in unserem Test ein.

Samsung Galaxy Fit – Die App machts

Mit der Samsung Galaxy Fit bietet Samsung eine günstige Alternative zu seinen smarten Uhren der Watch- und vor allem zu seinen Fitnessuhren der Active-Reihe. In unserem testit Fitness Tracker Test zeigt sich aber, dass Samsung an seinem Fitness-Armband zu viel gespart hat.

Die Vorteile der Samsung Galaxy Fit
  • Motivierende App: Die Samsung Health App ist das Beste am Galaxy Fit und motiviert mit informativen Statistiken, realistisch gesteckten Zielen, kostenlosen Workout-Plänen und einfacher Bedienung. Die Samsung Health App ist eine der besten Apps im Test und überzeugt mit intuitiver Bedienung, sinnvoller Darstellung der Fitnessdaten und kostenlosen Workout-Plänen, selbst ohne Nutzerkonto. 
  • Bequemer Sitz: Die Galaxy Fit sitzt sehr gut, wirkt dezent und ist im Alltag und beim Sport kaum spürbar.
  • Akku: Geladen wird die Galaxy Fit einfach über Induktion mit dem Ladeadapter – kein Anschließen, keine Pins oder Festklemmen. Der Akku hält bei mittlerer Helligkeit und dauerhaften Tracking problemlos eine Woche. Der Puls wird mit sehr geringer Abweichung gemessen.
Nachteile der Samsung Galaxy Fit

Installations- und App-Wirr-War: Beim Einrichten sind vier (!) Downloads notwendig (für Galaxy-Smartphone-Besitzer immerhin nur drei). Im Alltag muss man ständig zwischen der Galaxy Wear- (für die Einstellungen des Bandes selbst) und der Galaxy Fit-App (für das Fitness-Tracking) hin und her wechseln. Immerhin ist kein Nutzerkonto zwingend erforderlich.

Zwiegespaltene Hardware: Einerseits wirkt der Knopf am Band irritierend billig (Samsung baut schließlich sehr hochwertige Smartwatches) und der Verschluss ist nur schwer nachzujustieren, andererseits sitzt die Galaxy Fit sehr bequem. Sie ist beim Sport quasi nicht zu spüren und hat ein sehr schönes OLED-Display.

Zu viele Apps: Das fehlende GPS setzt für das genaue Sport-Tracking leider das Mitführen des Smartphones voraus. Zudem stört das ständige Wechseln zwischen der Galaxy Wear und der Samsung Health App, da man sehr wenig an Galaxy Fit Tracker selbst einstellen kann. Selbst für das Ändern des Weckers musst du zur App greifen.

Unser Fazit zur Samsung Galaxy Fit

Die Galaxy Fit ist ein vergleichsweise günstiger Fitness Tracker, den Samsung auf das Nötigste reduziert hat. Kein GPS und eine billig wirkende Taste sind einem Premium Wearable Hersteller wie Samsung eigentlich nicht würdig. Das können Xiaomi, Honor und Huawei wesentlich besser – zum vergleichbaren oder sogar besseren Preis. Immerhin ist sie sehr angenehm zu tragen und profitiert von der sehr guten Galaxy Health App

Dennoch hat man das Gefühl, dass Samsung hier am falschen Ende gespart hat.

 Garmin vívosmart 4 – Zufällig gut!

Unscheinbar elegant und sportlich schmiegt sich dieses kleine Fitness Armband ans Handgelenk. Mit der Garmin Connect App ist es einfach und schnell eingerichtet. Auf dem Tracker kannst du Gehen, Laufen, Radfahren, Stepper und Schwimmen als Aktivität auswählen.

Hoher Tragekomfort
Aktivitätstracker Vivosmart 4 schwarz
Unser Fazit
3.4
ausreichend
2744 Bewertungen
(2744)
  • Kaum zu spüren: Hoher Tragekomfort durch sportlich schmales Design
  • Ausdauernder Akku: 7 Tage Akkulaufzeit
  • Wasserdicht: Auch fürs Schwimmtraining geeignet
Die Vorteile der Garmin vivosmart 4
  • Schlafüberwachung mit Pulsoximeter: Die Schlafanalyse scheint relativ genau zu sein. Wachzeiten stimmen jedenfalls bei uns. Zusätzlich kann die vívosmart 4 den Sauerstoffgehalt während des Schlafens messen und dir so einen Eindruck zu deiner allgemeinen Gesundheit geben. Leider misst das Band nur für ein paar wenige Stunden in der Nacht den Sauerstoff und die Messung schlägt sehr auf den Akku.
  • Viele Funktionen: Besonders die Body Battery und Stress Daten bieten dir die Möglichkeit, in einem stressigen Alltag mehr auf deine Gesundheit zu achten. Aber auch Flüssigkeitsaufnahme, Menstruationszyklus, erklommene Stockwerke und Gewicht können in der App dargestellt werden. Du kannst dir auch Strecken zum Laufen oder Radfahren erstellen lassen.
  • Hilfreiche App: Die App bietet viele Möglichkeiten die für dich wichtigen Daten übersichtlich darzustellen. Mit ein paar Minuten herumspielen findet hier jeder die richtige Übersicht. Hilfreich sind die vielen verschiedenen Trainings mit Video, die sich sowohl für Anfänger als auch erfahrene Sportler eignen. Du kannst auch Trainings selbst erstellen. Leider kannst du sie nicht auf dem Tracker abbilden lassen. 
Die Nachteile der Garmin vívosmart 4

Kleines Display: Auch wenn das schmale sportliche Design ein Kaufgrund für viele Hobbysportler ist, stellt es auch das größte Problem bei der Bedienung dar: das Display. So nutzt dir die Garmin kaum ohne die Garmin Connect App für iOS oder Android und ein Smartphone. Du kannst eine Aktivität über das Display zwar auswählen, aber ob du auf der Klickfläche auch wieder zurückkommst ist eher zufällig. 

Holpriges Koppeln: Auch in Sachen Konnektivität punktet der Tracker in unserem Fitness Tracker Test leider nur wenig. Häufig mussten wir den Tracker neu mit dem Smartphone koppeln, was beim ersten Einrichten zwar unproblematisch war, jedoch bei allen weiteren Malen immer mehrere Anläufe benötigte. Danach muss der Fitness Tracker auch jedes mal neu eingestellt werden. Die verlinkte Garmin-Support-Seite zur Fehlerbehebung ist da leider nicht hilfreich, da diese leer ist. Außerdem muss zur Synchronisierung des Fitness Trackers die Standortermittlung im Smartphone aktiviert sein.

Unser Fazit zur Garmin vívosmart 4

Die Problematik mit der App-Synchronisation kratzt leider sehr an unserer Geduld. Grundsätzlich ist die Ausstattung gut und schön in der App dargestellt. Wenn du jedoch nicht dein Handy-Akku mit ständig laufendem GPS belasten willst, kannst du es im Grunde nur als Schrittzähler nutzen und abends die Daten auswerten. In unserem Fitness Tracker Test schafft die vívosmart 4 daher nur 48 % in der Gesamtwertung.

Yamay Fitness Armband – Nicht konkurrenzfähig

Der namenlose Fitness-Tracker von Yamay steht stellvertretend für die breite und homogene Masse von günstigen Trackern, die es zu kaufen gibt. Wir wollten uns im Test von der Leistung und den Möglichkeiten eines „Noname-Trackers“ ein Bild machen und den direkten Vergleich zur namhaften Konkurrenz wagen. Dies war ein Fehler. 

Die Vorteile des Yamay Fitness Armband
  • Eine gute Idee: Der Tracker kommt in einer schlichten Verpackung ohne Kabel und Ladeschale. Zum Aufladen musst du das Armband abziehen, denn darunter verbirgt sich ein USB-Kontakt in voller Größe. Das ist praktisch und eröffnet die Möglichkeit die Uhr fast überall zu laden, ohne Zubehör dabei haben zu müssen.
  • Übersichtliche App: Die größte Überraschung im Test bot sich bei der App von Yamay. Die Begleitapp VeryFitPro arbeitet ganz ohne erforderliches Benutzerkonto, ist relativ datensparsam und besitzt eine übersichtliche, funktionale und logische Oberfläche. Damit steht die App im krassen Gegensatz zur Tracking-Hardware.
Die Nachteile des Yamay Fitness Armband

Mehrere schlechte Ideen: Das Display ist 0,96 Zoll nicht nur sehr klein, sondern auch noch extrem niedrig aufgelöst, was die Darstellung für heutige Verhältnisse unangenehm kantig macht. Dazu lässt sich über den einzelnen Touchpoint unterhalb des LCD-Displays nur sehr träge durch die sehr überschaubaren Funktionen navigieren.

Funktionsarmut: Die integrierten Funktionen des Trackers sind schnell aufgezählt: Schrittzähler, Puls- und Stressmesser und Trainingsprogramme für Gehen, Laufen und Fahrradfahren. Natürlich lassen sich auch Smartphone-Benachrichtigungen anzeigen, das war es dann aber auch schon. Da wäre, mit Blick auf die teilweise günstigere Konkurrenz, wirklich mehr möglich gewesen. 

Unser Fazit zum Yamay Fitness Armband

Mit Blick auf die preisliche Konkurrenz ergibt sich ein ernüchterndes Bild, denn teilweise gibt es für weniger Geld mehr Funktionen. Ungenaue Messungen, mittelmäßige Verarbeitung und Design und darüber hinaus eine recht akute Funktionsarmut machen den Tracker von Yamay eher zu einem Kinderspielzeug, als einen ernst zu nehmenden Fitnessbegleiter. 

Uns fiel kein Anwendungsbeispiel auf, in denen der Tracker der Konkurrenz etwas voraus hat. Aufgrund dessen gibt es von uns keine Kaufempfehlung.

Fitness Tracker Test 2020 – So haben wir getestet

Diagramm der Kategorien unseres Fitness Tracker Tests.
Diagramm der Kategorien unseres Fitness Tracker Tests

Bewertet haben wir unsere Fitness Tracker auf die Kategorien Datenmessung, Handhabung, Ausstattung und Datenschutz.
Für die Datenmessung in unseren Test haben wir die Sigma Pulsuhr PC 15.11 als Puls-Kontrollmessgerät mitlaufen lassen, um die Präzision der Fitnesstracker zu testen.
Darüber hinaus haben unsere Redakteure über mehrere Wochen hinweg individuelle Trainingseinheiten mit jedem Gerät absolviert und auch in ihrer Freizeit andere Funktionen wie z.B. die Schlafanalyse und die Bewegungserkennung getestet.
Gerade unter diesen alltäglichen Bedingungen konnten viele Tracker zwar gute Testergebnisse präsentieren, waren aber weniger intuitiv zu bedienen, als man es erwartet hätte.
Mit der Ausstattung sind ganz grundsätzliche Funktionen – angefangen bei Stoppuhr, Schrittzähler oder Wecker – gemeint, aber auch “Bonusfeatures” wie eine Messung der Sauerstoffsättigung im Blut oder automatische Trainingserkennung, die das ein oder andere Gerät im direkten Vergleich auszeichnen.

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