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Die besten Rasenmäher 2020

Rasenmäher

Die besten Rasenmäher in der Schweiz

von Tom Beck | zuletzt aktualisiert: 03.07.2020
Rasenmäher
Unsere Redaktion hat die besten Rasenmäher für dich zusammengestellt und verglichen. Unsere Kaufberatung zeigt, was es beim Online-Kauf zu beachten gibt.
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Rasenmäher auf einen Blick - Das musst du wissen!

Ein Rasenmäher in aktionEin schöner Rasen bedarf einiger Pflege und die fängt meistens beim Mähen an. Da die Auswahl an Rasenmähern sehr komplex ist und viele Faktoren und Gegebenheiten ausschlaggebend sind, haben wir dir hier die wichtigsten Punkte gesammelt. 

  • Flächenfrage: Die grundsätzliche Frage ist: Welche Fläche soll gemäht werden? Anhand der Beschaffenheit ergeben sich schon einige Kriterien, die den einen oder anderen Rasenmäher disqualifizieren. Auch die ideale Schnitthöhe sollte genau beachtet werden, um den Rasen in deinem Garten nicht zu sehr zu strapazieren.

  • Antrieb: Ob Benzinrasenmäher, Elektromäher oder mit reiner Muskelkraft - Rasenmäher können auf unterschiedlichste Weise betrieben werden. Ein Mähroboter kann dabei auch noch absolut selbstständig die Rasenpflege übernehmen. Elektrische Rasenmäher sind sehr leicht und entsprechend ähnlich leicht zu manövrieren wie ein handbetriebener Spindelmäher.

  • Die richtige Schnittbreite: Je nachdem wie groß dein Garten oder deine Rasenfläche ist, bieten sich unterschiedliche Schnittbreiten an. Bei einer kleinen Schnittbreite auf einer großen Fläche musst du entsprechend viele Bahnen laufen bzw. fahren. Welche Schnittbreite sich am besten für deine Rasenfläche eignet, erfährst du hier.

Rasenmäher Bestenliste 2020

Für kleine Grünflächen
GE-CM 43 Li M Kit (2x4,0Ah) - Akku-Rasenmäher 1
EINHELL - GE-CM 43 Li M Kit (2x4,0Ah) - Akku-Rasenmäher
CHF 389.90
Versand: CHF 10.00 Lieferzeit: unbk.
venova.ch
Für Einsteiger
Indego 350 Mähroboter Geeignet für Fläche max. 350 m² 2
BOSCH - Indego 350 Mähroboter Geeignet für Fläche max. 350 m²
CHF 899.95
Versand: kostenlos Lieferzeit: unbk.
Conrad.ch
Einfach unkompliziert
Handrasenmäher GC-HM 40 3
EINHELL - Handrasenmäher GC-HM 40
CHF 79.95
Versand: kostenlos Lieferzeit: sofort
bauundhobby.ch
Mit Mulchfunktion
Elektro-Rasenmäher A 370 E 4
WOLF-GARTEN - Elektro-Rasenmäher A 370 E
CHF 209.00
Versand: kostenlos Lieferzeit: unbk.
brack.ch
Vorteile:
  • Stabiler Lauf: Sowohl Griff als auch Fahrwerk sind stabil und wackeln nicht.
  • Schnell aufgeladen: Inklusive zwei Akkus, die vor allem durch ihre kurze Ladezeit bestechen.
  • Schnell aufgebaut: Der Rasenmäher ist schnell startbereit und überzeugt durch einfache Handhabung.
Vorteile:
  • Wird mit der Zeit immer effizienter: Nach 3 Mähzyklen teilt der Mähroboter den Rasen selbstständig in Zonen ein.
  • Einsteigermodell: Durch den günstigen Preis und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis belastet er den Geldbeutel nicht.
  • Einfach zu verstauen: Durch die kompakte Bauform ist er besonders einfach zu lagern und transportieren.
Vorteile:
  • Kein Energieverbrauch: Nur mit Muskelkraft angetrieben verbraucht der Spindelmäher keinen Strom oder Benzin.
  • Großer Auffangkorb: Durch den 27 Liter umfassenden Auffangkorb schaffst du pro Durchgang deutlich mehr deiner Grünfläche.
Vorteile:
  • Integrierte Mulchfunktion: Durch die integrierte Mulchfunktion wird das Gras besonders fein zerkleinert und als Dünger hinterlassen.
  • Leichte Handhabung: Durch den leichten Zusammenbau kannst du direkt und ohne Umstände losmähen.
Nachteile:
  • Kurzer Atem: Für größere Flächen ist mehr als eine Akkuladung nötig.
Nachteile:
  • Geringe Reichweite: Der Aktionsradius ist mitunter etwas klein.
Nachteile:
  • Schlecht eingestelltes Schneidwerk: Ab Werk ist das Mähwerk mitunter schwergängig eingestellt und bedarf Feinjustierung.
Nachteile:
  • Neigt zum Kippen: Der Mäher kippt bei vollem Auffangkorb gerne einmal um.

Große Artenvielfalt - Die verschiedenen Rasenmäher im Detail

Für die meisten wird das Angebot an unterschiedlichen Rasenmäher-Typen bereits sehr unübersichtlich sein. Denn neben dem klassischen Rasenmäher gibt es auch den Mulchmäher, Hand-Spindelmäher und auch zwischen Benzinrasenmäher und Elektromähern wird unterschieden. Weiter geht es mit der Unterscheidung zwischen Elektromähern und Akkumähern. Für die maximale Verwirrung sei auch noch der kleine Mähroboter genannt, der relativ selbstständig die Rasenpflege und sogar das Mulchen übernimmt. Auch die Stiftung Warentest hatte einige Modelle verschiedener Arten im Test, die entsprechenden Links zu den Tests findest du im jeweiligen Abschnitt. Damit du den Überblick trotzdem nicht so schnell verlierst, haben wir hier die gängigsten Arten von Rasenmähern aufgelistet.  

Spindelmäher vs. Sichelmäher - Welcher Rasenmäher ist besser?

Sowohl Sichel- als auch Spindelmäher bringen deinen Rasen auf Vordermann. Allerdings sind beide Gerätetypen für verschiedene Einsatzzwecke erdacht. Welcher sich in deinem Garten am wohlsten fühlt, kannst du unserer kurzen Tabelle entnehmen:

Typ

Vorteile

Nachteile

Spindelmäher (ohne Motor)

  • tiefere Schnitthöhe möglich (Wachstum wird begünstigt)
  • glatter, gleichmäßiger Schnitt
  • leise
  • keine schädlichen Abgase
  • kein Kabel
  • leicht
  • Mit oder ohne Fangkorb
  • körperlich anstrengend
  • störanfällig - Äste und Steine können sich verkeilen

Sichelmäher

  • gute Flächenleistung
  • Rasenschnitt kann in Fangkorb gesammelt werden
  • leistungsstark
  • Mit Radantrieb verfügbar
  • Abgase
  • teils hohe Lautstärke im Betrieb
  • ungenauer Schnitt
  • Bei Elektrorasenmähern: Störende Kabel

Spindelmäher - Für die nachhaltige Rasenpflege

Bei dieser Art von Rasenmäher unterscheidet man handbetriebene von motorbetriebenen Spindelmähern. Besitzt er einen Motor, ist das in der Regel ein Aufsitzspindelmäher. Diese "professionellen" Geräte sind in erster Linie für größere Grünflächen wie Sport- und Parkanlagen sowie Golfplätze geeignet. Handspindelmäher kommen im Hausgebrauch und dann vor allem bei kleineren Grünflächen zum Einsatz und ähneln äußerlich einem Vertikutierer. 

Ein Spindelmäher ist mit einer rotierenden Spindel (Walze) ausgestattet, an der sich Messer befinden. Ein weiteres feststehendes Messer, auch als Gegenmesser bezeichnet, befindet sich parallel zur Walze. Sie berühren sich nicht, durch den minimalen Abstand können Grashalme erfasst und nach dem Scherenprinzip abgeschnitten werden. Die Schnitthöhe wird bei den Spindelmähern in der Regel durch das Verstellen des Gegenmessers eingestellt. Je näher sich das Gegenmesser am Boden befindet, desto kürzer wird der Rasen geschnitten. Hinter dem Gegenmesser ist als Abstandhalter eine Stützrolle angebracht, die für das charakteristische Muster im frisch gemähten Rasen sorgt. Auch für Spindelmäher gibt es Gras-Auffangkörbe. Ohne Auffangkorb handelt es sich wiederum um einen Mulchmäher, bei dem das Gras nach dem Mähen auf dem Rasen liegen bleibt. 

In England und Australien sehr beliebt, kommt er in Deutschland hingegen selten zum Einsatz. Dabei kann die handbetriebene Variante nicht nur mit Umweltfreundlichkeit und einer geringen Lautstärke, sondern vor allem mit seiner schonenden Art der Rasenpflege punkten.

Sichelmäher - Der Klassiker für große Flächen

Die meisten Rasenmäher, die in europäischen Haushalten zum Einsatz kommen, sind Sichelmäher. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie von einem Benzin- oder Elektromotor angetrieben werden. Mit einem oder mehreren rotierenden, sichelförmigen Messern schneiden bzw. schlagen sie das Gras ab. Dass das Gras dabei in einem Grasfangkorb gesammelt werden kann, ist ein großer Vorteil. Auch das Verstellen der Schnitthöhe ist möglich. Bei Rasentraktoren und Aufsitzmähern kann dafür auch das Mähwerk angehoben bzw. gesenkt werden. Sichelmäher sind zumeist Hand-Rasenmäher, doch auch Rasentraktoren und Aufsitzmäher gehören zu dieser Art. 

Sichelmäher sind nicht nur bei großen Rasenflächen eine gute Wahl, auch Äste und Steine können sich bei diesen Rasenmähern nicht verkeilen. 

Benzinrasenmäher - Flexible und leistungsstarke Rasenmäher

Ein BenzinrasenmäherDer Rasenmäher, der in den meisten Haushalten zu finden ist, ist der Benzinrasenmäher. Diese Art Rasenmäher punktet vor allem mit Zuverlässigkeit und Leistungsstärke. In den meisten Fällen besitzt er eine Motorleistung zwischen 2.000 und 3.000 Watt. Dem Rasenmäher mit Elektromotor ist er hinsichtlich seiner Motorleistung und seiner Flexibilität überlegen, vor allem große und unebene Rasenflächen und auch Hanglagen sind für ihn kein Problem. Besonders leicht wird die Arbeit dank einer Füllstandsanzeige, damit du nicht mittendrin den Kraftstoff nachfüllen musst.

Den Benzinrasenmäher kannst du mittlerweile auch mit einem Startknopf einfach einschalten oder du bedienst ihn auf die "klassische" Art mit einem schnellen Ruck am Starterseilzug. Auch Radantrieb wird bei den Geräten immer häufiger verbaut und erleichtert die Arbeit ungemein. Teurere Modelle sind auch häufig mit mehreren Gängen ausgestattet, damit die Geschwindigkeit des Benzinrasenmähers deiner Geschwindigkeit angepasst wird.

Vorteile

Nachteile

  • leistungsstark
  • großer Fangkorb
  • keine störenden Kabel
  • ausdauernd im Betrieb
  • sehr laut
  • wartungsintensiv
  • nicht umweltfreundlich

Elektromäher und Akkumäher - Wendige Kraftpakete mit Aktionsradius

Ein ElektrorasenmäherDiese Art Rasenmäher zeichnet sich vor allem durch sein geringes Gewicht und der daraus entstehenden Wendigkeit aus. Hindernisse wie Treppen sind daher einfach zu überwinden. Auch der Wartungsaufwand für einen Elektro-Rasenmäher ist geringer. Weder Benzin noch Öl müssen nachgefüllt oder Zündkerzen gewechselt werden. Auch das Starten und Stoppen der Rasenmäher mittels Knopfdruck macht die Bedienung einfach. Ein Nachteil ist auf jeden Fall die Kabelverbindung zum Stromnetz, die der Elektro-Rasenmäher für seinen Einsatz benötigt. Dies macht den Elektrorasenmäher etwas unflexibel und gibt ihm so einen störenden Aktionsradius, abhängig der Länge des verfügbaren Stromkabels.

Es gibt mittlerweile aber auch Elektrorasenmäher mit Akku, die ohne dauerhaftes Netzkabel auskommen. Der bei der Kabelverbindung liegende Nachteil fällt in diesem Fall weg. Beim Mähen mit einem Akkurasenmäher kannst du daher nicht über das Kabel stolpern und auch eine größere Wendigkeit bringt der Akkurasenmäher mit. Der Nachteil eines akkubetriebenen Rasenmähers liegt in der geringen Kapazität. Eine halbe Stunde Mähen ist damit in der Regel möglich, bevor der Akku wieder aufgeladen werden muss. Wenn du dich mit dem Kabel zurechtfindest, dann ist der Rasenmäher mit dauerhaftem Netzbetrieb die wahrscheinlich bessere Variante. 

Stiftung Warentest hat 2019 verschiedene Akkumäher im Test gehabt und kam zu dem Schluss, dass diese zwar angenehm flexibel und leicht zu bedienen sind, bei hohem und nassem Gras im Test aber auch schnell an ihre Grenzen stoßen. Den vollständigen Test findest du hier.

Vorteile

Nachteile

  • leicht
  • wendig
  • geringe Lautstärke
  • benötigen keinen Kraftstoff (umweltfreundlich)
  • Stromkabel wird benötigt 
  • oder: geringe Akkulaufzeit

Mähroboter - Der automatische Gartenhelfer

Ein MähroboterWillst du dir das Mähen des Rasens gänzlich sparen, dann kannst du auch den Kauf eines Mähroboters in Betracht ziehen. Er übernimmt die ganze Arbeit und das auch noch umweltschonend. So benötigt er kein Benzin, sondern läuft akkubetrieben. Mittels motorisierten Radantrieb kann sich der Mähroboter fortbewegen. Geht der Akku zur neige, kehrt der Rasenmäher selbstständig zur Dockingstation zurück. Manche Geräte lassen sich auch umfassend programmieren und verschiedene Aufgabenroutinen planen. Auch bei Mährobotern kann die Schnitthöhe feinjustiert werden. 

Preislich gesehen liegt er im Schnitt aber etwas höher als der Benzinrasenmäher. Zwischen 500 € und 1.500 € kannst du für einen Mähroboter ausgeben. Zusatzfunktionen kosten zwar bei den meisten Geräten extra, bieten aber auch einen erstaunlichen Mehrwert. Dazu gehören: 

  • Regensensor
  • Diebstahlschutz
  • Kantenmähfunktion
  • App-Anbindung

Damit der Mähroboter seinen Weg findet, muss in der Regel ein Begrenzungsdraht verlegt werden. Dieser Draht wird entweder auf den Rasen gelegt und wächst mit der Zeit unter die Rasenoberfläche oder du vergräbst ihn direkt, damit er nicht zur Stolperfalle wird. Durch das Anschließen des Begrenzungsdrahtes an die Ladestation kann Strom fließen. Der Schwachstrom sorgt dafür, dass ein elektrisches Magnetfeld entsteht. So bekommt der Mähroboter die Informationen, in welchem Bereich er mähen darf und wo genau er die Richtung wechseln muss. Mähroboter sind vor allem für kleinere Rasenflächen eine gute Wahl, außerdem zählen sie zur Kategorie der Mulchmäher. Das bedeutet, dass das sehr kurz geschnittene Gras nicht in einem Grasfangkorb landet, sondern auf dem Rasen liegen bleibt und als Dünger wirkt.

Stiftung Warentest hat sich einige Modelle im Test genauer angeschaut und kommt zu dem Schluss, dass die kleinen Gartenhelfer dank ihrer Selbstständigkeit durchaus hilfreich sind. Allerdings sollte auf die Sicherheit geachtet werden, denn nicht alle Mähroboter konnten im Test mit zuverlässigen und eigentlich unabdingbaren Stoßsensoren punkten.

Vorteile

Nachteile

  • Mäht den Rasen regelmäßig und ohne menschliches Zutun
  • wartungsarm
  • eigenständige Rasenpflege (Mulchmäher)
  • relativ teuer in der Anschaffung
  • technische Probleme sind möglich
  • teilweise komplexe Einrichtung

Aufsitzmäher - Perfekt für den großen Landgarten

Ein AufsitzmäherZwischen Rasentraktoren und Aufsitzmähern gibt es Unterschiede. Während sich beim Rasentraktor der Motor vor dem Sitz, unter einer Motorhaube befindet, sitzt du beim Aufsitzmäher direkt darüber. Die mögliche Schnittbreite beginnt wie beim Hand-Rasenmäher bei etwa 55 cm und kann bis zu 100 cm betragen. Eine größere Schnittbreite bietet nur der Rasentraktor. Aber auch mit Vielseitigkeit kann der Aufsitzmäher punkten. Schneeschippen, Salz streuen, Laubkehren oder Düngen - auch für diesen Rasenmäher ist das mit dem passenden Aufsatz kein Problem.

Ein Vorteil den der Aufsitzmäher gegenüber dem Rasentraktor hat, ist eindeutig seine Wendigkeit. Er hat einen deutlich kleineren Wendekreis als sein größerer Kollege und erspart dir daher viel lästige Nacharbeiten und Kantenpflege. Diese Art Aufsitzmäher bekommst du ab etwa 1.000 € und ist damit günstiger als Rasentraktoren. 

Vorteile

Nachteile

  • Komfort - keine körperliche Anstrengung
  • günstiger als Rasentraktoren
  • geeignet für Grünflächen ab etwa 1.000 qm
  • Schnittbreite nur bis 100 cm möglich
  • weniger geeignet für kleinere Flächen

Rasentraktor - Der Rasenmäher fürs Grobe

Ein RasentraktorUnter den Rasenmähern ist der Rasentraktor eindeutig der schwerste und größte Vertreter. Außerdem bringt er auch genügend Leistung mit, um Grünflächen auf schnelle und bequeme Art zu mähen. Denn Rasenmähen geht kaum einfacher - einfach drauf setzen, Zündung starten und schon kann der Rasen gemäht werden. Auch die Bedienung ist einfach. Rasentraktoren erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 5 km/h, große Rasenflächen ab 1.000 qm sind für diesen Aufsitzmäher daher kein Problem. Selbst die Schnitthöhenverstellung funktioniert häufig einfach per Knopfdruck. Und wenn wir ehrlich sind, macht das Mähen mit einem Rasentraktor sicherlich auch deutlich mehr Spaß - Wer hat nicht schonmal darüber nachgedacht?

Die Auswahl an Rasentraktoren ist groß. Es gibt sie mit:

  • Seiten- oder Heckauswurf
  • Benziner oder dieselbetriebene Variante
  • Heck- oder Allradantrieb
  • Automatik- oder manuelle Schaltung

Mit seiner Vielseitigkeit kann der Rasentraktor zusätzlich punkten, beim mähen kann beispielsweise ein Fangkorb nachgerüstet werden. Wenn der Sommer vorüber ist, muss das Gerät nicht bis zum nächsten Jahr auf seinen Einsatz warten. Auch Schneeschippen und Salzstreuen ist durch das Anbringen eines Schneeschildes, eines Anhängers für Streusalz oder einer Schneefräse möglich. Zubehör, dass bei Bedarf nachgekauft und einfach angebracht werden kann. Auch das Kehren des Laubs oder das Düngen kann er übernehmen. Rasentraktoren starten dabei allerdings erst bei 1.500 € und können bis zu 6.000 € und mehr kosten. Da aber vor allem ein guter, leistungsstarker Motor wichtig ist, solltest du beim Kauf eines Rasentraktors lieber etwas mehr investieren.

Ein Manko das der Rasentraktor mitbringt, ist sein doch häufig sehr großer Wendekreis. Befinden sich Bäume oder andere Hindernisse auf der Grünfläche, muss mit diesem Rasenmäher einige Male vor- und zurückgesetzt werden, um ein ordentliches Ergebnis zu erzielen. Außerdem muss an Ecken und Kanten oft nachgearbeitet werden. Das macht den Rasentraktor eher zum Gerät "fürs Grobe".

Vorteile

Nachteile

  • Komfort - keine körperliche Anstrengung nötig
  • für große Flächen ab ca. 1.000 qm geeignet
  • Schnittbreite bis 150 cm möglich
  • Viele Zusatzgeräte (Mulchkeil, Schneeschild, Vertikutierer, etc.)
  • für kleinere Grünflächen ungeeignet
  • großer Wendekreis
  • hoher Preis und ggf. hohe Reparaturkosten

Mulchmäher - Mähen, Pflegen und Mulchen in einem Rasenmäher

Beim Rasenmähen wird das Schnittgut meist in einem Auffangbehälter gesammelt. Dann kann es nach dem Mähen einfach entsorgt werden, z.B. auf dem Komposthaufen. Bleibt das Gras nach dem Mähen auf dem Rasen liegen, wird vom "Mulchmähen" gesprochen. Mulchmähen bedeutet also, dass das zerkleinerte Gras nach dem Mähen auf der Rasenfläche liegen bleibt. Da der klassische Rasenmäher das Gras nicht sehr fein zerkleinern kann, gibt es spezielle Mulchmäher. Sie sind mit einem zweiten Schneidwerk oder einer Klinge ausgestattet. Das Schnittgut wird so vielfach zerkleinert und kommt anschließend auf die Rasenfläche zurück. Der Rasen wird mit den abgetrennten Nährstoffen der Grashalme versorgt. Diese werden für das Wachstum benötigt und schützen bei hohen Temperaturen vor dem Austrocknen. Der Boden wird dadurch deutlich weniger ausgelaugt. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Leeren des Auffangbehälters entfällt. Bei Rasentraktoren und Aufsitzrasenmähern lässt sich häufig ein sogenannter Mulchkeil nachrüsten, wodurch das geschnittene Gras mehrfach gehäckselt und letztendlich in die Grasnarbe gepresst.

Tipp: Bei der Arbeit mit einem Mulchmäher solltest du immer darauf achten, dass der Rasen trocken ist. Ist der Rasen nass, verklumpt er leicht und erschwert die Arbeit!

Vorteile

Nachteile

  • versorgt den Rasen mit wichtigen Nährstoffen (Rasenpflege)
  • Zeitersparnis
  • Düngen fällt weg
  • insgesamt die schonendste und beste Art der Rasenpflege
  • größerer Zeitaufwand

Rasenmäher FAQ

Wie oft muss der Rasen gemäht werden?

Damit der Rasen gesund bleibt, ist vor allem regelmäßiges Mähen wichtig. 1 Mal pro Woche wird im Sommer empfohlen, denn regelmäßige Pflege führt zu einem gesunden Rasen. Die Häufigkeit ist aber vor allem vom Wachstum des Rasens und auch vom Wetter abhängig. Vor allem bei der Arbeit mit dem Mulchmäher solltest du darauf achten, dass das Gras trocken ist, da es sonst verklumpt. Das gilt besonders für Mähroboter, die bei nassem Gras sehr schnell an ihre Grenzen stoßen. Da das Gras durch das Mähen an Wasser verliert, ist es auch wichtig, den Rasen regelmäßig zu bewässern. Den Rasen zu kurz zu schneiden ist vor allem in den heißen Sommermonaten nicht zu empfehlen, da er sonst schnell austrocknet und quasi "verbrennt" - 3-4 cm Länge sind ideal. Die Art des Rasenmähers spielt dabei keine Rolle. Mit allen Arten von Rasenmähern solltest du diese Regeln für einen gepflegten Rasen befolgen. Die Schnitthöhenverstellung ist dabei wichtig und häufig in einem Handgriff erledigt. Beachte auch, dass für einen gepflegten Rasen regelmäßiges Vertikutieren notwendig ist. 

Wie wichtig ist die Schnittbreite beim Rasenmäher?

Die Schnittbreite des Rasenmähers ist insofern wichtig, als dass von ihr die Dauer des Rasenmähens abhängt. Je breiter das Gerät schneiden kann, desto weniger Zeit benötigst du für das Rasenmähen. Die klassische Schnittbreite liegt bei ca. 55 cm. Aufsitzmäher können eine Schnittbreite bis 100 cm, Rasentraktoren sogar bis 150 cm besitzen. Wenn du einen kleinen Garten hast, benötigst du in der Regel einen Rasenmäher mit geringer Schnittbreite, da auch Hindernisse besser umfahren werden können und du insgesamt präziser mähen kannst. Für große Rasenflächen ist eine größere Schnittbreite entsprechend gut, da die Fläche deutlich schneller abgefahren werden kann.

Schnittbreite

Ideale Fläche

32 cm

bis 300 m²

34 cm

bis 400 m²

36 cm

bis 500 m²

37 cm

bis 600 m²

42 cm

bis 800 m²

46 cm

bis 1200 m²

Wie reinige ich meinen Rasenmäher?

Damit du lange etwas von deinem Rasenmäher hast, muss er entsprechend gepflegt werden. Bevor er zur Überwinterung in den Schuppen kommt, sollte er gründlich gereinigt werden - einmal im Jahr ist das ausreichend. Grasreste solltest du mit einer Bürste aber nach jedem Mähen entfernen, damit das Gras nicht zu schimmeln beginnt. Bei der "großen" Reinigung sollten Grasreste entfernt und danach alles mit einem feuchten Lappen sauber gewischt werden. Hartnäckiger Schmutz kann mit einem Messer entfernt werden. Von Hochdruckreiniger oder Gartenschlauch ist abzuraten, da diese dem Vergaser oder den Kugellagern schaden können und im schlimmsten Fall zur Korrosion des Innenlebens führt.

Wie oft muss bei meinem Rasenmäher ein Ölwechsel gemacht werden?

Einmal im Jahr sollte beim Benzinmäher das Öl gewechselt werden und das am besten im Frühjahr, bevor der Rasenmäher wieder in Betrieb genommen wird. Damit die Ablagerungen im Öl durchgewirbelt werden und beim Ablassen auch mit ausgespült werden, sollte der Motor immer zuerst warmlaufen. In der Bedienungsanleitung werden dir die nötigen Schritte genauer aufgeführt. Beim Elektrorasenmäher und beim Akkurasenmäher entfällt der Ölwechsel hingegen.

Wie schärfe ich das Messer meines Rasenmähers?

Sind die Messer des Rasenmähers stumpf, werden die Grashalme praktisch zerrissen, fransen aus und bekommen trockene Spitzen. Daher sollte auch das Messer des Rasenmähers regelmäßig geschärft werden. Mit einer Schleifmaschine, am besten einer Nass-Schleifmaschine, kannst du das Messer nach dem Ausbau selber schärfen. Dabei ist es wichtig, dass an allen Stellen gleich viel Material abgeschliffen wird, da es sonst zu einer Unwucht kommen kann. Auch bei Elektrorasenmähern, die nahezu wartungsfrei sind, sollten die Messer einmal im Jahr geschliffen werden. Schlosser oder Messerschleifer können das Schärfen des Rasenmähermessers ebenfalls übernehmen.   

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