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Xbox Series X Kaufberatung
Von:
Jan-Philipp
Jan-Philipp

Update: Verfügbarkeit der Xbox Series X

Die Corona-Pandemie und ein gleichzeitig riesiger Bedarf der ganzen Elektronik-Industrie an High-End-Chips für z.B. Laptops, Grafikkarten oder eben Konsolen haben für einen gravierenden Engpass gesorgt. Deshalb sind die PS5 und die Xbox Series X nur in kleinen Mengen verfügbar, die dann auch noch schnell ausverkauft sind. Falls eine Xbox Series X verfügbar ist, findest du sie in unseren Preisvergleich zur Series X.

An dieser Situation wird sich voraussichtlich bis ins Jahr 2022 nur wenig ändern.

Für Xbox-Fans bleibt immerhin die Xbox Series S als Alternative. Microsofts schlankere Xbox-Version ist regelmäßig bei den bekanntesten Anbietern verfügbar und mit 299 Euro bzw. 299 CHF erschwinglich. Die besten Angebote zu Microsofts kleiner Konsole Xbox Series S findest du in unserem Xbox Series S-Preisvergleich.

Xbox Series X auf einen Blick - Das musst du wissen!

Xbox Series X-Controller in Hand vor Fernseher mit Xbox Series X DashboardWas Sony kann, kann Microsoft schon lange. Im gleichen Zeitfenster der Playstation 5 erschienen auch die Xbox Series X und die Xbox Series S. Microsoft machte, wie der Konkurrent aus Japan, einen regelrechten Quantensprung bezüglich der Hardware. Was die Konsolen besonders auszeichnet, erfährst du hier in unserem Kaufberater.

  • Leistung für bis zu 8K: Mit satten 12,15 Teraflops (Einheit für grafische Rechenleistung) des neuen AMD-RDNA 2-Chip liefert die Series X doppelt so viel Leistung wie noch die Xbox One X. Nativ stemmt die Konsole eine Auflösung von 4K. Per Upscaling und bei grafisch nicht so fordernden Spielen sind sogar 8K drin.

  • Zwei Konsolen, zwei Zielgruppen - Xbox Series X und S: Im Gegensatz zu den Playstation 5-Versionen, die sich nur in puncto Disk-Laufwerk unterscheiden, kommt die neue Konsolengeneration der Xbox in unterschiedlichen Varianten daher:
    • Die Xbox Series X ist die Xbox mit der höchsten grafischen Rechenleistung für Spiele in 4K und bietet ein Laufwerk für Spiele-Blurays. Sie ist das Flaggschiff der kommenden Xbox-Generation.

    • Die Xbox Series S ist deutlich kleiner (ca. ein Drittel der Series X), hat kein Laufwerk an Bord, ist dafür aber eine ganze Ecke günstiger - sie kostet etwa ein Drittel weniger als die größere Series X - und ist leistungstechnisch für das Spielen in QHD (1440p) ausgelegt.
  • Abwärtskompatibilität: Sämtliche Xbox One Spiele sind auch auf der neuen Konsole spielbar. Zusätzlich wächst der Katalog an kompatiblen Xbox- und Xbox 360-Titeln kontinuierlich weiter. Viele Spiele sind sogar extra optimiert und laufen deutlich flüssiger und mit besserer Auflösung auf den neueren Xbox-Konsolen. Du brauchst lediglich das Original-Spiel (als Disc oder Download).

  • Xbox Game Pass: In vielerlei Hinsicht ein geniales und kostengünstiges Feature ist Microsofts Spiele-Abo Xbox Game Pass, welches das Spielen von über 100 Xbox und PC-Spielen (Windows-PC vorausgesetzt) für ca. 10 Euro pro Monat bietet. Dazu zählen sogar alle Spiele von Bethesda und viele Titel EA.
    Die Ultimate-Version (13 Euro Pro Monat) beinhaltet sogar das Streamen von ausgewählten Spielen wie bei Google Stadia oder Playstation Now.

CPU - Die Rechenleistung der Xbox Series X

Microsoft hat sich wahrhaftig Next-Gen auf die Fahne geschrieben und der neuen Xbox Series X ordentlich Power mitgegeben. Ein moderner Prozessor mit acht Kernen und einer fixen Taktrate von 3,8 GHz bietet ordentlich Leistung. 

Die ganz in Schwarz gehaltene Xbox Series X kommt im Monolith-Design daher und hat auf der Oberseite viele Löcher für die Abluft. Dieser Designkniff ermöglicht die leistungsfähige Hardware im Inneren effektiv mit Luft zu kühlen, ohne die Dimensionen der Konsole auf Playstation 5-Maße zu vergrößern.

Die Leistung wirst du richtig bei der enormen Zeitersparnis beim Laden von Spielen merken. Insgesamt spart man bis zu 75 % Ladezeit, die noch bei der vorherigen Konsolengeneration die Norm war. Der flotte Prozessor kann deutlich schneller die Daten in den Systemspeicher verschieben. Ein zusätzlicher Faktor ist dabei auch die SSD-Festplatte.

Dank der verbauten SSD-Festplatte kann auf die Dateien von Spielen schneller und vor allem flexibler zugegriffen werden. Ähnlich wie Sony bei der Playstation 5 hat Microsoft viel Zeit investiert, um den verbauten Flash Speicher so schnell wie nie zuvor zu machen. Für dich heißt das: schnelleren Zugriff auf Daten und Spiele und ein insgesamt flüssigeres Spielerlebnis. Übrigens: Der Speicher ist mit einer eigens entwickelten externen SSD-Festplatte um bis zu 1 TB erweiterbar.

Im direkten Vergleich zur PS5 ist die SSD allerdings etwas langsamer, da Sony aufgrund einer noch tiefergreifenden Speicheroptimierung des Systems noch mehr herausholt. Im Gegenzug ist die die PS5-SSD aber auch nur 850 GB und nicht 1 TB groß, wie bei der vergleichbaren Xbox Series X.

Welche Technik steckt in den neuen Xbox-Konsolen?

Der Preisunterschied der beiden Xbox Series X-Konsolen kommt nicht von ungefähr. Zwar ist die Prozessorleistung nahezu identisch, bei der Größe und der Grafikleistung möchte Microsoft aber zwei unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen. Die genauen Unterschiede haben wir für dich in einer Tabelle zusammengetragen.

Xbox Series X und S nebeneinander

Bauteil

Xbox Series X

Xbox Series S

CPU

AMD Zen 2 

  • Acht Kerne
  • 3,8 GHz fixe Taktrate

AMD Zen 2

  • Acht Kerne
  • 3,6 GHz fixe Taktrate

GPU

AMD RDNA 2

  • 1,845 MHz fixe Taktrate
  • 12 Teraflops
  • Raytracing inklusive

AMD RDNA 2

  • 1,565 MHz fixe Taktrate
  • 4 Teraflops
  • Raytracing inklusive

RAM

10 GB GDDR6 (560 Gb/s) + 6 GB GDDR6 (336 Gb/s)

8 GB GDDR6 (224 GB/s) + 2 GB GDDR6 (56 GB/s)

Speicher

1 TB NVMe-SSD (erweiterbar um bis zu 1 TB)

512 GB NVMe-SSD (erweiterbar um bis zu 1 TB)

Laufwerk

4K UHD Blu-ray

Nicht vorhanden

Display-Anschlüsse

HDMI 2.1

HDMI 2.1

Abmessung

  • 15,1 cm x 15,1 cm x 30,1 cm
  • 4,46 kg
  • 6,5 cm x 15,1 cm x 27,5 cm
  • 1,96 kg

Die Grafikleistung der Xbox Series X

Die verbaute Grafikeinheit basiert auf AMDs RDNA 2-Technologie und verspricht ähnlich große Anstiege. Hierbei darf man sich nicht von der 1845 MHz-Taktrate täuschen lassen. Grafikkarten in Konsolen takten meist zwecks Effizienz etwas niedriger als Desktop-Grafikkarten. Verglichen mit aktuellen Desktop-Grafikkarten, lässt sich die GPU in etwa mit der AMD Radeon 5700 XT und der Nvidia GeForce RTX 2070 Super vergleichen, die noch immer zu der gehobenen Mittelklasse gehören. In Konsolen wird der Grafikchip zudem noch deutlich effizienter genutzt. Optimierungen seitens Microsoft und der Spielehersteller kitzeln so wesentlich mehr aus Hardware heraus, als die einzelne Grafikkarte in einem PC oder Laptop mit vielen weiteren unbekannten Komponenten.

Kurzum: Microsoft gibt an, mit der neuen Konsolengeneration der Xbox eine etwa doppelt so hohe Grafikleistung wie noch mit der Xbox One X, bei einer nativen Auflösung von bis zu 4K UHD. Per Upscaling ist sogar bis zu 8K möglich. Durch die enorm gesteigerte Leistung können erstmals auch Titel, die der Hardware der Vorgänger-Generation Probleme bereitet haben, flüssig gespielt werden.

Die Maße der Xbox Series X/S im Vergleich.In Zahlen ausgedrückt bedeutet das 60 Bilder pro Sekunde (FPS) bei einer 4K Auflösung und bis zu 120 FPS bei niedrigeren Auflösungen (zum Beispiel QHD und Full-HD), gemessen an technisch anspruchsvollen Blockbuster-Spielen. Technisch nicht so aufwendige Titel wie z.B. "Ori and the Will of the Wisps" laufen nativ in 4K mit 120 FPS.

Unterstützt werden CPU und GPU übrigens von 16 GB Arbeitsspeicher, von denen 10 GB auf eine Taktrate von 560 GB/s optimiert sind, die eine reibungslose Performance des Chips ermöglichen sollen.

Wie gut ist die Grafikleistung der Xbox Series S?

Auf den ersten Blick ist die Series S deutlich kompakter und kommt im schicken Weiß daher. Mit weniger als zwei Kilogramm Gewicht wiegt sie nicht einmal die Hälfte der Xbox Series X. Die geringe Größe bietet allerdings auch weniger Platz für die entsprechende Hardware.

Um Missverständnisse zu vermeiden: Auch mit der Xbox Series S erhältst du Leistung der nächsten Generation. Allerdings nicht ganz so viel, wie es die Series X erbringen kann. Der größte Unterschied liegt in der Grafikleistung.

Während die Series X nativ auf eine 4K-Auflösung optimiert ist, ist die Series S für QHD (1440p) ausgelegt. Sie unterstützt aber natürlich dank HDMI 2.1 Auflösungen von bis zu 8K. Eine 4K-Auflösung bei Spielen erreicht sie aber nur bei grafisch anspruchsloseren oder älteren Titeln.
Unterstützung für bis zu 120 FPS ist bei allen Auflösung auch mit dabei. Ältere Titel, die noch ureigens für die allererste Xbox entwickelt wurden, sollen darüber hinaus vom Upscaling profitieren. Sie werden von 480 Pixel auf 1440 Pixel hochskaliert. Zudem werden dank des starken Prozessers auch etwaige Performance-Probleme und ungleichmäßige oder einfach doppelt so viele Bilder pro Sekunden ermöglicht.

Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen Series X und Series S ist das Laufwerk. Dieses fehlt nämlich schlicht und ergreifend bei der Series S. Wenn du also viele deiner alten Spiele auf Blu-Ray bei dir im Regal stehen hast oder die Xbox auch einmal als Blu-Ray-Player verwenden möchtest, dann ist die Series S nichts für dich.

Was kosten die neuen Xbox Series X und S?

Preislich musst du bei der Xbox Series X um die 499 Euro bzw. 499 CHF einplanen. Die Xbox Series S gibt es bereits ab 299 Euro bzw. 299 CHF.

Zu bedenken ist jedoch die eventuellen Zusatzkosten bei der Xbox Series S, da deren Speicher mit 512 GB nur halb so groß ist. Eine ebenso schnelle externe 1 TB SSD schlägt mit ca. 200 Euro zu Buche.

Der Controller der Xbox Series X

Die Schultertasten des neuen Xbox-Controllers sind leicht abgerundet.Die Änderungen am Controller halten sich im Rahmen. Sehr angenehm für Xbox One-Besitzer: Die Controller der Vorgänger-Generation sind mit den Konsolen der Xbox Series kompatibel

Dennoch kann sich der Griff zum neuen Controller lohnen, da er verschiedene Änderungen im Gepäck hat, die dir das Leben leichter machen sollen.

Neben besserer Konnektivität und geringerer Latenz wurden die Schultertasten abgerundet, um den Controller komfortabler für kleinere Hände zu machen. Auch das Digi-Pad wurde neu designed, bietet eine tiefere Ablage für deinen Daumen und soll damit genauere Eingaben ermöglichen. Wenn du deine Spielmomente direkt teilen möchtest, eilt dir der neu hinzugekommene Knopf zum Teilen (Share-Button) kurzer Videos zu Hilfe.

Zuletzt ist Microsoft auch in puncto Anschlüsse in der Zukunft angekommen: Der neue Controller wird per USB-C angeschlossen. Kabellos angetrieben wird er mithilfe von zwei AA-Batterien. Ein Akku kann natürlich auch eingesetzt werden.

Abwärtskompatibilität der Xbox Series X/S

Die Xbox Series X/S steht zwar für Next-Gen, erweist sich aber zudem als waschechtes Retro-Wunder. Die Kompatibilität beider Varianten ermöglicht es, ältere Spiele per Upscaling ordentlich aufzuhübschen. So werden etwa Titel, die für die erste Xbox entwickelt wurden, auf der Series X/S von 480 Pixeln auf 1440 Pixel hochskaliert. Ziel ist es, alle kompatiblen älteren Spiele so gut wie möglich aussehen zu lassen. Jeder Titel wird von der Hardware der Series X bzw. Series S profitieren. Neben der deutlich höheren Auflösung soll die Hardware für stabilere Bildraten sorgen.

Der Xbox Game Pass - Das Netflix für Spiele?

Um die ganze Power der Xbox Series X bzw. Series S noch besser nutzen zu können, bietet Microsoft außerdem den Game Pass an, welcher sich zum echten Spartipp entwickelt hat.

Der Xbox Game Pass ist ein Abo-Modell, bei dem du jederzeit Zugriff auf über 100 Titel hast. Neben alten Spielen sind hier auch Neuerscheinungen (am Tag ihres jeweiligen Release) und EA Play mit inbegriffen. Die Spiele kannst du entweder auf der Konsole oder dem PC spielen.

xCloud im Game Pass Ultimate ermöglicht es dir ausgewählte Games sogar direkt via xCloud (noch in der Beta-Phase) auf dein Endgerät zu streamen. Hierbei jedoch nicht nur auf deinen Windows-PC oder -Laptop, sondern vor allem auf mobile Geräte wie dein Smartphone oder Tablet. Der Traum unterwegs auch grafisch aufwendige Spiele per Streaming zu spielen, rückt immer näher. Auch wenn dir die Konsole oder ein Gaming-PC zu teuer sind, wäre die xCloud so eine kostengünstige Alternative und folgt damit dem Prinzip von Google Stadia oder Playstation Now.

Xbox Game Pass Ultimate

  • Über 100 Titel stehen für den PC, Konsole oder ein mobiles Android-Endgerät zur Verfügung
  • Mitgliederrabate und -angebote
  • Exklusive Ingame-Vorteile
  • Streaming auf mobile Android-Endgeräte aus der Cloud

12,99 €/Monat

Xbox Game Pass PC

  • Über 100 Titel stehen für den PC zur Verfügung
  • Mitgliederrabate und -angebote

9,99 €/Monat

Xbox Game Pass Konsole

  • Über 100 Titel stehen für die Konsole zur Verfügung
  • Mitgliederrabate und -angebote

9,99 €/Monat

Xbox Velocity Architecture - Was steckt dahinter?

Hinter der Velocity Architecture steckt eine neue Technologie, die sich die Xbox zunutze macht, um seine Hardware reibungslos miteinander kommunizieren zu lassen. Für dich als Spieler bedeutet das: Bessere Speicheroptimierung, kürzere Ladezeiten und ein rundum besseres Gaming-Erlebnis.

Mit inbegriffen sind diverse Features. Unter dem Begriff Sampler Feedback Streaming verbirgt sich beispielsweise eine Technologie, die es der Xbox Series X bzw. S erlaubt, während Spielszenen nur die Texturen zu laden, die benötigt werden, wodurch die allgemeine Grafiklast verringert wird. Das erlaubt Spieleentwicklern in Zukunft sehr viel detailreichere Umgebungen und Texturen zu entwickeln. Ein weiteres besonderes Highlight, welches erstmals durch die Velocity Architecture möglich ist: Quick Resume.

Quick Resume - Fliegender Wechsel zwischen Spielen

Hinter Quick Resume verbirgt sich ein Feature, das dich nahezu reibungslos zwischen deinen Spielen wechseln lässt. Das meint jedoch nicht nur das simple Laden eines anderen Spiels per Kurzwahl. Vielmehr landest du hierbei genau wieder an dem Punkt, an dem du zuletzt aufgehört hast. Die Zeit zum Wechseln des Spiels beschränkt sich hierbei nur auf wenige Sekunden.

Achtung: Nicht alle Spiele unterstützen von sich aus Quick Resume. Vielmehr müssen die Entwickler dahinter ihr Spiel dafür anpassen. Titel, die kein Quick Resume besitzen, tauchen zwar immer noch in der Liste auf, starten bei der Auswahl jedoch nur normal beim Startbildschirm. Die Auswahl wird kontinuierlich erweitert. Zudem wird das Quick Resume-Feature ständig verfeinert und Fehler behoben, die bei manchen Titeln noch das Laden problematisch machten.

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