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Beamer-Leinwand Kaufberater

1. Transportable Beamer-Leinwand - Kino überall

Transportable StativleinwandBeamer werden immer mobiler. Mit dem Einzug von kleinen LED Beamern und der Möglichkeit sogar via Tablet oder gar Smartphone ein Breitbild auf eine Oberfläche zu zaubern, ist das mobile Kino bzw. die mobile Präsentation nur noch wenige Handgriffe entfernt.

Doch Raufasertapete, Hauswand oder gestrichenes Holz sind eher eine Notlösung und stehen nicht gerade für eine berauschende Bildqualität. Wer mit Freunden auch mal auf der Gartenparty die Urlaubsbilder und Videos präsentieren möchte oder bei Sportereignissen, wie z.B. Fußball- oder Handball- Weltmeisterschaften, eine mobile Public Viewing Möglichkeit anbieten will, braucht eine transportable Beamer-Leinwand.

Unsere Kaufberatung gibt Ihnen wertvolle Tipps zum Kauf einer solchen mobilen, selbststehenden Leinwand.

Was ist eine transportable Beamer-Leinwand?

Bei einer transportablen Beamer-Leinwand handelt es sich um eine normale Heimkino-Leinwand, die auf den schnellen Auf- bzw. Abbau ausgelegt und möglichst leicht und mobil ist. Sie kann autark, ohne Aufhängung oder Festmontage auf einem ebenen Untergrund aufgestellt werden. Im Idealfall ist das Tuch aus einem Material, welches das Bild noch heller werden lässt, damit die transportable Beamer-Leinwand auch im Außenbereich noch ein sichtbares Bild liefern kann.

Verschiedene Größen, Seitenverhältnisse und Techniken zur Installation variieren von Hersteller zu Hersteller.

2. Die besten Beamer-Leinwände im Vergleich 2017

3. Welche Versionen von mobilen Leinwänden gibt es?

Im Grunde genommen ist das größte Unterscheidungsmerkmal die Technik zum Aufbau der selbststehenden Leinwand.

Mobile Stativleinwand

aufgebaute, transportable Beamer-Stativleinwand in BüroZum einen gibt es dreibeinige Stativleinwände. Der Name rührt daher, weil dem Aufbaue ein Stativ zugrunde liegt, welches auf der Rückseite für die nötige Stabilität sorgt. Im Grunde genommen handelt es sich schlichtweg um eine mobile, ausziehbare Rolloleinwand, die an einem dreibeinigen Ständer aufgehängt wird. Beide Element sind einklapp- bzw. einziehbar und ermöglichen so einen schnellen Auf- und Abbau sowie den Transport.

Ihr Vorteil liegt in der variablen Höhe und dem geringen Gewicht. Nachteilig ist aber die mangelnde Stabilität. Durch die oftmals dünne und leichte Konstruktion ist eine Stativleinwand noch anfälliger für leichten Wind, aber dreht sich auch gerne mal bei leichten Zügen im Raum. Je größer die Leinwand, umso mehr Angriffsfläche bietet das Tuch für das windige Element.

In vielen transportablen Beamer-Leinwänden Tests kam zudem heraus, dass die Projektionsfläche sich wellt und dadurch das Bild verfälscht wird. Insbesondere bei Kamerafahrten in Videos entstehen so unschöne optische Verzerrungen, die an den Blick in ein Aquarium erinnern. Vor allem waren davon günstige mobile Stativleinwände betroffen.

Um diesen Problemen entgegenzuwirken, gibt es auch transportable Beamer-Leinwände mit zwei Stativen. Dann wird das Tuch zwischen beiden Ständern aufgehängt. Allerdings wird dadurch das Transportgewicht und die benötigte Zeit für das Auf- und Abbauen länger.

Kofferleinwand

transportable Kofferleinwand ausgefahrenZum anderen gibt es sogenannte Kofferleinwände. Hier ist der Name Programm - In einem länglichen Koffer wird die Leinwand aufbewahrt und transportiert. Gute Kofferleinwände haben eine Griff und sogar Rollen, um sie leichter mitnehmen zu können.
Wenn die mobile Leinwand aufgebaut werden soll, muss lediglich die Beamerleinwand aus dem Koffer bzw. Kasten nach oben gezogen werden und anschließend einrasten. Durch ein Scherengelenk auf der Rückseite der Leinwand, wird die Konstruktion gestützt.
Hier gibt es auch Versionen, die mit Hilfe eines elektrischen Motors vollautomatisch nach oben fahren. Der Mechanismus wird durch eine Fernbedienung ausgelöst. Hierzu ist lediglich eine Steckdose notwendig.

Von Vorteil ist die Stabilität und die Platzersparnis. Ein Stativ muss breiter sein und nimmt eine relativ große Fläche in Anspruch, die auf Veranstaltungen gerne mal zur Stolperfalle wird. Dahingegen ist eine Kofferleinwand relativ schmal, aber auch noch anfälliger gegenüber Wind. Wer diese im Außenbereich nutzen möchte, benötigt ein besonders stabiles und robustes Modell und kann es zusätzlich mit Seilen befestigen.

Tipp: Die Heringe von einem Zelt zusammen mit stabilen Verbindungen, wie z.B. einer Angelschnur, sorgen für sicheren und fast unsichtbaren Halt.

Tischleinwand

Tischleinwände lassen sich horizontal ausziehen und dann auf einen Tisch stellen. Sie brauchen eine lange und ebene Fläche, einen Tisch, eine Bank oder ähnliches.

Sie sind noch leichter, aber auch meistens kleiner. Tischleinwände sind eher ein Nischenprodukt, da Sie aufgrund des Kompromisses zwischen Größe, Gewicht und Bilddiagonale weniger sinnvoll erscheinen.

4. Was müssen Sie beim Kauf einer selbst stehenden Beamer-Leinwand beachten?

Gesicherte, transportable Beamer-LeinwandEs gibt viele verschiedene Faktoren, welche die Qualität einer solchen mobilen Beamer-Leinwand bestimmen. Allerdings sind einige davon von Ihrem Nutzerverhalten und Budget abhängig. Wer einen der neuartigen kleinen Mini-Beamer für um die 100 - 150€ kauft, braucht keine transportable Projektionsfläche, die das doppelte oder mehr kostet.

Andersherum sollten Sie bei einem Heimkino-Setup, welches aus bestimmten Gründen immer auf- und abgebaut werden muss, nicht auf eine schlechte Leinwand setzen. Insbesondere dann, wenn das Heimkinosystem in Verbindung mit der Soundbar, dem AV-Receiver, den Surround-Lautsprechern und dem hochwertigen 3D-Beamer schon einen gewissen Standard aufweist.

Wie von Tests bei fest installierten Beamer-Leinwänden bekannt, wellen sich günstige Produkte meistens und verzerren das Bild. Zudem ist es nicht selten, dass die Projektionsflächen zu Beginn nach Kunststoff und Lösungsmitteln riechen und erstmal gelüftet werden müssen. Dies ist in keiner Situation angenehm - weder auf einer Messe, im Heimkino und auf der Gartenparty, noch bei der Präsentation im Büro.
Doch auch eine mobile Leinwand sollte sich nach Ihren Ansprüchen richten. Dazu können Sie anhand der folgenden Punkte, die richtige für sich auswählen.

Achten Sie beim Auswahlverfahren auf:

  • Mini-Beamer auf Tisch vor Stativleinwandden Leinwandtyp - Sie haben die Wahl zwischen den oben aufgeführten Modellen. Eine Stativleinwand ist meistens günstig und lässt sich wie eine Rolloleinwand einfach ausziehen. Das Aufstellen und Ausklappen des Statives kann aber etwas hakelig sein. Außerdem ist sie anfällig für Wind, welcher sie wie ein Segel wackeln lässt.
    Eine Kofferleinwand ist teurer in der Anschaffung, dafür aber extrem schnell aufgebaut und etwas stabiler. Gegen eine starke Böe ist auch sie machtlos und die selbststehende Leinwand wird schnell zu einer liegenden Projektionsfläche.
  • das Gewicht - Der Sinn einer transportablen Beamer-Leinwand ist natürlich die Mobilität. Dementsprechend leicht bzw. handlich sollte sie sein. Natürlich sind Leinwände mit großen Diagonalen sperriger und schwerer. Dennoch sollten sie nicht zu viel Gewicht mitbringen und eine smarte Transportmöglichkeit bieten. Ein Haltegriff ist das Mindeste. Teure Modelle sind leicht und trotzdem stabil. Tisch- oder Kofferleinwände haben Rollen und Ziehgriffe, die Sie bei häufigen Ortswechseln zu schätzen lernen werden.
  • die Größe - Vor allem wenn die Leinwand mit Ihnen auf Reisen gehen soll, ist die Größe nicht immer das Wichtigste. Wer z.B. eine Präsentation an einem Messestand, im Büro oder bei einem Kundentermin hat, braucht nicht unbedingt eine 100 Zoll Bilddiagonale. Anders sieht es im Heimkino-Bereich aus. Finden Sie eine sinnvolle Mischung aus Gewicht, Größe und Handlichkeit.
  • den Gain-Faktor - Der Gain-Faktor definiert die Lichtverstärkung, die bei einer weißen Leinwand auftritt. Normale Heimkinoleinwände haben einen Gain-Faktor von 1.0 und reflektieren einen moderaten Lichtanteil. Da eine transportable Beamer-Leinwand häufig in hellen Umgebungen zum Einsatz kommt, ist ein höherer Wert erstrebenswert. Allerdings leidet der Betrachtungswinkel bei einem Gain-Faktor von um die 2.0, weshalb sich in der Realität ein Wert zwischen 1.1 und 1.5 als ideal für selbststehende Projektionsflächen erweist. Heimkino-Fans, die Ihre mobile Leinwand trotzdem immer im Dunkeln aufstellen, können weiterhin bei 1.0 bleiben.

5. Die bekanntesten Marken bei transportablen Beamer-Leinwänden

Auch hier finden wir die bekanntesten Hersteller aus dem Heimkino-Bereich. Transportable Beamer-Leinwände von Celexon oder Deluxx überzeugen durch ihre sehr gute Qualität, sind aber auch dementsprechend teuer. Insbesondere die Celexon Ultramobil Leinwände haben laut vieler Tests zu transportablen Beamer-Leinwänden den richtigen Mittelweg zwischen Qualität, Gewicht und Preis gefunden.

Daneben gibt es viele kleinere Hersteller, die mit günstigen Preisen punkten. Hier müssen Sie sich aber im Klaren sein, dass diese nicht so stabil sind und bei den ersten Anwendungen unangenehm riechen können.

Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der Auswahl Ihrer transportablen Beamer-Leinwand und hoffen, dass unsere Tipps, aber auch unser Preisvergleich Ihnen weiterhelfen kann.
Hier noch ein Geheimtipp: Besonders cool kommt es rüber, wenn im Freien eine Videospielkonsole wie die Playstation 4 auf die Leinwand zaubern und so in einer lauen Sommernacht ein bisschen zocken.

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