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High-End Smartphones

Die besten High-End Smartphones in der Schweiz

High-End Smartphone Kaufberater
Dein Kaufberater:
Thomas
Thomas

Die Grundsatzfrage: Android oder iOS?

High-End Smartphone TestgeräteDie Entscheidung, welches das beste oder am besten für dich geeignete Smartphone ist, stellt sich in der teuren Premiumklasse ganz anders, als in den mittleren und unteren Preisregionen.
Am Anfang steht nämlich die Frage, ob du ausgemachter iPhone-Fan bist, oder lieber ein Android Smartphone dein eigen nennst. In den Preisregionen darunter sieht es dann schon anders aus, weil Apple ausschließlich in Preisregionen weit jenseits von 500 Euro unterwegs ist. Zu Preisen um die 1.000 Euro und weit darüber bietet Apple aktuell mindestens zwei grundsätzlich verschiedene Ansätze. Einmal das eher klassische Design á lá iPhone 8 und einmal die komplett überarbeiteten iPhones der X-Reihe.

Bei den Android Smartphones sieht es ungleich vielfältiger aus. Deshalb haben wir neben dem Erzrivalen Samsung mit dem Galaxy S9 und dem Galaxy Note9 noch zwei weitere Anwärter auf den Android-Thron eingeladen. Huawei gehört mittlerweile zu den Top 5 der Smartphone-Hersteller, und das sicher nicht nur wegen der vielen preiswerten Modelle im Sortiment. Mit der Pro-Serie hat Huawei Premium-Smartphones am Start, welche locker mit der Konkurrenz mithalten können.
HTC, mittlerweile zumindest teilweise unter der Regie von Google, gehört ebenfalls zu den Herstellern, die mit Klasse, sprich Innovationen, statt mit Masse glänzen. Da die meisten dieser Hersteller gleich eine kleine Produktfamilie an der Spitze versammeln, haben wir unsere Testgeräte in die jeweilige Familie eingeordnet. Diese beinhaltet entsprechende Hinweise auf Ähnlichkeiten wie Unterschiede zu den Geschwistern - um dir die Kaufentscheidung etwas zu erleichtern.

Die besten High-End Smartphones im Vergleich

Vergleichstabelle
Vorteile:
  • prima Verarbeitung
  • hervorragende Kamera
  • sehr gute Akkulaufzeit
  • innovative Bedienung per Stift
  • S-Pen mit Akku
  • gutes GPS-Modul
Vorteile:
  • enorme Akkulaufzeit
  • drei Rückkameras
  • Headset und -adapter im Lieferumfang
Vorteile:
  • hochwertige Verarbeitung
  • sehr gute Akkulaufzeit und Performance
  • Bluetooth 5.0
Vorteile:
  • sehr gute Verarbeitungsqualität
  • Top-Leistung
  • sehr gute Kamera
  • tolle Ausstattung
Vorteile:
  • perfektes Zusammenspiel von Hard- und Software
  • gute Verarbeitung
  • True Tone OLED-Display
  • Bluetooth 5.0
  • sehr gute Dual-Kamera
  • Face-ID
  • Headset und -adapter im Lieferumfang
Nachteile:
  • Bloatware
  • Sprachassistent (Bixby) lässt sich nur umständlich abstellen
Nachteile:
  • nicht die aktuellste (Prozessor-)Hardware
  • geringe Display-Auflösung
  • Speichererweiterung wurde gestrichen
Nachteile:
  • extrem lange Akkuladezeit
  • proprietärer Lightning-Anschluss
  • kein Quick-Charge-Ladegerät im Lieferumfang
Nachteile:
  • enttäuschende Akkulaufzeit
Nachteile:
  • kürzere Laufzeit im Vergleich zum iPhone 8 Plus
  • proprietärer Lightning-Anschluss
  • kein Quick-Charge-Ladegerät im Lieferumfang
Dual-SIM:
Dual-SIM:
Dual-SIM:
Dual-SIM:
Dual-SIM:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Displaygröße: 6,4 Zoll
Displaygröße: 6,1 Zoll
Displaygröße: 5,5 Zoll
Displaygröße: 5,8 Zoll
Displaygröße: 5,8 Zoll
Displayauflösung: Quad HD+ (1440 x 2960 Pixel)
Displayauflösung: Full HD+ (1080 x 2240 Pixel)
Displayauflösung: Full HD (1920 x 1080 Pixel)
Displayauflösung: Quad HD+ (1440 x 2960 Pixel)
Displayauflösung: Full HD Retina (1125 x 2436 Pixel)
Kameraqualität: 90.00%
Kameraqualität: 90.00%
Kameraqualität: 90.00%
Kameraqualität: 80.00%
Kameraqualität: 90.00%
Fingerabdrucksensor: hinten
Fingerabdrucksensor: hinten
Fingerabdrucksensor: vorne
Fingerabdrucksensor: hinten
Fingerabdrucksensor: keiner (Ersatz: Face-ID)
Akkulaufzeit (Last): 5h 56m
Akkulaufzeit (Last): 6h 45m
Akkulaufzeit (Last): 3h 31m
Akkulaufzeit (Last): 3h 57m
Akkulaufzeit (Last): 3h
Anschlüsse:
  • USB Typ-C
  • Kopfhöreranschluss
Anschlüsse:
  • USB Typ-C
  • kein Kopfhöreranschluss
Anschlüsse:
  • Lightning Connector
  • kein Kopfhöreranschluss
Anschlüsse:
  • USB Typ-C
  • Kopfhöreranschluss
Anschlüsse:
  • Lightning Connector
  • kein Kopfhöreranschluss
Speicher (RAM/intern):
  • 8/128 GB
  • erweiterbar
Speicher (RAM/intern):
  • 6/128 GB
  • nicht erweiterbar
Speicher (RAM/intern):
  • 3/64 GB
  • nicht erweiterbar
Speicher (RAM/intern):
  • 4/64 GB
  • erweiterbar
Speicher (RAM/intern):
  • 3/256 GB
  • nicht erweiterbar
Updates:
  • erst nach mehreren Monaten
  • 1-2 Jahre
Updates:
  • erst nach mehreren Monaten
  • 2 Jahre
Updates:
  • unmittelbar
  • bis zu 5 Jahre
Updates:
  • erst nach mehreren Monaten
  • 2-3 Jahre
Updates:
  • unmittelbar
  • bis zu 5 Jahre

Diese High-End Smartphones können wir empfehlen

Auch wenn ganz oben die Luft bekanntlich dünn ist, bieten die sieben von uns getesteten Smartphones alles andere als Einheitskost. Die Unterschiede liegen vielmehr im Detail und versuchen den Ansprüchen unterschiedlicher Benutzer gerecht zu werden.

Speicher satt mit dem iPhone XS Max

Das brandaktuelle iPhone XS Max ist nicht nur das iPhone mit dem größten Display, sondern auch dasjenige mit dem meisten Prestige. Denn die Zahl derer, die gut 1.400 Euro für ein Smartphone hinblättern, dürfte nicht allzu groß sein. Dabei gehört unser Testmodell mit 256 GB internem Speicher noch eher zum Vernunftmodell. Die Spitze liegt nämlich bei 1.649 Euro, wenn es denn das Modell mit satten 512 GB internem Speicher sein soll. Da macht dann das iPhone XS (also ohne Max) auch keinen großen Unterschied mehr. Das mit 5,8 Zoll etwas kleinere Display bringt pro Speichervariante gerade mal 100 Euro Ersparnis.

Gegenüber dem iPhone X gibt es außer der Displaygröße aber auch einiges an Neuerungen, die weniger offensichtlich sind. Allen voran der verwendete Chipsatz. Der A12 Bionic Prozessor verspricht einen deutlichen Leistungsschub gegenüber dem vorher verbauten A11 - das bestätigen auch die Messungen. Ein nicht unerheblicher Teil der Prozessorleistung wird für die ebenfalls renovierte Fotoabteilung genutzt. So kannst du nun bei den Rückkameras nach dem Fotografieren noch die Schärfeebene verändern. Die Selfie- oder Frontkamera kann nun auch Selfies mit einem Bokeh-Effekt versehen. Das iPhone XS Max ist technisch also ganz vorn, zumindest im Apple-Universum. Darum bekommt es von uns im High-End Smartphone Test die Bestnote 1,0.

Face-ID machts möglich – iPhone X

Ganz ohne Zweifel ist das iPhone X aktuell das beste, noch halbwegs bezahlbare iPhone auf dem Markt. Nachdem sich die Innovationen bei den vorangegangenen Modellwechseln noch im Rahmen hielten, hat man diesen beim Jubiläumsmodell eindeutig gesprengt. Dies ist durchaus buchstäblich zu nehmen, schließlich ist es das erste iPhone mit einem derart günstigen Display-zu-Rahmen-Verhältnis. Einige Traditionen, die hauptsächlich die Bedienung des Smartphones betreffen, mussten dem neuen Konzept weichen, was andererseits auch den Fortschritt beflügelt. Die Identifikation per Touch-ID mit dem Fingerprint-Sensor wurde durch die überaus ausgeklügelte Gesichtserkennung Face-ID ersetzt. Diese ist intelligent und zudem lernfähig, sodass sie mit herkömmlichen Mitteln kaum zu knacken ist. Geblieben ist die hervorragende Bildqualität der Fotos, für die auf der Rückseite gleich zwei Kameras zuständig sind. Ganz knappt hinter dem XS Max ordnet sich das iPhone X auch in unserem Test ein und bekommt eine Gesamtwertung von 1,5.

Das klassische iPhone 8 Plus

Das iPhone 8 Plus ist äußerlich etwas größer als das iPhone X, dennoch ist das Display kleiner – selbst beim Plus-Modell. Designtechnisch sieht es dem iPhone 7 zum Verwechseln ähnlich, auch das Display und dessen Auflösung entsprechen dem Vorgänger. Neu ist lediglich die Rückkamera, die nun, wie beim iPhone X, den Portraitmodus beinhaltet, welcher Portraits mit einem Bokeh-Effekt versehen kann. Innen hat sich indes einiges getan: So gibt es neben dem Prozessor jüngster Generation auch etwas mehr Arbeitsspeicher. Im Gegensatz zum iPhone X findest du hier noch die Kombination aus Homebutton und Fingerprint-Sensor und zwar genau dort, wo Apple-User sie erwarten - nämlich unterhalb des Displays. Das iPhone 8 und das 8 Plus sind also eher was für die Traditionalisten unter euch. Wir finden ein sehr gutes Premiumsmartphone und vergeben hier die Note 1,5.

Bildschirmwunder mit S-Pen – Samsung Galaxy Note9

Das Samsung Galaxy Note9 soll mehr sein, als “nur” ein Smartphone. Das Note9 unterstreicht diese Ambitionen nochmals. Das Display ist ebenso groß, wie das des größten Smartphones vom Erzrivalen Apple. Rechnet man die Notch beim iPhone XS Max nicht mit, kommen beide auf eine Diagonale von 6,4 Zoll. Allerdings kann Samsung hier von jeher einen klaren Vorteil bezüglich der Pixeldichte für sich verbuchen. Denn schließlich entwickelt und produziert man die Bildschirme dort selbst. Fein säuberlich im Gehäuse steckt zudem der Stift, der viel mehr kann, als nur handschriftliche Notizen aufs Display zu bannen. Die Oberfläche Experience 9.5 wurde für die Bedienung per Stift nochmals optimiert. Er kann sogar als Fernbedienung, beispielsweise für die Kamera, eingesetzt werden. So gelingen Selfies ohne langen Arm und selbst Gruppenfotos inklusive Fotograf. Auch die beiden Kameras auf der Rückseite können überzeugen - Aufnahmen bei Dämmerung sind von konkurrenzloser Qualität. Als bestes Android Smartphone in unserem Test bekommt es als einziges neben dem Riesen-iPhone eine Bestnote mit einer glatten 1,0.

Das beste kompakte Android Smartphone – Samsung Galaxy S9

Samsung verfolgt schon seit der Generation S8 eine günstigere Frame-to-Display-Ratio, also eine besseres Rahmen-zu-Display-Verhältnis zugunsten des aktiven Displays. Hierzu wird das Display rechts und links umgebogen. Aus diesen Rändern kannst du per Wischbewegungen den Bixby-Assistenten und aus der anderen Seite bis zu 10 frei zusammengestellte Apps quasi “herausziehen”. Auf der Rückseite des Samsung Galaxy S9 gibt es, ganz entgegen dem allgemeinen Trend, nur eine Kamera. Diese liefert allerdings erstaunlich gute Fotos, besonders bei Aufnahmen in der Dämmerung. Samsung hat dem Galaxy S9 nicht nur die Buchse für´s Headset gelassen, sondern obendrein ein gutes Headset beigelegt. Besonders praktisch sind die beiden Adapter, mit denen die USB Typ-C-Schnittstelle an herkömmliche USB-Buchsen angedockt werden kann. Dank Hybrid-Slot kannst du das Galaxy S9 wahlweise mit einer zweiten SIM-Karte oder mit zusätzlichem Speicher ausstatten. Wir finden hiermit machst du nichts falsch und vergeben die Note 1,5 für das Samsung Galaxy S9.

Das bessere Google Pixel – HTC U12+

Neben den Smartphones für Google produziert HTC nach wie vor auch Geräte unter eigenem Label. Das HTC U12+ ist das aktuelle Spitzenmodell, es kommt mit vielen Features, welche auch die teureren Google Pixel der aktuellen Generation mitbringen, wie die innovative Bedienung per Squeeze- oder Quetsch-Geste. Das Display ist 6,1 Zoll groß und wird noch in konventioneller Bauweise, mit vergleichsweise breitem Rand hergestellt. Anders sieht das bei der Kamera-Ausstattung aus. Im U12+ befinden sich gleich vier Kameras, davon zwei vorne über dem Display. Damit lassen sich sogar Selfies mit einem Bokeh versehen. Die Rückkameras teilen sich in Weitwinkel- und Tele-Bereich auf und erlauben selbst bei ungünstigen Lichtverhältnissen eine hervorragende Bildqualität. Einzig die Akkulaufzeit und die Ladezeit liegen deutlich hinter der Konkurrenz. Darum bekommt es von uns "nur" eine gute 2,0 als Gesamtnote.

Das Schnäppchen – Huawei P20 Pro

Das P20 Pro ist das aktuelle Spitzenmodell von Huawei, bei dem man, ganz dem allgemeinen Trend folgend, auf ein möglichst günstiges Verhältnis zwischen aktivem Display und Rahmen gelegt hat. Trotzdem verzichtet das P20 Pro nicht auf den Fingerprint-Sensor, der sich zwar schmal aber trotzdem unterhalb des Displays befindet. Das P20 Pro verfügt über drei Rückkameras, von denen eine ausschließlich künstlerisch hochwertige Schwarz-Weiß-Fotos macht. Gute Farbfotos bei Dämmerung entstehen, wenn man die Kamera-App in den Nachtmodus stellt, für Schnappschüsse dauert das natürlich zu lang. Der Akku des P20 Pro hält außergewöhnlich lang und lässt sich zudem sehr schnell wieder aufladen. Beim internen Speicher mit 128 GB  sieht das jedoch anders aus - dieser kann leider nicht aufgestockt werden. Wegen der kleinen Abstriche vergeben wir für das Huawei P20 Pro eine 2,0 in der Gesamtwertung.

Welches Smartphone ist das richtige für mich?

Das Smartphone hat sich bei vielen zum Prestige-Objekt entwickelt, das gilt ganz besonders für die teuren Premiumgeräte. Nun kannst du dir einfach das teuerste Smartphone kaufen und damit ein entsprechendes Statement setzen. Die vielen Aufgaben, die dein Smartphone darüber hinaus noch bewältigen kann, bieten genug Raum für Individualität. Nach nunmehr knapp 10 Jahren Smartphone-Erfahrung, die wir jetzt sammeln konnten, haben sich grob zwei Lager unter den Smartphone-Nutzern gebildet. Zum einen gibt es die Apple-Fans, denen nur ein iPhone ins Haus, bzw. in die Tasche, kommt. Auf der anderen Seite haben sich die Freunde der Android basierten Smartphones versammelt. Blackberry- und Windows-Phones spielen mittlerweile keine Rolle mehr.

Sind die einzelnen Marken äußerlich noch vergleichsweise gut zu unterscheiden, bietet die Technik in den schönen Gehäusen immer weniger Unterscheidungsmerkmale. Um den echten Unterschieden auf die Spur, und damit einer Kaufentscheidung näherzukommen, folgt hier nun ein kurzer Leitfaden auf dem Weg zum passenden Smartphone.

Der Trend zur Dual-SIM setzt sich durch

Dual-SIMSämtliche Android Smartphones aus unserem Test, und auch viele andere, bieten die Möglichkeit, eine zweite SIM-Karte einzusetzen. So lässt sich Berufliches und Privates strikt trennen, ohne dass du mit zwei Smartphones hantieren musst. Darüber hinaus sind viele dieser Kartenhalter als Hybrid ausgelegt. Das heißt, dass sich alternativ zur zweiten SIM-Karte auch eine Micro-SD-Karte zur Erweiterung des internen Speichers einsetzen lässt. Manche Hersteller verzichten jedoch auf die Möglichkeit zur Speichererweiterung – wie zum Beispiel alle iPhones. Hier gibt es fast immer Varianten mit unterschiedlicher Speicherausstattung. Vor dem Kauf musst du dich entscheiden, wieviel Speicher du benötigst. Wer viele Fotos oder sogar Videos ständig auf dem Smartphone mit sich herumtragen möchte, der wird beispielsweise mit den 128 GB Speicher des Huawei P20 Pro irgendwann an seine Grenzen stoßen. Mehr interner Speicher ist hier besser, kostet aber zumeist auch erheblich mehr.

Gehäuse- und Displaygröße spielen eine Rolle bei der Kaufentscheidung

Size matters – Größe spielt tatsächlich eine Rolle beim Kauf eines Smartphones, denn schließlich soll es ja immer dabei sein, ob nun in der Handtasche, dem Hemd oder schlicht in der Hosentasche, es muss halt irgendwie mit. Das ist auch der Grund, weshalb sämtliche Hersteller dazu übergegangen sind, neben dem Modell mit  großem Display immer auch eine kompakte Ausgabe des jeweiligen Favoriten anzubieten.

Der Trend, den Rahmen ums Display so gering wie möglich zu halten, spielt hier eine besonders wichtige Rolle. Denn so kann man selbst ein kompaktes Smartphone mit einem großen, dafür (fast) randlosem Display versehen. Den Blick auf die Auflösung des Displays kannst du gerade im oberen Preissegment getrost vernachlässigen. In dieser Preisklasse gibt es kein Smartphone mit einer Pixeldichte unter 400 ppi (Pixel per inch) - was bei weitem mehr als ausreichend ist. Selbst wenn du mit den Augen so nah ans Display gehst, dass es von deiner Nasenspitze berührt wird, wirst du keine einzelnen Bildpunkte erkennen können.

Hier solltest du eher darauf achten, dass das Display die Farbtemperatur an die Tageszeit anpassen kann. Ein helles, überwiegend im blauen Lichtspektrum strahlendes Display kann nämlich auf Dauer schädlich für deine Augen sein. Unsere Testgeräte verfügen alle über diese Einstellung.

Akkuleistung und Quick Charge-Funktion überzeugen

Quick Charge Damit Prozessor, Speicher und schließlich das Display immer mit genügend Energie versorgt werden, ist ein Akku mit ausreichend Kapazität unabdingbar. So ein Smartphone sollte bei normaler Nutzung mindestens einen Arbeitstag durchhalten. Nun ist das immer so eine Sache: Was ist eine normale Nutzung? In unserem Test lassen wir jedes Smartphone unser Full HD Testvideo abspielen. Das WLAN bleibt dabei angeschaltet und der Bildschirm wird auf 50% Helligkeit gestellt.
Reines surfen im Internet wird etwa ähnlich viel Energie kosten. Nutzt du das Smartphone jedoch für eine oder mehrere Stunden Online-Gaming, wird der Akku voraussichtlich früher schlapp machen. Dasselbe gilt, wenn das Display dauerhaft heller als mit 50% leuchtet.

Generell kannst du davon ausgehen, dass ein Smartphone mit einer von uns gemessenen Akkulaufzeit von 16 Stunden im täglichen Gebrauch länger durchhält, als eines bei dem wir nur 12 Stunden gemessen haben. Leider gibt die nominelle Kapazität des eingebauten Akkus keinen sicheren Hinweis auf die Laufzeit. Etwas anders sieht es beim Aufladen aus: Hier hat mittlerweile zumindest in der Premiumklasse Quick Charge, also die Schnellladefähigkeit, Einzug gehalten. Jedes Smartphone, das mit der Quick Charge-Funktion ausgestattet ist, lädt nun in weniger als zwei Stunden von 0 auf 100%. Voraussetzung ist, dass der Hersteller das passende Ladegerät dazu legt - worauf aktuell allerdings nur Apple bei den iPhones verzichtet. Auch bei den günstigen Smartphones findest du immer häufiger Smartphones, die über eine Schnellladefähigkeit verfügen.

Individuell angepasste Betriebssysteme steigern die Leistung

Zwar sind die Smartphones in dieser Preisklasse teilweise mit unterschiedlichen Prozessoren ausgestattet. Deren Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit fallen jedoch sehr gering aus und lassen sich allenfalls messtechnisch, mit den sogenannten Benchmarks, ermitteln. Viel deutlicher wirkt sich das Zusammenspiel zwischen der verwendeten Hardware und dem installierten Betriebssystem auf eine flüssige Bedienung aus. Hier hat eindeutig die Apple-Fraktion die Nase vorn, denn schließlich kommt hier beides quasi aus einer Hand. Bislang konnte noch jedes iPhone selbst messtechnisch mit den hardwareseitig besser gerüsteten Konkurrenten aus der Android-Welt mithalten, und hatte oft sogar die Nase vorn.

Aber auch die anderen Hersteller schlafen nicht. So wird bei Samsung, Huawei und Co. eben auch kein Allerwelts-Android installiert: Ob EMUI bei Huawei, Experience bei Samsung oder Sense bei HTC, jeder modifiziert und optimiert das installierte Betriebssystem, um eine gewisse Individualität der Marke zu dokumentieren und die Leistung zu optimieren. Hier lohnt sich auf jeden Fall ein längerer Blick und ausgiebiges Zappen durchs Menü, um festzustellen, ob und wie gut man mit dem jeweiligen Bedienkonzept zurechtkommt.

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