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Rasentrimmer Kaufberatung
Von:
Jan-Philipp
Jan-Philipp

Rasentrimmer auf einen Blick - Der Feinschliff für deinen Rasen

Mit genügend Leistung schaffen Rasentrimmer auch hochgewachsene Gräser und PflanzenWer dem Unkraut nicht mehr Herr wird oder die Rasenkante nach dem Mähen angleichen möchte, braucht einen Rasentrimmer - auch Rasenkantenschneider genannt. Wie bei allen Geräten, gibt es immer einige Dinge, die es vor dem Kauf zu beachten gibt. Soll es ein Trimmer mit Messer oder Mähfaden sein? Wie viel Leistung wird benötigt? Fangen wir vorne an:

  • Leistungsstufen: Rasentrimmer kommen in der Regel für die Feinarbeit nach dem Mähen zum Einsatz. Überall da, wo Rasenmäher nicht hinkommen, kommen Trimmer zum Einsatz. Beliebtes Einsatzgebiet sind zum Beispiel Rasenkanten.

    Doch können die praktischen Gartengeräte auch für Wildwuchs oder Arbeiten am Hang eingesetzt werden. Manche Modelle kommen daher mit verschiedenen Leistungsstufen daher. Der normale Modus - auch Eco-Modus genannt - eignet sich ideal für normales Gras, während der Turbo-Modus vor allem bei dickerem Gestrüpp und am Hang punktet.

  • Messer oder Faden: Rasentrimmer gibt es mit zwei verschiedenen Schneidsystem. Diese werden am Trimmerkopf angebracht und funktionieren entweder mit Plastikmessern oder einer Fadenspule. Grundsätzlich schneiden beide gut, es kommt allerdings auf das Einsatzgebiet an. So eignen sich Messer besser für Wildwuchs, während Fäden sicherer bei Rasenkanten oder Arbeiten in der Nähe von Mauern sind. Beachte auch, dass es bei Fäden Einzel- und Doppelfaden gibt.

  • Pflanzenschutzbügel: Beim Trimmen deiner Rasenkanten gilt es natürlich aufzupassen, dass du deine Zierpflanzen nicht aus Versehen mitschneidest. Viele Rasentrimmer sind daher mit einem Pflanzenschutzbügel ausgestattet. Der Bügel verhindert Unfälle und schützt deine Blumenbeete.

Was ist ein Rasentrimmer überhaupt und wofür eignet er sich am besten?

Ein Rasentrimmer oder Rasenkantentrimmer, von manchen auch Motorsense oder Rasenkantenschneider genannt, ist ein Gartengerät, mit dessen Hilfe sich schwer zu erreichende Stellen wie Rasenkanten oder enge Bereiche im Garten bearbeiten lassen. Sie kommen vor allem dort zum Einsatz, wo Rasenmäher an ihre Grenzen stoßen. Durch die längliche Bauart ist ein Rasentrimmer sehr flexibel. An einem Teleskopstiel ist unten ein Schneidewerkzeug befestigt, welches durch einen oben sitzenden Motor angetrieben wird. Griffe, Gurte und Stützen erleichtern die Handhabung. Der Rasentrimmer reiht sich also mit anderen Gartengeräten wie der Heckenschere in die Reihe der Gartenwerkzeuge ein, die für die Feinarbeit und den letzten Schliff zuständig sind.

Tipp: Für die beste Rasenpflege solltest du deinen Rasen auch regelmäßig mit dem Vertikutierer bearbeiten. So wächst er gesund und dicht.

Welcher Antrieb eignet sich für einen Rasentrimmer?

Diese Frage lässt sich pauschal natürlich nicht so einfach beantworten. Wie auch bei Rasenmähern teilt es sich in die Antriebsarten Benzin, Elektro und Akku auf. Auch wenn der Trend in den letzten Jahren verstärkt zu akkubetriebenen Gartengeräten geht, erfreuen sich auch die anderen Gerätetypen noch immer großer Beliebtheit.

Akku-Rasentrimmer

Die kabellose Freiheit hat auch die Rasentrimmer erreicht. Akkugeräte erfreuen sich der gleichen Freiheit wie Benzin-Rasentrimmer, stoßen jedoch keine ungesunden Abgase aus. Die Leistung ist dabei vergleichbar, besonders bei Geräten mit einem Turbomodus. Allerdings ist die Laufzeit von der Akkukapazität abhängig und variiert stark je nach Modell.

Viele Kantenschneider warten hierbei mit Laufzeiten von 60 bis 90 Minuten auf. Manche verfügen über einen stromsparenden Eco-Modus, um Kapazität zu sparen und wieder andere setzen auf ein duales Akku-System, um die Laufzeit zu erhöhen. Bei besonders ausdauernden Modellen sind bis zu drei Stunden Laufzeit drin. Diese sind allerdings etwas seltener. Wenn du einen größeren Garten hast, solltest du für ununterbrochenes Arbeiten immer einen aufgeladenen Ersatzakku parat haben. Ansonsten eignen sich Akkugeräte vor allem für kleinere Gärten.

Benzin-Rasentrimmer

Benzin-Rasentrimmer sind mit einem Tank ausgestattetBenzinbetriebene Rasentrimmer haben aufgrund ihres Antriebs die meiste Power. Sie eignen sich daher ideal für Wildwuchs oder anderes dickes Gestrüpp und machen damit kurzen Prozess. Ebenso wie die Akku-Rasentrimmer haben auch sie einen unbegrenzten Aktionsradius.

Beachte jedoch, dass du stets genügend Kraftstoff im Tank haben musst, wodurch der Unterhalt etwas teurer ist. Auch musst du stets den vollgefüllten Tank mit dir herumschleppen. Das Gewicht ist daher teils deutlich höher. Für langes Arbeiten solltest du dir daher einen Tragegurt oder Ähnliches zulegen.

Elektro-Rasentrimmer

Elektro-Rasentrimmer sind in ihrer Laufzeit unbegrenzt, haben dafür einen etwas eingeschränkten Aktionsradius durch ihr Stromkabel. Das gute ist, dass du auch große Gärten problemlos in einem Rutsch abarbeiten kannst, sofern dein Verlängerungskabel lang genug ist. Auch kannst du problemlos auf hohen Leistungsstufen trimmen, ohne Gefahr zu laufen, dass dir der Saft ausgeht. Dazu sind sie ohne Akku oder Tank meist deutlich leichter.

Sie sind jedoch etwas anfälliger auf Unfälle. Solltest du das Kabel aus Versehen durchtrennen, ist das Trimmen erst einmal vorbei. Das Problem ist jedoch in der Regel mit einem neuen Netzkabel behoben. Das eigene Kabel der Rasentrimmer ist kurz gehalten, sodass es stets außer Reichweite des Schneidkopfes ist.

Welcher Rasentrimmer passt also zu dir?

Das kommt ganz auf den Einsatzzweck an. Wenn du nur einen kleinen Garten hast und auch mit einem günstigen Modell zufrieden bist, ist ein leichter Elektro-Rasentrimmer vollkommen ausreichend. Wenn du dich nicht mit dem Kabel herumschlagen möchtest, solltest du zu einem Modell mit Akku greifen. Diese sind meist jedoch etwas teurer.

Bei einem großen Garten mit eventuellem Wildwuchs hilft oft nur noch ein Benzin-Trimmer. Die Power ist schlichtweg unerreicht.

Was gibt es bei Rasentrimmern zu beachten?

Der Spulenwechsel beim Rasentrimmer ist mitunter etwas fummeligNeben dem Antrieb haben Rasentrimmer bestimmte Eigenschaften oder Bonus-Features, die es zu beachten gilt.

  • Messer oder Faden: Messer eignen sich besser für dickeres Gestrüpp und Wildwuchs. Auch sind sie etwas leichter auszuwechseln, verschleißen aber etwas schneller.

    Nylonfäden sind weniger unfallanfällig bei Arbeiten in der Nähe einer Mauer oder Ähnlichem. Das Wechseln einer Fadenspule kann aber etwas fummeliger sein. Die Mähfaden gibt es entweder Einzel- oder Doppelfaden. Egal für welches Schneidsystem du dich entscheidest, beide werden am Trimmerkopf deines Kantenschneiders angebracht. Der Wechsel erfordert in der Regel nur wenige Handgriffe.

  • Automatische Fadenverlängerung: Solltest du dich für einen Rasentrimmer mit einem Nylonfaden entscheiden, solltest du für höheren Komfort auf eine automatische Fadenverlängerung achten. Bei Verschleiß des Faden wird automatisch nachgeschoben, sodass du immer die ideale Länge hast. Achte jedoch darauf, dass eine automatische Fadenverlängerung häufig mit einem leicht erhöhten Verbrauch des Nylonfadens einhergeht, wodurch du die Fadenspule mitunter früher wechseln musst.

  • Teleskopstiel: Ein Teleskopstiel ist vor allem für größere Menschen interessant, damit längere Arbeiten nicht zu sehr den Rücken strapazieren.

  • Pflanzenschutzbügel: Ein Pflanzenschutzbügel ist Pflicht, wenn es um deinen privaten Garten geht. Um deine Zierpflanzen nicht zu gefährden, sind viele Rasentrimmer mit einem Bügel ausgestattet, der eventuelle Blumen oder Ähnliches in Sicherheit bringt. Die Bügel können jedoch beim Trimmen in der Nähe von Mauern etwas behindern.

  • Schutzabdeckung: Ein absolutes Must-have ist eine Schutzabdeckung am Trimmerkopf des Kantenschneiders, die dich davor bewahrt von eventuellen herumfliegenden Ästchen oder Ähnlichem am Bein getroffen zu werden.

  • Motorleistung: Die benötigte Motorleistung deines Rasenkantentrimmers hängt davon ab, wofür du ihn brauchst. Möchtest du lediglich deine Rasenkanten schneiden und mit ihm die Feinarbeit in deinem Garten machen, reichen auch schwächere Motorleistungen von etwa 250 Watt. Wenn du hingegen Wildwuchs bekämpfen möchtest, womöglich am Hang, solltest du auf einen stärkeren Motor setzen mit 600-800 Watt.

Rasentrimmer und die Größe deines Gartens

Bei großen Gärten oder gar Wiesen kommst du dagegen um die Anschaffung einer vollwertigen Motorsense nicht herum. Vor allem hohe Grashalme benötigen entsprechendes Werkzeug und lassen sich mit kleineren (oft elektrisch betriebenen) Rasentrimmern nur schwer kleinkriegen. Der Schnittkreisdruchmesser bzw. die Schnittbreite sollte etwas größer sein. Bedenke jedoch, dass du so nicht mehr an ganz enge Stellen kommst. Der Benzin-Rasentrimmer wiegt allein durch seinen Tank schon deutlich mehr und ist sehr laut. Diese Nachteile macht er durch pure Leistung wieder wett.

Das rotierende Schneidewerkzeug am Ende ist das Herzstück eines Trimmers. Beim Kauf solltest du unbedingt darauf achten, dass dieses leicht auszuwechseln ist. Es gibt ganze Klingen oder Fäden, die aus einer Fadenspule herauskommen. Ersatzfadenspulen sollten mit wenigen Handgriffen feste erneuert werden können. Es gibt nichts Schlimmeres, als während der Arbeit zu merken, dass du buchstäblich den Faden verloren hast.

Der Markt ist breit gefächert. Marken wie Stihl und Bosch liefern seit Jahrzehnten sehr hochwertige Rasentrimmer ab. Andere Marken wie Gardena oder Makita mischen auch kräftig mit. In unserem Preisvergleich kannst du dir dein eigenes Bild machen.

Hinweis: Bei allen Modellen ist das Tragen von Schutzkleidung Pflicht. Schnittschutz-Hosen und Unfallschuhe verhindern, dass die Messer oder Kabel zum einschneidenden Erlebnis werden. Schutzbrille und Helm schützen vor kleinen Pflanzenresten, Steinen und anderen Dingen, die bei der Arbeit in Richtung Gesicht fliegen können.

Rasentrimmer im Test

Rasentrimmer sind immer wieder Gegenstände verschiedener Tests und erfreuen sich höchster Beliebtheit. 

Haus & Garten

Haus & Garten hatte jüngst 12 Rasentrimmer zum Test eingeladen. Das Testfeld bestand aus elektrischen Modellen. Vier davon sind mit Netzbetrieb ausgestattet, während die restlichen acht unterschiedliche Akkukapazitäten haben (36-48 Volt und 18/20 Volt).

  • Bei den kabelgebundenen Geräten holt der Lycos E/500T von Wolf-Garten Gold im Test. Sein geringer Stromverbrauch bei trotzdem sehr starker Leistung haben für die Entscheidung gesorgt. Zwar bist du durch das Kabel etwas eingeschränkter, dennoch konnte das Modell im Test eine gute Bewertung erzielen.

  • Bei den 18/20 Volt Akku-Geräten ist Kärcher mit dem LTR 18-30 ganz vorne im Test mit dabei. Besonders überzeugt hat der starke Akku, dessen restliche Laufzeit sich dank pfiffigem LC-Display stets genau ablesen lässt.

Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hatte 2020 14 Rasentrimmer im Test. Auch hier beschränkte sich die Produktauswahl ausschließlich aus elektrischen Geräten und teilte sich in neun Akku-Modelle und fünf kabelbetriebene Rasentrimmer auf.

  • Bei den Akku-Geräten sicherte sich der Gardena Power Cut LI-40/30 den Testsieg. Wenn auch die Ladezeit nur durchschnittlich ist, hält er dafür etwa 2,5 Stunden aus nach einer Vollladung. Zudem erzielte er sehr gute Trimmergebnisse im Test.

  • Bei den Kabelgeräten überzeugt der Stihl FSE 52 im Test. Er ist besonders stromsparend und eignet sich vor allem für Rasenkanten. Für Arbeiten am Haaren ist er leider weniger geeignet.

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