Rudergeräte

Rudergerät Test: Die 40 besten Rudergeräte 2022

Die besten Rudergeräte in der Schweiz

von Tom Beck
zuletzt aktualisiert: 10.08.2022
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Rudergerät Kaufberatung
von: Tom Beck
aktualisiert am: 10.08.2022
Tom Beck

Rudergerät - Gelenkschonendes Ganzkörpertraining

Person auf einem RuderergometerMit dem Rudergerät werden die Bewegungen beim Rudern nachgeahmt. Rudergeräte für zu Hause erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, da das Rudern viele Muskelpartien anspricht. Leider ist es nicht so einfach, das richtige Gerät für den eigenen Bedarf zu finden.

Wir hoffen, etwas Licht ins Dunkle bringen zu können und geben dir einen Überblick, was du beim Kauf eines Rudergeräts beachten solltest.

  • Gelenkschonend: Das Training mit dem Rudergerät bietet viele Vorteile für Jung und Alt, denn das Training stärkt das Herz-Kreislauf-System und ist dabei gelenkschonend. Aufgrund der vielen Muskelpartien, die mit der Rudermaschine angesprochen werden und dem hohen Kalorienverbrauch sind die Geräte sehr beliebt.

  • Verschiedene Bremssysteme: Das Wichtigste beim Kauf einem Ruderergometer ist wohl das Bremssystem. Hier musst du entscheiden zwischen Wasserwiderstand, Luftwiderstand, Magnetbremssystem und einem Hydraulik-Zylinder, der als Widerstand wirkt. Die Unterschiede und welches Bremssystem sich für dich eignet, haben wir dir weiter unten zusammen gefasst.

  • Zusatzfunktionen: Viele Rudergeräte verfügen über einen Trainingscomputer, der anzeigt, wie viele Züge du bereits getan hast, wie viele Kalorien du dabei verbrannt hast, die zurückgelegte Entfernung, Schläge pro Minute und weitere Trainingsdaten. Manche Rudermaschinen werden mit einem Brustgurt geliefert, der deine Herzfrequenz misst. Du kannst hierfür aber auch ein Fitness-Armband nutzen.

Worauf du bei deiner Rudermaschine achten solltest

Frau mit Rudergerät im VordergrundDa es leider wenig Rudergerät Tests gibt, musst du dich vor allem auf Empfehlungen und Kundenbewertungen verlassen. Es gibt aber auch einige Tipps von uns, wie du das richtige Rudergerät für dich findest. 

Zunächst solltest du für dich festlegen, welches Bremssystem für dich in Frage kommt. Beim Zugsystem gibt es ebenfalls Unterschiede. Wir haben dir die wichtigsten Faktoren für die perfekte Ruderzugmaschine aufgelistet.

Widerstands- und Bremssysteme - Mit Wasser oder Luft zur Traumfigur

Beim Rudern auf dem Wasser bietet das Gewässer den Widerstand, wie funktioniert es also bei den Ruderzugmaschinen?

  • Wasserwiderstand: Das Rudern mit Wasserwiderstand kommt dem natürlichen Rudern am nächsten. In dem mit Wasser gefüllten Behälter entstehen durch den Seilzug Wasserverwirbelungen. Je stärker du ziehst, desto stärker ist auch der Wasserwiderstand. Es passt sich also deiner Intensität an. Den Widerstand erhöhen oder senken kannst du aber auch mit der Füllmenge des Wasserbehälters. Allerdings sind diese Waterrower recht laut, im Vergleich sind sie auch meist teurer.

  • Luftwiderstand: Bei einem Rudergerät mit Luftwiderstandssystem wird eine Turbine angezogen, die die Luft verdrängt. Auch hier gilt, je stärker bzw. intensiver du trainierst, desto stärker wird der Widerstand. Einzelne Widerstandsstufen kannst du jedoch nicht festlegen. Die Bewegung ist sehr realistisch, leider auch die Geräuschkulisse.

  • Magnetbremssystem: Bei diesem Bremssystem wird durch den Seilzug ein Schwungrad angetrieben. Ein großer Magnet bremst dieses Schwungrad. Ausschlaggebend für den Widerstand ist die Größe der Schwungmasse, denn ein größeres Schwungrad benötigt mehr Kraft. Der Vorteil des Magnetbremssystems ist eine angenehmere Betriebslautstärke im Vergleich mit anderen Widerstand- bzw. Bremssystemen und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis.

  • Hydraulik: Bei diesem Widerstandssystem werden Hydraulik-Zylinder eingesetzt. Durch die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung erzeugen die Hydraulik-Zylinder einen Gegendruck, der als Widerstand wirkt. Hier kannst du einzelne Widerstandsstufen einstellen. Hydraulik-Rudermaschinen sind am günstigsten, oft ist aber auch viel Plastik verbaut und die Haltbarkeit damit eher begrenzt.

Zugsysteme - Seilzug oder Ausleger

Rudergeräte unterscheiden sich zum Teil stark in der Konstruktion. So gibt es zwei grundlegende Formen.

  • Seilzug: Die gängigste Art sind Seilzug-Rudergeräte. Hier befindet sich eine Zugstange in der Mitte, die mit beiden Händen gezogen wird. Der Zugweg ist recht lang, sodass beim Rudern mehr Muskelgruppen angesprochen werden. Der Bewegungsablauf ist sowohl für Anfänger:innen als auch Fortgeschrittene geeignet.

  • Ausleger: Rudergeräte mit diesem Zugsystem sind aufgebaut wie ein Ruderboot. Hier gibt es zwei Griffe, die unabhängig bewegt werden können, wie Paddel. Meist werden hier Hydraulik-Zylinder für den Widerstand genutzt. Fortgeschrittene sind hier etwas besser aufgehoben.

Außerdem wichtig für das richtige Rudergerät

Wir haben dir die wichtigsten Faktoren für den Kauf zusammen gefasst. Damit das Ruderergometer auch genau passt, solltest du noch ein paar Kriterien berücksichtigen:

  • Klappbar: Viele Geräte sind klappbar, die Aufstellmaße sind aber in der Regel immer noch recht groß. Ein klappbares Ruderergometer kann jedoch in einer kleinen Wohnung etwas mehr Komfort bieten.
  • Maximales Nutzergewicht: Die meisten Geräte geben ein maximales Nutzergewicht an. Dieses sollte vor dem Kauf berücksichtigt werden.
  • Körpergröße: Da die Beine beim Rudern durchgestreckt werden, solltest du die maximale Körpergröße für dein Gerät genau prüfen. Besonders Menschen mit Körpergröße über 2 m sollten besonderen Augenmerk darauf legen.
  • Trainingsprogramme: Möchtest du dein Krafttraining steigern, solltest du auch schauen, ob dein Rudergerät über Trainingsprogramme verfügt. Diese Geräte funktionieren dann aber mit Magnetbremssystem oder Hydraulik.
  • Schnittstellen/Apps: Die meisten Ruderergometer haben einen Trainingscomputer, der die wichtigsten Daten zu deinem Training aufzeichnet. Manche lassen sich auch mit einer App oder Bluetooth verbinden, die dein Training aufzeichnen.

Darum brauchst du ein Rudergerät für zu Hause

ältere Frau auf einem Rudergerät mit CoachRudern ist ein gelenkschonendes Ganzkörpertraining, welches sowohl die kardiovaskuläre Fitness als auch Ausdauer verbessern kann. Da beim Rudern wenig Gewicht auf den Gelenken lastet, eignet es sich auch für Menschen, die sich nicht zu sehr belasten wollen oder können. 

Dabei verbrennst du sogar mehr Kalorien als mit anderen Fitnessgeräten wie Crosstrainern oder Indoor-Bikes und sprichst auch noch mehr Muskelgruppen mit deinem Training an.

Welche Muskeln trainiert man mit dem Rudergerät?

Das Training mit dem Rudergerät gilt als Ganzkörpertraining. Beim Beginn des Durchzugs werden Waden, Oberschenkel sowie der untere Rücken in Anspruch genommen. Die mittlere Phase des Durchzugs setzt außerdem weitere Muskelgruppen in Gang. Nun kommen die Bauchmuskeln, Bizeps und Unterarme dazu. Zum Ende des Durchzugs ist nun auch die Schulter angespannt. 

Hier eine Übersicht, welche Muskeln genau beim Rudergerät zum Einsatz kommen:

  • Oberschenkel
  • Waden
  • Gesäßmuskel
  • Rumpf
  • Bauch
  • Rücken
  • Nacken
  • Hintere Schulter
  • Bizeps
  • Unterarm

Rudergerät Test - Wer hat Rudergeräte getestet

Zwar hat das ETM Testmagazin einzelne Rudergeräte getestet, die Modelle sind jedoch nicht mehr erhältlich. 2021 hat das Magazin Haus und Garten mehrere Ruderergometer getestet und bewertet. Als Preis-Leistungs-Sieger ist hier das Sportplus SP-MR-008 Rudergerät hervorgegangen. 

Das Gerät mit Magnetbremssystem bietet vor allem Anfänger:innen einen guten und günstigen Einstieg in die Welt der Rudermaschinen. Die Intensität lässt sich gut einstellen und der abgeschrägte Sitz erleichtert das Training. Für große Menschen könnte es jedoch etwas eng werden.

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