Grafikkarten

Grafikkarten Test 2022: Die besten Grafikkarten im Vergleich

Die besten Grafikkarten in der Schweiz

von Jan-Philipp Lynker
zuletzt aktualisiert: 22.09.2022
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Kundenzufriedenheit ist unser oberstes Ziel. Daher geben wir stets unser Bestes und achten bei allen unseren Angeboten auf höchste Qualität.

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Grafikkarte Kaufberatung
von: Jan-Philipp Lynker
aktualisiert am: 22.09.2022
Jan-Philipp Lynker

Grafikkarten auf einen Blick - Das musst du wissen!

Das schönste Spiel sieht nur so gut aus, wie es die Grafikkarte bzw. der Grafikprozessor in deinem PC zulässt. Alle paar Jahre lohnt es sich, die Grafikkarte auszutauschen und so die neusten Spiele in ihrer vollen Pracht zu genießen. Doch der Markt ist mit vielen Karten, Grafikchips, Produktgenerationen und technischen Details ziemlich unübersichtlich, obwohl es mit Nvidia und AMD und bald Intel nur wenige große Firmen gibt.

Frau in orangem Pullover sitzt in einem gemützlich ausgeleuchteten Raum vor einem Gaming PC und spielt Unsere Kaufberatung hilft dir, dich in dieser unübersichtlichen Situation zurechtzufinden und Schritt für Schritt die beste Grafikkarte für deine Ansprüche zu finden. Hier zunächst das wichtigsten zu Grafikkarten auf einen Blick:

  • Unkomplizierter Einbau: Eine dedizierte Grafikkarte benötigt ausreichend Kühlung, Strom und Platz im Gehäuse, hat aber auch sehr viel Leistung. Sie wird via PCI-Express Anschluss auf das Mainboard geklickt und mit dem Netzteil des PCs verbunden. Die passenden Treiber werden von Windows automatisch installiert oder können auf der Seite von Nvidia, AMD bzw. Intel, aber auch von den Herstellerseiten heruntergeladen werden.

  • Für jeden Anspruch: Die zwei größten Grafikkartennamen, Nvidia und AMD bringen Referenzmodelle auf den Markt, welche andere Firmen wie ASUS, MSI, Sapphire, Zotac uvm. als Custom Karten mit Anpassungen bei Kühlung, Leistung und Design verkaufen dürfen.
    • Als Dritter im Bunde steigt Intel in den Markt mit ein, braucht allerdings noch etwas Zeit, um konkurrenzfähige Grafikkarten zu fertigen, die abseits von neusten Spielen mit der Programmierschnittstelle DirectX 12 gut funktionieren.

  • Gaming-Fähigkeit: Entscheidend sind die Auflösung und die Bilder pro Sekunde. Für Full HD reicht schon eine Mittelklasse-Karte. Für WQHD-, 4K-Gaming oder sogar Virtual Reality sind Highend-Modelle empfehlenswert. Die empfohlenen technischen Anforderungen von Spielen und Programmen dienen als Orientierungspunkt für den Kauf einer Grafikkarte und bestimmen den Preis. Um die richtige Leistung zu finden, eignen sich die Modellnamen und Ranglisten der Hersteller, aber auch unabhängige Tests bzw. Benchmarks.

  • Unruhiger Markt: Der Markt der Grafikkarten bot in den letzten Jahren durch eine Kombination aus Mining von Crypto-Währungen, der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Lieferschwierigkeiten bzw. hohe Nachfrage sowie wenig Konkurrenz zwischen den Herstellern teils absurd hohe Preise. Ein Großteil dieser Faktoren spielt zum Glück keine Rolle mehr und die Preis stabilisieren sich langsam wieder.

  • Raytracing und Upscaling-Techniken: Die Hersteller versuchen, mit Alleinstellungsmerkmalen zu punkten. Die beiden wichtigsten sind dabei die ressourcenintensive Beleuchtung via Berechnung von Lichtstrahlen (Raytracing) und Algorithmen zum intelligenten Hochskalieren von Auflösungen der Spiele, um Ressourcen zu schonen (Nvidia - DLSS, AMD - FSR 2.0, Intel XeSS).

Grafikkarte Bestenliste 2022

Preis-Leistungs-Tipp
Dual GeForce RTX 3060 Ti V2 OC - 8GB GDDR6
ASUS - Dual GeForce RTX 3060 Ti V2 OC - 8GB GDDR6
CHF 516.70
Versand: kostenlos Lieferzeit: sofort lieferbar
PCHC.ch
Viel Leistung, wenig Verbrauch
Radeon RX 6600 AMD Radeon Radeon RX 6600 (8 GB)
Sapphire - Radeon RX 6600 AMD Radeon Radeon RX 6600 (8 GB)
CHF 305.00
Versand: kostenlos Lieferzeit: sofort lieferbar
microspot.ch
Zukunftssicher
Grafikkarte Nvidia GeForce RTX 3080 Gaming Overclocked 12 GB GDDR6X-RAM PCIe HDMI®, DisplayPort Übertaktet /
ASUS - Grafikkarte Nvidia GeForce RTX 3080 Gaming Overclocked 12 GB GDDR6X-RAM PCIe HDMI®, DisplayPort Übertaktet /
CHF 1'424.95
Versand: kostenlos Lieferzeit: vorbestellbar
conrad.ch
Leise trotz Grafikpower
GeForce RTX 3070 Gaming Z Trio LHR - 8GB GDDR6
MSI - GeForce RTX 3070 Gaming Z Trio LHR - 8GB GDDR6
CHF 693.00
Versand: kostenlos Lieferzeit: sofort lieferbar
PCHC.ch
Ideal für Full HD
Dual GeForce RTX 3060 OC - 12GB GDDR6
ASUS - Dual GeForce RTX 3060 OC - 12GB GDDR6
CHF 369.30
Versand: kostenlos Lieferzeit: sofort lieferbar
PCHC.ch
Unser Fazit
5.8
sehr gut
Unser Fazit
5.4
gut
Unser Fazit
5.3
gut
Unser Fazit
5.2
gut
Vorteile:
  • Super Preis-Leistung Viele Features und viel Leistung zum passenden Preis
  • Mit Raytracing Dank spezieller Raytracing-Kerne gibt es in vielen Spielen Echtzeit-Belichtung auf Basis von Lichtstrahlen
  • KI-Upscaling Mithilfe von Nvidias überzeugenden KI-unterstützten Hochskalieren (DLSS) laufen unterstützte Spiele mit höherer Auflösung und mehr Details bei geringerem Rechenaufwand
Vorteile:
  • Gute Preis-Leistung Ist erschwinglich und schafft aktuelle Titel in Full HD bei hohen bis sehr hohen Grafikeinstellungen
  • Stromsparend Verbraucht maximal 132 Watt und kann auch mit schwächeren Netzteilen kombiniert werden
  • Platzsparend Passt auch in kleine PC-Gehäuse wie dem beliebten Mini-ITX-Format
Vorteile:
  • Bleibt kühl Selbst unter hoher Last liefert die Kombination aus gutem Kühlerdesign und flottem Chip
  • Perfekt eingestellt Ab Werk schon einwandfrei optimiert und ausgelotet für maximale Effizienz, auch um die 12 GB GDDR6X zu nutzen
  • Mit Raytracing Dank spezieller Raytracing-Kerne gibt es in vielen Spielen Echtzeit-Belichtung auf Basis von Lichtstrahlen
  • KI-Upscaling Mithilfe von Nvidias überzeugenden KI-unterstützten Hochskalieren (DLSS) laufen unterstützte Spiele mit höherer Auflösung und mehr Details bei geringerem Rechenaufwand
Vorteile:
  • Zuverlässige Kühlung Die drei Lüfter und die Anordnung der Kühlrippen sorgen für viel Leistung mit annehmbarem Geräuschpegel
  • Mit Raytracing Dank spezieller Raytracing-Kerne gibt es in vielen Spielen Echtzeit-Belichtung auf Basis von Lichtstrahlen
  • KI-Upscaling Mithilfe von Nvidias überzeugenden KI-unterstützten Hochskalieren (DLSS) laufen unterstützte Spiele mit höherer Auflösung und mehr Details bei geringerem Rechenaufwand
Vorteile:
  • Kleiner Formfaktor Lässt sich einfach auch in Gehäuse mit wenig Platz einbauen
  • 12 GB VRAM Der VRAM gleicht die Leistungseinschränkungen des Chips in vielen Situationen wieder aus
  • Mit Raytracing Dank spezieller Raytracing-Kerne gibt es in vielen Spielen Echtzeit-Belichtung auf Basis von Lichtstrahlen
  • KI-Upscaling Mithilfe von Nvidias überzeugenden KI-unterstützten Hochskalieren (DLSS) laufen unterstützte Spiele mit höherer Auflösung und mehr Details bei geringerem Rechenaufwand
Nachteile:
  • Wird heiß Die zwei Lüfter halten die Grafikkarte in Zaum, dennoch wird sie schnell recht heiß und bedarf eine gute Kühlung
Nachteile:
  • Laut Wird unter Last hörbar laut und sollte in einem leisen Gehäuse untergebracht werden
Nachteile:
  • Vergleichsweise teuer Im Vergleich zu anderen Modellen nicht gerade preiswert
Nachteile:
  • Nur 8 GB VRAM Bei Gaming in 4K oder 4V und hochauflösenden Texturen sind 8 GB VRAM ein Flaschenhals
  • Einbaumaße Nimmt dank ausufernder Kühlung viel Platz im Gehäuse ein
Nachteile:
  • Wird schnell heiß Kann in schlecht belüfteten Gehäusen zu Problemen führen
Fazit:

Die RTX 3060 TI ist schon an sich ein Grafikkarte mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Zu einem vernünftigen Preis sind hier DLSS und Raytracing mit dabei und von der Leistung her erreicht sie Sphären, in der normalerweise die 3070 zu Hause ist. Mit ein paar Abstrichen ist in den Grafikeinstellungen ist auch 4K Gaming oder High-End-VR möglich. Zwar schafft es Asus die Karte relativ gut zu kühlen, unter Last wird sie aber recht schnell sehr heiß. Eine gute Gehäuselüftung ist also Voraussetzung. Die RTX 3060 TI von Asus ist trotzdem einer der besten Modelle und eine echte Empfehlung für Gamer, die ihre Spiele in möglichst hoher Qualität genießen, auf moderne Features wie DLSS oder Raytracing nicht verzichten und trotzdem nicht zu tief in die Tasche greifen wollen - ein echter Preis-Leistungstipp.

Fazit:

Die Sapphire Pulse AMD Radeon RX 6600 ist eine Grafikkarte, die sich an preisbewusste Gamer richtet, die trotzdem nicht zu viel Kompromisse bei der Leistung eingehen wollen. Sie ist klein und stromsparend, schafft aber in aktuellen 3D-Titeln hohe bis sehr hohe Auflösungen auf Full HD bei um die 60 FPS. Leider wird sie unter Last schon mal etwas lauter, was am Kühlerdesign liegt. Hier solltest du auf eine gute Gehäuse-Kühlung und Geräuschdämmung achten. In Bezug auf die Treiber sind AMD-Karten seit Jahren etwas schlechter dran, als ihre Nvidia-Pendants. Hier kann es zu Problemen kommen, wenn keine saubere Installation vorgenommen wird. Dennoch ist die Sapphire Pulse AMD Radeon RX 6600 gerade bei den aktuellen Preisen für die Hardware und die Energie eine regelrecht erfrischend sparsame GPU und eine klare Kaufempfehlung.

Fazit:

Manchmal muss es pure Power sein. Die RTX 3080-Reihe hat zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel, ist dank schnellem Chip und 12 GB VRAM aber zukunftssicher. Die normale RTX 3080 kam ursprünglich nur mit 10 GB flottem GDDR6X Speicher. Dank Nvidias technologischen Vorsprung in Sachen Raytracing und Upscaling-Technologie (DLSS) wird sie das auch länger bleiben. Dafür sorgen die RT- und Tensor-Kerne der Hardware, die am Ende trotz Konkurrenz von anderen Herstellern am Ende den Unterschied machen. Leider führt das dazu, dass die Karte auch nach Jahren immer noch vergleichsweise teuer ist. Wenn du pure Power brauchst, ist die RTX 3080 von Asus in der TUF-Version eine echte Empfehlung und den Preis wert. Selsbt mit dem Erscheinen der 4000er-Generation. Leistungstechnisch siedelt sie sich zwischen der etwas bessern 3080 TI und der normalen 3080 an.

Fazit:

Die GAMING Z TRIO von MSI ist eine Nvidia GeForce RTX 3070 Karte, die mit ihrem gutem Lüfter überzeugen kann. Das liegt auch an den drei Lüftern, welche die Einbaumaße der Karte recht ausufernd werden lassen. Sie ist selbst unter großer Anstrengungen kaum zu hören und schafft auch einige Spiele in 4K darzustellen. Dabei hilft auch Nvidias DLSS-Upscaling. Bei höheren Grafikeinstellungen, Raytracing oder FPS-Zahlen wird es dann aber eng. Im Gegenzug eignet sie sich optimal für Gaming in WQHD. Etwas störend sind die 8 GB VRAM, die ihr eine gewisse Zukunftssicherheit rauben. Im Gegenzug stimmt einfach die Leistung für den aufgerufenen Preis. Die GAMING Z TRIO RTX 3070 von MSI ist eine empfehlenswerte Karte für Besitzer von WQHD-Monitoren, die auch zwischendurch auch mal mit mehr Qualität spielen wollen.

Fazit:

Die ASUS GeForce Dual RTX 3060 in der OC-Edition mit 12 GB VRAM ist eine überzeugende Grafikkarten, die sich ideal für Spiele in Full HD eignet. Dank der 12 GB VRAM werden einige Schwächen kompensiert. Mit etwas Anpassungen der Grafikeinstellungen läuft sie auch mit VR-Brillen und sogar in 4K. Dabei hilft Nvidias DLSS-Upscaling. Sogar Raytracing ist mit an Bord, drückt die Leistung aber spürbar runter. Der geringen Einbaumaße sind super für kleine Gehäuse. Dafür kommt die ASUS GeForce Dual RTX 3060 aber auch recht schnell auf hohe Temperaturen, was eine gute Kühlung voraussetzt. Im Endeffekt ist die ASUS Dual RTX 3060 eine optimale Full HD-Karte, die mit Raytracing und DLSS noch zusätzlich punkten kann.

Diese Grafikkarten empfehlen wir dir

Der Markt der Grafikkarten ähnelt einem Dschungel. Viele verschiedene Grafikkarten mit lauter unterschiedlichen Bezeichnungen, bei denen man schon einmal die Übersicht verlieren kann. Wir haben uns verschiedene Grafikkarten für verschiedene Anlässe herausgesucht, damit auch für dich die Richtige dabei ist.

Viel Power bei moderatem Preis - Dual GeForce RTX 3060 TI von Asus

Zwei kleine Buchstaben machen einen großen Unterschied. Auf den ersten Blick mögen RTX 3060 Karten mit bis zu 12 GB VRAM Speichergröße besser sein, als Modelle der 3060 TI-Reihe mit nur 8 GB VRAM. Doch der Leistungsunterschied ist gewaltig. Wenn dann auch noch ein Dritthersteller für das Feintuning zuständig ist, kommt eine Karte wie die Dual GeForce RTX 3060 TI 8GB OC Edition V2 von Asus heraus.

  • Top-Performance: Es geht zwar noch ein klein bisschen besser, doch lässt bereits die GeForce Dual GeForce RTX 3060 TI 8GB OC Edition V2 wenig Luft nach oben. Auch aktuelle AAA-Titel können in QHD-Auflösung (1440p) mit den besten Grafikeinstellungen ohne FPS-Einbrüche dargestellt werden. Auch 4K und VR sind (in Maßen) möglich.

  • Raytracing mit an Bord: Raytracing wird jetzt erst in den neuen Konsolen aufgegriffen, Nvidias Grafikkarten sind schon in er zweiten Generation damit unterwegs. Das ist bei der 3060 TI zu merken. Natürlich sind hier Grenzen gesetzt, doch viele Titel lassen sich mit moderaten Raytracing-Einstellungen genießen. DLSS kann zudem die Performance des Spiels verbessern.
SUS Dual GeForce RTX3060 TI 8GB OC Edition V2 Gaming RückseiteDas stört uns an der Dual GeForce RTX3060 TI von Asus

Auch Asus kann mit der Dual GeForce RTX 3060 TI 8GB OC Edition V2 keine Wunder vollbringen. Bei nur zwei Lüftern und geringen Einbaumaßen wird die Karte zwangsläufig etwas heiß. Hier solltest du unbedingt auf eine gute Durchlüftung deines PC-Gehäuses achten und eventuelle sogar in einen frischen Lüfter investieren.

Unser Kurzfazit zur Dual GeForce RTX3060 TI von Asus

Die RTX 3060 TI ist schon vor den verrückten Zeiten des Grafikkartenmarktes ein echt guter Tipp gewesen. Mit fallenden Preisen wird sie erneut wieder sehr attraktiv, wenn Preis und Leistung eine Rolle spielen.

Sie eignet sich für alle Gamer:innen, die nicht nur in Full HD, sondern auch in WQHD und mit Abstrichen auch mal VR und 4K spielen wollen, ohne direkt die Qualitätsweinstellungen komplett herunterschrauben zu müssen.
Auch aktuelle Titel laufen mit hohen Einstellungen flüssig. DLSS und Raytracing sind die Kirschen obendrauf, welche die Torte abrunden.

Die Sparkarte - Sapphire Pulse AMD Radeon RX 6600

Darf es auch etwas von AMD sein? Die Sapphire Pulse AMD Radeon RX 6600 ist eine empfehlenswerte Karte, die den immer höheren Energieanforderungen anderer Karten und Hersteller etwas entgegensetzen wollen.

  • Performance zum kleinen (Energie)Preis: Die Radeon RX 6600 ist in ihrer Performance als ambitionierte Einsteigerkarte einzustufen. Sie kann aktuelle AAA-Titel sauber in Full HD darstellen und profitiert von AMDs FidelityFX Super Resolution (FSR), die ähnlich gute Ergebnisse beim Upscaling produziert wie Vorreiter Nvidia mit DLSS, dafür aber keine speziellen und teuren KI-Rechenkerne auf der Karte benötigt. So sind bei unterstützten Spielen auch Ausflüge in höhere Ausflüge oder mit mehr Bildern pro Sekunde möglich.

  • Kompakt und effizient: Sie ist nicht nur günstiger, die RX 6600 ist auch ein kompakter als viele Alternativkarten und passt somit auch in kleine Gehäuse. Besonders hervorzuheben ist aber der geringen Stromverbrauch von maximal 132 Watt. In Zeiten von hohen Energiepreisen ein echter Segen.
Das stört uns an der AMD Radeon RX 6600

Sapphire Pulse AMD Radeon RX 6600 Gaming 8 GB GDDR6 Grafikkarte RückseiteAlles hat seinen Preis. Und wenn der Anschaffungspreis noch vergleichbar günstig ausfällt, wurden irgendwo anders Abstriche gemacht. Bei der Sapphire Pulse AMD Radeon RX 6600 wurde am Kühlerdesign nicht so lange getüftelt, wie es diese Karte wahrscheinlich verdient hätte.

Zwar beliebt sie auch unter voller Last in annehmbaren Temperaturbereichen, ist dabei aber deutlich hörbar. Wer mit Kopfhörern spielt, wird dies nicht so stören, aber auf die Kühlung deines Gehäuses solltest du trotzdem achten, da sonst andere Komponenten wie die Festplatten, der Arbeitsspeicher oder die CPU heißer werden als nötig.

Unser Kurzfazit zur AMD Radeon RX 6600

Auch die Sapphire Pulse AMD Radeon RX 6600 eignet sich zum Genießen von aktuellen 3D-Spiele. Das große Plus: Sie ist in puncto Performance vergleichbar mit anderen Karten, kostet jedoch weniger, ist kompakter und deutlich energieeffizienter. Wenn du sparen, aber trotzdem Spiele in guter Qualität spielen möchtest, ist sie ein guter Tipp.

Für Full HD-Gaming - Nvidia GeForce Dual RTX 3060 von Asus

ASUS GeForce Dual RTX 3060 12GB V2 OC Edition Grafikkarte RückseiteNvidia kann auch mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis glänzen. Wenn du auf der Suche nach einer günstigen Karte bist, die trotzdem aktuelle Games flüssig darstellen kann, dürfte die ASUS GeForce Dual RTX 3060 12GB V2 genau das Richtige für dich sein.

  • Full-HD-Gaming vom Feinsten: Wenn du nur in Full-HD-Auflösung (1080p) zocken möchtest, reicht die ASUS GeForce Dual RTX 3060 12GB V2 auch für aktuelle Triple-A-Spiele mit sehr hohen Anforderungen. Auch bei aktuellen Spielen erreicht die Karte durchschnittliche Bildraten von 60-70 FPS. Ohne Ruckeln flitzen die Pixel über deinen Bildschirm.

  • Nvidias Extras: Mit an Bord sind Raytracing und natürlich Nvidias Upscaling-Technologie DLSS. Mit DLSS sind sogar Ausflüge bei neueren 3D-Spielen in mit höheren Bilder pro Sekunde oder höhere Auflösung wie WQHD oder gar 4K möglich. Raytracing auf der anderen Seite geht stark auf Kosten der Leistung der Karte und sollte nur in abgespeckter Form angewendet werden. Eine Kombination aus beiden Techniken ist aber auch möglich.
Das stört uns an der Nvidia GeForce Dual RTX 3060 von Asus

Die ASUS GeForce Dual RTX 3060 12GB V2 ist bei Full-HD-Auflösungen in ihrem Element. Das ist aber auch schon alles. Schon bei QHD-Auflösung, geschweige denn bei 4K, stößt die Grafikkarte schnell an ihre Grenzen. Für High-End-Geräte ist sie damit nicht geeignet. Außerdem wird sie aufgrund ihrer geringen Größe schnell heiß und sollte stets zuverlässig vom Gehäuselüfter gekühlt werden.

Unser Kurzfazit zur Nvidia GeForce Dual RTX 3060 von Asus

Wenn du mit Full HD-Gaming zufrieden bist, ist die ASUS GeForce Dual RTX 3060 12GB V2 die perfekte Karte für dich. Das Preis-Leistungs-Verhältnis kann sich sehen lassen und Nvidias zuverlässige Extra machen in unterstützten Spielen den Unterschied. Sie ist perfekt für Spiele in Full HD auf hohen Qualitätseinstellungen.

Raytracing und Upscaling - Schönere Spiele durch clevere Technik

Portal mit Raytracing Neben der reinen Leistungsverbesserung von Grafikkarten versuchen die Hersteller, mit neuen Technologien die Spiele besser aussehen zu lassen oder aber auch besser laufen zu lassen. Zwei Schlüsseltechnologien dabei sind Raytracing und diverse Upscaling-Technologien.

In beiden Fällen müssen die Spiele aber die Techniken unterstützen. Sowohl Raytracing als auch das Upscaling müssen von den Entwickler:innen ins Spiel einprogrammiert werden. Dies kann auch nachträglich mit einem Update geschehen.

Raytracing - Echtzeitbelichtung wie bei Animationsfilmen

Raytracing kommt bei Animationsfilmen schon seit Jahrzehnten zum Einsatz. Es verleiht den Szenen eine realitätsnahe Beleuchtung mit akkuraten Reflexionen, Spiegelungen und Schatten. Raytracing ist aber sehr rechenintensiv und muss mit Bedacht eingesetzt werden. Im Gegensatz zu vorgerenderten Animationsfilmen oder Filmeffekten findet bei Videospielen die Berechnung der Lichtstrahlen in Echtzeit statt. Erst seit 2019 sind Grafikkarten dazu im Stande. Die Playstation 5 und Xbox Series-Konsolen sind in abgespecktem Maße auch zu Raytracing fähig.

Raytracing simuliert dabei Lichtstrahlen und Lichtkegel wie Fackeln, die Sonne, Lampen, Explosionen usw. Deren abgesondertes Licht wird nach einer Berechnung physikalisch weitgehend korrekt auf den unterschiedlichen Oberflächen in der Spielwelt abgebildet. So reflektieren z.B. glatte Oberflächen wie Eis, Pfützen oder glänzendes Metall die Spielwelt besser als matte Objekte. Zudem erfolgt die Belichtung des Spiels akkurater. Dunkle Räume und Ecken bekommen auch nur so viel Licht, wie es die Lichtquellen im Raum zulassen würden. Objekte in der Spielwelt werfen realistische Schatten und wirken daher in der Welt realistischer platziert.

Upscaling mit DLSS, XeSS und FSR 2.0 - Die KI macht das Spiel schärfer

AMD FidelityFX Super Resolution LogoEin großer Trend bei Grafikkarten sind durch künstliche Intelligenz gestützte Techniken zum Hochskalieren von Spielen, während diese gespielt werden. Doch das Skalieren ist nur ein Teil der Technik. Zusätzlich kommen Verfahren für die Rekonstruktion von Bilddaten in Echtzeit zum Einsatz, die auf vorherigen Bildern des Spiels basieren und einen von künstlicher Intelligenz trainierten Algorithmus verwenden.

Da das Hochskalieren und Rekonstruieren weniger Ressourcen benötigt, als die Spiele in hoher Auflösung zu berechnen, lassen sich z.B. Titel, die hohe grafische Anforderungen haben, trotzdem mit schwächeren Grafikkarten in guter bis hoher Auflösung darstellen. Alternativ können die freigeschaufelten Ressourcen des PCs bzw. der Grafikkarte für höhere grafische Detaileinstellungen, für eine flüssigere Darstellung mit mehr Bildern pro Sekunde oder z.B. für das ressourcenhungrige Raytracing genutzt werden.

Zum Teil ist der Algorithmus auch so gut, dass er Details in der Spielewelt und ausgefranste Kanten (Aliasing) besser aussehen lässt, als es das Spiel in der hohen Auflösung selber hinbekommen würde. Je nach Einstellung sind jedoch Artefakte wie das Schimmern hinter Objekten bei Bewegung oder ausgefranste Details im Hintergrund zu sehen, wenn die Technik nicht ganz hinterherkommt. Dafür gibt es verschiedene Einstellungen bei DLSS und Co., welche z.B. auf den Fokus auf die Performance des Spiels legen und mehr Fehler produziert oder die Bildqualität favorisiert und dann nicht ganz so viel Ressourcen schont.

DLSS als Wegbereiter

Nvidia DLSS SchriftzugDer Vorreiter dieser Technik war Nvidia mit seinem Deep Learning Super-Sampling (DLSS).

DLSS verbessert dank der speziellen Tensor-Kerne in Nvida-Grafikkarten die Auflösung durch eine künstliche Intelligenz. Diese wurde von Nvidia mit extrem hoch aufgelösten Texturen und Daten aus den Spielen trainiert, sodass sie diese in Echtzeit dem Spiel hinzufügen kann. Dadurch kann das Spiel mit einer geringeren Auflösung berechnet und im gleichen Zuge hochgerechnet werden. Die eigentlichen GPU-Kerne haben mehr Ressourcen für andere Aufgaben über, was letztendlich die Bildwiederholungsrate verbessert und die Darstellung flüssiger bzw. stabiler macht.

Nvidia entwickelt DLSS kontinuierlich weiter. Die Ergebnisse werden immer beeindruckender. Bei ausgezeichnet optimierten Spielen sieht das hochskalierte Bild teilweise besser aus, als die native Auflösung des Spiels. So kannst du mit vergleichsweise günstigen Grafikchips auch moderne Spiele in hoher Auflösung spielen.

In der dritten Version DLSS 3 kreiert Nvidias Technik sogar komplett eigenständig Einzelbilder und fügt diese der Szene hinzu, um die GPU und vor allem die CPU des PCs zu entlasten.

AMD und Intel ziehen nach

Intel XeSS LogoAMD hat mit FidelityFX Super Resolution (FSR) seine eigene Upscaling bzw. Rekonstruktionstechnik auf die Beine gestellt, die nicht auf spezielle Kerne auf der Grafikkarte angewiesen ist. Zudem ist sie quelloffen und kann kostenfrei und schnell von jedem Entwicklerstudio in ihre Spiele integriert werden. Mit FSR 2.0 ist man ungefähr auf Augenhöhe mit Nvidias DLSS 2.0.

Ebenfalls kostenlos und open source ist Intels Antwort XeSS (Xe Super Sampling), welches sich ebenfalls mit FSR 2.0 und DLSS vergleichen lässt. Dazu hat Intel auf den Arc-Grafikkarten ebenfalls Platz für schnelle KI-Kerne geschaffen.

Was solltest du beim Kauf einer Grafikkarte beachten?

Nvidia GeForce RTX Grafikkarte in einem PC-GehäuseFür dich ist keine Grafikkarte bei unseren Produktempfehlungen dabei? Du willst dir selbst eine aussuchen? Hier sind die wichtigsten Tipps zum Kauf einer Grafikkarte:

  • Die beiden größten Grafikkartennamen sind Nvidia und AMD. Intel kommt mit Arc ebenfalls auf den Markt, muss sich aber erst noch beweisen. AMD und Nvidia bringen Referenzmodelle auf den Markt, die andere Unternehmen dann als Custom Karten mit Anpassungen bei Kühlung, Design und im Zuge dessen auch Leistungsoptimierungen durch Übertaktung verkaufen.

  • Grafikkarten sind hauptsächlich verantwortlich für die Spielfähigkeit und meist auch die Zukunftssicherheit eines Computers.

  • Eine Grafikkarte der Oberklasse lohnt sich hauptsächlich bei 4K-Gaming oder Virtual Reality.

  • Wenn du z.B. eine VR Brille oder Spiele auf einem 4K Monitor in voller Auflösung spielen willst, benötigst du eine entsprechend leistungsfähige GPU. Bedenke jedoch, dass du für das letzte bisschen Leistung verhältnismäßig viel Geld ausgibst. Wenn du nicht unbedingt die neusten Spiele in Ultra HD 4K mit vollen Details spielen willst, ist es besser, eine Mittelklasse-GPU zu kaufen und eher in Full HD oder QHD zu zocken.

  • KI-unterstütztes Upscaling bzw. Rekonstruktion durch DLSS, XeSS oder FSR 2.0 ermöglicht das Spielen in höheren Auflösungen oder in bessere Qualität mit Grafikkarten, die eigentlich zu schwach dafür wären.

  • Bei der Modellauswahl solltest du dich nicht von den vielen Angaben blenden lassen und auf die Modellbezeichnungen vertrauen. In der Regel entsprechen diese der genauen Leistung der Karten.

  • Der Einbau bzw. Wechsel einer Grafikkarte ist weniger kompliziert, als du vielleicht denkst. Sie werden immer mit 6, 8 oder 12-poligen Stromanschluss verbunden und auf dem Mainboard in den PCIe-Steckplatz platziert. Die Treiber installieren sich bei Windows komplett automatisch. Bei Linux reicht eine einfache Befehlszeile.

Welche Grafikkarten gibt es?

Neben den klassischen Grafikkarten gibt es Onboard-Chipsätze und sogar komplett externe Varianten. Welche Art sich für dich am ehesten anbietet, kannst du unserer kurzen Übersicht entnehmen:

Typ

Eigenschaften

Erklärung

Beispielbild

Onboard

  • strom- und platzsparend
  • eignen sich nicht für grafisch aufwendige Games

Onboard-Grafikkarten sind im Prozessor integriert und nutzen dessen Leistung. Hitzeentwicklung und Ressourcenmanagement mindern die Leistungsfähigkeit. Sie sind perfekt für einfache Aufgaben und sparen in kleinen Gehäusen sehr viel Platz.

Intel gilt als Vorreiter und nutzt Onboard Grafikkarten seit mehreren Prozessor-Generationen. Zuletzt konnte AMD mit seinen Vega-Grafikchips allerdings stark aufholen.

Im Datenblatt werden sie als "Intel HD Graphics" oder "Intel HD Grafik" angegeben.
Bei AMD sind die Vega-Chips nur in den Gaming-Prozessoren mit dem G-Zusatz zu finden.

CPU mit interner GPU - Onboard Grafikkarte

Dediziert

  • leistungsstark und variabel

Dedizierte Grafikkarten sind separate Grafikeinheiten, die über eine extra Stromversorgung des PC-internen Netzteils und über die PCI Express (Peripheral Component Interconnect Express, Kurzfom: PCIe oder PCI-E) Schnittstelle mit dem Motherboard verbunden werden.

Sie besitzen separate Anschlüsse wie HDMI oder DisplayPort für die Bildausgabe auf einen Monitor oder Fernseher.

Highend Grafikkarte von Nvidia

Extern

  • flexibel, teuer und mobil

Als externe Grafikkarten bezeichnet man eine dedizierte Grafikkarte, die in einem separaten Gehäuse mit eigener, Stromversorgung und Kühlung betrieben und über einen Thunderbolt (basierend auf dem USB-Typ-C Standard) an einen PC angeschlossen wird.

Der PC benötigt zwangsläufig diesen, mit einem Blitz gekennzeichneten, Thunderbolt-Anschluss, um ausreichend schnell mit dem externen Grafikchip kommunizieren zu können.

Schwächere Hardware lässt sich so mit der nötigen grafischen Leistung ergänzen.

Nahezu jede dedizierte Grafikkarte kann in ein derartiges Gehäuse gebaut werden, wenn das Gehäuse groß genug ist.

Ultrabook mit externen Gehäuse für Grafikkarte

Grafikkarten Herstellerfirmen - Nvidia und AMD geben den Takt vor, Intel zieht nach

Für dich als Endkonsument:in gibt es im Prinzip nur drei amerikanische Unternehmen, die Grafikkarten entwickeln, bauen lassen und verkaufen. AMD, Nvidia und Intel. Alle drei Firmen stellen neue Produkte vor und verkaufen zunächst eine Referenzmodell. Die Kerntechnologie stellen sie dann anderen Marken zur Verfügung, die noch mal an der Effizienz des Designs feilen, eigen Kühlerdesigns nutzen, Übertaktungen vornehmen und kosmetische Aspekte hinzufügen. Diese Custom Karten kommen dann kurze Zeit später auf den Markt und bieten nicht selten mehr oder stabilere Leistung.

Nvidia Grafikkarten - Exklusiv und leistungsstark

Nvidia Logo GrünAuf der einen Seite steht Nvidia, das mit seinen GeForce-Grafikkarten und teils exklusiven Optimierungen für Spiele, einen Großteil des Marktes für sich beansprucht. Die GPUs des amerikanischen Unternehmens werden mit den drei Buchstaben RTX geschmückt und in 10er-Schritten nummeriert. Ein 1000er-Schritt ist dabei gleichbedeutend mit einer neuen Generation und Verbesserungen im Herstellungsverfahren. Der Sprung von der 2000er- auf die 3000er-Reihe brachte z.B. mit einem verbesserten Herstellungsverfahren (Ampere) mehr Leistung bei geringerem Stromverbrauch. Mit der 4000er-Serie wurden erneut die Leistung verbessert, aber Features wie Raytracing und DLSS noch mal deutlich weiterentwickelt und mit zusätzlichen Kernen ausgestattet.

In Kurzform: Eine RTX 4080 ist also deutlich leistungsstärker als eine RTX 3080.

Nvidia möchte auch mit speziellen Technologien punkten, die nur mit ihren Karten funktionieren.
So funktioniert Nvidias Screen-Sync-Technologie G-Sync, welche die FPS an die Hertzzahl des Monitores anpasst, nur exklusiv mit Nvidiakarten und ausgewählte Monitoren bzw. Fernsehern wie LGs OLED-TVs.

Mit der 2000er-Generation wurden spezielle RT-Kerne implementiert, welche die namensgebende Echtzeitberechnung von Beleuchtung durch Lichtstrahlen ermöglicht. Zudem war Nvidia Vorreiter beim KI-unterstützten Hochrechnen der Auflösung von Spielen, um Ressourcen zu sparen. Das Deep Learnung Super Sampling (DLSS) skaliert auf Basis einer niedrigeren Auflösung und mithilfe eines Algorithmus das Spiel hoch. Dafür werden bei Nvidia spezielle Tensor-Kerne verwendet.

Mittlerweile haben AMD mit FSR 2.0 und auch Intel mit Intel XeSS aber konkurrenzfähige Softwarelösungen auf den Markt gebracht, die auch ohne spezielle Rechenkerne und damit sogar auf Nvidias Grafikkarten funktionieren. Die Ergebnisse sind vergleichbar, auch wenn Nvidia immer noch die Nase etwas vorn hat und mit DLSS 3 ein weiteren Schritt geht und Bilder komplett in Echtzeit von der KI erstellen lässt.

Nvidia arbeitet nach dem Fabless-Prinzip. Fabless (fabricless = fabriklos) bedeutet, dass die eigentliche Herstellung an externe Unternehmen ausgelagert wird und deren Fabriken genutzt werden. So kann sich Nvidia vollkommen auf die Konzeption und Softwareentwicklung konzentrieren.

  • Wissenswert: Durch eine exklusive Partnerschaft ist in der aktuellen Konsole von Nintendo, der Nintendo Switch, ein mobiler Prozessor mit Grafikeinheit von Nvidia verbaut - der Nvidia X1. Sowohl die Sony als auch Microsoft setzen hingegen auf speziell entwickelte Prozessor- bzw. Grafikchips von AMD. So finden sich in der Playstation 5 und den Xbox Series-Konsolen AMDs Technologie.

AMD Grafikkarten - Open Source und günstiger

AMD Radeon Logo RotAuf der anderen Seite befindet sich AMD Radeon, welches zuvor als ATI bekannt war und Ende 2006 vom Chip-Unternehmen Advanced Micro Devices, Inc. (AMD) übernommen wurde. Die Grafikkarten-Abteilung von AMD, dessen Prozessor-Abteilung auch in Konkurrenz zu Intel steht, besticht durch ihr quelloffenes Prinzip. Sämtliche Treiber für die GPUs sind open source

Der Nachteil: Nvidia fädelt oftmals exklusive Optimierungen für Spiele ein, um die Spieler zum Kauf einer RTX zu verleiten. Zudem erscheinen viele Treiberverbesserungen erst später als bei der grünen Konkurrenz. Erfreulich ist, dass Technologien wie FSR 2.0 (Upscaling) oder AMDs Freesync frei zugänglich für alle Monitore und Grafikkarten sind.

AMD Radeon Karten werden ebenfalls in fortlaufenden 10er- bzw. 100er-Folgen angegeben und haben davor noch ein R, mit der betreffenden Generation. Eine AMD Radeon R9 390 ist also älter als eine AMD Radeon RX 580. Das X steht in diesem Fall für die 10. Auch hier wurde ab der 400er-Reihe auf das 16 nm (Polaris) Fertigungsverfahren umgestellt. Mit der RDNA bzw. RDNA-2-Architektur schließt AMD wieder zu Nvidia auf.

AMD arbeitet ebenfalls nach dem Fabless-Prinzip und verbaut seine Grafikkarten in diversen Apple-Produkten wie dem Apple iMac und dem MacBook Pro, aber auch in den Spielekonsolen wie Playstation 5, Xbox Series X oder der Playstation 4.

Custom Karten - andere Schale - gleicher Kern

Beide großen Unternehmen bringen sogenannte Referenzdesigns ihrer Grafikkarten auf den Markt. Andere Unternehmen wie ZOTAC, MSI, ASUS mit seiner Strix Reihe, GIGABYTE (Aorus), Sapphire, EVGA und XFX können diese dann abändern, optimieren und unter eigenem Namen verkaufen. Das Grundprinzip der Karte bleibt dabei gleich. Es werden lediglich andere Kühlsysteme und Materialien, optische Anpassungen sowie werkseitige Übertaktungen vorgenommen.

Dadurch ergibt sich eine riesige Auswahl, die alle auf denselben Grafikprozessoren basieren. Jede Hersteller:in hat andere Punkte, die verbessert werden. Mal ist bei gleicher oder höherer Leistung die Lautstärke der Lüfter um ein paar Dezibel optimiert, mal die Temperatur besser, mal die Leistung stabiler - manchmal sogar alles gleichzeitig. Zudem gesellt sich noch die optische Komponente, da viele Computerbesitzer:innen auf ein Gehäuse mit Sichtfenster setzen und Wert auf ein modernes Design mit LED-Beleuchtung legen.

Intel Arc Grafikkarten - Der Dritte im Bunde muss aufholen

Intel Arc LogoWann kommt Intel? Intel ist da. Das amerikanische Unternehmen verbaut bereits in ausgewählten Gaming Laptops die mobile Versionen seiner Grafikchips. Diese kommen mit dem Zusatz M am Ende ihrer Bezeichnung daher. Z.B. Intel Arc A350M. Die Intel Arc-Desktop-GPUs stehen kurz vor dem Marktstart

Intel kategorisiert seine Grafikkarten mit derselben Zahlenreihe, wie seine Prozessoren. A3 bildet dabei die Einstiegsklasse, A5 das Mittelpreissegment und A7 der Highend-Bereich. Eine Intel Arc A9-Grafikkarte wurde noch nicht angekündigt. In der Bezeichnung folgt auf die Kategorisierung ein weiter Zahl, welche die Leistungsfähigkeit innerhalb der Kategorie angibt. So ist z.B. eine Intel Arc A770 besser als eine Intel Arc A750 GPU.

Was ist von Intels Grafikkarten zu erwarten?

Intel wird nicht direkt im High-End-Bereich mitspielen können. Auch hat das Unternehmen nicht die jahrelange Erfahrung, auf die AMD und Nivida zurückgreifen können. Diese Erfahrung spiegelt sich in der Kompatibilität mit älteren Spielen wider. Intels Grafikkarten wurden von Grund auf neu designt und überzeugen vor allem bei Titeln mit den aktuellen Programmierschnittstellen von DirectX 12. Spiele, die auf ältere Versionen von Microsofts DirectX basieren, funktionieren zwar mit Arc GUPs, laufen aber nicht so gut wie mit vergleichbaren Grafikkarten der anderen beiden Hersteller.

Intel unterteilt deshalb seine Kompatibilität in 3 Klassen:

  1. In der ersten Klasse funktionieren die Spiele perfekt und liefern teilweise bessere Leistung als mit anderen Grafikkarten.
  2. In der zweiten Klasse funktioniert das Spiel grundlegend mit einer Intel Arc Grafikkarte, kann aber nicht immer mit der Konkurrenz mithalten.
  3. In der dritten Klasse befinden sich Spiele, die eher nicht so gut oder nur bedingt mit Intel Arc laufen.

Die gute Nachricht: Die Preisgestaltung von Intel basiert auf der dritten Stufe. Damit werden Intel Arc GPUs mit ihren Grafikprozessoren vergleichsweise günstig sein, da noch mit einigen Einschränkungen in Sachen Performance zu rechnen ist. Mit der Zeit werden Treiberupdates und diverse Verbesserungen diese Nachteile ausbügeln. Bis dahin ist Intel aber nicht in einer konkurrenzfähigen Position und muss den über den Preis dich als Kunde gewinnen.

Was hast du für Ansprüche an deine neue Grafikkarte?

Abseits von Gaming sind Grafikkarten z.B. wichtig für Videoschnitt, Grafikprogramme von Designer:innen (CAD), bei der Nutzung von Bildbearbeitungsprogrammen uvm. Selbst innerhalb dieser Nutzungsmöglichkeiten gibt es noch Unterschiede. Schneidest du Videos in 4K oder reicht dir auch Full HD? Wie komplex ist dein Grafikprogramm? Reicht möglicherweise ein Grafikchip für WQHD / 1440p? Willst du die neuesten Spiele in Top-Qualität, mit vielen Bildern pro Sekunde und vielleicht sogar in Ultra HD auf deinem 4K Monitor oder 4K Fernseher spielen? Gerade beim Gaming ergeben sich durch die Einstellungsmöglichkeiten sehr viele Optionen.

Viel Geld für viele Pixel - Teure Grafikkarten sind nur für hohe Auflösungen notwendig

Eine Grafikkarte im SLI-VerbundAusgehend davon ergibt sich erst mal eine riesige Preisspanne. Von 100 bis 2000 Euro ist für jeden Zweck etwas dabei. Die beste Grafikkarte für deine Anwendungen findest du, indem du vorher nicht die Mindestanforderungen, sondern die empfohlenen Anforderungen deiner Programme oder Anwendungen, die in Zukunft mit deiner neuen GPU nutzen möchtest, nachschlägst. Diese sind der Standard, nach dem sich die Entwickler:innen richten und auf dessen Grundlage optimiert wird. Features wie eine Kantenglättung und ein hoher Detailgrad, aufwendige Schatten oder sogar Raytracing wirst du in Full-HD auch mit einer Mittelklasse-Karte genießen können.

Nur wenn du in den angesprochenen hohen Auflösungen spielen willst, ist in vielen Fällen eine Highend-Grafikkarte notwendig.

Tipp: Sei dir aber bewusst, dass du im High-End-Bereich für nur etwas mehr Leistung viel Geld bezahlst.

Nicht jede:r Grafiker:in braucht eine Gaming-Grafikkarte der Oberklasse. Office-Nutzer:innen brauchen in der Regel nur eine Onboard-GPU. Auch als Gamer:in musst du nicht immer Unmengen an Geld ausgeben, um auf dem neuesten Stand zu sein. Spiele werden auch für die älteren und/oder schwächeren Modelle optimiert. Wenn du nicht unbedingt in maximaler Auflösung (oft 4k) bei maximalen Details spielen oder leistungshungrige VR-Brillen betreiben willst, darf es auch eine nicht so leistungsfähige Karte sein - das spart bares Geld.

Hast du genügend Platz und Leistung für deine neue GPU?

Da sich die Rechenleistung und Kühlungsmöglichkeiten von Grafikkarten extrem unterscheiden kann, gibt es verschiedene Größen. Je mehr Leistung sie bringt, desto mehr Strom und Kühlung braucht die Karte. Zudem können andere Kühlungsansätze die Karte vergrößern. Wo die eine Firma bei der Grafikkarte auf nur einen Radiallüfter setzt, verbauen andere gleich 3 Axiallüfter - dies schlägt sich in den Maßen und blockierten PCIe-Steckplätzen nieder.

PCIe Slots und Kartenhöhe: Vorher ist genaues Messen angesagt

Eine auffallend große GrafikkarteIm PC Bereich gibt es zwei wichtige Größen von Gehäusen. ATX und Mini ATX. Die Gehäuse sind in Slots oder bzw. Steckplätze unterteilt. Je nach Grafikkarte nimmt diese bis zu drei Steckplätze an der Gehäuserückseite ein. GPUs werden immer waagerecht eingebaut, weshalb neben der Höhe auch der Platz nach hinten (ins Gehäuse hineinragend) entscheidend ist.

Die Länge wird in Millimetern angegeben und liegt durchschnittlich zwischen 270 und 320 mm. Extrem große Grafikkarten mit bis zu 450 mm sind durch kleinerer Chips und besserer Kühlung nahezu ausgestorben. Extrem kleine Grafikkarten, die nur um 150 mm lang sind, werden im gleichen Zuge immer leistungsfähiger.

Größere Modelle können die vorgesehenen Abmessungen überschreiten. Das kann dir vor allem bei einem Mini ATX Gehäuse passieren. Unter Umständen hilft es, mit dem Ausbau anderer, nicht genutzter Teile (z.B. Festplattenschächte), Platz zu schaffen. Beachte, dass diese Möglichkeit nicht immer gegeben ist, weswegen sich vor dem Kauf ein genauer Blick in dein PC-Gehäuse lohnt.

Vorsicht: Liefert dein Netzteil ausreichend Strom?

In diesem Zusammenhang gilt es außerdem die Energiezufuhr zu beachten. Wenn dein Netzteil 400 W stark ist, du aber eine Grafikkarte mit 370 W Maximalleistung einbaust, kann dies die Power des Systems unnötig begrenzen und im schlimmsten Fall zu defekter Hardware führen.

Beim Netzteil gilt es also die maximale Auslastung des ganzen System inklusive GPU, Festplatten und Co. zu berücksichtigen und eventuell ein neues Netzteil zu kaufen. Besonders bei der Stromversorgung ist Vorsicht deutlich besser als Nachsicht, denn auch das effizienteste Kühlsystem kann nicht gegen die Wärmeentwicklung ankommen. 

VRAM - Warum mehr Videospeicher nicht immer besser ist

Kühler einer Nvidia GeForce Grafikkarte in NahaufnahmeDu hast dich für eine Marke und eine Größe entschieden. Nun irritieren dich beim Vergleich die ganzen Bezeichnungen, die neben der Grafikkarte aufgelistet sind. Das einzige, was du kennst, ist die Gigabyte-Angabe des Videospeichers - der sogenannte VRAM. Glücklicherweise steht dieser Wert bei jeder Karte dabei und muss deshalb ein guter Indikator für die Leistungsfähigkeit sein. Falsch!

Bei einer GPU wird der schnelle Grafikspeicher dafür genutzt, um grafikrelevante Daten wie Texturen, Shadow Maps uvm. zwischenzuspeichern und auf Abruf zu halten. Diese werden von dort an den Grafikchip geschickt, der für die eigentliche Darstellung zuständig ist.

Wann benötige ich wirklich viel VRAM?

Natürlich ist der Nutzen des Videospeichers vom Spiel abhängig, aber eben nicht so maßgebend, wie man meinen könnte. Spiele mit großen, weil extrem scharfen Texturen, die z.B. für die Darstellung in 4K notwendig sind, brauchen natürlich einen dementsprechenden Zwischenspeicher bzw. Speichergröße.

Moderne Spiele in 1080p (Full HD) brauchen je nach Grafikqualität nicht mehr als 8 GB VRAM Speichergröße. Viele Mittelklasse-GPUs haben deshalb auch nur 6 - 8 GB. Nur wenn du die neuesten Blockbuster-Games auf QHD (1440p) oder sogar Ultra HD 4K zocken möchtest, kommst du schwerlich um 8 GB VRAM oder mehr herum. 

VRAM, Bandbreite und Taktrate - Was ist zu beachten?

Viel entscheidender als der Grafikspeicher ist die Geschwindigkeit, mit welcher der Grafikspeicher und der Chip miteinander arbeiten bzw. kommunizieren. Dieser wird Bandbreite genannt und in Bit angegeben. Eine Grafikkarte mit 8 GB GDDR5 RAM und 128 Bit ist schwächer als eine Grafikeinheit mit 4 GB GDDR5 RAM und 4096 Bit.

Durch die ständige Weiterentwicklung gibt es auch hier Änderungen. Die neueste Generation von Videospeichern können auch mit einer geringen Bandbreite bessere Ergebnisse erzielen. Zusätzliche Faktoren, wie die Taktrate in GHz, machen die Verwirrung komplett.

Als idealer Leitfaden entpuppen sich deshalb die Modellbezeichnungen der Hersteller:innen. Denn die wissen genau, wie leistungsstark ihr Produkt wirklich ist. Leichte Verbesserungen der neuen Generationen reißen zwar immer Grenzen ein - insbesondere beim Stromverbrauch und der Effektivität - grundsätzlich bieten die Einstufungen aber immer einen guten Anhaltspunkt. Alternativ kannst du auf Benchmark-Werte vertrauen. Benchmarks sind simulierte Stresstests, welche die Leistungsfähigkeit von Grafikkarten anhand echter Berechnungen ermitteln und so eine theoretische Vergleichbarkeit ermöglichen.

Unsere Grafikkarten Schritt-für-Schritt-Einbauanleitung

Eine Grafikkarte beim EinbauDu hast dich für eine passende GPU entschieden und möchtest diese jetzt einbauen. Platz ist genügend da und dein Netzteil ist der zusätzlichen Belastung ebenfalls gewachsen. Der Wechsel bzw. Einbau ist in wenigen Schritten und mit etwas Geduld schnell ausgeführt. Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung ist der Wechsel ein Kinderspiel.

  1. Fahre deinen PC herunter und ziehe alle Stecker. Zudem solltest du dich erden, um Schäden an der sensiblen Technik auszuschließen. Dies geht z.B. indem du an eine Heizung oder einen anderen Metallgegenstand fasst.

  2. Stelle oder lege deinen PC auf einen Tisch und öffne die Seitenabdeckung. Nur auf einer Seite hast du tatsächlichen Zugriff auf das komplette Innenleben. In der Regel ist dies von vorne gesehen rechts.

  3. Verschaffe dir einen Überblick. Du solltest das Mainboard mit den vielen Anschlüssen, Platinen etc. sehen. Links befinden sich einzelne Blenden, welche die Rückseite des PCs darstellen. Je nach Größe deiner Grafikkarte musst du bis zu drei Blenden entfernen.

  4. Gegebenenfalls musst du zuerst deine alte Grafikkarte ausbauen. Einfach alle Stecker von dieser abkoppeln, sie von der Rückseite losschrauben, den Kippschalter lösen und vorsichtig herausziehen.

  5. Nimm deine neue Grafikkarte und stecke diese in einen der horizontalen PCI-Express Slots, der sich auf dem Mainboard befindet. Der PCI-Express-Anschluss hat Kerbungen und Pins, sodass ein falsches Einstecken unmöglich ist, solange du nicht mit Gewalt vorgehst. Achte einfach auf die Kontakte und den richtigen Abstand der Karte zur Rückseite des Gehäuses. Ein Klicken des Kippschalters gibt dir die Gewissheit, dass die Karte vollständig eingerastet ist.

  6. Wenn die Karte sicher im Motherboard sitzt, wird sie festgeschraubt. Dazu dient meistens nur eine Schraube der zuvor entfernten Blende.

  7. Da eine GPU sehr viel leisten muss, benötigt sie einen extra Stromanschluss. Aus dem Netzteil deines PCs kommen unterschiedliche Kabel. Dich interessiert in diesem Fall nur das dicke, welches mehrere 6-Pin Stecker hat. Je nach Größe der Karte brauchst du einen oder zwei Anschlüsse, - dies lässt sich an der Karte selbst feststellen. Auch hier sind die Pins, bzw. Fassungen wieder so konzipiert, dass ein falsches Anschließen nicht möglich ist.

  8. Wenn die Karte sitzt und angeschlossen ist, stelle deinen PC wieder auf, schließe ein Anzeigegerät an einen Bildanschluss der GPU und den Strom wieder an. Teste ob nun die Bildausgabe - auch ohne korrekte Treiber wird deine Grafikkarte ein Bild ausgeben! Falls dir kein Bild angezeigt wird, überprüfe die Stecker und Anschlüsse von allen Geräten und starte alles noch mal neu.

  9. Wenn deine Grafikkarte ein Bild ausgibt, musst du das neue Stück Hardware noch mit den richtigen Treibern versorgen. Zuvor solltest aber die alten Treiber deinstallieren - diese werden nicht selten bei der Neuinstallation automatisch gelöscht. Gehe dazu bei Windows in die Systemeinstellungen und danach in den Gerätemanager. Dort findest du den Monitor bzw. deine alte GPU. Klicke auf das Symbol und anschließend auf “Treiber entfernen”.

  10. Auf der Internetseite deines Grafikkartenunternehmens findest du entsprechende Software - entweder den Download für die GeForce Experience oder die automatische Treibererkennung AMD. Auch Windows 10 kann sich die Treiber selbst installieren. Wir empfehlen jedoch den Weg über das herstellende Unternehmen. Zusätzlich kannst du bei Custom Karten entsprechende Tools installieren, welche dir detaillierte Informationen zur Karte und weitere Einstellungsmöglichkeiten liefern. Während der erstmaligen Installation wird dein Bild mehrmals flackern - Keine Angst, das ist normal.

  11. Im Idealfall hat Windows oder Linux direkt die richtige Auflösung gewählt. Ansonsten solltest du in den Anzeigeneinstellungen den richtigen Wert auswählen und die Skalierung von Symbolen und Fenstern entsprechend anpassen.

  12. Wenn alles funktioniert, kannst du deinen PC wieder zuschrauben.

  13. Herzlichen Glückwunsch! Du hast deine neue Grafikkarte eingebaut und kannst jetzt darauf losspielen.

Anschlüsse und Adapter bei Grafikkarten

Alle Grafikkarten haben einen DVI-Anschluss. Zusätzlich dazu haben sich HDMI und Displayport als Standards durchgesetzt. Deren Mini-Varianten werden ebenfalls häufig in GPUs verbaut. In der Regel hat deine Grafikkarte also mehr als nur eine Anschlussmöglichkeit und du kannst mehrere Monitore bzw. Fernseher gleichzeitig damit betreiben.

Wenn du das passende Kabel oder den passenden Anschluss am Anzeigegerät nicht hast, lässt sich auch hier mit Adaptern arbeiten. Alle drei Anschlüsse sind größtenteils untereinander kompatibel. Achte aber auf die Mini-Ausführungen und die maximale Bandbreite. Mehr 4K Auflösung mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde benötigt z.B. HDMI 2.1 oder mindestens Displayport 1.3. Für weitere Informationen zu den Anschlüssen schau doch einfach bei unserem 4K Monitor Vergleich vorbei.

Wer dagegen auf den ganzen Umbau und die Berücksichtigung der Anschlüsse keine Lust hat, kann sich für einen All-In-One-PC oder einen fertigen Gaming PC entscheiden, bei dem die Grafikkarte sogar schon eingebaut ist - bei Bedarf aber auch aufgerüstet werden kann.

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