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Test: Die besten E-Pianos

Wir haben Experten-Tests und Kundenbewertungen zu 166 E-Pianos ausgewertet: Das sind die Besten

E-Piano Kaufberater

E-Piano: Auf die Tasten fertig los

Der wunderbare Klang eines Konzertflügels liegt dir in den Ohren. Gerne möchtest du zu Hause selbst in die Tasten hauen und die klangvollen Melodien genießen. Ein Flügel ist allerdings recht kostspielig und nimmt dazu auch sehr viel Platz ein. Und vielleicht möchtest du deinen Nachbarn im wahrsten Sinne des Wortes nicht in den Ohren liegen, wenn du an deinem Klavier übst. Ein E-Piano könnte für dich eine (Übergangs-)Lösung sein. Im Vergleich zu einem Flügel ist das E-Piano fast schon winzig und auch deine Nachbarn bekommen dank Kopfhörern keinen Mux mit.

Die besten E-Pianos im Vergleich

Was ist ein E-Piano?

Frau am DigitalpianoDas “E” in E-Piano steht für “elektronisch”, es handelt sich also um ein elektronisches Piano, oder auch ein elektronisches Klavier, welches zu den Tasteninstrumenten gehört. Der Klang wird durch eine Mechanik erzeugt, damit dies funktioniert bedarf es an Elektrizität. Der Ton wird entweder erzeugt oder verstärkt.

Um besser differenzieren zu können, benötigen wir ein paar kleine Unterscheidungen, du kannst nämlich zwischen elektrisch, elektronisch und digital erzeugten Tönen wählen. Was diese jeweils voneinander unterscheidet, erfährst du hier: 

  • elektrisch erzeugte Töne: Ganz ähnlich wie bei einem akustischen Klavier wird hier ein Medium zum Schwingen gebracht. Ein sogenannter elektromagnetischer Tonabnehmer wandelt dies in ein elektrisches Signal um, welches wiederum verstärkt wird.

  • elektronisch erzeugte Töne: Einzig durch das Drücken der Taste wird ein elektronischer Prozess gestartet, welcher das Signal erzeugt. Hier gibt es also kein schwingendes Medium.

  • digital erzeugte Töne: Ein sogenanntes “Sampling” wird bei digital erzeugten Tönen abgerufen. Diese Datei enthält sämtliche Informationen über den Ton, welchen du erzeugen möchtest. Auch hier gibt es kein schwingendes Medium.

Das E-Piano selbst fällt ganz eng betrachtet also in die Kategorie “elektronisch erzeugte Töne”, welche auch repräsentativ für den Klang des E-Pianos sind. Digitalpianos hingegen ahmen den akustischen Klang von Klavieren nach und auch das Spielgefühl soll möglichst dicht an dem eines akustischen Klaviers liegen.

Per se unterscheidet man weiterhin zwischen Home- und Stagepianos. Der Name ist da bereits Programm: Stagepianos sind für Bühnenauftritte ausgelegt. Sie können leicht transportiert werden und ähneln rein optisch Keyboards. Homepianos hingegen sind keine transportablen Musikinstrumente, die mal eben so an einen anderen Ort aufgebaut werden können. Sicherlich immer noch kleiner, leichter und platzsparender als ein Flügel oder ein akustische Klavier, aber dennoch nicht ein Instrument, welches man sich unter den Arm klemmt, um es mit in den Park zu nehmen.

E-Klavier vs. akustisches Klavier

E-Klavier, oder doch lieber ein akustisches? Ob es letztendlich das E-Piano oder ein klassisches akustisches Klavier wird, liegt in deiner Hand. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Wir haben in unserem E-Piano Vergleich mal zusammengefasst, was für Eigenschaften das elektronische Instrument gegenüber dem klassischen hat.

 

E-Piano

akustisches Klavier

Vorteile

  • vergleichsweise günstig
  • platzsparend
  • meist mit Kopfhöreranschluss
  • Technik veraltet nicht
  • klassischer und typischer Klang
  • klassisches Spielgefühl

Nachteile

  • Technik ist anfällig
  • Technik kann (schnell) veralten
  • ahmt das klassische Klavier lediglich nach
  • anfällig gegenüber Temperaturschwankungen
  • ein Umzug mit dem Klavier muss meist durch eine professionelle Firma organisiert werden
  • muss (nach)gestimmt werden
  • kein Kopfhöreranschluss, um zu beliebigen Zeiten spielen zu können

Solltest du dich gegen das klassische Instrument entscheiden, behalte bitte im Hinterkopf, dass es bei dem mit Strom funktionierenden Instrument unterschiedliche Möglichkeiten gibt den Ton zu erzeugen.

Auf was solltest du bei einem Digitalpiano achten?

Damit du auch zufrieden mit deinem E-Piano Testsieger bist, gibt es die ein oder andere Eigenschaft, auf die du achten kannst, bevor du dir ein E-Piano kaufst.

Die Tasten

Bildausschnitt eines DigitalpianosBereits bei den Tasten gibt es qualitative Unterschiede. Auf der einen Seite hätten wir da den dynamischen Anschlag und auf der anderen die Gewichtung der Tasten. Die Tastatur spielt eine Rolle für die Dynamik des erzeugten Tons, also für dessen Lautstärke und Klangfarbe. Dynamische Tastenanschläge erzeugen dynamische Töne, ähnlich wie beim klassischen Klavier klingt der Ton aus, er weist also unterschiedliche Lautstärken auf. Undynamische Tasten erzeugen gleichlaut bleibende Töne.

Gewichtete Tasten sind den Tasten eines akustischen Klaviers nachempfunden, ein gewisser Widerstand ist beim Spielen auf dem E-Piano zu merken. Um das darstellen zu können, wird die sogenannte Hammermechanik des akustischen Klaviers nachgebildet.

Klangqualität

Grundsätzlich sollte natürlich das Instrument im Ganzen gut verbaut sein. Bauteile die nicht richtig zusammenpassen oder wackeln können einem schnell die Laune am Klavierspielen trüben. Wie wir bereits erfahren haben, ist es möglich die Töne digital zu erzeugen. Die Klangqualität ist natürlich nur so gut wie der verbaute Sampler. Gute und hochwertige Digitalpianos haben einen sogenannten Multisampler verbaut.

Der Anschluss

Ein E-Piano benötigt Elektrizität, damit es bespielt werden kann. Willst du für dich spielen ohne deine Nachbarn zu stören? Dann kannst du bei einem E-Piano auf Kopfhörer zurückgreifen. Diese lassen sich einfach anschließen und ermöglichen es dir so zu jeder Tages- und Nachtzeit Klavier spielen zu können. Manche Modelle weisen einen SD-Karten Slot o.ä auf. Dir wird es dadurch ermöglicht deine Musikstücke aufzunehmen, um sie später erneut anhören oder vielleicht sogar mit den entsprechenden Programmen bearbeiten zu können.

Das E-Piano - FAQ

Welches E-Piano eignet sich für Anfänger?

Auch Anfänger sollten Wert auf ein gutes Musikinstrument legen, damit die Freude nicht durch z.B. unschöne Klänge getrübt wird. Manche Modelle weisen integrierte Lernprogramme auf. Ein eingebautes Metronom kann dabei helfen den Takt zu halten. Wieder andere Modelle haben eingespeicherte Songs mit an Bord. So kann man direkt am Song selbst das Klavierspielen üben. Auch die Aufzeichnungsfunktion kann dazu beitragen sich zu verbessern. Vielleicht hilft es einem sich das Musikstück anzuhören, um dann beim erneuten Spielen auf etwaige Fehler achten zu können, die einem so gar nicht aufgefallen wären.

Manchmal ist es sogar möglich weitere Einstellungen zu tätigen. Man kann beispielsweise eine Orgel mit seinem E-Piano nachahmen.

Wie viele Tasten hat ein E-Piano?

Nach Möglichkeit sollte dein E-Piano eine komplette Klaviertastatur aufweisen - diese besteht aus 88 Tasten. Sind diese dann auch noch gewichtet, weist das eher auf ein qualitativ hochwertiges Modell hin. Aber auch bei der Anzahl der Tasten kommt es unter Umständen auf die Ausprägung des Digitalpianos an. Keyboards haben 61, eher 76, Tasten, um nur ein Beispiel zu nennen.

Wie viel wiegt ein E-Piano?

Hier kommt es darauf an, für welches Modell du dich entscheidest. Digitalpianos unterteilen sich in die unterschiedlichsten Ausprägungen. Stagepianos liegen zwischen etwa 7 und 40 kg während Homepianos zwischen 25 und 80 kg wiegen. Neben diesen gibt es noch weitere, wie zum Beispiel das Hybrid-Piano, welches eine Mischung aus klassischem Klavier und digitalen Möglichkeiten ist.

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