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E-Bikes

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E-Bikes auf einen Blick - Das musst du wissen!

Mit einem E-Bike macht Fahrradfahren auch im Alter richtig SpaßSchönes Wetter, Motivation und einen ganzen Tag Zeit für eine entspannende Fahrradtour. Doch auch das schönste Wetter hilft nicht, wenn der letzte Berg zu steil ist. Mit modernen E-Bikes gehören solche Probleme dank kontinuierlicher Motorunterstützung der Vergangenheit an. So hast du endlich auch für größere Touren genug Energie.

Du informierst dich gerade über E-Bikes und möchtest eins kaufen? Für die schnelle Orientierung gibt es hier die wichtigsten Infos zu E-Bikes auf einen Blick:

  • Der richtige E-Bike-Typ: Zuerst einmal ist der Einsatzort wichtig. Möchtest du mit dem Rad durch die Natur, dann sollte es ein robustes E-Mountainbike sein. Für die Stadt gibt es dagegen leichtere und bequemere City-Modelle. 

  • Motorleistung- und Position: Die Leistung eines E-Bike Motors ist von Bike zu Bike unterschiedlich. Je nachdem wie viel Unterstützung du benötigst und wo du fahren möchtest, ist ein stärkerer oder schwächerer Motor gefragt. Bei schweren Mountainbikes oder einem hohen Gesamtgewicht solltest du auf einen 250 Watt Motor setzen - das entspricht der maximal zulässigen Motorleistung. Ebenso wichtig wie die Leistung, ist die Position des Motors. Ein Frontmotor ist zwar günstig, sorgt allerdings häufig für einen ungewohnten Schwerpunkt. Für das “klassische” Fahrverhalten beim Elektrorad, empfiehlt sich ein balancierter Mittelmotor.

  • Unempfindliche Schaltung: Generell kommen bei E-Bikes sowohl Ketten- als auch Nabenschaltungen zum Einsatz. Eine Kettenschaltung ist dabei in der Regel günstiger. Wenn du dein E-Bike täglich bei Wind und Wetter nutzen möchtest empfiehlt sich allerdings die teurere Nabenschaltung. Diese ist vor Verschmutzung geschützt und muss in der Regel selten gewartet werden.

  • Die Reichweite: Für den täglichen Arbeitsweg von 10-15 km reicht ein kleiner und leichter Akku mit 250 Wh. Für richtige Trekking-Räder oder schwere Mountainbikes sollte der Akku dagegen eine größere Kapazität haben, mindestens 400 Wh sind hier Pflicht. Je nach Stromanbieter und Kapazität der Batterie kostet eine Aufladung übrigens gerade einmal 10-15 Cent.

E-Bike Bestenliste 2019

Supermobil
Elektrofahrrad Mountainbike 26 Zoll E-Bike 36V, 250W Das-Kit Heckmotor, Elektrofahrräder mit 21-Gang Shimano Nabenschaltung 1
FIUGSED - Elektrofahrrad Mountainbike 26 Zoll E-Bike 36V, 250W Das-Kit Heckmotor, Elektrofahrräder mit 21-Gang Shimano Nabenschaltung
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Das Profigerät
Damen - E-Bike Trekking ETD 1820 (2019), saphirblau matt, 28"", RH 44 cm, Mittelmotor 50 Nm, 48V Akku 2
FISCHER - Damen - E-Bike Trekking ETD 1820 (2019), saphirblau matt, 28"", RH 44 cm, Mittelmotor 50 Nm, 48V Akku
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Das E-Mountainbike
MT27,5 Plus-48V Zoll Elektrofahrrad Mountainbike E-Bike Pedelec, 48V 13Ah 624Wh Samsung Cells Lithium-Ionen USB, 48V 250W Heckmotor, 21 Gang 3
FITIFITO - MT27,5 Plus-48V Zoll Elektrofahrrad Mountainbike E-Bike Pedelec, 48V 13Ah 624Wh Samsung Cells Lithium-Ionen USB, 48V 250W Heckmotor, 21 Gang
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Günstig losfahren
Munich 26"" E-Bike City Rad, 250W, 36V 13Ah 468Wh weiß 4
NCM - Munich 26"" E-Bike City Rad, 250W, 36V 13Ah 468Wh weiß
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Das Deluxe-Bike
TREKKING Herren E-Bike (Pedelec, Elektrofahrrad, Trekkingbike, 600Wh Continental Akku, Continental 48V 250 Watt 70 Nm Motor, Rahmenhöhe 48 5
TECHNIBIKE - TREKKING Herren E-Bike (Pedelec, Elektrofahrrad, Trekkingbike, 600Wh Continental Akku, Continental 48V 250 Watt 70 Nm Motor, Rahmenhöhe 48
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Vorteile:
  • wandelbares Design
  • hohe Produktqualität
  • Scheibenbremsen
  • günstiger Preis
Vorteile:
  • starker Akku
  • durchdachtes Bluetooth-System
  • große Reichweite
  • mit integriertem Schloss
Vorteile:
  • sehr leichte Bauweise
  • viele Smart-Features zur Tour-Auswertung
  • modernes Design
Vorteile:
  • hochwertige Verarbeitung
  • günstiger Preis
  • Als 26 oder 28 Zoll Variante verfügbar
Vorteile:
  • luftgedämpfte Gabel
  • tourentaugliche Ausstattung
  • sehr hochwertiges Design
  • verschiedene Rahmenhöhen wählbar
Nachteile:
  • Design gewöhnungsbedürftig
  • kein deutscher Support
  • nur 7 Gänge
  • schwacher Akku
Nachteile:
  • relativ hoher Preis
  • hohes Gewicht
Nachteile:
  • kein Licht verbaut
  • unhandlich beim Transport
Nachteile:
  • nur 7 Gänge
Nachteile:
  • lautes Motorengeräusch
  • hohes Gewicht
Fahrradtyp: Mountainbike
Fahrradtyp: Trekkingbike
Fahrradtyp: Mountainbike
Fahrradtyp: Citybike
Fahrradtyp: Trekkingbike
Reichweite: bis zu 50 km
Reichweite: bis zu 140 km
Reichweite: bis zu 100 km
Reichweite: bis zu 70 km
Reichweite: mehr als 100 km
Motor:
  • Heckmotor
  • 250W
  • 36V
Motor:
  • Mittelmotor
  • 422W
  • 48V
Motor:
  • Heckmotor
  • 250W
  • 48V
Motor:
  • Heckmotor
  • 250W
  • 36V
Motor:
  • Mittelmotor
  • 250W
  • 48V
Gangschaltung:
  • Kettenschaltung
  • 7 Gänge
Gangschaltung:
  • Kettenschaltung
  • 24 Gänge
Gangschaltung:
  • Kettenschaltung
  • 21 Gänge
Gangschaltung:
  • Kettenschaltung
  • 7 Gänge
Gangschaltung:
  • Kettenschaltung
  • 10 Gänge
Bremsen: Mechanische Scheibenbremsen
Bremsen: Hydraulische Scheibenbremse
Bremsen: Mechanische Scheibenbremsen
Bremsen: Mechanische Scheibenbremse
Bremsen: Mechanische Scheibenbremse
Reifengröße: 26 Zoll
Reifengröße: 28 Zoll
Reifengröße: 27,5 Zoll
Reifengröße: 26 Zoll
Reifengröße: 28 Zoll
Gewicht: 24,6 kg
Gewicht: 26 kg
Gewicht: 22 kg
Gewicht: 24 kg
Gewicht: 26,4 kg
App verfügbar:
App verfügbar:
App verfügbar:
App verfügbar:
App verfügbar:

Gesund, mobil und umweltschonend - Darum sind E-Bikes voll im Trend

Ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder für entspannte Fahrradtouren, das Fahrrad ist ein praktisches und beliebtes Fortbewegungsmittel. Was aber, wenn der Weg zur Arbeit zu hügelig ist oder sehr viel Gegenwind zur schnellen Erschöpfung führt? E-Bikes schaffen genau hier Abhilfe. Bisher galt die Aufmerksamkeit der Hersteller den älteren Generationen, was dem E-Bike das Image des “Oma-Fahrrads” einbrachte. Heute gilt das motorisierte Fahrrad auch als hip für junge Menschen und erfreut sich insgesamt immer größerer Beliebtheit. Besonders praktisch ist es in Großstädten, um emissionsarm mittellange Strecken bis zur Arbeit oder zum Stadtpark hinter sich zu bringen, da du mit weniger Muskelkraft weitere Strecken zurücklegen kannst.

Über ein Display am Lenker kannst du bei den meisten Pedelecs Grunddaten wie Geschwindigkeit, Akku-Ladestatus, Außentemperatur, Uhrzeit und Ähnliches ablesen und bestimmen, mit wie viel Leistung der Motor dich unterstützen soll. Der Elektromotor wird über einen Akkumulator (Traktionsbatterie) betrieben, welcher regelmäßig aufgeladen werden muss. Preislich musst du mit einem ca. 1,5 fachen Wert des äquivalenten unmotorisierten Fahrrad rechnen. Es gibt bereits preisgünstige Pedelecs vom Discounter. Diese sind zwar in der Qualität kaum vergleichbar mit Markenrädern, bieten aber einen bezahlbaren Einstieg in die Welt der E-Bikes.

E-Bike oder Pedelec - Brauche ich einen Führerschein für mein E-Bike?

Der Akku eines E-BikesGenau genommen: Ja! Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff E-Bike für das motorisierte Fahrrad genutzt. Offiziell sind die meisten E-Bikes aber sogenannte Pedelecs, für die kein Führerschein benötigt wird.
Richtige E-Bikes unterscheiden sich maßgeblich durch eine stärkere Unterstützung des Motors und können beschleunigen, ohne dass du überhaupt in die Pedale treten musst. Sie erzielen eine höhere Geschwindigkeit als die üblichen Pedelecs. E-Bikes gelten als Kleinkrafträder und ihre Nutzung verlangt somit eine Versicherungspflicht, Helmpflicht und Kennzeichnungspflicht. Außerdem benötigst du für ein E-Bike mindestens einen Mofa-Führerschein oder einen Autoführerschein, der die Mofa-Fahrerlaubnis “enthält”

Pedelecs (Pedal Electric Cycle), auf die sich dieser Ratgeber maßgeblich bezieht, hingegen unterstützen die eigene Pedalkraft des Fahrers. Sie werden bis zu 25 km/h vom Motor unterstützt und brauchen keine Kennzeichen oder keine Versicherung

Die verschiedenen Pedelec-Typen in der Übersicht

Aber auch innerhalb der Pedelec-Familie gibt es gerade in puncto Motorunterstützung einige wichtige Unterschiede. grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten von Pedelecs:

  • Pedelec ohne Anfahrhilfe: Diese E-Bikes kommen ohne das Treten der Pedale nicht voran. Hier hast du eine Motorunterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h, wenn du selbst antrittst. Mit dem Pedelec fährst du, wie mit einem regulären Fahrrad, auf dem Radweg. Für Bikes dieser Art benötigst du keine weitere Versicherungen, auch ein Führerschein ist nicht vonnöten. Zwar gilt keine Helmpflicht, wir möchten jedoch immer davon abraten, ohne Fahrradhelm zu fahren! Wenn du gerne Fahrrad fährst und nur für gelegentliche Berge oder Gegenwind Unterstützung haben möchtest, sind diese Geräte die erste Wahl für dich.

  • Pedelec mit Anfahrhilfe: Diese Elektrofahrräder sind ähnlich der vorhergehend beschriebenen Kategorie, mit der Ausnahme, dass sie dich bis zu 6 km/h auch ohne Tretleistung befördern können. Mit der Anfahrhilfe erleichtern sie dir das Anfahren am Berg oder an der Ampel. Hast du auf deinen Wegen viele Ampeln oder Hügel, kann dir die Anfahrhilfe viel Mühe abnehmen. Trotzdem macht das Bike nicht alles von selbst und du kannst weiterhin in die Pedale treten, nur eben mit etwas zusätzlicher Power. Auch für die Elektrobikes brauchst du keinen Führerschein.

  • S-Pedelecs: Das S-Pedelec gehört zur Kategorie der E-Bikes und bedarf somit eines Führerscheins, eines Kennzeichens und ist versicherungspflichtig. Du kannst dafür bis zu 45 km/h mit diesen Kleinkrafträdern fahren, da sie mit einer bis zu doppelt so hohen Leistung ausgestattet sind als einfache Pedelecs (ca. 500 Watt statt bis zu 250 Watt). Diese Geräte sind teilweise sehr schnell und mit Rollern und Mofas zu vergleichen.

E-Bikes bei Stiftung Warentest

E-Bikes LogoStiftung Warentest hat zuletzt im Juni 2018 Elektrofahrräder getestet. Testsieger ist das KTM Macina Fun 9 SI-P5I mit der Endnote 1,7. Es überzeugte mit guten Fahr- und Schaltverhalten, dem kraftvollen Motor und einer einfachen Handhabung. Der 500 Wh starke Akku reichte im Test bei mittlerer Motorunterstützung für eine Distanz von 73 km. In dieser Kategorie liegt das KTM Macina Fun 9 SI-P5I nur im Mittelfeld.
Auf dem zweiten Platz findet sich das Traveller E Gold von Kettler mit recht aufrechter Sitzposition, hoher Stabilität mit und ohne Gepäck sowie einem gut abgestimmten Motor für hohen Fahrkomfort.

Weitere bekannte E-Bikes von renommierten Marken wie Cube, Morrison und Kreidler waren ebenfalls dabei, schnitten insgesamt aber schlechter ab.
Pegasus, Winora und Diamant finden sich ebenfalls im Test von Stiftung Warentest, belegten aber die unteren Plätze.
Generell lagen die E-Bikes alle in einem preislichen Rahmen von rund 2000 bis 3000 €, wobei die Treppchenplätze alle etwa 2800€ kosteten. Einzig das Kalkhoff Voyager Move B8 sticht mit nur 2000€, dem sechsten Platz und einer Testnote von 2,4 hervor.

Mittelmotor vs. Nabenmotor - Welcher Motor ist der beste fürs E-Bike?

Der Motor ist das Herzstück des Pedelecs. Er ist allerdings auch ein Faktor für das Gleichgewicht, da er sowohl mittig als auch an einer der Radnaben sitzen kann.

  • Mittelmotor: Im besten Falle sitzt der Motor mittig am Rahmen und legt einen tiefen Schwerpunkt. So ist das E-Bike ausgewogener zu fahren und hält deutlich einfacher die Balance.
    Der Mittelmotor hat damit insgesamt das angenehmste und natürlichste Fahrverhalten. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass ein Mittelmotor in der Regel sparsamer ist als ein Nabenmotor. Leider ist er dafür auch etwas teurer als eine Motorisierung am Vorder- oder Hinterrad. Bei einem Mittelmotor ist außerdem die Möglichkeit einer Rücktrittbremse gegeben.

  • Nabenmotor: Häufig findest du einen Nabenmotor bei Elektrobikes, bei denen ein Motor nachgerüstet wurde, da dies deutlich einfacher und preiswerter realisierbar ist. Neben der Möglichkeit den Motor am Vorderrad zu verbauen (Frontmotor), kann ein Nabenmotor auch am hinteren Rad angebracht werden. Durch sein Gewicht verschiebt ein Heckmotor den Schwerpunkt des E-Bikes nach hinten - besonders interessant für sportliche Räder oder Mountainbikes. Ein Nabenmotor am Vorderrad ist mittlerweile selten. 

Auch wenn ein Nabenmotor in der Regel günstiger ist: das beste Fahrgefühl liefert in jedem Fall ein Mittelmotor. Wenn du wert auf ein gutes und sicheres Fahrverhalten legst, solltest du von anderen Antriebsarten besser die Finger lassen.

E-Bikes mit Power - Wie viel Motorleistung ist erlaubt?

Die gesetzlich vorgegebene Motorleistung liegt bei maximal 250 Watt. Die Motoren der verschiedenen Hersteller unterscheiden sich jedoch meist durch den Drehmoment, welcher die Anfahrtskraft bestimmt. Ein niedriger Drehmoment lässt das Bike sanfter anfahren, als ein Motor mit hohem Drehmoment, der das Rad kraftvoll und mit einem Ruck beschleunigt. Teste beim oder direkt nach dem Kauf, ob der Motor rund läuft und kein unregelmäßiges Summen von sich gibt.

Die verbauten Motoren sind zwar auf dem Papier häufig sehr ähnlich oder sogar baugleich, da die Hersteller der E-Bikes allerdings in die Motorsteuerung eingreifen können, unterscheiden sie sich in Leistung und Kraft teilweise erheblich. Eine Testfahrt lohnt sich also in jedem Fall.

Der E-Bike Akku: Reichweite, Kapazität und Pflege 

Eine E-Bike am LadekabelDen Akku, wie z.B. von Bosch oder Brose, findest du bei den meisten Pedelecs am Rahmen oder unter dem Gepäckträger. Am leistungsstärksten sind hier klassische Lithium-Ionen Akkus, die auch durch Leichtigkeit bestechen. Die Leistung ist auf dem Akku selbst im Kleingedruckten in Wattstunden (Wh) angegeben. Hier sollte die Akkukapazität bei mehr als 300-400 Wh liegen.

Sollten keine Wattstunden angegeben sein, können durch die Multiplikation der Voltangangabe mit der Amperestundenangabe die Wattstunden errechnet werden. Diese Zahl gibt dir Auskunft über die Leistungsdauer, das heißt die Reichweite für dein Bike. Für die meisten hochwertigen Akkus gilt 75 km Strecke als durchschnittlicher Messwert. Je nachdem, wie sehr du den Motor während der Fahrt nutzt, kann dieser Wert jedoch variieren. Wenn du sehr lange Strecken planst, ist es sinnvoll einen Ersatzakku zu besorgen.

Die Akku-Technologie hat einiges geleistet, um den Nutzern das Fahren zu erleichtern. So sind die Akkus für gewöhnlich mittlerweile ohne den berüchtigten Memory-Effekt, können also auch teilgeladen werden. Sie sollten jedoch weder zu heiß noch zu kalt gelagert und geladen werden. 10 bis 15 Grad Celsius sind optimal.
Tipp für die Winterzeit: Wenn du dein E-Bike im Winter in der Garage stehen lassen willst, solltest du den Akku am besten vorher entnehmen und an einem wärmeren Ort aufbewahren. Achte außerdem darauf, dass der Akku nicht vollständig entladen ist. So vermeidest du eine Tiefentladung und kannst mit deinem E-Bike im Frühling direkt durchstarten. Je nach Stromanbieter und Kapazität der Batterie musst du pro Ladung mit gerade einmal 10-15 Cent rechnen.

Naben- oder Kettenschaltung: Das ist das richtige fürs E-Bike

Wie auch bei unmotorisierten Fahrrädern, jedenfalls bei Cityrädern, gilt es eine Nabenschaltung, wie z.B. von Shimano oder Nuvinci, gegenüber einer Kettenschaltung zu bevorzugen. Eine Nabenschaltung ist allerdings auch teurer in der Anschaffung. Die Schaltung ist hier vor Verunreinigung geschützt, sodass der Verschleiß verringert wird. Gerade bei teuren E-Bikes sollte man an der Qualität der Verschleißteile nicht sparen, da dein neues Fahrrad sonst zum teuren Dauerreparatur-Projekt wird. Ganz verrückt wird es bei dem NuVinci-N360-Planetengetriebe. Diese Variante ist lässt sich stufenlos einstellen und bietet dir immer den idealen Gang an. 

Die Vor- und Nachteile von Ketten- und Nabenschaltung findest du kurz zusammengefasst noch einmal in dieser Tabelle:

Schaltung

Kettenschaltung

Nabenschaltung

Vorteile

  • simpler Aufbau
  • niedriges Gewicht
  • einfacher Radwechsel
  • großer Übersetzungsbereich
  • günstig
  • geschützt vor äußeren Einflüssen
  • geringer Verschleiß
  • geringer Wartungsaufwand
  • Kette kann nicht abspringen
  • Schalten im Stand ist möglich

Nachteile

  • hoher Verschleiß
  • hoher Wartungsaufwand
  • Anfällig für Verschmutzung
  • höherer Anschaffungspreis
  • kleiner Übersetzungsbereich
  • höheres Gewicht

Die Bremse - Bei E-Bikes auf keinen Fall eine Seilzugbremse!

Du solltest darauf achten, dass dein neues Elektrofahrrad eine hydraulische Bremse besitzt und nicht, wie oft üblich, eine Seilzugbremse. Hochwertiger und sicherer als die “normalen” Felgenbremsen ist die Scheibenbremse. Diese erkennst du an den Bremsscheiben an den Radnaben. Besonders bei schnellen S-Pedelecs sind starke Bremsen ein absolutes Muss. Eine klassische Seilzugbremse kann Probleme machen oder schlicht den Schwung nicht abfangen, was bei Geschwindigkeiten jenseits der 40 km/h lebensgefährliche Folgen haben kann. Hier ist jeder Euro gut investiert.

Übrigens: Eine Rücktrittbremse ist technisch nur bei E-Bikes mit Mittel- oder Frontmotor möglich.

Rahmengröße und Zubehör - Worauf sollte ich beim E-Bike noch achten?

Es gibt sehr starke Qualitätsunterschiede bei Elektrorädern, achte also auch auf die vielen “Kleinigkeiten” wie:

  • Sattel
  • Beleuchtung der Pedale
  • Sitz des Ständers
  • Schutzbleche
  • Reifenqualität

Sinnvoll beim Pedelec ist auch eine Federung des Sattels und eine Federgabel, die im Idealfall arretierbar ist. Dadurch hast du noch mehr Spaß mit deinem Bike und bist auch für lange Touren gut gerüstet.

Gerade wenn du längere Radtouren mit deinem Elektrorad planst, ist eine bequeme Sitzposition das A und O. Die Sitzposition ist dabei abhängig vom Fahrradtyp und der Rahmengröße. Bei einem Mountainbike sitzt du in der Regel etwas gebeugter - wenn du deinen Rücken schonen willst, ist ein Mountainbike daher nicht unbedingt das Richtige. Eine gute Alternative sind Trekkingbikes. Diese Fahrräder eignen sich auch für unbefestigte Wege und ermöglichen aufrechtes Sitzen.

Welche Rahmengröße braucht mein E-Bike?

Darüber hinaus solltest du die richtige Rahmengröße für dein E-Bike wählen. Die richtige Größe ist allerdings auch abhängig vom Einsatzort eines Elektrofahrrads. Für sportliche Zwecke ist ein kleinerer, für Touren ein größerer Rahmen von Vorteil. 

Wenn du nicht weißt, welche Rahmengröße du benötigst kann diese Tabelle dir helfen:

Körpergröße

Rahmengröße 

155 - 165 cm

14 - 15”

165 - 170 cm

15 - 16”

170 - 175 cm

16 - 17”

175 - 180 cm

17 - 18”

180 - 185 cm

18 - 19”

185 - 190 cm

19 - 21”

190 - 195 cm

21 - 22”

195 - 200 cm

22 - 23”

Regen, Schnee und Eis - Mit dem E-Bike durch Herbst und Winter

Wenn du auch die schönen Herbst- und Wintertage auf dem Fahrrad erleben möchtest, gilt vor allem, dass du dich sicher genug fühlst, um auf laubbefallenen oder nassen Straßen unterwegs zu sein. Hier empfiehlt sich ein frisches Reifenprofil und gut eingestellte Bremsen.

Kann ich mein E-Bike auch im Regen benutzen?

Grundsätzlich sind E-Bikes und Pedelecs auch im Regen nutzbar. Die Elektronik ist in der Regel so verbaut, dass sie vor Regen und Spritzwasser geschützt ist. Es gibt dementsprechend keine Gründe an regnerischen Tagen das Rad stehen zu lassen.
Du solltest lediglich darauf achten, dass die Elektronik nicht unter Wasser getaucht wird. Das Rad sollte nicht dauerhaft feuchten Bedingungen ausgesetzt sein. also bei Nichtbenutzung: Ab in die Garage oder unter einen Carport .

Mit dem E-Bike im Winter?

Ein E-Bike im SchneeWie beim unmotorisierten Fahrrad auch, solltest du am besten nicht auf verschneiten oder vereisten Straßen fahren. Bist du nun doch mal bei solchen Bedingungen mit dem E-Bike unterwegs, kann es bei starker Motorunterstützung dazu kommen, dass die Reifen auf dem glatten Boden durchdrehen, also den Halt verlieren. Wenn es sich also vermeiden lässt, lass das Pedelec lieber stehen oder tritt zur Not lieber ohne Motorunterstützung in die Pedale.

Bist du häufig bei geschlossener Schneedecke unterwegs? Dann kann es sinnvoll sein, sich Spikereifen zuzulegen, die auf jedem Untergrund und bei jeder Witterung für guten Grip sorgen.

E-Bike Akkus im Winter - Wo muss ich den Akku lagern?

Du kannst bedenkenlos dein E-Bike auch bei sehr kalten Temperaturen nutzen. Während der Fahrt erwärmt sich den Akku durch die eigene Energie und kühlt nicht ab. Es ist von Vorteil, bei niedrigen Temperaturen mit Motorunterstützung loszufahren, um den Akku schnell zu erwärmen. Wenn du am Ziel bist, solltest du den Akku jedoch mit ins Warme nehmen, um starkes Abkühlen zu vermeiden.

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