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CPUs

Die besten CPUs in der Schweiz

CPU Kaufberater

Mit diesen Tipps findest du die richtige CPU

CPU Vorder- und Rückseite vor weißem HintergrundDer Prozessor - Das Gehirn deines Computers. Er wird mit Informationen gefüttert, verarbeitet diese und priorisiert intelligent weitere Schritte. Hier solltest du bei einer Kaufentscheidung wenig falsch machen, um den Computer nicht unnötig auszubremsen.
All die vielen Aufgaben, die du ihm mit der Bedienung deines Computers sendest, verarbeitet dieser kleine Chip in Sekundenschnelle - da macht sich jede (Gedenk)Sekunde bemerkbar und lässt dich länger warten.

In diesem Kaufberater geben wir dir die wichtigsten Tipps, um die passende CPU für dich zu finden und wie du sie einbaust. Du erfährst alles über die kleinen, aber feinen, Unterschiede in den Produktbezeichnungen, die lohnenswerten Zusatzfunktionen, was ein GHz ist und warum du mehr Kerne nicht immer die beste Wahl sind.

Die besten CPUs im Vergleich

Was ist ein Prozessor?

Die Abkürzung CPU bedeutet ausgeschrieben “Central Processing Unit” - also die zentrale Verarbeitungseinheit in deinem Computer, häufig auch einfach als Prozessor bezeichnet. Über sie laufen sämtliche Rechenprozesse. Zudem versorgt sie andere Komponenten wie z.B. die Grafikkarte mit spezifizierten Aufgaben, füttert den Zwischenspeicher (RAM) und schreibt Dateien auf die Festplatte. Dabei verteilt sie diese Arbeitsprozesse logisch und effizient.
Nicht umsonst wird sie als das Gehirn eines Computers bezeichnet. Ähnlich wie das menschliche Organ im Kopf unseren ganzen Körper mit neuronalen Botschaften steuert, diktiert der Prozessor in deinem technischen Gerät (egal ob Smartphone, Taschenrechner, Fernseher oder Desktop-PC) das Verhalten des ganzen Systems.

Warum werden CPUs immer mit GHz angegeben?

Als zentrale Recheneinheit gibt der Prozessor den Takt vor. Dieser Takt wird wiederum in Hertz verdeutlicht. Ein Hertz ist ein Rechenschritt innerhalb der CPU. Da die Prozessoren schon sehr weit fortgeschritten sind, werden diese Werte nicht mehr in Megahertz, sondern in Gigahertz angegeben. Ein Gigahertz sind umgerechnet eine Milliarde einfacher Rechenschritte. Taktet also ein Prozessor heute z.B. mit 3,6 GHz, sind das 3,6 Milliarden Berechnungen in der Sekunde.

Die Gigahertzangabe ist ein wichtiger Kennwert, der den direkten Vergleich von Modellen ermöglicht und eine konkrete Auskunft über die Leistungsfähigkeit einer CPU gibt. Aufpassen solltest du dabei aber bei der Anzahl der Kerne. Schließlich ist es ein Unterschied, ob ein Prozessor 2x 3,6 Ghz (Dual-Core) oder 4x 3,6 GHz (Quad-Core) vorweisen kann.

Warum stehen immer zwei GHz-Angaben beim Prozessor? - Basistakt und Turbotakt

  • CPU GHz Performance AnzeigeBasistakt: Der angegebene Wert in Gigahertz ist jedoch nur die maximale Taktung im regulären Betrieb, die alle Kerne erreichen können - der Basistakt. Die Taktrate dabei ist variabel und passt sich der Systemauslastung an, um Strom zu sparen und nicht zu viel Hitze zu produzieren. Wenn du also nur ein Video schaust oder im Web surfst wird dein Prozessor nicht hochtakten und so viel Leistung bereitstellen. Schneidest du hingegen ein Video mit einem Videoschnittprogramm oder führst viele Programme und Anwendungen auf einmal aus, passt sich die CPU an, taktet hoch und die Lüfter drehen auf.

  • Turbotakt: Hinzu kommt der sogenannte Turbo-Boost-Technik oder Turbo-Taktfrequenz, die speziell für Single-Core Anwendungen geschaffen ist. Einige Programme benötigen die reine Rechenleistung eines einzelnen Kerns, und davon viel. Der Turbo-Boost führt diese Power einem Kern zu, taktet ihn hoch und drosselt dabei die verbleibenden Kerne herunter. In diesem Moment kann der einzelne Kern eine weitaus höherer Taktrate erreichen - der angegeben Turbo-Boost-Wert in GHz - solange es die Hitzeentwicklung und Stromversorgung erlaubt.

Was macht Mehrkernprozessoren besser?

Im wahrsten Sinne des Wortes der Kern der Sache ist bei Prozessoren die Anzahl der eingesetzten Rechenkerne. Mit ihnen werden die Aufgaben für den Prozessor aufgeteilt, um so effizienter und vor allem schneller zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

Beispiel: Das Abräumen des Esstisches. Alleine schaffst du du es zwar auch alles Geschirr in die Spülmaschine zu packen, wenn Freunde oder Familie aber ihr Essgeschirr gleich abräumen, kommt ihr zusammen schneller zu einem sauberen Tisch.

Vereinfacht ausgedrückt löst ein Einkernprozessor z.B. eine komplizierte Formel Schritt für Schritt und braucht dementsprechend viel Zeit. Ein Mehrkernprozessor teilt die Berechnung auf, verteilt also Elemente der Formel auf unterschiedliche Kerne. Am Ende werden die Ergebnisse zusammengetragen. Durch das parallele Arbeiten an mehreren Punkten, kommt der Mehrkernprozessor wesentlich schneller ans Ziel.

Single-Core, Dual-Core, Quad-Core, Octa-Core - Wieviel Kerne brauche ich?

In vielen Smartphone kommen schon seit langem Achtkern-Prozessoren (Octa-Core) zum Einsatz. In Laptops sind es hingegen immer noch eher Zweikern-CPUs. Für Gaming PCs gilt ein Vierkern-Prozessor als die ideale Wahl. Wie passt das alles zusammen? Sind mehr Kerne nicht immer besser? Warum haben nicht alle Computer einfach so viele Kerne wie möglich?CPU von vorne mit Kern-Schriftzug

Hier gilt der Grundsatz der Optimierung: Eine CPU ist in den meisten Fällen extra für ihr Einsatzgebiet entwickelt und darauf optimiert worden.
In einem Smartphone arbeiten viele niedrig getaktete und deshalb stromsparende Kerne. Da es sich bei Android und iOS im Vergleich zu Windows 10 oder MacOS um eher weniger komplizierte Betriebssysteme handelt, ist es sinnvoll die CPU viele kleine einfache Arbeitsschritte ausführen zu lassen und damit den Akku zu schonen. Apps sind ebenfalls nur kleine Anwendungen, die weniger Ressourcen benötigen als vollwertige Programme auf einem Desktop oder Laptop.

Wann sind nur 2 Prozessor-Kerne sinnvoll?

Der Akku ist auch der Grund, warum in Laptops nach wie vor Dual-Core Prozessoren zum Einsatz kommen. Diese bieten zwar nicht die Leistungsfähigkeit eines echten Quad-Core-Prozessor, den du vielleicht in deinem Gaming PC findest, können aber dafür sehr energieeffizient arbeiten. Wenn 4 statt 2 Kerne mit Strom versorgt werden müssen, entsteht zudem nicht nur ein höherer Bedarf an Energie, sondern auch mehr Hitze, die in dem kleinen Laptopgehäuse ebenfalls erstmal abgeführt werden muss. Spielefans kennen das eventuell von ihrem Gaming Laptop, der im Akkubetrieb den Lüfter laut aufdreht und plötzlich doppelt so schnell leer ist.

Vier CPU-Kerne sind nach wie vor ausreichend für Gaming

Gamer Girl vor PC bei einem e-Sport TurnierNeben dem Stromverbrauch ist aber auch die Optimierung der Anwendungen wie Programme, Apps und Spiele entscheidend. Aus diesem Grund ist es z.B. für Gamer nicht unbedingt notwendig mehr als 4 Kerne in der CPU des Gaming PCs zu haben. Bei fast allen Videospielen verrichtet die Grafikkarte die meiste Arbeit und kann bei geringer Leistung eher zum Flaschenhals werden. Die CPU wird in den seltensten Fällen an ihre Grenzen gebracht. Die Ausnahme bilden sogenannte Open-World/Sandbox-Games in denen du z.B. eine große Stadt errichtest oder einen Planeten bevölkerst. Hier muss das Spiel viele kleine Prozesse im Hintergrund berechnen, um die komplexen Handlungen der fiktiven Welten ablaufen zu lassen.

Bei Spielen, aber auch bei rechenintensiven Aufgaben wie Videoschnitt oder umfangreichen Berechnungen, sollte es also ein echter Quad-Core-Prozessor sein und kein Dual-Core mit virtuellen Kernen. Spiele und rechenintensive Programme wurden unter der Berücksichtigung der Arbeitsteilung auf 4 Kerne entwickelt und optimiert und laufen dementsprechend besser unter diesen Voraussetzungen.

Wann brauche ich mehr als 4 CPU-Kerne?

Moderne Desktop-Prozessoren bieten heutzutage oft mehr als 4 Kerne. Hexa-Core-Prozessoren (CPUs mit 6 Kernen) werden von Intel und AMD gleichermaßen angeboten. Doch darüber hinaus gibt es auch Prozessoren mit 9, 12, 14 oder gar 18 Kernen zu kaufen. Die Sinnhaftigkeit in Anbetracht der höheren Preise, ist für dich als Nutzer nur gegeben, wenn du tatsächlich sehr rechenintensiven Aufgaben wie aufwendigen Videoschnitt, wissenschaftliche Berechnungen (z.B. Datenauswertungen oder Simulationen), Datenkomprimierung, IT-Programmierung etc. für deinen Computer hast. Nur dann lohnt es sich mehr auszugeben und nur dann merkst du unter realen Bedingungen einen Unterschied - erst recht, wenn die CPU schnell auf die Daten auf deiner SSD-Festplatte und dem RAM-Speicher zugreifen kann.

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