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Baby-Schlafsack Kaufberater

1. Erstausstattung fürs Baby - Der Babyschlafsack gehört dazu

Kündigt sich ein Baby an, dann muss an eine Menge gedacht werden. Viele Eltern beginnen daher frühzeitig mit der Planung und dem Erstellen einer Erstausstattungsliste. Neben einem Kinderwagen, einer Wickelkommode und natürlich Windeln, sollte auch der Schlafsack für das Baby, auch als Schlummersack bezeichnet, nicht auf deiner Liste fehlen. Denn in den ersten Lebensmonaten und -jahren gehört er unbedingt dazu!

Warum dein Baby einen Schlafsack haben sollte, welche Arten von Schlafsäcken es gibt und was das Baby im Schlafsack trägt, das erfährst du in unserer Babyschlafsack Kaufberatung.

2. Die besten Baby-Schlafsäcke im Vergleich 2017

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3. Warum braucht mein Baby einen Schlafsack?

Ein Babyschlafsack ersetzt die Bettdecke im Kinderbett. Darin ist dein Baby immer warm eingepackt, da es sich nicht wie bei einer Decke freistrampeln kann. Es fühlt sich geborgen, weil die Enge des Schlafsacks an den Bauch der Mutter erinnert. Außerdem steht bei der Verwendung eines Schlafsacks fürs Baby das Thema Sicherheit im Vordergrund. Rutscht die Decke über Babys Gesicht, droht Erstickungsgefahr.
Studien belegen, dass die Wahrscheinlichkeit des plötzlichen Kindstodes um fast 50% geringer ist, wenn das Kind in einem Schlafsack schläft. Zudem kann sich dein Baby im Schlafsack nicht so einfach auf den Bauch drehen. Eine zu flache Atmung und Atemstillstand können die Folge der Bauchlage sein, das Risiko am plötzlichen Kindstod zu sterben ist also erhöht.

4. Welche Arten von Babyschlafsäcken gibt es?

Im Prinzip unterscheidet man zwei Arten von Schlummersäcken: den Winter- und den Sommerschlafsack, wobei der größte Unterschied beim Material liegt. Welche Differenzierungen es noch gibt, haben wir hier für dich zusammengestellt.

  • Der Babyschlafsack sorgt für ruhige NächteDer Winterschlafsack fürs Baby ist gefüttert, damit es dein Kind immer schön kuschelig warm hat und der kleine Körper nachts nicht auskühlt. Die Füllung ist meist aus Fleece, es gibt aber auch mit Daunen gefüllte Babyschlafsäcke. Der Daunenschlafsack hält dein Baby vor allem in kalten Winternächten kuschelig warm. Wichtig ist, dass der Schlafsack aus einem atmungsaktivem Material besteht, damit ein Wärme- oder Feuchtigkeitsstau verhindert werden kann.
    Ein Winterschlafsack ist in der Regel ein Babyschlafsack mit langen Ärmeln, die in vielen Fällen auch abgenommen werden können.

  • Sommerschlafsack: Der Babyschlafsack für den Sommer ist unwattiert und besteht meist aus dünner (Bio)-Baumwolle oder Frottee-Stoff. Da Frottee Schweiß besonders gut aufnehmen kann, eignet sich dieses Material optimal für laue Sommernächte.

  • Der Kombi-Schlafsack oder Ganzjahresschlafsack vereint Sommer- und Winterschlafsack und ist daher eine praktische Alternative. Je nach Temperatur  werden zwei Schlafsäcke entweder zusammengeknöpft oder einzeln verwendet. Einer der führenden Hersteller im Bereich Kombi-Babyschlafsack ist die Firma Alvi.
    Vielleicht hast du schonmal vom Baby-Mäxchen gehört, einem Kombi-Schlafsack, der von Experten entwickelt wurde. Jedes Original Mäxchen von Alvi besteht aus drei Teilen. Dazu zählen: ein wattierter Außensack sowie zwei Innensäcken mit langen Ärmeln, die auch separat genutzt werden können.

Tipp: Beginnt dein Kind zu krabbeln und möchte nichts anderes tun als die Welt zu entdecken? Mit dem Babyschlafsack ist das kaum möglich, eine praktische Alternative ist in diesem Fall der Schlafsack mit Füßen. Er bietet den Kleinen alle Vorteile eines klassischen Schlafsacks und kann zusätzlich mit Bewegungsfreiheit überzeugen. Öffnungen für die Füße machen Krabbeln, Laufen und Spielen auch mit Babyschlafsack möglich. 

5. Ist ein Pucksack auch ein Babyschlafsack?

Ein Pucksack ist kein richtiger BabyschlafsackKurze Info zum “Pucken”: Beim Pucken werden die Babys eng eingewickelt, um ihnen Geborgenheit zu vermitteln. Unkontrolliertes Bewegen der Arme und Beine wird verhindert, wodurch sie vor allem nachts ruhiger und entspannter sein sollen. Pucken kann man mit größeren Decken, Tüchern oder eben mit einem Pucksack.

Wenn du bei der Suche nach einem Kinderschlafsack aber auf einen Pucksack stößt, dann ist das in der Regel ein “gewöhnlicher” Babyschlafsack, der nur als solcher bezeichnet wird, keine Ärmel hat und über der Brust des Babys abschließt. Bezeichnet werden diese Art von Babyschlafsäcken auch als Strampelsack oder Strampelnest.  
Dein Baby mit dieser Art Babyschlafsack zu pucken ist gar nicht möglich, da Arme und Beine eben nicht frei bewegt werden sollen. Ein “richtiger” Pucksack sollte daher enger sein als ein gewöhnlicher Schlafsack, um unkontrollierte Bewegungen verhindern zu können.

Strampelsäcke oder Strampelnester besitzen weniger Stoff und können daher vor allem in lauen Sommernächten zum Einsatz kommen. Aber auch tagsüber sorgen sie für schöne warme Beine beim Baby.  

6. Wie groß muss der Babyschlafsack sein?

Wenn du dich für einen Sommer-, Winter- oder gleich einen Ganzjahresschlafsack entschieden hast, kommt es beim Kauf vor allem auf die passende Babyschlafsack-Größe an. Sie sind in der Regel in vier verschiedenen Größen zu haben. Der kleinste Schlafsack misst 70 cm und eignet sich für Neugeborene. Die nächsten Größen sind 90, 110 und 130 cm.

Wie finde ich die richtige Babyschlafsack-Größe?

Um die richtige Babyschlafsack-Größe für dein Kind zu finden, musst du es von der Schulter ab bis zu den Füßen messen. Zu dieser Größe sollten etwa 10 bis 15 cm addiert werden. Denn wenn dein kleiner Schatz genug Freiraum am Fußende hat, ist das optimal zum Strampeln und Wachsen - der Schlafsack reicht so für mindestens eine Saison. Auf die nächste Größe aufrunden, solltest du bei einer Differenz von etwa 2 cm. Sind es mehr als 2 cm bis zur nächsten Größe, sollte vor allem bei Säuglingen eine kleinere Größe gewählt werden. Dann kann das Baby nicht in den Schlummersack hineinrutschen. Daher kommt es beim Schlafsack fürs Baby auch immer auf die richtige Größe des Halsausschnittes an. Er sollte nicht zu weit sein, damit dein Baby eben nicht in den Schlafsack rutschen kann, aber natürlich auch nicht zu eng. 

7. Auch auf den Verschluss des Babyschlafsacks kommt es an

Die Auswahl an Babyschlafsäcken ist riesig! Für jeden Geschmack und auch jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Da der Babyschlafsack im Laufe der Zeit viele Tests durchlaufen wird, solltest du unbedingt auf die Qualität des Verschlusses achten. Die meisten Babyschlafsäcke kannst du mithilfe eines Reißverschlusses vorne oder an der Seite öffnen und schließen. Dass sich ein solcher Schlafsack leicht öffnen lässt, ist vor allem in der Nacht sehr hilfreich - zahlreiche Babyschlafsack-Praxis-Tests haben das ergeben! Vor allem wenn sich der Babyschlafsack von unten nach oben und das gesamte Fußteil öffnen lässt, kann das Windelwechseln schnell und einfach vonstatten gehen - ohne dass dein Baby aus dem Schlafsack herausgenommen werden muss. Schlafsäcke mit Knöpfen, oder solche, die seitlich nur gebunden werden, sind daher nicht besonders praktisch. Außerdem ist nicht sichergestellt, dass sie dein Baby konstant warmhalten. An den Schultern ist der Schlafsack meist mit Knöpfen zu öffnen - Druckknöpfe sind noch praktischer.

Tipp: Wenn du dich für einen Schlummersack entschieden hast, solltest du ihn dir gleich in zweifacher Ausführung zulegen. Wenn ein Schlafsack sich gerade in der Wäsche befindet oder noch nicht getrocknet ist, hast du schnell noch einen zweiten zur Hand!

8. Babyschlafsack FAQ

Was zieht das Baby im Schlafsack an?

In den ersten Lebensjahren gehört der Babyschlafsack dazuDu hast deinen Babyschlafsack Testsieger gefunden, stehst aber bereits vor der nächsten Herausforderung, nämlich: Was ziehe ich meinen Baby drunter? Am wichtigsten ist, dass der kleine Körper nicht überhitzt. Das kannst du am besten im Nacken deines Babys kontrollieren. Fühlt es sich warm an, ist es angemessen gekleidet, ein verschwitztes Baby ist hingegen zu warm angezogen. Bei sehr heißen Temperaturen reicht oft schon ein kurzärmliger Body unter dem Schlafsack aus. Im Winter sollte es hingegen ein Schlafanzug mit langen Ärmeln sein. Da der Schlafsack noch darüber kommt, sollte der Schlafanzug aber nicht zu dick sein.

Wann braucht mein Kind keinen Schlafsack mehr?

Diese Frage stellen sich Eltern häufig. Eine Antwort kann es darauf aber kaum geben. Wann der Schlafsack nicht mehr zum Einsatz kommen soll, ist in erster Linie von deinem Kind abhängig - eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Möchte es mit zwei Jahren lieber unter einer Decke nächtigen, ist das genauso okay, wie wenn es nun lieber auf dem Bauch schläft.

Wo kann ich Babyschlafsäcke kaufen?

Ob dick gefüttert oder unwattiert und aus Frottee, mit Tiermotiven bedruckt oder schlicht in Weiß - Babyschlafsäcke gibt es in vielen verschiedenen Größen, Farben und Materialien. Die größte Auswahl hast du natürlich im Internet. Doch auch in Babyfachgeschäften und immer öfter auch bei Discountern bekommst du den Schlummersack fürs Baby. So gibt es den Babyschlafsack bei Aldi und Lidl in regelmäßigen Abständen.

Führende Hersteller von Babyschlafsäcken sind neben Alvi auch Odenwälder, Roba, Sterntaler und Zöllner.

9. Babyschlafsack nähen - DIY

Einen Babyschlafsack selber zu nähen ist im Prinzip ganz einfach. Vor allem wenn du dich für einen Pucksack oder Strampelsack entscheidest, der ohne Arme auskommt.

Wichtig ist, dass dir Nähen Spaß macht und du vielleicht schon erste Erfahrungen im Umgang mit der Nähmaschine gemacht hast. Denn passende Nähanleitungen wirst du im Internet zuhauf finden. Wenn du Stricken oder Häkeln kannst, dann sind auch das Optionen zum Selbermachen. Ein tolles Geschenk ist es, den Babyschlafsack dann noch mit dem Namen des Babys zu besticken.

Mit der Vorfreude auf das Baby wächst auch die Planung. Wir hoffen, du konntest deinen Babyschlafsack Testsieger finden und wieder einen Punkt auf deiner Erstausstattungsliste abhaken!

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