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Die Schubkarre räumt Lasten einfach weg

SchubkarreWenn du gerne der Gartenarbeit frönst, dann hast du sicherlich schon mal über die Anschaffung einer Schubkarre nachgedacht oder sogar bereits eine im Schuppen stehen. Besonders für etwas größere Gärten mit längeren Laufwegen bietet die Schubkarre, auch als Gartenkarre oder Schiebkarre bekannt, eine echte Erleichterung. Mit ihr transportierst du das gezupfte Unkraut mühelos zum Komposthaufen. Damit die Schubkarre dir aber auch wirklich Arbeit abnimmt und den Transport nicht noch schwerer macht, kommt es ähnlich wie beim Sackkarren darauf an, dass du dir die richtige Karre zulegst.
Du findest online und in auch in Baumärkten verschiedenste Modelle. Je nach Einsatz, sind die verschiedenen Varianten besser oder schlechter geeignet. Wir verraten dir in unserem Schubkarre-Vergleich, worauf du beim Kauf achten solltest, wenn du dich mit Hilfe eines Schubkarren Tests informierst oder online auf die Suche gehst.

Der ein oder andere vorgestellte Schubkarren Testsieger konnte schon einige Gärtner und Heimwerker von sich überzeugen. In unserem Kaufberater findest du noch einige Schubkarren-Modelle mehr.

Die besten Schubkarren im Vergleich 2017

Schubkarre Aufbau - von der Mulde bis zum Rad

Die Schubkarre ist immer gleich aufgebaut. Sie bestehen aus einer sogenannten Mulde, oder Wanne, die auf einem Rahmen aufliegt. Bewegt wird der Gartenwagen über ein oder zwei Räder – manche Gartenkarren haben auch vier Räder, darauf kannst du besonders schwere Lasten gut transportieren. Das Manövrieren auf schmalen Gartenwegen kann aber schon mal schwierig werden. Deshalb stellt sich die Frage: Wie sollten nun die Einzelteile beschaffen sein?

Blech- oder Kunststoffmulde?

Früher wurde die Mulde oder Wanne der Schubkarre klassischerweise aus Holz gefertigt. Um der Verwitterung zu trotzen, ist man irgendwann auf Blech und Kunststoff umgestiegen. Beide Materialien haben ihre Vor- und Nachteile:

Material

Vorteile

Nachteile

Blechmulde

  • bleibt in Form und ist sehr widerstandsfähig
  • nicht so leicht kaputt zu kriegen
  • relativ günstig in der Anschaffung
  • durch das höhere Eigengewicht lässt sich die Ladung besser austarieren
  • hohes Eigengewicht

Kunststoffmulde

  • geringes Eigengewicht
  • Rost und Verwitterung können ihr nichts anhaben
  • anfälliger für Materialverschleiß

Je nachdem, was du mit deiner Schubkarre transportieren möchtest, solltest du die Größe und das Material auswählen.

  • Leichte Gartenabfälle oder auch Blumenerde lassen sich wunderbar mit einer Gartenschubkarre mit Kunststoffwanne transportieren.
  • Für schwereres Gerät sollte man auch einen Blick auf Metallschubkarren werfen. Bei dieser Variante ist das Blech in der Regel verzinkt, um es vor Korrosion zu schützen. Achte darauf, dass die Oberfläche nicht nur lackiert ist. Kleinere Schäden und Risse reichen dann schon, um bei Feuchtigkeit Rost entstehen zu lassen. Wichtig ist auch die Blechstärke der Schubkarre, ab 1,0 Millimeter ist die Wanne robust genug für massives Gut. In günstigeren Regionen ist das Material meist nur mit einer Stärke von 0,8 bis 1,0 Millimeter zu finden.
  • Selten und zudem auch teuer sind Mulden aus Fiberglas.

Achte auf Volumen und Last

Schubkarre mit GartenwerkzeugenEin weiteres Kaufkriterium ist die Maximallast oder das Transportvolumen deiner Schubkarre. Wer seine Schubkarre als Arbeitsgerät zum Beispiel auf Baustellen einsetzen will, sollte auf eine Last von bis zu 250 kg achten.  

Der Rahmen macht die Schubkarre stabil

In unserem Schubkarren-Vergleich überwiegen die Modelle mit Metallrohrgestellen. Diese sind in der Regel sehr stabil und machen so einiges mit. Nach einer Schubkarre mit Kunststoffrahmen muss man schon lange suchen. Diese sind eher für Kinderschubkarren als für den echten Heimwerker-Gebrauch geeignet.

Die Griffe für eine leichte Handhabung

Nicht unterschätzen solltest du die Griffe deiner Schubkarre. Reines Unkraut mag nicht so viel wiegen, sobald du aber ein paar Liter Blumenerde bewegen willst, legst du dir schnell mal ordentlich Gewicht in die Hand. Darum sollten die Griffe wie folgt beschaffen sein:

  • aus rutschfestem Material
  • angenehm in der Handfläche aufliegen und nicht einschneiden
  • wer zum Schwitzen neigt, schaut nach Griffen aus Holz, das Material absorbiert Feuchtigkeit

Das Rad muss rollen

Damit die Arbeit mit der Schubkarre Spaß macht, sollten die Räder laufleicht sein. Du hast meist die Wahl zwischen einer Vollgummi- oder einer Luftbereifung. Die Luftbereifung muss man sich wie einen klassischen Fahrradreifen vorstellen – genau wie dieser federt er schön ab. Der Vollgummireifen dagegen ist besonders robust und langlebig. Spitze Gegenstände auf Baustellen können ihm wenig anhaben und du hast lange Freude an deiner Schubkarre.

Eine weitere Frage die man sich stellen muss, ist die nach der Lagertechnik deiner Schubkarre. Du kannst hierbei zwischen Wälz-, Rollen-, Kugel- oder Gleitlagern entscheiden. In Schubkarren der höheren Preisklasse sind meist Kugellager verbaut, die sind besonders ausdauernd und haben darum ihren Preis.

Die wichtigsten Kaufkriterien für eine Schubkarre

Solltest du für den Kauf deines neuen Transportwagens einen Schubkarren Test heranziehen, dann ist auf die eben beschriebenen Kriterien zu achten. Nachfolgend haben wir sie für dich noch mal im Überblick zusammengetragen:

  • Material: Blech oder Kunststoff? Blechwannen sind besonders stabil und eignen sich für schwere Lasten, Kunststoffmulden sind weniger korrosionsanfällig.
  • Traglast: Gartenabfälle oder doch eher Bauschutt? Achte auf die maximale Traglast.
  • Bereifung: Luft- oder Vollgummireifen? Luftbereifte Schubkarren federn und lassen sich gut über unebene Böden manövrieren, Vollgummireifen sind kaum kaputt zu kriegen.
  • Griffe: Welche Griffe brauche ich? Rutschfest sollten sie sein und gut in der Hand liegen.

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