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Die besten Saugroboter Test 2020

Saugroboter Test

Die 7 besten Saugroboter im testit-Test

von Fabian Krudewig | zuletzt aktualisiert: 28.07.2020

Unser testit Saugroboter Test - Das ist der Saugroboter Testsieger

Wir haben die 7 beliebtesten Saugroboter getestet. Der beste Saugroboter ist der Roomba 981: In unserem Test konnte sich der amerikanische Roboter-Spezialist iRobot im trotz starker Konkurrenz von AEG, Medion und Xiaomi durchsetzen. Der Roomba 981 überzeugte mit der besten Reinigungsleistung und einer grandiosen App. Systematisch und in rekordverdächtigen 34 Minuten fuhr der Saugroboter unseren 45 m² großen Testraum ab und ließ keine Stelle aus. Dabei hatte er wenig Probleme mit dem Teppich und den unterschiedlichen Arten von Dreck.

Wenig Zeit? Unser Test in Kurzform

Saugroboter Test BannerFüße hoch statt Haushalt: Mit einem Saugroboter kannst du viel Zeit sparen und deine Wohnung ohne großen Aufwand nahezu staubfrei halten. Wir haben sieben Saugroboter getestet und dabei die unterschiedlichen Reinigungssysteme und Funktionen unter die Lupe genommen. Alle Testergebnisse gibt es hier in Kurzform:

  • Die Testgeräte: Wir haben sieben beliebte Modelle aller Preisklassen getestet:
    • iRobot Roomba 981
    • Roborock S5
    • Zaco V5x
    • Bagotte BG700
    • AEG RX9-1-IBM
    • eufy Robovac 11 s
    • Medion MD 18500

  • Unser Testsieger: Der Roomba 981 von iRobot überzeugte uns mit der besten Reinigungsleistung und einer tollen App. Rekordverdächtigen in 34 Minuten fuhr der Saugroboter unseren 45 m² großen Testraum ab und leistete sich dabei keine Patzer.
    Besonders gelungen ist auch die App, in der du die Reinigungstouren des Saugroboters nachvollziehen und Einstellungen vornehmem kannst. Ihm dicht auf den Fersen ist der Roborock S5, der zusätzlich eine Wischfunktion bietet und unter anderem durch seine Infrarotsensoren über ein ähnlich gutes Mapping verfügt. Die größte Enttäuschung: Der AEG RX9-1-IBM, welcher durch seine deutlich längere Reinigungsdauer und hohe Lautstärke nicht mal ansatzweise an die Spitzenreiter herankommt.

  • Die größte Überraschung: Der preiswerte Zaco V5x überraschte im Test mit einer nützlichen App, langer Akkulaufzeit und nicht zuletzt einer gelungenen Wischfunktion. Zacos Staubsaugerroboter navigiert nach dem Chaos-Prinzip, mit einer Akkulaufzeit von etwa 120 Minuten ist er für 1-2 Räume aber bestens gewappnet. Auf Teppichen schlägt er sich aufgrund fehlender Hauptbürste etwas schlechter, die Wischfunktion macht ihn aber ohnehin eher für Hartböden interessant.

  • Chaos-Sauger am besten in kleinen Räumen: Neben dem Zaco V5x navigieren sich auch der eufy Robovac 11s, der Medion MD 18500 und der Bagotte BG700 chaotisch. Die beste Reinigungsleistung erzielen sie in kleinen Räumen. Bagotte und eufy sind dank einer Bodenbürste auf Teppichen etwas gründlicher und kommen mit einer Höhe von gerade einmal 7 cm nahezu überall durch.

Nicht lange warten und lieber direkt zuschlagen? Informationen und weitere Saugroboter haben wir für dich in unserer Saugroboter Bestenliste und unserem Kaufberater.

Saugroboter Test 2020 - Diese 7 Saugroboter haben wir für dich getestet

TestgewichtungKeine Lust mehr auf lästiges und lautes Saugen? Saugroboter sparen Zeit und Nerven und halten deine Wohnung sauber, ohne dass du dabei sein musst. Doch Saugroboter ist nicht gleich Saugroboter. Welche Reinigungssysteme es gibt, wie gut die kleinen Haushaltshelfer wirklich sauber machen und auf welche Funktionen du achten solltest, haben wir im Test von sieben beliebten Modellen für dich herausgefunden. 

Welcher Saugroboter ist der beste?

Wir haben sieben der beliebtesten Staubsaugerroboter aller Preissegmente auf Herz und Nieren getestet. Das sind die Ergebnisse:

  1. Platz: iRobot Roomba 981
  2. Platz: Roborock S5
  3. Platz: Zaco V5x
  4. Platz: Bagotte BG 700
  5. Platz: AEG RX9-1-IBM
  6. Platz: eufy Robovac 11s
  7. Platz: Medion MD 18500

Bewertet haben wir die Saugroboter in den Kriterien Navigation, Reinigung, Ausstattung, Handhabung und Preis-Leistungs-Verhältnis.

Besonders wichtig waren uns Navigation und Reinigung. Dazu gehörten Punkte wie Zuverlässigkeit, Effizienz des Navigationssystems, Umgang mit Hindernissen, Zuverlässigkeit der Absturzsensoren, aber auch die Reinigungsdauer unseres 45 m² großen Testraums. Darüber hinaus flossen auch Raumabdeckung, Lautstärke und Bauform in die Bewertung ein.

Bei der Ausstattung ging es uns in erster Linie um zusätzliche Funktionen (wie z.B. eine Wischfunktion), Programme und den Lieferumfang. Außerdem sollte auch die Handhabung, Einrichtung und Reinigung eines Robo-Saugers am besten einfach und intuitiv sein. Abschließend wurde das Preis-Leistungs-Verhältnis berücksichtigt.

iRobot Roomba 981 - Der beste Saugroboter für die ganze Wohnung

Systematisch und schnell fährt der Roomba 981 durch deine Wohnung und sorgt für staub- und dreckfreie Böden. Der Saugroboter des amerikanischen Robotik-Spezialisten iRobot setzt auf einfache Bedienung per App und einige intelligente Features:

  • Mit Turbo über den Teppich: Im Test reinigte kein Saugroboter Teppich so gut wie der Roomba 981. Sobald der Roomba einen Teppich überquert, erkennt er durch einen speziellen Reinigungsmodus selbstständig den Untergrund und erhöht die Saugkraft automatisch. Aber auch auf Hartböden überzeugte er mit einer sehr guten Reinigungsleistung, nicht zuletzt wegen der systematischen Navigation per Mapping.

  • Super sauber im Handumdrehen: In gerade einmal 34 Minuten flitzte der Roomba 981 durch unseren 45 m² großen Testraum. Insgesamt reicht die Akkuleistung für ca. 100 Minuten, im Angesicht des hohen Arbeitstempos und der starken Reinigungsleistung reicht das locker für die ganze Wohnung. Der Roomba 981 hat ordentlich Power, ist mit durchschnittlich 64 dB allerdings auch etwas lauter.

  • Intuitive App: Der Roomba kommt ohne Fernbedienung, dafür mit einer intuitiven App. Hier kannst du Zeitpläne anlegen und findest allerhand nützliche Tipps und Infos rund um den Robo-Sauger. Ein kleiner Wermutstropfen: Sperrgebiete können nicht digital in der App bestimmt werden. 

iRobot Roomba 981 - Die Nachteile

Der iRobot Roomba 981 gehört zu den teuren Geräten unseres Tests. Auch die hohe Lautstärke hat sich als ein negativer Faktor herauskristallisiert. Diese fiel besonders bei Teppichen auf, da der Roomba 981 auf diesen seine Saugkraft automatisch erhöhte.

Während die App in den meisten Punkten mit den gebotenen Funktionen überzeugen kann, bietet sie keine Möglichkeit, Sperrzonen einzurichten. Stattdessen wurden zwei virtuelle Wände mitgeliefert. Diese funktionieren zwar einwandfrei, doch wäre eine entsprechende Option in der App die elegantere und vor allem platzsparende Lösung gewesen. Als letztes Manko verlief der Heimweg des Roombas nicht immer problemlos. Wenn auch nur vereinzelt, gestaltete sich das Andocken an die Ladestation manchmal als Problem.

iRobot Roomba 981 - Die Vorteile

Gründlich und schnell: Der iRobot Roomba 981 macht auch auf dem Teppich nicht schlappIn unserem Test erzielte der iRobot Roomba 981 die besten Reinigungsergebnisse. Ein durch Mapping ermöglichtes systematisches Vorgehen lässt ihn jeden Raum in beeindruckender Geschwindigkeit reinigen. Für unseren 45 m² großen Testraum brauchte er gerade einmal 34 Minuten bzw. 49 Minuten mit aktivierter Kanten-Reinigung. Besonders bei der Teppichreinigung konnte er punkten. Durch die automatische Verstärkung der Saugleistung erstrahlte unser Teppich nach seinem Rundgang wie neu.

Hinweis: Wie auch andere Saugroboter stößt der iRobot Roomba 981 bei hochflorigen Teppichen an seine Grenzen.

Die App lässt sich einfach und intuitiv steuern. Die Einrichtung war kinderleicht und die Funktionen lassen kaum Wünsche offen. Besonders die Protokolle sind leicht einsehbar, übersichtlich und gut dokumentiert. Angefangen bei der gereinigten Fläche über die benötigte Zeit bis hin zu besonderen “Schmutzvorkommnissen”, bei denen der Roboter große Mengen Dreck erkannt hat, bleiben hier keine Fragen unbeantwortet.

iRobot Roomba 981 Test - Unser Fazit

Egal ob Hartböden oder Teppiche: Der iRobot Roomba 981 kombiniert hervorragende Reinigungsergebnisse mit hohem Arbeitstempo und einer intuitiven Steuerung per App. Durch seine ungeschlagene Effizienz in puncto Energieverbrauch und das Mapping eignet er sich im Gegensatz zu anderen Saugrobotern - etwa dem AEG RX9-1-IBM - auch für die Reinigung ganzer Wohnungen. Durch seinen Turbomodus eignet er sich besonders für Teppichbesitzer. Mit 88% in der Endwertung landet er in unserem Test ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Kategorie

Bewertung

Navigation

80 %

Reinigungsleistung

100 %

Ausstattung

90 %

Handhabung

90 %

Preis-/Leistung

80 %

Endwertung

88 %

Roborock S5 - Im Laufschritt durch dein Wohnzimmer

Klammheimlich verbirgt sich hinter dem Roborock S5 das Unternehmen Xiaomi. Der Roboter kommt in einem unscheinbaren, aber edlen weiß daher. Er ist der Beweis, dass der chinesische Entwickler nicht nur ein Händchen für Smartphones hat, sondern den grünen Daumen der Technikbranche besitzt.

  • Intelligentes Mapping in Echtzeit: Der unscheinbare Flitzer erschafft sich während seines ersten Reinigungsvorgangs mithilfe verschiedener Umgebungssensoren (zum Beispiel Infrarotsensoren) eine Karte, anhand der er einen Raum systematisch abfährt. Dadurch arbeitet der Roborock S5 bereits ab der zweiten Reinigung nicht nur gründlicher, sondern ist zudem schneller unterwegs.

  • Einrichtungswahnsinn: Bis der Roborock einmal läuft, vergeht die eine oder andere Minute. Statt Plug and Play musst du dich durch die App und gegebenenfalls auch noch die Bedienungsanleitung schlagen, um das Gerät einsatzbereit zu machen. Gerade die App machte hierbei ein paar Schwierigkeiten, da man um die Registrierung eines Mi Accounts nicht herumkam.

  • Langzeitsauger: Mit 5200 Milliamperestunden (mAh) hat der Akku des Roborock S5 einen langen Atem. Insgesamt kommt der kleine Helfer auf eine beeindruckende Laufzeit von rund 200 Minuten. Gepaart mit seiner schnellen Arbeitsweise schafft er damit auch große Flächen bevor er sich zum Wiederaufladen zu seiner Station begeben muss.

  • Nass kann er auch: Neben dem Saugen, hat der Roborock auch noch einen anderen Reinigungsmodus in petto. Wenn du nicht nur ein Faible für staubfreie, sondern auch gewischte Böden hast, kannst du den Roboter kurzerhand zum Wischroboter aufrüsten. Ausgestattet mit einem separaten Wassertank kombiniert der Roborock S5 beide Funktionen in einem Gerät.
    Hinweis: Lass den Roborock S5 nicht unbeaufsichtigt, wenn du diese Funktion verwendest. Entferne immer den Wassertank, bevor du den Saugroboter zum Aufladen an die Station schickst.

Roborock S5 - Die Nachteile

Aufgrund seines hohen Preises ist der Roborock S5 keine günstige Anschaffung. Hinzu kommt die Bedienung des Geräts, die ausschließlich über die Xiaomi Mi Home-App funktioniert. Für die Einrichtung von App und Roboter haben wir mehrere Anläufe gebraucht. Die Bedienungsanleitung wird nur auf Englisch mitgeliefert und über den angegebenen QR-Code wurden wir kurzerhand auf eine chinesische Homepage weitergeleitet.

Die Entleerung und Reinigung des Staubbehälters erwies sich insgesamt als umständlich. Kleine Öffnungen und zahlreiche kleine Ecken bieten viel Platz für Überreste, die sich nur schwer entfernen lassen. Am Ende haben sich auch Kanten ab 1,5 cm und hochflorige Teppiche als teilweise unüberwindbares Hindernis dargestellt. Im Test sperrte sich das Gerät selbst in einem kleinen Bereich zwischen Wand und Teppich ein. Auch erwiesen sich die Absturzsensoren teilweise als zu effektiv. In den Fällen, wo der Roborock es wider aller Erwartungen schaffte, den Teppich zu erklimmen, kam er teilweise nicht mehr runter, weil die Absturzsicherung bei der Teppichkante Alarm schlug und den Roboter umkehren ließen.

Roborock S5  - Die Vorteile

Der Roborock S5 ist durch sein Mapping in Echtzeit besonders effizient unterwegs.Der Roborock S5 spielt zu Recht in der Oberklasse der Staubsaugerroboter mit. Nachdem der anfängliche Einrichtungsschluckauf überwunden ist, erweist sich die Steuerung mithilfe der App als problemlos. Die Funktionsauswahl ist mit unterschiedlichen Reinigungsmodi über die Sprachauswahl des Roboters bis hin zur Gerätewartung und Protokollen vergangener Reinigungsvorgänge schlichtweg beeindruckend.

Durch den verbauten Infrarotsensor und das damit verbundene intelligente Mapping arbeitet der Roboter nicht nur effizient, sondern auch besonders schnell und gründlich. Für einen rund 45 m² großen Raum brauchte er gerade einmal 51 Minuten. Dank der Verfolgung in Echtzeit kannst du das Gerät auch einmal alleine lassen. Bei Störungen bekommst du eine Mitteilung direkt auf dein Smartphone und kannst im Notfall zur Hilfe eilen. Auch der Weg zurück zur Ladestation erwies sich in keiner Situation als Problem. In Rekordzeit fand der Roborock nach der Reinigung seinen Weg nach Hause.

Der Akku wurde während dieser Zeit lediglich angebrochen. Nach einem Reinigungsdurchgang waren noch gute zwei Drittel des Tanks vorhanden. Insgesamt kommt er auf eine Laufzeit von rund 200 Minuten. Das schlägt sogar die Angaben des Herstellers von knappen drei Stunden.

Hinweis: Der Test wurde mit der Standard Saugleistung getestet. Höhere Saugleistungen verbrauchen entsprechend mehr Ladung.

Roborock S5 Test - Unser Fazit

Der Roborock S5 verbindet eine gute Saugleistung mit sowohl zeitlicher als auch stromsparender Effizienz. Durch das Mapping eignet er sich auch für große Flächen und Räume, da er selbst diese in relativ kurzer Zeit komplett abgearbeitet hat, während Roboter, die nach dem Chaos-Prinzip vorgehen, deutlich länger brauchen. Durch die eingebaute Wischfunktion eignet er sich auch für glatte Böden wie Fliesen oder Parkett.

Kategorie

Bewertung

Navigation

90 %

Reinigungsleistung

80 %

Ausstattung

100 %

Handhabung

80 %

Preis-/Leistung

80 %

Endwertung

86%

Zaco V5x - Überraschend guter Saug- und Wischroboter

Der Zaco V5x ist ein echter Putzteufel. Saugen, Wischen und Bedienung per App bekommst du hier für wenig Geld. Was den Saugroboter von Zaco auszeichnet und wo seine Stärken und Schwächen liegen, haben wir kurz zusammengefasst:

  • Ausdauernder Akku. Obwohl der Zaco V5x dem Medion MD 18500 äußerlich so sehr ähnelt, hält der Akku des Zacos deutlich länger durch. 120 Minuten flitze er im automatischen Reinigungsmodus durch unseren Testraum und reinigte ihn so trotz Chaos-Navigation sehr gründlich.

  • Für jeden Schmutz gewappnet: Der Zaco Saugroboter kann nicht nur saugen, mit dem beiliegenden Wassertank ist er im Handumdrehen auch ein Wischroboter. Das lohnt sich vor allem, wenn du viel Parkett oder Fliesen in der Wohnung hast. Per App lässt sich auch der Wasserverbrauch anpassen.

  • Rudimentäre App: Beim Zaco V5x hast du die Wahl zwischen Fernbedienung und App. Die einfach gehaltene App bietet zusätzlich eine praktische Akkustandanzeige, eine Übersicht über die Lebensdauer von Bürsten und HEPA-Filter sowie Einstellungsmöglichkeiten für die Wischfunktion. Einige Zusatzfunktionen haben im Test nur sporadisch funktioniert - die Kernfunktionen klappten problemlos.

Zaco V5x - Die Nachteile

Randomisierte Reinigung (Chaos-Prinzip) in Kombination mit einer langen Akkulaufzeit ist zwar gründlich, aber alles andere als effizient. In unserem 45 m² großen Testraum hat der Zaco mit einer Akkuladung alle Stellen erreicht, Saugroboter mit intelligenter Navigation schafften das aber deutlich schneller. 

Zaco setzt bei seinem Saugroboter ausschließlich auf Seitenbürsten und einen Saugschacht, eine Bürste oder Walze für den Boden gibt es leider nicht. Das verschafft dem Saugroboter einen Nachteil auf Teppichen und bei Tierhaaren, bedeutet aber auch weniger Wartungs- und Reinigungsarbeit. Auch der Staubbehälter ist mit gerade einmal 0,3 l Fassungsvermögen eher klein und sollte nach jeder Saugtour geleert werden.

Zaco V5x - Die Vorteile

Trotz Chaos-Prinzip arbeitet der Zaco V5x gründlich. Durch seinen starken Akku hat er einen langen Atem.Der Zaco V5x zeigte vor allem auf glatten Böden eine solide Saugleistung und ist für 1-2  Räume absolut empfehlenswert. Mit seiner Laufzeit von 120 Minuten erreichte er im Test alle Bereiche des Raumes. Auch das Saugen unter der Couch war, dank seiner geringen Höhe von 8 cm, kein Problem.

Auch beim Wischen behält der Zaco seine niedrige Höhe - ein großer Vorteil zu Kombi-Geräten, bei denen der Wassertank auf das Gerät gesetzt wird. Zaco liefert stattdessen einen zusätzlichen Wasserbehälter, den du einfach gegen den Staubbehälter austauschen kannst. Nur noch den Wischaufsatz an der Unterseite anbringen und schon kümmert sich der Staubsaugerroboter um glänzende Böden und du kannst Eimer und Wischmopp im Schrank lassen. Bevor der Saugroboter wieder in seine Station zurückkehrt, musst du den Wassertank auf jeden Fall wieder entfernen! Tipp: Lass den Zaco beim Wischen am besten nicht unbeaufsichtigt und schaff Teppiche und Kabel gewissenhaft zur Seite. Für das beste Wischergebnis das Wischtuch vorher unterm Wasserhahn anfeuchten.

Mit der zusätzlichen App für iOS und Android brauchst du keine zusätzliche Fernbedienung mehr, behältst den Akkustand im Blick und kannst Reinigungszeiten auf deinem Smartphone oder Tablet festlegen. Entgegen der schlechten Bewertungen im App-Store kamen wir bis auf wenige Ausnahmen sehr gut mit der App zurecht und auch die Einrichtung war ein Klacks.

Zaco V5x Test - Unser Fazit

Wenn du auf der Suche nach einem kleinen Haushaltshelfer bist, der dich nicht nur beim Saugen, sondern auch beim Wischen unterstützt, ist der Zaco optimal für dich. Am besten arbeitet in 1-2 Räume mit glattem Untergrund, hier kann er auch sein Potenzial als Wischroboter voll ausschöpfen. Vor allem die lange Laufzeit, die Funktionsvielfalt sowie seine Einfachheit führten zu einer guten Endwertung von 67%.

Kategorie

Bewertung

Navigation

50 %

Reinigungsleistung

60 %

Ausstattung

80 %

Handhabung

60 %

Preis-/Leistung

90 %

Endwertung

67 %

Bagotte BG700 - Günstiger Sauger für Smart Home Nutzer

Schlankes Design und smarte Funktionen: Der Saugroboter Bagotte BG700 will beides zusammenbringen, und zwar zu einem echten Kampfpreis. Rein äußerlich gleicht er dem eufy RoboVac 11s von Anker, ein paar maßgebende Unterschiede gibt es aber doch:

  • Smart dank App?: Der größte Unterschied zu Ankers eufy ist die App, mit der sich der Saugroboter steuern lässt. Hier bekommst du einige zusätzliche Features, wie einen individuellen Reinigungsplan, und die Möglichkeit den BG700 mittels Sprachsteuerung via Sprachassistenten zu bedienen. Die Einrichtung ist allerdings etwas umständlich.

  • Leise & gründlich: Genau wie der nahezu baugleiche eufy, ist er mit 42 dB auf Teppich angenehm leise. Im Gegensatz zu den günstigeren Test-Saugern von Medion und Zaco, hat der Roboter zusätzlich zu den Seitenbürsten eine Gummibürste für den Boden, perfekt für den Einsatz im Tierhaushalt. Auch beim Überwinden von Hindernissen konnte er punkten.

  • Chaotische Navigation: Trotz App navigiert auch der BG700 sich chaotisch und ohne Mapping durch deine Wohnung. Im Test hielt er das immerhin 120 Minuten durch und hat unseren 45 m² Testraum gut gereinigt. Mit speziellen Klebestreifen begrenzt du den Reinigungsbereich. 

Bagotte BG700 - Die Nachteile

Ohne Mapping oder ausgefeilte Sensorik ist auch beim Bagotte die Raumabdeckung nicht hundertprozentig gewährleistet. Der chinesische Staubsaugerroboter fährt deine Wohnung nach dem Chaos-Prinzip ab, die lange Laufzeit kommt der Gründlichkeit dabei aber entgegen.

Einen weiteren Schwachpunkt sehen wir in der Bagotte App. Mit ihr lässt sich der Saugroboter zwar steuern, die Anbindung an den Google Assistent ist damit aber nicht möglich. Die Einrichtung als Smarthome Gerät hat uns viele Nerven gekostet. Die Anleitung ist hier schlichtweg falsch, bzw. nicht mehr aktuell.
Damit du es einfacher hast, hier der alles entscheidende Hinweis: Nutze anstatt der App von Bagotte die “Smart Life App” für iOS oder Android. Mit dieser App kannst du den Sauger steuern und ihn per Skill (Alexa) oder durch eine Verknüpfung mit Google Home auch über Sprachsteuerung kontrollieren.

Bagotte BG 700 - Die Vorteile 

Der Bagotte glänzt vor allem durch die App Anbdinung und die Möglichkeit zur Sprachsteuerung.Wenn die Einrichtung der Smart Life App und die Kopplung an den Smart Assistant dann aber abgeschlossen ist, bietet der BG700 einen echten Mehrwert für Smarthome Enthusiasten. So kannst du den Robo-Sauger auf Zuruf starten und in der App zudem durch die Programmierfunktion einen individuellen Reinigungsplan erstellen. Nett ist auch die Übersicht über Akkustand und die Material-Lebensdauer. So hast du einen guten Richtwert, wann du den Staubfilter (HEPA) oder die Bürsten tauschen solltest.

Vor allem durch seine lange Laufzeit von 120 Minuten konnte er im Test ein gründliches Reinigungsergebnis erzielen und fand nach getaner Arbeit gut in seine Station zurück. Hier kommt ihm auch seine geringe Höhe von nur 7 cm zu Gute. Während der Reinigung ist er mit unter 50 dB außerdem angenehm leise. Auch beim “Klettern” über Hindernisse stellte er sich auffallend gut an und gehört zu den Bergsteigern unter den Saugrobotern. Selbst die 1,5 cm hohe Teppichkante konnte er immer problemlos hinter sich lassen. 

Für die besten Reinigungsergebnisse empfehlen wir den Automatik- oder Fleckenmodus, die im Test die gründlichsten Ergebnisse erzielten. Ansonsten gibt es noch eine Ecken- und weniger effektive Einzelzimmerreinigung. Nach einem Saug-Durchgang solltest du den 0,6 l großen Staubbehälter reinigen, bei einem kleinen Einsatzgebiet reicht das Volumen auch für mehrere Durchgänge. Die Reinigung ist dabei unkompliziert, für den Filter liegt zusätzlich ein Pinsel bereit.

Bagotte BG700 Test - Unser Fazit

Der Bagotte ist zwar etwas teurer als das doch sehr ähnliche Modell von Anker, die App Anbindung und die Möglichkeit den Sauger per Spracheingabe zu steuern, ist den Aufpreis aber definitiv wert. Der flache und trotz Chaos-Prinzip teilweise smarte Roboter erreichte eine Endwertung von 65% und lohnt sich damit für alle Sparfüchse, die nicht noch eine Fernbedienung mehr haben wollen.

Kategorie

Bewertung

Navigation

50 %

Reinigungsleistung

70 %

Ausstattung

70 %

Handhabung

70 %

Preis-/Leistung

70 %

Endwertung

65 %

AEG RX9-1-IBM - Innovative Ausstattung mit einigen Schwächen

Mit dem RX9-1-IBM schickt AEG seine Vision eines Saugroboters ins Rennen. Mit ausgefallenen Funktionen wie einer Mischung aus Kamera- und Sensortechnik und der ausfallenden Form möchte der Hersteller von Haushaltstechnik dabei punkten.

  • Saugroboter mit Durchblick: Anstelle von Infrarotsensoren setzt der AEG RX9-1-IBM auf eine eingebaute Kamera kombiniert mit zwei Lasersensoren. Damit erzeugt sich der Roboter ein dreidimensionales Bild seiner Umgebung und ersetzt auch gleich den nicht vorhandenen Fallsensor. Kanten und eventuelle Abgründe wie z.B. Türschwellen werden hiermit zuverlässig erkannt.

  • Bessere Manöver dank “Trinity Shape”: Mit seiner ungewöhnlichen Form, die irgendwo zwischen Dreieck und Kreis zu verordnen ist, sticht er aus der Masse der meist kreisförmigen Roboter heraus. Der Sinn dahinter: Durch die abgeänderte Form soll der AEG RX9-1-IBM besonders wendig sein und besser in Ecken und unter Möbel kommen können.

  • Ausbaufähige App: Während die Einrichtung der App für iOS und Android und die Verbindung zum Roboter via Smartphone kinderleicht und problemlos vonstattenging, ist der Funktionsumfang enttäuschend. Keine Fernbedienung, keine Wartungsprotokolle und eine wenig ansprechende Karte. Auch braucht sie lange, um den aktuellen Status einer Reinigung abzurufen.

  • Zu kurzer Atem: Zwar hat AEG mit den Features für den AEG RX9-1-IBM nicht gespart, doch die mageren 2500 Milliamperestunden (mAh) des Akkus bringen nicht genug Ladungskapazität mit, um den Roboter lange genug am Laufen zu halten, um einen etwas größeren Raum von 45 m² zu reinigen.

AEG RX9-1-IBM - Die Nachteile

Das größte Manko des AEG RX9-1-IBM ist die schwache Akkuleistung. Dieser bildet mit seinen ca. 42 Minuten Laufzeit das abgeschlagene Schlusslicht unserer Testgeräte. Der AEG schaffte es nicht, unseren ca. 45 m² großen Testraum in einem Rutsch zu reinigen, sondern musste eine Pause zum Laden einlegen. Damit verzögerte sich der Reinigungsvorgang beträchtlich, da die Akkuladezeit gute 2 Stunden beträgt. Die Gesamtdauer der Reinigung betrug am Ende weit über drei Stunden.

AEGs Saugroboter hat sich zudem im Test als das lauteste Gerät erwiesen. Sowohl die Lautstärke des Saugvorgangs als auch ein unangenehmes Rollgeräusch waren deutlich durch verschlossene Türen und Wände zu hören. Er ist somit eher für die Reinigung tagsüber geeignet. Möglichst, wenn man selbst nicht zu Hause ist.

AEG RX9-1-IBM - Die Vorteile

Mit seinem großen Auge sieht der AEG RX9-1-IBM besonders viel.Mit seinem rund 0,7 Liter großen Staubbehälter ist der AEG RX9-1-IBM der Vielfraß unserer Testgeräte. Er kann auch große Mengen an Dreck und Staub fassen, bevor er händisch gereinigt werden muss. Der Behälter lässt sich einfach aufklappen, wodurch man leichten Zugriff hat und sich Entleerung und Reinigung einfach gestalten.

Auch wenn der AEG auf Infrarotsensoren verzichtet, trägt die Kombination aus Kamera und Lasersensoren Früchte. Auch wenn es manchmal so aussieht, als bräuchte der RX9 lange, um sich zu orientieren, flitzt er bedeutend schneller im Raum umher, als Geräte, die nach dem Chaos-Prinzip vorgehen. Das ist besonders für kleinere Räume geeignet, da er diese in Rekordzeit reinigen kann. Bei größeren stößt er aufgrund der begrenzten Laufzeit schnell an seine Grenzen.

Was lange währt, wird endlich gut: Der AEG RX9-1-IBM braucht zwar lange, erzielt am Ende aber solide Reinigungsresultate. Auch Teppiche reinigt er zuverlässig und gründlich.

Hinweis: Für Langflorteppiche eignet sich das Gerät nicht, da es zu Komplikationen mit der Seitenbürste kommen kann.

AEG RX9-1-IBM Test - Unser Fazit

AEGs Saugroboter arbeitet besonders in kleinen Räumen gründlich und schnell. Durch sein systematisches Vorgehen und Abfahren der Fläche, schafft er solche Räume in Rekordzeit. Auch der umfassende Staubbehälter und die leichte Reinigung der Komponenten sind lobend zu erwähnen. Alles in allem konnte er uns jedoch nicht komplett überzeugen. Insbesondere die hohe Lautstärke und die schwache Akkuleistung stechen hierbei heraus. Bei mehr als 30 m² weitet sich die Reinigungszeit schnell auf mehrere Stunden aus. Deshalb hat es der AEG RX9 mit 63% als teuerstes Gerät gerade einmal auf den fünften Platz geschafft.

Kategorie

Bewertung

Navigation

70 %

Reinigungsleistung

60 %

Ausstattung

70 %

Handhabung

80 %

Preis-/Leistung

40 %

Endwertung

63 %

eufy RoboVac 11S - Flacher Saughelfer für Tierbesitzer

Der beliebte chinesische Hersteller Anker ist sonst vor allem für eine große Auswahl an Ladekabeln, Powerbanks sowie Bluetooth Lautsprechern bekannt. Mit dem eufy RoboVac 11s traut sich Anker in neue Gefilde und liefert einen flachen, eleganten und leisen Staubsaugerroboter zum Einstiegspreis:

  • Flüsterleise Reinigung: Der eufy kommt mit Hindernissen wie Teppichkanten oder Türschwellen sehr gut zurecht. Dabei ist er mit 42 dB auf dem Teppich angenehm leise - das entspricht etwa einem Flüstern. Auch auf glatten Böden liegt er bei unter 50 dB. Die geringe Lautstärke sowie eine Gummibürste für den Boden machen den eufy besonders für Tierbesitzer interessant.

  • Sofort einsatzbereit: Einfach die Ladestation an den Strom anschließen, die mitgelieferten Batterien in die Fernbedienung einlegen und schon kannst du den Saugroboter auf seine erste Reinigungsmission schicken. Nützlich sind vor allem der Automatik- und Fleckenmodus, je nachdem, ob der ganze Raum oder nur punktuell gereinigt werden soll.

  • Nur für kleine Räume: Ankers Saugroboter navigiert sich nach dem Chaos-Prinzip durch deine Wohnung. Ob dabei alles gereinigt wird, ist daher mehr oder weniger zufällig. Bedingt durch seine Laufzeit von 80 Minuten, ist er am besten für kleinere Einzelräume geeignet. Der 0,6 l fassende Staubbehälter ist dafür auch für zwei Durchgänge ausreichend.

eufy RoboVac 11s - Nachteile

Durch das Chaos-Prinzip ist die Raumabdeckung nicht hundertprozentig gewährleistet. In unserem Test hat Ankers Saugroboter 80 Minuten durchgehalten - 20 Minuten weniger als die Herstellerangabe verspricht. Dabei hat er im automatischen Reinigungsmodus leider nicht alle Stellen des 45 m² großen Testraums erreicht.
Wenn es einmal hakt, müsste der Saugroboter das durch Signaltöne anzeigen. Das hat im Test nicht geklappt und wir mussten ab und an einen Kontrollblick auf den Sauger werfen.

eufy RoboVac 11s - Vorteile

Durch sein besonders flaches Design kommt der eufy Robovac 11s unter jedes Sofa.Ein großer Vorteil des kleinen Haushaltshelfers ist seine flache Bauform. Der Saugroboter ist gerade einmal 7 cm hoch und sollte unter den meisten Sofas oder Schränken problemlos durchkommen.
Insbesondere bei Hindernissen konnte der Saugroboter glänzen. Die hohe Teppichkante eines Langflorteppichs, die teureren Saugern Probleme bereitete, konnte der eufy fast immer überwinden und auch mit seiner geringen Lautstärke auf dem Teppich überzeugen.

Für den den Saugroboter von Anker gibt es zwar keine App, dafür aber eine Fernbedienung, mit der du eine einmalige oder tägliche Startzeit für den Saugroboter auswählen kannst. Außerdem lässt sich der Roboter per Fernbedienung starten, zurück zur Station schicken und bietet vier Reinigungs-Modi.
Im Test haben sich in erster Linie der Automatikmodus sowie die Spotreinigung behauptet, die am gründlichsten und mit der besten Raumabdeckung ihrem Job nachgehen. Ansonsten gibt es noch eine Ecken- und Einzelzimmerreinigung, die sich in der Praxis hauptsächlich durch eine kürzere Laufzeit vom automatischen Reinigungsmodus unterscheiden.

Dank des 0,6 l großen Staubbehälters ist ordentlich Platz für Staub, Dreck und Tierhaare, sodass du den Behälter unter Umständen gar nicht nach jedem Einsatz leeren musst. Die Entleerung und Reinigung des Staubbehälters ist beim eufy kinderleicht. Reinigungswerkzeug und Ersatzbürsten gehören zum Lieferumfang.

eufy RoboVac 11s Test - Unser Fazit

Starke Saugkraft und eine Gummibürste verhelfen dem eufy zu guten Reinigungsergebnissen. Gerade wenn du viel wert auf ein flaches Design legst, bekommst du mit dem Saugroboter aus dem Hause Anker einen praktischen Haushaltshelfer, der auch unter dem Bett oder Sofa für dich saubermacht. Die Gummibürste auf der Unterseite wie auch die niedrige Lautstärke machen ihn besonders für Haustierbesitzer interessant.

Kategorie

Bewertung

Navigation

40 %

Reinigungsleistung

60 %

Ausstattung

50 %

Handhabung

60 %

Preis-/Leistung

80 %

Endwertung

58 %

Medion MD18500 - Zuverlässiges Schnäppchen

Aus dem Hause Medion kommt der MD 18500 dahergefahren. Medion ist besonders für seine günstige Unterhaltungselektronik bekannt. Beim MD 18500 handelt es sich jedoch nicht etwa um einen PC oder Laptop auf Rädern, sondern einen Staubsaugerroboter, der mit seinem kleinen Preis auftrumpfen möchte. 

  • Kleiner, aber oho: Unter den Saugrobotern gehört der MD 18500 zu den Winzlingen. Damit kommt er beinahe überall hin - auch unter flache Sofas, in kleine Ecken oder engere Zwischenräume.

  • Auf die Plätze, fertig, los: Zwar verzichtet Medion auf eine Steuerung per App, doch hat das Plug and Play-Modell auch seine Vorzüge. Die Inbetriebnahme vom MD 18500 erwies sich als kinderleicht. Station eingesteckt, Roboter an und los geht die erste Tour.

  • Viel für wenig Geld: Trotz des kleinen Preises hat der Medion einiges an Ausstattung im Gepäck. Neben Fernbedienung, Reinigungsbürsten und Ersatzfilter hat er sogar eine virtuelle Wand in petto, mit der sich ein bestimmter Bereich abgrenzen lässt, in den der kleine Helfer keinen Eintritt haben soll.

  • Wo Chaos sinnlos waltet: Der MD18500 geht nach dem Chaos-Prinzip vor. Das Prinzip schreibt vor, dass es im Grunde kein Prinzip gibt, sondern wahllos durch den Raum gefahren wird. Ein Glücksspiel, das nicht immer aufgeht. In unserem Test hatte er nach knapp 90 Minuten unseren ca. 45 m² Raum nur zu etwa drei Viertel abdecken können.

Medion MD 18500 - Die Nachteile

Auch wenn der Medion MD18500 mit einer Fernbedienung geliefert wird, ist die Bedienung insgesamt wenig umfassend. Von den drei Reinigungsmodi eignet sich der automatische Reinigungsmodus am ehesten für eine komplette Raumreinigung. Die punktuelle Reinigung und das Fahren entlang der Wände haben sich eher als nette Spielereien erwiesen.

Aufgrund des platzsparenden Designs beträgt das Volumen des Staubbehälters gerade einmal 0,3 Liter, wodurch du diesen wirklich nach jeder Fahrt ausleeren musst. Besonders bei großen Räumen fällt der geringe Umfang negativ auf.

Wie bei anderen Staubsaugerrobotern erweist sich das Chaos-Prinzip auch beim Medion als wenig effizient. In unserem Test ließen wir den Roboter ca. 87 Minuten am Stück durch unseren 45 m² großen Testraum fahren. Am Ende wurden gut drei Viertel des Raumes abgedeckt. Um einige Ecken machte der Medion gänzlich einen Bogen, während er andere Teile wiederholt besuchte.

Leichtest Kopfkratzen löste der MD 18500 einmal aus, als der MD 18500 nach einer abgeschlossenen Reinigung den Weg zu seiner Ladestation nicht nur nicht fand, sondern sie nicht einmal suchte. Stattdessen blieb der Medion an Ort und Stelle stehen und bewegte sich keinen Meter weiter. Zwar passierte das in unserem Test nur ein einziges Mal, doch kann dies vor allem dann nervig werden, sofern der Saugroboter arbeitet, wenn man selbst nicht zu Hause ist.

Medion MD 18500 - Die Vorteile

Den Medion MD 18500 gibt es quasi zum Mitnahmepreis.Der größte Vorteil von Medions Roboter ist der kleine Preis. Von unseren Testgeräten ist er der mit Abstand günstigste, kann aber trotzdem mit einer akzeptablen Saugleistung punkten. Besonders für glatte Oberflächen und kleinere Räume eignet er sich. Für Teppiche ist er nicht zu empfehlen. Bei gröberem Dreck (z.B. Haferflocken) stößt er teilweise an seine Grenzen, da er diesen entweder nicht ganz aufsaugte oder vereinzelte Reste mit den Seitenbürsten im Raum verteilte. 

Mit seinen 87 Minuten Laufzeit gehört der Akku zwar nicht zu den Spitzenreitern unseres Tests, ist aber dennoch solide. Er hält somit auch die Versprechungen des Herstellers ein, der die Laufzeit mit 90 Minuten angegeben hat. Trotz Chaos-Prinzip schafft er mit einer vollen Akkuladung kleinere Räume in der angegebenen Zeit. 

Der MD 185000 kommt mit einer für den Preis guten Auswahl an Zubehör geliefert. In unserem Test wagte es der kleine Roboter nicht, die virtuelle Wand zu überschreiten - nicht mal mit Fernbedienung. Das Absperren einzelner Bereiche, in denen der weiße Flitzer unerwünscht ist, funktioniert entsprechend problemlos.

Medion MD 18500 Test - Unser Fazit

Der Medion MD 18500 eignet sich ideal für Sparfüchse. Für einen kleinen Preis erhältst du ein Gerät, das dennoch relativ gründlich arbeitet. Wenn er auch nach dem Chaos-Prinzip vorgeht, ist der Akku ausdauernd genug, um kleinere Räume komplett abzudecken. Die mitgelieferte Ausstattung funktioniert einwandfrei und lässt sich kinderleicht einrichten. Vor allem die virtuelle Wand ist hierbei positiv hervorzuheben, die trotz geringen Preises im Lieferumfang enthalten war. Dem Medion MD 18500 macht in puncto Preis-Leistung keiner etwas vor.

Kategorie

Bewertung

Navigation

40 %

Reinigungsleistung

50 %

Ausstattung

60 %

Handhabung

50 %

Preis-/Leistung

90 %

Endwertung

57 %

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