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Nvidia GeForce GTX750TI-OC-2GD5 Grafikkarte (PCI-e, 2GB GDDR5 Speicher, HDMI, DVI, VGA, 1 GPU)
ASUS - Nvidia GeForce GTX750TI-OC-2GD5 Grafikkarte (PCI-e, 2GB GDDR5 Speicher, HDMI, DVI, VGA, 1 GPU)
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ROG STRIX-GTX1080-A8G-GAMING - Grafikkarten - GF GTX 1080 - 8 GB GDDR5X - PCIe 3.0 x16 - DVI, 2 x HDMI, 2 x DisplayPort
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MSI V308-040R AMD Radeon R9 390X Gaming 8G Grafikkarte (PCI-e, 8GB GDDR5 Speicher, DVI, HDMI, DisplayPort)
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Gigabyte GV-N1070G1 GAMING-8GD - Grafikkarten
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Meta­Score Test­er­geb­nis
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03/2017
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GDDR5 Speicher
GDDR5 Speicher: 2 GB
GDDR5 Speicher: 4 GB
GDDR5 Speicher: 8 GB
GDDR5 Speicher: 8 GB
GDDR5 Speicher: 8 GB
Max. Stromverbrauch
Max. Stromverbrauch: 150 W
Max. Stromverbrauch: 500 W
Max. Stromverbrauch: 180 W
Max. Stromverbrauch: 275 W
Max. Stromverbrauch: 300 W
Speicherinterface
Speicherinterface: 128 Bit
Speicherinterface: 256 Bit
Speicherinterface: 256 Bit
Speicherinterface: 512 Bit
Speicherinterface: 256 Bit
Leistung
Leistung: 40,00%
Leistung: 70,00%
Leistung: 100,00%
Leistung: 75,00%
Leistung: 85,00%
Bildausgänge
Bildausgänge:
  • 1x HDMI 1.3
  • 2x DVI-D
  • 1x VGA
Bildausgänge:
  • 1x HDMI 1.3
  • 1x DP 1.2
  • 1x DVI-D
Bildausgänge:
  • 2x HDMI 2.0
  • 2x DP 1.4
  • 1x DVI-D
Bildausgänge:
  • 1x HDMI 1.4
  • 2x DP 1.2
  • 1x DVI-D
Bildausgänge:
  • 1x HDMI 2.0
  • 3x DP 1.4
  • 1x DVI-D
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Grafikkarte Kaufberater

1. Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Grafikkarte oder GPU (Graphical Processing Unit) ist ein Ausgabegerät im PC, welches die Grafik berechnet und über einen digitalen Bildanschluss an ein Anzeigegerät ausgibt.
  • Die beiden größten Grafikkartenhersteller sind Nvidia und AMD. Beide bringen Referenzmodelle auf den Markt, die andere Hersteller dann als “Custom Karten” mit Anpassungen bei Kühlung und Design verkaufen.
  • Bei der Modellauswahl sollten Sie sich nicht von den vielen Angaben blenden lassen und auf die Modenamen vertrauen. In der Regel entsprechen diese der genauen Leistung.
  • Der Einbau bzw. Wechsel einer Grafikkarte ist weniger kompliziert als Sie vielleicht denken.

2. GPU Kaufberatung - Wenn das Aussehen doch zählt

Aktuelle Spiele laufen auf Ihrem PC nur noch in niedriger Auflösung oder mit sehr geringen Details? Beim Videoschnitt oder Grafikdesign gönnt sich Ihr PC ein paar Denkpausen? Sie wollen endlich Spiele in 4K genießen und sehen, was die tolle neue Auflösung so bringt? Oder sind Sie einfach nur Leidtragender eines technischen Defektes Ihrer GPU?
In jedem Fall wird es Zeit für eine neue Grafikkarte. Worauf es beim Kauf ankommt und warum der Einbau bzw. Wechsel gar nicht so kompliziert ist, erfahren Sie in unserem Grafikkarten Vergleich.

3. Was ist eine GPU?

Für mehr als nur Gaming

Highend Grafikkarte von NvidiaEine Grafikkarte oder GPU (Graphical Processing Unit) ist ein Ausgabegerät im PC, welches die Grafik an ein Anzeigegerät weitergibt. Dazu berechnet Sie die Bilder und schickt diese über einen digitalen Anschluss weiter.

Heutzutage unterscheidet man zwischen internen GPUs, die in dem Prozessor integriert sind und dedizierten Grafikkarten, welche als alleinstehende Einheit funktionieren und über das Motherboard mit der CPU zusammenarbeiten.
Interne Grafikkarten werden sind strom- sowie platzsparender und kommen deshalb in mobilen bzw. kleinen Geräten wie Laptops, Convertible Notebooks, Ultrabooks, Mini PCs oder Barebone PCs zum Einsatz.

Als externe Grafikkarten bezeichnet man eine Lösung, bei der die Grafikkarte in einem separaten Gehäuse mit eigenem Netzteil und Stromversorgung betrieben wird. Dabei muss das Netzteil nur via Kabel an einen PC angeschlossen werden. So lässt sich schwächere Hardware, deren Prozessor-Power ausreichend ist (z.B. Notebooks, Ultrabooks, Convertibles, Mini PCs), mit der nötigen grafischen Leistung ergänzen. Dafür ist ein spezieller Anschluss an dem betroffenen Gerät notwendig - dieser nennt sich Thunderbolt. Da er aktuell recht selten verbaut wird und die externen Gehäuse noch teuer sind, wird nach wie vor eher auf eine interne oder dedizierte Grafikkarte gesetzt.

4. Grafikkarten Hersteller

Zwei Platzhirsche geben den Takt vor

Grafikkarten Grafik SymbolFür normale Endkonsumenten gibt es nur zwei amerikanische Hersteller, die Grafikkarten entwickeln und bauen.

Nvidia Grafikkarten

Auf der einen Seite steht Nvidia, das mit seinen GeForce-Grafikkarten und teils exklusiven Optimierungen für Spiele, einen Großteil des Marktes für sich beansprucht. Die GPUs des amerikanischen Unternehmens werden mit den drei Buchstaben GTX geschmückt und in 10er-Schritten nummeriert. Ein 100er-Schritt ist dabei gleichbedeutend mit einer neuen Generation und Verbesserungen im Herstellungsverfahren. Der Sprung von der 900er- auf die 1000er Reihe brachte z.B. mit dem Herstellungsverfahren (Pascal) von 32 auf 16 nm (Nanometer) mehr Leistung bei geringerem Stromverbrauch.

Eine GeForce GTX 970 ist also älter als eine GeForce GTX 1080.

Nvidia arbeitet nach dem Fabless-Prinzip. Fabless (fabricless - fabriklos) bedeutet, dass die Herstellung an externe Unternehmen ausgelagert wird und deren Fabriken genutzt werden. So kann sich NVidia vollkommen auf die Entwicklung konzentrieren.

AMD Grafikkarten

Auf der anderen Seite befindet sich AMD Radeon. Die Grafikkarten-Abteilung von AMD, welche auch in Konkurrenz zu Intel steht, besticht durch ihr quelloffenes Prinzip. Sämtliche Treiber für die GPUs sind open source. Der Nachteil: Nvidia fädelt oftmals exklusive Optimierungen für Spiele ein, um die Spieler zum Kauf einer GTX zu verleiten. Zudem erscheinen viele Treiberverbesserungen erst später als bei der grünen Konkurrenz.

AMD Radeon Karten werden ebenfalls in fortlaufenden 10er- bzw. 100er-Folgen angegeben und haben davor noch ein R, mit der betreffenden Generation. Eine AMD Radeon R9 390 ist also älter als eine AMD Radeon RX 480. Auch hier wurde mit der 400er-Reihe auf das 16 nm (Polaris) Fertigungsverfahren umgestellt. AMD arbeitet ebenfalls nach dem Fabless-Prinzip.

Custom Karten

Beide großen Unternehmen bringen sogenannte Referenzdesigns ihrer Grafikkarten auf den Markt. Andere Hersteller wie ZOTAC, MSI, ASUS mit seiner Strix Reihe, GIGABYTE, Sapphire, EVGA und XFX können diese dann abändern, optimieren und unter eigenem Namen verkaufen. Das Grundprinzip der Karte bleibt dabei gleich. Es werden lediglich andere Kühlungslösungen und Materialien, optische Anpassungen sowie werkseitige Übertaktungen vorgenommen.

Dadurch ergibt sich eine riesige Auswahl. Jeder Hersteller hat andere Punkte, die er verbessert haben will. Mal ist bei gleicher oder höherer Leistung die Lautstärke der Lüfter um ein paar Dezibel optimiert, mal die Temperatur gesenkt worden - manchmal sogar beides. Zudem gesellt sich noch die optische Komponente, da viele Computerbesitzer, vor allem Gamer, auf ein Gehäuse mit Sichtfenster setzen und Wert auf ein modernes Design mit LED-Beleuchtung legen.

5. Grafikkarte kaufen - Die beste Grafikkarte für Ihre Anwendung

Beim Kauf einer GPU haben Sie also eine riesige Auswahl. In diesem Grafikkarten Ratgeber möchten wir Sie vor den gröbsten Fehlern bewahren und Ihnen dabei helfen die richtige GPU für Ihre Zwecke zu finden.
Zuvor sollten Sie sich zwei wichtige Fragen stellen:

1. Was möchte ich mit der Grafikkarte machen?

Abseits von Gaming sind Grafikkarten z.B. wichtig für Videoschnitt, Grafikprogramme von Designern (CAD), bei der Nutzung von Bildbearbeitungsprogrammen uvm. Selbst innerhalb dieser Nutzungsmöglichkeiten gibt es noch Unterschiede. Schneiden Sie Videos in 4K oder reicht Ihnen auch Full HD? Wie komplex ist Ihr Grafikprogramm? Wollen Sie die neuesten Spiele in Top-Qualität und vielleicht sogar in Ultra HD auf Ihrem 4K Monitor oder 4K Fernseher spielen oder reicht es Ihnen, wenn Sie grafisch nicht so anspruchsvolle Titel zocken können? Gerade beim Gaming ergeben sich durch die Einstellungsmöglichkeiten sehr viele Optionen.

Ausgehend davon ergibt sich eine riesige Preisspanne. Von 100 -1000€ ist für jeden Zweck etwas dabei. Die beste Grafikkarte für Ihre Anwendungen finden Sie, indem Sie zuvor die Mindestanforderungen Ihrer verwendeten Programme oder Anwendungen, die Sie in Zukunft mit einer neuen GPU nutzen möchten, nachschlagen. Nicht jeder Grafiker braucht eine Highend Gaming Grafikkarte und nicht jeder Office-Nutzer überhaupt eine dedizierte Lösung. Auch als Gamer müssen Sie nicht immer Unmengen an Geld ausgeben, um auf dem neuesten Stand zu sein. Spiele werden auch für die älteren und/oder schwächeren Modelle optimiert. Wer nicht unbedingt in maximaler Auflösung bei maximalen Details spielen oder leistungshungrige VR Brillen betreiben will, sollte dies beim Kauf berücksichtigen. Online-Games wie Overwatch, Counter-Strike, World of Warcraft oder eher ältere Spiele brauchen z.B. keine 8 GB VRAM. Mit genauer Recherche und einer realistischen Einschätzung der eigenen Gaming-Bedürfnisse, können Sie sich auch hier unsinnige Investitionen sparen. 

2. Wo wollen Sie die GPU einbauen?

Mann baut Grafikkarte in PC einDa sich die Rechenleistung von Grafikkarten extrem unterscheiden kann, gibt es verschiedene Größen. Je mehr Leistung sie bringt, desto mehr Strom und Kühlung braucht die Karte. Dies schlägt sich in den Maßen nieder. Im PC Bereich gibt es zwei wichtige Größen von Gehäusen. ATX und Mini ATX. Je nach Grafikkarte nimmt diese bis zu drei Steckplätze an der Gehäuserückseite ein. GPUs werden immer senkrecht eingebaut, weshalb vor allem der Platz nach hinten entscheidend ist. Größere Modelle können die vorgesehenen Abmessungen überschreiten. Dies kann Ihnen vor allem bei einem Mini ATX Gehäuse passieren. Unter Umständen hilft es, mit dem Ausbau anderer, nicht genutzter Teile (z.B. Festplattenschächte), Platz zu schaffen.
In diesem Zusammenhang gilt es außerdem die Energiezufuhr zu beachten. Wenn Ihr Netzteil 400 W stark ist, Sie aber eine Grafikkarte mit 500 W Maximalleistung einbauen, kann dies die Power des Systems unnötig begrenzen und im schlimmsten Fall zu defekter Hardware führen.

Sie müssen also genau auf den Platz achten, wenn Sie Ihre neue Grafikkarte in ein bestehendes System einbauen wollen oder die Maße beim PC-Gehäusekauf berücksichtigen. Beim Netzteil gilt es die maximale Auslastung des ganzen System inklusive GPU durchzuplanen und eventuell ein neues Netzteil zu kaufen.

6. VRAM - Mehr GDDR5 Speicher ist nicht gleich besser

Gaming PC mit GrafikkarteSie haben sich für einen Hersteller entschieden und wissen auch wie groß Ihr Gehäuse ist. Nun irritieren Sie die ganzen Bezeichnungen, die neben der Grafikkarte aufgelistet sind. Das einzige, was Sie kennen, sind die Gigabyte Angaben des Videospeichers - der sogenannte VRAM. Glücklicherweise steht dieser Wert bei jeder Karte dabei und muss deshalb ein guter Indikator für die Leistungsfähigkeit sein.
Falsch!

Bei einer GPU wird der schnelle Videoram dafür genutzt, um grafikrelevante Daten wie Texturen, Shadow Maps uvm. zwischen zu speichern und auf Abruf zu halten. Diese werden von dort an den Grafikchip geschickt, der für die eigentliche Darstellung zuständig ist.

Natürlich ist der Nutzen des Videospeichers vom Spiel abhängig, aber eben nicht so maßgebend, wie man meinen könnte. Spiele mit großen, weil extrem scharfen Texturen, die z.B. für die Darstellung in 4K notwendig sind, brauchen natürlich einen dementsprechenden Zwischenspeicher. Allerdings ist dies wirklich nur bei den wenigsten Games notwendig. Sind diese zudem gut optimiert, also ist die Abfrage und Regulierung der Daten im VRAM clever und effizient, ist die Größe noch weniger relevant.

Moderne Spiele in 1080p (Full HD) brauchen je nach Grafikqualität nicht mehr als 4 GB GDDR5 VRAM. Sobald Sie Ihre Blockbuster-Games auf 1440p in maximaler Qualität zocken möchten, kommen Sie schwerlich um 8 GB herum. Achtung: auch das Widescreen-Format von 21:9, welches vor allem bei Curved Monitoren immer beliebter ist, braucht durch die höhere Pixelanzahl auch mehr Ressourcen der Grafikkarten. Vor allem WQHD, also Widescreen Monitore mit QHD (1440p), haben in der Horizontalen 3440 anstatt 2560 Pixel und benötigen auch dementsprechend mehr Power.

Und dennoch lässt sich dies nicht so einfach pauschalisieren.

Grafikkarten Rangliste - Den offensichtlichen Vergleich sehen

Viel entscheidender als der VRAM, ist die Geschwindigkeit mit welcher der Grafikspeicher und der Chip miteinander arbeiten bzw. kommunizieren. Dieser wird Bandbreite genannt und in Bit angegeben. Eine Grafikkarte mit 8 GB GDDR5 RAM und 128 Bit ist also schwächer als eine Grafikkarte mit 4 GB GDDR5 RAM und 4096 Bit.
Durch die ständige Weiterentwicklung gibt es jedoch auch hier Einschränkungen. Die neueste Generation von Videospeichern, GDDR5X und HBM, kann auch mit einer geringen Bandbreite bessere Ergebnisse erzielen. Zusätzliche Faktoren, wie die Taktrate in GHz, machen die Verwirrung komplett.

Als idealer Leitfaden entpuppen sich deshalb die Modellbezeichnungen der Hersteller. Denn die wissen genau, wie leistungsstark ihr Produkt wirklich ist. Leichte Verbesserungen der neuen Generationen reißen zwar immer Grenzen ein - insbesondere beim Stromverbrauch und der Effektivität - grundsätzlich bieten die Einstufungen aber immer einen guten Anhaltspunkt. Eine GTX 1070 mit 6 GB GDDR5 bleibt besser als eine GTX 1060 mit 6 GB GDDR5. Eine Radeon R9 390 ist schlechter als eine Radeon RX 480, weil letztere vom effizienteren Herstellungsverfahren profitiert. Die interne Rangliste von AMD oder Nvidia verrät Ihnen in den meisten Fällen mehr als jede Zahl, Taktung, Speichergröße oder Benchmark-Ergebnis.

Wenn Ihnen das alles zu viel Recherche und Auswahl ist, empfehlen wir fürs Gaming eine Videospielkonsole wie die Playstation 4. Zwar muss man bei der grafischen Leistung Abstriche machen - vor allem im Vergleich mit Highend-Grafikkarten - dennoch punkten Konsolen mit ihrer Unkompliziertheit. Spiele laufen dort mit der neusten Version ebenfalls in 4K.

7. Wie die Grafikkarte einbauen?

Sie haben sich für eine passende GPU entschieden und wollen diese jetzt einbauen. Platz ist genügend da und Ihr Netzteil ist der zusätzlichen Belastung ebenfalls gewachsen. Nun stehen Sie vor Ihrem Computer und werden unsicher. Doch keine Angst, der Wechsel oder Einbau ist in wenigen Schritten und mit etwas Geduld schnell ausgeführt.

  1. PCI-e Stromanschluss für GrafikkarteFahren Sie Ihren PC herunter und ziehen Sie alle Stecker. Zudem sollten Sie sich erden, um Schäden an der sensiblen Technik auszuschließen. Dies geht z.B. indem Sie an eine Heizung oder einen anderen Metallgegenstand fassen.
  2. Stellen oder legen Sie Ihren PC auf einen Tisch und öffnen Sie die Seitenabdeckung. Nur auf einer Seite haben Sie tatsächlichen Zugriff auf das komplette Innenleben. In der Regel ist dies von vorne gesehen rechts.
  3. Verschaffen Sie sich einen Überblick. Sie sollten das Mainboard mit den vielen Anschlüssen, Platinen etc. sehen. Links befinden sich einzelne Blenden, welche die Rückseite des PCs darstellen. Je nach Größe Ihrer Grafikkarte müssen Sie bis zu drei Blenden entfernen.
  4. Gegebenenfalls müssen Sie zuerst ihre alte Grafikkarte ausbauen. Einfach alle Stecker von dieser abkoppeln, Sie von der Rückseite losschrauben, den Kippschalter lösen und vorsichtig rausziehen.
    Nehmen Sie Ihre neue Grafikkarte und stecken Sie diese in den horizontalen PCI-Express Slot (pcie), der sich auf dem Mainboard befindet. Der PCI-Express-Anschluss hat Kerbungen und Pins, sodass ein falsches Einstecken unmöglich ist. Achten Sie einfach auf die Kontakte und den richtigen Abstand der Karte zur Rückseite des Gehäuses. Ein Klicken des Kippschalters gibt Ihnen die Gewissheit, dass die Karte vollständig eingerastet ist.
  5. Wenn die Karte sicher im Motherboard sitzt, wird sie festgeschraubt. Dazu dient meistens nur eine Schraube der zuvor entfernten Blende.
  6. Da eine GPU sehr viel leisten muss, benötigt sie einen extra Stromanschluss. Aus dem Netzteil Ihres PCs kommen unterschiedliche Kabel. Sie interessiert nur das dicke, welches mehrere 6-Pin Stecker hat. Je nach Größe der Karte brauchen Sie einen oder zwei Anschlüssen, - dies lässt sich an der Karte selbst feststellen. Auch hier sind die Pins, bzw. Fassungen wieder so konzipiert, dass ein falsches Anschließen nicht möglich ist.
  7. Wenn die Karte sitzt und angeschlossen ist, stellen Sie Ihren PC wieder auf, schließen ein Anzeigegerät an einen Anschluss der GPU und den Strom wieder an. Testen Sie nun die Bildausgabe - auch ohne Treiber wird Ihre Grafikkarte ein Bild ausgeben. Falls Ihnen kein Bild angezeigt wird, überprüfen Sie die Stecker und Anschlüsse von allen Geräten und starten Sie alles nochmal neu.
  8. Wenn Ihre Grafikkarte ein Bild ausgibt, müssen Sie das neue Stück Hardware noch mit den richtigen Treibern versorgen. Zuvor sollten Sie aber die alten Treiber deinstallieren. Gehen Sie dazu bei Windows in die Systemeinstellungen und danach in den Gerätemanager. Dort finden Sie den Monitor bzw. die GPU. Klicken Sie auf das Symbol und anschließend auf “Treiber entfernen”.
  9. Auf der Internetseite Ihres Grafikkartenherstellers - entweder Nvidia oder AMD - finden Sie den Download für das Treiberpaket. Entweder müssen Sie zuvor Ihre Karte und Ihr Betriebssystem auswählen oder können ein Universalprogramm herunterladen, dass Ihre Karte automatisch erkennt. Auch Windows 10 kann sich die Treiber selbst installieren. Wir empfehlen jedoch den Weg über den Hersteller. Während der Installation wird Ihr Bild mehrmals flackern. Keine Angst, das ist normal.
  10. Wenn alles funktioniert, können Sie Ihren PC wieder zuschrauben. Zudem ist es ratsam ein Programm zur Überwachung der Temperatur Ihres PCs zu installieren. Die Kühlung der Grafikkarte ist letztendlich ausschlaggebend für die Leistungsfähigkeit.

8. Anschlüsse und Adapter bei Grafikkarten

Nvidia Geforce GTX 1070 HDMI, Displayport AusgängeAlle Grafikkarten haben einen DVI-Anschluss. Zusätzlich dazu haben sich in den letzten Jahren HDMI und Displayport als Standards durchgesetzt. Deren Mini-Varianten werden ebenfalls häufig in GPUs verbaut. In der Regel hat Ihr Grafikkarten Testsieger also mehr als nur eine Anschlussmöglichkeit und Sie können mehrere Monitore bzw. Fernseher gleichzeitig damit betreiben. Wenn Sie das passende Kabel oder den passenden Anschluss am Anzeigegerät nicht haben, lässt sich auch hier mit Adaptern arbeiten. Alle drei Anschlüsse sind größtenteils untereinander kompatibel. Achten Sie nur auch die Mini-Ausführungen. Für weitere Informationen zu den Anschlüssen schauen Sie doch einfach in unserem 4K Monitor Kunden-Test vorbei.

Wer dagegen auf den ganzen Umbau und die Berücksichtigung der Anschlüsse keine Lust hat, kann sich für einem All In One-PC oder einen fertigen Gaming PC entscheiden, bei dem die Grafikkarte sogar schon integriert ist - bei Bedarf aber auch aufgerüstet werden kann.

Abschließend noch eine gute visuelle Anleitung zum Einbau einer Grafikkarte in einen Tower-PC:

9. Fazit & Empfehlung der Redaktion

Als Fazit unserer Redaktion empfehlen wir für Fortgeschrittene und Profis im Bereich Grafikkarten den Nvidia GeForce GTX750TI-OC-2GD5 Grafikkarte (PCI-e, 2GB GDDR5 Speicher, HDMI, DVI, VGA, 1 GPU) von ASUS. Diesen gibt es bei Amazon.de schon für SFr. 173.76.

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